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Land fördert Reallabor zur nachhaltigen Entwicklung der Karlsruher Oststadt

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Seit Herbst 2013 ist das Team des Quartier Zukunft in der Karlsruher Oststadt aktiv, um die nachhaltige Entwicklung des Stadtquartiers voranzubringen und zu beforschen. Nun fördert das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) das „Reallabor 131 – KIT findet Stadt“, das in das Quartier Zukunft eingebettet ist und die forschenden Aktivitäten in Kooperation mit den beteiligten KIT-Institutionen innerhalb des Quartier Zukunft ausweiten wird. Wissen, Innovation und Stadtentwicklung in einem transdisziplinären Prozess nachhaltiger Entwicklung verknüpft miteinander zu denken und zu bearbeiten ist Ziel und Aufgabe des Reallabors. Das Reallabor 131 wurde unter Federführung des Quartier Zukunft Partners „KIT Zentrum Mensch und Technik“ vom Karlsruher Institut für Technologie beantragt. Förderbeginn ist voraussichtlich Januar 2015.

 

Das Reallabor 131 im Quartier Zukunft

Das thematische Spektrum des Reallabor 131: KIT findet Stadt reicht von lebenswerter Mobilität

und Kreislaufwirtschaft über Sozialraum und Nachbarschaft bis hin zu Klima und Energie, Gesundheit und demographische Entwicklungen. Zentral dabei ist die Initiierung, Umsetzung und Beforschung mehrerer Projekte zur nachhaltigen Quartiersentwicklung, die in Kooperation und partizipativ mit der Stadtgesellschaft identifiziert, umgesetzt und forscherisch begleitet werden sollen. Diese Projekte können aus dem derzeit stattfindenden BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand generiert werden. Kristallisationspunkt des Reallabors wird ein Sustainability Science Shop sein, der nicht nur als Beratungsstelle für nachhaltigkeitsbezogene Fragestellungen, sondern darüber hinaus auch als Kommunikationszentrum, Veranstaltungs- und Arbeitsort für Projektbeteiligte und Forschende dienen soll.

 
Was ist ein Reallabor?
Mit einem Reallabor begeben sich Forschende in gesellschaftlich bedeutsame, reale Veränderungsprozesse, beispielsweise bei der Nachhaltigen Entwicklung eines Stadtquartiers wie der Karlsruher Oststadt oder der Einführung neuer Energiesysteme in einer Region.
 
“Reallabore helfen gesellschaftliche Veränderungsprozesse besser zu verstehen, mitgestalten und in ihren Wirkungen messen zu können. Sie bieten Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und freien Forschungsinstituten sowie zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Akteuren”, so das MWK.
 

Weiter heißt es in der Pressemitteilung des Wisserschaftsministeriums:

„Lösungen für wichtige Zukunftsfragen kann die Wissenschaft heute nur noch zusammen mit der Gesellschaft erarbeiten. Mit den Reallaboren ermöglichen wir hierfür eine neue, innovative Form des Wissenstransfers“, erklärte Ministerin Bauer. „Nachhaltige Mobilitätskultur oder nachhaltige Stadtentwicklung sind Themen, die für die gesellschaftliche Veränderung insgesamt von zentraler Bedeutung sind. Das greifen die Reallabore auf und helfen, Veränderungsprozesse im Land besser zu verstehen, mitzugestalten und in ihren Wirkungen messen zu können. Damit können sie kreative Treiber einer Entwicklungsstrategie für das ganze Land werden.“

In der aktuellen Ausschreibungsrunde des Programms „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ unterstützt das Land ab 2015 sieben Reallabore an baden-württembergischen Hochschulen mit insgesamt bis zu sieben Millionen Euro.

Weiterführende Links
Pressemitteilung des MWK
  1. Transformative Wissenschaft

    […] Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Beteiligten des dort angesiedelten „Reallabor 131 / Quartier Zukunft“ und der „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“ (KSN) laden OrganisatorInnen anderer […]

    • Patrick Priewe

      Vielen Dank fürs Posten unserer Veranstaltungsreihe „Forschungskolloquium Reallabore“ auf Ihrer Seite transformativewissenschaft.de.

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