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Reallabor 131: KIT findet Stadt

Genau wie Quartier Zukunft – Labor Stadt will das vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) geförderte Reallabor 131 die nachhaltige Stadtentwicklung voranbringen – mitten drin im realen Leben der Karlsruher Oststadt. Es gibt viele Verbindungen und Synergien, beide Projekte werden federführend vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) betrieben. Trotzdem ist das Reallabor 131 ein eigenständiges Format: Während Quartier Zukunft – Labor Stadt alle Bereiche des städtischen Lebens in den Blick nimmt, legt das Reallabor 131-Team seinen Schwerpunkt auf ausgewählte Forschungsthemen. Hier dreht sich alles um Energie, Mobilität, Soziales und Raum und nachhaltigen Konsum. Den Auftrag zur Bearbeitung dieser Themen haben die BürgerInnen im Rahmen des Quartier Zukunft-BürgerForums mit dem BürgerProgramm erteilt. Damit die Reallabor 131-Forschungsfelder ganzheitlich in den Blick genommen werden können, sind neben dem ITAS eine Vielzahl weiterer Forschungsinstitute des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beteiligt, die ihr jeweiliges Fachwissen in die Projektarbeit einspeisen. Gemeinsam und über die Grenzen der einzelnen Fachbereiche hinweg werden in sechs Projekten nachhaltige Lösungen gesucht und ausprobiert, die für die Karlsruher Oststadt und ihre Menschen funktionieren.

Gute Neuigkeiten! Auszeichnung als Transformationsprojekt.

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE), der die deutsche Bundesregierung in Fragen der Nachhaltigkeit berät, hat das Reallabor Ende Mai doppelt ausgezeichnet: mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ und als eines von bundesweit vier „Transformationsprojekten“. Das Siegel macht Initiativen aus der Gesellschaft sichtbar, die einen besonderen Beitrag für nachhaltige Entwicklung leisten. Die Transformationsprojekte haben laut Jury ein besonders großes Potenzial, die Welt nachhaltiger zu gestalten. Wir freuen uns!

Nachhaltigkeitsanalyse und -bewertung
Wie nachhaltig ist mein Viertel? Um das herausfinden zu können, entwickelt das Reallabor 131 ein Konzept zur Analyse und Bewertung von Nachhaltigkeit in der Karlsruher Oststadt. In enger Abstimmung mit Institutionen und den BürgerInnen wird das neue Instrument dann unter realen Bedingungen erprobt und eingesetzt.

Vollerhebung Gebäudebestand und Akteure
Wie heizt die Oststadt, welche Energie wird verbraucht? Welche Häuser sind energetisch saniert? Welche Potenziale nachhaltiger Stadtentwicklung schlummern wo? Um Fragen wie diese zu klären ist es wichtig, mehr über den Gebäudebestand des Quartiers zu erfahren – und über die Anliegen der Menschen, denen sie gehören. Das Reallabor 131-Team erhebt deshalb den Gebäudebestand des Viertels und befragt mehr als 600 Menschen mit Eigentum in der Oststadt  zu den Themen Energieeffizienz und energetische Modernisierung. Und will mehr erfahren über ihre Wünsche für die Quartiersentwicklung der Zukunft!

Energiekonzept
Das Ziel: Weniger nicht-erneuerbare Ressourcen zur Energieerzeugung im Quartier! Dazu erarbeitet das Reallabor 131-Team ein Energiemodell, das den Energiebedarf der Oststadt abbildet. Wo sind die Chancen für nachhaltigere Lösungen? Die WissenschaftlerInnen simulieren alternative Szenarien und spielen die Ergebnisse ihrer Forschung an die Menschen in der Oststadt zurück.

Mobilitätsaspekte
Wie kann man die Mobilität im Viertel nachhaltiger gestalten? Das Reallabor 131-Team hat eine wissenschaftlich begleitete Mobilitätsberatung im Zukunftsraum eingerichtet, die über Alternativen zum Auto im Nahbereich informiert. Außerdem entwickeln die ExpertInnen ein Verkehrsmodell für die Oststadt, das die Simulation von Maßnahmen möglich macht, die nachhaltige Mobilität im Quartier voranbringen könnten.  Auch im Fokus: Der Gottesauerplatz. Wie müsste man ihn umgestalten, damit er dem Zusammenleben der Menschen im Viertel besser dienen kann?

Soziales und Raum
Wo gibt es in der Oststadt Räume der Begegnung, der Bewegung, des Aufenthalts? Das Reallabor 131-Team sucht diese Orte, analysiert sie und denkt nach über deren Weiterentwicklung. Dabei geht es auch darum, wie Gesundheit und körperliche Bewegung durch die Gestaltung des öffentlichen Raums gefördert werden können. Eine Idee ist das Geocaching-Spiel „Mindcache“, das von Karlsruher ArchitekturstudentInnen für das Projekt entwickelt wurde: Auf elektronischer Schnitzeljagd können MitspielerInnen aus dem Quartier den öffentlichen Raum der Oststadt einmal ganz anders erkunden!

Nachhaltiger Konsum
Wie geht das: nachhaltiger Konsum? Mit Angeboten wie ReparaturCafés, Kleidertauschpartys und Pflanzentauschbörsen lädt das Reallabor 131-Team dazu ein, alternative Konsumszenarien auszuprobieren. Die Veranstaltungen und ihre Auswirkungen auf das Viertel werden von den WissenschaftlerInnen in einem zweiten Schritt beforscht.

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Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen zur Entwicklung des Quartier Zukunft. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Was ist Ihnen besonders wichtig? Was nicht?
Wir sammeln Ihre Äußerungen und werden sie zeitnah auf dieser Website präsentieren, um sie weiter zu diskutieren und in den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft einfließen zu lassen.

Impressum

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