Veranstaltungen

  1. Entdeckungstour in der Oststadt – Nachhaltigkeit inklusive!

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    Stadtführungen findest du meistens zäh und trocken? Jahreszahlen kannst du dir nicht gut merken? Musst du bei uns auch nicht! Bei dieser Tour rund um Nachhaltigkeit in Karlsruhe zeigt sich das Format Stadtführung mal von einer erfrischend anderen Seite– klingt gut und gibt’s noch dazu in der Oststadt.

    Das Programm haben einige Studierende des Begleitstudiums Nachhaltige Entwicklung am KIT letztes Jahr entwickelt. Unter dem Titel „Nachhaltigkeitsspaziergang“ erklären sie die Highlights der Oststadt mit Fokus auf Grünanlagen, Transformationsprozesse und das Quartier als Teil der nachhaltigen Großstadt Karlsruhe.

    Was erwartet mich dabei?

    Besondere Orte und verschiedenste Nachhaltigkeitskategorien werden vorgestellt. Einige davon kennst du vielleicht, einige noch nicht. Sehen und lernen kann man beim Spaziergang viel! Warst du schon mal in der Containerlandschaft des Perfekt Futur? Weißt du, wie die Grüne Lunge Karlsruhes funktioniert? Wie viele Bienen leben in einem Baumstamm? Was ist das Karlsruher Modell? Unterschiedlichste und teilweise brandaktuelle Themen wie Mobilität, Entrepreneurship, Naturschutz, Gesundheit und friedliches Zusammenleben in unserer Stadt werden an den Stationen besprochen.

    Welche Orte spielen eine Rolle?

    Tatsächlich haben die Studierenden über 100 Spots in Karlsruhe gefunden, die im positiven oder negativen Sinne mit Nachhaltigkeit in Berührung stehen. Manche sprechen gleich mehrere Nachhaltigkeitsziele an. Der Fokus liegt auf der Oststadt, mittendrin in unserem Reallabor. Denn hier treffen alle möglichen Aspekte für ein nachhaltigeres Leben aufeinander. Die interessantesten dieser Orte wurden zu dieser etwas anderen Stadtführung zusammengefügt. Zwischen Zukunftsraum und Otto-Dullenkopf-Park stoppt man dabei etwa auf dem Schlafhofareal, bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe und am Gerwigplatz. Dabei ergeben sich auch immer mal wieder spontane Stops, an denen jeder seine eigenen Erfahrungen einbringen kann. Übrigens ist eine der Stationen auf dem Rundgang auch unser Zukunftsraum – die perfekte Gelegenheit also, mal bei uns reinzuschauen!

    Die Oststadt mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen

    Der Spaziergang hat seit seiner Konzeption schon ein paar Mal stattgefunden und ist längst aus den Kinderschuhen rausgewachsen. Man kann ihn entweder beim Veranstalter stattreisen e.V. im Sonderprogramm (nächster Termin: Frühjahr 2019) als Gruppe oder Einzelperson buchen oder (wenn es schneller gehen soll) direkt bei Quartier Zukunft anfragen. Diese besondere Oststadt-Führung ist auch toll für Schulklassen der Mittel- oder Oberstufe geeignet. Annie und Nicolas waren schon bei der Planung des Spaziergangs dabei und führen ihn noch heute. Die beiden Nachhaltigkeitsexperten wohnen selbst in der Oststadt und können bei jedem Rundgang aktuell berichten, was in Bezug auf Nachhaltigkeit im Viertel so läuft.

     Was hat das Quartier Zukunft damit zu tun?

    Der Rundgang entstand in einem Seminar des Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am Zentrum für angewandte Kulturwissenschaften (ZAK), welches vergangenen Sommer wöchentlich bei uns im Zukunftsraum tagte und hat es kurz darauf in das Programm von stattreisen e.V. geschafft. Hast du Lust, teilzunehmen? Dann melde dich gerne hier an. Wenn du Fragen zum Spaziergang hast, melde dich bei uns – wir leiten diese direkt an unsere Experten weiter.

    Neugierig geworden? Wir freuen uns auf dich!

     

  2. Einladung zu unserem Sommerfest – Sommer, Sonne & Karlsruher Hitze!

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    Der Sommer ist in Karlsruhe angekommen und wir wollen diese schöne warme Zeit gemeinsam mit euch hochleben lassen. Im Juni wollen wir auf die vielen tollen Momente im Quartier zurückblicken, uns auf alles, was in diesem Jahr noch passieren wird freuen und den Sommer begrüßen. Was passt da besser als ein entspanntes Sommerfest mit Grill und allem, was dazu gehört? Kommt dazu und wir haben allen Grund zum Feiern! 

    Deswegen laden wir euch alle am 21. Juni ab 18:30 Uhr zum Sommerfest vor den Zukunftsraum ein. Es wird geschlemmt, beisammen gesessen,geplaudert und gespielt. Es bietet eine schöne Gelengenheit wieder einmal zusammen zu kommen, die Gemeinschaft zu stärken und gemeinsam dem Alltagstress ein Schnippchen zu schlagen.

    Ganz im Sinne eines entspannten Grillfestes, soll es auch hier ganz einfach & unkompliziert zugehen: Jede/r bringt was er/sie essen und trinken möchte und noch etwas für alle. Denn wir teilen so gerne! Salate, Brot, Nachtisch, oder was auch immer dir Tolles einfällt.

    Bei Schlechtwetter wird im Zukunftsraum gefeiert.

    Grill, Teller und Besteck, Sitzgelegenheiten, Musik und die Tischtennisplatte stehen für euch bereit! Auch für Wasser und selbstgemachte Limonade ist gesorgt.

    Feiert mit uns, wir freuen uns auf euch und eure Lieben!

     

    Poster Sommerfest als pdf

     

     

     

  3. KonsumCafé

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    Über das persönliche Konsumverhalten können alle etwas zu nachhaltiger Entwicklung beitragen. Eine Möglichkeit Ressourcen zu schonen ist es dabei bereits produzierte Güter möglichst lang zu nutzen. Dem gegenüber steht die in der heutigen Zeit nahezu überall präsente Wegwerfmentalität. Die Hose passt nicht mehr, der Mixer funktioniert nicht mehr , es ist billiger zu kaufen als selber zu machen .  Alternativen zu diesem Konsumverhalten möchte das KonsumCafé aufzeigen und vorleben. Die vom Quartier Zukunft initiierte Reihe KonsumCafé gibt damit den auf nachhaltigen Konsum ausgerichteten Aktivitäten des Reallabors einen Rahmen.

    Das Thema Konsum begleitet das Karlsruher Reallabor  schon lange. Angefangen mit dem erstem ReparaturCafé 2014,aus dem sich inzwischen ein eigenständiger Verein gegründet hat, haben sich seit 2015 regelmäßige Kleidertauschveranstaltungen im Zukunftsraum etabliert, seit 2016 kam die jährliche Pflanzentauschbörse dazu und sind inzwischen zu einem festen Bestandteil des Quartierslebens geworden.

    Tauschen, Reparieren und Selbermachen statt Kaufen ist hier die Devise. Der Austausch zwischen Menschen mit ähnlichem Interesse ist ein weiterer schöner Effekt der Veranstaltungen. Neben den regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen haben sich auch punktuelle Aktivitäten wie Vorträge und Workshops zum Thema nachhaltiger Konsumetabliert.

    Wir wollen damit zeigen, das nachhaltig handeln und konsumieren Spaß machen und motiviered sein kann. Nebenbei gibt es bei den Veranstaltungen Hintergrundinfos zu Textilindustrie, zu Produktionsbedingungen im Bekleidungssektor oder zur Saatgutsouveränität. Außerdem werden Ideen ausgetauscht, wie jede und jeder etwas ändern kann.

  4. Auf den Spuren des Reallabors 131 – Teil I Konsum

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    Fast drei Jahre ist es schon her: Anfang 2015 wurde das Reallabor R131: KIT findet Stadt unter dem Dach des Rahmenprojektes Quartier Zukunft – Labor Stadt ins Leben gerufen. Im Rahmen der Förderlinie BaWü-Labs vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt und mit dem Ziel neue Modelle für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft zu erproben, machte sich das R131 auf den Weg in Richtung nachhaltige(re) Stadtentwicklung. Nach der nun fast dreijährigen Laufzeit wagen wir einen Rückblick.

    Ein Beitrag von Vanessa Kügler

    In den nächsten drei Monaten widmen wir uns daher in unserem Blog schwerpunktmäßig den Erfahrungen aus den R131-Themen:

    Nachhaltiger Konsum – MobilitätSoziales und RaumEnergie

    Die Themen basieren auf den Wünschen der BürgerInnen, die Ende 2014 am BürgerForum „Nachhaltige Oststadt – Zukunft aus Bürgerhand“ des Quartier Zukunft teilgenommen haben und bilden den Kern der Forschung im R131. Damit ist das Reallabor untrennbar verwoben mit genau denjenigen, die es betrifft: den BürgerInnen.

      

    Teil I: Nachhaltig konsumieren – auch in der Stadt. Die Oststadt macht’s vor!

    Den Auftakt unserer Blogreihe bildet das Thema „Nachhaltiger Konsum“. Was hat sich diesbezüglich in der Oststadt getan? Was sind nachhaltige(re) Konsumweisen und wie lassen sie sich ins Stadtquartier und den Alltag der BewohnerInnen integrieren?

    „Kaufen hat eine Wirkung – auf Mitwelt, Umwelt, Nachwelt und uns selbst. Wir wollen dazu beitragen, Konsum bewusst, nachhaltig und lokaler zu gestalten und an Kulturtechniken wie Tausch und Reparatur erinnern.“

    (Zielsetzung des Themenschwerpunkts Nachhaltiger Konsum)

    Das Thema Konsum hat uns im Quartier Zukunft schon lange begleitet – noch bevor das R131 in den Startlöchern stand. Mit der Initiierung des ReparaturCafés gab es bereits 2013 erste Aktivitäten, die die Wegwerf-Kultur infrage stellen und ein Gegenmodell aufzeigen. Aus dem ReparaturCafé Karlsruhe ist inzwischen ein eigenständiger Verein hervorgegangen. Über diese Entwicklung freuen wir uns natürlich sehr – und genauso darüber, hierbei Impulsgeber und Starthelfer gewesen zu sein!

    Zudem wurde an Themenabenden beispielsweise über die Möglichkeiten regionaler Ernährung in der Stadt diskutiert.

    Diese konsumkritischen Veranstaltungen wurden eingebunden in das R131-Projekt „Nachhaltiger Konsum“ und ab 2016 durch weitere Praxisbausteine ergänzt – mit dem Ziel gemeinsam alternative Konsumweisen in der Oststadt zu erproben.

       

    Im KonsumCafé macht Andershandeln Spaß – und auch die NachhaltigkeitsExperimente sind dabei

    Um den auf nachhaltigen Konsum ausgerichteten Aktivitäten des Reallabors einen verbindenden Rahmen zu geben, haben wir dieses Jahr das Format „KonsumCafé“ eingeführt. Regelmäßige Angebote dieses Formats sind die „Kleidertausch-Party“ und die „Pflanzentauschbörse“, die bereits zum festen Bestandteil des Quartierslebens geworden sind. Aber auch punktuelle Aktivitäten wie Vorträge und Workshops (z.B. Ökodorf trifft Quartier Zukunft oder der Quartier Zukunft-Stammtisch zum Thema Konsum an Weihnachten) haben sich etabliert. Wir wollen damit zeigen, das nachhaltig handeln und konsumieren Spaß machen und motivieren kann.

    Nebenbei gibt es bei den Veranstaltungen Hintergrundinfos zu Textilindustrie, zu Produktionsbedingungen im Bekleidungssektor oder zur Saatgutsouveränität. Außerdem werden Ideen ausgetauscht, wie jedeR Einzelne etwas ändern kann.

    Auch zwei der „NachhaltigkeitsExperimente“ setzen sich direkt oder indirekt mit dem Thema Konsum auseinander: Das Secondhand-Label „Second Future“ und das Urban Gardening-Experiment „Beete und Bienen“. Ein schöner Effekt: Veranstaltungen des KonsumCafés haben sich mit den NachhaltigkeitsExperimenten zusammengetan, um Ihre Ziele gemeinsam zu verwirklichen. Das bestes Beispiel hierfür ist die Kooperation der Kleidertausch-Party mit „Second Future“ – eine tolle Ergänzung, wie wir finden!

    Die verschiedenen Veranstaltungs- und Beteiligungsformate sind damit wesentliche Bausteine und Plattformen für Wissensaustausch und neue Arten der Zusammenarbeit.

    Wissen ist Macht – und hilft weiter!

    Die Mitmach-Angebote sind jedoch nur ein Teil der R131-Aktivitäten: Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Kommunikation und Information über die Schwerpunktthemen. Dies geschieht durch unseren Blog, auf dem wir regelmäßig über Konsum(alternativ)-Themen berichten. Unsere Website ist ein wichtiges Werkzeug um Wissen über nachhaltige Konsumweisen im Quartier und darüber hinaus zur Verfügung zu stellen. Es sind bereits mehrere Beiträge zu dieser Thematik erschienen.

    Diese drehen sich unter anderem um:

    Leselust geweckt? Hier geht’s zur Übersicht bereits erschienener Beiträge.

    Ein Reallabor – Warum eigentlich?

    Im Rahmen des Reallabors 131 sind vielfältige Ansätze und Ideen für eine nachhaltige(re) Lebensweise in der Stadt entstanden. Einige wurden umgesetzt und laufen nun zum Teil in Eigenregie von BürgerInnen weiter.

    Das Thema nachhaltiger Konsum ist für die Experimente besonders greifbar, da es im Alltag täglich auftaucht. Es eignet sich also besonders gut dafür einmal genauer hinzusehen, Strukturen und Gewohnheiten zu hinterfragen und neues auszuprobieren.

    Beispielsweise liegt der Ansatz „Teilen und Tauschen statt Besitzen und Wegwerfen“ im Trend.  Eine Rückbesinnung auf nachbarschaftliche Selbsthilfe und das Voneinander lernen sind ein attraktives Gegenmodell zu der steigenden Anonymität in der Stadt. Ein gestiegenes Bewusstsein für nachhaltige Konsumweisen zeichnet sich ab. Das zeigt sich zum Beispiel auch an der wachsenden Zahl alternativer Wohn- und Versorgungskonzepte, die auf Sharing-Ansätzen basieren.

    Das Reallabor hat sich als ein Erfahrungs- und Austauschraum etabliert. Besonders der „Zukunftsraum“ dient als Ort, an dem gemeinschaftlich über diese Themen diskutiert wird und entsprechende Handlungsalternativen ausgelotet werden. Ein solcher Austausch hilft, ein stärkeres Bewusstsein für das eigene Konsumverhalten – und vor allem damit zusammenhängende gesellschaftlich „erlernte“ Konsummuster – zu entwickeln. Ein Ansporn, über den Tellerrand hinauszuschauen! Und zwar explorativ, planungsarm und mit dem Blick auf das Quartier und auf die Menschen darin.

    Die Projektlaufzeit des R131 ist fast zu Ende, aber wir wissen nun: Der Zukunftsraum und das Quartier Zukunft bestehen weiter!

    Wir sind also offen für neue Ideen zum Thema Konsum und suchen auch 2018 wieder Menschen, die aktiv werden wollen. Das KonsumCafé wird weiterhin ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein und verstärkt mit dem Thema Klimaschutz einhergehen.

    Wenn du Fragen und Ideen für eigene Projekte zum Thema nachhaltiger Konsum hast komm doch mal bei uns im Zukunftsraum vorbei oder schreib uns an: info@quartierzukunft.de.

    Wer jetzt selbst aktiv werden und ein Zeichen gegen das vorschnelle Wegwerfen von Klamotten setzen möchte, komme uns am 26.11. bei unserer nächsten Kleidertausch-Party im Zukunftsraum besuchen! Getauscht wird von 11 – 15 Uhr in der Rintheimer Straße 46. Wir freuen uns auf Dich und deine Kleider!

  5. Schluss mit Plastikflaschen – Zukunftsraum wird Refill-Standort

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    Ab sofort ist der Zukunftsraum Refill-Standort und damit Teil der deutschlandweiten Refill-Bewegung. Unter dem Motto „Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen“ macht die Refill-Initiative auf den immensen Plastikkonsum unserer Gesellschaft und die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik aufmerksam – und darauf, dass es auch anders geht. Das Prinzip ist ganz einfach und lautet: Müllvermeidung.

    Geschäfte, Apotheken, Cafes, Büros und nun auch der Zukunftsraum in Karlsruhe weisen mit einem Refill-Aufkleber an Türen und Fenstern darauf hin, dass mitgebrachte Flaschen kostenlos mit Wasser aufgefüllt werden. Auffüllen statt Wasser in Plastikflaschen kaufen ist das simple und wirkungsvolle Prinzip von Refill zur Müllvermeidung. Warum eigentlich?

    Die Plastikmüll-Problematik

    Viel zu oft wird Plastik nicht richtig entsorgt und recycelt, landet in der Natur. Erst fällt es auf die Straße, der Wind weht es weiter in Flüsse und über diese gelangt es in Meere und Ozeane. Die Vermüllung unserer Umwelt mit Plastik hat inzwischen extreme Ausmaße angenommen. 2015 lag der Verbrauch von Kunststoff in westeuropäischen Ländern pro Kopf bei 136 kg, 1980 noch bei 40 kg (siehe statista). Die Deutsche Umwelthilfe beziffert die Zahl der Plastikflaschen, die täglich (!) in Deutschland verkauft werden, mit 46 Mio. In vielen z.B. asiatischen Ländern fehlen Recycling-Infrastrukturen gänzlich, so dass Plastik in großem Ausmaß direkt in die Meere gelangt. Die Folgen für die Umwelt sind teilweise verheerend. Wir alle kennen die Bilder von Müllstrudeln im Meer, vermüllten Stränden und verendeten Seevögeln, die Plastikpartikel mit Nahrung verwechselt haben. Mikroorganismen sind nicht in der Lage, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. So werden Plastikpartikel immer kleiner, aber nie abgebaut. Es entsteht Mikroplastik. Laut Umweltbundesamt benötigt eine Plastikflasche 450 Jahre bis sie zersetzt ist. Zum Vergleich: Bananenschalen und Papiertüten brauchen für den Zersetzungsprozess etwa sechs Wochen.

    Plastikmüll ist überall – und gesundheitsschädlich für Mensch und Umwelt

    Unmittelbar sichtbare Müllmengen sind damit nur ein sehr geringer Teil des Vermüllungsproblems. Die zerfallenden Plastikteile setzen sich in den Ökosystemen ab, z.B. in Sedimenten – selbst in der Tiefsee, wo der Mensch selber gar nicht hingelangt. Meerestiere wie Muscheln und selbst Plankton nehmen Mikroplastik über die Nahrung auf und reichern es in ihren Organen und Muskeln an. Über die Nahrungskette gelangt es so in den menschlichen Körper. Welche Auswirkungen dies wiederum auf die Gesundheit von Mensch und Tier hat, ist bislang nicht vollständig geklärt.
    Zudem ist Plastik oftmals sehr leicht und wird deshalb durch Strömungen in den Meeren verteilt. Melanie Bergmann, Biologin und Tiefseeforscherin am Alfred-Wegener-Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, bezeichnete kürzlich die Tiefsee als Endlager für Plastik. Ihr zufolge gibt es keine Meere oder Ozeane mehr, die nicht betroffen sind. Plastik in großen Mengen findet sich in der Tiefsee, in der Antarktis, Arktis und auf entlegenen Inseln. Dies bestätigte kürzlich ein Forscherteam um den britischen Polarforscher Pen Hadow nach einer Expedition in die Arktis. Bergmann beziffert die Mengen an Plastik, die sich in der Tiefsee befinden, als hundert- bis tausendfach höher als die Mengen an Plastik an der Wasseroberfläche. Der BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. hat ferner darauf hingewiesen, dass zum Teil gesundheitsschädliche Additive von Kunststoffen wie Weichmacher, Stabilisatoren und Flammschutzmittel nicht an die Kunststoffe gebunden sind und mit der Zeit in die Umwelt und an den menschlichen Körper abgegeben werden können.

    Plastikfasten – mit der Wasserflasche beginnen

    Was also tun? Refill Deutschland setzt sich für ein plastikfrei(eres) Leben ein und setzt an einem essentiellen Punkt an: dem Trinkwasser, das unser wichtigstes tägliches Lebensmittel ist. Leitungswasser ist in Deutschland Trinkwasser und kann nahezu überall getrunken werden. Alle Zeichen stehen auf Plastikfasten. Wer auf Wasser in Plastikflaschen verzichtet, leistet bei der immensen Menge, die in Deutschland täglich verbraucht wird, einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung. Precycling ist Trend. Für alle Durstigen steht die Tür des Zukunftsraums weit offen.

     

    Weiterführende Links

    Refill Deutschland

    BUND – Tipps zu plastikfreiem Alltag

    nachhaltig-sein.de – Plastik vermeiden: 30 Tipps für den Alltag

    BUND – Einkaufsratgeber Mikroplastik

  6. Da geht was in Karlsruhe! Und zwar Nachhaltige Mode

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    Wir wollen’s nachhaltig! Und zwar nicht nur in Kühlschrank und Speisekammer, sondern auch im Kleiderschrank. Doch Alternativen zu finden, die nicht nur nachhaltig sind, sondern auch dem eigenen Geschmack entsprechen, ist gar nicht so einfach. Da es manchen von euch bestimmt genauso geht, möchten wir in diesem Beitrag unsere Erfahrungen mit euch teilen und ein paar Tipps für nachhaltigen Modekonsum in Karlsruhe geben.

     

    Kleidertauschparties

    Kleidertauschparties haben sich inzwischen in vielen Städten als alternative Plattformen für Second Hand Kleidung etabliert. Neben uns vom Quartier Zukunft, das am vergangenen Sonntag (9. Juli 2017) im Zukunftsraum gerade wieder ein Tauschevent veranstaltet hat, laden auch das Mikado, der Jugendtreff CAVE der AWO und viele andere regelmäßig zu sich ein.

    Das Prinzip variiert etwas, doch immer geht es um die kostenlose Weitergabe von Kleidung, Schuhen, Taschen und ähnlichem. Mal gibt es einen Eins-zu-Eins-Tausch, mal bringt jedeR mit, was er oder sie nicht mehr trägt, und nimmt sich, was gefällt (wie bei uns im Zukunftsraum). Die übrig gebliebenen Teile werden entweder gespendet (Obdachlosenhilfe, Frauenhaus, Flüchtlingsunterkunft – so machen wir‘s) oder von den BesitzerInnen wieder mitgenommen.
    Uns gefällt an Kleidertauschparties nicht nur, dass man bei ihnen neue Kleidung fair und umweltverträglich bekommt, sondern auch, dass am Mitbring-Buffet schöne Begegnungen und spannende Gespräche stattfinden.

    Lokales Handwerk und Modelabel

    Eine tolle Entwicklung ist die Entstehung von jungen Modelabeln, die es sich zum Ziel gemacht haben, Mode so nachhaltig wie möglich zu produzieren. In Karlsruhe gibt es beispielsweise AIKYOU: Zwei junge Designerinnen entwerfen schöne und zugleich bequeme BHs für Frauen mit kleinen Brüsten. Dabei versuchen sie, alle Produktionsschritte so fair und umweltverträglich wie möglich zu gestalten. Das beginnt bei der Wahl der Rohstoffe (langfasrige Biobaumwolle aus Indien), geht über die Suche nach einer regionalen Produktionsstätte und endet bei der Entscheidung, die Verpackung für den Onlineversand in einer Karlsruher Behindertenwerkstatt herstellen zu lassen.

    Ein weiteres Label ist Get Lazy, das sich auf nachhaltige Hoodies und Jogginghosen spezialisiert hat. Der Gründer der Firma bemüht sich um eine umfassend faire und umweltverträgliche Produktion und die Stärkung des lokalen Handwerks. Gefertigt wird vor allem in einer bayerischen Näherei, die sich für die soziale und berufliche Integration von Flüchtlingen engagiert und selbst ausbildet.

    Hexenstich ist ein Modeatelier, in dem sowohl neu geschneidert, als auch umgestaltete Second Hand Kleidung angeboten wird. Neben der Bewahrung des Schneiderhandwerks ist die Inhaberin vor allem um einen bewussten, nachhaltigen Umgang mit Ressourcen bemüht.

    Goldaffairs bietet Schmuck an, der aus Gold, Silber und Diamanten aus möglichst fairen und umweltverträglichen Quellen und recycelten Edelmetallen gefertigt wird. Außerdem stellen sie die Kollektionen von KollegInnen mit aus, die nach ähnlichen Standards arbeiten.

    In Karlsruhe gibt es zwei traditionelle Schuhmacher, von denen einer Maßarbeit von Hand anbietet (Originelle Schuhe), der andere solide und auf Langlebigkeit ausgelegte Reparaturen (Arnolds Schuhe). Beiden gemein ist ihr Engagement für die Bewahrung des alten Handwerks und die ausschließliche Verwendung hochwertiger und möglichst langlebiger Materialien.

    Seltenschräg bietet zwar nicht eigentlich Mode an, sollte hier in der Liste aber dennoch nicht fehlen. Denn die Inhaberin verwendet für alle ihre Produkte ausschließlich recycelte Materialien. Ihre Portemonaies und Handyhüllen bestehen zum Beispiel aus LKW-Planen oder Werbetransparenten. Außerdem repariert sie für einen liebgewonnene alte Gegenstände aus Leder wie Taschen oder Jacken.

     

    Aus erster und zweiter Hand

    In Karlsruhe sind in den letzten Jahren einige Geschäfte entstanden, die sich auf nachhaltige Produkte spezialisiert haben, die nicht dem klassischen Ökodesign entsprechen. Zwei Beispiele sind FaireWare und Unser Onkel, die Mode, Deko, z.T. Küchenutensilien und so dies und das im Sortiment haben. Die Inhaberinnen geben auf Nachfrage gerne und kompetent darüber Auskunft, welche Sozial- und Ökostandards die Hersteller der angebotenen Waren erfüllen (weitere Bsp. siehe unten).

    Eine andere Möglichkeit, in Karlsruhe nachhaltig zu shoppen, sind die vielen Second Hand Läden, die es gibt. Auch wenn sie mit Second Hand Metropolen wie Frankfurt, Köln oder Berlin stilistisch noch nicht ganz mithalten können, findet man immer wieder kleine Kostbarkeiten. Und einen Vorteil haben sie doch gegenüber ihren hippen Geschwistern in den Großstädten: die Artikel sind insbesondere in den Diakonieläden unschlagbar günstig. Vor einiger Zeit wurde ein kleiner Secondhandführer für Karlsruhe herausgegeben, der einen guten Überblick über die Ladenlandschaft Karlsruhes und nachhaltigen Modekonsum gibt.

    Wem das ‚klassische‘ Öko-Design gefällt, findet in Karlsruhe eine gute Auswahl an Geschäften vor. Dazu zählen alte Hasen wie Waschbär, der in Karlsruhe ein gut sortiertes Outlet hat, Spinnrad, das Naturmode für Kinder und Erwachsene anbietet, und Die Ahle, die nachhaltige Schuhe verschiedener Hersteller und ein kleines eigenes Sortiment anbietet.

     

    Klar, nachhaltige Mode ist gut, irgendwie. Aber warum noch mal?

    Die meisten Kleidungsstücke, die wir tragen, werden am anderen Ende der Welt – dem sogenannten Globalen Süden – produziert. Beim Anbau und der Verarbeitung der benötigten Rohstoffe, wie Baumwolle oder Tierhäute, werden zum Teil hoch toxische Chemiekalien und Schwermetalle eingesetzt und enorme Wassermengen verbraucht bzw. verschmutzt. Die gefährden nicht nur die Gesundheit der Arbeiter, sondern häufig kommt auch die restliche Bevölkerung  in Kontakt mit den giftigen Stoffen, etwa durch die Kontamination von Flüssen und Grundwasser.
    Die Arbeitsbedingungen in der konventionellen Textilindustrie sind zudem meist weit davon entfernt, fair zu sein: es gibt keine angemessene Bezahlung, kein Recht auf Urlaub, keine Krankenversicherung und keinen ausreichenden Arbeitsschutz. Die Hoffnung, dass teurere Modehersteller sich in dieser Hinsicht von Billigketten unterscheiden, trifft leider meist nicht zu.

    Doch die unnachhaltige Produktion von Kleidung geht nicht ‚nur‘ auf Kosten der Menschen im Globalen Süden, sondern auch uns schadet die exzessive Verwendung toxischer Stoffe in der Textil- und Lederindustrie. Denn noch lange nach Verlassen der Fabriken und oft auch noch nach mehrmaligem Waschen sind Spuren von ihnen in der Kleidung nachweisbar und können über die Atmung oder Haut in den menschlichen Körper gelangen. Manche von ihnen stehen im Verdacht Allergien auszulösen, andere schwächen das Herz-Kreislauf-System oder begünstigen bzw. verursachen Krebserkrankungen.

    Auch ein Blick auf die Materialien, aus denen unsere Kleidung besteht, ist wichtig. Denn seit den sechziger Jahren wird ein zunehmender Teil der Textilien nicht mehr aus natürlichen Rohstoffen wie Baumwolle, Leinen oder Wolle gefertigt. Stattdessen werden verschiedenste Kunststoffe wie beispielsweise Polyester oder Acryl eingesetzt, die während der Produktion und Verarbeitung, aber auch während wir sie tragen und nach ihrer ‚Entsorgung‘, gesundheitsgefährdende und umweltschädigende Wirkungen haben können.

    Es gibt also viele gewichtige Gründe, sich von der konventionellen Textilindustrie ab- und nachhaltiger Mode zuzuwenden. Insbesondere die Kleidung von Babys und Kleinkindern sollte entweder nach Biostandards hergestellt oder – noch nachhaltiger und gut für den Geldbeutel – Second Hand sein.

     

     

    Nicht die gute Laune verlieren!

    Wenn man anfängt, sich mit den Produktionsbedingungen konventioneller Kleidung zu beschäftigen, kann einem das erst mal ziemlich die Laune vermiesen. Doch schaut man sich in der nachhaltigen Modeszene etwas um, merkt man schnell, wie groß das Angebot inzwischen ist und wie einfach die Umstellung fallen kann. Zwar sind die Preise umweltverträglich und fair produzierter Kleidung deutlich höher als bei H&M und Co., doch Second Hand Läden und Tauschevents  gleichen die höheren Kosten von Neuanschaffungen leicht aus. Die höheren Preise führen außerdem dazu, dass wir stärker reflektieren, ob wir etwas wirklich brauchen.

    Dass sich inzwischen in Karlsruhe kleine nachhaltige Modelabel gründen, finden wir nicht nur wegen ihres Beitrags zu einer nachhaltigeren Stadt toll, sondern auch, weil man so die Person hinter dem Produkt kennenlernen und sich von ihr dessen Geschichte erzählen lassen kann. Ähnlich ist es in den Geschäften, die eine kleine, aber feine Produktauswahl haben und einem zu jedem Einzelteil Auskunft geben können. So findet man oft nicht nur das Gesuchte, sondern erfährt noch von anderen Geschäften, neuen nachhaltigen Materialien, dem nächsten Tauschevent oder einem neuen kleinen Label.

    Findet man vor Ort nicht das Richtige, gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit, sich online umzusehen. Orientierungshilfe bei der Auswahl bieten Zertifikate wie GOTS , aber auch einige Websites, die aufführen, welche Firmen wie fair oder umweltverträglich produzieren. Außerdem gibt es inzwischen Plattformen wie avocadostore oder glore, die für jedes Produkt einzeln aufführen, welche Nachhaltigkeitskriterien es erfüllt. Wer lieber Second Hand kauft und vor Ort nicht das Richtige gefunden hat, kann sich in Foren wie Kleiderkreisel oder Quoka umsehen und auch auf der Vernetzungsplatform nebenan.de gibt es einen sogenannten Marktplatz, auf dem Gebrauchtes verschenkt, getauscht und verkauft wird.

    Wir hoffe, euch damit ein paar nützliche Tipps gegeben zu haben und wünschen euch viel Spaß beim nachhaltigen Shoppen in Karlsruhe!

    Falls ihr noch Karlsruher Label und tolle Läden mit nachhaltigem Sortiment kennen oder sonst Anmerkungen haben solltet, schreibt uns gerne über die Kommentarfunktion eine Nachricht!

     

    Hier findet ihr eine Auswahl an…

    …Läden, die selbst nachhaltige Produkte herstellen:

    Goldaffairs

    Get Lazy

    AIKYOU

    Seltenschräg

    Originelle Schuhe

    Atelier Hexenstich

     

    …Läden, die nachhaltige Produkte anbieten:

    FaireWare

    Unser Onkel

    Spinnrad Naturtextilien

    Kult Karlsruhe

    Weltladen

    Waschbär

    Die Ahle Naturschuhe


    …Second-Hand Läden:

    Ein Komplettüberblick: Karlsruher Second Hand Guide

    Diakonie-Läden (Déjà-vu, Jacke wie Hose, Kashka)

     

    … Seiten, die nachhaltige Modelabel listen:

    Utopia

    LifeVerde

    rank a brand

    eco fashino world

     

    Weiterlesen zum Thema…


    Greenpeace-Studie 2013 – „a little story about monsters in your closet“

    Ökotest Babystrampler

    Kampagne gegen Gifte in Kleidung

  7. N!Tage – Nachhaltigkeit gemeinsam feiern

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    Wir verabschieden die NachhaltigkeitsExperimente nach neun Monaten Projektlaufzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aus den eingesendeten Ideen sind tolle Projekte entstanden, die wir begleitet, unterstützt und beforscht haben. Die gute Nachricht: Trotz Ende der offiziellen Laufzeit wollen die vier Experimentgruppen weiterhin daran arbeiten die Oststadt ein Stück nachhaltiger zu machen.

    Deshalb heißt es am 21. Mai: lasst uns feiern!
    Das Quartier Zukunft lädt gemeinsam mit den NachhaltigkeitsExperimenten von 14 bis 18 Uhr zu einem bunten Programm in den Zukunftsraum ein.

    Von Theater, über Nähstände und Samenbomben bauen ist alles dabei. Die Gruppen Kreativ-Salon, Second Future, Oststadttreff und Beete & Bienen werden den ganzen Tag vor Ort sein und euch neben tollen Aktionen die Gelegenheit bieten sie mit Fragen zu löchern.


    Ein Erfolg der gefeiert werden muss

    Entstanden sind die vier Projekte im Rahmen des Wettbewerbs „dein NachhaltigkeitsExperiment“ den wir gemeinsam mit der Bürgerstiftung Karlsruhe ins Leben gerufen haben. Worum es uns dabei ging? Um euch! Eure Ideen und Initiativen waren gefragt. Aus den Einsendungen wurden im Mai 2016 schließlich vier Bürgergruppen mit unterschiedlichsten Ideen ausgewählt, die in den letzten neun Monaten ihre Experimente in die Tat umsetzten. Dank der fleißigen Projektinitiatoren entstanden so verschiedenste Räume zum Ausprobieren, Beisammensein und Entschleunigen. Dass die vier Gruppen trotz Ende der offiziellen Laufzeit weitermachen wollen freut uns natürlich umso mehr!

    Nachhaltigkeitstage? Da machen wir mit!

    Welcher Zeitraum wäre passender für unsere Feier als die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2017? Zum fünften Mal finden sie dieses Jahr nun schon statt und wir wollen natürlich mit dabei sein, wenn es darum geht nachhaltiges Handeln verständlich, sichtbar und erlebbar zu machen.

    Darum laden wir euch ein vorbeizukommen, egal ob zum Mitmachen, Informieren oder Quatschen. Neben den Aktionen der Experimentgruppen werden auch weitere Aktivitäten des Reallabors in der Oststadt vorgestellt, wie etwa Forschungsergebnisse des Energieprojekts, sowie des Mobilitätsprojekts oder das Thema „Walkability in der Oststadt“.

    Wir freuen uns auf euch!

    Das Fest ist eine Veranstaltung im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2017.

    Mehr Infos zu den N!Tagen.

     

     

    Kurzbeschreibung der NachhaltigkeitsExperimente:

    NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen

    Bei Beete & Bienen geht es um Naschbeete im öffentlichen Raum – und zwar für Menschen UND Bienen. Die Gruppe hat bereits ihr erstes Beet am Gerwigplatz aufgestellt und Bienen am Marstallgelände in einer Klotzbeute angesiedelt. Inzwischen arbeitet die Gruppe in zwei AGs: der eine Teil verfolgt das Voranbringen von Naschbeeten in der Stadt. Der andere Teil konzertiert sich darauf Bienen wieder zurück in die Stadt zu bringen.

    NachhaltigkeitsExperiment „Kreativ-Salon

    Raum und Zeit für Kreativität – darum drehte sich das Experiment „Kreativsalon“, das zu Workshops u.a. mit Musik, Gesang und Theaterspiel einlud. Bis Ende März wurden 15 Workshops im Zukunftsraum durchgeführt, mit sehr positiver Resonanz. Im Anschluss an das Projekt hat sich eine neue Initiative gebildet, in der Teile des Kreativ Salon Teams mitwirken. Der Verein „interKArt“ hat es sich zum Ziel gemacht, Zwischenräume zu schaffen. Er organisiert dazu u.a. ein Festival, das vom 29. September bis 01. Oktober in der Fettschmelze auf dem Schlachthofgelände stattfinden wird. Auf dem Festival soll auch ein Theaterstück aufgeführt werden, für das noch TeilnehmerInnen gesucht werden.

    NachhaltigkeitsExperiment „Oststadt-Treff

    Ein fester Treffpunkt in der Oststadt für Jung und Alt, Zugezogene und Alteingesessene, MigrantInnen und Ur-KarlsruherInnen: Das Experiment „Oststadt-Treff“ lud die Menschen der Oststadt jeden Montag in den Zukunftsraum ein. Daneben fanden monatliche Diskussionsabende und weitere Veranstaltungen wie etwa Lesungen statt. Auch nach Ende der neun Monate wird der Oststadt Treff im Zukunftsraum weiterlaufen. Inzwischen ist er schon fast zu einer Institution geworden.

    NachhaltigkeitsExperiment „Second Future

    Einem Pullover oder Laptop sieht man nicht an, ob er neu oder gebraucht gekauft wurde. Das Experiment „Second Future“ macht die nachhaltige Kaufentscheidung für gebrauchte Produkte mittels eines eigens entworfenen Labels sichtbar. Die Labels wurden bei verschiedenen Anlässen, wie etwa der Lametta oder dem Flohmarkt am Messplatz verteilt und können seit einiger Zeit auch über die Second Future-Website nur zu Portokosten bestellt werden. Auch hier ist eine Weiterführung geplant.

     

  8. Kleidertauschparty im Zukunftsraum

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    Ja doch: Der Sommer ist da! Und pünktlich zum Start der T-Shirt-Saison bietet sich wieder die Gelegenheit, den eigenen Kleiderschrank zu entrümpeln und neu zu bestücken. Bereits zum dritten Mal können Kleidungsstücke, Accessoires, Taschen und Schuhe im Zukunftsraum getauscht werden. Die Veranstaltung möchte ein Zeichen setzen gegen Fast Fashion und im kreativen Tausch von Textil das gemeinsame Miteinander fördern. Ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizuschauen! Über Kuchen, Knabbereien und alles, was sonst von der Hand gegessen werden kann, freuen wir uns!

    Wann?

    Samstag, 25. Juni, 15:00 Uhr

    Wo?Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe

  9. Reismilch vs. Kuhmilch, Wassersprudler statt Plastikflaschen?

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    Wieviel konsumiere ich täglich? Was brauche ich überhaupt? Die Idee des „Ressourcenfastens“ wird speziell vor Ostern von immer mehr  Menschen aufgegriffen und nimmt als neue Interpretation einer alten Tradition die persönliche Nachhaltigkeit in den Blick. Anfang des Jahres krempelten auch Studierende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beim „Experiment Nachhaltigkeit“ vier Wochen lang ihr Leben um.

    Die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern verbinden viele mit Verzicht und Verboten, sie wird oft als altmodisch und bieder abgetan. Die Idee hinter dem Fasten ist aber eigentlich, inne zu halten und sich durch Verzicht  auf das Wesentliche zu besinnen. In diese Kerbe schlägt auch die Idee des „Klimafastens“,  des „Plastikfastens“ oder ähnlicher Initiativen, die den Begriff neu interpretieren und die Fastenzeit zum Anlass nehmen, das eigene (Konsum-) Verhalten zu hinterfragen.

    Ihre eigenen Lebensgewohnheiten prüften auch die Studierenden des Seminars „Experiment Nachhaltigkeit“, welches das ZAK (Zentrum für angewandte Kulturwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie) unter der Federführung von Dr. Volkmar Baumgärtner dieses Semester zum zweiten Mal  anbot.

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    Nachhaltige Entwicklung erlebbar machen

    „Nachhaltige Entwicklung“ – alle sprechen darüber. Und trotzdem: Der Begriff bleibt häufig unscharf und im Ungefähren, die Rolle des Einzelnen bei der Umsetzung ungeklärt. „Was kann ich selbst tun?“, fragten sich deshalb die TeilnehmerInnen des Seminars. Und überprüften das eigene, alltägliche Wirken und Handeln kurzerhand im Selbstexperiment.

    Konkret versuchten die Studierenden vier Wochen lang in einem von ihnen gewählten Bereich nachhaltig(er) zu leben. Die Idee dahinter: individuelle, aber auch gesellschaftliche Chancen und Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung persönlich erfahrbar machen. Abschließend sollten die Ergebnisse in der Gruppe und mit ExpertInnen reflektiert und diskutiert werden und in eine studentische „8-Punkte-Agenda“ münden.

    Acht Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung

    Doch wo anfangen bei einem Thema, das uns in wirklich allen Lebensbereichen facettenreich begegnet? Zu Beginn des Seminars wurden deshalb in einem ersten Schritt mögliche Handlungsfelder und Kriterien nachhaltiger Entwicklung identifiziert. Dabei stand die Frage, was einen „nachhaltigen Lebensstil“ überhaupt ausmacht, fördert oder verhindert, im Vordergrund. Folgende acht Handlungsfelder nachhaltiger Entwicklung wurden im Selbstexperiment bearbeitet:

    • Mobilität
    • Abfall und Entsorgen
    • Suffizienz
    • Konsum „Software“ (Lebensmittel)
    • Konsum „Hardware“ (alle „nicht-Lebensmittel“)
    • „Wellness“
    • Wohnen – Versorgung
    • Engagement für Nachhaltigkeit

    Präsentation der Ergebnisse im Zukunftsraum

    Am 5. Februar präsentierten die TeilnehmerInnen dann ihre Ergebnisse im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Karlsruher Oststadt. Auch wir von Quartier Zukunft durften als eingeladene ExpertInnen mit dabei sein und mitdiskutieren. Die Studierenden, beheimatet in ganz unterschiedlichen Fachdisziplinen, schilderten ihre Herangehensweise an den Versuch und sprachen mit den anderen über Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten vier Wochen. Und natürlich über die Herausforderungen: Was bekomme ich geschenkt, was kann ich schenken? Was esse ich an Heiligabend? Da das Experiment über die Weihnachtstage und Silvester stattfand, wurden auch gesellschaftliche Kontexte miteinbezogen, was die TeilnehmerInnen zusätzlich forderte. Trotz der Schwierigkeiten und Problemstellungen, vor die sie ihr Experiment stellte, präsentierten die Studierenden ihre Erfahrungen mit Witz und Elan und hochengagiert. Erfahrungen, Hürden und Herausforderungen wurden anschließend in der Runde diskutiert und gaben spannende Einblicke in die verschiedenen Themenbereiche, Ansätze und Ideenwelten der einzelnen Experimente.

    Reismilch versus Kuhmilch, Wassersprudler statt PET-Flaschen kaufen

    So versuchte ein Student im Rahmen seines Projekts keine Fahrt mit dem Auto mehr alleine zurück zu legen, ein Anderer beschloss, einfach mehr zu Fuß zu gehen. Eine Teilnehmerin brachte ihre gesamte WG dazu, von Mineralwasser in PET-Flaschen auf den umweltfreundlicheren Gebrauch eines Wassersprudlers umzusteigen. Ein Teilnehmer erörterte Ökobilanzen von Kuhmilch und möglichen veganen Alternativen und lud zum Geschmackstest ein. Andere Studierende nahmen das Experiment zum Anlass, ihren Kleiderschrank oder gar ihre Wohnung auszumisten, weniger Fleisch zu essen oder vegane Lebensmittel zu probieren. Es zeigte sich, dass die unterschiedlichen Bereiche nachhaltiger Entwicklung alle miteinander verknüpft sind und miteinander zu tun haben.

    „Dranbleiben“ am Thema Nachhaltigkeit

    Am Ende eines sehr intensiven Tages stand dann die 8-Punkte Agenda mit den Handlungsempfehlungen der Studierenden fest:

    • Langsam Mobil sein /“Slow mobility“
    • Plastik und Konserven reduzieren
    • Reduzieren und wertschätzen als Motto
    • Weniger Fleisch essen
    • Reparieren!
    • Bewusst genießen
    • Leitungswasser statt Mineralwasser
    • Engagier dich!

    Die Ernsthaftigkeit, mit der die Studierenden an „ihr“ Nachhaltigkeitsexperiment herangingen und von diesem erzählten, war sehr inspirierend. Die TeilnehmerInnen haben den Mut gezeigt, Neues auszuprobieren und über den eigenen Schatten zu springen.  Besonders  beeindruckend: die Fähigkeit zur Selbstreflexion des eigenen Verhaltens bei den „AusprobiererInnen“. Und jene Momente, in denen klar wurde, dass die Studierenden auch nach Abschluss des Seminars „dranbleiben“ werden am Thema Nachhaltigkeit. Etwas wird bleiben, vielleicht sogar bis Ostern…

  10. Unterwegs in Richtung Zukunft? Unsere Mobilitätsberatung hat ein paar gute Ideen parat

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    Klar: Um ein Auto zu nutzen, muss man keines besitzen. Aber ist das nicht furchtbar umständlich mit den alternativen Mobilitätsangeboten? Wo stehen denn die Leihfahrräder? Wie finde ich mit dem Computer oder dem Smartphone Fahrpläne und was sind überhaupt elektronische Tickets? Tja, wenn das alles nicht so kompliziert wäre! Muss es nicht sein. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswesen (IfV) gibt’s im Zukunftsraum ab Januar 2016 unsere kostenlose Mobilitätsberatung für alle.

    Manchmal braucht man einfach nur jemanden, der Zeit hat und sich auskennt. Das gilt auch beim Thema Mobilität! Dann wird schnell klar: Durch die geschickte Nutzung von Computer und Smartphone kann man das eigene Unterwegssein tatsächlich einfacher, kostengünstiger und individueller planen als bisher. Mit dem eigenen Fahrrad zum Zug  – und ab dem Zielbahnhof weiter per Bikesharing? Wie lange brauche ich zur Arbeit mit dem Auto,  dem Fahrrad oder Park & Ride? Wie kann ich meine urbane Mobilität per App organisieren? Im Zukunftsraum in der Oststadt sammeln wir Ideen.

    Verantwortung übernehmen

    Mobilitätsgestaltung ist heute immer auch untrennbar verbunden mit Fragen, die sich im Zusammenhang mit Klimawandel und Klimagerechtigkeit an jeden Einzelnen von uns stellen. Denn: Auch in der alltäglichen Mobilität steckt ein großes CO2-Einsparpotenzial. Alte und neue alternative Mobilitätsangebote wie öffentliche Verkehrsmittel, Car-, Bike- und E-Bikesharing können eine Möglichkeit sein, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Mobilitätsberatung im Zukunftsraum ist vielleicht das Sprungbrett dazu.

    Neue Möglichkeitsräume kennenlernen

    Jeder Lebensentwurf ist anders. Darum muss auch das jeweilige Mobilitätskonzept für den Einzelnen gemacht sein. Vieles ist möglich! Wir helfen gerne dabei, völlig neue Herausforderungen, die sich etwa bei der Organisation von Mobilität mit dem Computer oder dem Smartphone ergeben, zu meistern und dabei neue Möglichkeitsräume kennenzulernen.

    Wo und wann gibt’s die Infos?

    Im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe,

    Dienstag 14.00 bis 18.00 Uhr.

    Wer möchte, kann auch direkt von Zuhause aus einen persönlichen Termin zur Mobilitätsberatung vereinbaren.

    Mail: mobilitaetsberatung@ifv.kit.edu

    Telefon: 0721 608 28953

    Die Mobilitätsberatung im Zukunftsraum erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswesen (IfV). Mit ihrem interdisziplinär angelegten Konzept wollen die MobilitätsexpertInnen des KIT dazu beitragen, den Verkehr effizient und nachhaltig zu organisieren. Den Rahmen für das Angebot bildet das Reallabor 131 – KIT findet Stadt, das durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird.

  11. Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft

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    Der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft ist ein gemeinsames Projekt von Quartier Zukunft – Labor Stadt und dem Reallabor 131: KIT findet Stadt. Er ist ein Angebot an Menschen und Ideen, zusammenzukommen. Regelmäßig finden im Zukunftsraum Seminare, Workshops, Vorträge und Ausstellungen statt. Schau einfach in unserem Kalender nach! Alle sind eingeladen, den Zukunftsraum zu besuchen.

     

    Der Zukunftsraum ist außerdem…

    … Treffpunkt und gemeinsame Werkstatt für alle ZukunftsgestalterInnen aus Wissenschaft und Praxis, Forschung und Stadtgesellschaft,

    … ein Ort des Austausches und der Diskussion nachhaltiger Themen,

    … ein Platz, an dem Nachhaltigkeitswissen geschaffen und weitergegeben wird,

    … das Zuhause aktiver Bürgergruppen,

    … ein Ermunterungs- und Ermutigungsort für alle nachhaltigkeitsbewegten Menschen mitten im Viertel.

     

    Wo finde ich den Zukunftsraum?

    Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe

    Wann kann ich vorbeikommen?

    Dienstag 14.00 – 18.00 Uhr
    Donnerstag 9.00 – 18.00 Uhr
    Telefon: 0721 608 28953

     

  12. Quartier Zukunft zeigt „Karlsruhe trifft die Welt“ im Zukunftsraum – verlängert bis 12.11.

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    Wie können wir in unseren Städten heute und morgen gut leben – in Karlsruhe und in den Städten weltweit? Danach fragt „Karlsruhe trifft die Welt | Eine Mitmacht-Ausstellung zu Nachhaltigem Stadtleben“. Nach der Eröffnung am 15. September im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Karlsruher Oststadt ist die Ausstellung dort bis einschließlich Donnerstag, den 15. Oktober 12. November 2015 immer dienstags und donnerstags  zu sehen.

    Weitere Impressionen zur Ausstellung finden Sie in der Galerie.

    Ausstellungseröffnung im Zukunftsraum
    Nach zwei sommerlichen Ausstellungstagen im Bürgerpavillon im Karlsruher Schlosspark Anfang Juli 2015 anlässlich des 300. Stadtgeburtstages ist die Ausstellung Karlsruhe trifft die Welt aktuell und über vier Wochen hinweg im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft zu sehen. Zur Eröffnung am 15. September nahmen erste interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit wahr, die Ausstellung zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung in gemütlicher Atmosphäre bei Wein und Brot zu besuchen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede machten sich die Besucher auf einen Rundgang durch die thematischen Ausstellungsräume „Nachhaltige Stadt entwickeln“, „Mobil werden“, „Gemeinschaft gestalten“ und „Ressourcen und Klima schützen“. 
     
    Über die Ausstellung
    Die Ausstellung geht der übergeordneten Frage nach, wie ein gutes Leben in Städten vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen, des Klimawandels, sozialer Ungleichheit, dem Verlust an Biodiversität und wirtschaftlicher Unsicherheit heute und morgen möglich ist – in Karlsruhe und in den Städten weltweit. Sie ist in insgesamt vier Themenbereiche gegliedert: Mobil werden, Gemeinschaft gestalten, Ressourcen und Klima schützen sowie Nachhaltige Stadt entwickeln. Die Exponate in den Themenbereich zeigt gute Beispiele für nachhaltiges Stadtleben aus dem In- und Ausland, darunter eine ganzheitliche soziale Vision für Karlsruhe, ein Bienenhotel zum Thema Stadtimkern,  eine über Crowdfunding finanzierte Holzbrücke aus Rotterdam.
    die Karlsruher Initiative Bikes without Borders oder das Reparaturcafé in Karlsruhe. Die Ausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher zum Erkunden, Weiterdenken und Verstetigen ein. So können können nicht nur  Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Projektideen zur nachhaltigen Stadtgestaltung gewonnen, sondern auch Anregungen gefunden werden, um selber aktiv zu werden. 
     
    Wie die Ausstellung entstanden ist
    Anlässlich des 300. Karlsruher Stadtgeburtstages hatte das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt im Frühjahr 2015 die bereite Öffentlichkeit dazu aufgerufen, gute Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung in den vier genannten Themenfeldern in Form von Ausstellungsbeiträgen vorzuschlagen und einzureichen. Gefragt wurde insbesondere nach Projektbeispielen aus dem Ausland, aber auch aus Karlsruhe. Eine Auswahl dieser Einreichungen ist ebenso in die Ausstellung eingeflossen wie gute Beispiele nachhaltigen Stadtlebens aus der Arbeit des Quartier Zukunft. Karlsruhe trifft die Welt …
     
    Die Ausstellung besuchen – Verlängerung bis zum 12. November 2015!
    Aufgrund des großen Interesses zeigt das Quartier Zukunft Karlsruhe trifft die Welt statt bis zum 15. Oktober 2015 nun bis zum 12. November 2015. Die Ausstellung kann nach wie vor immer dienstags zwischen 14 – 18 Uhr und donnerstags zwischen 9 – 18 Uhr im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe besucht werden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
     
    Weiterführende Links
    Rückblick auf den Ausstellungsauftakt im Bürgerpavillon
  13. Stadtleuchten 2015: Leuchtender Leerstand in der Rintheimer Straße

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    Mit „Stadtleuchten“ gaben die Initiatoren des nachbarschaftlichen Projekts am Abend des 19. September 2015 kleinen räumlichen Einheiten städtischer Gemeinschaft in Karlsruhe eine Bühne. Mit dem Thema „Leuchtender Leerstand“ griff das Quartier Zukunft als Projektpartner von Stadtleuchten das Verschwinden von Ladengeschäften in der Oststadt von Karlsruhe auf. An den Fassaden leerstehender Geschäfte in der Rintheimer Strasse und der Gerwigstraße war am Veranstaltungsabend zu sehen, was denn in diesen Möglichkeitsräumen geschehen könnte.

    „Leuchtender Leerstand“ behandelt das Verschwinden von Ladengeschäften in der Oststadt, die zunehmend leer stehen, privatisiert oder zu Wohnungen und Büros umgenutzt werden. In einer Vor-Ort-Aktion zeichnete die Grafikdesignerin und gelernte Theatermalerin Katja Saar eigene und von Bürgerinnen und Bürgern der Karlsruher Oststadt durch Zuruf eingebrachte Ideen für die Gestaltung leerstehender Räume. Ihre Zeichnungen beschienen im  nächtlichen Dunkel Hausfassaden der Rintheimer Straße und Gerwigstraße.

    Um 21 Uhr gingen die Lichter an. Ein Beamer projiziert Zeichnungen von leer stehenden Ladengeschäften und Visionen wiederbelebter Schaufenster. Ein anderer zeig Fotos von engagierten Bürgern, die kreative Initiativen (wie zum Beispiel das ReparaturCafé) wahr werden lassen. An einem ausgeleuchteten Tisch, auf dem ein Karte der Oststadt, Stifte und viel Zeichenpapier lagen, saß die Künstlerin. Eine Kamera war auf das Zeichenpapier und ihre Hand gerichtet. Schreibend und zeichnend wurde nun die sich versammelnde Bürgerschaft begrüßt. Was gefällt dir an der Oststadt? Wo hältst du dich gerne auf? Wo guselt es dich? Was wünscht du dir in deiner näheren Nachbarschaft? Komm her und zeig es mir! – kann man über Hecken und Gartenzäune hinweg bis weit in die Rintheimer Straße lesen.

    Die mit Stühlen, Tischen und Picknick ausgestattete AG Oststadt Nachbarschaft riefen der Grafikerin alsbald ihre Ideen und Wünsche einer gelebten Nachbarschaft zu. Von 21 Uhr bis Mitternacht wurden Ideen, wie die eines Streichelzoos auf dem Gottesauerplatz, eines Programmkinos, eines Abendmarktes, einem Projektraums für wenig Geld, eines öffentlichen Fernsehzimmers und eines gemütlichen Café gezeichnet. Nach anregenden Gesprächen und Diskussionen wurden Ideen für neue Möglichkeitsräume geboren und Samen gesät, die hoffentlich in den Köpfen der Bürger mit nach Hause genommen werden und bald in der Oststadt Früchte tragen werden.

    Über Stadtleuchten
    Stadtleuchten ist ein nachbarschaftliches Projekt innerhalb der Festivitäten des 300 jährigen Stadtjubiläums von Karlsruhe. Menschen haben sich zusammen geschlosen, gründeten Leuchtzellen an verschiedenen Orten der Stadt und ließen diese am 19.09.2015 erstrahlen.
     
    Weiterführende Links
    Website Stadtleuchten
  14. Sommerpause 2015

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    Im August macht das Team des Quartier Zukunft eine Sommerpause – vom 03. bis 28. August 2015 ruht unsere Kommunikation nach außen. Das Team ist nur begrenzt erreichbar. Ab dem 31. August widmen wir uns wieder mit frischer Energie der Weiterentwicklung und Beforschung des Quartier Zukunft – Labor Stadt.

    Sommerpause

    Ruhende Kommunikation bedeutet, dass der Neuigkeiten-Bereich dieser Website nicht aktualisiert wird, ebenso nicht unsere Präsenzen bei Facebook und Twitter. Es finden in dieser Zeit keine Veranstaltungen statt. Wir sind begrenzt erreichbar. Der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft ist nicht geöffnet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Ab dem 31. August widmen wir uns dann wieder mit viel Energie anstehenden Aufgaben. Dazu gehören u.a. Gespräche zu den laufenden Projekten des Reallabors 131 und mit Akteuren im Projektgebiet, die Vorbereitung unserer Ausstellung „Karlsruhe trifft die Welt“ im Zukunftsraum und Publikationen über die Arbeit des Quartier Zukunft.

    Wir freuen uns auf einen ereignisreichen Herbst 2015 mit Ihnen und wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit.

  15. Es ist vollbracht! Zukunftsraum eröffnet

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    Der Zukunftsraum öffnete am 13.6. zum ersten Mal seine Türen für alle Interessierten. Nachdem in den vergangenen Wochen emsig gestrichen und eingerichtet wurde, startete der Tag früh vor Ort für das Quartier Zukunft-Team mit den letzten Vorbereitungen für die Zukunftsraum Eröffnung.

    Viele weitere Impressionen finden Sie in der Galerie.
     
    Die Eröffnung

    Ab 10.00 Uhr ging es dann auch schon los mit den ersten BesucherInnen, die gleich selbst Hand anlegten beim angekündigten Möbelbau Workshop. Rasch entstanden mehrere Holzhocker, die gleich den ganzen Tag über vielseitige Verwendung fanden. SamenBomben wurden in einem weiteren Workshop geknetet.

    Ab 13.00 Uhr füllte sich der Zukunftsraum immer mehr, das Coffee-Bike gab den ersten Kaffee aus und die Brote mit buntem vegetarischem Aufstrich fanden regen Anklang. Die Besucher hatten Gelegenheit sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, entlang der Fotoausstellung im Schaufenster die Entwicklung des Quartier Zukunft über die vergangenen Jahre nach zu verfolgen und sich mit Infomaterial aus dem Zukunftsraum zu versorgen.

    Dann startete der offizielle Teil der Zukunftsraum Eröffnung mit den Grußworten der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Oberbürgermeister Frank Mentrup und KIT-Bereichsleiter Karl-Friedrich Ziegahn. Nach einer kurzen musikalischen Auflockerung ging es weiter mit einer Präsentation von Projektleiter Oliver Parodi. Er thematisierte Nachhaltigkeit als das übergeordnete Thema des Zukunftsraumes, die Entstehungsgeschichte des Projektes „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ und die vielfältigen Herausforderungen einer engen Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Bürgerschaft.

    Da das Wetter immer schöner und die Temperaturen im Zukunftsraum immer höher wurden, strömten danach alle nach draußen, um nach einem Glas Sekt der „Mach-mit-Diskussion: Nachhaltige Stadtentwicklung: Vom Wissen zum Handeln“ zu folgen. Zahlreiche Besucher setzten sich auf die freien Stühle in der Diskussionsrunde, die von Prof. Dr. André Reichel von der Karlshochschule moderiert wurde. Einig war man sich, dass es den Menschen leichter gemacht werden müsse nachhaltig zu handeln damit eine nachhaltigere Lebensweise auch im Alltag vieler Menschen umsetzbar wird.
    Nach einer regen Diskussion und vielen Gespräche auch im Nachgang des offiziellen Teils wurden dann noch viele getrocknete SamenBomben und hoffentlich Lust zum Mitmachen für die Zukunft, mit nach Hause genommen.

    Gut zu Wissen
    Die Öffnungszeiten für den Zukunftsraum sind ab sofort bis Ende Juli immer dienstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags von 9.00 bis 18.00 Uhr. Einfach vorbeikommen und hereinspazieren. Nach der Sommerpause im August werden die Öffnungszeiten für den Zukunftsraum ausgeweitete und rechtzeitig bekannt gegeben.

     Der nächste Quartier Zukunft Stammtisch für alle Interessierten findet am Dienstag den 14. Juli ab 19.00 Uhr im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46 statt.

    Weiterführende Links
    Audio Mitschnitt: Interview des KIT-Radios mit Theresa Bauer:
    Blogbeitrag: Zukunftsraum wird eröffnet
    Blogbeitrag: Eröffnung! Zukunftsraum!
  16. Eröffnung! Zukunftsraum!

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    Eröffnung! Zukunftsraum! In den vergangenen Wochen hat sich der Zukunftsraum nach und nach mit Leben gefüllt. Es wurde gestrichen und eingerichtet. Nun wird er eröffnet – anlässlich der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg am Samstag, den 13. Juni. Die Eröffnung wird mit einem aktiven Programm mit Workshops und Diskussionen gestaltet. Sie sind herzlich eingeladen.

    Eröffnung Zukunftsraum

    Das Programm

    10.00 Uhr | Workshops: Möbel selber bauen & Samenbomben

    13.30 Uhr | Offizieller Beginn Türen auf mit musikalische Einstimmung

    14.00 Uhr | Grußworte

    Ministerin Theresia Bauer (MWK)

    KIT-Bereichsleiter Karl-Friedrich Ziegahn

    Oberbürgermeister Frank Mentrup

    14.15 Uhr | Eröffnungsvortrag zum „Zukunftsraum“

    Musikalische Einlage

    14.45 Uhr | Mach-mit-Diskussion „Nachhaltige Stadtentwicklung: Vom Wissen zum Handeln“

    15.30 Uhr | Ausklang und Fortsetzung des Möbelworkshops

    18.00 Uhr | Ende

     Ständig vor Ort
    Im Zukunftsraum erwartet Sie eine Posterausstellung zum Reallabor 131 und zu Projektaktivitäten innerhalb des Quartier Zukunft – Labor Stadt. Darüber hinaus zeigt eine Fotosausstellung den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft und die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit wird mit der „Interaktiven Fotobox Nachhaltigkeit“ bei der Eröffnung vertreten sein.
     
    Der Ort der Eröffnungsfeier
    Sie finden den Zukunftsraum in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.
     
    Über den Zukunftsraum
    Der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft ist ein gemeinsames Projekt von Quartier Zukunft – Labor Stadt und dem Reallabor 131 – KIT findet Stadt, die gemeinsam transdisziplinär Beiträge für eine nachhaltige Quartiersentwicklung in der Karlsruher Oststadt erarbeiten. Der Zukunftsraum dient als Treffpunkt, Ort des Austausches und gemeinsamer Arbeitsort für WissenschaftlerInnen und aktive Akteure in der Oststadt für die gemeinsam Entwicklung in Erforschung von Lösungen für eine zukunftsgerichtete Quartiersentwicklung. Hier wird Raum für Diskussionen geschaffen, die die Zukunft der Karlsruher Oststadt und anderer europäischer Städte betreffen.
     
    Weiterführende Links
    Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2015
    Reallabor 131 – KIT findet Stadt
  17. Karlsruhe trifft die Welt

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    Am 01. und 02. Juli 2015 füllt sich der Bürgerpavillon des Karlsruher Stadtgeburtstages mit innovativen, ungewöhnlichen und vielfältigen Ideen, wie Nachhaltigkeit in Städten mit gelebt werden kann. In Karlsruhe trifft die Welt | Eine interagierende Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben zeigt das Quartier Zukunft gute Beispiele aus seinem Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt und lädt Sie dazu ein, diese um weitere gute Beispielen aus Städten weltweit zu ergänzen. Bis zum 15. Mai 2015 können Sie Vorschläge für Ausstellungsbeiträge einreichen. Wer auch nach dieser Einreichfrist Karlruhe trifft die Welt mitgestalten möchte, erhält hier alle Informationen für Last minute-Beiträge und viele weitere aktuelle Hinweise zur Ausstellung.

    Wie können wir in unseren Städten vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen, des Klimawandels, sozialer Ungleichheit, dem Verlust an Biodiversität und wirtschaftlicher Unsicherheit heute und morgen gut leben – in Karlsruhe und in den Städten weltweit? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich „Karlsruhe trifft die Welt | Eine interagierende Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben“. Die Ausstellung zeigt Good Practice für mehr Nachhaltigkeit in Karlsruhe und lädt Sie dazu ein, inspirierende Beispiele aus anderen Städten weltweit in die Ausstellung einzubringen.

    Ihr Beitrag zur Ausstellung
    Sie wissen von einem nationalen oder internationalen Projekt, das nachhaltiges Stadtleben zu einem der nachfolgenden Themen fördert.
    • Ausstellungsraum „mobil werden“
    • Ausstellungsraum „Gemeinschaften gestalten“
    • Ausstellungsraum „Ressourcen und Klima schützen“

    Sie haben das Projekt auf einer Reise kennengelernt oder haben darüber gelesen, eine Dokumentation gesehen? Sie arbeiten an dem Projekt mit, haben es vielleicht sogar selbst initiiert? Wir laden Sie herzlich dazu ein, das Projekt als Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit in Städten gelebt werden kann, in der Ausstellung „Karlsruhe trifft die Welt“ zu präsentieren. Für Projekte, die thematisch in keines der oben genannten Ausstellungsräume passen, steht der offene Ausstellungsraum zur Verfügung.

    Wie funktioniert das Mitgestalten der Ausstellung?
    Schlagen Sie uns bis Freitag, den 15. Mai 2015 das inspirierende Beispiel vor, das Sie gerne in der Ausstellung „Karlsruhe trifft die Welt“ präsentieren möchten. Bitte senden Sie den Titel des Projektes, eine Kurzbeschreibung (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen), eine Begründung, weshalb Sie es als besonders präsentationswürdig erachten (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen), sowie Angaben dazu, wie Sie sich die Präsentation Ihres Vorschlags vorstellen, an info@quartierzukunft.de. Die Initiatoren der Ausstellung behalten sich vor, unter den eingereichten Vorschlägen eine Auswahl zu treffen.
     
    Ende Mai melden wir uns bei Ihnen auf Ihren Vorschlag. Ist die Wahl auf Ihren Vorschlag gefallen, bitten wir Sie, Ihre innovative, kreative und/ oder außergewöhnliche Idee für nachhaltiges Stadtleben für die Ausstellung bis Freitag, den 19. Juni aufzubreiten und uns Ihren Beitrag zur Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Sie können Fotos, Fotokollektionen und -serien, Videos, Zeichnungen, Poster, Skulpturen, Texte (auch Gedichte, Kurzgeschichten etc.), Gegenstände uvm. in die Ausstellung bringen. Wir stellen Ihnen zudem ein Blankoposter zur Verfügung, das Sie mit Informationen zu Ihrem Projektvorschlag füllen können. Das Blankposter können Sie ab Montag, den 01. Juni 2015 im Zukunftsraum abholen.
     
    Vom Bürgerpavillon in den Zukunftsraum – Save the Date!
    Vom 16. September bis 15. Oktober 2015 wird die Ausstellung ein zweites Mal in der Karlsruher Oststadt im Zukunftsraum gezeigt. Am Dienstag, den 15. September 2015 ab 18 Uhr findet die Ausstellungseröffnung statt.
     
    Wir sind sehr gespannt auf Ihre Einreichungen und freuen uns auf eine sinnstiftende und gute Zusammenarbeit mit Ihnen. „Karlsruhe trifft die Welt | Eine interagierende Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben“ findet in Kooperation mit KA300 – Stadtgeburtstag Karlsruhe 2015 statt.
     
    Download
    Aufruf Karlsruhe trifft die Welt_Poster [3 MB]
     
    Weiterführende Links
    Einladung Karlsruhe trifft die Welt
    KA300 – Stadtgeburtstag Karlsruhe 2015

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Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen zur Entwicklung des Quartier Zukunft. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Was ist Ihnen besonders wichtig? Was nicht?
Wir sammeln Ihre Äußerungen und werden sie zeitnah auf dieser Website präsentieren, um sie weiter zu diskutieren und in den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft einfließen zu lassen.

Impressum

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Das Projekt "Quartier Zukunft" ist ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Dienstanbieterkennzeichnung im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG)

Karlsruher Institut für Technologie Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe Deutschland Tel.: +49 721 608-0 Fax: +49 721 608-44290 E-Mail: info@kit.edu Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts Vertretungsberechtigt: Prof. Dr. Holger Hanselka (Präsident des KIT) USt-IdNr: DE266749428 Redaktionelle Gesamtverantwortlichkeit im Sinne des § 55 des Rundfunkstaatsvertrages (RStV): Dr. Oliver Parodi Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: oliver.parodi@kit.edu Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung der Website The seed eG www.theseed.de Redaktionelle Betreuung Colette Waitz und Helena Trenks Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: colette.waitz@kit.edu oder helena.trenks@kit.edu Copyright Für die Internet-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie liegen Copyright und alle weiteren Rechte beim Karlsruher Institut für Technologie, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, Deutschland. Dies gilt auch für die Internet-Seite des Projektes Quartier Zukunft. Weiterverbreitung, auch in Auszügen, für pädagogische, wissenschaftliche oder private Zwecke ist unter Angabe der Quelle gestattet (sofern nicht anders an der entsprechenden Stelle ausdrücklich angegeben). Eine Verwendung im gewerblichen Bereich bedarf der Genehmigung durch das Karlsruher Institut für Technologie. Ansprechpartner ist die Dienstleistungseinheit Presse, Kommunikation und Marketing. Haftung für Inhalte Diese Internetseiten dienen lediglich der Information. Ihr Inhalt wurde mit gebührender Sorgfalt zusammengestellt. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt aber keine Garantie, weder ausdrücklich noch implizit, für die Art, Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des dargebotenen Materials und übernimmt keine Haftung (einschließlich Haftung für indirekten Verlust oder Gewinn- oder Umsatzverluste) bezüglich des Materials bzw. der Nutzung dieses Materials. Sollten Inhalte von Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie gegen geltende Rechtsvorschriften verstoßen, bitten wir um umgehende Benachrichtigung. Wir werden die Seite oder den betreffenden Inhalt dann umgehend entfernen. Bildrechte Der Dienstanbieter hat alle Nutzungsrechte zu den auf dieser Seite abgebildeten Fotografien, Grafiken, Tondokumente und Videosequenzen nach bestem Wissen und Gewissen angemeldet. Falls sich eine Person in ihren Rechten verletzt fühlt, bitten wir um die Kontaktaufnahme mit dem Karlsruher Institut für Technologie, um die Angelegenheit aufzuklären. Haftung für externe Web-Seiten Die Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie enthalten Links zu Informationsangeboten auf Servern, die nicht der Kontrolle und Verantwortlichkeit des Karlsruher Instituts für Technologie unterliegen. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt keine Verantwortung und keine Garantie für diese Informationen und billigt oder unterstützt diese auch nicht inhaltlich. Datenschutz und IT-Sicherheit Das Karlsruher Institut für Technologie verpflichtet sich, die Privatsphäre aller Personen zu schützen, die unsere Site nutzen, und die uns überlassenen personenbezogenen Daten vertraulich zu behandeln. Die Daten werden ausschließlich für die jeweils angegebenen Zwecke verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Ihre Daten werden gelöscht, sobald sie dem angegebenen Zweck gedient haben. Verschlüsselungstechniken werden auf unseren Internetseiten derzeit nur zur Authentifizierung eingesetzt. Sie müssen also damit rechnen, dass Ihre Angaben auf dem Wege zu uns Unbefugten zur Kenntnis kommen. Wenn Sie dies vermeiden wollen, so wenden Sie sich bitte auf anderem Wege an die jeweils angegebene Kontaktstelle oder Kontaktperson. Zur Aufrechterhaltung Ihrer Sitzung kann es u. U. notwendig sein, ein Cookie zu setzen. Ihre Web-Browser- oder Client-Software überträgt möglicherweise ohne Ihr Zutun Informationen über Ihren Rechner (beispielsweise IP-Adresse) an unsere Server. Derartige Informationen werden niemals direkt mit Ihnen in Verbindung gebracht, sondern nur in anonymer Form für Zwecke der Statistik, der Systemverwaltung oder der Verbesserung der Leistungsfähigkeit unseres Internet-Angebotes ausgewertet. Sollten Sie weitere Fragen zu unseren Datenschutz-Standards haben, wenden Sie sich bitte an unseren Datenschutzbeauftragten. Möchten Sie sich über die Konzepte und technische Realisierung unserer IT-Sicherheit informieren, wenden Sie sich bitte an unseren IT-Sicherheitsbeauftragten.