Veranstaltungen

  1. einBLICKE 10/19 | Herbstkleidertausch – Klimacoaching – Klimastreik

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    Gegen herbstliche Unwetter und erste Erkältungen helfen vor allem heißer Tee und warme Kleidung – aber es gibt noch mehr, was unser persönliches Wärmeempfinden beeinflusst. Wer seine Herbstgarderobe noch auffrischen möchte, kann das bei unserem anstehenden Kleidertausch am 26. Oktober machen. Das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ macht sich mit der Auftaktveranstaltung am 29. Oktober auf den Weg in die spannende Experiment-Phase. Einen kurzen Rückblick gibt es auch auf die Woche rund um den globalen Klimastreik am 20. September, in der das Quartier Zukunft tatkräftig mit dabei war.

    Was sonst rund um das Quartier Zukunft gerade lost ist, erfahrt ihr in dieser Ausgabe von einBLICKE.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    Energietransformation im Dialog – und in der Praxis!

    Bei der ersten nachhaltigen Energie-Tour durch die Oststadt am 17. September ging es um die Zukunft der Solarenergie in Karlsruhe. Die Teilnehmenden lernten viel über die Vorteile von dezentralen Photovoltaik-Modulen für eine zuverlässige Energieversorgung und für alle.

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    Herbstkleidertauschparty mit Kinderecke Herbstkleidertausch im Zukunftsraum

    Der Herbst ist da und die warmen Klamotten von letztem Jahr werden aus dem Speicher gekramt. Es sind Teile dabei, die dir nicht mehr passen oder gefallen? Dann komm zu unserer Herbstkleidertauschparty am 26. Oktober von 14-17 Uhr. Dieses Mal wird es auch einen Bereich für Kindersachen geben. Du willst den Kleidertausch unterstützen? Wir suchen immer fleißige Helferinnen und Helfer für Auf-und Abbau. Bei Interesse melde dich bei helena.trenks@kit.edu.

     

    Klimaschutz gemeinsam wagen – Auftaktveranstaltung Selbstexperimente

    Am 29. Oktober findet ab 18 Uhr die Auftaktveranstaltung für die Selbstexperimente im Alten Schlachthof 11 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über die Möglichkeiten den eigenen Alltag klimafreundlicher zu gestalten zu informieren und die angebotenen Hilfestellungen des Projekts „Klimaschutz gemeinsam wagen“ kennenzulernen. Gesucht werden Haushalte, Kindergärten, Schulklassen, Vereine und mehr, die in den Bereichen Ernährung, Mobilität und Konsum CO2 einsparen wollen. Unser Ziel: 100 Haushalte am Start!

    Parallel dazu starten unsere Klimacoaches ihre Ausbildung – auch alle Interessierten sind zu diesen Veranstaltungen eingeladen. Weiterlesen

     

    Rund um den globalen Klimastreik -Rückblick

    Zum Einstieg fand am 17. September der technik.kontrovers Mensch | Macht | Klima – Abend am ITAS zum Thema klimaschonender Alltag statt. Am 19. und 20. öffnete das ITAS seine Türen, mit dabei viele Scientists for Future, die neugierige Fragen aller Interessierten beantworteten. Am 20. September gab es dann einen globalen Klimastreik! Das Quartier Zukunft war dort und im Anschluss beim Park(ing) Day dabei. In unserem Blog-Artikel könnt ihr genauer nachlesen, warum schnelle Klimaschutz-Maßnahmen notwendig sind und wir die Streiks und Forderungen der Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future unterstützen.

     

    Grüne Lunge im Dialog: Naturnahe Gärten

    Wie klimafreundliche Ernährung aus dem Garten auf den Tisch funktionieren kann, wollen wir durch die naturnahe Umgestaltung eines Beispiel-Gartens zeigen! Am 11. Oktober von 16 bis 19 Uhr findet die Eröffnungsveranstaltung der Kampagne „Naturnah Gärtnern – Für Mensch, Tier und Klima“ in der Rheinaustraße 2a in Rheinstetten statt. Das Team von „Grüne Lunge im Dialog“ sucht Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer in Rheinstetten, die Lust haben, den eigenen Garten naturnah (um-)zu gestalten. Mehr Infos folgen in Kürze auf unserer Website. Weiterlesen

     

    Freiluftwohnzimmer in der Oststadt

    Am 28. September haben wir alle Oststädterinnen und Oststädter eingeladen, sich unserem Freiluftwohnzimmer anzuschließen und das Leben vor der Haustür kennenzulernen. Mit  Stühlen, Tischen oder sogar Sofas mal an der frischen Luft sitzen, vom Alltag ausruhen, mit Nachbarn ins Gespräch kommen und den öffentlichen Raum vor der Wohnung mit Leben füllen. Wir waren im und vor dem Zukunftsraum, obwohl es ganz schön windig war – und viele haben mit unseren neuen Fußabdruck-Matten spielerisch ihren ökologischen Fußabdruck berechnet.

     

     

  2. einBLICKE 06/19 | Ausstellung – Erklärfilm – Selbstexperimente

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    Inzwischen zeigt es das Thermometer ohne Zweifel: der Sommer ist da! Da kommt der Vortrag zu „Hitze in der Stadt“ am 9. Juli wie gerufen. Außerdem wurde die Ausstellung „Earth Overshoot“ von Renate Schweizer feierlich eröffnet, die bis zum 1. August, dem letztjährigen Welterschöpfungstag, bei uns im Zukunftsraum zu sehen ist. Auch bei unseren Projekten passiert so Einiges: „Klimaschutz gemeinsam wagen“ lädt zu Folgeworkshops der erfolgreichen Ideenwerkstatt ein und „Grüne Lunge im Dialog“ zu Vortrag und Exkursion zu naturnahen Gärten. Außerdem ist ein Teil unseres Teams unter die Filmemacher gegangen. Das und mehr Spannendes aus dem Quartier könnt ihr in dieser Ausgabe von einBLICKE finden.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    Ausstellung „Earth Overshoot“ eröffnet

    Am 4. Juni wurde die Ausstellung „Earth Overshoot“ von Renate Schweizer bei einer Vernissage im Zukunftsraum eröffnet. Ihre beeindruckenden Werke aus genutzten Teebeuteln sollen aufmerksam machen auf den übermäßigen Ressourcenverbrauch unseres aktuellen globalen Lebensstils. Bis zum 1. August, dem letztjährigen Earth Overshoot Day, der Tag an dem wir die nachhaltig zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht haben, ist die Ausstellung innerhalb der Öffnungszeiten des Zukunftsraums zu sehen. Weiterlesen

     

    Klimaschutz gemeinsam wagen – Workshops

    Mit unserem Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ gehen wir in die nächste Runde! Nach dem Start mit der Ideenwerkstatt für den Klimaschutz (siehe Rückblick) bei der bereits zahlreiche Ideen für alternative Handlungsweisen und Selbstexperimente entstanden sind, wollen wir diese nun weiter ausarbeiten. Hierzu laden wir euch am 28. Juni (Konsum), am 05. Juli (Mobilität) und am 26. Juli (Ernährung) je von 17 bis 19:30 Uhr in den Zukunftsraum ein. Anmeldungen bitte an: sarah.meyer@kit.edu. Weiterlesen

     

    Vortrag „Hitze in der Stadt“

    Die Oststadt-Nachbarschaft und das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ laden am Dienstag, 9. Juli um 19 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Hitze in der Stadt“ in den Zukunftsraum ein. Es wird um Extremwetterereignisse und Hitzewellen und den Umgang damit gehen. Der Eintritt ist frei. Weiterlesen

     

    Was ist ein Reallabor?

    Reallabore erhalten zunehmend Aufmerksamkeit und werden immer zahlreicher. Du hast bestimmt schon gehört, dass auch das Quartier Zukunft ein Reallabor ist. Doch was genau ist und macht ein Reallabor eigentlich? Dies wird in unserem neuen Erklärfilm anschaulich dargestellt. Sieh selbst!

     

    Grüne Lunge im Dialog: Vortrag und Exkursion

    Bei unserem Projekt „Grüne Lunge im Dialog“ stehen gleich zwei spannende Veranstaltungen an: Am 3. Juli wird es von 18-19:30 Uhr im Bürgersaal des Technischen Rathauses in Rheinstetten einen Vortrag zu „Naturnahe Gestaltung von Gärten“ geben und am 16. Juli von 17-19 Uhr laden wir zu einer Exkursion zu naturnah gestalteten Gärten in Karlsruhe ein. Du willst keine Veranstaltung verpassen? Dann melde dich unter gruenelunge-im-dialog@itas.kit.edu für die Mailingliste an. Weiterlesen

     

    Vom 6. bis 29. August machen wir Sommerpause!

    Was heißt das? Der Zukunftsraum bleibt vom 6. bis zum 29. August geschlossen und in den sozialen Netzwerken sowie auf unserer Website werden wir nicht aktiv sein. Über unseren Kalender könnt ihr euch natürlich trotzdem über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

     

    Das ReparaturCafé sucht helfende Hände!

    In der Oststadt findet seit 2019 jeden Monat ein ReparaturCafé statt. Hier werden immer noch helfende Hände gesucht. Hast du Lust mitzumachen und dich so für einen nachhaltigeren Konsum einzusetzen? Dann melde dich unter info@reparaturcafe-karlsruhe.de. Übrigens: das nächste RC ist am 22. Juni im Leihlokal! Weiterlesen

     

    ITAS for Future – Institut öffnet seine Türen

    Am 23. und 24. Mai tauschten sich bei „ITAS for Future“ Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Forschenden aus. Die Themen reichten von nachhaltiger Mobilität und Ernährung über Fragen der Mitgestaltung bei der Energiewende bis hin zu Alternativen für die Erdöl-basierte Wirtschaft. Außerdem wurden fleißig Plakate für die nächsten Demos gebastelt. Weiterlesen

     

    Tag der offenen Gärten in Rheinstetten

    Unser Projekt „GrüneLunge im Dialog“ möchte mit verschiedenen Aktionen in Karlsruhe und Rheinstetten zu den Folgen des Klimawandels, über Artenschutz und zu Begrünungsmaßnahmen aufklären. Am 19. Mai präsentierte sich das Projekt erstmals öffentlich beim „Tag der offenen Gärten“ in Neuburgweier. Weiterlesen

     

    Agenda 2030 – Sustainable Development Goals Tag

    Am 1. Juni stellten sich verschiedenste Karlsruher Nachhaltigkeitsinitiativen beim Agenda 2030 – Sustainable Development Goals (SDG) Tag auf dem Schlossplatz vor. Auch wir waren mit unserem Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ vor Ort, um das Thema in der Stadtbevölkerung bekannter zu machen und uns mit anderen Akteuren weiter zu vernetzen. Weiterlesen

  3. einBLICKE 04/19 | Pflanzentausch – Ideenwerkstatt – Praktikum

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    Es wird wärmer, grüner und die Blumen beginnen zu Blühen – der Frühling ist da! Damit wird es höchste Zeit für unseren alljährlichen Pflanzentausch. Außerdem haben wir eine ganz besondere Ankündigung: Bei unserem neuen Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ steht die Ideenwerkstatt an, bei der Ideen für Selbstexperimente für mehr Klimaschutz im Alltag gesammelt werden. Ihr seid alle herzlich dazu eingeladen! Das und mehr Spannendes aus dem Quartier könnt ihr in dieser zweiten Ausgabe von einBLICKE finden.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    KIT Frühlingstage der Nachhaltigkeit

    Vom 25. bis 28. März waren die Frühlingstage der Nachhaltigkeit 2019. Vier Tage lang beschäftigen sich Studierende und Gasthörende in unterschiedlichen Workshops mit nachhaltiger Entwicklung und Nachhaltigkeitsforschung. Eröffnet wurden die Frühlingstage im fast voll besetzten Audimax mit einer Keynote von Professor Dr. Uwe Schneidewind zum Thema „Auf dem Weg zur Zukunftskunst. Akzeptanz nachhaltiger Entwicklung in der Gesellschaft“. Weiterlesen

     

    4. Pflanzentauschbörse im Zukunftsraum

    Auch in diesem Jahr findet wieder unsere Pflanzentauschbörse im Zukunftsraum statt. Am 6. April könnt ihr von 14 bis 17 Uhr eure überzähligen Ableger, Setzlinge und Pflanzen tauschen oder verschenken und euch mit Gleichgesinnten austauschen. Zusätzlich wird es einen kleinen Gartenflohmarktbereich geben, in dem alles Rund um den Garten, etwa Fachliteratur Töpfe oder Werkzeug neue Besitzerinnen und Besitzer finden kann. Wir freuen uns über Spenden für das Kuchenbuffet! Weiterlesen

     

    Ideenwerkstatt für den Klimaschutz

    Eine Einladung: Mit Kreativität und Experimentierlust klimaschonender Leben. Am 12. Mai von 14 bis 17 Uhr überlegen wir gemeinsam, welche Handlungsalternativen wir haben und welche wir selbst erschaffen können, um dem Klimawandel im Alltag etwas entgegen zu setzen. In der „Ideenwerkstatt für den Klimaschutz“ erarbeiten wir Ideen für Selbstexperimente, die im Herbst in der Oststadt starten und bei denen alle eingeladen sind mitzumachen.

     

    Spielen für Veränderung – Workshops in Karlsruhe

    Kennst du den Serious Gaming Ansatz? „Gemeinsam Nachhaltig in Karlsruhe“ ist ein Planspiel für Verwaltungen und Kommunen, das diesen Ansatz verfolgt. Es kommt ursprünglich aus den USA, wurde von uns weiterentwickelt, auf Karlsruhe angepasst und bereits erfolgreich mit der Karlsruher Energie. und Klimaschutzagentur (KEK) eingesetzt. Mehr über das Spiel erfahrt ihr in unserem Blogartikel!

     

    Smartphone-Fasten für mehr Menschenwürde

    Unsere Praktikantin Marielle Rüppel verzichtet in der Fastenzeit freiwillig auf ihr Smartphone. Der große ökologische Fußabdruck und die sozialen Probleme bei Ressourcenabbau und Herstellung, sowie der Wunsch nach mehr Achtsamkeit im Alltag haben sie motiviert. Auf unserem Blog berichtet sie von ihren Beweggründen, den Herausforderungen und ersten Erfahrungen.Zum Blogartikel.

     

      PraktikantIn für „Grüne Lunge“ gesucht

    Hast du Lust bei der Konzeption und Umsetzung des Konzepts „Gärten für den Klimaschutz“ mitzuwirken? Du interessierst dich für Nachhaltigkeit und Stadtbegrünungsmaßnahmen? In unserem neuen Projekt GrüneLunge ist ab Juni / Juli 2019 ein Praktikumsplatz zu besetzen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! Weiterlesen

     

    Unverpackt-Foodcoop Treffen im Zukunftsraum

    Die Unverpackt-Foodcoop ist gut angelaufen und hat bereits ihre zweite Bestellung getätigt. Seit 2019 trifft sich die Gruppe regelmäßig am ersten Samstag im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr im Zukunftsraum. Hast du Lust Teil der Initiative zu werden und auch selbst organisatorische Aufgaben zu übernehmen? Dann melde dich bei ihnen unter unverpackt-foodcoop@posteo.de.

     

    Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg

    Vom 01. bis 04. Juni 2019 finden in Baden-Württemberg wieder die landesweiten Nachhaltigkeitstage statt. An verschiedenen Orten finden in diesem Zeitraum zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit statt. Außerdem gibt es einen Mitmachwettbewerb zum Thema Insekten und Wildblumen. Merkt euch den Termin schon mal vor und schaut euch um!

     

    Sommer- Kleidertauschparty – Helfer gesucht

    Pünktlich zum Start der T-Shirt Saison ist für den 26. Mai der nächste Kleidertausch geplant! Damit er stattfinden kann, sind wir noch auf der Suche nach HelferInnen zum Beispiel für Auf- und Abbau. Du findest die Veranstaltung toll und möchtest uns unterstützen? Dann melde dich bei helena.trenks@kit.edu.

     

    Vernetzungstreffen der Sport- und Bewegungsakteure

    Am 12. März kamen zahlreiche Sport- und Bewegungsakteure der Oststadt im Zukunftsraum zu einem Vernetzungstreffen zusammen. Dabei wurden auch die Ergebnisse einer Untersuchung des Bewegungsnetzwerks der Karlsruher Oststadt von Dr. Hagen Wäsche (Institut für Sport und Sportwissenschaft) vorgestellt. Den Ergebnisbericht zu den Untersuchungen, die im Rahmen des Projekts Reallabor 131 durchgeführt wurden, könnt ihr euch hier ansehen.

  4. einBLICKE 01/19 | „Lebe global“ – Frühlingstage – neues Projekt

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    Neues Jahr – neues Format!

    Mit einBLICKE wollen wir euch wieder verstärkt zeigen, was bei uns so alles passiert. Hier finden auch kleinere Veranstaltungen und Aktionen Platz, die in keinem eigenen Blogartikel vertreten sind, aber das Leben im Quartier ausmachen.

    Moment mal… warum „wieder“? Diejenigen unter euch, die uns schon von Anfang an verfolgen, erinnern sich vielleicht: 2014 gab es das Format Einblicke bereits – nun haben wir es neu aufgelegt!

    Falls du die kurzen Nachrichten aus dem Quartier lieber bei dir im E-Mail Postfach haben möchtest, melde dich einfach für unseren Newsletter an. Dazu einfach auf dieser Seite ganz nach unten scrollen und eintragen – Fertig!


     

    Wir freuen uns über den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“!

    Es gibt tolle Neuigkeiten: Unsere Arbeit im Reallabor Quartier Zukunft wurde mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ ausgezeichnet! Dieser renommierte Preis zeichnet Forschungsprojekte aus, die einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen und wird vom Wuppertal Institut und der Zeppelin-Stiftung nun zum zweiten Mal vergeben. Die Preisverleihung fand am 16. Januar in Darmstadt statt. Wir freuen uns sehr! Weiterlesen

     

    Buch „Dein Quartier und Du“- Erscheinung im Frühling geplant

    Lange haben wir an der Fertigstellung des Buches über die vier „NachhaltigkeitsExperimente“ gebastelt. Nun naht die Fertigstellung und wir sind zuversichtlich, dass es im Frühling klappen wird. Das Buch soll dann in gedruckter Form zum Kauf und gratis zum Download verfügbar sein. Wir halten euch auf dem Laufenden.

     

    Frühlingstage der Nachhaltigkeit 2019 – Anmeldung offen

    „Nachhaltige Entwicklung“ ist in aller Munde, aber was ist das überhaupt? Und was untersuchen Wissenschaftler bei der „Nachhaltigkeitsforschung“? Studierende, die mehr darüber erfahren wollen, können sich jetzt für die Frühlingstage der Nachhaltigkeit anmelden. Diese finden von 25. bis 28. März am KIT statt. In spannenden Workshops und Exkursionen zu Karlsruher Nachhaltigkeitsakteuren werden sowohl technische als auch soziale und ökologische Aspekte nachhaltiger Entwicklung beleuchtet.

     

    Forschungskolloquium im Zukunftsraum gestartet

    Das Forschungskolloquium „Perspektiven auf den Wandel“ soll einen möglichst guten Einblick in den aktuellen Stand der Transformationsforschung und verwandte Konzepte geben. Die ersten spannenden Vorträge haben wir bereits gehört.Bis 29. Januar dürfen wir uns noch auf Vorträge im Zukunftsraum freuen. Das Kolloquium findet immer von 10-12 Uhr  statt. Weiterlesen

     

    „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ – neues Projekt startet im Quartier

    Im November fand das Kick-off-Treffen unseres neuen Projekts „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ statt. Das bunt gemischte Projektkonsortium aus WissenschaftlerInnen, lokalen Initiativen, der Stadt Karlsruhe und der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) legte damit den Grundstein für Projekte der nächsten Jahre zum Thema Klimaschutz. Gemeinsam mit euch wollen wir Alternativen für klimafreundliches Handeln in den Themenfeldern Ernährung, Mobilität und Konsum entwickeln. Weiterlesen

     

    Herbstkleidertauschparty im Zukunftsraum – Wir suchen Unterstützung für 2019

    Auch im Herbst wurde im Zukunftsraum wieder fleißig getauscht. Die Kleidertauschpartys erfreuen sich seit nunmehr fast zwei Jahren reger Beleibtheit. Der nächste Kleidertausch ist für den Frühling angedacht. Damit wir diese Veranstaltung auch 2019 weiterführen können, sind wir auf der Suche nach Freiwilligen, die uns bei der Durchführung unterstützen wollen. Wenn du Interesse hast, melde dich bei: Helena.Trenks@kit.edu.

     

    Karikaturenausstellung „Der Planet ruft SOS!“ im Zukunftsraum

    Die Karikatur-Wanderausstellung „Der Planet ruft SOS“ des Vereins integra war vom 30.Oktober bis 11.Dezember bei uns im Zukunftsraum zu sehen. Künstler aus aller Welt ließen uns ihren Blick auf die Welt sehen. Ohne Worte und ohne Sprachbarriere konnten sich so alle ein Bild von der Situation auf unserer Erde machen. Auch wenn die Karikaturen ohne Worte auskamen, haben sie und definitiv zum Diskutieren angeregt. Weiterlesen

     

    Schülerinnen und Schüler spielen „Lebe global“ – und sind begeistert!

    Das von uns entwickelte Brettspiel „Lebe global“ wurde in den letzten Wochen von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse des Lessing-Gymnasiums getestet. Es entstanden angeregte Diskussionen – erst über die Spielweise und später über die Entscheidungen im Spiel, die sich positiv oder negativ auf den Stand des CO2– Zählers auswirken. Am Ende stand vor allem eine Frage im Raum: „Wann können wir wieder spielen?“.

     

    GCSO Spiel hat ersten großen Einsatz

    Das ursprünglich vom amerikanischen Netzwerk Global Consortium for Sustainability Outcomes (GCSO) entwickelte Spiel, das von uns nun für die Stadt Karlsruhe angepasst wurde, wurde im November gemeinsam mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) getestet. Das Planspiel wurde besonders für Organisationen und kommunale Verwaltungen entwickelt. Im Spielverlauf entwickelten alle Spielenden gemeinsam eine Maßnahme für den Klimaschutz in Karlsruhe.

     

    Bastelwerkstatt und Geschenketausch im Zukunftsraum

    Am Montag, 17. Dezember, fand unsere Bastelwerkstatt mit Geschenketausch im Zukunftsraum statt. Aus alt wurde neu, aus Kalenderblättern und Zeitungspapier entstanden Geschenkverpackungen, aus losen Notenblättern wurden Sterne gefaltet, Stoff und Papierrest zu originellen Karten verarbeitet. Bei Punsch und Lebkuchen konnte außerdem am Geschenketauschtisch gestöbert werden. So stressfrei kann Weihnachten sein!

  5. Auf den Spuren des Reallabor 131 – Teil II Mobilität

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    Und weiter geht’s mit unserer Blogreihe zum Reallabor 131: KIT findet Stadt, in dem seit 2015 WissenschaftlerInnen und BürgerInnen gemeinsam in der Oststadt Maßnahmen zu einer nachhaltige(re)n Stadtentwicklung erproben. Im vorigen Beitrag haben wir uns mit den Aktivitäten des Projektes Nachhaltiger Konsum befasst. Und auch Teil 2 unserer Blogreihe widmet sich einem spannenden und viel diskutierten Thema der Nachhaltigkeitsforschung: Diesmal dreht sich alles um Mobilität!

    Ein Beitrag von Vanessa Kügler & Sarah Meyer-Soylu

    Teil II: Mobil und menschlich durch die Oststadt

    Unser Lebensstil wird immer mobiler. Dank Smartphone und Internetflat sind wir zu jeder Tageszeit und überall erreichbar. Na klar! Schnell ins Auto oder in den Zug gesprungen und schon sind wir am Ziel. Eine Selbstverständlichkeit, oder? Immer in Bewegung und immer mobil – ob wir wollen oder nicht. Unsere kleinen digitalen Helfer sind dabei bereits fester Bestandteil unserer Alltagsroutine. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – oder wohl eher ein Bequemlichkeitstier?

    Auch auf unseren alltäglichen Wegen durch die Stadt neigen wir weiterhin zur Routine und ärgern uns lieber darüber schon wieder im Stau zu stehen statt über alternative Verkehrsmittel und nachhaltige(re) Reisemöglichkeiten nachzudenken. Warum dieser Widerspruch? Wäre es nicht längst an der Zeit, dass wir uns unser Mobilitätsverhalten bewusst vor Augen führen und die Folgen für unsere Gesundheit und Umwelt vorausschauend – kurzum nachhaltig – darin einbeziehen? Genau hier knüpfen auch die Kernfragen des Projektes „Mobilitätsaspekte“ des R131 an: Wie kann ich mich in meiner Stadt fortbewegen, und meine Umwelt und Mitwelt möglichst wenig belasten? Wie lässt sich unsere Mobilität sozial gerecht und menschlich gestalten?

    Individuell mobil sein
    Unter dem Schlagwort Mobilität lassen sich unzählige Aspekte anführen. Wo also anfangen?

    „Das Unterwegssein in der Stadt belastet zu oft Umwelt und Nerven. Wir denken nach über ein Mobilitätskonzept, das auf Fahrräder, smarte Verkehrsleitsysteme und kollektive Verkehrsmittel setzt.“

    (Zielsetzung des Themenschwerpunkts Mobile Stadt)

    Der Fokus der Aktivitäten im Projekt „Mobilitätsaspekte“ lag auf dem Bereich Alltagsmobilität – und den folgenden drei darunter verorteten Handlungsschwerpunkten:

    • nachhaltige Organisation von Alltagsreisen
    • Integration von Fahrrädern und insbesondere Lastenrädern in unseren mobilen Alltag
    • Untersuchung zentraler Verkehrsknoten und -plätze (Weniger Verkehr, mehr Aufenthaltsqualität!)

    Unsere alltäglichen Reisen und die Verkehrsmittelwahl sind nicht nur Ergebnis von Gewohnheiten, sondern hängen natürlich auch stark von individuellen Faktoren ab: wie unserer körperlichen Fitness, unserem Alter oder dem Bedarf etwas zu transportieren – wie etwa einen Kinderwagen. Hinzu kommt, dass unsere Wahl des Verkehrsmittels zusätzlich beeinflusst wird durch äußere Bedingungen, wie zum Beispiel die Beschaffenheit und Streckenführung bestehender Radwege oder Straßensperrungen, und die bereitgestellte Information über die Möglichkeiten, das jeweilige Ziel zu erreichen.

    Den mobilen Alltag organisieren: Willkommen im Alltagsreisebüro!

    Wie lassen sich all diese unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse verschiedener Nutzergruppen befriedigen und nachhaltig koordinieren?

    Um eine Anlaufstelle für die BürgerInnen der Oststadt zu schaffen und Raum und Gelegenheit zu geben, das eigene Mobilitätsverhalten genauer zu hinterfragen bzw. zu verbessern, hat das R131 in Zusammenarbeit mit ExpertInnen des Instituts für Verkehrswesen (IfV) das sogenannte Alltagsreisebüro im Zukunftsraum eingerichtet . Hier hatten die BürgerInnen seit Anfang 2016 die Möglichkeit eine regelmäßig stattfindende und kostenlose Mobilitätsberatung zu nutzen und sich über lokale Mobilitätsdienste und -apps aufklären zu lassen, um effiziente und nachhaltige(re) Reiselösungen zu finden, die trotzdem den individuellen Ansprüchen entsprechen. Die Einrichtung der Mobilitätsberatung war eine Reaktion auf einen im BürgerForum geäußerten Bürgervorschlag – der aber erst später als gedacht umgesetzt werden konnte. Für die BürgerInnen und uns bedeutete das einen langen Atem. Als es dann endlich soweit war, mussten wir jedoch feststellen, dass das Angebot nicht so gut angenommen wurde, wie erhofft. Daraus wollen wir lernen, um unsere zukünftigen Projekte noch näher an den BürgerInnen und ihren Bedürfnissen zu entwickeln! Du hast Anregungen, Kritik oder sogar eigene Projektideen für uns? Dann besuche uns gern im Zukunftsraum!

    Um die BürgerInnen weiter an das Thema Mobilität und alternative Verkehrsmittel heranzuführen war zudem Anfang 2016 die Mobilitätsausstellung „Von hier nach da“, der BUND Jugend Baden-Württemberg zu Gast im Zukunftsraum. Die Wanderausstellung zeigte der Oststadt inspirierende Ideen und Visionen zu einer neuen Mobilitätskultur. Bei Filmabenden und Vorträgen wurde sich in entspannter Atmosphäre ausgetauscht.

    Es müssen nicht immer 4 Räder sein: Komm schwing dich auf’s Fahrrad!

    Ausschlaggebend für den Fahrradschwerpunkt waren die BürgerInnen und ihre Feststellung, dass der Autoverkehr – stehend und rollend – im Quartier dominiere. Dazu kam unsere Motivation, die Situation für den Radverkehr in der Oststadt zu verbessern und Menschen dazu zu bewegen öfter auf das Fahrrad umzusteigen.

    Gerade für den Transport größerer Gegenstände muss nicht immer gleich ein Auto her. Davon sind wir bereits seit langem überzeugt, weshalb das Thema Lastenrad schon von Beginn an ein Thema bei uns im Projekt war. Wir haben mehrmals versucht eine Förderung aus der Wissenschaft für das Thema Lastenfahrräder zu erhalten, waren damit jedoch nicht erfolgreich. Umso erfreuter sind wir, dass mittlerweile in ganz Karlsruhe Menschen diese Idee teilen und zusammen ein kostenloses Lastenfahrradverleihsystem aufgebaut haben: Lastenkarle! Nur einen Katzensprung vom Zukunftsraum entfernt steht nun seit einigen Wochen ein Lastenfahrrad für jedeN zum Ausleihen zur Verfügung!

    Und auch das R131 geht mobil voran: Mit unserem hauseigenen Lastenrad sind wir auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs und können so schwere oder sperrige Dinge klimafreundlich von A nach B bringen!

    Auf die kritische Beziehung von Autoverkehr und Stadtbild wollen wir auch immer wieder mit unserer Teilnahme am PARK(ing)Day Karlsruhe aufmerksam machen – vor allem auf die enorme Flächeninanspruchnahmei durch parkende Autos in der Stadt und die Frage: Was wäre, wenn wir diese Flächen anderweitig nutzen könnten?

    Passend zu unserem Fahrrad-Schwerpunkt wurde dieses Jahr eine studentische Abschlussarbeit zum Thema alltägliche Fahrradnutzung – vor allem Fahrradparken – in der Oststadt angefertigt. Mittels Fragebogen – online und face-to-face – wurden über 100 Oststädter zu ihrer Fahrradnutzung befragt. Darin wurde unter anderem untersucht:

    • wie häufig die Bewohner ihr Fahrrad nutzen und was sie eventuell vom Fahrradfahren abhält (insbesondere die Autofahrer)
    • was für Maßnahmen es bräuchte, damit sie in Zukunft öfter auf das Fahrrad umsteigen
    • wo und wie die Oststädter ihr Rad abstellen und welche Probleme sich aus dieser Abstellweise ergeben.

    Wer hierzu nun weiterlesen möchte, kein Problem! Hier und am Ende des Blogbeitrags findest du die Arbeit als PDF angehängt.

    In Verbindung mit der Abschlussarbeit und um weiter für das Thema Fahrradfahren und -parken in der Stadt zu sensibilisieren, wurde Anfang 2017 ein öffentlicher Vortrag in der Oststadt im Rahmen des Quartier Zukunft Stammtisch gehalten und über die Ergebnisse der Befragung und die daraus abgeleiteten Handlungsvorschläge diskutiert.

    Mobilität als Modell

    Wie wirken sich eine Sperrung der Straße XY oder eine Shared Space Nutzung auf das Quartier aus? Um solche Fragen beantworten zu können hat das R131 Team ein existierendes Verkehrsmodell der Oststadt genutzt, um Wechselwirkungen der Verkehrsströme sichtbar und nachvollziehbar zu machen und Szenarien abzuleiten.

    Besondere Aufmerksamkeit wurde dem zentralen Verkehrsknoten am Gottesauer Platz geschenkt, für den Umgestaltungsmaßnahmen entwickelt wurden, um die Aufenthaltsqualität dort zu verbessern und damit den Bürgerwünschen in Sachen Flächengestaltung und Parkplatzsituation gerecht zu werden. In einer weiteren Masterarbeit wurden konkrete Aufwertungsszenarien für den Gottesauer Platz ausgearbeitet. Neugierig? Auch diese Arbeit findest du hier und natürlich unten verlinkt!

    Durch die Verkehrssimulationen konnte zwar ein aktuelles Bild der Verkehrsbelastung geschaffen werden, allerdings wurde eine Herausforderung für die ForscherInnen immer deutlicher: die vielen Baustellen! Momentan sind sie in Karlsruhe schwer zu übersehen… Durch den Bau der neuen U-Bahnlinie und damit zusammenhängenden Streckensperrungen und Umleitungen in der Umgebung, ist es aktuell quasi unmöglich den tatsächlichen Verkehr im Gebiet nach Fertigstellung der Kombilösung zu ermitteln. Damit fehlen verlässliche Daten, was das Abschätzen von Wechselwirkungen folglich erschwert und die Durchsetzung konkreter Maßnahmen verhindert.

     Was kommt nun?

    Wie arbeiten wir mit den bisherigen Ergebnissen weiter? Auf der öffentliche Diskussion und Präsentation am 27.06.2016 im Zukunftsraum, haben wir unsere Ergebnisse vorgestellt und viele Anregungen zur Weiterarbeit mitgenommen. Für 2018 wird das Thema Mobilität auf jeden Fall weiter auf der Agenda bleiben! Abhängig von ausstehenden Förderanträgen wird es sogar stärker in den Blick rücken und gemeinsam mit den Themen Ernährung, Konsum und Klimaschutz angegangen werden.

    Und natürlich seid immer Ihr und Eure Ideen gefragt! Lust auf neue nachhaltigere Gewohnheiten? Wir freuen uns wenn Ihr aktiv werdet und Eure Projektideen umsetzten wollt. Meldet Euch doch einfach bei uns (Ansprechparterin ist Sarah Meyer-Soylu: sarah.meyer@kit.edu) oder schaut zu unseren Öffnungszeiten im Zukunftsraum vorbei.

     

    Neugierig geworden? Hier könnt Ihr weiterlesen:

     

  6. Es grünt so grün… Wie Stadtgrün nachhaltig gestärkt werden kann

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    Ein Beitrag von Dagmar Lezuo

    Grün in der Stadt ist wichtig. Es leistet unverzichtbare ökologische, soziale, kulturelle und infrastrukturelle Dienste für uns und trägt wesentlich zu gutem Leben in der Stadt bei. Wie es gestärkt und nachhaltig in unserer Gesellschaft verankert werden kann, hat Dagmar Lezuo in ihrer Doktorarbeit untersucht. Ein erstes Fazit: Voraussetzung sind gut vorbereitete und auf lange Dauer angelegte Kommunikationsprozesse. Am Beispiel eines Grünbausteins in München wird aufgezeigt, was sie ausmacht und wie sie funktionieren.

    Kürzlich hat die Bundesregierung das Weißbuch Stadtgrün herausgegeben, in dem sie „Wege zu einer grünen Stadt“ aufzeigt. Sie signalisiert damit einen grundlegenden Strategiewechsel, denn sie stellt das Stadtgrün als bedeutsamen Faktor einer nachhaltigen Stadt- und Raumplanung heraus. Das Weißbuch soll Kommunen bei der Entwicklung und Stärkung des Stadtgrüns unterstützen.

    Auch das Quartier Zukunft hat sich u.a. mit der Thematik befasst, als es um die Freiraumentwicklung in der Oststadt ging. Dass der Umgang mit Grün in einem von vielfältigen Vorgängen und Vorhaben geprägten gewachsenen Stadtteil kompliziert sein kann, hat sich dabei gezeigt. Hier setzt meine Forschungsarbeit an. Anhand eines Münchner Fallbeispiels beschäftige ich mich mit der Frage, wie sich die nachhaltige und multifunktionale Gestaltung eines Grünbausteins im Kontext komplizierter städtischer Prozesse realisieren lässt.

    Das Fallbeispiel Riemer Park

    Der Riemer Park ist eine öffentliche Grünanlage in München. Gebaut wurde er auf dem ehemaligen Areal des Flughafens München Riem – zusammen mit der Messestadt, einem Stadtteil für 16 000 Einwohner und ebenso viele Arbeitsplätze. Leitbild bei der Planung und Realisierung des Stadtteils war die 1992 in Rio de Janeiro beschlossene Agenda 21. Mit der Anlage des Riemer Parks wurde eines der damit verbundenen Nachhaltigkeitsziele erfüllt: Der Park bietet zu allen Jahreszeiten attraktive und vielfältige Erholungsmöglichkeiten und trägt damit zu ausgewogenen Lebensverhältnissen vor Ort bei. 2006 wurde er der Bevölkerung übergeben und steht seither unentgeltlich für Erholungs- und Freizeitzwecke einschließlich spielerischer und sportlicher Aktivitäten zur Verfügung.

    Bäume vermitteln zwischen Siedlung und Park.
    Ein Badesee lädt zur Erholung im Sommer und im Winter ein. Spazierengehenen, Radfahren und sportliche Aktivitäten auf der weitläufigen Terrasse.

     

    Der Gestalt des Riemer Parks liegen der landschaftsarchitektonische Entwurf eines französischen Planungsbüros und umfangreiche politische und planerische Verfahren zugrunde. Über mehrere Jahrzehnte hinweg war der Entwurf direkt oder indirekt Gegenstand gesellschaftlicher Aushandlungen, und das in einem Umfeld, das von der Vielfalt der daran beteiligten Akteure – Institutionen, Gremien, Baufirmen, Fachleute, Bürger – geprägt war. Und die Entwicklung des Parks ist noch lange nicht abgeschlossen. Denn für Grünanlagen gilt, anders als bei Gebäuden, dass sie in der Regel nicht mit dem Bau fertig sind, sondern sich erst mit der Zeit durch natürliches Wachstum und gezielte Pflege entwickeln und ihre volle Funktionsfähigkeit erlangen. Die Stadt München hat deshalb für den Park Pflegeziele formuliert, die bis ins Jahr 2035 reichen. Mehrere Generationen und verschiedene Akteurgruppen waren und sind mit dem Park befasst.

    Der Entwurf als Gestaltungsinstrument und Kommunikationstool ?

    Als Landschaftsarchitektin interessiert mich insbesondere, welche Funktion dabei dem Entwurf zukam. Ein Entwurf ist zunächst einmal eine abstrakte Angelegenheit. Er besteht aus den räumlichen und gestalterischen Vorstellungen, die der zukünftigen Grünfläche zugedacht sind. Erst durch die Übertragung in eine zeichnerische Darstellung (Plan) werden diese sichtbar und, weiter gedacht, verhandelbar. Mit meiner Arbeit konnte ich belegen, dass der Entwurf – über seine Funktion als Gestaltungsinstrument hinaus – als Instrument zur Kommunikation der vielfältigen und komplexen Inhalte dient.

    Entwurf für den Riemer Park: Plandarstellung (Autor: Latitude Nord 1997)

    Wie funktioniert das? Die Aushandlung eines Entwurfs von dessen Erzeugung bis zur Umsetzung beruht auf kommunikativen Handlungen der beteiligten Akteure, die sich im Laufe der Zeit über den Entwurf für den Park verständigen, und zwar vom übergeordneten Zusammenhang bis ins bauliche Detail. Es liegt auf der Hand, dass dies mit einer einzigen zeichnerischen Darstellung nicht getan ist. Im Fall des Riemer Parks kamen viele unterschiedlich beschaffene Materialien zum Einsatz. Der Entwurf wurde visualisiert, die Entwurfsinhalte fanden jedoch auch Niederschlag in Erläuterungstexten, Berichten und Protokollen, Stücklisten, Vertrags- und Regelwerken oder Beschlusstexten. Verbale Ausdrucksmittel sind enorm wichtig, wenn viele öffentliche Belange betroffen sind. Nicht zuletzt wurde der Entwurf in die Form der realen Grünanlage übertragen, mehr als 30 000 Bäume und Sträucher wie auch die Wiesen, Wege, Spiel- und Sportplätze, etc. machen den Park heute erlebbar. Der Entwurf wurde sozusagen in verschiedene Sprachen übersetzt (Wort-, Bild-, Artefaktsprache).

    Die Idee als Skizze (Latitude Nord 1995)… …und als Ausstellungsmodell (Stadt München 2001)

     

    Wie lässt sich Grün in Stadtraum und Gesellschaft verankern?

    Mehrere hundert zeichnerische und textliche Materialien habe ich gesichtet wie auch den Park selbst, um herauszufinden, wie diese verschiedenen Ausdrucksmittel zusammenhängen und was dazu beigetragen hat, dass es den Riemer Park heute gibt, dass er funktioniert und sich zudem der ursprüngliche Entwurf darin zeigt. Demnach findet die gesellschaftliche Aushandlung unserer städtischen Lebenswelt nicht allein zwischen den verschiedenen Akteuren statt, sondern auch Bilder, Pläne, Modelle oder Schriftstücke sind daran beteiligt. Die Materialien vermitteln das Wissen über Entwurf und Park und ihnen sind die vielfältigen Verbindungen eingeschrieben, die zwischen den beteiligten Akteuren und der Grünanlage bestehen. Ohne seine zeichnerischen und schriftlichen Begleiter würde der Park jetzt und auch in Zukunft nicht existieren.

    Dass der Riemer Park für mehrere Generationen bereitgestellt werden soll, bedeutet, dass auch die Vermittlung des Wissens darüber eine langfristige Angelegenheit ist. Nicht nur der Park bedarf einer regelmäßigen und dauerhaften Pflege und Entwicklung, sondern auch der Materialienkorpus, indem das Wissen darüber gespeichert ist.

    Bilder, Pläne, Texte: Aktenlage
    Riemer Park

     

    Was können wir daraus lernen? – Wissen für die Zukunft

    Aus den Bildern, Plänen und Texten konnte ich außerdem einige generelle Vorgehensweisen herausfiltern, die sich auch auf andere Vorhaben des öffentlichen Grüns übertragen lassen.

    • Aushandlung auf Augenhöhe

    Grundlegend für die Stärkung des Grüns in der Stadt ist der politische Wille, das Grün tatsächlich auf Augenhöhe mit Verkehrsflächen und Bauwerken zu behandeln. In München Riem war dies der Fall, dem öffentlichen Grün wurde von vorne herein eine eigenständige starke Position zugewiesen. Bezogen auf den Flächenanteil: Dem Grün wurde ein Drittel des ehemaligen Flughafenareals zugeordnet, neben 1/3 Wohnen und 1/3 Gewerbe. Bezogen auf die Qualität: Der Riemer Park wurde hochwertig gestaltet und ausgestattet und er wird gut gepflegt. Damit wurde die Möglichkeit, im Münchner Osten „gut zu leben“, erhöht und auf Augenhöhe mit anderen Stadtteilen gebracht.

    • Einbettung in übergeordnete Strategien

    Zur Stabilisierung einer Grünentwicklung vor Ort trägt die Einbettung in übergeordnete Strategien auf mehreren Ebenen bei. Auf planerischer Ebene zum einen: Die Stadt München positionierte den Park als wichtige Freiraumsetzung, die nicht allein vor der Haustür seiner Anlieger, sondern im Kontext der großen städtebaulich-landschaftlichen Entwicklungen im Nordosten der wachsenden Großstadt Wirkung entfaltet. Auf betrieblicher Ebene zum anderen: Die Pflege und Entwicklung des Riemer Parks ist in den gesamtstädtischen Grünflächenunterhalt eingebettet, das heißt, sie erfolgt im Rahmen stadtweit geltender Standards.

    • Koproduktion

    Um ein dauerhaftes Zusammenwirken von Stadtgrün und Stadtbewohnern zu erreichen, werden unterschiedliche Kompetenzen benötigt. Das Spektrum der zu beteiligenden Akteure muss entsprechend „konfiguriert“ sein. Im Fall des Riemer Parks stellen Politik und Verwaltung die Grünanlage bereit. Wissenschaftler, Ingenieure und Entwerfer liefern Wissen zu. Baumschulen und Baufirmen stellen Baumaterialien her und errichten damit den Park. Anwohner und Parkbesucher von weiter her nutzen ihn zur Erholung. Das heißt, der Münchner Grünbaustein ist ein Koprodukt unterschiedlicher Akteurgruppen.

    Mehr dazu hier.

    Wie also kommt das Grün zur Stadt? Und wie sieht es dazu in Karlsruhe aus?

    Konstellationen zur Schaffung und Qualifizierung urbanen Grüns können ganz unterschiedlich aussehen, je nachdem, ob es sich um privates oder öffentliches, um „Alltags“- oder repräsentatives Grün handelt. Eine zunehmend wichtige Rolle spielen die Ideen und Initiativen der Bürgerinnen und Bürger, die diese ebenfalls in den öffentlichen Raum einbringen.

    Als Karlsruher Beispiele seien der ‚Garten der Religionen‘ genannt, einem Grünbaustein im Südosten der Stadt, der in einem langen Aushandlungsprozess von Vertreterinnen und Vertretern der großen Weltreligionen und der Stadt Karlsruhe zusammen mit einem Karlsruher Landschaftsarchitekten entstanden ist, der den gesellschaftlichen und räumlichen Belangen eine Form gegeben hat. Und das „NachhaltigkeitsExperiment“ Beete und Bienen, das im Rahmen des Quartier Zukunft entstanden ist: Im Bereich einer öffentlichen Grünfläche haben sich Bürgerinnen und Bürger Hochbeete gebaut, die sie zu Selbstversorgungszwecken gemeinsam bewirtschaften und die zugleich Lebensraum für Bienen sein sollen. Zuletzt sei die 2016 vom Gartenbauamt ausgerufene Initiative „Meine grüne Stadt Karlsruhe“ erwähnt, die mit einer Bürgerwerkstatt für mehr Grün in der Stadt verbunden wurde. Eines der daraus hervorgegangenen sogenannten Anpacker-Projekte mit dem Titel „Neue, kleinere und größere Wälder/ Oasen für die Stadt“ beschäftigt sich genau damit: Die Projektgruppe sucht die Stadt nach Flächen ab, die sich für eine Begrünung eignen, macht entsprechende Vorschläge und kümmert sich in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung um die Finanzierung und Umsetzung.

    Das Spektrum der Möglichkeiten, das Stadtgrün zu entwickeln und stärken, ist breit. Voraussetzung und zugleich Herausforderung sind gut und sinnvoll eingefädelte auf längere Dauer angelegte Kommunikationsprozesse, die nicht zuletzt auch die natürlichen Entwicklungspotentiale und -zeiten des Grüns selbst berücksichtigen.

     

    Interessantes zum Weiterlesen:

    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (2017): Weißbuch Stadtgrün

    Bundesamt für Naturschutz (2017): Doppelte Innenentwicklung – Perspektiven für das urbane Grün

    Bundesamt für Naturschutz (2017): Urbane Grüne Infrastruktur für attraktive und zukunftsfähige Städte


     

    Dagmar Lezuo (dagmar@lezuo.de) arbeitet als Landschaftsarchitektin in Karlsruhe und forscht über Entwurfsprozesse an der Schnittstelle von Verwaltung, Praxis und Wissenschaft.

    Ihre Doktorarbeit ist 2017 erschienen unter dem Titel „Wie kommt der Entwurf zur Landschaft? Übersetzungsstrategien zur Qualifizierung großer öffentlicher Landschaften, Beispiel Riemer Park“

     

    Soweit nicht anders angegeben stammen alle Fotos von der Autorin.

  7. „Ausgezeichnet!“, findet uns der Rat für Nachhaltige Entwicklung

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    Ein Beitrag von Alexandra Quint und Sarah Bloesy

    Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat unser Reallabor 131: KIT findet Stadt ausgezeichnet! Ein schöner Grund für das Quartier Zukunft-Team nach Berlin zu fahren, um bei der Jahreskonferenz des Rates am 29. Mai 2017 den Preis entgegenzunehmen. Wir möchten euch hier von dem wichtigen Ereignis berichten, bei dem sogar unsere Kanzlerin einige Worte sprach.

    Was ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung?

    In regelmäßigen Abständen zeichnet der Rat für Nachhaltige Entwicklung – kurz RNE – Projekte aus, die aus seiner Sicht in besonderem Maße einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten. Hauptamtlich berät er die Bundesregierung in allen Fragen, die im Kontext von Nachhaltigkeit entstehen. Außerdem entwickelt er die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung weiter und setzt Projekte um, die eine Nachhaltige Entwicklung befördern oder deren Bedeutung in der Bevölkerung verankern.

    Die Auszeichnung

    Das Reallabor 131: KIT findet Stadt widmet sich genauso wie das Quartier Zukunft (quasi seine große Schwester) gemeinsam mit den BewohnerInnen und anderen Akteuren der Oststadt der Frage, wie ein Nachhaltiges Leben in der Stadt aussehen könnte. Für diese Bemühungen und ersten kleinen Etappenziele wurde das R131 nun als Projekt Nachhaltigkeit und als Transformationsprojekt ausgezeichnet. Mit diesen Qualitätssiegeln ehrt der RNE jährlich Projekte, Ideen und Initiativen, die aus seiner Sicht das Potential haben unsere Gesellschaft nachhaltiger zu machen oder dies bereits tun.

    Die Jahreskonferenz des RNE

    Einmal im Jahr lädt der Rat für Nachhaltige Entwicklung zu seiner Jahreskonferenz nach Berlin ein. Auf der Tagesordnung stehen Podiumsdiskussionen mit vielfältigen Akteuren aus der Nachhaltigkeitsszene, außerdem Kurzvorträge und Diskussionsforen.

    In diesem Jahre waren sowohl die Umweltministerin, Barbara Hendricks, als auch die Bundeskanzlerin, Angela Merkel, als Rednerinnen anwesend. Beide schauten auf die bisher zurückgelegte Wegstrecke hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung in Deutschland und gaben einen Ausblick auf die Herausforderungen, die uns noch bevorstehen.

    Dabei fiel die Bilanz der Bundeskanzlerin recht positiv aus – immerhin handelt es sich um ihre eigene Politik. Die Verfehlung des Klimaziels 2020 (Reduktion der CO2-Emission um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990) etwa fand keine Erwähnung. Doch auch sie sprach von Fehlschlägen der Vergangenheit und großen Aufgaben, die uns noch bevorstehen.

    Bemerkenswert war die Forderung der Vorsitzenden des RNE, Marlehn Thieme, Nachhaltigkeit im Grundgesetz zu verankern. Wir finden diese Idee großartig und unterstützen sie leidenschaftlich!

    Die Preisverleihung

    Die Projektleiter des R131, Oliver Parodi und Andreas Seebacher, nahmen stellvertretend für das Quartier Zukunft-Team den Preis (physisch manifestiert in einem Stück umgewidmeter Bodendiele) entgegen. Überreicht wurde er von Günther Bachmann, dem Generalsekretär des RNE, der jedes Gewinnerprojekt kurz vorstellte. Neben dem Reallabor 131 wurden noch drei weitere Projekte als Transformationsprojekte ausgezeichnet:

    • Der Sukuma-Award wird an Menschen vergeben, die zu einem kritischen Thema eine Kurzfilmidee entwickeln. Das Sukuma-Team kümmert sich dann um die konkrete Umsetzung und macht aus der Gewinneridee einen 40-sekündigen Film.
    • Im Projekt Umwelt macht Schule sind SchülerInnen aus Osteuropa, Zentralasien und Deutschland dazu aufgerufen, Ideen zu entwickeln, wie sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Die besten (realisierten) Projeke dürfen dann im Sommer 2017 nach Berlin reisen und ihre Ideen vorstellen.
    • Außerdem zeichnete der Rat ein BioMentoren-Projekt aus, in dem sich Personen aus der Gastronomie organisieren, um ihren KollegInnen in Schulen, Kantinen, Catering-Unternehmen usw. dabei zu helfen, auf biologische Produkte und vegetarische oder vegane Küche umzusteigen.

    Die Bilanz des Tages

    Natürlich freuen wir uns darüber, dass die Bemühungen der Bürgerschaft und KIT-ForscherInnen um eine Nachhaltige Entwicklung in der Oststadt honoriert wurden. Die Konferenz hat wirklich spannende Akteure zusammen- und interessante Themen zur Sprache gebracht hat. Trotzdem wissen wir, dass der Weg hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung in Deutschland noch lang und steinig ist und wir wünschen uns von der Politik dazu mehr energische und ernst gemeinte Anstrengungen im Ringen um Nachhaltigkeit. Doch es war motivierend und bestärkend zu sehen, wie viele andere Engagierte es in diesem Feld gibt.

    Bisherige Auszeichnung

    Die Doppelauszeichnung des RNE ist nicht die erste Auszeichnung für das Reallabor. In den vergangenen Jahren wurde das Quartier Zukunft – Labor Stadt bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. Im Jahre 2013 mit dem ZeitzeicheN-Preis sowie als Projekt der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung von der UNSECO-Kommission, sowie bereits 2016 als Projekt Nachhaltigkeit.

     

    Weiterführende Links:

    Ausführliche Presseinformation des KIT

    Digitale Pressemappe des Nachhaltigkeitsrates

    Rede der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:

    #tatenfuermorgen Auszeichnungsfeier

  8. Lass dir in die Karten schauen – eine Nachhaltigkeitskarte für die Oststadt

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    Du lebst in deinem Quartier und kennst dich aus. Du möchtest zur nachhaltigen Entwicklung in deiner unmittelbaren Umgebung beitragen und findest, es gibt Flecken im Quartier, die niemand kennt, aber jeder kennen sollte? Dann bist du auf unserer Karte genau richtig

    Die Karte, (k)ein überholtes Medium.

    Um Entwicklungen in einem Stadtquartier nachzuverfolgen gibt es kein besseres Medium als die gute, alte Karte. Schon in der Grundschule sind wir damit in Berührung gekommen. Sie hing in den meisten Klassenräumen und wurde meisten für den Erdkundeunterricht herausgekramt. Inzwischen scheint die Zeit dieser gedruckten Karten vorbei, das Zeitalter des Internets hat diese analoge Technologie überholt. Aber keine Sorge. Viele der Karten haben ein zweites Leben bekommen, sie werden zum Beispiel von Claudia Rist in ihrer Nähwerkstatt seltenschräg in der Oststadt weiterverarbeitet. Doch wie findet man sowas raus? Ganz einfach: Mit unserer Nachhaltigkeitskarte.

    Du bist das Quartier.

    Mit unserer digitalen Nachhaltigkeitskarte möchten wir es den Bürgerinnen und Bürgern der Oststadt ermöglichen, sich über Institutionen, Initiativen, Orte und Ereignisse der Nachhaltigen Entwicklung in ihrem Quartier zu informieren sowie selber partizipativ mitzumachen und Orte einzutragen.
    Denn, diese Karte funktioniert nur mit euch! Daher unsere Einladung: Macht mit! Daher ist die Karte auf unserer Website  auch unter der Rubrik „Mach mit!“ zu finden.

    Habt ihr Anregungen oder Feedback? Dann schreibt uns und helft mit die Karte noch zu verbessern.

    Lass uns loslegen!

    Schauen wir uns also gemeinsam die Karte an. Die Karte ist so konzipiert, dass man ohne viel Aufwand selbst einen Ort hinzufügen kann. Zudem haben wir die Steuerelemente so intuitiv wie möglich gemacht.
    Durch + und – kannst du zwischen verschiedenen Zoomstufen wählen, sind an einem Ort mehrere Punkte eingetragen werden diese automatisch in Gruppen angezeigt, damit du immer den Überblick behältst. Die Zahl in der Mitte der Gruppe stellt die Anzahl der zusammengefassten Punkte dar, ein Klick darauf bringt dich in die Zoomstufe, in der du alle Orte „ausgepackt“ siehst.

    Über die sechs farbigen Filter in der rechten Spalte kannst du zwischen den Kategorien „Nachhaltige Mobilität“, „Nachhaltiges Wirtschaften“, „Bildung und Wissenschaft“, „Gemeinschaft und Soziales“, „Umwelt und Raumentwicklung“ und „Energie und Versorgung“ wählen. Klickst du auf einen Filter, so werden nur Orte die dieser Kategorie entsprechen, angezeigt. Du kannst die Filter wild kombinieren, probier’s aus! Klickst du auf einen Ort in der Karte, so öffnet sich die dazugehörige Beschreibung in der Spalte rechts.

    Darüber befinden sich drei Auswahlmöglichkeiten für weitere Filter. Im ersten Textfeld kannst du die Titel durchsuchen, das Zweite ist für die Nachhaltgkeitsregeln und das Letzte für den Status des Projekts.

    Mach mit! Jetzt bist du dran.

    Das war alles noch nicht genug? Du willst so richtig mitmachen?! Dann wird es jetzt für dich spannend.
    Angenommen, du hast einen Flyer von einem Event in der Hand, und denkst: „Mann, das muss in die Karte!“. So wird’s gemacht: Such auf deinem Flyer nach Adresse und Datum. Auf unserer Karte gibt es links oben das Lupen-Symbol. Dahinter verbirgt sich eine Adressensuchmaschine! Gib hier die gewünschte Adresse ein, und die Karte sollte zu diesem Ort springen.

    Soweit so gut, jetzt geht es ans Eingemachte. Klicke rechts unten auf den Button „Neuen Ort hinzufügen“. Er verändert seine Farbe und signalisiert: „Bereit zur Arbeit!“ Wenn du jetzt mit dem Mauszeiger auf die Karte klickst, erscheint rechts das Eingabefenster, indem du alle nötigen Informationen deines neuen Ortes eintragen kannst. Ein letzter Klick auf Speichern macht deinen Ort für alle Nutzer der Karte sofort sichtbar! Wenn du nur einen Punkt hinzufügen möchtest, beende nach dem Speichern den Bearbeitungsmodus, indem du erneut auf den Button „Punkt hinzufügen“ klickst.

    Falls dir ein Beitrag komisch vorkommt, gibt es rechts unten eine Flagge auf roten Grund, mit der erreichst du uns! Wir lösen das Problem dann schnellstmöglich.

    Die Idee gefällt dir? Dann mach fleißig mit und füge Orte in der Oststadt hinzu. Auch darüber hinaus ist möglich. Außerdem freuen wir uns, wenn du die Karte weiterverbreitest!

    Für Feedback oder Fragen wende dich bitte an: geza.winzig9@kit.edu

  9. Da braut sich was zusammen – 100% Oststadt-Bier

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    Der Frühling ist da und vor dem Zukunftsraum sprießt der Hopfen. Doch wie kam er überhaupt da hin? Zugegeben, da haben wir uns ein bisschen inspirieren lassen. Und zwar von der Projektgruppe „grüne Fassaden“. Deren Mitglieder wollten im Jahr 2015 durch Fassadenbegrünung mit Hopfen zu einer lebenswerteren Oststadt beitragen. Auch wenn die Gruppe nicht mehr aktiv ist, wird das Projekt im Privaten weitergeführt.
    Etwa von Professor Hans-Peter Bähr. Der ehemalige Leiter des Instituts für Photogrammetrie und Fernerkundung am KIT zieht seit Jahren Hopfenpflanzen, um seinen Hinterhof in der Oststadt zu begrünen. Doch nicht nur als Dekoration, auch als Nutzpflanze begeistert ihn der Hopfen. Quartier Zukunft interviewt ihn zu seinem ersten Brauversuch eines lokalen Oststadt-Biers, dem „Bärbräu“.

    QZ: Woher kam die Idee, ein Bier in der Oststadt brauen zu wollen?

    Der Pfiff dabei ist, dass ich vom Hopfen-Anbau zum Bierbrauen gekommen bin und nicht umgekehrt. Ich bin im Rahmen des Projekts Quartier Zukunft aktiv in der Oststadt, als Geodät auch etwas vom Fach. Sie kennen das, man fängt irgendwas an und eines kommt zum anderen. Unter anderem war das, die Oststadt zu verschönern. Meine Idee war es, Hinterhöfe zu begrünen, weil sie viel zur Lebensqualität beitragen können. Wir hatten in unserem Hinterhof ein Parkdeck, das sehr hässlich war, umgeben von grauen Mauern. Dann fand dort eine Aktivität mit Hopfenpflanzen zur Fassadenbegrünung statt.

    Da hängt allerdings eine Menge dran. Sie können nicht einfach auf so ein Parkdeck einen Kübel hinstellen und dann Hopfen anbauen. Sie müssen die ganze Umgebung miteinbeziehen. Die Anwohnerschaft vor allem, es gibt immer welche, die dagegen sein könnten. Die Kübel stehen ja zum Teil auf den Parkplätzen des Parkdecks. Es ist immer ganz gut, wenn man schon ganz früh mit den Leuten redet, sozusagen mit den „Opinion Leaders“ in der Gegend. Die waren zum Glück alle dafür Wir haben insgesamt vier Kübel, in jedem eine Hopfenpflanze. Da hatte ich die Idee, ebenso meine Dachterrasse mit Hopfen zu begrünen. Die grünen Kunststoffkübel fassen 220 Liter und sind preisgünstig im Baumarkt als Wassertonnen erhältlich.

    Letztes Jahr hat es Dolden gegeben, viel zu viele. Man weiß ja, dass das irgendwas mit Bier zu tun hat. Da dachte ich: „Jetzt musst du mal ran an das Brauen!“ Ich habe mich ein bisschen im Internet umgetan und mir ein Brau-Kit zusenden lassen. So bin also zum Bierbrauen gekommen – als Quereinsteiger über Hopfenkulturen.

    QZ: Von der Pflanze bis in die Flasche- welche Schritte gibt es?

    Hopfen sind zweihäusige Pflanzen, es gibt also männliche und weibliche. Wenn die blühen und es gibt Dolden, sind es weibliche, bei unscheinbaren Fruchtständen sind es männliche. Wenn die weiblichen von den männlichen Pflanzen befruchtet werden, kann man die Dolden nicht mehr zum Bierbrauen verwenden. Wenn Sie einen jungen Hopfen im Gartencenter kaufen, kann Ihnen anfangs kein Mensch sagen, ob der männlich oder weiblich ist. Was macht man also? Man bestellt weibliche Hopfenpflanzen im Internet, zum Beispiel ganz tolle aus der bayrischen Holledau. Sie können aus zwanzig verschiedenen Sorten wählen, in erster Linie Industriehopfen für die Brauerei. Meine Sorte heißt „Tradition“.
    Wenn man die Dolden einfriert, kann man ganzjährig Bier brauen. Wenn ich nur mit frischen Dolden arbeiten würde, könnte ich das nur im September und Oktober.
    Bevor Sie mit dem Brauen anfangen, brauchen Sie natürlich die passende Flasche. Eine Bügelflasche aus dem Supermarkt kostet nur 25 Cent Pfand. Wenn das Endprodukt ansprechend aussehen soll, können Sie zusätzlich ein Etikett entwerfen. Ich habe extra ein Etikett für mein Bier entworfen und bestellt, „Bärbräu“ habe ich es genannt.

    Der Brauvorgang umfasst verschiedene Schritte (s. Infokasten unten): Maischen, Läutern, Hopfenkochen, die Gärung und zuletzt die Flaschenreifung. Ich habe alles minutiös und pingelig nach Anleitung gemacht. Überaus wichtig ist es, Protokoll zu führen. Da geht es wirklich um 5 Minuten mehr oder weniger, um 67 oder 70 Grad. Auch habe ich das Bier ganze vier Wochen gelagert und nicht vorher aufgemacht, wegen der Reifung.

    Für eine Privatperson ohne fachmännisches Brau-Equipment werden es nur ganz kleine, wenn nicht winzige Mengen Bier. Bei mir viereinhalb Liter. Als Gärbottich habe ich einfach einen großen Kochtopf genommen. Wenn man das richtig professionell machen wollte, müsste man einen großen Gärbottich kaufen.

    QZ: Wie haben Sie sich das Knowhow angeeignet?

    Ich habe mich als erstes im Internet schlau gemacht. Zudem gibt es schmale Bücher, die den Vorgang recht gut beschreiben. Mit meinem Brau-Set kam auch ein kleines Booklet. Dort stand als Erstes drin: „Bier brauen ist ganz einfach!“ Das stimmt so nicht. Nicht, weil ich chemisch unbewandert wäre, sondern weil man die Randbedingungen sehr genau einhalten muss.

    QZ: Auf welche Herausforderungen sind Sie bei der Umsetzung gestoßen?

    Nachdem meine weiblichen Pflanzen schöne Dolden geliefert hatten, musste ich passende Gerätschaften zum Brauen zu finden, die nicht so teuer waren. Ich wollte ja nicht der Hoepfner-Brauerei, die ich übrigens von meiner Wohnung aus in Sichtweite habe, Konkurrenz machen…man muss sich überlegen: was nehme ich für ganz kleine Mengen? Hat jemand aus der Nachbarschaft noch irgendwo einen Einkochtopf auf dem Dachboden stehen?
    Heute verwendet man zum Bierbrauen meist Hopfen in gepressten Pellets. Die wollte ich durch meine Dolden substituieren. Aber wie viele Dolden nimmt man stattdessen? Da war ich ein bisschen unsicher.
    Die letzten Hürden sind beim Brauprozess zu nehmen. Das Einhalten aller Randbedingungen, wie Temperatur und der richtigen Mengen. Natürlich auch die Hygiene, es darf sich zum Beispiel kein Pilz einschmuggeln. Ich habe ganz minutiös immer die Flaschen vorher gesäubert. Alles andere war weniger problematisch.

    QZ: Könnten Sie sich für die Zukunft ein „Oststadt-Bier“-Netzwerk in der Oststadt vorstellen?

    Natürlich! Meine 4 Hopfenpflanzen produzieren wohl hundert Mal mehr, als ich brauche. Aber wenn hier noch zehn weitere Leute aktiv wären, die mit Oststadt-Hopfen Bier brauen möchten, könnte das der Beginn eines Netzwerks sein. Ich könnte mir vorstellen, der lokale „Dealer“ für Hopfendolden zu werden. Zusätzlich sollte man die Verbindung zu Brauereien, in der Oststadt vor allem Hoepfner, suchen. Das soll ja keine Konkurrenz sein, sondern, im Gegenteil, eine Promotion fürs Biertrinken.

    QZ: Welches Potenzial hätte dieses Ihrer Meinung nach in Bezug auf Gemeinschaftsbildung und Entschleunigung, eines unserer Schwerpunktthemen bei Quartier Zukunft?

    Man braucht einen ganz langen Atem. Ich mache das bisher drei Jahre, bis ich voriges Jahr die erste Ernte hatte. Wenn Sie so wollen, ist das auch Art „Entschleunigung“. Man muss eben dranbleiben. „Entschleunigung“ ist so ein Modewort: Tatsächlich geht es um ein Lebensgefühl hier in der Oststadt.

    QZ: Wo sehen Sie Verknüpfungen zwischen Ihrem Quartiersbier und Nachhaltigkeit?

    So direkt „öko“ ist das nicht, bis auf die Tatsache, dass man mit dem Hopfen die Innenhöfe begrünt. Berufsbezogen beschäftige ich mich mit Nachhaltigkeit seit 30 Jahren und bin sehr vorsichtig mit diesem Begriff. Er ist ungenau und daher häufig ungeeignet, wenn man den Blick etwas schärfen möchte, und das wollen wir Wissenschaftler ja meist. Versuchen Sie doch mal, einen anderen Begriff oder eine andere Formulierung zu nehmen um auszudrücken, was Sie eigentlichmit „Nachhaltigkeit“ sagen wollen.

    QZ: Und zuletzt: Wie hat das Bier geschmeckt?

    Die Verkostung haben wir im November gemacht. Schlussendlich, man wundert sich als Amateur, hat es wirklich gut geschmeckt. Das liegt in diesem Fall nicht nur am Hopfen, sondern auch den anderen Ingredienzien und der Sorgfalt, die man bei der Herstellung walten lässt. Es war auch genug Kohlensäure drin, beim Einschenken gab es eine richtige Schaumkrone. Ich habe gestern mal wieder eine Flasche gekauftes Bier getrunken und muss sagen, mein eigenes Bier kommt da schon ran. Das bayrische Hacker-Bier schmeckt in etwa wie mein „Bärbräu“.
    Etwas zu wenig herb war es vielleicht. Ich als Norddeutscher trinke auch gerne mal ein Jever. „Bärbräu“ war vom Typ her klar ein bayrisches Bier, für meinen Geschmack waren also nicht ausreichend Hopfendolden drin. Ich habe vierzig Dolden genommen, das war viel zu wenig, ich werde beim nächsten Mal achtzig nehmen. Dann wird es ein bisschen intensiver.

    QZ: Vielen Dank, Professor Bähr! Wir sind gespannt auf Ihren nächsten Versuch.

    Ihr habt Lust, selbst zum Braumeister/zur Braumesiterin zu werden? Tipps und Tricks dazu findest du im Infokasten.

    Infokasten: Wie geht Bierbrauen?

    Der erste Schritt ist das sogenannte „Maischen“. Hierbei wird Zucker aus dem Malz gewonnen, der später in Alkohol umgewandelt wird. In einem Kochtopfwerden Malzschrot und heißes Wasser vermischt und zwischen 65 und 69° C für eine Stunde erhitzt. Danach wird das Gemisch kurz auf 78 °C erhitzt („abmaischen“), bevor es vom Herd genommen wird. Man kann bei der Zusammensetzung der Maische manipulieren, ob man eher ein bayrisches oder fränkisches Bier haben will, oder etwa ein Kölsch oder Alt. Ich habe mich dann für bayrisches Bier entschieden.
    Beim „Läutern“ wird das Feste vom Flüssigen getrennt. Dazu braucht man einen zweiten Topf und ein passendes Sieb. Das Malzschrot schwimmt oben auf der Flüssigkeit. Man muss es abschöpfen und in das Sieb geben, das über dem zweiten Topf hängt. Das ausgekochte Malz, auch „Treber“ genannt“, dient als weiterer Filter für die Flüssigkeit aus Topf eins, die nun hinterhergeschüttet wird. Ist diese Flüssigkeit in Topf zwei, wird noch eine bestimmte Menge 78 Grad heißes Wasser hinterhergeschüttet, um allen verbleibenden Zucker aus dem Treber zu waschen. Den Treber muss man übrigens nicht wegwerfen, sondern kann ihn auch als Zutat zum Brotbacken verwenden.
    Das, was nun in Topf zwei schwimmt, heißt „Würze“ und ist der Grundstoff für das zukünftige Bier. Beim „Hopfenkochen“ wird die Würze mit dem Hopfen vereint, ohne Hopfen bliebe das Bier ziemlich fad. Man bringt die Flüssigkeit für eine Stunde zum Sieden, teilt die Hopfenmenge in 5 Teile und gibt sie zu verschiedenen Zeitpunkten in den Topf.
    Das Spülbecken füllt man kurz vor Ende der Kochzeit mit kaltem Wasser, um den Topf nach Ende der Kochzeit schnell herunterkühlen zu können. Den letzten Teil des Hopfens gibt man erst in die Flüssigkeit, wenn sie auf 80 Grad heruntergekühlt ist. Danach lässt man alles auf 25 Grad abkühlen, bevor man zum nächsten Schritt übergeht. Das ist die Gärung. Alle Utensilien müssen dafür komplett steril sein. Durch einen Trichter füllt man die Würze in die Gärflasche. Dann gibt man eine bestimmte Menge Hefe hinzu. Um sie optimal zu verteilen, muss die Flasche geschüttelt werden. Dann verschließt man sie mit einem sogenannten Gärspund und lässt die Hefe für eine Woche lang ihre Arbeit verrichten. Am besten bei Zimmertemperatur und im Dunkeln. Der letzte Schritt ist die Flaschenreifung. Man füllt die Flüssigkeit mit einer speziellen Pumpe von der großen Gärflasche in sterilisierte Bierflaschen. In aufrechter Position müssen sie mindestens drei Wochen lagern, wieder bei Zimmertemperatur und ohne Licht. Nachdem der Gärungsprozess durch zwei Tage Lagerung im Kühlschrank gestoppt wurde, darf man endlich probieren.
    Auf Youtube findet ihr den Vorgang auch gut als Video erklärt.

     

  10. Ich bin so „frei“ – warum Konsumgewohnheiten so schwer zu überwinden sind

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    Immer mehr Menschen machen sich Gedanken über die Folgen ihrers Konsumverhaltens. Eine Veränderung der Gewohnheiten fällt aber oft schwer. Warum das so ist, wollen wir mit dem Soziologiestudenten Lukas Nalbach genauer unter die Lupe nehmen. Er ist zurzeit Praktikant bei uns im Quartier Zukunft und hat sich mit den uralten Bedürfnissen beschäftigt, die heute Einfluss auf unser Konsumverhalten nehmen.

    Was ist Konsum überhaupt?

    Konsum zu definieren, ist schwierig. Eine Möglichkeit ist, ihn als das „Erlangen und Nutzen von Gütern“ zu bezeichnen. Angetrieben wird er durch unser Streben nach Bedürfnisbefriedigung, wobei das Bedürfnis nach Existenzsicherung, also der Sicherung unseres reinen Überlebens, am drängendsten ist. Es bezieht sich hauptsächlich auf Essen, Trinken und Schutz vor Wetter und spielt bei uns inzwischen eine eher untergeordnete Rolle. Wir müssen nicht mehr dafür sorgen, dass wir überhaupt ein Dach über dem Kopf oder Nahrung haben, sondern wie wir wohnen oder was wir essen wollen.

    Für uns rücken daher zwei andere Bedürfnisse als Treiber unseres Konsums in den Vordergrund: Gruppenzugehörigkeit und Individualität. Bei dem Versuch der Befriedigung dieser beiden Bedürfnisse entwickeln wir Vorlieben für bestimmte Produkte, die unsere Konsumgewohnheiten bilden. Hierauf wollen wir einen genaueren Blick werfen.


    Das Individuum als Teil einer Gruppe

    Für Menschen der Steinzeit war die Zugehörigkeit zu einer Gruppe überlebenswichtig, da sie Schutz gegenüber Gefahren der Umwelt bot. In unserer Gesellschaft hat Gruppenzugehörigkeit die Funktion der Lebenssicherung zwar verloren, doch das Bedürfnis nach ihr wirkt bis heute nach. Sie führt einerseits weiterhin zur Bildung von Lebensgemeinschaften, beeinflusst aber außerdem unser Konsumverhalten.

    Als Teil einer Gruppe nehmen wir unbewusst ihre Weltanschauung, die Einstellungen, Verhaltensweisen und auch ihren Geschmack an. Zusammengefasst sind dies die „psychischen Merkmale“ einer Gruppe, die man vereinfacht als Lebensstil bezeichnen könnte. Diese psychischen Merkmale spielen bei unseren Konsumentscheidungen eine wichtige Rolle, indem sie uns vorgeben, welche Produkte wir als gut oder passend wahrnehmen. Indem wir uns mit diesen passenden Produkten umgeben, signalisieren wir unseren Mitmenschen unsere Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe und können unseren Platz in der Gesellschaft sichtbar machen.


    Wir sind alle einzigartig!

    Paradoxerweise wollen wir Menschen jedoch nicht nur Teil einer Gruppe sein, sondern innerhalb dieser auch noch irgendwie einzigartig. Und auch für die Darstellung unserer Einzigartigkeit nutzen wir den einfachen Weg der nach außen hin sichtbaren Produkte. Genauso wie bei der Signalisierung unserer Zugehörigkeit, richten wir uns bei der Sichtbarmachung unserer Einzigartigkeit nach den Vorstellungen, die unsere Gruppe uns vorgibt. Wir wählen aus dem großen Spektrum der passenden Produkte unserer Gruppe diejenigen aus, von denen wir uns selbst am besten widergespiegelt sehen.

    Produkte sind daher nicht nur Konsumgüter, sondern Träger unserer Identität. Sie zeigen uns und unserer Umwelt, welcher Gruppe wir angehören und wie wir uns selbst definieren. Diese Signalwirkung haben sie jedoch nicht nur für unsere Mitmenschen, sondern sie sind auch für uns selbst eine Orientierungshilfe im Leben. Sie sind Referenzpunkte, die uns immer wieder Antwort auf die Frage geben, wer wir sind oder sein wollen, und bieten uns dadurch Sicherheit im Alltag.

    Werbung

    Die urmenschlichen Bedürfnisse nach Gruppenzugehörigkeit und Individualität bilden also die Grundlage für unsere Konsumentscheidungen. Da diese Bedürfnisse so wirksam sind, werden sie in der Werbung gezielt angesprochen. Unternehmen bringen ihre Produkte mit bestimmten Merkmalen oder stereotypen Vertretern einer Gruppe in Verbindung, damit wir sie als Angehörige dieser Gruppe als zu uns passend erkennen – und kaufen. Sich dem zu entziehen, ist schwierig. Immerhin arbeitet eine riesige Industrie mit enormer Finanzkraft seit mehr als einem halben Jahrhundert daran herauszufinden, wie diese Bedürfnisse am effektivsten angesprochen werden können.

    Und die Moral von der Geschicht‘…

    Unsere Konsummuster zu durchbrechen, bedeutet nicht nur eine Veränderung von Gewohnheiten, sondern stellt einen Eingriff in unser Selbstverständnis dar. Es genügt daher nicht das Wissen, dass bestimmte Produkte nachhaltiger sind als andere, auch wenn es uns immer wieder gelingt, sie deshalb zu kaufen. Ein intuitiver nachhaltiger Konsum wird uns erst gelingen, wenn wir auch das Gefühl haben, dass die nachhaltigeren Produkte zu uns passen.

    Was nun?

    Wenn wir unsere Konsummuster verändern wollen, ist es hilfreich, sich Mitstreiter zu suchen und sozusagen eine neue Gruppe mit ihnen zu bilden. Gleichgesinnte könnt ihr in eurem Freundeskreis oder der Familie finden. Da es inzwischen aber viele Menschen gibt, die ihr Konsumverhalten verändern wollen, gibt es natürlich auch schon Gruppen, die genau das gemeinsam versuchen. Weiter unten findet ihr ein paar Links, die euch erste Anregungen geben.

    Außerdem gibt es im Quartier Zukunft ein neues Veranstaltungsformat: In unserem konsumcafé wollen wir mit euch gemeinsam verschiedene nachhaltige Konsumweisen ausprobieren.

    Am 29. April 2017 ab 14 Uhr wird es beispielsweise die Veranstaltung „Zwischen Baumarkt und Männerausstatter: Teilen, tauschen, reparieren!“ geben. Dort könnt ihr Werkzeug und Männerkleidung tauschen und lernen, wie man sein Fahrrad selbst repariert. Zwei Fahrradprofis zeigen, wie ihr einen Reifen flicken oder ein Fahrrad nach dem Winter wieder fit machen könnt.
    Bei Getränk und Knabberei könnt ihr außerdem neue Leute kennenlernen und euch über Wege zum nachhaltigen Konsum austauschen. Kommt vorbei!

    Die nächsten Veranstaltungen des konsumcafés:

    Zwischen Baumarkt und Männerausstatter | 29.4.2017

    Yoga Café mit Volker Linder | 5.5.2017

    Pflanzentausch | 7.5.2017

     

    Online Inspirationen:

    FUTURZWEI: Geschichten von Menschen, die etwas in ihrem Leben verändert haben

    Utopia: eine bunt gemischte Themensammlung

    Lesetipps:

    Wolfgang Ullrich: Alles nur Konsum. Kritik der Warenästhetischen Erziehung. Wagenbach, Berlin 2013.

    Harald Welzer: Selbst denken. Eine Anleitung zum Widerstand. Frankfurt am Main 2013.

    Und weil alles, was wir kaufen, verpackt ist:

    Anneliese Bunk und Nadine Schubert: Besser leben ohne Plastik. Oekom Verlag München 2016.

  11. Vor Ort für die Oststadt auf dem 2. German Future Earth Summit in Berlin

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    Am 28. und 29. Januar fand in Berlin der 2. German Future Earth Summit statt – und wir von Quartier Zukunft waren dabei. Via Twitter haben wir „live“ unsere ersten Eindrücke geteilt; jetzt wollen wir ein wenig detaillierter über die Nachhaltigkeits-Konferenz berichten und OststäderInnen und ProjektfreundInnen in Sachen „Future Earth“ auf dem Laufenden halten.

     

    Nachhaltigkeit ist kein isolierter, wissenschaftlicher Fachbereich, sondern geht alle etwas an. Darum setzt auch die internationale Forschungsgemeinde – genau wie Quartier Zukunft in der Oststadt – mehr und mehr auf Zusammenarbeit: Zwischen den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen, zwischen Politik und Wissenschaft, zwischen WissenschaftlerInnen und BürgerInnen. Es werden Wege der Verständigung gesucht, um eine komplexe Aufgabenstellung, die uns in allen lebensweltlichen Bereichen facettenreich begegnet, gemeinsam zu lösen.

    Das Forschungsprogramm „Future Earth“

    Genau hier setzt das internationale Forschungsprogramm „Future Earth“ an: Es will WissenschaftlerInnen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen zusammenbringen, neue Konzepte und Methoden finden, internationale Plattform für Nachhaltigkeitswissen sein und dabei helfen, die Lücke zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis zu schließen. Auf dem 2. German Future Earth Summit hatte die internationale Forschungs-Community die Gelegenheit, sich auszutauschen.

    Wissenschaft als Designerin und Produzentin von Nachhaltigkeit

    Schwerpunkt war neben der Entwicklung fächerübergreifender Forschungsmethoden auch die neue Rolle der Wissenschaft als Produzentin von Nachhaltigkeit. Future Earth-WissenschaftlerInnen forschen demnach nicht nur von „außen“, sondern sind direkt beteiligt am „Design“ und der „Produktion“ von Nachhaltigkeit, die sie miterfinden und mitdenken, ohne dabei den wissenschaftlichen Blick aufzugeben.

    Nachhaltigkeit ist immer politisch

    Diese Herangehensweise führt die Wissenschaft natürlich auch in ein gesellschaftliches Spannungsfeld. Der Wissenschafts- und Umweltforscher Andy Stirling von der Universität Sussex betonte in der Eröffnungsveranstaltung: „Nachhaltigkeit ist und war immer politisch.“ Das merke man deutlich am starken Widerstand vieler politischer Akteure und Interessensverbände, wenn es um nachhaltige Entwicklung gehe – beim Thema Nachhaltigkeit würden eben nicht zuletzt grundlegende gesellschaftspolitische Fragen aufgeworfen. Von technokratischen Verkürzungen hält er nichts: Nachhaltigkeit meine nicht bloß „smarte“, technische Fortschritte, die die politische Dimension außer Acht lassen, sondern kreise um grundsätzliche Fragen, die die Gesellschaft  gemeinsam und demokratisch angehen und lösen müsse.

    Kein Königsweg in Richtung Nachhaltigkeit

    Andy Stirling fand, man müsse sich von der Vorstellung verabschieden, es gebe einen einzigen Weg hin zu nachhaltiger Entwicklung, wie es aktuelle Machtstrukturen gerne glauben machten. Seine Ausführungen waren ein „Lob der Vielfalt von Alternativen“ und eine Ermutigung: Die Wissenschaft solle sich auch für nicht-wissenschaftliche, soziale Pionier-Ideen öffnen. So könne man mit Blick auf die Vergangenheit deutlich erkennen, dass viele etablierte Nachhaltigkeitsinnovationen – etwa der ökologische Landbau, die Windenergie oder energieeffizientes Bauen – einst heftig bekämpfte Randerscheinungen waren.

    Wissenschaft und BürgerInnen: Wie den anderen verstehen?

    Die Future-Earth-Forschungscommunity weiß: Das Gelingen von Verständigung zwischen Wissenschaft und BürgerInnen ist entscheidend, will man sich als Gesellschaft gemeinsam in Richtung Nachhaltigkeit bewegen. Ein Umstand, der die Wissenschaft vor ganz neue Herausforderungen stellt, die ebenfalls Thema waren auf der Berliner Konferenz: Wie gestalten wir den Austausch mit den BürgerInnen, wie machen wir uns verständlich? Wie dekodieren wir wissenschaftliche Sprache und machen unsere Forschungsergebnisse brauchbar für NichtwissenschaftlerInnen? Wie werben wir für unsere Ideen, wie erzählen wir nachhaltige Entwicklung? Es gab viele Praxisbeispiele und noch mehr Fragen – auch an Katja Saar, unsere Grafikdesignerin und Expertin für visuelle Kommunikation im Quartier-Zukunft-Team.

    Oststadt-Ideen in Berlin

    Vor großen Postern erzählten unsere Teammitglieder Colette Waitz und Andreas Seebacher über Quartier Zukunft, unser Verständnis von Nachhaltigkeit und die Oststadt. Es wurde diskutiert, man fragte nach und tauschte sich wissenschaftlich aus. Kaidi Tamm vom Team der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit lenkte den Blick der ForscherInnen auf das Thema Bildung im Grenzbereich von Wissenschaft und Gesellschaft. Und in der „Fotobox der Nachhaltigkeit“ luden wir die BesucherInnen dazu ein, über die eigene Rolle als WissenschaftlerInnen in Nachhaltigkeitsprozessen nachzudenken und die persönliche Sicht auf Nachhaltigkeit zu skizzieren, zu fotografieren und online zu teilen.

    Eine gute Erfahrung

    Die Konferenz war für uns Gelegenheit, sich mit dem Future-Earth-Netzwerk vertraut zu machen und die eigene Arbeit gemeinsam mit anderen NachhaltigkeitsforscherInnen weiterzudenken und zu reflektieren. Wir haben Sicht- und Herangehensweisen anderer ExpertInnen für nachhaltige Stadtentwicklung kennengerlernt und als Oststadt-BotschafterInnen Quartier-Zukunft-Ideen nach Berlin gebracht. Eine gute Erfahrung.

     

    Mehr Infos zum 2. German Future Earth Summit

     

    Mehr Infos zum Forschungsprogramm „Future Earth

     

  12. Einblicke | Dezember 2014

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    Herzlich Willkommen zu unserer Dezember Ausgabe von Einblicke. Mit diesem Kurznachrichtenformat informiert das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt Sie in Bezug auf Arbeitsschritte und -abläufe innerhalb der Projektarbeit mit lokalen Akteuren und der Bevölkerung vor Ort im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt.  Es erscheint regelmäßig und im Rhythmus von 2 Monaten auf dieser Website.

    In der Dezemberausgabe finden Sie einen Jahresrückblick auf das ReparaturCafé und das Bürgerforum. Bei unserem Vortrag im Rahmen des Winterthur Urban Forums konnten wir wichtige Kontakte knüpfen und unser Konzept zu einer transdisziplinären Projektkonzeption vorstellen. Weitere Themen sind: Ökodörfer, das Reallabor 131, Kooperationspartnerschaften, Forschung und das Projektseminar „Besser altern in Karlsruhe“. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt.

     

    • Aktuelle Vorträge | Winterthur Urban Forum & Modelle gelebter Nachhaltigkeit

    Quartier Zukunft auf dem Winterthur Urban Forum

    Marius Albiez und Colette Waitz sprachen am 28.11.2014 beim Winterthur Urban Forum zum Thema „Kooperative und partizipative Gestaltung urbaner Zukunft. Das Beispiel Quartier Zukunft – Labor Stadt“. Der Beitrag stellte die Konzeption und Umsetzung des transdisziplinär ausgerichteten Projekts dar. Anhand von Einblicken in die aktive Projektarbeit wurde der Forschungs- und Entwicklungsansatz des Quartier Zukunft diskutiert und reflektiert. Beispiele kooperativer Stadtgestaltung im Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt verdeutlichten die holistische Perspektive des Projekts.

    Modelle gelebter Nachhaltigkeit

    Im Rahmen des Global Ecovillage Network of Europe e.V. hat Ende Oktober die Konferenz „Modelle gelebter Nachhaltigkeit“ in Berlin stattgefunden. Ziel der Abschlusskonferenz des Projekts ist es, „Modelle gelebter Nachhaltigkeit“ in der Bevölkerung – insbesondere im urbanen Raum – bekannt(er) zu machen. „Ecovillages“ („Ökodörfer“) sind gelebte, gemeinschaftlich entwickelte Orte und dezentrale Modelle für eine nachhaltige Lebensweise. Das Karlsruher „Quartier Zukunft“ wurde auf der Konferenz vorgestellt und schlug als städtischer Ansatz nachhaltiger Entwicklung die Brücke zu den innovativen und weitreichenden Ansätzen in sogenannten „Ökodörfern“. Für uns wiederum war der Konferenzbesuch reichhaltig und inspirierend.

    • BürgerForum – Reflexion und weiteres Vorgehen

    Im Nachgang der Ergebniswerkstatt, arbeitet das Quartier Zukunft Team an der Verknüpfung der Bürgervorschläge mit wissenschaftlichen Aktivitäten am KIT. Im Rahmen des Projektes „Reallabor R131 – KIT findet Stadt“ werden ab 2015 Vorschläge aus dem Bürgerprogramm mit wissenschaftlichem Rückenwind angegangen. Weitere Treffen hierzu wird es Anfang des Jahres in kleineren Gruppen geben. Interessierte für diese Treffen, die Ihre E-Mail Adressen noch nicht bei der Ergebniswerkstatt hinterlassen haben, können sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns auf die Arbeit an den Projektideen und hoffen möglichst bald vor Ort in der Oststadt präsent zu sein.

    • Reallabor | Was kommt

    Wir freuen uns, dass das KIT-Forschungsprojekt „Reallabor 131 – KIT findet Stadt“  vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) gefördert wird! Los geht´s bereits im Januar mit einer Laufzeit von drei Jahren, wobei über 20 Institute des KIT an dem Vorhaben beteiligt sind.

    Ziel des Projektes ist es, die Verbindung zwischen transdisziplinärer Wissenschaft und Nachhaltiger Entwicklung in der Karlsruher Oststadt zu beforschen.  Kernelemente bilden hierbei ein Wissenschaftsladen, welcher in den nächsten Monaten seine Tore öffnen soll, eine umfangreiche Grundlagen- und Begleitforschung sowie die Umsetzung transdisziplinäre Einzelprojekte, die unter anderem mit den Ergebnissen des Bürgerforums gespeist werden.

    • ReparaturCafé – Ein Jahresrückblick

    Im Dezember blicken wir zurück auf ein Jahr mit vier erfolgreichen ReparaturCafés im Quartier Zukunft. Dreimal wurde im Kinder- und Jugendhaus repariert, einmal ging das ReparaturCafé auf Reisen ins Jubez. Von Staubsaugern, Kaffeemaschinen und Gameboys über Fahrräder und Spatenstiele bis hin zu Winterjacken, Jeans und Strümpfen wurde schon vieles aufgeschraubt, auseinandergenommen und in den meisten Fällen wieder bis zur Funktionstüchtigkeit repariert. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle fleißigen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltungen stattfinden konnten und ein solcher Erfolg wurden. Im nächsten Jahr geht es am 21. Februar im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt weiter. Wir freuen uns!

    • Kooperation des Quartier Zukunft mit der Stadt Freiburg

    Das Quartier Zukunft-Team begleitet die Stadt Freiburg als wissenschaftlicher Partner und unterstützt dabei die Arbeiten der Freiburger Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement.  Orientiert am Freiburger Nachhaltigkeitskompass sollen konzeptionelle Beiträge zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in einem „Quartier der Zukunft“ in Freiburg erarbeitet werden. Ziel ist die partizipative Entwicklung von Anforderungen und Umsetzungsvarianten eines nachhaltigen Stadtquartiers für ein bestehendes sowie für ein neues Quartier.

    •  Besser altern in Karlsruhe

    In diesem Wintersemester findet erstmals das Projektseminar „Besser altern in Karlsruhe“ statt. Hauptinitiator ist die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit, die in Kooperation mit dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) das Lehrmodul Nachhaltigkeit und Transformation (NATAN) ins Leben gerufen hat.

    Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen gehen im Seminar gemeinsam mit Praxispartnern des Quartier Zukunft der Frage nach, wie Themen wie Demographie, Pflege und Pflegetechnologie, bedarfsgerechte Mobilität sowie soziale Teilhabe und Lebensqualität im Alter in Einklang mit einer Nachhaltigen Entwicklung der Oststadt gebracht werden können. Dabei werden Problemstellungen, Herausforderungen und Chancen einer insgesamt alternden Gesellschaft nicht nur theoretisch bearbeitet, sondern praktisch vor Ort angegangen.

    Für nähere Informationen wenden Sie sich gerne an Richard Beecroft (richard.beecroft@kit.edu) und Marius Albiez (marius.albiez@kit.edu)

    • Forschungskonzept des „Quartier Zukunft – Labor Stadt“

    Das „Quartier Zukunft“ ist grundlegend als transdisziplinäres Forschungsprojekt an der Schnittstelle Wissenschaft (KIT) und Stadtgesellschaft (Karlsruher Oststadt) angelegt. Es geht um nachhaltige Stadtentwicklung  und Forschung. Im Hinblick auf die Verankerung des Projekts in der Wissenschaftscommunity hat Projektleiter Oliver Parodi im November das Forschungskonzept für das Quartier Zukunft ausgearbeitet, das die theoretischen, konzeptionellen und methodischen Kernpunkte des Projekts ausführlich darstellt. Das rund zwanzig Seiten starke Dokument befindet sich nun in der internen Abstimmung und wird alsdann auch auf der Quartier-Zukunft-Website veröffentlicht.

     

  13. Einblicke | September 2014

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    Einblicke ist ein Kurznachrichtenformat. Mit diesem macht das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt Arbeitsschritte und -abläufe innerhalb der Projektarbeit mit lokalen Akteuren und der Bevölkerung vor Ort im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt auf der einen und der Wissenschaftscommunity auf der anderen Seite sichtbar. Es erscheint regelmäßig und im Rhythmus von 2 Monaten auf dieser Website. Die Septemberausgabe hält Aktuelles zum BürgerForum und dem nächsten ReparaturCafé bereit. Gespräche mit Schlüsselpersonen in der Karlsruher Oststadt geben uns die Möglichkeit, das Quartiersleben vor Ort besser zu verstehen und uns zugleich im Quartier vorzustellen. Weitere Themen sind: der Quartier Zukunft Stammtisch sowie die geplante Darstellung von Projektgruppen auf dieser Website, mit denen das Quartier Zukunft kooperiert.

    Auf dem Weg in die Zukunft der Oststadt – Das BürgerForum startet!

    Das Quartier Zukunft Team arbeitet derzeit an den letzten Vorbereitungen zur Durchführung des BürgerForums Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand. In 5 sogenannten Ausschüssen wird zu den folgenden Themen diskutiert und Ideen enwickelt: Leben und wohnen im Quartier, Alltagsmobilität im Blick, Verträglich wirtschaften und arbeiten, Energie neu denken – Klima schützen und Stadtgesellschaft im Wandel – Lebensqualität steigern. Alle OststädterInnen sowie KarlsruherInnen mit Bezug zur Oststadt sind herzlich dazu eingeladen, am BürgerForum teilzunehmen. Der 3-stufige Aufbau des Formates ermöglicht es den Teilnehmenden, sich intensiv kennenzulernen und über Wochen miteinander im Gespräch zu bleiben, neue Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung auszuarbeiten und Informationen zu erhalten. Derzeit und bis zum 10. Oktober können sich alle Interessenten für die Teilnahme am BürgerForum unter www.karlsruhe.buergerforum2014.de anmelden. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und darauf, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft der Oststadt zu gestalten.

    Das ReparaturCafé – Was im Hintergrund passiert

    Das Quartier Zukunft ist mitten in den Vorbereitungen für das nächste ReparaturCafé in Karlsruhe begriffen, das am 18.10.2014 von 11.00 – 18.00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt stattfinden wird. Das besondere dieses Mal: Von 11.00 bis 13.00 Uhr öffnet das ReparaturCafé seine Pforten speziell für Kinder und Jugendliche. Gemeinsam mit den freiwilligen Reparateuren sind dafür verschiedene Kreativ-Workshops in Planung. Interessierte Personen, die als Reparateure tätig werden oder auch einen Kuchen für das Café spenden möchten sind immer herzlich willkommen. Schreiben Sie bei Interesse einfach eine E-Mail an Sarah Meyer-Soylu oder Colette Waitz. Übrigens: Es ist ein ReparaturCafé in der Weststadt in Kooperation mit dem Quartier Zukunft geplant. Über die Streuung nachhaltiger Lebensweisen auch über unseren Stadtteil hinaus freuen wir uns sehr!

    Im Gespräch mit den Schlüsselpersonen der Oststadt

    Um die Kultur, die Strukturen und Netzwerke der Karlsruher Oststadt besser zu verstehen, somit gezielt arbeiten zu können und Kooperationen anzustoßen, führen wir seit einiger Zeit Interviews mit Akteuren im Projektgebiet. Ferner dienen die gewonnenen Informationen aus den Interviews der Beschreibung des Ist-Zustandes der Oststadt für spätere Analysen. Bei den Interviewpartnern handelt es sich insbesondere um Personen und Einrichtungen, die durch ihr langjähriges oder auch erst junges Wirken die Oststadt prägen, über spezifische Kenntnisse über das Quartier und das Quartiersleben verfügen. Dazu zählen vor allem Träger sozialer Institutionen und Bildungseinrichtungen, Kirchen und religiöse Gemeinschaften, Wirtschaftsvertreter, Betriebe und Handwerk, kulturelle Organisationen, Sport- und andere Vereine, Forschungseinrichtungen, Verwaltungsstellen, Parteien, Infrastruktureinrichtungen u. a.

    Mitmachen und Vernetzen beim Quartier Zukunft Stammtisch

    Das Mitgestalten hat im Quartier Zukunft einen besonderen Stellenwert. Um einen kontinuierlichen Austausch mit den in der Oststadt Lebenden und Arbeitenden zu gewährleisten, lädt das Quartier Zukunft im zweimonatlichen Rhythmus zum Quartier Zukunft Stammtisch ein. Bei den Treffen können Sie zum einen das Projektteam kennenlernen, aber auch Anschluss an bereits bestehende Projektgruppen und ebenso MitstreiterInnen für neue Ideen der nachhaltigen Stadtentwicklung finden. Der Stammtisch hat dank des Engagements vieler Freiwilliger
    bereits für sehr wertvolle Impulse und Vernetzungen gesorgt. Der nächste Quartier Zukunft Stammtisch findet am heutigen Mittwoch, den 24.09.2014 ab 19.00 Uhr in der Humboldtstraße statt. Alle MitgestalterInnen und ebenso alle neuen Interessierten sind herzlich zu diesem und den kommenden Stammtisch-Treffen eingeladen. Über aktuelle Termine können Sie sich im Kalender dieser Website informieren.

    Darstellung der Projektgruppen um das Quartier Zukunft

    Das Quartier Zukunft ist mittlerweile mit vielen lokalen Gruppen, die sich im Themenfeld „Nachhaltige Stadt“ engagieren, vernetzt. Darüber hinaus haben sich anknüpfend an verschiedene Aktivitäten des Quartier Zukunft, wie z.B. der Bürgerversammlung, wissenschaftlichen Diskursen und dem Quartier Zukunft Stammtisch heraus Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten gebildet. Um diese Zusammenarbeiten auch nach außen sichtbar zu machen, erarbeitet das Quartier Zukunft derzeit die Darstellung der kooperierenden Projektpartner auf dieser Website. In Kürze werden Sie hierzu die Informationen einsehen können.

  14. Einblicke | Juli 2014

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    Hier ist sie: die erste Ausgabe des neuen Nachrichtenformats Einblicke. Wir blicken zurück auf die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014. Weitere Themen der ersten Einblicke sind unter anderem: das Quartier Zukunft beim Stadtgeburtstag 2015 und beim Straßenfest Oststadt, Start der Vorbereitungen des BürgerForums, Begleitforschung im Bereich Bürgerbeteiligung und die Konzeption einer Onlineplattform für nachhaltigen Konsum. Wir laden Sie herzlich zum Einblick in unsere Projektarbeit ein.

    Einblicke ist ein Kurznachrichtenformat. Mit diesem macht das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt Arbeitsschritte und -abläufe innerhalb der Projektarbeit mit lokalen Akteuren und der Bevölkerung vor Ort im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt sichtbar. Es erscheint regelmäßig und im Rhythmus von 2 Monaten auf dieser Website.

    • Wir waren dabei: Die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014

    Am 12. Juli 2014 fanden die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg statt. Bereits zum zweiten Mal beteiligte sich das Quartier Zukunft an den Aktionstagen, um mit insgesamt 3 Aktionen in der Oststadt ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit zu setzen. Gemeinsam mit den Freiwilligen beim Quartier Zukunft Stammtisch, wurde im Vorfeld die Idee des Freiluftwohnzimmers entwickelt. Die Intervention verwandelte die Oststadt in ein buntes und lebendiges Wohnzimmer. Das mittlerweile regelmäßig stattfindende ReparaturCafé in Karlsruhe ging dieses Mal auf Reisen. Mit Engagement und Begeisterung wurde im Jubez in der Karlsruher Innenstadt gewerkelt, genäht und repariert. Die Juli-Ausgabe des Quartier Zukunft Stammtisches rundete den aktiven Tag mit Gesprächen und gutem Essen ab – diesmal im Freien in der Humboldtstraße. Im Nachgang wertet nun das Team die Veranstaltungen aus, sichtet Fotos und verfasst Dokumentationen, die zeitnah auf dieser Website veröffentlicht werden. Wir danken allen Engagierten, die mit uns gemeinsam diesen Tag – auch im Vorfeld – gestaltet haben.

    • Planungen zum Stadtgeburtstag 2015

    Die Planungen zum Stadtgeburtstag 2015 seitens der Stadt Karlsruhe haben begonnen. Das Quartier Zukunft wurde angefragt, zwei bis drei jeweils 3-stündige Sessions im Bürgerpavillon, dem Herzstück des Stadtgeburtstages, zu gestalten. Dieses Angebot nehmen wir gerne wahr und entwickeln und konzipieren zurzeit Themen und Formate, die hierfür geeignet sind.

    • Das Quartier Zukunft beim Straßenfest Oststadt

    Am 2. und 3. August wird das Straßenfest Oststadt in Karlsruhe stattfinden, bei dem das Quartier Zukunft mit einem Stand vertreten sein wird. In den vergangenen Wochen wurden Ideen dazu gesammelt, wie der Stand gestaltet werden kann und welche Aspekte unserer Arbeit dargestellt werden sollen. Wir werden eine Auswahl unserer Aktivitäten aus 2014 zeigen und bieten darüber hinaus Arbeitsgruppen aus dem Umfeld des Quartier Zukunft die Möglichkeit, sich zu präsentieren.

    • Das BürgerForum wird vorbereitet

    Ein großes Thema, das die Projektarbeit im Quartier Zukunft derzeit beschäftigt, ist die inhaltliche Ausgestaltung und Organisation eines BürgerForums. Das BürgerForum ist ein mehrwöchiges Bürgerbeteiligungsformat mit Präsenz- und Onlinephase, das von der Bertelsmann Stiftung entwickelt wurde. Im Herbst 2014 wird es in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe und dem Quartier Zukunft für die Oststadt stattfinden. Ähnlich wie bei der Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ im Februar dieses Jahres, jedoch deutlich intensiver, sollen im BürgerForum von und mit Bürgerinnen und Bürgern themenspezifisch Ideen für ein nachhaltiges Stadtleben entwickelt werden. Diese Ideen sollen dann von den Bürgern selbst umgesetzt werden können. Derzeit werden zusammen mit der Stadtverwaltung die genaue Zielsetzung, der Titel und die zu behandelnden Themenfelder ausgehandelt.

    • Begleitforschung zur Bürgerbeteiligung

    Nachdem sich das ReparaturCafé in Karlsruhe mittlerweile als festes Format etabliert hat, hat mit dem dritten ReparaturCafé nun die wissenschaftliche Begleitforschung im Reparatur-Projekt begonnen. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem KIT wurde ein Fragebogen erarbeitet, den die Beteiligten ausfüllen konnten. Im Nachgang werden die ausgefüllten Fragebögen nun ausgewertet. Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei all denjenigen, die sich die Zeit zum Beantworten der Fragen genommen haben.

    • Nachbereitung der Sustainability 2014

    Das Quartier Zukunft hat im Mai 2014 in Kooperation mit der transatlantischen Forschungsinitiative „Forum on Sustainable Technological Development in a Globalizing World“, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) und dem KIT Zentrum Mensch und Technik die internationalen Konferenz Sustainability 2014: Future Urban Development at Different Scales in Karlsruhe ausgerichtet. Aktuell findet die Nachbereitung der Konferenz statt. Dazu gehört das Verfassen von Dokumentationen und Artikeln in wissenschaftlichen Zeitschriften sowie das Erstellen eines Buches, das alle Beiträge der Konferenz enthält. Letzters soll Ende 2014 veröffentlicht werden. Ein Rückblick zur Konferenz ist bereits auf dieser Website erschienen.

    • Teilnahme an Konferenzen

    Die Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen bietet dem Quartier Zukunft kontinuierlich die Möglichkeit, das Projektkonzept und den aktuellen Stand der Entwicklungen vorzustellen und fachliche Rückmeldungen dazu einzuholen. Daneben bieten Konferenzen eine gute Möglichkeit, sich zu vernetzen und Inspiration durch andere Arbeiten im Bereich nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung sowie in der Nachhaltigkeitstransformation zu erhalten. Anfang Juli wurde das Quartier Zukunft in Kassel auf dem Symposium „Stadt und Region – Reallabore der resilienz orientierten Transformation“ vorgestellt. Darüber hinaus sind aktuell Beiträge bei der 4. Degrowth-Konferenz für soziale Gleichheit und ökologische Nachhaltigkeit in Leipzig im September sowie beim Winterthur Urban Forum „Städte der Zukunft. Städte der Nähe“ im November geplant.

    • Konzeption einer Webplattform für nachhaltigen Konsum

    Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen erstellt Hauke Wagner derzeit in Zusammenarbeit mit dem Quartier Zukunft ein Konzept für eine Online-Plattform für nachhaltigen Konsum im Quartier Zukunft. Ziel ist es hierbei herauszuarbeiten, wie nachhaltiges Wirtschaften im Quartier gezielt gefördert werden und für die Bürgerinnen und Bürger des Quartier Zukunft auf alltäglicher Ebene erlebbar gemacht werden kann. Um dieses Thema der breiten Bevölkerung zugänglich zu machen und eine große Beteiligung zu ermöglichen, wurde der Schwerpunkt auf einen Nachhaltigkeitsführer für Konsum gelegt. Dieser soll bei den wichtigsten Kaufentscheidungen Orientierung hinsichtlich auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Angebote bieten. Die nächste Ausgabe von Einblicke erscheint am Dienstag, den 23. September 2014.

    Weiterführende Links

    Hintergründe zum Nachrichtenformat Einblicke

  15. Neues Nachrichtenformat „Einblicke“ startet

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    Mit dem neuen Nachrichtenformat „Einblicke“ macht das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt die Arbeitsschritte und -abläufe innerhalb der Projektarbeit mit lokalen Akteuren und der Bevölkerung vor Ort in der Karlsruher Oststadt sichtbar. Einblicke ist eine Zusammenstellung von Kurznachrichten. Es wird im Rhythmus von 2 Monaten – und erstmals Ende Juli und zunächst ausschließlich online – erscheinen und über Hintergründe und neueste Entwicklung im Quartier Zukunft berichten. Einblicke neuneuUm ein nachhaltiges urbanes Leben in der Oststadt voranzubringen, konzipiert, plant, organisiert, vernetzt, veranstaltet und initiiert das Quartier Zukunft Team und ist dabei mit unterschiedlichen Akteuren und bürgerschaftlichen Gruppen vernetzt. Im Projektgebiet bewegt sich bereits vieles. Anderes ist im Entstehen begriffen. Im Nachrichtenformat Einblicke gilt es, in regelmäßigen Abständen diese Geschehnisse und Planungen aktuell abzubilden, um Anknüpfungspunkte für engagierte Interessierte zu bieten und diese in die langfristige und prozesshafte Entwicklung des Quartiers in Richtung Nachhaltigkeit einzubeziehen. Für die Gesamtentwicklung wie auch für einzelne Projektaktivitäten innerhalb des Quartier Zukunft sind viele einzelne Schritte, Dialoge, Engagement, Aushandlungen und Entscheidungen notwendig. Einblicke in unfertige Ideen, Gedankengänge und aktuelle Arbeitsprozesse sollen ermöglicht werden. Wir möchten Ihnen zeigen, was uns bewegt und was wir mit Ihnen bewegen möchten. Einblicke | Juli 2014 wird am Montag, den 28. Juli 2014 erstmals auf dieser Website veröffentlicht.

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Impressum und Datenschutz

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Das Projekt "Quartier Zukunft" ist ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Dienstanbieterkennzeichnung im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG)

Karlsruher Institut für Technologie Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe Deutschland Tel.: +49 721 608-0 Fax: +49 721 608-44290 E-Mail: info@kit.edu Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts Vertretungsberechtigt: Prof. Dr. Holger Hanselka (Präsident des KIT) USt-IdNr: DE266749428 Redaktionelle Gesamtverantwortlichkeit im Sinne des § 55 des Rundfunkstaatsvertrages (RStV): Dr. Oliver Parodi Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: oliver.parodi@kit.edu Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung der Website The seed eG www.theseed.de Redaktionelle Betreuung Colette Waitz und Helena Trenks Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: colette.waitz@kit.edu oder helena.trenks@kit.edu Copyright Für die Internet-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie liegen Copyright und alle weiteren Rechte beim Karlsruher Institut für Technologie, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, Deutschland. Dies gilt auch für die Internet-Seite des Projektes Quartier Zukunft. Weiterverbreitung, auch in Auszügen, für pädagogische, wissenschaftliche oder private Zwecke ist unter Angabe der Quelle gestattet (sofern nicht anders an der entsprechenden Stelle ausdrücklich angegeben). Eine Verwendung im gewerblichen Bereich bedarf der Genehmigung durch das Karlsruher Institut für Technologie. Ansprechpartner ist die Dienstleistungseinheit Presse, Kommunikation und Marketing. Haftung für Inhalte Diese Internetseiten dienen lediglich der Information. Ihr Inhalt wurde mit gebührender Sorgfalt zusammengestellt. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt aber keine Garantie, weder ausdrücklich noch implizit, für die Art, Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des dargebotenen Materials und übernimmt keine Haftung (einschließlich Haftung für indirekten Verlust oder Gewinn- oder Umsatzverluste) bezüglich des Materials bzw. der Nutzung dieses Materials. Sollten Inhalte von Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie gegen geltende Rechtsvorschriften verstoßen, bitten wir um umgehende Benachrichtigung. Wir werden die Seite oder den betreffenden Inhalt dann umgehend entfernen. Bildrechte Der Dienstanbieter hat alle Nutzungsrechte zu den auf dieser Seite abgebildeten Fotografien, Grafiken, Tondokumente und Videosequenzen nach bestem Wissen und Gewissen angemeldet. Falls sich eine Person in ihren Rechten verletzt fühlt, bitten wir um die Kontaktaufnahme mit dem Karlsruher Institut für Technologie, um die Angelegenheit aufzuklären. Haftung für externe Web-Seiten Die Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie enthalten Links zu Informationsangeboten auf Servern, die nicht der Kontrolle und Verantwortlichkeit des Karlsruher Instituts für Technologie unterliegen. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt keine Verantwortung und keine Garantie für diese Informationen und billigt oder unterstützt diese auch nicht inhaltlich. Datenschutzerklärung Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z. B. Name, Adresse, E-Mail-Adressen und Nutzerverhalten (Informationen, die sich auf eine identifizierbare natürliche Person beziehen (Art. 4 Nr. 1 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)). Verantwortlicher gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO ist der Präsident des KIT, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, info@kit.edu (siehe Impressum). Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragter@kit.edu oder der Postadresse mit dem Zusatz „Die Datenschutzbeauftragte“. Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über ein Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten (Ihre E-Mail-Adresse, ggf. Ihr Name und Ihre Telefonnummer) von uns gespeichert, um Ihre Fragen zu beantworten. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Erhebung personenbezogener Daten Bei der bloß informatorischen Nutzung der Website erheben wir nur die personenbezogenen Daten, die Ihr Browser nach den von Ihnen vorgenommenen Einstellungen an unseren Server übermittelt (Server Log Files). Zur Ansicht unserer Website erheben wir die Daten, die hierfür und zur Gewährleistung der Stabilität und Sicherheit technisch erforderlich sind gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DS-GVO:
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Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu beschweren. Im Fall offensichtlich unbegründeter oder exzessiver Anträge können wir ein angemessenes Entgelt verlangen. Ansonsten werden die Informationen unentgeltlich zur Verfügung gestellt (Art. 12 Abs. 5 DS-GVO). Im Fall begründeter Zweifel an der Identität der Person, die vorstehende Rechte geltend macht, können wir zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität erforderlich sind (Art. 12 Abs. 6 DS-GVO). Cookies Zusätzlich zu den zuvor genannten Daten werden bei der Nutzung unserer Website Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die von dem von Ihnen verwendeten Browser bei Ihnen gespeichert werden und durch welche uns (dem Server unserer Website) bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie dienen dazu, das Internetangebot insgesamt nutzerfreundlicher und effektiver, vor allem schneller zu machen. Dabei werden Session-Cookies (transiente Cookies) und dauerhafte (persistente) Cookies unterschieden. Transiente Cookies werden automatisiert gelöscht, wenn Sie den Browser schließen. Dazu zählen insbesondere die Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Sie sich ausloggen oder den Browser schließen. Wir nutzen ausschließlich Session-Cookies. Persistente Cookies oder Flash-Cookies werden von uns nicht eingesetzt. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein. Newsletter und MailChimp Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den "Austragen"-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Für die Anmeldeabwicklung und den Versand der Newsletter verwenden wir den Onlinedienst Mailchimp, der von der Firma Rocket Science Group, 675 Ponce de Leon Ave NE, Suite 5000, Atlanta, GA 30308 angeboten wird. The Rocket Science Group LLC d/b/a MailChimp ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäisches Datenschutzniveau einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TO6hAAG&status=Active). Wenn Sie sich für einen Newsletter anmelden, wird Ihre E-Mail-Adresse von Mailchimp gespeichert und für den Versand der abonnierten Newsletter an die angegebene E-Mail-Adresse genutzt. Darüber hinaus sammelt Mailchimp Informationen darüber, ob und wann Sie einen zugesandten Newsletter geöffnet haben, ob Sie die Links in einem Newsletter angeklickt haben, ihre IP-Adresse, den Typ des verwendeten Browsers oder des verwendeten E-Mail-Programms und ähnliche Details. Mailchimp nutzt dazu Ein-Pixel-Gifs, die auch Web Beacons genannt werden und die in der E-Mail des Newsletters enthalten sind. Diese Daten können wir über das Webinterface des Onlinedienstes einsehen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist die Einwilligung in den Versand des jeweiligen Newsletters. Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen und so die Nutzung ihrer Daten widerrufen. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp können Sie hier nachlesen: http://mailchimp.com/legal/privacy/ Kommentarfunktion Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert. Auf der Website sichtbar sind Nutzername, Datum und der Kommentar. Die Kommentare und die damit verbundenen Daten (z.B. IP-Adresse) werden gespeichert und verbleiben auf unserer Website, bis der kommentierte Inhalt vollständig gelöscht wurde oder die Kommentare aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen (z.B. beleidigende Kommentare). Die Speicherung der Kommentare erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können eine von Ihnen erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Social Media Plugins unter Verwendung der „2-Klick-Lösung“ Auf unserer Website werden sogenannte Social Plugins („Plugins“) der sozialen Netzwerke Facebook und Google+ und des Mikroblogging-Dienstes Twitter verwendet. Diese Dienste werden von den Unternehmen Facebook Inc., Google Inc. und Twitter Inc. angeboten („Anbieter“). Facebook wird betrieben von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA (“Facebook”). Eine Übersicht über die Plugins von Facebook und deren Aussehen finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins Google + wird betrieben von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA („Google“). Eine Übersicht über die Plugins von Google und deren Aussehen finden Sie hier: https://developers.google.com/+/web/ Twitter wird betrieben von der Twitter Inc., 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA („Twitter“). Eine Übersicht über die Twitter-Buttons und deren Aussehen finden Sie hier: https://about.twitter.com/en_us/company/brand-resources.html Um den Schutz Ihrer Daten beim Besuch unserer Website zu erhöhen, sind die Plugins mittels sogenannter „2-Klick-Lösung“ in die Seite eingebunden. Diese Einbindung gewährleistet, dass beim Aufruf einer Seite unseres Webauftritts, die solche Plugins enthält, noch keine Verbindung mit den Servern von Facebook, Google und Twitter hergestellt wird. Erst wenn Sie die Plugins aktivieren und damit Ihre Zustimmung zur Datenübermittlung erteilen, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Google, Facebook oder Twitter her. Der Inhalt des jeweiligen Plugins wird dann vom zugehörigen Anbieter direkt an Ihren Browser übermittelt und in die Seite eingebunden. Durch die Einbindung der Plugins erhalten die Anbieter die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Profil bei dem entsprechenden Anbieter besitzen oder gerade nicht eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server des jeweiligen Anbieters in die USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei einem der sozialen Netzwerke eingeloggt, können die Anbieter den Besuch unserer Website Ihrem Profil auf Facebook bzw. Google+ unmittelbar zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „Gefällt mir“-, den „+1“- oder den „Twittern“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server der Anbieter übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden außerdem in dem sozialen Netzwerk bzw. auf Ihrem Twitter-Account veröffentlicht und dort Ihren Kontakten angezeigt. Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch die Anbieter sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen der Anbieter. Datenschutzhinweise von Facebook: https://www.facebook.com/policy.php Datenschutzhinweise von Google: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html Datenschutzhinweise von Twitter: https://twitter.com/de/privacy Vimeo Unsere Website nutzt Plugins des Videoportals Vimeo. Anbieter ist die Vimeo Inc., 555 West 18th Street, New York, New York 10011, USA. Wenn Sie eine unserer mit einem Vimeo-Plugin ausgestatteten Seiten besuchen, wird eine Verbindung zu den Servern von Vimeo hergestellt. Dabei wird dem Vimeo-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Zudem erlangt Vimeo Ihre IP-Adresse. Dies gilt auch dann, wenn Sie nicht bei Vimeo eingeloggt sind oder keinen Account bei Vimeo besitzen. 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Interesse an der Analyse und Optimierung unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO) Piwik, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Nutzerzugriffe. Ihre IP-Adresse wird gekürzt, bevor sie gespeichert wird. Piwik verwendet jedoch Cookies, die auf dem Computer der Nutzer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung dieses Onlineangebotes durch die Nutzer ermöglichen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieses Onlineangebotes werden auf unserem Server gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Dieser Datenverarbeitung kann nachfolgend widersprochen werden: Sie können sich hier entscheiden, ob in Ihrem Browser ein eindeutiger Webanalyse-Cookie abgelegt werden darf, um dem Betreiber der Website die Erfassung und Analyse verschiedener statistischer Daten zu ermöglichen. 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