Veranstaltungen

  1. Selbstexperimente starten!

    Leave a Comment

    Mit einer sehr motivierenden und stimmungsvollen Auftaktwerkstatt sind wir in unsere erste Umsetzungsphase der Selbstexperimente gestartet! Am Abend des 29. Oktober trafen sich über 70 Menschen im Alten Schlachthof 11 um mehr über das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ zu erfahren und gemeinsam die Selbstexperimente zu mehr Klimaschutz im Alltag zu starten.

    Der helle, große Raum bot einen tollen Rahmen mit kreativer Atmosphäre, um die 15 im ersten Projektjahr entwickelten Selbstexperimente vorzustellen. Sie alle beschäftigen sich mit dem Thema Klimaschutz, und sollen dabei helfen, den eigenen Alltag klimafreundlicher zu gestalten.

    Nach einer Begrüßung durch Colette und der Vorstellung der PraxispartnerInnen und Klimacoaches, wurde das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ kurz skizziert und die Entstehungsgeschichte der Selbstexperimente erzählt.

    Und dann ging es los

    Im sogenannten „Wandelgang“ gab es rund eine Stunde Zeit, sich alle Experimente genauer anzusehen. Und diese Chance wurde genutzt. An allen Postern gab es Gespräche, anregende Diskussionen und Fragen. Viele nutzten die Zeit auch, um alte Bekannte zu begrüßen und neue Kontakte zu knüpfen.

     

    An jedem Poster konnte man sich die Steckbriefe zu den Selbstexperimenten in gedruckter Form mitnehmen. Hiervon wurde reger Gebrauch gemacht. Alle Steckbriefe findet man zum Download auch hier. Einfach auf den jeweiligen Titel des Experimentes klicken. Zu jedem Experiment gab es eine kleine Postbox, und alle Personen, die sich bereits am Abend selbst für ein bestimmtes Selbstexperiment entschieden haben, konnten hier gleich ihre E-Mail-Adresse hinterlassen und werden von uns nun mit weiteren Infos versorgt. Wer nicht dabei war oder sich erst später entschieden hat –  kein Problem! Wir nehmen die ganzen nächsten 9 Monate noch Anmeldungen für das Starten von Selbstexperimenten entgegen. Schreibt uns einfach!

    Und noch ein paar aktuelle Zahlen

    Für 14 von 15 Selbstexperimenten haben sich bereits Personen gefunden die starten. Insgesamt wissen wir momentan von etwa 70 Selbstexperimenten, die in den nächsten Monaten beginnen werden.

    Unser Newsletter erhält immer mehr Abonnenten und somit wächst unser Netzwerk. Damit können wir mehr und mehr Menschen mit unseren Aktivitäten und Veranstaltungen erreichen. Wenn du den Newsletter auch bekommen möchtest, schreib eine Mail an susanne.veith@kit.edu.

    Wir bedanken uns bei allen die da waren, für die gute Stimmung, für Interesse, Motivation und Fragen.

    Was kommt nun?

    Die nächste Möglichkeit dabei zu sein ist Freitag der 22. November im Zukunftsraum (Rintheimer Str. 46)

    18:00 bis 19:00          Fragestunde rund um die Selbstexperimente

    19:30                           Filmabend mit einem Film, der Mut macht Nachhaltigkeit selbst zu gestalten (Bringt gerne eure Lieblingskinoverpflegung mit)

    Außerdem: unser Team sucht Verstärkung!

    Wir suchen nach einer PraktikantIn, der/die uns für mindestens 3 Monate im Projekt begleitet und unterstützt. Wir bieten abwechslungsreiche Aufgaben in einem transdisziplinären Projekt (von praktischem Anpacken bis wissenschaftlichem Arbeiten ist alles mit dabei) und niedrige Hierarchieebenen in einem dynamischen und offenen Team.

    Du solltest Interesse an nachhaltiger Entwicklung, gelebtem Klimaschutz und Kommunikation haben. Toll wäre zusätzlich Erfahrung in oder Interesse an Öffentlichkeitsarbeit, WordPress und der Programmiersprache R.

    Mehr Infos dazu bei: sarah.meyer@kit.edu.

  2. Methoden der Reallaborforschung – unsere Methodenvernissage beim K3-Kongress

    Leave a Comment

    Von Marius Albiez, Sarah Meyer-Soylu, Clara Pineau, Andreas Seebacher, Jana Späthe und Helena Trenks.

    Am 24. und 25.9.2019 fand in Karlsruhe der K3-Kongress zu Klimawandel, Kommunikation und Gesellschaft statt. In diesem Rahmen lud das Quartier Zukunft Team zu einer Methodenvernissage in den Zukunftsraum ein. Interessierte, die an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft tätig sind, bekamen dabei Einblicke in unsere Arbeit und lernten bereits erfolgreich erprobte Methoden kennen.

    Das Format diente dazu, unterschiedliche Zugänge sicht- und greifbar zu machen und einen direkten Austausch zwischen transdisziplinär Forschenden und den Teilnehmenden zu ermöglichen. Hierzu hatten wir fünf Stationen beziehungsweise Exponate vorbereitet, an denen jeweils unterschiedliche Methoden vorgestellt wurden.

    Andreas Seebacher gab eine Einführung in den Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, der für unser Forschungsprojekt Quartier Zukunft als Stadtteilbüro und Wissenschaftsladen fungiert und zugleich Schaufenster und Aushängeschild ist. Der Zukunftsraum bietet Raum für Kooperation, Beratung und Informationsvermittlung sowie Veranstaltungen unterschiedlichster Art. In angenehmer Umgebung wird hier den nachhaltigkeitsaffinen Akteurinnen und Akteuren ein Rahmen für Gemeinschaft als wichtigem Grundelement transformativer Forschung und bürgerschaftlichem Engagement geboten. Quartier Zukunft plante schon bald nach seinem Start 2012, ein festes eigenes Standbein im Projektgebiet der Karlsruher Oststadt zu haben, sodass 2015 die Einweihung stattfand und seitdem ein Treffpunkt für NGOs, Initiativen, Forschende und viele Besucherinnen und Besucher aus Karlsruhe, Deutschland und der Welt existiert.

    Des Weiteren erfuhren die Besucherinnen und Besucher bei Helena Trenks, was im Reallabor Quartier Zukunft unter einem Selbstexperiment verstanden wird und warum diese Methode für die transdisziplinäre Arbeit so bereichernd ist. Anschließend warfen sie einen Blick auf zwei Einsatzmöglichkeiten dieser Methode mit verschiedener „Tiefe“. Am Beispiel der Experimentreihe „Dein NachhaltigkeitsExperiment“ wurde deutlich, wie Selbstexperimente für Gruppen in einem langfristigen Prozess eingesetzt werden können, anhand des Seminars „Nachhaltigkeit im Selbstexperiment“ konnte man sehen, dass die Methode auch für kurze Zeiträume in der Arbeit mit Studierenden wertvolle Impulse liefern kann.

    Bei der von Jana Späthe vorgestellten dritten Station drehte sich alles um die Kommunikation nach außen. Welche Kanäle nutzt ein Reallabor wie „Quartier Zukunft“, um Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen einzuladen? Dabei wurden neben der Website inklusive Blog auch der Newsletter und selbstverständlich die Social-Media-Präsenzen auf Facebook und Twitter vorgestellt. Erläutert wurde dabei vor allem, worauf beim Wording, der Ansprache, dem Aufbau und dem Veröffentlichungszeitraum besonders geachtet wird.

    Darüber hinaus erläuterte Sarah Meyer-Soylu, wie im Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ das Element Klimacoaches und Klimacoaching eingesetzt wird, um Multiplikatoren aus der Bürgerschaft für das Projekt und das Thema Klimaschutz zu gewinnen. Die sogenannten Klimacoaches sind Bürger*innen, die zunächst eine Schulung bestehend aus 10 Modulen erhalten: Damit bauen sie eine gute Wissensgrundlage bezüglich des Klimaschutzes, aber auch zu übergreifenden Themen wie Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Projektmanagement auf. Daran anschließend sind die Klimacoaches im Projekt aktiv und begleiten die Menschen vor Ort bei der Umsetzung von klimafreundlichen Verhaltensänderungen im Alltag, organisieren z.B. Veranstaltungen und geben Ihre persönlichen Erfahrungen weiter. Ziel ist es, bereits aktive Menschen zu stärken und ihnen eine konkrete Rolle und Rückbindung an die Wissenschaftler zu geben.  Das erlaubt ihnen, möglichst effektiv für das Thema einzutreten. Mittelfristig ist das Ziel auch eine Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und die Möglichkeit der Verstetigung von Aktivitäten auch nach Abschluss eines Projektes.

    Das letzte Exponat, vorgestellt von Marius Albiez, beschäftigte sich mit der Einbindung der Öffentlichen Verwaltung. Hierzu wurden Methoden aus dem Projekt Energietransformation im Dialog  vorgestellt und die jeweiligen Erfahrungen diskutiert. Die präsentierten Ansätze sollen dazu beitragen, konkrete Projektideen und Maßnahmen in den Bereichen Klimawandel und Energiewende zu erarbeiten. Außerdem soll die Sensibilisierung für vorausschauendes Planen (Stichwort Resilienz) verbessert werden. Zudem wird die übergreifende Zusammenarbeit gestärkt und vorhandene Ressourcen sowie Wissen bei den Institutionen sichtbar gemacht.

    Zum Schluss war noch Zeit für einen vertieften Austausch und Nachfragen zu den jeweiligen Projekten. Wir freuen uns über eine gelungene Vernissage und ganz besonders darüber, dass die Teilnehmenden selbst nach einem ganztägigen Kongressbesuch noch die Energie fanden, angeregt zu diskutieren.

  3. „Was ist eigentlich ein Reallabor?“ – unser Erklärvideo ist da!

    Leave a Comment

    Der Begriff und das Konzept „Reallabor“ haben in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Erhält das Forschungsformat zunehmend Aufmerksamkeit, so ist es doch oftmals erläuterungsbedürftig. Dies haben wir im Quartier Zukunft, dem Karlsruher Transformationszentrum und Energietransformation im Dialog zum Anlass genommen, Konzeption und wichtige Elemente eines Reallabors in Form eines allgemeinverständlichen Erklärvideos darzustellen.

    Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit, Artensterben: Wir müssen etwas tun und dabei mangelt es uns nicht an Wissen. Wie aber kommen wir vom Wissen zum Handeln? Genau hier setzen Reallabore als kooperative Experimentierräume an.

    Mit unserem Reallabor „Quartier Zukunft“ sind wir von Anfang an bei der Reallaborforschung dabei und seit 2015 in der Oststadt aktiv. Vor kurzem haben wir zudem gemeinsam mit dem Wuppertal Institut, der Leuphana Universität Lüneburg und Ecornet das Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit gegründet. Unser Ziel ist es, Reallaborforschung sichtbarer und verständlicher zu machen.

    Das haben wir auch zum Anlass genommen, unser Reallaborverständnis in einem Erklärvideo kurz und verständlich aufzuarbeiten. Falls der Begriff für dich neu ist, du dich schon immer gefragt hast, was es damit auf sich hat oder du dein Wissen nochmal auffrischen willst, bist du hier genau richtig.

    Viel Spaß beim Anschauen!

  4. Quartier Zukunft gewinnt den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“!

    Leave a Comment

    Es gibt tolle Neuigkeiten: Unsere Arbeit im Reallabor Quartier Zukunft wurde mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ ausgezeichnet! Dieser renommierte Preis wird vom Wuppertal Institut und der Zempelin-Stiftung nun zum zweiten Mal vergeben. Wir freuen uns sehr!

    Der Preis zeichnet Forschungsprojekte aus, die einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen. Die wissenschaftliche Arbeit soll transformativ wirken, also Impulse setzen, die Veränderungen in der Gesellschaft auslösen und gleichzeitig die Bevölkerung selbst miteinbeziehen. Deshalb sind besonders transdisziplinäre Forschungsdesigns, die mit Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort zusammenarbeiten, relevant.

    Insbesondere das innovative Konzept des Quartier Zukunft und die lokale Verankerung in der Karlsruher Oststadt überzeugten die Jury.

    Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, sagte über unsere Arbeit im Quartier:

    „Das Reallabor in der Oststadt ist eines der am weitesten entwickelten Quartier-Reallabore in Deutschland. In Karlsruhe wird mit vielen innovativen Formaten vorgelebt, wie fruchtbar gemeinsame Wissensentwicklung von Wissenschaft und Akteuren vor Ort für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung sein kann.“

    Zusätzlich zu der Anerkennung erhalten ausgezeichnete Projekte ein Preisgeld von 25.000€ und eine Skulptur aus den Stahlschienen der im Jahr 1898 erbauten Wuppertaler Schwebebahn. Offiziell verliehen wird der Preis am 16. Januar 2019 in Darmstadt während der „Darmstädter Tage der Transformation“.

    Mit dem Preisgeld wollen wir nachhaltige Entwicklung weiter voran bringen!

    Wir standen also vor der Frage: Wie setzen wir es am besten ein? Wie wir letztes Jahr angekündigt haben, ist unser großes Ziel das Reallabor zu verstetigen und ein dauerhafter Ansprechpartner für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu sein. Dafür arbeiten wir mit Hochdruck daran das Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel (kurz: KAT) zum Leben zu erwecken. Ein großer Teil des Preisgeldes wird zum Startkapital für einen Förderverein des KAT. Damit können wir dann Nachhaltigkeitsinitiativen aus der Zivilgesellschaft unterstützen.

    Eine große Bereicherung ist es, Besuch von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern aus dem Ausland zu haben, die Inspirationen für die Arbeit hier im Gepäck haben und Ideen aus Karlsruhe wieder mitnehmen können. Genauso möchten wir Geflüchtete unterstützen, die einen Bezug zur Transformationsforschung haben und sich eine Zukunftsperspektive in diesem Bereich aufbauen wollen. Hierfür ist ebenfalls Geld eingeplant.

    Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Vielen Dank an die Jury, das Wuppertal Institut, die Zempelinstiftung aber vor allem an alle, die durch ihr Engagement im Quartier zum Erfolg beigetragen haben!

    Übrigens: Im letzten Jahr wurde unser Reallabor Quartier Zukunft bereits vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ und als eines von bundesweit vier „Transformationsprojekten“ ausgezeichnet.

    Weitere Informationen

    … zum Transformationspreis des Wuppertal Instituts

    … zur Presseinformation des KIT

    …zur Presseinformation des Wuppertal Instituts

     

  5. Forschungskolloquium Transformation – Perspektiven auf den Wandel

    Leave a Comment

    Wissenschaft lebt vom Austausch untereinander. Gerade für ein solch großes Projekt wie das von uns geplante Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte (KAT) ist es wichtig, dass wir einen möglichst guten Einblick in den aktuellen Stand der Transformationsforschung und verwandte Konzepte haben. Deswegen haben wir ein Forschungskolloquium ins Leben gerufen, von dem nun nicht nur wir profitieren sollen.

    Die meisten Menschen sind sich einig: Nachhaltigkeit ist wichtig, wir brauchen die Erde und die Ressourcen, die sie uns zur Verfügung stellt. Alle Menschen sollen gut leben können und das noch lange Zeit. Auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN legen klar fest in welche Richtung es gehen soll, doch es bleibt die Frage nach dem WIE?.

    Transformative Forschung will aktiv dabei helfen

    Wenn Forscher sich mit der Transformation beschäftigen, aber ihre Forschung nicht aktiv Teil des Wandels ist, spricht man von Transformationsforschung. Wenn die Forschung auch im Transformationsprozess involviert ist, also aktiv Veränderungen anstößt und in das Geschehen eingreift, ist sie transformativ. Dieses aktive Eingreifen kann zum Beispiel das Veranstalten und Beforschen von Reparaturcafés sein, wie ihr es auch aus dem Quartier Zukunft kennt. Diese Spielart der Nachhaltigkeitsforschung ist vor dem Hintergrund entstanden, dass große Trends wie Digitalisierung, demographischer Wandel und Artensterben die Bedingungen, unter denen wir leben, derzeit stark verändern.

    In dem Forschungskolloquium, das wir gemeinsam mit dem ZAK (Zentrum für angewandte Kulturforschung und Studium Generale) organisieren, geht es nicht nur um Transformationsforschung, sondern auch um verwandte Konzepte wie zum Beispiel die sozial-ökologische Forschung oder transformative Bildung. Jede Disziplin hat eine andere Sichtweise auf die Herausforderungen und neue Ideen. Daher ist es sehr wichtig, ein möglichst umfassendes Bild verschiedener Denkweisen, die zu einer nachhaltigen Transformation beitragen können, zu bekommen.

    Wie kam es zum Kolloquium?

    Das Kolloquium entstand aus dem Gedanken heraus das Quartier Zukunft-Team für den Aufbau des Karlsruher Transformationszentrums (KAT) zu rüsten und zuvor nochmal tief in den aktuellen Wissensstand der Forschung einzutauchen, um ihn in unser Vorhaben einzubringen. Dazu wurden Gäste aus verschiedenen Bereichen und Ländern eingeladen, die uns ihre Expertise näher bringen werden. Da diese Vorträge auch für andere interessant und nützlich sein können steht das Kolloquium WissenschaftlerInnen, die den Einstieg in das Forschungsfeld suchen oder erweitern wollen und Studierenden, die bereits Grundkenntnisse im Bereich nachhaltige Entwicklung haben, offen.

    Wann und wer?

    20.11. 10-12 Uhr
    Katharina Hölscher
    „Ansätze der Transformationsforschung & Sozialinnovation“ WEGEN KRANKHEIT VERSCHOBEN!

    Katharina Hölscher ist Wissenschaftlerin am drift Institut in Rotterdam (Niederlande). Ihre Leidenschaft ist es herauszufinden, wie gesellschaftlicher Wandel in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft von der Regierung unterstützt werden kann. Sie hat Erfahrung mit deutschen und europäischen Forschungsprojekten in der Transformationsforschung.

    STATTDESSEN: Dipl. Ing. Richard Beecroft „Reallabore als Orte transdisziplinärer Forschung und Bildung“

    26.11. 17:30-19 Uhr
    Prof. Dr. Marcel Hunecke
    „Psychologie der Transformation“

    Prof. Dr. Marcel Hunecke ist seit 2009 Professor für Allgemeine Psychologie, Organisations- und Umweltpsychologie am Fachbereich für Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Zudem lehrt er an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum und dort Mitglied der Arbeitsgruppe für Umwelt- und Kognitionspsychologie. Er hat große Erfahrung mit inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten im Bereich der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung.

    04.12. 10-12 Uhr
    N.N.

    11.12. 10-12 Uhr
    Dr. Bettina Brohmann
    „Governance und Transformation“

    Dr. Bettina Brohmann ist die Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitswissenschaften, Nukleartechnik & Anlagensicherheit am Öko-Institut e.V. in Darmstadt .

    08.01. 9-13 Uhr
    Blockseminar mit Studierenden

    15.01. 10-12 Uhr
    Dr. Klara Helene Stumpf
    „Transformation und sozialer Wandel“

    Dr. Klara Helene Stumpf ist Leiterin des Forschungsbereichs Klima, Kultur & Nachhaltigkeit (Synchrone Transformationsforschung) am Norbert Elias Center for Transformationsdesign & Research (NEC) der Europa-Universität Flensburg (in Vertretung ).

    22.01. 10-12 Uhr
    Dr. Johanna Kramm & Dr. Oskar Marg
    „Transformation in der sozial-ökologischen Forschung“.

    Dr. Johanna Kramm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE im Forschungsschwerpunkt Wasserressourcen und Landnutzung und leitet seit April 2016 zusammen mit Carolin Völker die SÖF-Nachwuchsgruppe PlastX.

    Dr. Oskar Marg ist seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Transdisziplinäre Methoden und Konzepte am ISOE tätig.

    29.01. 10-12
    Dr. Mandy Singer-Brodowski
    „Transformative Bildung“

    Dr. Mandy Singer-Brodowski arbeitet an der Freien Universität Berlin am Institut Futur im Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihre Forschungsfelder sind Bildung für nachhaltige Entwicklung, transformative Forschung und transformatives Lernen, an diesem breiten Erfahrungsschatz lässt sie uns in ihrem Vortrag teilhaben

    Wo und wie?

    Das Forschungskolloquium ist offen für interessierte Wissenschaftler und Studenten und findet im Zukunftsraum statt. Für Studierende besteht die Möglichkeit, durch einen Seminarvortrag (inkl. Ausarbeitung) einen Schein zu erwerben und zugleich selbst einen Beitrag zur theoretischen Untermauerung des geplanten „Karlsruher Transformationszentrums“ (KAT) zu leisten. Anmeldungen dann bitte über das Vorlesungsverzeichnis des ZAK.

    Du kannst dich da nicht einordnen, interessierst dich aber sehr für das Thema und bringst schon etwas Hintergrundwissen mit? Dann schreib uns an annika.fricke@kit.edu.

     

  6. Lasst uns über Energie sprechen!

    Leave a Comment

    Wir haben Nachwuchs! Im Sommer 2018 startet ein neues Projekt, das uns die nächsten Jahre begleiten wird. In diesem Blogartikel erfahrt ihr worum es geht, was euch erwartet und wie ihr eure Ideen einbringen könnt!

    Speichertechnologien, regenerative Energien und gekoppelte Energienetze – in Zukunft wird die Welt der Energiesysteme sehr viel komplexer werden. Der Strom in der Steckdose kommt nicht mehr zwingend aus einem Kraftwerk. Werden wir in Zukunft alle zu sogenannten Prosumern, die Strom selbst produzieren und in Smart Homes leben?

    Die Energiewende wird kommen, aber die geplanten Veränderungen werfen so einige Fragen auf. Ein so ambitioniertes und großes Projekt kann nicht ohne Verständnis und Einbeziehung der Bevölkerung klappen. Alle müssen Bescheid wissen, damit wir gemeinsam an einem Strang ziehen können. Genau deswegen soll mit Beteiligung des Quartier Zukunft ein Wissensdialog über die Energiewende starten.

    Dank der Erfahrungen, die wir im Laufe der Jahre in den Reallaboren Quartier Zukunft und Reallabor 131 gesammelt haben, konnten wir dieses neue Projekt gewinnen!

    Herzlich Willkommen „Energietransformation im Dialog“.

    Dieses neue Projekt (kurz „Energiedialog“ genannt) wird zunächst zu einem Teil von Quartier Zukunft und später eine Säule des in den nächsten Jahren entstehenden „Karlsruher Transformationszentrums für nachhaltige Zukünfte“ (kurz KAT) werden, über das wir hier bereits berichtet haben. 30 Monate „Energiedialog“ sind uns sicher. Nach 2 Jahren wird der Erfolg des Projekts untersucht und der Zeitraum – hoffentlich – auf 4 Jahre verlängert.

    Die Ziele, die das Projekt verfolgt sind klar: Wir möchten den Umbau des deutschen Energiesystems der Öffentlichkeit auf neue Weise zugänglich machen und gleichzeitig neue Wege des Mitmachens erschließen. Dafür werden wir den Dialog organisieren, Informationen aufbereiten und bereitstellen und unterschiedliche Akteure zusammenbringen.

    Soweit so gut, aber wie sieht das dann konkret aus?

    Es ist zwar noch nicht alles in Stein gemeißelt, aber ihr dürft euch schon mal auf zahlreiche Info- und Erklärvideos, eine Tour zu nachhaltiger Energie, eine Hand voll Szenario-Workshops, einige transdisziplinäre und transformative Projektseminare, Realexperimente und ein BürgerForum zum Thema nachhaltige Energien freuen. Wichtig ist, dass die Kommunikation keine Einbahnstraße wird. Wir wollen Wissen vermitteln, aber genauso Impulse von euch, von der Gesellschaft, zurück in die Forschung holen und dort fruchtbar machen. So könnte ein Workshop für Haushalte mit geringem Einkommen durchgeführt werden, in dem wir eure Erwartungen und Befürchtungen – bezogen auf die Energiewende – erfahren und Anregungen für Verbesserungen mit euch zusammen herausarbeiten.

    Verschiedene Formate – verschiedene Zielgruppen!

    Mit diesem Projekt weiten wir unsere Zielgruppe über die Grenzen der Oststadt auf ganz Karlsruhe und auch darüber hinaus aus. Es wird Formate geben, die im gesamten deutschsprachigen Raum genutzt werden können. Dennoch wird es auch weiterhin Aktivitäten und Veranstaltungen in Karlsruhe und in der Oststadt geben.

    So divers wie die Formate sind, so divers ist auch die Zielgruppe. Verschiedene Unterprojekte können sowohl die breite Öffentlichkeit als auch spezifische Akteursgruppen wie zum Beispiel Vertreterinnen und Vertreter der Energiewirtschaft oder Industrie adressieren oder Akteure aus der Zivilgesellschaft, Verbraucherverbänden, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, Energieberaterinnen und Berater, Studierende, so genannten Early Adopters und, und, und.

    Bleibt das Quartier Zukunft und der Zukunftsraum?

    Heißt das, wir haben uns umorientiert und sind jetzt nicht mehr im Quartier zu finden? Nein, keine Sorge. Wie oben beschrieben – das Projekt Energiedialog wird seinen Platz im Rahmen des Quartier Zukunft finden und soll ab 2020 eine Säule des neu entstehenden KAT bilden. So wird es uns noch mehr Gelegenheit bieten, mit euch, den Bürgerinnen und Bürgern der Oststadt gemeinsam eine nachhaltige Entwicklung und die Energiewende voranzutreiben. Auch der Zukunftsraum wird bleiben und wie gewohnt für Gruppentreffen, Veranstaltungen und Austausch zur Verfügung stehen.

    Wann geht’s los?

    Die Planungen und Vorbereitungen für die vielen Formate beginnen gerade. Im kommenden Jahr 2019 wird einiges davon durchgeführt werden. Bis dahin braucht ihr noch ein bisschen Geduld, aber wir halten euch auf dem Laufenden!

    Bring dich ein!

    Hast du selbst noch eine Idee für ein Projekt oder ein Format, das nicht fehlen darf? Egal ob Einzelperson oder Gruppe, bring dich ein und gestalte mit uns den Energiedialog! Bei Interesse schreib an volker.stelzer@kit.edu.

    Wir freuen uns schon, wenn der Funke überspringt :).

     

  7. Auf den Spuren des Reallabor 131 – Teil II Mobilität

    Leave a Comment

    Und weiter geht’s mit unserer Blogreihe zum Reallabor 131: KIT findet Stadt, in dem seit 2015 WissenschaftlerInnen und BürgerInnen gemeinsam in der Oststadt Maßnahmen zu einer nachhaltige(re)n Stadtentwicklung erproben. Im vorigen Beitrag haben wir uns mit den Aktivitäten des Projektes Nachhaltiger Konsum befasst. Und auch Teil 2 unserer Blogreihe widmet sich einem spannenden und viel diskutierten Thema der Nachhaltigkeitsforschung: Diesmal dreht sich alles um Mobilität!

    Ein Beitrag von Vanessa Kügler & Sarah Meyer-Soylu

    Teil II: Mobil und menschlich durch die Oststadt

    Unser Lebensstil wird immer mobiler. Dank Smartphone und Internetflat sind wir zu jeder Tageszeit und überall erreichbar. Na klar! Schnell ins Auto oder in den Zug gesprungen und schon sind wir am Ziel. Eine Selbstverständlichkeit, oder? Immer in Bewegung und immer mobil – ob wir wollen oder nicht. Unsere kleinen digitalen Helfer sind dabei bereits fester Bestandteil unserer Alltagsroutine. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – oder wohl eher ein Bequemlichkeitstier?

    Auch auf unseren alltäglichen Wegen durch die Stadt neigen wir weiterhin zur Routine und ärgern uns lieber darüber schon wieder im Stau zu stehen statt über alternative Verkehrsmittel und nachhaltige(re) Reisemöglichkeiten nachzudenken. Warum dieser Widerspruch? Wäre es nicht längst an der Zeit, dass wir uns unser Mobilitätsverhalten bewusst vor Augen führen und die Folgen für unsere Gesundheit und Umwelt vorausschauend – kurzum nachhaltig – darin einbeziehen? Genau hier knüpfen auch die Kernfragen des Projektes „Mobilitätsaspekte“ des R131 an: Wie kann ich mich in meiner Stadt fortbewegen, und meine Umwelt und Mitwelt möglichst wenig belasten? Wie lässt sich unsere Mobilität sozial gerecht und menschlich gestalten?

    Individuell mobil sein
    Unter dem Schlagwort Mobilität lassen sich unzählige Aspekte anführen. Wo also anfangen?

    „Das Unterwegssein in der Stadt belastet zu oft Umwelt und Nerven. Wir denken nach über ein Mobilitätskonzept, das auf Fahrräder, smarte Verkehrsleitsysteme und kollektive Verkehrsmittel setzt.“

    (Zielsetzung des Themenschwerpunkts Mobile Stadt)

    Der Fokus der Aktivitäten im Projekt „Mobilitätsaspekte“ lag auf dem Bereich Alltagsmobilität – und den folgenden drei darunter verorteten Handlungsschwerpunkten:

    • nachhaltige Organisation von Alltagsreisen
    • Integration von Fahrrädern und insbesondere Lastenrädern in unseren mobilen Alltag
    • Untersuchung zentraler Verkehrsknoten und -plätze (Weniger Verkehr, mehr Aufenthaltsqualität!)

    Unsere alltäglichen Reisen und die Verkehrsmittelwahl sind nicht nur Ergebnis von Gewohnheiten, sondern hängen natürlich auch stark von individuellen Faktoren ab: wie unserer körperlichen Fitness, unserem Alter oder dem Bedarf etwas zu transportieren – wie etwa einen Kinderwagen. Hinzu kommt, dass unsere Wahl des Verkehrsmittels zusätzlich beeinflusst wird durch äußere Bedingungen, wie zum Beispiel die Beschaffenheit und Streckenführung bestehender Radwege oder Straßensperrungen, und die bereitgestellte Information über die Möglichkeiten, das jeweilige Ziel zu erreichen.

    Den mobilen Alltag organisieren: Willkommen im Alltagsreisebüro!

    Wie lassen sich all diese unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse verschiedener Nutzergruppen befriedigen und nachhaltig koordinieren?

    Um eine Anlaufstelle für die BürgerInnen der Oststadt zu schaffen und Raum und Gelegenheit zu geben, das eigene Mobilitätsverhalten genauer zu hinterfragen bzw. zu verbessern, hat das R131 in Zusammenarbeit mit ExpertInnen des Instituts für Verkehrswesen (IfV) das sogenannte Alltagsreisebüro im Zukunftsraum eingerichtet . Hier hatten die BürgerInnen seit Anfang 2016 die Möglichkeit eine regelmäßig stattfindende und kostenlose Mobilitätsberatung zu nutzen und sich über lokale Mobilitätsdienste und -apps aufklären zu lassen, um effiziente und nachhaltige(re) Reiselösungen zu finden, die trotzdem den individuellen Ansprüchen entsprechen. Die Einrichtung der Mobilitätsberatung war eine Reaktion auf einen im BürgerForum geäußerten Bürgervorschlag – der aber erst später als gedacht umgesetzt werden konnte. Für die BürgerInnen und uns bedeutete das einen langen Atem. Als es dann endlich soweit war, mussten wir jedoch feststellen, dass das Angebot nicht so gut angenommen wurde, wie erhofft. Daraus wollen wir lernen, um unsere zukünftigen Projekte noch näher an den BürgerInnen und ihren Bedürfnissen zu entwickeln! Du hast Anregungen, Kritik oder sogar eigene Projektideen für uns? Dann besuche uns gern im Zukunftsraum!

    Um die BürgerInnen weiter an das Thema Mobilität und alternative Verkehrsmittel heranzuführen war zudem Anfang 2016 die Mobilitätsausstellung „Von hier nach da“, der BUND Jugend Baden-Württemberg zu Gast im Zukunftsraum. Die Wanderausstellung zeigte der Oststadt inspirierende Ideen und Visionen zu einer neuen Mobilitätskultur. Bei Filmabenden und Vorträgen wurde sich in entspannter Atmosphäre ausgetauscht.

    Es müssen nicht immer 4 Räder sein: Komm schwing dich auf’s Fahrrad!

    Ausschlaggebend für den Fahrradschwerpunkt waren die BürgerInnen und ihre Feststellung, dass der Autoverkehr – stehend und rollend – im Quartier dominiere. Dazu kam unsere Motivation, die Situation für den Radverkehr in der Oststadt zu verbessern und Menschen dazu zu bewegen öfter auf das Fahrrad umzusteigen.

    Gerade für den Transport größerer Gegenstände muss nicht immer gleich ein Auto her. Davon sind wir bereits seit langem überzeugt, weshalb das Thema Lastenrad schon von Beginn an ein Thema bei uns im Projekt war. Wir haben mehrmals versucht eine Förderung aus der Wissenschaft für das Thema Lastenfahrräder zu erhalten, waren damit jedoch nicht erfolgreich. Umso erfreuter sind wir, dass mittlerweile in ganz Karlsruhe Menschen diese Idee teilen und zusammen ein kostenloses Lastenfahrradverleihsystem aufgebaut haben: Lastenkarle! Nur einen Katzensprung vom Zukunftsraum entfernt steht nun seit einigen Wochen ein Lastenfahrrad für jedeN zum Ausleihen zur Verfügung!

    Und auch das R131 geht mobil voran: Mit unserem hauseigenen Lastenrad sind wir auf verschiedenen Veranstaltungen unterwegs und können so schwere oder sperrige Dinge klimafreundlich von A nach B bringen!

    Auf die kritische Beziehung von Autoverkehr und Stadtbild wollen wir auch immer wieder mit unserer Teilnahme am PARK(ing)Day Karlsruhe aufmerksam machen – vor allem auf die enorme Flächeninanspruchnahmei durch parkende Autos in der Stadt und die Frage: Was wäre, wenn wir diese Flächen anderweitig nutzen könnten?

    Passend zu unserem Fahrrad-Schwerpunkt wurde dieses Jahr eine studentische Abschlussarbeit zum Thema alltägliche Fahrradnutzung – vor allem Fahrradparken – in der Oststadt angefertigt. Mittels Fragebogen – online und face-to-face – wurden über 100 Oststädter zu ihrer Fahrradnutzung befragt. Darin wurde unter anderem untersucht:

    • wie häufig die Bewohner ihr Fahrrad nutzen und was sie eventuell vom Fahrradfahren abhält (insbesondere die Autofahrer)
    • was für Maßnahmen es bräuchte, damit sie in Zukunft öfter auf das Fahrrad umsteigen
    • wo und wie die Oststädter ihr Rad abstellen und welche Probleme sich aus dieser Abstellweise ergeben.

    Wer hierzu nun weiterlesen möchte, kein Problem! Hier und am Ende des Blogbeitrags findest du die Arbeit als PDF angehängt.

    In Verbindung mit der Abschlussarbeit und um weiter für das Thema Fahrradfahren und -parken in der Stadt zu sensibilisieren, wurde Anfang 2017 ein öffentlicher Vortrag in der Oststadt im Rahmen des Quartier Zukunft Stammtisch gehalten und über die Ergebnisse der Befragung und die daraus abgeleiteten Handlungsvorschläge diskutiert.

    Mobilität als Modell

    Wie wirken sich eine Sperrung der Straße XY oder eine Shared Space Nutzung auf das Quartier aus? Um solche Fragen beantworten zu können hat das R131 Team ein existierendes Verkehrsmodell der Oststadt genutzt, um Wechselwirkungen der Verkehrsströme sichtbar und nachvollziehbar zu machen und Szenarien abzuleiten.

    Besondere Aufmerksamkeit wurde dem zentralen Verkehrsknoten am Gottesauer Platz geschenkt, für den Umgestaltungsmaßnahmen entwickelt wurden, um die Aufenthaltsqualität dort zu verbessern und damit den Bürgerwünschen in Sachen Flächengestaltung und Parkplatzsituation gerecht zu werden. In einer weiteren Masterarbeit wurden konkrete Aufwertungsszenarien für den Gottesauer Platz ausgearbeitet. Neugierig? Auch diese Arbeit findest du hier und natürlich unten verlinkt!

    Durch die Verkehrssimulationen konnte zwar ein aktuelles Bild der Verkehrsbelastung geschaffen werden, allerdings wurde eine Herausforderung für die ForscherInnen immer deutlicher: die vielen Baustellen! Momentan sind sie in Karlsruhe schwer zu übersehen… Durch den Bau der neuen U-Bahnlinie und damit zusammenhängenden Streckensperrungen und Umleitungen in der Umgebung, ist es aktuell quasi unmöglich den tatsächlichen Verkehr im Gebiet nach Fertigstellung der Kombilösung zu ermitteln. Damit fehlen verlässliche Daten, was das Abschätzen von Wechselwirkungen folglich erschwert und die Durchsetzung konkreter Maßnahmen verhindert.

     Was kommt nun?

    Wie arbeiten wir mit den bisherigen Ergebnissen weiter? Auf der öffentliche Diskussion und Präsentation am 27.06.2016 im Zukunftsraum, haben wir unsere Ergebnisse vorgestellt und viele Anregungen zur Weiterarbeit mitgenommen. Für 2018 wird das Thema Mobilität auf jeden Fall weiter auf der Agenda bleiben! Abhängig von ausstehenden Förderanträgen wird es sogar stärker in den Blick rücken und gemeinsam mit den Themen Ernährung, Konsum und Klimaschutz angegangen werden.

    Und natürlich seid immer Ihr und Eure Ideen gefragt! Lust auf neue nachhaltigere Gewohnheiten? Wir freuen uns wenn Ihr aktiv werdet und Eure Projektideen umsetzten wollt. Meldet Euch doch einfach bei uns (Ansprechparterin ist Sarah Meyer-Soylu: sarah.meyer@kit.edu) oder schaut zu unseren Öffnungszeiten im Zukunftsraum vorbei.

     

    Neugierig geworden? Hier könnt Ihr weiterlesen:

     

  8. TATuP Schwerpunkt Reallabore beleuchtet neues Forschungsformat

    Leave a Comment

    Ein Beitrag von Richard Beecroft & Alexandra Quint

    Das Quartier Zukunft ist – wissenschaftlich gesprochen – ein Reallabor. Doch was bedeutet das eigentlich? Eine Antwort auf diese Frage gibt die aktuelle Ausgabe der TATuP – Zeitschrift des ITAS zur Technikfolgenabschätzung mit Schwerpunkt Reallabore. Sie ist ab sofort online und gibt Orientierung zur aktuellen Reallaborforschung in Deutschland. Auch über das Quartier Zukunft wird berichtet. Klick’! Und loslesen!

    Was ist ein Reallabor? Wie funktionieren Reallabore? Wer kann mitmachen und wie sieht gutes Mitgestalten aus? Gibt es noch andere Reallabore wie das Quartier Zukunft? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der kürzlich erschienene TATuP Schwerpunkt Reallabore. Die TATuP ist eine wissenschaftliche Zeitschrift zur Technikfolgenabschätzung des ITAS. Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort online und frei verfügbar.

    Reallabore sind ein junges Forschungsformat. Mit ihnen soll die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung durch gemeinsames Analysieren, Experimentieren und Erkennen intensiviert werden. Keine leichte Aufgabe, auf beiden Seiten. Dementsprechend lohnt es sich, die unterschiedlichen Erfahrungen der ersten Reallabore in Baden- Württemberg und anderswo genau anzusehen. Einige werden im Schwerpunkt „Reallabore als Orte der Nachhaltigkeitsforschung und Transformation“ dargestellt.

    Worum geht’s?

    Zum Einstieg in dieses sperrige Thema skizzieren die Herausgeber, aus welchen Erfahrungen heraus Reallabore entwickelt wurden und was sie ausmacht. Es gab zuvor schon Forschung, die sich realen, „lebensweltlichen“ Problemen angenommen hat und Bürger in verschiedenen Formen an der Forschung beteiligt hat. Es gab auch schon länger Forschung, die sich dabei an großen ethischen Konzepten wie der Nachhaltigen Entwicklung orientiert hat. Allerdings waren viele dieser Ansätze thematisch eng und von kurzer Dauer: einzelne Fallstudien, die nicht den Übergang zu größeren Transformationen leisten. Hier sollen Reallabore Abhilfe schaffen. Ob und wie das gelingt, sollen die ersten Reallabore ausloten.
    Da das Konzept der Reallabore so neu ist, müssen auch viele der Grundbegriffe geklärt werden. Die Reallaborforschung schließt an viele unterschiedliche Wissenschaften an, entsprechend groß kann das Begriffsdurcheinander sein. Um hier zu einer Verbesserung beizutragen, erklärt der zweite Beitrag zentrale Begriffe in einem Glossar Von Aktionsforschung bis Zielkonflikte.

    Die ersten Reallabore in Baden-Württemberg

    Weiterhin werden im Schwerpunkt Reallabore beispielhaft besprochen. Die folgenden Beispiele sind nicht zufällig alle aus Baden- Württemberg – sie wurden alle im Rahmen einer Förderinitiative des Landes ins Leben gerufen. Während die sieben Reallabore dieser ersten Runde methodisch ähnlich arbeiten, sind die Themenstellungen sehr unterschiedlich.

    Das Freiburger Reallabor Wissensdialog Nordschwarzwald begleitet die Einrichtung des Nationalparks Nordschwarzwald. Dessen Einrichtung war in der Region von Konflikten begleitet, die teils noch immer andauern. Das Reallabor sucht dementsprechend nach Potenzialen für die nachhaltige Entwicklung der Region. Parallel untersucht es auch ökologische Prozesse im neuen Nationalpark. Im Artikel erfährt man, welche Anforderungen der ländliche Raum an Reallaborforschung stellt, die ansonsten eher in Städten stattfindet.

    Das Urban Office Heidelberg hat einen theoretischen Ausgangspunkt: das Konzept Wissensgesellschaft. Es wird an mehreren Fallbeispielen in Heidelberg untersucht, welche Bedeutung dieses für die Stadtentwicklung haben kann. Interessant ist, das das Reallabor Urban Office sich selbst mit untersuchen muss als „Wissensort“ im untersuchten Gebiet – es ist sein eigenes Experiment.

    Das Energielabor Tübingen ist auf die Energiewende in Tübingen bezogen. Beispielhaft werden im Text seine Erfahrungen mit Bildungsangeboten im Reallabor vorgestellt, über die ansonsten in der Reallaborforschung wenig diskutiert wird. Am Beispiel der Kinder-Uni Aktivitäten in Tübingen werden nicht nur die verschiedenen Aspekte von Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Darüber hinaus wird methodisch an die Reallaborarbeit angeschlossen. So wird deutlich, dass Reallabore selbst Bildungsorte sind. Die AutorInnen werfen zudem die Frage, wie auch Kinder in die Reallaborforschung einbezogen werden können und sollen.

    Das Karlsruher Reallabor besteht aus zwei eng verbundenen Projekten: dem Quartier Zukunft und dem Reallabor 131. Im Beitrag Das Reallabor als Partizipationskontinuum wird beschrieben, wie langfristige, thematisch breite Beteiligung aussehen kann. Dabei geht es nicht nur um Entscheidungen im Forschungsprozess, sondern besonders um das konkrete Mitgestalten des Quartiers, der Karlsruher Oststadt. Da das Quartier Zukunft bereits vor der Reallabor-Förderrunde begonnen hat, kann hier von langsameren Veränderungsprozessen berichtet werden. Partizipation muss nach diesen Erfahrungen immer wieder in verschiedenen Intensitäten, durch verschiedene Kanäle und mit unterschiedlichen Gruppen erfolgen.

    Herausforderungen für Reallabore

    Bei aller Unterschiedlichkeit der Reallabore, wie sie heute existieren, lassen sich auch wesentliche Gemeinsamkeiten ausmachen: ein hoher Aufwand beim Aufbau der Reallabor-Infrastruktur, hohe Flexibilitätsanforderungen an das Labor bei sich verändernder „Realität“, aber auch um die Ergebnisse durchlaufener Lernprozesse aufgreifen zu können. Darüber hinaus treten nicht selten Problem im Hinblick auf den Zeittakt von Forschung, Lehre, der Stadt- und Raumplanung und der Dynamik zivilgesellschaftlicher Initiativen auf. Schließlich kann die disziplinäre Wissenschaft irritiert auf das neue und transdiziplinär ausgerichtete Forschungformat Reallabor reagieren. Es ist jedoch wichtig, disziplinär arbeitende WissenschaftlerInnen zu erreichen und für Reallaborprozesse zu gewinnen. Nur so kann das Bekanntmachen und Verbreiten des Forschungsformats gelingen. Demgegenüber gibt es auch inspirierende und ermutigende Erfahrungen, wie die Einsichten, dass in dem Aspekt Bildung in Reallaboren noch ein erhebliches Potenzial liegt, dass sich tatsächlich Transformationsprozesse anstoßen lassen, und dass sich auch im kleinen Rahmen eines Reallabors Ergebnisse erarbeiten lassen, die gesellschaftlich große Bedeutung haben können.

    Wohin geht’s mit der Reallabor-Forschung?

    Die ersten Reallabore sind ein Experiment, das selbst intensiv erforscht wird. Einige der Begleitforscher formulieren zum Abschluss vorläufige Thesen, wie die Reallaborforschung zukünftig gestaltet werden soll. Sie sehen ein großes Potenzial für dieses neue Format, um Wissenschaft, Zivilgesellschaft und anderen Partnern die Zusammenarbeit zu ermöglichen. Um den Elfenbeinturm der Wissenschaft zu öffnen, braucht es Anstrengungen auf beiden Seiten: Wissenschaftler müssen lernen, ihre Arbeit wieder aus praktischer Perspektive zu durchdenken. Und Bürger müssen sich einlassen auf die Eigenarten der Wissenschaft, die nach wie vor viel zur Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann. Warum also nicht einen Anfang machen bei dieser Zeitschrift? Alle Artikel im Heft im TATuP Schwerpunkt Reallabore sind alle frei einsehbar.

Kontakt

OK

Vielen Dank für Ihre Idee

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Was geschieht mit meinen Wünschen zum Quartier Zukunft?

Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen zur Entwicklung des Quartier Zukunft. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Was ist Ihnen besonders wichtig? Was nicht?
Wir sammeln Ihre Äußerungen und werden sie zeitnah auf dieser Website präsentieren, um sie weiter zu diskutieren und in den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft einfließen zu lassen.

Impressum und Datenschutz

Impressum und Datenschutz

Das Projekt "Quartier Zukunft" ist ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Dienstanbieterkennzeichnung im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG)

Karlsruher Institut für Technologie Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe Deutschland Tel.: +49 721 608-0 Fax: +49 721 608-44290 E-Mail: info@kit.edu Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts Vertretungsberechtigt: Prof. Dr. Holger Hanselka (Präsident des KIT) USt-IdNr: DE266749428 Redaktionelle Gesamtverantwortlichkeit im Sinne des § 55 des Rundfunkstaatsvertrages (RStV): Dr. Oliver Parodi Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: oliver.parodi@kit.edu Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung der Website The seed eG www.theseed.de Redaktionelle Betreuung Colette Waitz und Helena Trenks Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: colette.waitz@kit.edu oder helena.trenks@kit.edu Copyright Für die Internet-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie liegen Copyright und alle weiteren Rechte beim Karlsruher Institut für Technologie, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, Deutschland. Dies gilt auch für die Internet-Seite des Projektes Quartier Zukunft. Weiterverbreitung, auch in Auszügen, für pädagogische, wissenschaftliche oder private Zwecke ist unter Angabe der Quelle gestattet (sofern nicht anders an der entsprechenden Stelle ausdrücklich angegeben). Eine Verwendung im gewerblichen Bereich bedarf der Genehmigung durch das Karlsruher Institut für Technologie. Ansprechpartner ist die Dienstleistungseinheit Presse, Kommunikation und Marketing. Haftung für Inhalte Diese Internetseiten dienen lediglich der Information. Ihr Inhalt wurde mit gebührender Sorgfalt zusammengestellt. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt aber keine Garantie, weder ausdrücklich noch implizit, für die Art, Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des dargebotenen Materials und übernimmt keine Haftung (einschließlich Haftung für indirekten Verlust oder Gewinn- oder Umsatzverluste) bezüglich des Materials bzw. der Nutzung dieses Materials. Sollten Inhalte von Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie gegen geltende Rechtsvorschriften verstoßen, bitten wir um umgehende Benachrichtigung. Wir werden die Seite oder den betreffenden Inhalt dann umgehend entfernen. Bildrechte Der Dienstanbieter hat alle Nutzungsrechte zu den auf dieser Seite abgebildeten Fotografien, Grafiken, Tondokumente und Videosequenzen nach bestem Wissen und Gewissen angemeldet. Falls sich eine Person in ihren Rechten verletzt fühlt, bitten wir um die Kontaktaufnahme mit dem Karlsruher Institut für Technologie, um die Angelegenheit aufzuklären. Haftung für externe Web-Seiten Die Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie enthalten Links zu Informationsangeboten auf Servern, die nicht der Kontrolle und Verantwortlichkeit des Karlsruher Instituts für Technologie unterliegen. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt keine Verantwortung und keine Garantie für diese Informationen und billigt oder unterstützt diese auch nicht inhaltlich. Datenschutzerklärung Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z. B. Name, Adresse, E-Mail-Adressen und Nutzerverhalten (Informationen, die sich auf eine identifizierbare natürliche Person beziehen (Art. 4 Nr. 1 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)). Verantwortlicher gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO ist der Präsident des KIT, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, info@kit.edu (siehe Impressum). Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragter@kit.edu oder der Postadresse mit dem Zusatz „Die Datenschutzbeauftragte“. Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über ein Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten (Ihre E-Mail-Adresse, ggf. Ihr Name und Ihre Telefonnummer) von uns gespeichert, um Ihre Fragen zu beantworten. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Erhebung personenbezogener Daten Bei der bloß informatorischen Nutzung der Website erheben wir nur die personenbezogenen Daten, die Ihr Browser nach den von Ihnen vorgenommenen Einstellungen an unseren Server übermittelt (Server Log Files). Zur Ansicht unserer Website erheben wir die Daten, die hierfür und zur Gewährleistung der Stabilität und Sicherheit technisch erforderlich sind gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DS-GVO:
  1. Anonymisierte IP-Adresse
  2. Datum und Uhrzeit der Anfrage
  3. Zeitzonendifferenz zur Greenwich Mean Time (GMT)
  4. Inhalt der Anforderung (konkrete Seite)
  5. Zugriffsstatus/HTTP-Statuscode
  6. jeweils übertragene Datenmenge
  7. Webseite, von der die Anforderung kommt
  8. Browser
Diese Daten sind nicht bestimmten Personen zuordenbar. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Wir behalten uns vor, diese Daten nachträglich zu prüfen, wenn uns konkrete Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Nutzung bekannt werden. SSL-Verschlüsselung Diese Seite nutzt aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel der Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von "http://" auf "https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Wenn die SSL Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, in aller Regel nicht von Dritten mitgelesen werden. Ihre Rechte Sie haben gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Sie betreffenden personenbezogenen Daten:
  1. Recht auf Auskunft,
  2. Recht auf Berichtigung oder Löschung,
  3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung,
  4. Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung,
  5. Recht auf Datenübertragbarkeit.
Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu beschweren. Im Fall offensichtlich unbegründeter oder exzessiver Anträge können wir ein angemessenes Entgelt verlangen. Ansonsten werden die Informationen unentgeltlich zur Verfügung gestellt (Art. 12 Abs. 5 DS-GVO). Im Fall begründeter Zweifel an der Identität der Person, die vorstehende Rechte geltend macht, können wir zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität erforderlich sind (Art. 12 Abs. 6 DS-GVO). Cookies Zusätzlich zu den zuvor genannten Daten werden bei der Nutzung unserer Website Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die von dem von Ihnen verwendeten Browser bei Ihnen gespeichert werden und durch welche uns (dem Server unserer Website) bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie dienen dazu, das Internetangebot insgesamt nutzerfreundlicher und effektiver, vor allem schneller zu machen. Dabei werden Session-Cookies (transiente Cookies) und dauerhafte (persistente) Cookies unterschieden. Transiente Cookies werden automatisiert gelöscht, wenn Sie den Browser schließen. Dazu zählen insbesondere die Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Sie sich ausloggen oder den Browser schließen. Wir nutzen ausschließlich Session-Cookies. Persistente Cookies oder Flash-Cookies werden von uns nicht eingesetzt. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein. Newsletter und MailChimp Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den "Austragen"-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Für die Anmeldeabwicklung und den Versand der Newsletter verwenden wir den Onlinedienst Mailchimp, der von der Firma Rocket Science Group, 675 Ponce de Leon Ave NE, Suite 5000, Atlanta, GA 30308 angeboten wird. The Rocket Science Group LLC d/b/a MailChimp ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäisches Datenschutzniveau einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TO6hAAG&status=Active). Wenn Sie sich für einen Newsletter anmelden, wird Ihre E-Mail-Adresse von Mailchimp gespeichert und für den Versand der abonnierten Newsletter an die angegebene E-Mail-Adresse genutzt. Darüber hinaus sammelt Mailchimp Informationen darüber, ob und wann Sie einen zugesandten Newsletter geöffnet haben, ob Sie die Links in einem Newsletter angeklickt haben, ihre IP-Adresse, den Typ des verwendeten Browsers oder des verwendeten E-Mail-Programms und ähnliche Details. Mailchimp nutzt dazu Ein-Pixel-Gifs, die auch Web Beacons genannt werden und die in der E-Mail des Newsletters enthalten sind. Diese Daten können wir über das Webinterface des Onlinedienstes einsehen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist die Einwilligung in den Versand des jeweiligen Newsletters. Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen und so die Nutzung ihrer Daten widerrufen. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp können Sie hier nachlesen: http://mailchimp.com/legal/privacy/ Kommentarfunktion Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert. Auf der Website sichtbar sind Nutzername, Datum und der Kommentar. Die Kommentare und die damit verbundenen Daten (z.B. IP-Adresse) werden gespeichert und verbleiben auf unserer Website, bis der kommentierte Inhalt vollständig gelöscht wurde oder die Kommentare aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen (z.B. beleidigende Kommentare). Die Speicherung der Kommentare erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können eine von Ihnen erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Social Media Plugins unter Verwendung der „2-Klick-Lösung“ Auf unserer Website werden sogenannte Social Plugins („Plugins“) der sozialen Netzwerke Facebook und Google+ und des Mikroblogging-Dienstes Twitter verwendet. Diese Dienste werden von den Unternehmen Facebook Inc., Google Inc. und Twitter Inc. angeboten („Anbieter“). Facebook wird betrieben von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA (“Facebook”). Eine Übersicht über die Plugins von Facebook und deren Aussehen finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins Google + wird betrieben von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA („Google“). Eine Übersicht über die Plugins von Google und deren Aussehen finden Sie hier: https://developers.google.com/+/web/ Twitter wird betrieben von der Twitter Inc., 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA („Twitter“). Eine Übersicht über die Twitter-Buttons und deren Aussehen finden Sie hier: https://about.twitter.com/en_us/company/brand-resources.html Um den Schutz Ihrer Daten beim Besuch unserer Website zu erhöhen, sind die Plugins mittels sogenannter „2-Klick-Lösung“ in die Seite eingebunden. Diese Einbindung gewährleistet, dass beim Aufruf einer Seite unseres Webauftritts, die solche Plugins enthält, noch keine Verbindung mit den Servern von Facebook, Google und Twitter hergestellt wird. Erst wenn Sie die Plugins aktivieren und damit Ihre Zustimmung zur Datenübermittlung erteilen, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Google, Facebook oder Twitter her. Der Inhalt des jeweiligen Plugins wird dann vom zugehörigen Anbieter direkt an Ihren Browser übermittelt und in die Seite eingebunden. Durch die Einbindung der Plugins erhalten die Anbieter die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Profil bei dem entsprechenden Anbieter besitzen oder gerade nicht eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server des jeweiligen Anbieters in die USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei einem der sozialen Netzwerke eingeloggt, können die Anbieter den Besuch unserer Website Ihrem Profil auf Facebook bzw. Google+ unmittelbar zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „Gefällt mir“-, den „+1“- oder den „Twittern“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server der Anbieter übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden außerdem in dem sozialen Netzwerk bzw. auf Ihrem Twitter-Account veröffentlicht und dort Ihren Kontakten angezeigt. Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch die Anbieter sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen der Anbieter. Datenschutzhinweise von Facebook: https://www.facebook.com/policy.php Datenschutzhinweise von Google: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html Datenschutzhinweise von Twitter: https://twitter.com/de/privacy Vimeo Unsere Website nutzt Plugins des Videoportals Vimeo. Anbieter ist die Vimeo Inc., 555 West 18th Street, New York, New York 10011, USA. Wenn Sie eine unserer mit einem Vimeo-Plugin ausgestatteten Seiten besuchen, wird eine Verbindung zu den Servern von Vimeo hergestellt. Dabei wird dem Vimeo-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Zudem erlangt Vimeo Ihre IP-Adresse. Dies gilt auch dann, wenn Sie nicht bei Vimeo eingeloggt sind oder keinen Account bei Vimeo besitzen. Wenn Sie in Ihrem Vimeo-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie Vimeo, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem Vimeo-Account ausloggen. Die Nutzung von Vimeo erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Vimeo unter: https://vimeo.com/privacy. OpenStreetMap Wir binden die Landkarten des Dienstes "OpenStreetMap" ein (https://www.openstreetmap.org), die auf Grundlage der Open Data Commons Open Database Lizenz (ODbL) durch die OpenStreetMap Foundation (OSMF) angeboten werden. Datenschutzerklärung: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Privacy_Policy. Piwik Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse und Optimierung unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO) Piwik, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Nutzerzugriffe. Ihre IP-Adresse wird gekürzt, bevor sie gespeichert wird. Piwik verwendet jedoch Cookies, die auf dem Computer der Nutzer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung dieses Onlineangebotes durch die Nutzer ermöglichen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieses Onlineangebotes werden auf unserem Server gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Dieser Datenverarbeitung kann nachfolgend widersprochen werden: Sie können sich hier entscheiden, ob in Ihrem Browser ein eindeutiger Webanalyse-Cookie abgelegt werden darf, um dem Betreiber der Website die Erfassung und Analyse verschiedener statistischer Daten zu ermöglichen. Wenn Sie sich dagegen entscheiden möchten, klicken Sie den folgenden Link, um den Piwik-Deaktivierungs-Cookie in Ihrem Browser abzulegen.