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  1. Smartphone-Fasten für mehr Menschenwürde

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    Dieses Jahr habe ich mich entschieden Handy zu fasten. Von Aschermittwoch bis Ostern werde ich komplett auf den Gebrauch meines Smartphones verzichten. Mir ist bewusst geworden, dass es 100% fair hergestellte Handys nicht gibt und auch der große ökologischen Fußabdruck schreckt mich ab. Ich möchte wieder bewusster und achtsamer leben und ausprobieren, ob ich mein Leben auch anders organisieren kann. Schließlich haben das die Menschen bis vor dreißig Jahren auch irgendwie ohne Smartphone geschafft.

    Unsere Praktikantin Marielle Rüppel studiert International Sustainability Management an der Karlshochschule und verzichtet in der Fastenzeit freiwillig auf ihr Smartphone. Ihre Beweggründe und Erfahrungen teilt sie mit euch in diesem Blogartikel.

    Letztes Jahr hat mich ein Seminar sehr zum Nachdenken gebracht. Es ging um „Internationale Aspekte der Digitalisierung – Perspektiven einer guten Zukunft“. Besonders berührt hat mich dabei ein Vortrag von „Brot für die Welt“ zum Thema Menschenrechte. Ich habe erfahren, welche Auswirkungen der Abbau von Lithium, das in jedem Handy-Akku verbaut ist, mit sich bringt. Im sogenannten Lithium-Dreieck (Chile, Argentinien und Bolivien) entstehen durch den Abbau erhebliche ökologische Schäden. Die Herstellung einer Tonne Lithium benötigt zwei Millionen Liter Wasser! Das führt zu einem starken Absinken des Grundwasserspiegels und das dortige Ökosystem wird so irreversibel zerstört. Außerdem verlieren indigene Völker ihren Lebensraum und auch andere Teile der Bevölkerung werden nicht angemessen über die Vorhaben internationaler Konzerne, die den Abbau managen, informiert. Die Regierungen setzen sich leider nicht ausreichend für deren Schutz ein, selbst wenn sie es nach geltendem Gesetz eigentlich tun müssten.

    Warum nicht einfach ein faires Smartphone? Sind faire Handys wirklich fair?

    Von menschenunwürdigen Bedingungen beim Abbau haben sicher die meisten  von euch schon gehört.  Arbeit für weniger als 10 Cent pro Tag, oft auch Kinderarbeit, zudem häufig ohne Schutz der Gesundheit – giftige Stoffe werden eingeatmet und machen langfristig krank. Der Punkt ist, dass selbst Fairphone oder Shiftphone, die als die „Fairsten“ unter den Smartphoneherstellern gelten und an transparenteren Lieferketten arbeiten, auch keine 100%-fairen Arbeitsbedingungen in den Minen, in denen seltene Erden abgebaut werden, garantieren können. Jedoch ist der Versuch, Smartphones herzustellen, die in der Herstellung zu 100% fair sind, natürlich trotzdem wichtig, um der IT-Branche zu zeigen, dass sich etwas ändern muss. Die Hersteller von Fairphone und Shiftphone versuchen, die Herkunft der Rohstoffe, die sie benötigen, zu verfolgen und mit Partnern zusammenzuarbeiten, die z.B. faires Gold bereitstellen. Was beide meiner Meinung nach schon vorbildlich machen: sie gestalten die Smartphones reparierbar und modular, sodass einzelne Elemente ausgetauscht werden können und das Smartphone länger in Verwendung bleiben kann.

    Organisation mit Apps – wie geht das denn anders?

    Da mein Handy langsam den Geist aufzugeben scheint, wollte ich anstatt mich nach einem neuen umzuschauen, lieber ausprobieren, ob es nicht auch ohne geht. Das ist gar nicht so einfach. Zum Beispiel bin ich nicht mehr spontan erreichbar, muss also besser im Voraus planen, vor allem, wenn es um Treffen mit meinen Freunden und Freundinnen geht. Ich hoffe dadurch wieder zuverlässiger zu werden. Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich häufiger zu spät komme oder kurzfristig Treffen verschiebe. Das gilt aber auch umgekehrt: ich muss mich darauf verlassen, dass andere auch zur verabredeten Zeit am verabredeten Ort sind. Für den Fall, dass etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt (zum Beispiel ein Zugausfall), wäre es vielleicht sogar ratsam, immer einen Plan B auszumachen.

    Ich  versuche schon länger auf Google Maps zu verzichten, und schaue mir lieber vorher am PC bei openstreetmap.org eine Karte an. Im Zweifelsfall frage ich eben vor Ort Menschen nach dem Weg. Und anstatt meine Bahntickets in der App zu kaufen, muss ich sie eben ausdrucken oder am Schalter besorgen. Leider ist das dann mit Papierverbrauch verbunden. Nach meiner Experimentierphase werde ich noch einmal abwägen müssen, was für mich persönlich wichtiger ist: Papierverbrauch oder Abhängigkeit vom Smartphone.

    Ein Leben ohne Smartphone – meine ersten Erfahrungen

    Die ersten beiden Wochen habe ich inzwischen schon hinter mir, und ich lebe noch. Hauptsächlich aufgefallen ist mir, dass ich mir keine Sorgen machen muss, mein Smartphone irgendwo zu vergessen. Und wenn ich in einer Gruppe von Leuten sitze und bei der ersten Gesprächspause manche ihr Handy rausnehmen, versuche ich stattdessen, das Gespräch weiterzuführen oder tagträume ein bisschen. Außerdem genieße ich den Anblick der Frühlingsblumen mehr, da ich nicht einfach schnell ein Foto davon machen kann. Ich habe auch festgestellt, dass es sehr angenehm ist, nicht mehr vor dem Einschlafen oder direkt nach dem Aufwachen auf mein Smartphone zu schauen. Nur muss ich mir jetzt auch noch einen Wecker zulegen (mein alter Wecker war leider nicht reparierbar, da man keine Ersatzteile dafür bekommt…). Unbestreitbar nützlich ist also am Smartphone, dass es viele Werkzeuge vereint – von Kamera über Wecker bis zu GPS.

    Unpraktisch ist vor allem, dass ich auch kein Telefon habe und mir dafür eines von Freunden leihen muss, wenn es doch mal etwas Längeres zu besprechen gibt, was per E-Mail sehr umständlich wäre.

    Letztes Wochenende habe ich mich außerdem mit einer Gruppe von Freunden in einer Art Jugendherberge getroffen, und vorher wohl nicht genau kommuniziert, wie ich anreise – und dann haben sie sich ganz schön Sorgen um mich gemacht und wussten nicht, ob ich überhaupt noch ankomme, da ich den letzten Zug und den letzten Bus genommen habe. Zum Glück hat es dieses Mal ohne Verspätungen geklappt.

    Ich werde also beobachten, was Smartphone-Verzicht für mein persönliches Leben bedeutet. Doch kann diese Entscheidung etwas an globaler Ungerechtigkeit verändern? Vielleicht nicht direkt. Aber wenn sich  KonsumentInnen bei diesem Thema zusammentun und mehr Transparenz fordern, sowohl von Unternehmen als auch von der Politik, die dabei entsprechende Standards festlegt, kann etwas bewegt werden. Denn heutzutage haben viele Entscheidungen, die man trifft, Auswirkungen an ganz anderen Stellen auf der Welt.

    Zum Weiterlesen:

    Utopia: Kinderarbeit in Kobalt Minen

    Utopia Artikel zum Fairphone

  2. I’m still dreaming of a green christmas! Tipps für’s nachhaltige Feiern neu aufgelegt.

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    Nicht immer muss man etwas Neues kaufen, um einer geliebten Person an Weihnachten ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und nicht immer muss man einen Blogartikel neu schreiben, um tolle Tipps für ein nachhaltiges Fest parat zu haben :). Entstanden vor zwei Jahren hat dieser Blogartikel nichts von seiner Aktualität eingebüßt und passt mit ein paar kleinen Ergänzungen auch noch 2018. Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren!

    Letztes Jahr zu Weihnachten: Opa hat die Weihnachtsgeschichte gelesen, es wurde„Stille Nacht“  gesungen, alle Geschenke wurden ausgepackt und bejubelt, die Kinder sind glücklich, pappsatt und müde. Eigentlich war’s ein schönes Fest. Und trotzdem: Etwas stört und stimmt nicht. Es ist der Müll auf dem Sofa, unter’m Baum, auf dem Boden, der Müll überall. Eine gigantisch große Landschaft aus Geschenkpapier. Schleifchen. Kärtchen. Goldbändern. Styropor. Verpackung. In diesem Moment fällt die Entscheidung: Nächstes Jahr wird alles anders. Wir wollen nicht mehr. I’m dreaming of a green christmas! Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie das geht: Weihnachten in nachhaltig.

    Winter 2018: Weil dieses Jahr zu Weihnachten ja alles anders, nachhaltiger werden soll, braucht es diesmal einen Plan. Denn eines wissen wir nur zu gut: Den größten Quatsch kauft man im Stress. Mal eben schnell ein Buch von der Spiegel-Bestsellerliste über die Rolle von Insekten bei der Aufklärung von Gewaltdelikten (wird schon gut sein). Eine CD von der Band, über deren Sänger die Freundin irgendwann mal gesagt hat, irgendwie sei der ja ganz süß. Das Glanzpapier mit den glücklichen Elch-Ehepaaren drauf, das praktischerweise im 1-Euro-Shop an Deiner Ziel-Straßenbahnhaltestelle feilgeboten wird.

    Im Netz trifft man auf genug Leute, denen es ähnlich geht: Sie sind nicht nur partiell angenervt von dem Verpackungswust, sondern von der weihnachtlichen Konsumlawine insgesamt. Kein Bock mehr auf immer mehr! Und sie überlegen sich Lösungen. Es gibt Blogs von MinimalistInnen, die Weihnachten gleich ganz absagen. Artikel von Leuten, die einfach gar nichts mehr schenken. Tipps von KonsumverweigererInnen, die an Weihnachten stundenlange Waldwanderungen machen, bloß, um der Geschenkeorgie zu entkommen. Puh. Nee. Weihnachten wollen wir ja schon. Aber halt anders!

    Wichteln statt Geschenke-Wust

    Los geht die Recherche! Auf einem Umweltportal wird die die gute alte „Wichtel“-Idee vorgeschlagen. Das funktioniert so: Im Bekannten- oder Verwandtenkreis wird im Vorfeld abgemacht (oder per Los bestimmt), wer wen beschenkt. Sprich: Ich ziehe Tante Lotte, meine Schwester Opa Werner. So gibt’s zu Weihnachten keine Materialschlacht, sondern Tante Lotte, Opa Werner und alle anderen bekommen jeweils EIN Geschenk. Das dann aber mit Zeit, Muße und Bedacht ausgewählt worden ist. Die Wichtel-Idee gefällt und kommt auf den „Green Christmas“-Zettel!

    Zeit statt Zeug

    Eine weitere interessante Idee ist „Zeit statt Zeug“.  Das ist ein Projekt, dass dazu ermutigen will, statt dem „fünften Schal, dem zehnten Parfum“ lieber Zeit zu verschenken.  „Nackenmassage statt Schal“, „Basteln statt bestellen“, „Stricken beibringen statt Pullover“ – es gibt Gutschein-Vorlagen mit professionellen Fotos, die man sich direkt selbst ausdrucken kann. Und auch die Möglichkeit, ganz eigene Ideen in ein schönes Layout zu fassen (denn JA, Küsse und Nackenmassagen sind nicht das Geschenk der Wahl für ALLE  Verwandten). Fazit: Egal, ob man nun tatsächlich die Gutscheinfunktion von „Zeit statt Zeug“ nutzen möchte oder nicht: Die Idee, einem lieben Menschen etwas von der eigenen Zeit zu schenken, ist vielleicht nicht neu, aber nötiger denn je. Check. Kommt auf die Liste!

    Gebrauchtes zum Fest: Ein No-Go wird salonfähig

    Will man aber doch lieber etwas „Handfestes“ schenken, so zeichnet sich im Netz ein neuer Nachhaltigkeitstrend ab: Gebrauchtes schenken! Lange Zeit ein No-Go und der Albtraum jedes Knigge-Connaisseurs, wird Secondhand, getragen von der Vintage- und Shabby-Chick-Welle, endlich auch an Weihnachten salonfähig. Eine schöne, handgestrickte Couchdecke vom Flohmarkt, Holzstühle mit Patina, aus dem Sperrmüll gerettet und frisch überzogen, eine alte Schreibtischlampe aus den 60ern – da ist so einiges denkbar. Aber auch das Zweithand-iPhone, bestellt bei Portalen wie „Backmarket“ oder bei Ebay ersteigert, landet bei einigen unter’m Baum.

    Für alle, dies ausprobieren möchten mit der Nicht-Neuware zu Weihnachten: Auf der Website des NachhaltigkeitsExperiments Second Future, dem Second-Hand-Label aus der Karlsruher Oststadt, könnt Ihr kostenlos Aufkleber und Aufnäher bestellen, die Eure gebrauchten Geschenke zum echten Statement machen.

    Geschenke einpacken: Natur schlägt Blingbling

    Hat man nun endlich alle Geschenke parat, kann’s ans Einpacken gehen. Und auch hier sind all jene im Vorteil, die einen gewissen Vorlauf in Sachen Nachhaltigkeit haben: Über’s Jahr gesammeltes Geschenkpapier („Nicht einfach aufreißen, Kind!“) lässt Dich mindestens einen Teil der Geschenke – Zack, zack! – aus dem Stand heraus ökologisch verpacken.

    Aber auch „normales“ Altpapier funktioniert an dieser Stelle gut: Zeitungspapier, verziert mit Tannenzapfen, getrockneten Orangenscheiben, einzelnen Zweigen, Zimtstangen, Origamisternen macht Deine vorweihnachtliche Verpackungsorgie gleichermaßen stylisch wie kompostierbar!

    Wer Altpapier aber partout nicht als weihnachtsfein durchgehen lassen will, kann natürlich auch auf Packpapier, die Königin des stilsicheren Understatements, zurückgreifen. Und bei neuem Geschenkpapier bleibt immerhin die Möglichkeit, auf den „blauen Engel“ zu achten, der Recyclingpapier ausweist. Ach, und wusstest Du schon: Faltest Du beim Geschenkeeinpacken sorgfältig, klappt’s auch ganz ohne Klebemittel wie Tesa. Bunte Wollfäden oder Bast machen dann Deine ökologischen Verpackungskünste perfekt! Auch ziemlich edel: Wer’s wie die JapanerInnen machen will, kann Geschenke in Stoff einwickeln. Geht einfach, sieht kunstvoll aus und heißt: Furoshiki. Sehr schick! Kommt auf die Liste!

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    Die japanische Einpackkunst „Furoshiki“. Schick, schick!

    Last but not least gibt es noch die Super-easy-super-fix-Variante für Mehrfacheltern, die es sofort auf meinen Zettel schaffte: Einen großen Sack für jeden. Alle Geschenke rein. Große Schleife drum. Reihum wird ausgepackt. Wir wünschen entspannte Weihnachten ;-)!

    Hohoho! Lass den Wald ins Haus!

    Weniger Blingbling und mehr Wald macht sich natürlich auch in Deinem Haus ziemlich gut: Orangenscheibenketten und Tannengrün am Regal oder ein Adventskranz ohne Plastikdeko sind zeitlos schön. Unterschiedliche, bereits im Haus vorhandene Kerzen machen das Ganze – eins, zwei, drei, vier – zum Unikat.

    Und der Baum? Da kannst Du richtig klotzen! Gleich notieren: Mit der Zickzack-Schere Bänder aus altem Stoff schneiden und zu Schleifen binden, echte Plätzchen, Papier- und Strohsterne dran, Kerzen aus Bienenwachs oder Stearin statt billiger Erdölprodukte auf die Zweige setzen. Die Elektrovariante: LED-Lichterkette statt Billigblinker.

    Hier gibt es auch noch eine coole Idee für alle Gold-und-Glitter-Freundinnen und Freunde: Trefft Euch doch einfach mal zum Plätzchenessen und Christbaumkugel- und Dekotausch! So kann man kreativ bleiben, ohne alle Jahre wieder alles neu zu kaufen. Unter welchen Bedingungen industriell gefertigter Weihnachtschmuck produziert wird, könnt Ihr übrigens hier lesen.

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    DIY-Adventskranz. Mehr Wald statt mehr Blingbling.

    Dein Tannenbaum? Ein Däne mit georgischem Migrationshintergrund!

    Naturmaterialien, Bänder, Plätzchen – den Baumschmuck ist also geklärt für dieses Jahr. Aber was ist eigentlich mit dem Christbaum selbst? In der Regel sind die Tannenbäume in den deutschen Wohnzimmern in Dänemark gewachsen, unter dem Einfluss von Pestiziden und Düngemitteln als Garanten für einwandfreien Wuchs. Zuvor wurden die Samen in Georgien unter lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen in vielen Metern Höhe von Arbeitern ohne Kletterausrüstung geerntet – der deutsche Durchschnittsweihnachtbaum ist so gesehen also eher ein Däne mit durchaus problematischem georgischem Migrationshintergrund. Überhaupt: Bäume absägen – kann das mit Nachhaltigkeit vereinbart werden? Mhm.

    Im Netz finden sich Leute, die auf den Baum an Weihnachten ganz verzichten oder einzelne Zweige zu Gabenbäumen drapieren. Und dann gibt es noch verschiedene Anbieter und Initiativen, die das Weihnachtsbaumgeschäft ökologischer und fairer machen wollen. Beim Bio-Weihnachtsbaumversand gibt‘s zum Beispiel gesägte Bio-Nordmanntanne aus deutscher Herkunft. Bei „Fairtrees“ kann man dänische Tannen kaufen, deren Zapfen in Georgien unter fairen, sicheren Bedingungen geerntet wurden. Und auf der Website von Robin Wood werden Biobaum-Verkaufsstellen von Tannen aus der Region gelistet. Fairtrees kannst Du übrigens in Gaggenau, Pforzheim und Bretten kaufen. Biobäume bekommst du bei der Bauhauskette Baumarkt in der Oststadt. Immerhin „von hier“ sind die konventionell gezogenen Bäume, die man gemeinsam mit den FörsterInnen zu bestimmten Terminen in den Wäldern rund um Karlsruhe schlagen kann. Und noch mehr Infos rund um den „grünen“ Baum gibt’s bei Utopia.

    Von einem grünen Weihnachtsfest kann man träumen. Oder es einfach ausprobieren.

    Am Ende des Recherchetags zum Thema „Grüne Weihnachten“ stehen jede Menge Ideen auf unserem Zettel und es summt im Kopf. Da sind noch so viele Fragen! Nachhaltiges Weihnachtsessen, was passt da zu uns? Biofleisch? Fleisch vom Metzger? Lieber gleich vegetarisch? Oder gar vegan? Wie die Verwandten überzeugen, zurückhaltend und mit Bedacht zu schenken – ohne sie zu kränken? Baum ja – oder nein? Und wenn – woher? Wie untrennbar sind Weihnachten und das wohlige Gefühl dabei eigentlich mit Konsum verbunden?

    Es ibt wohl keine Patentlösung für ein nachhaltiges Weihnachten . Nur Möglichkeiten. Ideen. Versuche. Aber zuversichtlich sind wir trotzdem, I’m dreaming of a green christmas. Und außerdem werde ich’s einfach ausprobieren.Merken

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  3. Schluss mit Plastikflaschen – Zukunftsraum wird Refill-Standort

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    Ab sofort ist der Zukunftsraum Refill-Standort und damit Teil der deutschlandweiten Refill-Bewegung. Unter dem Motto „Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen“ macht die Refill-Initiative auf den immensen Plastikkonsum unserer Gesellschaft und die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik aufmerksam – und darauf, dass es auch anders geht. Das Prinzip ist ganz einfach und lautet: Müllvermeidung.

    Geschäfte, Apotheken, Cafes, Büros und nun auch der Zukunftsraum in Karlsruhe weisen mit einem Refill-Aufkleber an Türen und Fenstern darauf hin, dass mitgebrachte Flaschen kostenlos mit Wasser aufgefüllt werden. Auffüllen statt Wasser in Plastikflaschen kaufen ist das simple und wirkungsvolle Prinzip von Refill zur Müllvermeidung. Warum eigentlich?

    Die Plastikmüll-Problematik

    Viel zu oft wird Plastik nicht richtig entsorgt und recycelt, landet in der Natur. Erst fällt es auf die Straße, der Wind weht es weiter in Flüsse und über diese gelangt es in Meere und Ozeane. Die Vermüllung unserer Umwelt mit Plastik hat inzwischen extreme Ausmaße angenommen. 2015 lag der Verbrauch von Kunststoff in westeuropäischen Ländern pro Kopf bei 136 kg, 1980 noch bei 40 kg (siehe statista). Die Deutsche Umwelthilfe beziffert die Zahl der Plastikflaschen, die täglich (!) in Deutschland verkauft werden, mit 46 Mio. In vielen z.B. asiatischen Ländern fehlen Recycling-Infrastrukturen gänzlich, so dass Plastik in großem Ausmaß direkt in die Meere gelangt. Die Folgen für die Umwelt sind teilweise verheerend. Wir alle kennen die Bilder von Müllstrudeln im Meer, vermüllten Stränden und verendeten Seevögeln, die Plastikpartikel mit Nahrung verwechselt haben. Mikroorganismen sind nicht in der Lage, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. So werden Plastikpartikel immer kleiner, aber nie abgebaut. Es entsteht Mikroplastik. Laut Umweltbundesamt benötigt eine Plastikflasche 450 Jahre bis sie zersetzt ist. Zum Vergleich: Bananenschalen und Papiertüten brauchen für den Zersetzungsprozess etwa sechs Wochen.

    Plastikmüll ist überall – und gesundheitsschädlich für Mensch und Umwelt

    Unmittelbar sichtbare Müllmengen sind damit nur ein sehr geringer Teil des Vermüllungsproblems. Die zerfallenden Plastikteile setzen sich in den Ökosystemen ab, z.B. in Sedimenten – selbst in der Tiefsee, wo der Mensch selber gar nicht hingelangt. Meerestiere wie Muscheln und selbst Plankton nehmen Mikroplastik über die Nahrung auf und reichern es in ihren Organen und Muskeln an. Über die Nahrungskette gelangt es so in den menschlichen Körper. Welche Auswirkungen dies wiederum auf die Gesundheit von Mensch und Tier hat, ist bislang nicht vollständig geklärt.
    Zudem ist Plastik oftmals sehr leicht und wird deshalb durch Strömungen in den Meeren verteilt. Melanie Bergmann, Biologin und Tiefseeforscherin am Alfred-Wegener-Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, bezeichnete kürzlich die Tiefsee als Endlager für Plastik. Ihr zufolge gibt es keine Meere oder Ozeane mehr, die nicht betroffen sind. Plastik in großen Mengen findet sich in der Tiefsee, in der Antarktis, Arktis und auf entlegenen Inseln. Dies bestätigte kürzlich ein Forscherteam um den britischen Polarforscher Pen Hadow nach einer Expedition in die Arktis. Bergmann beziffert die Mengen an Plastik, die sich in der Tiefsee befinden, als hundert- bis tausendfach höher als die Mengen an Plastik an der Wasseroberfläche. Der BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. hat ferner darauf hingewiesen, dass zum Teil gesundheitsschädliche Additive von Kunststoffen wie Weichmacher, Stabilisatoren und Flammschutzmittel nicht an die Kunststoffe gebunden sind und mit der Zeit in die Umwelt und an den menschlichen Körper abgegeben werden können.

    Plastikfasten – mit der Wasserflasche beginnen

    Was also tun? Refill Deutschland setzt sich für ein plastikfrei(eres) Leben ein und setzt an einem essentiellen Punkt an: dem Trinkwasser, das unser wichtigstes tägliches Lebensmittel ist. Leitungswasser ist in Deutschland Trinkwasser und kann nahezu überall getrunken werden. Alle Zeichen stehen auf Plastikfasten. Wer auf Wasser in Plastikflaschen verzichtet, leistet bei der immensen Menge, die in Deutschland täglich verbraucht wird, einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung. Precycling ist Trend. Für alle Durstigen steht die Tür des Zukunftsraums weit offen.

    Refill im Radio!

    Im Juli 2019 hat der Radiosender „die neue welle“ das Thema aufgegriffen und ein Telefoninterview mit Sarah Meyer-Soylu geführt, die das Projekt ehrenamtlich betreut.

     

    Weiterführende Links

    Refill Deutschland

    BUND – Tipps zu plastikfreiem Alltag

    nachhaltig-sein.de – Plastik vermeiden: 30 Tipps für den Alltag

    BUND – Einkaufsratgeber Mikroplastik

  4. Wir und unsere Dinge. Von VerbraucherInnen zu GebraucherInnen unserer Produkte?

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    Jeder in Europa lebende Mensch besitzt durchschnittlich 10 000 Gegenstände – Tendenz steigend. Antje Di Foglio aus dem Quartier Zukunft-Team ist Produktdesignerin und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Altern von Dingen. Sie hat eine nachhaltige Vision: Lasst uns wieder zu GebraucherInnen unserer Produkte werden.

    Der kleine Jonas nimmt in der ersten Woche ohne Mama sein Kuscheltier mit in den Kindergarten. Opa Karl weigert sich mit Händen und Füßen dagegen, den alten, zerschlissenen Läufer im Flur wegzuwerfen. Die Dinge und wir – da ist doch etwas zwischen uns, eine Beziehung, eine Verbindung, ein Knistern.

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    Wenn wir und unsere Dinge eine gemeinsame Geschichten haben: Die Besitzerin dieses Eisbären ist 25 Jahre alt. Foto: Antje Di Foglio.

    Tatsächlich sind die Sachen, mit denen wir uns umgeben, mehr als bloße Gebrauchsgegenstände. Der Schrank im Schlafzimmer, meine Jeans, die Wände meines Elternhauses, die kleine Mauer im Garten: Unsere Dinge sind Identitäts- und Ankerpunkte in der Welt und helfen uns dabei, uns selbst zu verorten. Wer bin ich und wo befinde ich mich gerade? Wir können uns durch sie ausdrücken, finden an ihnen Halt. Aber was, wenn die Dinge in unserem Leben immer mehr werden? Und wir sie immer schneller ersetzen, austauschen, wegwerfen, neu kaufen? Was tut das mit uns und unserer Welt?

    Dinge werden hergestellt, um verbraucht zu werden

    „Heutzutage werden Dinge hergestellt, um verbraucht zu werden“, stellt Antje, die an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert hat, fest. Während klassische Materialien wie Holz, Metall, Porzellan, Leder, Leinen in Würde altern und Generationen überleben können, würden heute hauptsächlich Stoffe verwendet, die mit der Zeit unansehnlich und schadhaft werden. Shirts aus Polyacryl, Sideboards aus Pressspan, das Sofa aus Kunstleder: „Diese Materialien altern nicht. Sie gehen kaputt.“

    Dahinter stehe einerseits ein Wirtschaftssystem, das auf „geplante Obsoleszenz“, also den eingebauten Defekt in Produkten, setze, so Antje. Und andererseits ein längst verinnerlichtes, westliches Konzept von Ästhetik. „Das ist das hellenistische Weltbild, in dessen Tradition wir stehen und uns bewegen“, erzählt sie. „Es geht immer um Perfektion und um Jugend! Produkte heute sollen schön, glänzend, makellos sein. Es geht um die persönliche Optimierung durch‘s Mehr-machen und Mehr-kaufen.“ Schön, das bedeutet neu. Und was nicht mehr neu ist, das kann weg.

    Wabisabi statt alles neu

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    Vergänglichkeit in Gold: Die japanische Technik Kintsugi. Foto: Wikipedia.

    Eine alternative Sehgewohnheit, Ästhetiklehre, Philosophie hat Antje in Japan entdeckt: „Wabisabi“ heißt sie und integriert das Altern, das Unperfekte, Unvollständige und Vergängliche, findet Schönheit darin. Ein Holzboden mit tiefen Kerben von der jahrzehntelangen Benutzung durch eine Familie. Eine kunstvoll, aber sichtbar ausgebesserte Jacke. Ein kaputter Porzellanteller, den man unter Zuhilfenahme von flüssigem Gold wieder zusammengefügt hat. „ Bei Wabisabi geht es um Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit“, sagt Antje. Den Dingen ist es erlaubt, eine Geschichte zu erzählen. Man darf ihnen ansehen, dass sie in Gebrauch sind, gebraucht werden und mit ihren Menschen zusammenleben.

    „Die armen Wichtel von Yiwu“

    Tatsache ist: In den letzten hundert Jahren ist unsere Bindung an die Dinge verloren gegangen durch die Trennung zwischen Herstellung und dem Konsum von Produkten, zwischen den HandwerkerInnen, ArbeiterInnen und Kaufenden. Ein weltweites Phänomen, das Billiglohnländer zur Textilfabrik und Werkbank des Westens gemacht hat: Bizarre Berühmtheit erlangt haben etwa die Weinachtsdörfer in der chinesischen Provinz Yiwu. Zwei Drittel allen Weihnachtsschmucks stammt von dort. Ohne zu wissen, was sie da eigentlich herstellen, arbeiten Wanderarbeiter dort im Akkord für Hungerlöhne; „ die armen Wichtel von Yiwu“, nannte die FAZ die hier beschäftigten Menschen. Und veröffentlichte Fotos des chinesischen Fotografen Chen Ronghui, der einen Vater und seinen Sohn während der Arbeit abgelichetet hat – in roter Farbe und Chemikalien stehend, die Köpfe notdürftig geschützt durch Weihnachtsmannmützen.

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    Weihnachtsmützen wie diese kommen fast immer aus der chinesischen Provinz Yiwu.

    Ist Yiwu überall? Vielleicht kann man es als Sinnbild sehen für die Beziehungslosigkeit, in die wir zu unseren Dingen geraten sind. Und die vergiftete, fernöstliche Weihnachtsidylle führt uns die Auswirkungen dieser Abkoppelung deutlich vor Augen: Mensch und Umwelt werden ausgebeutet für Produkte, die nicht gekommen sind, um zu bleiben. Alle Jahre wieder enden sie auf der Müllkippe. Alle Jahre wieder kaufen wir sie neu.

    Von VerbraucherInnen zu GebraucherInnen?

    Aber: Was kann man als VerbraucherIn tun? Und welches Potenzial für Veränderung liegt im Selbstverständnis der Produzierenden? Antje jedenfalls sieht hier beide Seite in der Verantwortung – und glaubt daran, dass ein Wandel möglich ist. „Wir als GestalterInnen agieren in einem komplexen und weitverzweigten Spannungsfeld und besitzen eine große soziale und moralische Verantwortung, der wir uns nicht entziehen sollten, nicht entziehen dürfen. Wir GestalterInnen arbeiten ja eigentlich  für Menschen und an Beziehungen, geben Halt in einer chaotischen Welt durch unsere ästhetische Ordnung der Dinge. Produkte müssen nachhaltiger, ökologischer, menschenfreundlicher werden. Es darf keine Gestaltung um der Gestaltung Willen geben.“ Was würde passieren, wenn wir Dinge wieder mit Respekt betrachten, die Arbeit und Sorgfalt der HerstellerInnen anerkennen und achten? Wenn wir uns mit Dingen umgeben, die mit uns altern und leben dürfen – würden wir dann nicht erkennen, dass man gar nicht so viel Neues braucht?

    „Mit welchen Dingen lebe ich gerne zusammen? Mit welchen Dingen verbindet mich etwas? Das könnte man sich selbst einmal fragen“, sagt Antje. „Wer so einkaufen geht, wird auch Dinge zu sich nehmen, die er mehr wertschätzt und liebt und mit denen er langfristig zusammenleben will.“ KonsumentInnen, so glaubt sie, suchten zunehmend nach dem Echten, Wahrhaftigen, nach Authentizität und Sinn. „Die Ressourcen gehen zur Neige, in wenigen Jahrzehnten werden die Erdölvorkommen erschöpft sein. Es wird sich ein neues Verständnis des Konsumenten herausbilden. Vielleicht könnte man es so sagen: Wir müssen von VerbraucherInnen zu GebraucherInnen unserer Dinge werden.“

     

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    Antje Di Foglio hat an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe Produktdesign studiert. In ihrer Diplomarbeit „Spuren der Zeit“ hat sie sich mit den Beziehungen und Emotionen beschäftigt, die Menschen mit Produkten eingehen – und ihrer Bedeutung für Kultur und Gesellschaft. Die Arbeit liegt in gebundener Form im Zukunftsraum aus – Ihr dürft gerne reinlesen!

    Bei Quartier Zukunft möchte Antje den Menschen und BürgerInnen Wege zeigen, wie man schon im Kleinen aktiv eine Veränderung für sich und andere bewirken und Konsum anders gestalten kann. Wir finden nämlich: Kaufen hat eine Wirkung – auf Mitwelt, Umwelt, Nachwelt und uns selbst. Im neuen Jahr wollen wir dazu beitragen, Konsum bewusst, nachhaltig und lokaler zu gestalten und an Kulturtechniken wie Reparatur und Tausch erinnern. Gemeinsam mit Euch wollen wir uns Gedanken darüber machen, wie nachhaltiger Konsum in der Karlsruher Oststadt aussehen könnte. Hier auf unserer Website, Facebook & Twitter halten wir Euch auf dem Laufenden!

     

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  5. Zero Waste – null Bock auf Müll

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    Zero Waste – ein Begriff geistert seit geraumer Zeit durch die sozialen Netzwerke und Zero Waste-Blogs sprießen wie Pilze aus dem Boden. Aber was meint der trendige Begriff eigentlich genau? Wir waren im Netz unterwegs und haben Euch Infos über eine Bewegung mitgebracht, die im Internet ihren Anfang genommen hat und längst „viral geht“. Über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg denken junge Menschen über ihre Lebensweise nach und werfen bemerkenswert viel Engagement und Kreativität in die Waagschale bei dem Versuch, Nachwelt und Planet so wenig Müll wie möglich zu hinterlassen.

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     Zero Waste around the world

    Shia aus Bochum wäscht sich die Haare mit einem Gemisch aus Wasser und Roggenmehl. Bea aus Mill Valey, Kalifornien, putzt sich die Zähne mit einem Zahnpulver, das sie selbst aus Natron und Stevia herstellt. Olga aus Köln und ihre Familie benutzen statt Klopapier eine „Popobrause“, die an den Wasserhahn des Waschbeckens angeschlossen werden kann. Und Natasha aus Kapstadt, Südafrika, geht nie zum Bäcker ohne ihren Brotbeutel. Was Zero Waste-BloggerInnen weltweit gemeinsam haben ist: null Bock auf Verpackungen, null Bock auf Plastik, null Bock auf Müll.

    Eine Utopie wird zum Lifestyle

    Aber jetzt mal ehrlich: „Null Müll“ – wie soll das funktionieren? Tatsächlich ist Zero Waste gegenwärtig ein Ideal, eine Utopie und die Zero-Waste-Bewegung der Versuch einer Annährung ans Null-Müll-Ziel. „Zero Waste“ meint also eher eine Einstellung als eine wörtlich gemeinte Praxis, eine Art Lifestyle, eine neue, nachhaltige Art der Lebensführung. Und die Zero Waste-PraktikerInnen? Sie sind sowas wie die PionierInnen einer ganz neuen, unglaublich einfallsreichen Dimension der Müllvermeidung.

    Sechsmal „R“

    Refuse, reduce, reuse, repair, recycle, rot – auf Deutsch: zurückweisen, reduzieren, wiederverwerten, reparieren, recyceln, kompostieren – sind dabei die sechs goldenen Regeln der Zero Waste-Bewegung. Wir haben das mal für Euch zusammengefasst:

    Refuse: Das Mülleinsparen fängt für Zero-Waste-AnhängerInnen bereits im Geschäft an und erfordert vor allem das nicht immer einfache Einüben des Neinsagens: Neinsagen zur Plastiktüte, zum Werbegeschenk, zum Hochglanzwerbeflyer und dem kleinen Plastikspielzeug aus der Apotheke mit der Lebensdauer einer nicht mehr allzu rüstigen Eintagsfliege.

    Reduce: Was brauche ich wirklich? Bewusster (Nicht-)Konsum spart Müll, schafft Übersicht und Platz für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, glauben die Zero-Waste-ExpertInnen.

    Reuse: Secondhand statt Fast Fashion, Pfandgläser statt PET, Menstruationstasse aus Silikon statt Wegwerfbinden, Stoffwindeln statt Pampers: Zero-Waste setzt auf Wiederverwertbares statt auf Cradle-to-Grave-Produkte.

    Repair: Reparieren statt Kaufen bedeutet natürlich auch: Reparieren statt Wegwerfen. Ergo: Weniger Müll! Übrigens: Reparieren und Spaßhaben kann man prima verbinden; zum Beispiel bei unserem ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt ;-).

    Recycle: Wertstoffe wie Papier, Plastik, Metall, Holz und Glas recyceln! Die gute alte Mülltrennung gehört natürlich auch bei Zero Waste dazu.

    Rot: Essens- und Gartenabfälle sind kompostierbar und sollten nicht auf der Müllkippe landen. Wer keine Biotonne hat oder mal was wagen möchte, kann sich sogar auf dem Balkon mittels einer witzigen Wurmkiste selbst darin versuchen, aus Küchenabfällen mit der Hilfe der kleinen, buddelfreudigen Tierchen Blumenerde herzustellen.

    Abschied von „immer so gemacht“

    Zero Waste ist eine Bewegung, bei der jedeR mitmachen kann und die kreativ statt dogmatisch versucht, eine Kultur der Nachhaltigkeit ganz praktisch voranzubringen. Neugierig wird „das haben wir doch schon immer so gemacht!“ hinterfragt und neue Strategien einfach ausprobiert. Das, was man dabei gelernt hat, wird prompt an die Netzgemeinde weitergegeben. Weil Zero Waste auch viel mit Do-it-yourself zu tun hat, gelingt dabei natürlich nicht alles auf Anhieb und so manche Idee hat Ihre Kinderkrankheiten. „Habe jetzt dein Rezept für selbstgemachtes Spülmittel ausprobiert. Leider geliert es so heftig, dass ich es nicht mal aus der Flasche herausgequetscht bekomme“, schreibt eine Userin in der Kommentarleiste eines Zero Waste-Blogs. Manchmal kann es aber auch ganz einfach sein – zum Beispiel, wenn es gar keine Null-Müll-Alternative braucht: „Bei der Zero Waste-Umstellung fing ich an zu recherchieren und stieß darauf, dass Wattestäbchen sogar schaden!“, schreibt Bloggerin Shia auf ihrem Blog „wastelandrebel“ zum Thema Q-Tipps. „Sie können das Trommelfell verletzen und statt das Ohr zu reinigen, schiebt man damit nur das Ohrenschmalz sowie andere Verschmutzungen tiefer in das Ohr, was zur Bildung eines Propfens vor dem Trommelfell führen kann!“ Q-Tipps gibt’s im Bad von Shia jetzt einfach nicht mehr. „R“ wie „Reduce“.

    Probiert doch auch mal Zero Waste-Ideen im eigenen Alltag aus! Wenn Ihr mehr wissen wollt über die junge Bewegung und neugierig seid auf kreative Anti-Müll-Strategien, seid Ihr auf diesen Blogs richtig:

    www.zerowastefamilie.de

    www.zerowastelifestyle.de

    www.zerowastehome.com

    www.zerowastemunich.com

    www.wastelandrebel.com

    www.trashisfortossers.com

     

    Und hier findet Ihr noch mehr Zero-Waste-Bloggerinnen – weltweit:

    http://wastelandrebel.com/de/zero-waste-bloggers/

     

    Bücher über Zero Waste und Müllvermeidung gibt’s natürlich auch, zum Beispiel diese hier:

    Shia Su: Zero Waste. Weniger Müll ist das neue Grün

    Bea Johnson: Glücklich leben ohne Müll!

    Anneliese Bunk, Nadine Schubert: Besser leben ohne Plastik

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  6. Das NachhaltigkeitsExperiment BEETE & BIENEN macht die Oststadt essbar – und bringt sie zum Summen!

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    Mit tollen Ideen, wie Gemeinschaft und Entschleunigung in der Karlsruher Oststadt vorangebracht werden können, überzeugten die Teams von BEETE & BIENEN, KREATIV-SALON, OSTSTADT TREFF und SECOND FUTURE die Jury von „Dein NachhaltigkeitsExperiment“: Ab sofort werden die vier Gewinnergruppen ihre Konzepte mitten drin im realen Leben der Oststadt erproben. Vorab gibt‘s für Euch aber jetzt schon mal mehr Infos zu den einzelnen Projekten. Diesmal stellen wir vor: Das „summende“ NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen“! 

    Beete& Bienen 6

    Beete & Bienen präsentieren ihr NachhaltigkeitsExperiment auf dem Straßenfest in der Oststadt.

    Sowieso klar: Ohne Bienen gibt’s keinen Honig. Dass wir aber in existenzielle Not gerieten, gäbe es die fleißigen Tierchen nicht, ist vielen gar nicht bewusst. Denn Tatsache ist: Gut 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen werden von Bienen bestäubt. Alles hängt zusammen: Pflanzen, Bienen, Menschen.

    Das NachhaltigeitsExperiment BEETE & BIENEN stellt sich in Zeiten des weltweiten Bienensterbens auf die Seite der gestreiften HonigspezialistInnen und will im öffentlichen Raum der Karlsruher Oststadt Naschbeete anlegen, die Menschen und Bienen gleichermaßen Nahrung anbieten. Außerdem sollen in einem weiteren Schritt Bienenbehausungen, auch Beuten genannt, aufgestellt und Honigbienen im Stadtraum angesiedelt werden. Die HobbyimkerInnen und StadtgärtnerInnen von BEETE & BIENEN wollen auf diese Weise zeigen, dass Menschen, Pflanzen und Bienen miteinander zu tun haben, zusammengehören und diese Symbiose für die BewohnerInnen erlebbar machen. Beeren, Kräuter, Obst und Gemüse sollen mitten in der Oststadt wachsen und gedeihen, zum Probieren einladen, den Oststadt-Bienen einen Lebensraum bieten und sie mit Nektar und Pollen versorgen.

    Verantwortung übernehmen

    Starten wird das Beete & Bienen-Team zunächst mit zwei bis drei Standorten für Naschbeete und Bienenbeuten. Dabei soll sich in den Beeten alles finden, was das Herz begehrt: „Da lässt sich schon eine ganze Reihe von naschbaren Früchtchen erdenken, so beispielsweise Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren, Jochelbeeren, Himbeeren aber auch kleine Obstgehölze wie Pfirsiche, Aprikosen, kleine Äpfel und Birnensorten, Pflaumen. Einfach alles, was in unserem Klima sowieso gedeiht, aber leider bislang viel zu wenig Berücksichtigung bei der Gestaltung von Grünflächen in Karlsruhe fand“, erzählt Urban Gardening-Spezialistin Nadine Neblung aus dem Projektteam. Hinweistafeln auf den bespielten Flächen sollen den PassantInnen Infos über die Naschbeete, deren Pflege, Bienen an sich und Stadtimkerei im Besonderen geben. Dabei ist es auch eines der Ziele des Experiments, genau jene verlässlichen, gemeinschaftliche Strukturen zu schaffen, die es braucht, um sich gut um die Pflanzen und Tiere zu kümmern.

    Sich gegenseitig klug machen

    Bei Beete & Bienen geht es auch um Wissensvermittlung und darum, sich gegenseitig klug zu machen: Jeder kann Wissen einbringen oder sich im Zusammenhang mit dem Experiment Wissen aneignen und dieses dann weitergeben. Auf diese Weise soll konkretes Know-How zu Stadtimkerei und Gartenarbeit zusammengetragen und vervielfältigt werden. Zum Imkern, beim Bienenbeuten- und Beetebauen kommen die Menschen aus der Oststadt mit den GärtnerInnen und ImkerInnen von Beete & Bienen zusammen, tauschen sich aus, besuchen Workshops und  lernen einander kennen.

    Beobachten, entschleunigen, in Kontakt kommen

    Wenn sich die OststädterInnen dann demnächst gemeinsam um Beete kümmern und entspannt das Treiben der Bienen am Flugloch beobachten, sind sie dann auf einmal ganz nah dran an den natürlichen Zusammenhängen. „Die Bienen als Volk agieren nicht wie einzelne Insekten, sondern wie ein Superorganismus. Das läßt sich ständig neu beobachten. Die Bienen agieren als einzelne ‚Gehirn‘-Zellen eines großen Ganzen“, erklärt Rainer Romer aus dem Beete & Bienen-Team. Um den direkten Ertrag von Obst, Kräutern, Honig geht es Beete & Bienen übrigens nicht vorrangig. Sicher: Die Naschbeete sollen alle dazu einladen, ein paar Beeren zu stibitzen oder ein Zweiglein Rosmarin mitzunehmen. Beim Naschen miteinander ins Gespräch zu kommen, ist dem Projektteam jedoch viel wichtiger; Kinder und Menschen allen Alters sollen erleben können, wie Früchte wachsen und an ihrem Gedeihen mitwirken dürfen. „Wir möchten dazu beitragen, den öffentlichen Raum für Menschen und Insekten zu einem angenehmen Lebensraum zu machen, an dem man sich treffen, austauschen und entspannen kann“, sagt Beete & Bienen-Imkerin Katrin Sonnleitner. „Uns geht es auch um das Bewusstsein, dass die Stadt allen Bewohnern gehört und sie zusammen noch lebenswerter gestaltet werden kann.“

     

    Das NachhaltigkeitsExperiment BEETE & BIENEN interessiert Dich? Hier kommen Deine Infos:

    • Die AG Beete trifft sich JEDEN ERSTEN MITTWOCH, 18.00 Uhr, im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46.
    • Die Gesamtgruppe Beete & Bienen trifft sich JEDEN DRITTEN MITTWOCH im Monat um 18.00 Uhr ebenda. Ihr seid herzlich willkommen!

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  7. Kleidertauschparty im Zukunftsraum

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    Ja doch: Der Sommer ist da! Und pünktlich zum Start der T-Shirt-Saison bietet sich wieder die Gelegenheit, den eigenen Kleiderschrank zu entrümpeln und neu zu bestücken. Bereits zum dritten Mal können Kleidungsstücke, Accessoires, Taschen und Schuhe im Zukunftsraum getauscht werden. Die Veranstaltung möchte ein Zeichen setzen gegen Fast Fashion und im kreativen Tausch von Textil das gemeinsame Miteinander fördern. Ihr seid herzlich eingeladen, vorbeizuschauen! Über Kuchen, Knabbereien und alles, was sonst von der Hand gegessen werden kann, freuen wir uns!

    Wann?

    Samstag, 25. Juni, 15:00 Uhr

    Wo?Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe

  8. Teilen und Tauschen – ein Ansatz für mehr Nachhaltigkeit

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    Das Teilen und Tauschen von Gegenständen als alternative Form des Besitzes ist heute in vielen wohlhabenden Gesellschaften längst nicht mehr nur in der „Ökoszene“ zu beobachten. Als Ergebnis eines gewachsenen Bewusstseins für Nachhaltigkeit und den Wert von Ressourcen, wird diesem Phänomen von der Bevölkerung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zunehmend Aufmerksamkeit zuteil. Das Quartier Zukunft unterstützt und fördert diese Entwicklung und integriert Teilen und Tauschen, das ‚Sharing‘, im Quartier durch verschiedene Angebote.

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    Teilen und Tauschen nach der Industrialisierung

    Das Teilen und Tauschen ist eine jahrtausendealte Kulturpraxis. Durch den steigenden Wohlstand in westlichen Industrienationen und die ständige Verfügbarkeit von Konsumgütern wurde sie jedoch im Verlauf des 20. Jahrhunderts verdrängt. Immer mehr Menschen wurde es durch industrielle Produktion möglich, die meisten Gegenstände selbst zu besitzen statt sie zu leihen, zu teilen oder zu tauschen. Damit ging einher, dass das Benutzen von gebrauchten Gegenständen zunehmend mit Bedürftigkeit assoziiert wurde, und Teilen und Tauschen verlor für den wohlhabenden Menschen an Bedeutung.

    Teilen und Tauschen als Ansatz für mehr Nachhaltigkeit

    Heute jedoch ist für viele Menschen, die sich auch Neuware leisten könnten, das Nutzen gebrauchter Gegenstände oder das Auftragen von Kleidung keineswegs mehr Zeichen von Bedürftigkeit. Vielmehr kann hierin ein gestiegenes Bewusstsein für Nachhaltigkeit erkannt werden, das zur Entwicklung neuer Praktiken des Sharings führt. Prominente Beispiele sind das Car Sharing oder die gemeinschaftlich nutzbaren Fächerräder der Stadt Karlsruhe, sowie Onlineplattformen, auf denen von Privatleuten gebrauchte Gegenstände verkauft werden.

    Begünstigt wird diese Entwicklung durch den finanziellen Nutzen, den man vom Tauschen, Teilen, Leihen, Mieten oder Weiterverwenden hat. Warum sollte man selbst eine teure Bohrmaschine anschaffen, die während ihrer Lebenszeit durchschnittlich nur 12 Minuten verwendet wird, wenn man diese stattdessen leihen kann? In einem Mehrparteienhaus kann auf diese Weise sogar ein erster Kontakt zu den Nachbarn entstehen, der am Ende nicht nur zu Sharing und Ressourcenschonung, sondern auch zu mehr Gemeinschaftlichkeit führt.

    Wie bei vielen Ansätzen zur Förderung von Nachhaltigkeit, muss man aber auch bei jeder Form des Sharing genau hinschauen, ob dieses wirklich nachhaltig ist. Denn mancherorts hat die ständige Verfügbarkeit von Autos verschiedener Anbieter des Car Sharing dazu geführt, dass bisher zu Fuß oder per Rad zurückgelegte Kilometer stattdessen mit dem Auto gefahren werden. Ein genauer Blick auf die Auswirkungen ist also auch bei Sharingkonzepten notwendig.

    Teilen und Tauschen im Quartier

    Das Quartier Zukunft ist im Sinne der Verwirklichung von Nachhaltigkeit darum bemüht, diese Entwicklung zu fördern. Es bietet deshalb verschiedenen Gruppen und Veranstaltungsformaten einen Raum. Seit Kurzem trifft sich die foodsharing-Ortsgruppe monatlich im Zukunftsraum, um vor dem Wegwerfen gerettete Lebensmittel zu verteilen. Außerdem war die erste Kleidertauschparty in Kooperation mit dem Quartier Zukunft ein voller Erfolg!

    Doch Praktiken des Sharing schonen nicht nur die Umwelt und sparen Geld. Sie eignen sich auch dazu, Wissen und Fähigkeiten zu teilen und tauschen, und dabei die Entstehung von Gemeinschaft zu fördern. Denn wer im FabLab, einer offenen Werkstatt, oder beim ReparaturCafé des Quartier Zukunft tüftelt, lernt dabei auch neue Leute aus dem Quartier kennen. Auch Wissenstransfer und Gemeinschaftsbildung sind wichtige Aspekte von Nachhaltigkeit. Denn diese strebt nicht nur ein umweltverträgliches, sondern auch ein gutes Leben für alle heute und zukünftig lebenden Menschen an.

  9. Kleidertausch für Frauen im Zukunftsraum

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    Was für die Eine alt und langweilig geworden ist, ist für die Andere noch neu und aufregend. Warum also nicht Hemd gegen Hose, Kette gegen Tasche tauschen? Am 24. Oktober von 14.00 – 17.00 Uhr wird deshalb der Zukunftsraum mit der Kleidertauschparty von Christine Bitterwolf in Kooperation mit dem Quartier Zukunft in Modeboutique und Laufsteg verwandelt. Das Quartier Zukunft Team freut sich sehr, in seinem Zukunftsraum erstmals eine Kleidertauschparty beherbergen zu dürfen.

    Das Prinzip: Tauschen statt kaufen!
    Mit der Kleidertauschparty am 24. Oktober möchten wir ein Zeichen gegen den traditionellen Konsum setzen.

    Der Kleiderschrank ist bis an den Rand gefüllt, aber es findet sich darin nichts zum Anziehen? Das Lieblingskleid will einfach nicht mehr so recht passen? Dieses Phänomen kennt wohl fast jede Frau und eine Kleidertauschparty ist genau der richtige Ort für überzählige Kleidungsstücke, Taschen, Schmuck und vieles mehr eine neue Liebhaberin zu finden. So kann im Kleiderschrank Platz für Neues geschaffen und in geselliger Runde die eine oder andere schöne Eroberung gemacht werden.

    Auf Kleidertauschpartys kann man also in Mode schwelgen und mit vollen Tüten nach Hause gehen und dabei gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Denn jedes Kleidungsstück, das nicht entsorgt und durch ein neu gekauftes ersetzt wird, tut Mensch und Natur gut, verbessert die CO2-Bilanz und verhindert das Anwachsen unserer Müllberge.

    Deshalb etablieren sich seit einigen Jahren in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München und nun auch in Karlsruhe Kleidertauschpartys. Und weil das große Interesse den Rahmen eines Wohnzimmers inzwischen sprengt, wird das von Christine Bitterwolf ins Leben gerufene Event nun erstmals im Zukunftsraum des Quartier Zukunft stattfinden.

    So funktioniert es
    Wer Freude an Kleidung, Tauschen und Geselligkeit hat, ist herzlich dazu eingeladen Kleiderschrank, Schmuckkästchen oder Schuhregal auf den Prüfstand zu stellen und alles Überzählige zur Kleidertauschparty mitzubringen – natürlich frisch gewaschen und unbeschädigt. Dort werden alle Schätze in die Mitte gegeben und jede sucht sich die Dinge heraus, die ihr gefallen, und kann sie mitnehmen.

    Damit die Kräfte reichen, um alle Kleidung zu durchstöbern und anzuprobieren, sind auch Knabbereien und alles, was sonst von der Hand gegessen werden kann, willkommen!

    Wenn sich auch Männer angesprochen fühlen: Schreiben Sie uns gerne eine Mail, dann organisieren wir bei ausreichendem Interesse bald auch eine Kleidertauschparty für Männer: sarah.bloesy9@partner.kit.edu

    Wann und wo
    Am 24. Oktober 2015 von 14 bis 18 Uhr im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe. Parkplätze, Sitzgelegenheiten und eine Spielecke für Kinder stehen zur Verfügung.

    Die Kleidertauschparty – eine Kooperation des Quartier Zukunft – Labor Stadt mit Christine Bitterwolf. Wir freuen sich auf Sie!

  10. Karlsruhe trifft die Welt – Inspiration für nachhaltiges Stadtleben

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    Wie kann ein nachhaltiges und gutes Leben in unseren Städten gelingen? Dieser Frage geht die Mitmach-Ausstellung Karlsruhe trifft die Welt am 1. und 2. Juli 2015 als Beitrag zum 300. Stadtgeburtstag von Karlsruhe nach und präsentiert regionale wie auch internationale Projekte zum nachhaltigen Stadtleben. Im Bürgerpavillon im Karlsruher Schlosspark bietet die Ausstellung Raum für gute Ideen und Inspiration für Neues.

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    Knapper werdende Ressourcen, der Klimawandel, soziale Ungleichheit, Wohnungsknappheit und der demographische Wandel – diese sind nur einige Herausforderungen, mit denen Städte im 21. Jahrhundert konfrontiert sind. Viele Pioniere, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Wissenschaftler und andere haben sich bereits auf den Weg gemacht, um städtische Lebensräume fit für die Zukunft zu machen. Oftmals mit kleinen Schritten gelingt es ihnen, Städte ein gutes Stück nachhaltiger zu gestalten. Sie sehen dabei den Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung weniger als „Verzicht und Krise“, denn als Chance für mehr Lebensqualität der Menschen, die heute und morgen – nicht nur in unseren Städten – leben. Lassen wir uns von den Vorreitern für nachhaltige Stadtentwicklung inspirieren!

    Die Mitmach-Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben Karlsruhe trifft die Welt stellt gute Beispiele für nachhaltiges Leben aus Karlsruhe und Städten weltweit in 4 thematischen Ausstellungsräumen vor:

    • Mobil werden
    • Gemeinschaften gestalten
    • Ressourcen und Klima schützen
    • Nachhaltige Stadt entwickeln

    Plakate, Fotografien, plastischen Exponate, Videobeiträgen uvm. greifen Themen wie Lebensmittelrettung, ganzheitliche Radwegekonzepte, urbanes Imkern, unterkulturelles Zusammenleben in der Stadt, Energieoptimierung von Gebäuden, Elektromobilität, eine über Crowdfunding finanzierte Fußgängerbrücke und weitere auf und inspirieren zum eigenen Handeln.

    Ihr Beitrag in Karlsruhe trifft die Welt

    Das Team des Quartier Zukunft hat im Frühjahr 2015 die Öffentlichkeit gefragt „Welche nachhaltigen Stadtprojekte begeistern dich? und dazu aufgerufen, Beiträge für Karlsruhe trifft die Welt einzureichen. Diese werden nun anlässlich des 300. Stadtgeburtstages von Karlsruhe in der Ausstellung gezeigt.

    Die Ausstellung wird erstmals im Bürgerpavillon des Karlsruher Stadtgeburtstages gezeigt.

    Die Ausstellung wird erstmals im Bürgerpavillon des Karlsruher Stadtgeburtstages gezeigt.

    Die Zeit für Einreichungen ist aber noch nicht abgelaufen. Wenn Sie weitere gute Beispiele in die Ausstellung bringen möchten, sind Sie herzlich dazu einladen. Die 3 thematischen Ausstellungsräume – Mobil machen, Gemeinschaft gestalten und Ressourcen und Klima schützen – sowie ein thematisch offener Ausstellungsraum bietet viel Platz für kurzfristige und spontane Ergänzungen. Setzen Sie sich mit uns über info@quartierzukunft.de in Verbindung oder bringen Sie Ihren Beitrag an einem der Veranstaltungstage direkt in die Ausstellung. Wichtig: füllen Sie je nach Thema ihres Ausstellungsbeitrages eines der Formulare aus, die Sie am Ende des Textes unter „Downloads“ finden, drucken Sie es aus und bringen Sie es am Veranstaltungstag mit. Das Formular fragt die Basis-Inhalte Ihres guten Beispiels für nachhaltiges Stadtleben ab. An beiden Veranstaltungstagen werden die Formulare auch zum Ausfüllen vor Ort zur Verfügung stehen. Sehr gerne können Sie das ausgedruckte Formular durch Fotos, Fotoserien, Texte (z.B. Gedichte, Essays etc.), Gegenstände, die Sie mit dem Projekt verbinden, Videos, uvm. ergänzen. Karlsruhe trifft die Welt ist eine Ausstellung zum Mitmachen – Ihr Beitrag ist herzlich willkommen.

    Die Ausstellung findet am 1. und 2. Juli 2015 im Bürgerpavillon im Karlsruher Schlosspark von jeweils 15 bis 18 Uhr statt. Wir freuen uns über Ihren Besuch, Ihre Ideen und die nachhaltigen Stadtprojekte, die Sie begeistern!

    Vom Bürgerpavillon in den Zukunftsraum – Save the Date!
    Vom 16. September bis 15. Oktober 2015 wird die Ausstellung ein zweites Mal in der Karlsruher Oststadt im Zukunftsraum gezeigt. Am Dienstag, den 15. September 2015 ab 17 Uhr findet die Ausstellungseröffnung statt.
     
    Bürgerpavillon und Nachhaltigkeit
    Karlsruhe feiert seinen 300. Stadtgeburtstag klimaneutral. Als Kooperationspartner der Stadt Karlsruhe hat sich das Quartier Zukunft sehr gerne dazu verpflichtet, das Ziel eines klimaneutralen Festivals zu unterstützen. Der Bürgerpavillon wurde auf dem Recycling-Prinzip aufbauend konzipiert und gebaut. Alle Bauteile sind wiederverwendbar.
     
    Downloads
    Formular Mobil_werden [PDF | 500 KB]
    Formular_Gemeinschaft gestalten [PDF | 500 KB]
    Formular Klima und Ressourcen schützen [PDF | 500 KB]
    Formular Nachhaltige Stadt entwickeln [PDF | 500 KB]
     
    Weiterführende Links
    Aufruf zu Beiträgen Karlsruhe trifft die Welt
    Informationen zum Bürgerpavillon
  11. Selbsthilfewerkstatt für Flüchtlinge entsteht

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    Seit einigen Tagen gibt es unmittelbar am Menschenrechtszentrum im Projektgebiet Oststadt das Gerüst der Selbsthilfewerkstatt zur Fahrradreparatur für Flüchtlinge zu entdecken. Der Träger des Quartier Zukunft Ideenpreises Im|Puls Oststadt, Bikes without Borders, hat vor wenigen Tagen mit dem Bau seiner Werkstatt begonnen.

     
    Die Selbsthilfewerkstatt entsteht
    Die großen Aufgaben sind abgearbeitet. Das Gerüst steht. Das Dach ist im Bau. Nur die Außenplatten müssen noch montiert werden. „Und mit der Inneneinrichtung müssen wir uns noch beschäftigen.“ sagt Tobias Fleiter, aktives Mitglied bei Bikes without Borders.
     
    Noch werden im Freien gemeinsam mit Flüchtlingen aus der nahe gelegenen Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) und dessen Außenstelle gespendete Fahrräder zusammen mit Flüchtlingen repariert und die Räder an die Flüchtlinge verliehen. Bald schon soll der Bau der Selbsthilfewerkstatt abgeschlossen sein, so dass unabhängig von Witterungsbedingungen in der Werkstatt gearbeitet werden kann. „Wir haben 4 Monate Winterpause gemacht, weil man hier draußen bei Minusgraden, Wind und Regen nichts machen kann. Im Menschenrechtszentrum im Raum der Rechtsberatung haben wir ein Regal mit Ersatzteilen und Werkzeugen. Aber es platzt aus allen Nähten. Die Werkstatt hilft da natürlich enorm“, so Fleiter.
     
    Der Weg zum jetzigen Bau der Selbsthilfewerkstatt war ein längerer Prozess, der Anfang 2014 begann. Damals erarbeitete Tobias Fleiter zusammen mit weiteren Mitstreitern Bikes without Borders als Projekt beim Freundeskreis Asyl e.V. Sie kamen mit Studierenden der Architektur am KIT zusammen, die im Rahmen eines Studienseminars erste Entwürfe einer Selbsthilfewerkstatt machten. Die Auszeichnung mit dem Ideenpreis Im|Puls Oststadt  habe ihnen vertrauen gegeben, die Werkstatt auch finanzieren zu können. Im Frühjahr 2014 war Bikes without Borders mit dem Preis vom Team des Quartier Zukunft ausgezeichnet worden. Es schlossen sich weitere positive Fügungen an, z.B. der günstige Erwerb von Baumaterial. Der Bauantrag konnte schließlich im Sommer 2014 gestellt und genehmigt werden. „Seither waren konkrete Planungen möglich“, so Fleiter. Die Architektur-Studierenden haben daraufhin ihre Entwürfe überarbeitet und die Realisierung der Werkstatt mit viel Engagement vorangetrieben. Durch eine große Spendenaktion konnten Ende 2014 letzte Finanzlücken geschlossen werden.
     
    Bikes without Borders werden aber nicht nur finanziell unterstützt. Viel Unterstützung erhalten die ehrenamtlich Engagierten auch vom Menschenrechtszentrum und dem Freundeskreis Asyl e.V. sowie von Einrichtungen des Alten Schlachthofs, z.B. beim Lagern von Baumaterial.
     
    Viele engagierte Hände und Köpfe
    Inzwischen wirken rund 50 Personen im Netzwerk des Projekts mit. Innerhalb dessen agiert ein Kernteam von rund 10 Personen, darunter Tobias Fleiter. Einige Reparateure kommen aus der Oststadt. Einige Quartiersbewohner kommen auch zur Selbsthilfewerkstatt, um eigene Räder zu reparieren. „Das Projekt bringt Menschen zusammen“, sagt Tobias Fleiter. Er betont: „Die Selbsthilfewerkstatt ist aber klar auf die Unterstützung der Flüchtlinge ausgerichtet.“
     
    Über Bikes without Borders
    Bikes without Borders ist ein Projekt des Freundeskreis Asyl e.V., das sich zum Ziel gesetzt hat, Flüchtlingen bei der Bewältigung ihres Alltages zu unterstützen, indem ehrenamtlich Engagierte gemeinsam mit Flüchtlingen der LEA reparieren. Die geliehenen Fahrräder ermöglichen es den Flüchtlingen, sich in Karlsruhe fortbewegen zu können. Bei dem begrenzten Budget, das den Flüchtlingen zur Verfügung steht, ist beispielsweise die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel kaum möglich. Positiver Nebeneffekt der Fahrradreparatur: Fahrradfahren verursacht keinen Schadstoff-Ausstoß und durch die Reparatur werden Ressourcen geschont. Aktuelle Informationen über das Projekt erhalten Sie stets auf dem Blog www.bikeswithoutborders.blogspot.de.

    Dieser Artikel basiert auf einem Interview mit Tobias Fleiter, Bikes without Borders, vom 21. April 2015. Das Interview führte Alexandra Quint.

    Weiterführende Links
    Ideenpreis Im|Puls Oststadt
    Website Freundeskreis Asyl
  12. ReparaturCafé: Beständige und neue Wege

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    Beim fünften ReparaturCafé  im Kinder-und Jugendhaus der Karlsruher Oststadt wurde wieder gehämmert, gelötet, genäht und repariert. Dabei arbeiten die ExpertInnen nicht alleine hinter verschlossenen Türen, sondern gemeinsam mit den BesucherInnen. So konnten nicht nur viele Gegenstände repariert, sondern auch Wissen weitergegeben werden. Der Termin für das nächste ReparaturCafé im Sommer 2015 steht bereits fest. Ein Rück- und Ausblick.

    „Nächstes Mal kann ich das selber machen!“ berichtete ein älterer Herr stolz, dessen Laptop einfach nicht mehr anging. Dass Gegenstände nicht nur Produkte, sondern auch Erinnerungswerte besitzen, merkte man, wenn man sich im Raum umsah. An der einen Ecke wurde ein alter Kassettenrekorder repariert, damit die selbstaufgenommenen Kassetten der Großmutter noch gehört werden können. Und in der anderen Ecke die Lieblingshose genäht.

    Aber auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz. Die Wartezeit wurde durch Kaffee, leckeren Kuchen und geselliges Zusammenkommen verkürzt.

    Das ReparaturCafé setzt erneut ein deutliches Zeichen gegen die Wegwerf-und Konsumgesellschaft. Hilfe zur Selbsthilfe heißt das Prinzip und wird im ReparaturCafé umgesetzt. Denn Wachstum auf allen Ebenen und als höchstes Ziel kann nicht endlos weitergehen. Ein bewussterer und achtsamer Umgang mit den Produkten führt zur Entschleunigung des eigenen Lebens und wirkt unnötigem Produkterwerb entgegen.

    Wissenschaft und das ReparaturCafé

    Inwiefern diese Impulse zu einem achtsameren Leben auch zu mehr Bewusstsein für  Nachhaltigkeit führen, untersucht das Quartier Zukunft in einer Begleitforschung. Dank der Mithilfe von allen BesucherInnen wurden zahlreiche Fragebögen dazu ausgefüllt, die einen wichtigen Bestandteil der Forschung bilden. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen BesucherInnen bedanken, die an der Umfrage teilgenommen haben.

    In den kommenden Monaten wird es zudem einen Workshop mit den ReparaturCafé Reparateuren und OrganisatorInnen geben. Gemeinsam soll an Fragen zum Hintergrund, der Motivation und der Zukunft des ReparaturCafés gearbeitet werden.

    Wie es weiter geht – Save the Date!

    Am 25. Juli 2015 wird das nächste ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt stattfinden. Dann wird es wieder folgende Werkstätten geben:

    – Näh-Reparaturwerkstatt
    – Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    – Elektronik-Reparaturwerkstatt
    – Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Wir freuen uns schon, wieder mit Ihnen zu werkeln, zusammenzukommen, gegenseitig Wissen auszutauschen und einen schönen gemeinsamen Tag zu verbringen.

    Neue Kooperation

    Das ReparaturCafé hat es in die Weststadt geschafft! In Kooperation mit dem Quartier Zukunft  findet am 18.04.2015 von 12.00 bis 18.00 Uhr ein ReparaturCafé im (Internationales Begegnungszentrum e.V. (IBZ) statt (Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe). Bei Interesse und für weitere Informationen schreiben Sie gerne eine E-Mail an reparaturcafe.west@gmail.com.

  13. Grüne Fassaden – Ausschreibung Abschlussarbeit

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    Das European Institute for Energy Research (EIFER) sucht aktuell eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung bei der Bearbeitung des Themas „Grüne Fassaden“ in der Karlsruher Oststadt in Kooperation mit dem Quartier Zukunft. Im Rahmen der Tätigkeit soll eine Bachelor- oder Masterarbeit anfertigt werden, die gemeinsam von Quartier Zukunft und EIFER betreut wird. In der Arbeit soll es um sozialwissenschaftliche Aspekte von Fassadenbegrünung und deren Potential in der Karlsruher Oststadt gehen.

    Häuserfassaden bietet eine Möglichkeit, knappen städtischen Raum und Grünflächen in Einklang zu bringen. Das Potential von Fassadenbegrünung wird im Hinblick auf eine Nachhaltige Stadtentwicklung untersucht. Die ausgeschriebene Arbeit soll eine sozialwissenschaftliche Perspektive einbringen. Dabei geht es um Fragen der Wahrnehmung und Akzeptanz von Fassadenbegrünung im Quartier, der Einbindung der BewohnerInnen des Quartiers, von Gebäudeeigentümern und anderen relevanten Akteuren, sowie um potentielle Auswirkungen auf die Entwicklung von Stadt und Quartier. Der Beitrag Grüne Fassaden in der Karlsruhe Oststadt auf dieser Website gibt eine Einführung in das Thema und die dazu im Quartier Zukunft stattfindenden Aktivitäten.

    Anforderungen
    • StudentIn der Sozialwissenschaften, Soziologie, Humangeographie oder einer verwandten Disziplin
    • Gute Kenntnisse der qualitativen und quantitativen Sozialforschung
    • Nachgewiesenes Interesse an Umwelt- und/oder techniksoziologischen Fragestellungen
    • Selbständige Arbeitsweise
    • gute Englischkenntnisse von Vorteil
    Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Angabe zu Schwerpunkten etc.) an jobs@eifer.org. Details zur Stellenausschreibung entnehmen Sie bitte dem unten stehenden pdf.
     

    Download

    Stellenausschreibung [pdf | 110 KB]


  14. Vortragsabend Regionale Ernährung in Karlsruhe

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    Wieviel ist uns gute, gesunde Nahrung (nicht) wert? Als im vergangenen Jahr ein Experiment startete wusste niemand, wie es ausgehen würde: Der SWR lud verschiedene Familien ein, sich zweieinhalb Monate nur von Nahrungsmitteln zu ernähren, die aus einem Gebiet von 50 km um ihren Wohnort stammen. Geht das? Wie geht das? Es ging! – Und wie es ging, erzählen uns Carola und Martin Thordsen aus Karlsruhe beim Vortragsabend “Da haben wir den Salat: Regionale Ernährung in Karlsruhe ist möglich!” am 04. November 2014 um 19.00 Uhr im Pizzahaus in der Karlsruher Oststadt. Sie haben mitexperientiert. Sie tun das im Rahmen eines Vortragsabends, der vom Projekt Quartier Zukunft organisiert wird.

    Salat

    Das transdisziplinäre Projekt Quartier Zukunft des KIT hat einen wissenschaftlichen Hintergrund und forscht unter anderem zu Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens und Arbeitens; es hat einen Bildungsauftrag zur Förderung nachhaltiger Entwicklung.  Anschließend stellen sie sich Fragen, die es sicher zuhauf geben wird: Warum habt ihr euch das angetan (und wo hattet ihr euren inneren Schweinhund so lange angekettet)? Was hat das mit Wertschätzung von Nahrungsmitteln und insbesondere von Selbstgekochtem zu tun? Hat das Experiment Euer Leben geändert? (Wann) kommt nach der Energiewende die Ernährungswende? Wo habt Ihr welche Lebensmittel eingekauft? usw. … Wenn wir unser Essen selbst anbauen und zubereiten, egal ob im Balkonkasten, Schrebergarten, eigenen Gewächshaus oder Gemüse- und Obstgarten hat das Folgen: Wir wissen besser, woher und in welcher Qualität es kommt; wir sparen Energie durch den Wegfall von Transporten und Verpackungsmaterial; wir schätzen unser Essen allein schon wegen der Zeit, die wir in Herstellung und Zubereitung gesteckt haben (wie einfach ist doch eine Tiefkühlpizza gekauft, wie schnell übrige Reste weggeschmissen!); wir erfahren, dass es regionale Erzeugergemeinschaften gibt, dass regionale Agrarproduktion sogar von nicht börsennotierten Bürgeraktiengesellschaften gestützt wird; und: wir tragen zu einer von unten angeschobenen Wende in Ernährungsfragen bei.

    Der Vortragsabend “Da haben wir den Salat: Regionale Ernährung in Karlsruhe ist möglich!” findet am 04. November 2014 um 19.00 Uhr im Pizzahaus in der Karlsruher Oststadt (Rintheimer Straße 2, 76131 Karlsruhe) statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich.

    Eingeladen sind alle, die:

    • Essen und Nahrungsmittel herstellen
    • Essen verkaufen
    • Essen transportieren
    • schließlich: Essen essen – also ALLE!

    Bis bald also! PS: Wer hätte es gewusst? – Die Oststadt entstand Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Gebiet der damaligen markgräflichen Küchengärten!

    Weiterführende Links

    SWR „Der Kommissar im Kühlschrank“

    SWR „Das Ernährungsexperiment mir Andreas Hoppe

  15. ReparaturCafé mit extra ReparierZeit für Kinder & Jugendliche

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Nach zwei sehr erfolgreichen Karlsruher ReparaturCafés im Kinder- und Jugendhaus in der Oststadt, und einem dritten ReparaturCafé auf Reisen im Jubez findet am 18.10. das nächste ReparaturCafé wieder im Kinder- und Jugendhaus statt, diesmal mit einer extra ReparierZeit für Kinder und Jugendliche.

    ReparierZeit für Kinder & Jugendliche

    Von 11.00 bis 13.00 Uhr öffnet das ReparaturCafé seine Tore speziell für Kinder und Jugendliche. In diesem Zeitraum werden ausschließlich Kinderfahrräder, elektronisches Spielzeug oder solches aus Holz sowie Puppenkleider und ähnliches gemeinsam mit ihren Besitzern repariert. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit den Reparateuren bei der Reparatur ihres kaputten Gegenstandes über die Schulter zu schauen, selbst Hand anzulegen und so zu lernen wie ein Fahrradreifen geflickt, Holz geleimt oder ein Kopfhörerstecker gelötet wird. Zudem kann in kreativen Upcycle Workshops den Ideen freier Lauf gelassen werden. Ob Vasen aus Tetrapacks oder oder selbstentworfene Monsterpuppen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. WICHTIG: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die etwas reparieren möchten, bringen bitte die von einem Erziehungsberechtigen unterschriebenen AGBs des ReparaturCafés mit.

    Das ReparaturCafé

    Gemeinsam mit Ihnen setzen wir erneut ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, das ReparaturCafé zum Werkeln und austauschen zu nutzen. Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Es wird wieder vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee, Limonade, Kuchen und Brezeln sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo?

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Kuchenspenden sind willkommen! Das nächste ReparaturCafé findet am 18. Oktober 2014 in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt, Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe, statt. Von 11:00 bis 13:00 Uhr ist die ReparierZeit für Kinder und Jugendliche reserviert.   Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie und ein weiteres schönes ReparaturCafé!

  16. BürgerForum: Themenausschuss „Verträglich wirtschaften und arbeiten“

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    Am 11. Oktober 2014 startet das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand mit einer Auftaktwerkstatt. Auf dieser Website erfahren Sie in den Tagen bis zur Veranstaltung, welche Themen im Rahmen des BürgerForums besprochen werden. Vier Themenauschüssen wurden bereits vorgestellt. Es folgt mit diesem Artikel die Darstellung des fünften und letzten Themenausschusses „Verträglich wirtschaften und arbeiten“. Wirtschaften bedeutet mehr als der Umgang mit Geld, Einkaufen oder Sparen. Gibt es Platz für ein Wirtschaften, das sich am Gemeinwohl orientiert, und für Arbeit, die uns erfüllt?

    Wirtschaften bedeutet mehr als der Umgang mit Geld, Einkaufen oder Sparen. In einer Stadt verlaufen viele Waren-, Energie- und Geldkreisläufe, die oft in enger Beziehung zueinander stehen. Riesige Warenmengen werden aus dem Umland und zunehmend auch aus Übersee in die Stadt geholt, verarbeitet und verbraucht. Neu hergestellte Produkte ebenso wie große Abfallmengen verlassen die Stadt wiederum und werden in die ganze Welt geführt. Viele Kreisläufe können von uns beeinflusst werden: In der Stadt können eigenständig Waren, Lebensmittel oder Strom produziert werden. Dies kann nicht große Kraftwerke oder Landwirtschaft ersetzen, aber doch einen Beitrag zur Versorgung leisten. Oder Dinge werden repariert, wiederverwendet, weiterverwendet. Welchen Beitrag können wir sonst noch leisten, um regional zu wirtschaften? Wie können Gegenstände besser wiederverwertet werden und wie können wir vom Konsumenten zum Produzenten werden?

    Die uns zur Verfügung stehenden Mittel sind endlich, das gilt für Raum, Rohstoffe, Energie und Zeit. Doch wie reagieren wir auf diese Erkenntnis in unserem privaten und beruflichen Leben? Wie teile ich meine Arbeits- und Lebenszeit ein? Schafft mehr Arbeit noch ein Mehr an Lebensqualität?

    Regionale Produkte werden viel gepriesen während andererseits in der Oststadt die kleinen Geschäfte schließen, wie beispielsweise gerade mit der letzten Oststadtmetzgerei geschehen. Woher kommen die Lebensmittel in unseren Supermärkten, unter welchen Bedingungen wurden sie produziert und gehandelt? Nachhaltige Lebensmittel kosten vielleicht mehr Geld, sind aber gesünder und schützen Leib und Leben von Menschen, Tieren und erhalten Landschaften. Können wir im Gegenzug Lebensmittelabfälle vermeiden und hier wieder Geld sparen?  Gibt es Platz für ein Wirtschaften, das sich am lokalen und globalen Gemeinwohl orientiert? Können wir lokal handeln, ohne globale Probleme zu verstärken? Sie sind herzlich dazu eingeladen, hierüber Ihre eigenen Erfahrungen und Fragen in den Ausschuss mitzubringen, zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu entwickeln.

    Sprechblasen-03

    Die weiteren Ausschussthemen werden wie folgt auf der Website des Quartier Zukunft besprochen:

    Sie möchten am BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie unter www.karlsruhe.buergerforum2014.de.

    Weiterführende Informationen

    Website der Stadt Karlsruhe

  17. Das ReparaturCafé auf Reisen

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Nach zwei sehr erfolgreichen Karlsruher ReparaturCafés im Kinder- und Jugendhaus in der Oststadt, geht das dritte ReparaturCafé auf Reisen und findet am 12. Juli 2014 im Jubez in der Karlsruher Innenstadt statt.

    Auf Reisen

    Das ReparaturCafé geht auf Reisen! Auch BewohnerInnen außerhalb der Karlsruher Oststadt nahmen beim ersten und zweiten ReparaturCafé teil und ließen sich inspirieren. Dem Wunsch, den Reparier-Gedanken in andere Stadtteile weiter zu tragen und noch mehr Menschen davon zu begeistern, beschädigte Dinge in gemeinschaftlicher und entspannter Atmosphäre zu reparieren, geht das Quartier Zukunft gerne nach. Denn die Streuung nachhaltiger Lebensweisen über das Projektgebiet Karlsruhe Oststadt hinaus, stellt eines der Ziele des Projektes dar. Das vierte ReparaturCafé in Karlsruhe wird dann wieder in der Kalsruher Oststadt stattfinden.

    Das ReparaturCafé

    Gemeinsam mit Ihnen setzen wir erneut ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, das ReparaturCafé zum Werkeln und austauschen zu nutzen.

    Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Es wird wieder vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee und Kuchen sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Sachspenden sind willkommen! Das ReparaturCafé findet am 12. Juli 2014 in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Jubez, Kronenstraße 1, 76133 Karlsruhe, in der Innenstadt-Ost, statt.

  18. Dokumentation zweites ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Zufriedene Gesichter verlassen die Veranstaltung. Zum zweiten Mal organisierte das Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit Karlsruher Initiativen und Freiwilligen das ReparaturCafé in Karlsruhe. Nicht nur diejenigen, die beim Reparieren ihrer beschädigten Gegenstände Hilfe und Unterstützung bekamen, sondern auch die Expertinnen und Experten selbst hatten sichtlich Freude am gemeinsamen Reparieren.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie. Nach dem großen Erfolg des ersten ReparaturCafés in Karlsruhe im November 2013, fand nun das zweite ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt statt. Auch dieses Mal stellten die Expertinnen und Experten in den vier Werkstätten, nämlich der Näh-Reparaturwerkstatt, der Fahrrad-Reparaturwerkstatt, der Elektronik-Reparaturwerkstatt und der Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt ihre handwerkliche Hilfe zur Verfügung. Hier konnten beschädigte Haushaltsgegenstände wie z.B. Kaffemaschinen, Stabmixer oder Staubsauger, aber auch Fahrräder, eine Fotokamera, Kinderhosen, eine Schatulle mit gebrochenem Deckel, DVD-Player, eine Bohrmaschine, Lampen und vieles mehr repariert werden. Insgesamt wurden über 60 Gegenstände abgegeben, die meisten davon erfolgreich wieder einsatzfähig und brauchbar gemacht. Ein Eintrag im Gästebuch fasst die Begeisterung über das ReparaturCafé zusammen: „Jawoll! Hier wird das richtige Denken kultiviert: nach vorne, in die Zukunft! Bitte weitermachen!“

    Modellcharakter

    Gemeinsam mit den freiwilligen Experten und den Initiativen setzte das Quartier Zukunft mit dem ReparaturCafé ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Der Erfolg des ersten ReparaturCafés spricht sich zunehmend herum. Weil sie sich vorstellen können, eine ähnliche Veranstaltung in ihrem Stadtgebiet zu organisieren, nahmen Vertreter aus weiteren Karlsruher Stadtteilen und anderer Städte beim zweiten ReparaturCafé teil und ließen sich inspirieren. Das Quartier Zukunft freut sich sehr über dieses Vorhaben, denn die Streuung nachhaltiger Lebensweisen auch über das eigene Stadtgebiet hinaus, stellt eines der Ziele des Projektes dar.

    Das Quartier Zukunft bedankt sich

    Das beispiellose Engagement der freiwilligen Helferinnen und Helfer führte auch das zweite ReparaturCafé zu seinem Erfolg. Besonders bedanken möchte sich das Quartier Zukunft bei den Mitgliedern der Gruppen KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe, Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel, bei dem Karlsruher Fahrradhändler Madame Vélo, aber auch bei allen Privatpersonen, die ihre handwerkliche Expertise im ReparaturCafé zur Verfügung stellten. Ebenso bedanken möchte sich das Quartier Zukunft-Team beim Kinder- und Jugendhaus Oststadt, das schon zum zweiten Mal durch seine Hilfsbereitschaft und Offenheit begeisterte.

    Weiterführende Informationen

    Der Termin für das dritte ReparaturCafé in Karlsruhe steht schon fest. Es geht auf Reisen und findet am 12. Juli 2014 im Jubez, Kronenstraße 1 statt. Es wird damit zu Gast in der Karlsruher Innenstadt sein.

  19. Einladung: Zweites & drittes ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Den großen Erfolg des ersten ReparaturCafés in Karlsruhe im November 2013 zum Anlass nehmend, findet am 26. April 2014 das zweite ReparaturCafé in Karlsruhe statt. Gemeinsam mit Ihnen setzen wir ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich zum ReparaturCafé eingeladen.

    Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Wie beim ersten Mal auch wird es vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee und Kuchen sorgen für Energie, Kreativität und Geselligkeit. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns jedoch über Geld- und Sachspenden! Das ReparaturCafé findet in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe) statt. Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass bereits der Termin für das dritte ReparaturCafé in Karlsruhe feststeht. Dieses findet am 12. Juli 2014 statt.

  20. Dokumentation erstes ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Ob Toaster, Mixer, Bügeleisen, Portemonnaie, Fahrrad, Flöte, Kinderspielzeug, Notebook oder CD-Player – was nicht mehr funktionierte, wurde eingepackt und mitgebracht. Das erste ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt fand hohen Anklang. Sowohl bei denjenigen, die mithalfen und ihre handwerkliche und technische Expertise einbrachten, als auch bei den Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern, die einen defekten Haushaltsgegenstand nicht einfach der Mülltonne übergeben, sondern diesen gemeinschaftlich reparieren wollten.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Das ReparaturCafé im Rückblick

    „Ich bin doppelt zufrieden“, so der Besitzer eines CD-Players, der nicht mehr funktionierte. „Die Linse wurde gereinigt, so dass das Gerät die CDs nun wieder erkennen kann. Und auch das Laufwerk geht wieder ordentlich auf und zu“. Die Linse konnte nach der Demontage des Gerätes schnell mit einem Wattestäbchen gesäubert werden. Warum gleichzeitig die Mechanik des CD-Players abschließend wieder funktionierte, das konnte sich selbst der Experte im ReparaturCafé nicht erklären, da an der Mechanik eigentlich nichts repariert wurde. „Manchmal wollen die Geräte auch einfach nur, dass mal jemand reinschaut“, erklärte der Profi mit einem Augenzwinkern. Bei der Reparatur technischer Geräte ist auch die Quote des potentiell Reparierbaren interessant: Beispielsweise könnten ungefähr 90 % der defekten Notebooks repariert werden, da die meisten der Bauteile austauschbar sind, so die Experten im ReparaturCafé. Das Problem dabei liegt oftmals nicht in der Technik, sondern vielmehr in der Zeit, die für das Auseinandernehmen und Reparieren des Gerätes benötigt wird, und die natürlich in Fachgeschäften entsprechend Geld kostet. Umso glücklicher waren die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger darüber, dass sie am vergangenen Samstagnachmittag im ReparaturCafé die Möglichkeit besaßen, gegen eine freiwillige Spende ihre defekten Geräte reparieren zu lassen. Mitglieder der Gruppen KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe, Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel, Attac Karlsruhe, der Fahrradshop Cunow, aber auch einige Privatleute, stellten im ReparaturCafé ihre Expertise zur Verfügung. So kamen insgesamt rund 30 helfende Hände zusammen, die im Cafébereich und in den Näh-, Fahrrad-, Elektronik-, Holz-, Keramik- und Metallwerkstätten wirkten. In entspannter und ausgelassener Atmosphäre wurde geschraubt, gehämmert, gesägt, genäht und sich zwischenzeitlich mittels Limo und Kaffee gestärkt. Diejenigen, die beim Reparieren ihrer Geräte etwas dazulernen wollten, konnten den Profis über die Schulter schauen oder selbst mit Hilfe vorhandener Werkzeuge Hand anlegen. Den anderen stand es frei, sich im Café oder der Leseecke bei Kaffee und Kuchen mit Gesprächen die Wartezeit zu verdingen. Insgesamt konnten im ersten Karlsruher ReparaturCafé im Austausch von rund 200€ freiwilliger Spenden über 50 Reparaturen getätigt werden, wobei nicht alle Reparaturbemühungen direkt von Erfolg gekrönt waren. In manchen Fällen konnte die Ursache für den Defekt nicht gefunden werden oder es fehlten die Ersatzteile vor Ort, wie beispielsweise bei einem Staubsauger. Die Besitzerin bekam jedoch die nötigen Informationen zum Bestellen des Ersatzteiles und den Einbau erklärt, womit auch in diesem Fall, zumindest indirekt, Abhilfe geleistet wurde.

    Das ReparaturCafé im Quartier Zukunft

    Für das Quartier Zukunft als Hauptorganisator des ersten Karlsruher ReparaturCafés, stellte die Veranstaltung den Projektauftakt in der Karlsruher Oststadt dar und bot eine schöne Gelegenheit, den Bürgerinnen und Bürgern zu veranschaulichen, wohin die Reise des Projektes gehen soll. Nämlich in Richtung nachhaltiger Stadt-Entwicklung – und zwar in ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Im ReparaturCafé konnten nicht nur defekte Haushaltsgegenstände repariert und damit vor dem Wegwerfen bewahrt werden, was schließlich der Ressourcenschonung zu Gute kam. Ein anderer Haupteffekt des ReparaturCafés war die Stärkung der Gemeinschaft, die Begegnung und das gegenseitige Unterstützen. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung über 100 Leute Teil, von jung bis alt und kulturübergreifend. Die Begeisterung über das Zusammenkommen spiegelte sich in der immerfort wachsenden Kontakteliste und den Eintragungen im Gästebuch wieder, indem beispielsweise kommentiert wurde: „Viel erfahren, die Menschen getroffen, die an denselben Fragen knobeln und mit Mut und Ideen nach Hause. Hoffentlich gibt es eine E-Mail mit dem nächsten Termin, ich bin dabei!“ Die Brücke zwischen der Wissenschaft und dem „normalen“ Leben zu bauen, das ist eines der Ziele des Quartier Zukunft. In diesem Sinne war das ReparaturCafé auf der einen Seite auch gedacht, um nämlich direkt mit den Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen und etwas zu bewegen. Auf der anderen Seite möchte Quartier Zukunft künftig nicht nur modellhaft Projekte in der Karlsruher Oststadt mit anderen Akteuren partnerschaftlich initiieren und organisieren. Als wissenschaftliches Projekt gilt es auch, die selbigen Projekte hinsichtlich ihres Beitrages zur nachhaltigen Entwicklung zu beurteilen und einzustufen. Für die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten die zum Gelingen des ersten Quartier Zukunft– Projektes in der Karlsruher Oststadt beitrugen, gilt ein großer Dank. Ebenso bedanken möchte sich das Quartier Zukunft-Team beim Kinder- und Jugendhaus Oststadt, das durch seine Offenheit begeisterte.

    Weiterführende Informationen

    Auf Grund der vielen Anfragen werden Überlegungen darüber angestellt, in welcher Form das ReparaturCafé weiterbestehen kann. Weiterführende Informationen darüber wird es bald auf dieser Website geben.

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  21. Erstes ReparaturCafé in Karlsruhe – Reparieren statt kaufen!

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Im ersten ReparaturCafé in Karlsruhe können Sie beschädigte Haushaltsgegenstände wie Kleinmöbel, Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel und Radios reparieren und reparieren lassen. Anlässlich des internationalen Buy Nothing Day 2013 setzen wir gemeinsam mit Ihnen am 30. November 2013 ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich zum ersten ReparaturCafé in Karlsruhe eingeladen.

    Was beim ReparaturCafé geschieht
    Ein ReparaturCafé dient dem gemeinsamen Reparieren von Gegenständen aller Art. Reparieren braucht Fachwissen und auch ein bisschen Mut, wenn dem beschädigten Gegenstand mit dem Schraubenzieher zu Leibe gerückt werden soll. Im ersten ReparaturCafé in Karlsruhe können auch technisch unbedarfte Interessierte mit fachkundiger Hilfe lernen zu reparieren und selbst zur Tat schreiten. Bringen Sie beschädigte Dinge mit und probieren Sie es aus!

    Die folgenden Reparaturwerkstätten werden angeboten:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    In den jeweiligen Reparaturwerkstätten stehen alle notwenigen Werkzeuge zur Nutzung zur Verfügung. Zu einem ReparaturCafé gehören auch Kaffee, Tee, Limo und Kuchen für die nötige Reparierenergie, Kreativität und Geselligkeit, die im Cafébereich bereit stehen.

    Dem ReparaturCafé liegt das Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe und der gegenseitigen Unterstützung bei Beratung und Reparatur zugrunde. Wer über handwerkliche und technische Fertigkeiten verfügt, gibt diese weiter. Wer über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten nicht verfügt, kann diese im ReparaturCafé durch Versierte erlernen und anwenden. Das Konzept steht für Eigeninitiative und Selbstermächtigung. Jede(r) kann beim ReparaturCafé mitmachen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Es geht neben alle dem bislang genannten aber auch um Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Verständnissen und Sichtweisen. ReparaturCafé ist Austausch. ReparaturCafé ist Wertschätzung. ReparaturCafé ist Spaß am Basteln, Tüfteln, Reparieren.

    Der Hintergrund
    Viele vor allem handwerkliche Fähigkeiten, die von Generation zu Generation weitergereicht werden, sind in der modernen Wegwerfgesellschaft beinahe verloren gegangen. Die westliche Gesellschaft ist stark auf Konsum ausgerichtet. Wir tendieren heute dazu mehr zu kaufen und schneller Dinge weg zu werfen, die oftmals durch kleine Reparaturen wieder nutzbar gemacht werden können. Die Nutzungsdauer von Gütern wird immer kürzer. Das Stuhlbein wackelt, das Display des MP3-Players hat einen Sprung, die Jeans ein Loch und schon greifen wir zum Abfalleimer, kaufen das Produkt einfach neu. Diese Vorgehensweise belastet nicht nur das Budget. Schrottberge wachsen. Große Mengen an Energie und Rohstoffen müssen aufgebracht werden, um Altes zu entsorgen, Neues herzustellen und beides zu transportieren. Der Abbau von Rohstoffen belastet zudem erheblich die Umwelt. Unnötiges CO2 wird ausgestoßen. In den Produktionsländern herrschen oft äußerst schlechte Arbeitsbedingungen.

    ReparaturCafés setzen ein Zeichen gegen geplante Obsoleszenz, d.h. industriell geplante geringe Produkthaltbarkeit, und für die Verringerung des Verbrauchs von Ressourcen. Die Verlängerung der Haltbarkeit von Haushaltsgegenständen aller Art bedeutet schließlich einen geringeren Konsum. Was also liegt näher als ein ReparaturCafé am weltweiten Buy Nothing Day 2013 zu veranstalten.

    Was, wann und wo
    Das erste ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Sachspenden sind willkommen! Das ReparaturCafé findet am 30. November 2013 in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt, Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe, statt. Das ReparaturCafé beruht auf dem freiwilligem Engagement der Beiteilgten. Bitte beachten Sie, dass wir aus diesem Grunde keine Garantie dafür geben können, dass mitgebrachte Gegenstände im ReparaturCafé reparariert werden können.

    Das erste ReparaturCafé in Karlsruhe ist eine Veranstaltung des Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe und Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel.

    Aktuell stehen Überlegungen im Raum, das ReparaturCafé in regelmäßigen Abständen stattfinden zu lassen. Dazu bedarf es der Unterstützung und dem Zusammenwirken vieler Köpfe & Hände. Wenn Sie Interesse daran haben, ein zukünftiges ReparaturCafé mitzugestalten, wenden Sie sich bitte an Sarah Meyer-Soylu.

    Weiterführende Informationen
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    Was ist das ReparaturCafé in Karlsruhe? 
    Buy Nothing Day 2013 (English)
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  22. World Cleanup Day 2013: Reden statt mitmachen?

    Kommentare deaktiviert für World Cleanup Day 2013: Reden statt mitmachen?

    Es war eine Überraschung: der Quartier Zukunft Informationsstand wurde beim Wolrd Cleanup Day 2013 in Karlsruhe von den Bürgerinnen und Bürgern weitaus stärker frequentiert als der der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe. Die Diskussionen um Müllvermeidung am sonnigen Septembersamstag im Zentrum Karlsruhes zeigte, dass in der Bürgerschaft viele gute Ideen im Hinblick auf eine nachhaltiger Stadtentwicklung existieren. Jedoch offenbarte sich eine geringe Bereitschaft zum aktiven Mitmachen beim Aufsammeln vom Abfall im Stadtraum.

    Am Morgen des 21. Septembers trafen sich die Teams der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe und des Quartier Zukunft – Labor Stadt am Ludwigsplatz, im Zentrum Karlsruhes, und bauten den Stand für den World Cleanup Day 2013 auf. Der Stand fügte sich aus zwei Teilen zusammen: der eine Teil bot Freiwilligen, die bei der Aufräumaktion aktiv werden wollten, praktisches Zubehör wie Stadtpläne, Greifzangen, Müllsäcke und Handschuhe. Am anderen Teil des Standes konnten Interessierte Informationen zu nachhaltiger Stadtentwicklung im Allgemeinen und zum Quartier Zukunft und mögliche Beiträge der Bürgerinnen und Bürger für eine gesunde Umwelt erhalten. Es freute uns, dass einige Leute aus Karlsruhe, aber auch aus anderen Städten speziell zum Ludwigsplatz kamen, um mehr über das Quartier Zukunft zu erfahren. Insgesamt fanden an diesem Tag viele spannende Diskussionen statt. Als Ergebnis dieser Diskussionen, konnten wir über 40 Wünsche für das Quartier Zukunft und 20 negative Aspekte über unsere Feedback-Tafeln „Für das Quartier Zukunft wünsche ich mir …“ und „Das Quartier Zukunft sollte jedoch nicht …“ mitnehmen. Die geäußerten Wünsche bezogen sich vor allem auf mehr Respekt und Offenheit zwischen Menschen, mehr Raum für Gemeinschaft und Aktivitäten sowie eine sauberere Umwelt. Als Problemfelder wurden egoistische und konsumorientierte Verhaltensweisen ebenso genannt wie der nachlässige Umgang mit Müll sowie Umweltverschmutzung. Die Hauptbotschaft des Tages war, dass jeder Einzelne etwas bewirken und durch seine Handlungsweise seine unmittelbare Umwelt im positiven Sinne beeinflussen kann. Eine saubere Umwelt wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus, und der World Cleanup Day 2013 stellte eine Möglichkeit dar, sich hierfür auf eine konkrete Art und Weise einzusetzen. Doch an diesem Samstag konnten die Menschen, die bereit waren, sich zu beteiligen an einer Hand abgezählt werden.

    Rund 8 Millionen Freiwillige haben sich seit dem Jahr 2008 als Teil des globalen Let’s do it! Netzwerks in 139 Cleanups in 107 Ländern enagiert. 2012 haben etwa 100 Personen aus München, Bochum, Leipzig, Hamburg, Berlin und Karlsruhe Abfall als Beitrag von Let’s do it! Germany zur Kamapgne World Cleanup 2012 gesammelt. 2013 wurden jedoch nur in Karlsruhe und Leipzig Cleanup Aktionstage organisiert. Die Anzahl der aktiv Sammelnden lag bei nur 15 Personen. In Anbetracht des Rufs Deutschlands als umweltbewusste Nation überrascht die schwache Beteiligung, insbesondere,wenn man auf Nachbarländer wie Frankreich mit rund 10.000 Engagierten in 2012 und die Niederlande mit Cleanup Aktionstagen in 70 Städten und Gemeinden in 2013 blickt. Die geringe Beteiligung aufgrund mangelnder Information ist unwahrscheinlich, da diese zugänglich war. Ebenso unwahrscheinlich ist sie aufgrund der geringen Verschmutzung Deutschlands, so dass es keinen Abfall zu beseitigen gäbe – die Vielzahl an unzufriedenen Personen, die die Mengen an Abfall auf Straßen und in Parks während Cleanup Aktionstagen in 2012 und 2013 beklagen sind ein Beleg dessen. Möglicherweise liegt der Kern der Sache unmittelbar hier: Menschen, die die Situation beklagen ohne jedoch direkt aktiv zu werden bzw. werden zu wollen. Es scheint eine verbreitete passive Haltung dazu zu existieren, dass man als Steuerzahler bereits seinen Teil zur Abfallbeseitigung beiträgt und jemand anderes etwas tun sollte, um die Situation zu verändern. Abgesehen von der mangelenden aktiven Beteilung hat sich der Tag am Ludwigsplatz als hoch interessante Erfahrung im frühen Projektstadium erwiesen. Das Team des Quartier Zukunft – an diesem Tage vertreten durch Oliver Parodi, Sarah Meyer-Soylu und mich, Kaidi Tamm – war kontinuierlich in lebhafte Diskussionen mit interessierten BürgerInnen vertieft, so dass für uns selbst ebenfalls keine aktive Beteiligung am Cleanup möglich war. Doch gerade deshalb konnten wir viele gute Ideen und Anknüpfungspunkte sammeln, so dass unser erster Informationsstand im öffentlichen Stadtraum eine wertvolle Erfahrung für die weitere Entwicklung des Quartier Zukunft mit sich bringt. Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen über die Kommentarfunktion! Viele weitere Impressionen zum World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe finden Sie in der Galerie.

  23. World Clean up Day 2013 in Karlsruhe

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    World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe: Das Quartier Zukunft – Labor Stadt räumt auf!

    Am 21. September findet World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe statt. In Kooperation mit der Initiative Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe sowie dem Karlsruher Amt für Abfallwirtschaft und der Karlsruher Stadtverwaltung beteiligt sich das Quartier Zukunft – Labor Stadt an der großen Müllsammelaktion. Wir laden Sie herzlich dazu ein, aktiv zu werden und den Cleanup Day 2013 in Karlsruhe mit uns gemeinsam zu gestalten.

    Im Zentrum der Stadt erwartet Sie am Ludwigsplatz in der Waldstraße in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr ein Aktions- und Informationsstand des Quartier Zukunft und der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe. Greifzangen, Handschuhe und Mülltüten können dort entliehen werden. Das Quartier Zukunft Team wird Abfall mitsammeln, zum Projekt informieren und nachhaltige Lösungsansätze diskutieren. Gemeinsam sollen Verpackungsmüll und anderer Unrat hauptsächlich in den Bereichen um die Baustellen im Stadtbereich entfernt werden.

    Der World Cleanup Day 2013 ist Teil des stetig wachsenden internationalen Aktionsbündnisses Let’s do it! World Cleanup, bei dem sich Freiwillige aus über 100 Ländern seit dem Jahre 2008 aktiv für eine abfallfreie Umwelt einsetzen.

    Daten kompakt

    World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe, initiiert von der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe in Kooperation mit dem Quartier Zukunft – Labor Stadt

    Datum & Uhrzeit: Samstag, 21.09.2013, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

    Ort: Karlsruhe Innenstadt, Ludwigsplatz-Waldstraße (gegenüber Reisebüro Hirsch)

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    Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe

    Let’s do it! World Cleanup Germany

    Let’s do it! World Cleanup

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Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen zur Entwicklung des Quartier Zukunft. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Was ist Ihnen besonders wichtig? Was nicht?
Wir sammeln Ihre Äußerungen und werden sie zeitnah auf dieser Website präsentieren, um sie weiter zu diskutieren und in den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft einfließen zu lassen.

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Das Projekt "Quartier Zukunft" ist ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Dienstanbieterkennzeichnung im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG)

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