Veranstaltungen

  1. Forschungskolloquium Transformation – Perspektiven auf den Wandel

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    Wissenschaft lebt vom Austausch untereinander. Gerade für ein solch großes Projekt wie das von uns geplante Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte (KAT) ist es wichtig, dass wir einen möglichst guten Einblick in den aktuellen Stand der Transformationsforschung und verwandte Konzepte haben. Deswegen haben wir ein Forschungskolloquium ins Leben gerufen, von dem nun nicht nur wir profitieren sollen.

    Die meisten Menschen sind sich einig: Nachhaltigkeit ist wichtig, wir brauchen die Erde und die Ressourcen, die sie uns zur Verfügung stellt. Alle Menschen sollen gut leben können und das noch lange Zeit. Auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN legen klar fest in welche Richtung es gehen soll, doch es bleibt die Frage nach dem WIE?.

    Transformative Forschung will aktiv dabei helfen

    Wenn Forscher sich mit der Transformation beschäftigen, aber ihre Forschung nicht aktiv Teil des Wandels ist, spricht man von Transformationsforschung. Wenn die Forschung auch im Transformationsprozess involviert ist, also aktiv Veränderungen anstößt und in das Geschehen eingreift, ist sie transformativ. Dieses aktive Eingreifen kann zum Beispiel das Veranstalten und Beforschen von Reparaturcafés sein, wie ihr es auch aus dem Quartier Zukunft kennt. Diese Spielart der Nachhaltigkeitsforschung ist vor dem Hintergrund entstanden, dass große Trends wie Digitalisierung, demographischer Wandel und Artensterben die Bedingungen, unter denen wir leben, derzeit stark verändern.

    In dem Forschungskolloquium, das wir gemeinsam mit dem ZAK (Zentrum für angewandte Kulturforschung und Studium Generale) organisieren, geht es nicht nur um Transformationsforschung, sondern auch um verwandte Konzepte wie zum Beispiel die sozial-ökologische Forschung oder transformative Bildung. Jede Disziplin hat eine andere Sichtweise auf die Herausforderungen und neue Ideen. Daher ist es sehr wichtig, ein möglichst umfassendes Bild verschiedener Denkweisen, die zu einer nachhaltigen Transformation beitragen können, zu bekommen.

    Wie kam es zum Kolloquium?

    Das Kolloquium entstand aus dem Gedanken heraus das Quartier Zukunft-Team für den Aufbau des Karlsruher Transformationszentrums (KAT) zu rüsten und zuvor nochmal tief in den aktuellen Wissensstand der Forschung einzutauchen, um ihn in unser Vorhaben einzubringen. Dazu wurden Gäste aus verschiedenen Bereichen und Ländern eingeladen, die uns ihre Expertise näher bringen werden. Da diese Vorträge auch für andere interessant und nützlich sein können steht das Kolloquium WissenschaftlerInnen, die den Einstieg in das Forschungsfeld suchen oder erweitern wollen und Studierenden, die bereits Grundkenntnisse im Bereich nachhaltige Entwicklung haben, offen.

    Wann und wer?

    20.11. 10-12 Uhr
    Katharina Hölscher
    „Ansätze der Transformationsforschung & Sozialinnovation“ WEGEN KRANKHEIT VERSCHOBEN!

    Katharina Hölscher ist Wissenschaftlerin am drift Institut in Rotterdam (Niederlande). Ihre Leidenschaft ist es herauszufinden, wie gesellschaftlicher Wandel in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft von der Regierung unterstützt werden kann. Sie hat Erfahrung mit deutschen und europäischen Forschungsprojekten in der Transformationsforschung.

    STATTDESSEN: Dipl. Ing. Richard Beecroft „Reallabore als Orte transdisziplinärer Forschung und Bildung“

    26.11. 17:30-19 Uhr
    Prof. Dr. Marcel Hunecke
    „Psychologie der Transformation“

    Prof. Dr. Marcel Hunecke ist seit 2009 Professor für Allgemeine Psychologie, Organisations- und Umweltpsychologie am Fachbereich für Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Zudem lehrt er an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum und dort Mitglied der Arbeitsgruppe für Umwelt- und Kognitionspsychologie. Er hat große Erfahrung mit inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten im Bereich der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung.

    04.12. 10-12 Uhr
    N.N.

    11.12. 10-12 Uhr
    Dr. Bettina Brohmann
    „Governance und Transformation“

    Dr. Bettina Brohmann ist die Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitswissenschaften, Nukleartechnik & Anlagensicherheit am Öko-Institut e.V. in Darmstadt .

    08.01. 9-13 Uhr
    Blockseminar mit Studierenden

    15.01. 10-12 Uhr
    Dr. Klara Helene Stumpf
    „Transformation und sozialer Wandel“

    Dr. Klara Helene Stumpf ist Leiterin des Forschungsbereichs Klima, Kultur & Nachhaltigkeit (Synchrone Transformationsforschung) am Norbert Elias Center for Transformationsdesign & Research (NEC) der Europa-Universität Flensburg (in Vertretung ).

    22.01. 10-12 Uhr
    Dr. Johanna Kramm & Dr. Oskar Marg
    „Transformation in der sozial-ökologischen Forschung“.

    Dr. Johanna Kramm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE im Forschungsschwerpunkt Wasserressourcen und Landnutzung und leitet seit April 2016 zusammen mit Carolin Völker die SÖF-Nachwuchsgruppe PlastX.

    Dr. Oskar Marg ist seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Transdisziplinäre Methoden und Konzepte am ISOE tätig.

    29.01. 10-12
    Dr. Mandy Singer-Brodowski
    „Transformative Bildung“

    Dr. Mandy Singer-Brodowski arbeitet an der Freien Universität Berlin am Institut Futur im Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihre Forschungsfelder sind Bildung für nachhaltige Entwicklung, transformative Forschung und transformatives Lernen, an diesem breiten Erfahrungsschatz lässt sie uns in ihrem Vortrag teilhaben

    Wo und wie?

    Das Forschungskolloquium ist offen für interessierte Wissenschaftler und Studenten und findet im Zukunftsraum statt. Für Studierende besteht die Möglichkeit, durch einen Seminarvortrag (inkl. Ausarbeitung) einen Schein zu erwerben und zugleich selbst einen Beitrag zur theoretischen Untermauerung des geplanten „Karlsruher Transformationszentrums“ (KAT) zu leisten. Anmeldungen dann bitte über das Vorlesungsverzeichnis des ZAK.

    Du kannst dich da nicht einordnen, interessierst dich aber sehr für das Thema und bringst schon etwas Hintergrundwissen mit? Dann schreib uns an annika.fricke@kit.edu.

     

  2. Der Planet ruft SOS! Planet calling SOS! Gezegenimizden acil yardım çağrısı!

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    Wie können das Ausmaß von Umweltproblemen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung vermittelt werden? Auf eine Art und Weise, die alle verstehen – völlig egal aus welchem Land ein Mensch kommt und welche Sprache er spricht. Aus diesem Gedanken heraus ist die Karikaturausstellung „Der Planet ruft SOS“ entstanden, die im von 30.Oktober bis 11.Dezember bei uns im Zukunftsraum zu sehen ist.

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ob ein Bild im Museum, ein Graffiti an einer Hauswand oder eine Fotografie in einem Magazin, die Botschaft ist oft ohne Worte verständlich. Bilder haben eine starke Wirkung  – und genau um eine solche soll es bei der „Ausstellung der Planet ruft SOS!“ gehen:

    Unsere Erde braucht Hilfe! Wir müssen alle zusammenarbeiten, um die Umwelt, unsere Lebensgrundlage zu schützen!

    Deshalb haben INTEGRA Filder e.V. und das türkisch – englisch – deutsche Humormagazin Don Quichotte e.V. zum 1. internationalen Karikaturenwettbewerb mit dem Thema „Agenda 2030 der UN“ aufgerufen. Die Resonanz war groß: über 1000 Karikaturen wurden aus mehr als 60 Ländern eingereicht! Die 50 aussagekräftigsten wurden von einer internationalen Jury ausgewählt und werden nun an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg ausgestellt.

    Die gesamte Gesellschaft – Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – sollen durch die ausdrucksstarken Bilder der Künstlerinnen und Künstler sensibilisiert werden und ins Gespräch über nachhaltige Entwicklung kommen. Alle sollen Bescheid wissen: Nachhaltigkeit ist wichtig und zwar jetzt!

    Die etwas andere Migrantenorganisation

    INTEGRA selbst nennt sich „die etwas andere Migrantenorganisation“. Vielfalt und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen sind die Ziele des Vereins. Dafür setzen sie sich durch Bildungsprojekte und mit Jugendarbeit ein. Grundlagen ihrer Arbeit sind interkulturelle und globale Pädagogik, Theorien zu Mehrsprachigkeit und Rassismuskritik. Migrationserfahrung oder der Migrationshintergrund der Bewohnerinnen und Bewohner werden als Ressource und Stärke angesehen. Sie werden dazu ermutigt, sich einzubringen, zum Beispiel als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

    Zusammenarbeit verschiedener Nationalitäten – so wird aus ein paar Bildern eine Ausstellung!

    Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund haben die Ausstellung gemeinsam aufbereitet und entwickeln didaktische Materialien für die Wanderausstellung durch Baden-Württemberg. Dabei unterstützen Jugendliche mit guten Deutschkenntnissen geflüchtete Jugendliche und stärken so ihre Teilhabe am Projekt. Erdoğan Karayel, Karikaturist und Herausgeber der Zeitschrift Don Quichotte ist künstlerischer Leiter des Projektes. Er führt nach der Methodik des informellen Lernens Zeichen-Workshops mit den beteiligten Jugendlichen durch.

    Globale Herausforderungen erfordern globale Ziele!

    Und die Ausstellung zeigt auch – das Thema beschäftigt Menschen rund um die Welt. Es wurden Bilder zu den 17 Zielen der Nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen ausgewählt, so unter anderem „Maßnahmen zum Klimaschutz“, „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ und „Frieden und Gerechtigkeit“. Die Ziele traten 2016 unter dem Namen „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ in Kraft.

    Der Karikaturenwettbewerb und die Wanderausstellung finden im Rahmen des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ statt. Zukunftsfähiges Handeln und Denken sollen hier gefördert werden. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg betreut dabei das Förderprogramm „Beispielhafte Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

    27 Karikaturen werden vom 30. Oktober bis 11. Dezember im Zukunftsraum (Rintheimer Straße 46) zu sehen sein. Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag 14-18 Uhr & Donnerstag 9-18 Uhr) sowie zusätzlich an den Sonntagen 11. und 25. November 15 -18 Uhr kostenfrei zugänglich. Am 30. Oktober um 15 Uhr wir die Ausstellung im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Ihr seid herzlich eingeladen!

    Kommt vorbei und macht euch ein Bild von der Situation auf unserer Erde!

    Mehr Informationen zum Jugendprojekt „Der Planet ruft SOS“ findet ihr hier.

  3. Entdeckungstour in der Oststadt – Nachhaltigkeit inklusive!

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    Stadtführungen findest du meistens zäh und trocken? Jahreszahlen kannst du dir nicht gut merken? Musst du bei uns auch nicht! Bei dieser Tour rund um Nachhaltigkeit in Karlsruhe zeigt sich das Format Stadtführung mal von einer erfrischend anderen Seite– klingt gut und gibt’s noch dazu in der Oststadt.

    Das Programm haben einige Studierende des Begleitstudiums Nachhaltige Entwicklung am KIT letztes Jahr entwickelt. Unter dem Titel „Nachhaltigkeitsspaziergang“ erklären sie die Highlights der Oststadt mit Fokus auf Grünanlagen, Transformationsprozesse und das Quartier als Teil der nachhaltigen Großstadt Karlsruhe.

    Was erwartet mich dabei?

    Besondere Orte und verschiedenste Nachhaltigkeitskategorien werden vorgestellt. Einige davon kennst du vielleicht, einige noch nicht. Sehen und lernen kann man beim Spaziergang viel! Warst du schon mal in der Containerlandschaft des Perfekt Futur? Weißt du, wie die Grüne Lunge Karlsruhes funktioniert? Wie viele Bienen leben in einem Baumstamm? Was ist das Karlsruher Modell? Unterschiedlichste und teilweise brandaktuelle Themen wie Mobilität, Entrepreneurship, Naturschutz, Gesundheit und friedliches Zusammenleben in unserer Stadt werden an den Stationen besprochen.

    Welche Orte spielen eine Rolle?

    Tatsächlich haben die Studierenden über 100 Spots in Karlsruhe gefunden, die im positiven oder negativen Sinne mit Nachhaltigkeit in Berührung stehen. Manche sprechen gleich mehrere Nachhaltigkeitsziele an. Der Fokus liegt auf der Oststadt, mittendrin in unserem Reallabor. Denn hier treffen alle möglichen Aspekte für ein nachhaltigeres Leben aufeinander. Die interessantesten dieser Orte wurden zu dieser etwas anderen Stadtführung zusammengefügt. Zwischen Zukunftsraum und Otto-Dullenkopf-Park stoppt man dabei etwa auf dem Schlafhofareal, bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe und am Gerwigplatz. Dabei ergeben sich auch immer mal wieder spontane Stops, an denen jeder seine eigenen Erfahrungen einbringen kann. Übrigens ist eine der Stationen auf dem Rundgang auch unser Zukunftsraum – die perfekte Gelegenheit also, mal bei uns reinzuschauen!

    Die Oststadt mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen

    Der Spaziergang hat seit seiner Konzeption schon ein paar Mal stattgefunden und ist längst aus den Kinderschuhen rausgewachsen. Man kann ihn entweder beim Veranstalter stattreisen e.V. im Sonderprogramm (nächster Termin: Frühjahr 2019) als Gruppe oder Einzelperson buchen oder (wenn es schneller gehen soll) direkt bei Quartier Zukunft anfragen. Diese besondere Oststadt-Führung ist auch toll für Schulklassen der Mittel- oder Oberstufe geeignet. Annie und Nicolas waren schon bei der Planung des Spaziergangs dabei und führen ihn noch heute. Die beiden Nachhaltigkeitsexperten wohnen selbst in der Oststadt und können bei jedem Rundgang aktuell berichten, was in Bezug auf Nachhaltigkeit im Viertel so läuft.

     Was hat das Quartier Zukunft damit zu tun?

    Der Rundgang entstand in einem Seminar des Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am Zentrum für angewandte Kulturwissenschaften (ZAK), welches vergangenen Sommer wöchentlich bei uns im Zukunftsraum tagte und hat es kurz darauf in das Programm von stattreisen e.V. geschafft. Hast du Lust, teilzunehmen? Dann melde dich gerne hier an. Wenn du Fragen zum Spaziergang hast, melde dich bei uns – wir leiten diese direkt an unsere Experten weiter.

    Neugierig geworden? Wir freuen uns auf dich!

     

  4. Das Reallabor Symposium in Karlsruhe – Rückblick & Ausblick der Reallabor-Forschung in BaWü

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    Am 27. April 2018 ist es soweit: Die Baden-Württembergischen Reallabore (BaWü-Labs), gefördert vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sind in Karlsruhe zu Gast um ihre Ergebnisse zu präsentieren, Erfahrungen zu diskutieren und das Format Reallabor für die Zukunft weiterzuentwickeln. Organisiert wird das Symposium vom Wissenschaftsministerium, wir unterstützten dabei als Kooperationspartner vor Ort. Alle sind herzlich dazu eingeladen am Symposium im Bürgerzentrum der Karlsruher Südstadt (Südwerk) kostenlos teilzunehmen, sich über das Erreichte der letzten 3 Jahre zu informieren und mit den Forschenden aus Wissenschaft und Praxis ins Gespräch zu kommen.

    Die Reallaborforschung hat die Besonderheit, dass sie die Kooperationen der Wissenschaft mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und der Politik überdurchschnittlich stark in den Mittelpunkt rückt. Diese Akteure treiben dann gemeinsam mit dem Reallabor eine nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Themenfeldern voran. Auf dem Symposium könnt ihr euch unter anderem zu den Themen nachhaltige Mobilität, Stadtforschung und Urbanität, Energieeffizienz und Mehrfachnutzung von Gebäuden, Energiewende, Naturschutz, Bildung und Soziales, Migration und demographische Entwicklung informieren.

    Die Bandbreite der Formate reicht von informativen Vorträgen bis hin zu interaktiven und experimentelleren Angeboten. Bevor das Hauptprogramm im Südwerk beginnt, gibt es um halb elf einen Nachhaltigkeitsspaziergang in Karlsruhe (bitte bei der Anmeldung angeben, ob du teilnehmen willst).  In der Keynote des Tages geht Prof. Dr. Lucia Reisch (Zeppelin Universität) der Frage nach, inwiefern Reallabore einen „Motor der Weiterentwicklung einer nachhaltigkeitsbezogenen Transformationsforschung und –Praxis“ darstellen. Später kannst du dich auf der BaWü-Lab Messe mit den Forschenden direkt austauschen und deine Fragen loswerden. Natürlich werden auch wir dort vertreten sein.

    Nach weiteren fachlichen Inputs, kann sich jeder in der Fishbowl-Podiumsdiskussion selbst einbringen, wenn die Frage „Reallaborforschung: Wohin gehst Du?“ zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Reallabore, Praxisakteuren, Ministerin Theresia Bauer, Dr. Eugen Huthmacher (BMBF) und Prof. Armin Grunwald (ITAS) diskutiert wird. Ein festliches Buffet und ein kulturelles  Abendprogramm, unter anderem mit künstlerischem Bühnenprogramm und der Möglichkeit zu Tanzen, runden den Tag ab.

    Hier noch ein kurzer Überblick über den Zeitplan, das detaillierte Programm als PDF gibt’s hier.

     

    Dein Interesse ist geweckt? Melde dich gleich unter www.reallabore-bw.de an und wir sehen uns am 27. April!

     

  5. Brauchen wir noch Vorbilder? – Was bewirkt Kleidertausch, Reparaturcafé & Co eigentlich?

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    Seit ungefähr eineinhalb Jahren finden im Rahmen des KonsumCafés verschiedene Veranstaltungen im Zukunftsraum statt. Das neue Jahr ist ein guter Zeitpunkt um ein erstes Zwischenresümee zu ziehen. Haben die Veranstaltungen eine nachhaltige Wirkung? Wie motivierend wirken die Veranstaltungen? Und werden wir wirklich dazu motiviert uns mit unserem Konsum auseinanderzusetzen?

    Ein Beitrag von Valentin Erlenbach

    Im Rahmen des Konsumcafés veranstaltet das Quartier Zukunft verschiedene Formate, wie beispielsweise die regelmäßig stattfindenden „Kleidertausch-Partys“, die jährliche „Pflanzentauschbörse“, oder auch Vorträge zu verschiedenen Konsumthemen. Im Zuge eines forschungsorientierten Projektes an der PH Karlsruhe habe ich mich mit dem Einfluss der Veranstaltungen auf das Konsumverhalten und das Umweltbewusstsein der TeilnehmerInnen beschäftigt. Besonders reizvoll dabei war, dass die Angebote des Konsumcafés das Handeln in den Vordergrund stellen.

    Warum ist gerade das interessant? Vom Wissen zum Handeln

    Um das am besten erklären zu können, hier eine kleine Aufgabe: Versuche folgende Aussagen für dich selbst mit „JA oder NEIN“ zu beantworten.

    Lebensmittel regional und bio einkaufen ist umweltschonend 

    Ich kaufe Lebensmittel ausschließlich regional und bio ein.

    Rauchen ist gesundheitsgefährdend

    Ich rauche nie bzw. habe nie geraucht.


    Die wenigsten werden alle Aussagen mit „JA“ beantwortet haben. Meist stimmt man der ersten Aussage zu. Es geht um das Wissen. Wenn wir allerdings versuchen die zweite Aussage für uns zu beantworten, stimmt diese oft nicht mit der Antwort der ersten Aussage überein. Man könnte jetzt argumentieren, dass das Handeln, welches in der jeweils zweiten Aussage behandelt wird, durch andere Faktoren wie beispielsweise Kosten (Bio-Lebensmittel) oder die Verfügbarkeit beeinflusst wird und hätte damit natürlich auch recht. Jedoch ist der Hauptfaktor, der das Handeln beeinflusst, meistens die Bequemlichkeit beziehungsweise die Gewohnheit etwas auf eine bestimmte Art und Weise zu tun.

    Das heißt, wir wissen oft, dass etwas gut oder schlecht für uns (oder die Umwelt) ist, handeln aber trotzdem gegensätzlich. Diese Kluft zwischen Wissen und Handeln ist ein großes Thema im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung und stellt viele vor die Frage: Wie können Menschen erreicht werden, damit sich nicht nur das Wissen, sondern auch das Handeln ändert? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und ändert, einmal an ein Handlungsmuster gewohnt, nur sehr ungern dieses Verhalten. Um unser Handeln wirklich ändern zu können, müssen wir es auch wirklich wollen. Und dazu brauchen wir einen Anreiz, der uns motiviert.

    Was hat das mit dem Konsumcafé zu tun?

    Nehmen wir das Beispiel Kleidertausch. Bei den Kleidertausch-Partys haben die BesucherInnen die Möglichkeit, zwischen all der Kleidung auch interessante Informationen über die Herstellung der Textilien zu erfahren, wobei aber die Jagd nach weiteren Schnäppchen und einem Schwatz bei Kaffee und Kuchen bei vielen im Vordergrund steht. Und das ist gut so! Denn gemeinsames Handeln und Spaß haben motiviert und kann dazu beitragen neue Verhaltensmuster auszuprägen.


    Das Quartier Zukunft versucht durch die Angebote des Konsumcafés nicht nur einen bewussteren Umgang mit Konsumgütern zu fördern, sondern auch an Kulturtechniken wie Tausch und Reparatur zu erinnern. Gerade Veranstaltungen wie die Kleidertausch-Partys oder auch das thematisch ähnlich ausgerichtete Reparaturcafé des Reparaturcafé Karlsruhe e.V., leben die Tausch- und Reparaturkultur in einem ansprechenden Rahmen vor und laden nebenbei zu sozialen Austausch ein.

    In meinem Projekt habe ich untersucht, inwieweit die Veranstaltungen wirklich zu einer Verhaltensänderung der BesucherInnen beitragen. Mit Hilfe einer Online-Umfrage – wurde der Einfluss der Konsumcafé Angebote, auf die Motivation umweltschonend und sozial gerecht zu Handeln und das Konsumverhalten zu ändern untersucht.

    Was kam heraus? Erste Ergebnisse:

    Fast alle, die an einer Veranstaltung des Konsumcafés teilgenommen haben, fühlten sich durch die Angebote motiviert nachhaltiger und bewusster zu konsumieren, sowie das Prinzip SecondHand, Tauschen und Reparieren auch in anderen Lebensbereichen anzuwenden. Außerdem stieg mit zunehmender Teilnahme an Kleidertauschpartys, die Bereitschaft, Kleidung selbst SecondHand weiterzugeben.

    Wie beeinflussen die Veranstaltungen (VA) unser Handeln in Bezug auf die Weitergabe von Kleidung. Vergleich von Umfrageteilnehmenden mit I: Keinen VA; II: Wenigen VA; III: Vielen VA

    Die Umfrage zeigte auch, dass sich die meisten über die Folgen ihres Konsums bewusst sind und vor allem ein umweltschonender, aber auch sozial gerechter Konsum angestrebt wird. Allerdings wird das Bewusstsein für den Einfluss des eigenen Konsums auf andere Faktoren (wie etwa Natur und Umwelt) nach Aussage der Teilnehmenden nur gering erweitert. Die Motivation sich intensiver mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen wurde durch die Teilnahme ebenfalls nur gering gestärkt. Wo wir wieder beim Konflikt von Wissen vs. Handeln wären.

    Einschätzung des eigenen Konsumverhaltens der Umfrageteilnehmer mit unterschiedlicher Anzahl an Veranstaltungsbesuchen (VA= Veranstaltungen des Konsumcafés). Einfluss des Konsums auf I: Natur und Umwelt; II: Menschen, die direkt an der Produktherstellung in Entwicklungsländern beteiligt sind; III: Andere Verbraucher in Deutschland. Bewertungsskala von 1=stimme gar nicht zu; 5=stimme voll zu.

    Heißt das, Wissen ist für nachhaltiges Handeln gar nicht notwendig?

    Doch ist es. Zwar können wir ausschließlich bio und regional einkaufen, nur SecondHand Kleidung tragen und auch sonst so wenig Einfluss auf unsere Mitwelt haben wie möglich, ohne diese Einstellungen zu hinterfragen. Wirklich sinnvoll nachhaltig zu handeln bedeutet aber uns selbst zu reflektieren und uns unseren eigenen Einfluss bewusst zu machen, Wissen nicht nur anzuwenden, sondern auch zu übertragen und schließlich weitergeben zu können. Denn was bringt uns ein starres nachhaltiges Handeln, in einer Zeit in der sich alles ständig verändert und bestehende Systeme überdacht und transformiert werden sollen?

    Ein erfahrungsbasiertes Wissen, das nicht darauf aus ist irgendwelche Fakten über Umweltthemen auswendig zu lernen, sondern aus Erfahrungen Erkenntnisse zu gewinnen und diese auf andere Dinge zu übertragen, ist also genauso wichtig wie das Handeln an sich.

    Das Quartier Zukunft bietet mit dem Konsumcafé eine fruchtbare Plattform für Menschen, die sich mehr mit dem Thema „Nachhaltiger Konsum“ auseinandersetzen wollen. Das gemeinsame Handeln bzw. das „Vorgelebt bekommen“ motiviert selbst die Initiative zu ergreifen, Mitstreiter zu finden und sich dem Thema weiter anzunähern. Außerdem kann das Erleben des eigenen Einflusses, sowie der soziale Austausch dazu beitragen neue Verhaltensmuster zu bilden und erfahrungsbasiertes Wissen weiterzuentwickeln.

    Wenn du noch mehr zu den Ergebnissen und zum Thema „Nachhaltiger Konsum“ erfahren möchtest, dann komm doch am Donnerstag, 15. Februar um 18 Uhr in den Zukunftsraum (Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe). Dort stellt Valentin Erlenbach seine Ergebnisse vor und beantwortet gerne Fragen zu seinem Projekt. Außerdem wird im Anschluss der Film „The true cost. Der Preis der Mode“ gezeigt. Der Eintritt ist frei.

    Plakat Konsumcafé_15.02

     

    Lesetipps:

    Ich bin so „frei“ – warum Konsumgewohnheiten so schwer zu überwinden sind von Sarah Bloesy und Lukas Nalbach

    Wolfgang Ullrich: Alles nur Konsum. Kritik der Warenästhetischen Erziehung. Wagenbach, Berlin 2013

  6. „Ausgezeichnet!“, findet uns der Rat für Nachhaltige Entwicklung

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    Ein Beitrag von Alexandra Quint und Sarah Bloesy

    Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat unser Reallabor 131: KIT findet Stadt ausgezeichnet! Ein schöner Grund für das Quartier Zukunft-Team nach Berlin zu fahren, um bei der Jahreskonferenz des Rates am 29. Mai 2017 den Preis entgegenzunehmen. Wir möchten euch hier von dem wichtigen Ereignis berichten, bei dem sogar unsere Kanzlerin einige Worte sprach.

    Was ist der Rat für Nachhaltige Entwicklung?

    In regelmäßigen Abständen zeichnet der Rat für Nachhaltige Entwicklung – kurz RNE – Projekte aus, die aus seiner Sicht in besonderem Maße einen Beitrag zur Nachhaltigen Entwicklung leisten. Hauptamtlich berät er die Bundesregierung in allen Fragen, die im Kontext von Nachhaltigkeit entstehen. Außerdem entwickelt er die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung weiter und setzt Projekte um, die eine Nachhaltige Entwicklung befördern oder deren Bedeutung in der Bevölkerung verankern.

    Die Auszeichnung

    Das Reallabor 131: KIT findet Stadt widmet sich genauso wie das Quartier Zukunft (quasi seine große Schwester) gemeinsam mit den BewohnerInnen und anderen Akteuren der Oststadt der Frage, wie ein Nachhaltiges Leben in der Stadt aussehen könnte. Für diese Bemühungen und ersten kleinen Etappenziele wurde das R131 nun als Projekt Nachhaltigkeit und als Transformationsprojekt ausgezeichnet. Mit diesen Qualitätssiegeln ehrt der RNE jährlich Projekte, Ideen und Initiativen, die aus seiner Sicht das Potential haben unsere Gesellschaft nachhaltiger zu machen oder dies bereits tun.

    Die Jahreskonferenz des RNE

    Einmal im Jahr lädt der Rat für Nachhaltige Entwicklung zu seiner Jahreskonferenz nach Berlin ein. Auf der Tagesordnung stehen Podiumsdiskussionen mit vielfältigen Akteuren aus der Nachhaltigkeitsszene, außerdem Kurzvorträge und Diskussionsforen.

    In diesem Jahre waren sowohl die Umweltministerin, Barbara Hendricks, als auch die Bundeskanzlerin, Angela Merkel, als Rednerinnen anwesend. Beide schauten auf die bisher zurückgelegte Wegstrecke hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung in Deutschland und gaben einen Ausblick auf die Herausforderungen, die uns noch bevorstehen.

    Dabei fiel die Bilanz der Bundeskanzlerin recht positiv aus – immerhin handelt es sich um ihre eigene Politik. Die Verfehlung des Klimaziels 2020 (Reduktion der CO2-Emission um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990) etwa fand keine Erwähnung. Doch auch sie sprach von Fehlschlägen der Vergangenheit und großen Aufgaben, die uns noch bevorstehen.

    Bemerkenswert war die Forderung der Vorsitzenden des RNE, Marlehn Thieme, Nachhaltigkeit im Grundgesetz zu verankern. Wir finden diese Idee großartig und unterstützen sie leidenschaftlich!

    Die Preisverleihung

    Die Projektleiter des R131, Oliver Parodi und Andreas Seebacher, nahmen stellvertretend für das Quartier Zukunft-Team den Preis (physisch manifestiert in einem Stück umgewidmeter Bodendiele) entgegen. Überreicht wurde er von Günther Bachmann, dem Generalsekretär des RNE, der jedes Gewinnerprojekt kurz vorstellte. Neben dem Reallabor 131 wurden noch drei weitere Projekte als Transformationsprojekte ausgezeichnet:

    • Der Sukuma-Award wird an Menschen vergeben, die zu einem kritischen Thema eine Kurzfilmidee entwickeln. Das Sukuma-Team kümmert sich dann um die konkrete Umsetzung und macht aus der Gewinneridee einen 40-sekündigen Film.
    • Im Projekt Umwelt macht Schule sind SchülerInnen aus Osteuropa, Zentralasien und Deutschland dazu aufgerufen, Ideen zu entwickeln, wie sie einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Die besten (realisierten) Projeke dürfen dann im Sommer 2017 nach Berlin reisen und ihre Ideen vorstellen.
    • Außerdem zeichnete der Rat ein BioMentoren-Projekt aus, in dem sich Personen aus der Gastronomie organisieren, um ihren KollegInnen in Schulen, Kantinen, Catering-Unternehmen usw. dabei zu helfen, auf biologische Produkte und vegetarische oder vegane Küche umzusteigen.

    Die Bilanz des Tages

    Natürlich freuen wir uns darüber, dass die Bemühungen der Bürgerschaft und KIT-ForscherInnen um eine Nachhaltige Entwicklung in der Oststadt honoriert wurden. Die Konferenz hat wirklich spannende Akteure zusammen- und interessante Themen zur Sprache gebracht hat. Trotzdem wissen wir, dass der Weg hin zu einer Nachhaltigen Entwicklung in Deutschland noch lang und steinig ist und wir wünschen uns von der Politik dazu mehr energische und ernst gemeinte Anstrengungen im Ringen um Nachhaltigkeit. Doch es war motivierend und bestärkend zu sehen, wie viele andere Engagierte es in diesem Feld gibt.

    Bisherige Auszeichnung

    Die Doppelauszeichnung des RNE ist nicht die erste Auszeichnung für das Reallabor. In den vergangenen Jahren wurde das Quartier Zukunft – Labor Stadt bereits mehrfach ausgezeichnet, u.a. Im Jahre 2013 mit dem ZeitzeicheN-Preis sowie als Projekt der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung von der UNSECO-Kommission, sowie bereits 2016 als Projekt Nachhaltigkeit.

     

    Weiterführende Links:

    Ausführliche Presseinformation des KIT

    Digitale Pressemappe des Nachhaltigkeitsrates

    Rede der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel:

    #tatenfuermorgen Auszeichnungsfeier

  7. Spielend nachhaltig ins neue Jahr!

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    Spiel, Spaß und – Nachhaltigkeit! Der Nachhaltigkeitsspieleabend im Zukunftsraum in der Karlsruher Oststadt geht ab 19. Januar 2017 in die nächste Runde.

    Du hast Lust mal wieder einen Abend in netter Gesellschaft, mit Freunden oder Bekannten bei einem Spieleabend zu verbringen? Die kalte Jahreszeit lädt zu gemütlichen Gemeinschaftsaktivitäten geradezu ein. Und wenn man dabei auch noch neue Leute kennen lernen und obendrein ganz nebenbei etwas lernen kann, warum nicht?  Das geht ab jetzt jeden ersten Donnerstag im Monat ab 18 Uhr im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Straße 46!

    Nachhaltigkeitsspieleabend reloaded

    Vielleicht erinnern sich einige von Euch noch an das Format aus dem letzten Frühling? Jetzt startet Quartier Zukunft am 19. Januar 2017 mit einer Neuauflage des nachhaltigen Brettspiel-Events. Und ab Februar findet die Veranstaltung dann regelmäßig immer am ersten Donnerstag im Monat statt. Der nächste Termin ist also schon der 2. Februar 2017.

    Wie schon bei den letzten Malen könnt Ihr bei uns jede Menge Spiele ausprobieren, die an den verschiedenen Abenden jeweils ganz unterschiedliche Bereiche nachhaltiger Entwicklung  und Wissenschaft in den Blick nehmen – etwa Energie und Klimaschutz, Umwelt, Technik oder Wissenschaft.

    Kennst Du zum Beispiel das Spiel Genwelt? „Ein Spiel um den risikoreichen Forschungswettlauf in der Gentechnologie“, verspricht die Spielanleitung. Bei dem Spiel geht es um die Manipulation des Erbgutes von Viren, Bakterien, Pflanzen und Tieren und ihre Auswikrungen auf die Umwelt. Oder Siebenpunkt, ein Spiel in dem du in die Rolle eines Bauern schlüpfst und als moderner Landwirt nicht nur um die Erträge deiner Felder, sondern auch umweltverträgliches Wirtschaften und ökologischen Landbau unter einen Hut bringen musst.

    Natürlich könnt Ihr jederzeit auch eigene Spiele mitbringen! Ob alleine oder als Gruppe, Brettspiel-Freak oder einfach nur interessiert – jeder und jede ist herzlich willkommen!

    Tee und alkoholfreie Getränke gibt’s gegen eine Spende im Zukunftsraum. Außerdem freuen wir uns über Knabbersachen und Snacks für alle. Spielend wollen wir die Nachhaltigkeit im Quartier voranbringen, einander kennenlernen, zusammen sein, loslegen.

    Termine im Überblick

    19.Januar 2017:      18:00-21:00 Uhr

    02.Februar 2017:    19:00-21:00 Uhr

    02.März 2017:         19:00-21:00 Uhr

    06.April 2017:         19:00-21:00 Uhr

    04.Mai 2017:           19:00-21:00 Uhr

    01.Juni 2017:          19:00-21:00 Uhr

    16.März 2018:         19:00-21:00 Uhr „Science Games“

    10.Juni 2018:          15:00-17:00 Uhr Familienspieltag im Rahmen der Nachhaltigkeitstage BW

     

    Damit wir besser planen können bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum Vortag 12 Uhr an Helena.Trenks@kit.edu. Die Veranstaltung findet statt, wenn sich mindestens 5 TeilnehmerInnen vorher per E-Mail angemeldet haben (Infos ob es stattfindet rechtzeitig im Kalender auf unserer Website). Spontane MitspielerInnen sind auch willkommen.

     

    Der Nachhaltigkeitsspieleabend ist ein Projekt des Quartier Zukunft in Kooperation mit der Lokalen Agenda 21 Karlsruhe, dem Institut für Germanistik, Abteilung Wissenschaftskommunikation am KIT und dem spielecht Spieleverlag.

  8. Selber machen, selbst versorgen, Subsistenz! Quartier Zukunft lädt ein zu Pflanzentausch & Gartenflohmarkt

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    von Nikola Schnell und Helena Trenks

    Mehr Vielfalt in den eigenen Garten bringen, sich austauschen und vernetzen – darum geht’s bei der 1.Pflanzentauschbörse im Zukunftsraum in der Karlsruher Oststadt am 23.04.2016. Ableger, Setzlinge und Samen können hier von 11.00 bis 16:00 Uhr verschenkt oder getauscht werden. Zusätzlich wird es einen kleinen Gartenflohmarktbereich geben, in dem alles, was beim Gärtnern gebraucht wird  – etwa Fachliteratur, Töpfe oder Werkzeug – neue Besitzer finden kann. Die Idee dahinter: Selber machen, selbst versorgen, Subsistenz!

    Was haben die von Oma gestrickten Socken, die eingemachten Birnen aus Nachbars Schrebergarten und der selbst gezimmerte WG-Küchentisch miteinander zu tun? All das ist Ausdruck von Subsistenz, das heißt der Fähigkeit, sich selbst mit Gütern des täglichen Bedarfs versorgen zu können. Subsistenz muss dabei nicht reine Selbstversorgung sein; Tauschhandel und Verkauf von Überschuss ist möglich. Allerdings wird nicht primär für „den Markt“, das Erwirtschaften von Profit produziert. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Genug-haben, das Ausreichend-versorgt-sein, kurz: das gute Leben. Während in unserem Alltag Ansätze von subsistenzorientiertem Leben und Wirtschaften etwa in der Do-it-yourself-Bewegung, der Schrebergärtnerei oder der relativ neuen Praxis des Urban-Gardening zu finden sind, war Subsistenz früher die Grundlage bäuerlichen Wirtschaftens  – und damit des menschlichen Überlebens.

    Subsistenz versus Spezialisierung, Industrialisierung, Globalisierung

    Das Gegenteil von Subsistenz heißt Spezialisierung, Industrialisierung, Globalisierung. Beispiel deutsche Landwirtschaft: Wo nur noch Mastbullen oder Schweine gezüchtet werden, gibt es keine Hühner mehr, die den Hof mit Eiern versorgen können und auch keine Roggenfelder, aus deren Ertrag das Mehl fürs eigene Brot stammen könnte. Dabei ist das Leben in der Stadt in der Regel noch subsistenzferner als das dörfliche. Hochspezialisierte Arbeit im Büro, Geschäft oder der Fabrik bedeutet weniger Wissen um handwerkliche Techniken, die nötig sind, um Kleidung, Nahrung, Gebrauchsgegenstände selbst herzustellen – und weniger Zeit und Wertschätzung für solcherlei Tätigkeiten. Aber Subsistenz ist auch im urbanen Raum möglich und wird gerade vor dem Hintergrund einer nachhaltigen Entwicklung und der Postwachstumsbewegung in den Vordergrund gerückt, zum Beispiel im Rahmen von Gemeinschaftsgärtnerei oder urbaner Landwirtschaft.

    Subsistenz und Freiheit

    Die Wintermütze selbst häkeln, das eigene Brot backen, Kompott einmachen, Setzlinge und Pflanzensamen unter FreundInnen tauschen – was oft wenig wertschätzend als „Hobby“ eingestuft wird, wird von einigen VordenkerInnen wie der österreichischen Ethnologin und Soziologin Veronika Bennholdt-Thomsen  längst als „Plan B“ der ressourcenvergessenen, globalisierten Wirtschaftsweise gegenübergestellt. Subsistenz hat, bei Licht besehen, nämlich sehr viel mit Freiheit zu tun. Selber machen und selber können bedeutet immer auch nicht angewiesen sein: auf große Abnehmer, Konzerne oder Märkte, auf die Produzenten von Kleidung, Saatgut und Nahrung und deren Art, mit Menschen und Umwelt umzugehen. Das Selberhäkeln einer Mütze, das Nähen einer Hose, das Tomatenziehen in einer alten Kiste auf dem Balkon ist in dieser Sichtweise eine Selbstermächtigung und ein kleiner, großer Akt der Freiheit: Die Regeln der globalisierten, profitorientierten Wirtschaftsweise müssen nicht zwangsläufig mitgetragen werden. Selbst denken, selbst machen ist möglich. Und macht Freude!

    Ein Gefühl für das „Genug“ entwickeln

    Traditionell subsistenzwirtschaftende Gemeinschaften, wie sie heute beispielsweise noch in unwegsamen Gegenden oder den indigen geprägten Landschaften Lateinamerikas zu finden sind, entnehmen der Natur nur das Lebensnotwendige. Dadurch ist diese Lebensweise in besonderem Maße nachhaltig und dient dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Hier existiert ein direktes Interesse an der Aufrechterhaltung und dem Schutz der Ökosysteme, in denen das Leben und Wirtschaften stattfindet. Das „Subsistenzgefühl“, das solche Gesellschaften prägt, erfahren wir in unserem Lebensalltag am ehesten im Garten und bei der Gartenarbeit: Die Soziologin Maria Mies, die gemeinsam mit Bennholdt-Thomsen das Konzept der „Subsistenzperspektive“ entwickelt hat, das Subsistenzwirtschaft als Weg hin zum guten Leben weltweit ins Spiel bringen will, formuliert das so: „Die Natur bringt eine Fülle hervor, sodass man immer zu viel hat und teilen und verteilen muss. Der Garten ist kein Produktionsort, sondern ein Ort der Begegnung neuer, großzügiger, nachbarschaftlicher Beziehungen von Menschen zu Menschen.“ Und auch für Veronika Bennholdt-Thomsen ist es die Bauern- und Gartenkultur, in der Wissen und Erfahrungen um subsistenzorientiertes Handeln bewahrt, weiterentwickelt und weitergegeben werden – und die hier und heute Wegweiser sein kann. „Es geht zum Beispiel darum, sich in natürliche Kreisläufe eingebunden zu fühlen, Vielfalt wertzuschätzen und zu erhalten, handwerkliche Fähigkeiten zu kultivieren, sorgsam und pfleglich mit Boden, Luft und Wasser umzugehen und ein Bewusstsein für „genug“ zu entwickeln.“

    In diesem Sinne wollen wir von Quartier Zukunft auch den Pflanzentausch verstehen: Als Möglichkeit, die Vielfalt zu fördern – in unserem Garten und unserer Nachbarschaft!

     

     

    Mehr Infos:

    Maria Mies: Die Subsistenzperspektive

    Johanna Biesenbender, Sigrid Gerl, Johann Strube und Monika Thuswald: Die Subsistenzperspektive – eine Umorientierung zum Guten Leben für alle

     

  9. Ökodorf trifft Quartier Zukunft – Zweiter Workshop

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    Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Urbane Resilienz und neue Gemeinschaftlichkeit“ des Quartier Zukunft – Labor Stadt und des Global Ecovillage Network (GEN) findet am 26. November der zweite von drei Workshops statt. Beim gemeinsamen Essen am Mitbring-Buffet wird anhand von Beispielen aus Ökodörfern erörtert, wie die Lebensqualität für alle Oststädterinnen und Oststädter gesteigert werden kann: gemeinschaftliches Miteinander & gegenseitige Unterstützung, Selbstversorgung (Ernährungssicherheit auch in Zukunft), gemeinsames Kochen und Essen in der „Quartiersmensa“, lokale Wirtschaft stärken – dies und mehr: Bausteine für mehr Lebensqualität in der Oststadt? Sie sind herzlich eingeladen, am Workshop teilzunehmen.

    Siebenlinden
    Was ist ein Ökodorf?
    In den letzten rund 30 Jahren hat sich in Deutschland eine immer größer werdende Bewegung von intentionalen Gemeinschaften entwickelt. Das 1995 gegründete Global Ecovillage Network verbindet heute bereits über 10.000 Gemeinschaften und Gemeinden in über 100 Ländern und ist mittlerweile der weltweit größte Dachverband von Gemeinschaften mit kontinentalen Netzwerken in Europa, Afrika, Lateinamerika, Nordamerika  und Asien/Ozeanien. Ökodörfer verstehen sich als intentionale oder „gewachsene Dorf-, Stadtteil- oder Lebensgemeinschaften, die bewusst durch partizipative Prozesse gestaltet und durch lokale Besitzstrukturen geprägt sind. Die  vier Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, das Soziale und das Kulturelle) sind in einem ganzheitlichen Ansatz integriert, der es ermöglicht, den ökologischen Fußabdruck drastisch zu senken. Die verschiedenen Gemeinschaften zeichnen sich durch eine große kulturelle, individuelle und soziale Vielfalt aus. Ihr Reichtum an Verschiedenheit ist eine der größten Schätze dieses Netzwerks.
    GEN Nachhaltigkeitsverständnis
    Bild: GEN Nachhaltigkeitsverständnis
     
    Was ist geplant?
    Im Rahmen des vom Umweltbundesamt geförderten Projektes „Urbane Resilienz und neue Gemeinschaftlichkeit“ haben das Quartier Zukunft – Labor Stadt und GEN Europe beschlossen ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz miteinander zu verbinden und eine dreiteilige Veranstaltungsreihe vom Herbst 2015 bis zum Frühjahr 2016 geplant. In dieser Reihe soll gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Karlsruhe einen Erfahrungs- und Austauschraum geschaffen werden und das Wissen und die Erfahrungen für eine enkeltaugliche Zukunft zusammentragen werden.  Alle Interessierten sind zur Teilnahme an den Workshops herzlich eingeladen.

    Entlang der im GEN-Nachhaltigkeitskonzept entwickelten vier Dimensionen der Nachhaltigkeit wird gemeinsam erforscht, welche bereits existierenden nachhaltigen und innovativen Lösungen aus Ökodörfern geeignet sind, um diese in den eigenen Alltag und das eigene Quartier zu übertragen. Den Startpunkt markierte ein Ganztagsworkshop unter der Überschrift „Leben in der Stadt – nachhaltig, sinnerfüllt, vernetzt: Was die Oststadt vom Ökodorf lernen kann“. Dort wurden die vier Säulen vorgestellt, auf denen das Konzept eines Ökodorfes steht, und zahlreiche Praxisbeispiele vorgestellt. Auf dieser Basis wurden dann erste Ideen entwickelt, wie die Oststadt bzw. der eigene Stadtteil aussehen könnte, wenn diese Chancen auch für das eigene Umfeld ergriffen würden: für mich, für meine Familie und Freunde und für mein ganzes Quartier. Im zweiten Workshop am 26. November wird beim gemeinsamen Essen am Mitbring-Buffet – anschließend an die Ideen aus dem ersten Workshop – anhand von Beispielen aus Ökodörfern erörtert, wie die Lebensqualität für alle Oststädterinnen und Oststädter gesteigert werden kann.

    Wann findet der zweite Workshop statt?
    Donnerstag, 26. November 2015,
    ab 17 Uhr: gemeinsames Essen am Mitbringbuffet,
    18 – 21 Uhr: Workshop
     
    Wo findet der Workshop statt?
    Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46
     
    Anmeldung
    Zur Teilnahme am Workshop ist eine möglichst frühzeitige vorherige Anmeldung per E-Mail an Karin Ottmar erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für die Teilnahme ist kein Vorwissen erforderlich, ein aktives Einbringen aber ausdrücklich erwünscht. Über Beiträge zum Mitbringbuffet freuen wir uns sehr.
     
    Wie geht es weiter?
    Der dritte Workshop findet im März 2016 statt, der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.
     
    Weiterführende Links
    www.gen-europe.org
    www.gen-deutschland.org
     
    Diese Projekt wird gefördert von:
     
    Logo BUNBLogo_UBA
  10. Forschungskolloquium Reallabore: Experimentierraum Stadt

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    „Was ist ein Reallabor und vor welchem wissenschaftlichen Hintergrund steht dieses Konzept? Zu dieser spannenden Fragestellung beginnt am Mittwoch, den 28.10.2015 das mehrteilige “Forschungskolloquium Reallabore: Experimentierraum Stadt”. Veranstaltet von der „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“  und verankert  im Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am ZAK, richtet sich das “Forschungskolloquium im Wintersemester 2015/2016 sowohl an Studierende sowie an WissenschaftlerInnen und interessierte Gäste.“

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    „Reallabore“ sind ein relativ junges Format für praxisnahe Forschung, die sich der Nachhaltigen Entwicklung verschrieben hat. Besonderheit dieser Art der Forschungsorganisation weitab des ‚Elfenbeinturms‘ der Wissenschaft ist Partizipation, also die systematische und offene Beteiligung von BürgerInnen und anderen Akteuren als Betroffene, Wissensträger und Adressaten, in einem längeren Prozess des Co-Design. Ein Reallabor wird vom KIT in der Karlsruher Oststadt betrieben – wir nehmen dies zum Anlass, mit den Organisator/innen, den beteiligten Wissenschaftler/innen und Stakeholdern von Reallaboren, Studierenden  und Interessierten gemeinsam das „Forschungskolloquium Reallabore:  Experimentierraum Stadt“ über diese Forschungsform durchzuführen.

    Dabei wird es schwerpunktmäßig um einen Austausch zu den offenen Fragen der Reallaborforschung gehen, zu dem auch Gäste anderer Reallabore eingeladen werden. An einem Exkursionstag (vor. 25.11.) werden wir die Reallabore in Stuttgart besuchen, um andere Interpretationen des Konzeptes „Reallabor“ kennenzulernen.

    Als Studierende haben Sie Gelegenheit, Einblick in die Mechanismen der Forschungsförderung, Planung und Durchführung transdisziplinärer Forschung zu erhalten. Studienleistungen können durch Protokollieren (2 CP), Lern-Portfolios (3 CP), Hausarbeiten (4 CP) oder kleine Projekte (4 CP) erbracht werden. Das Kolloquium ist verankert  im Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am ZAK.

    Interessierte WissenschaftlerInnen sind ebenfalls herzlich eingeladen teilzunehmen und erhalten eine entsprechende Teilnahmebestätigung.

    Zeit:    Wintersemester 2015/16, Mittwochs, 11.3o Uhr-13.oo Uhr,
    Ort:    „Zukunftsraum“, Rintheimer Str. 46, Karlsruhe 

    Alle Termine des Forschungskolloquium Reallabore: Experimentierraum Stadt im Überblick finden Sie im Word-Dokument unter folgendem Link:

    Forschungskolloquium Reallabore

  11. Kleidertausch für Frauen im Zukunftsraum

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    Was für die Eine alt und langweilig geworden ist, ist für die Andere noch neu und aufregend. Warum also nicht Hemd gegen Hose, Kette gegen Tasche tauschen? Am 24. Oktober von 14.00 – 17.00 Uhr wird deshalb der Zukunftsraum mit der Kleidertauschparty von Christine Bitterwolf in Kooperation mit dem Quartier Zukunft in Modeboutique und Laufsteg verwandelt. Das Quartier Zukunft Team freut sich sehr, in seinem Zukunftsraum erstmals eine Kleidertauschparty beherbergen zu dürfen.

    Das Prinzip: Tauschen statt kaufen!
    Mit der Kleidertauschparty am 24. Oktober möchten wir ein Zeichen gegen den traditionellen Konsum setzen.

    Der Kleiderschrank ist bis an den Rand gefüllt, aber es findet sich darin nichts zum Anziehen? Das Lieblingskleid will einfach nicht mehr so recht passen? Dieses Phänomen kennt wohl fast jede Frau und eine Kleidertauschparty ist genau der richtige Ort für überzählige Kleidungsstücke, Taschen, Schmuck und vieles mehr eine neue Liebhaberin zu finden. So kann im Kleiderschrank Platz für Neues geschaffen und in geselliger Runde die eine oder andere schöne Eroberung gemacht werden.

    Auf Kleidertauschpartys kann man also in Mode schwelgen und mit vollen Tüten nach Hause gehen und dabei gleichzeitig einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten. Denn jedes Kleidungsstück, das nicht entsorgt und durch ein neu gekauftes ersetzt wird, tut Mensch und Natur gut, verbessert die CO2-Bilanz und verhindert das Anwachsen unserer Müllberge.

    Deshalb etablieren sich seit einigen Jahren in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München und nun auch in Karlsruhe Kleidertauschpartys. Und weil das große Interesse den Rahmen eines Wohnzimmers inzwischen sprengt, wird das von Christine Bitterwolf ins Leben gerufene Event nun erstmals im Zukunftsraum des Quartier Zukunft stattfinden.

    So funktioniert es
    Wer Freude an Kleidung, Tauschen und Geselligkeit hat, ist herzlich dazu eingeladen Kleiderschrank, Schmuckkästchen oder Schuhregal auf den Prüfstand zu stellen und alles Überzählige zur Kleidertauschparty mitzubringen – natürlich frisch gewaschen und unbeschädigt. Dort werden alle Schätze in die Mitte gegeben und jede sucht sich die Dinge heraus, die ihr gefallen, und kann sie mitnehmen.

    Damit die Kräfte reichen, um alle Kleidung zu durchstöbern und anzuprobieren, sind auch Knabbereien und alles, was sonst von der Hand gegessen werden kann, willkommen!

    Wenn sich auch Männer angesprochen fühlen: Schreiben Sie uns gerne eine Mail, dann organisieren wir bei ausreichendem Interesse bald auch eine Kleidertauschparty für Männer: sarah.bloesy9@partner.kit.edu

    Wann und wo
    Am 24. Oktober 2015 von 14 bis 18 Uhr im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe. Parkplätze, Sitzgelegenheiten und eine Spielecke für Kinder stehen zur Verfügung.

    Die Kleidertauschparty – eine Kooperation des Quartier Zukunft – Labor Stadt mit Christine Bitterwolf. Wir freuen sich auf Sie!

  12. Quartier Zukunft zeigt „Karlsruhe trifft die Welt“ im Zukunftsraum – verlängert bis 12.11.

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    Wie können wir in unseren Städten heute und morgen gut leben – in Karlsruhe und in den Städten weltweit? Danach fragt „Karlsruhe trifft die Welt | Eine Mitmacht-Ausstellung zu Nachhaltigem Stadtleben“. Nach der Eröffnung am 15. September im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Karlsruher Oststadt ist die Ausstellung dort bis einschließlich Donnerstag, den 15. Oktober 12. November 2015 immer dienstags und donnerstags  zu sehen.

    Weitere Impressionen zur Ausstellung finden Sie in der Galerie.

    Ausstellungseröffnung im Zukunftsraum
    Nach zwei sommerlichen Ausstellungstagen im Bürgerpavillon im Karlsruher Schlosspark Anfang Juli 2015 anlässlich des 300. Stadtgeburtstages ist die Ausstellung Karlsruhe trifft die Welt aktuell und über vier Wochen hinweg im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft zu sehen. Zur Eröffnung am 15. September nahmen erste interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit wahr, die Ausstellung zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung in gemütlicher Atmosphäre bei Wein und Brot zu besuchen. Nach einer kurzen Eröffnungsrede machten sich die Besucher auf einen Rundgang durch die thematischen Ausstellungsräume „Nachhaltige Stadt entwickeln“, „Mobil werden“, „Gemeinschaft gestalten“ und „Ressourcen und Klima schützen“. 
     
    Über die Ausstellung
    Die Ausstellung geht der übergeordneten Frage nach, wie ein gutes Leben in Städten vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen, des Klimawandels, sozialer Ungleichheit, dem Verlust an Biodiversität und wirtschaftlicher Unsicherheit heute und morgen möglich ist – in Karlsruhe und in den Städten weltweit. Sie ist in insgesamt vier Themenbereiche gegliedert: Mobil werden, Gemeinschaft gestalten, Ressourcen und Klima schützen sowie Nachhaltige Stadt entwickeln. Die Exponate in den Themenbereich zeigt gute Beispiele für nachhaltiges Stadtleben aus dem In- und Ausland, darunter eine ganzheitliche soziale Vision für Karlsruhe, ein Bienenhotel zum Thema Stadtimkern,  eine über Crowdfunding finanzierte Holzbrücke aus Rotterdam.
    die Karlsruher Initiative Bikes without Borders oder das Reparaturcafé in Karlsruhe. Die Ausstellung lädt die Besucherinnen und Besucher zum Erkunden, Weiterdenken und Verstetigen ein. So können können nicht nur  Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Projektideen zur nachhaltigen Stadtgestaltung gewonnen, sondern auch Anregungen gefunden werden, um selber aktiv zu werden. 
     
    Wie die Ausstellung entstanden ist
    Anlässlich des 300. Karlsruher Stadtgeburtstages hatte das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt im Frühjahr 2015 die bereite Öffentlichkeit dazu aufgerufen, gute Beispiele für nachhaltige Stadtentwicklung in den vier genannten Themenfeldern in Form von Ausstellungsbeiträgen vorzuschlagen und einzureichen. Gefragt wurde insbesondere nach Projektbeispielen aus dem Ausland, aber auch aus Karlsruhe. Eine Auswahl dieser Einreichungen ist ebenso in die Ausstellung eingeflossen wie gute Beispiele nachhaltigen Stadtlebens aus der Arbeit des Quartier Zukunft. Karlsruhe trifft die Welt …
     
    Die Ausstellung besuchen – Verlängerung bis zum 12. November 2015!
    Aufgrund des großen Interesses zeigt das Quartier Zukunft Karlsruhe trifft die Welt statt bis zum 15. Oktober 2015 nun bis zum 12. November 2015. Die Ausstellung kann nach wie vor immer dienstags zwischen 14 – 18 Uhr und donnerstags zwischen 9 – 18 Uhr im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe besucht werden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos.
     
    Weiterführende Links
    Rückblick auf den Ausstellungsauftakt im Bürgerpavillon
  13. Stadtleuchten 2015: Leuchtender Leerstand in der Rintheimer Straße

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    Mit „Stadtleuchten“ gaben die Initiatoren des nachbarschaftlichen Projekts am Abend des 19. September 2015 kleinen räumlichen Einheiten städtischer Gemeinschaft in Karlsruhe eine Bühne. Mit dem Thema „Leuchtender Leerstand“ griff das Quartier Zukunft als Projektpartner von Stadtleuchten das Verschwinden von Ladengeschäften in der Oststadt von Karlsruhe auf. An den Fassaden leerstehender Geschäfte in der Rintheimer Strasse und der Gerwigstraße war am Veranstaltungsabend zu sehen, was denn in diesen Möglichkeitsräumen geschehen könnte.

    „Leuchtender Leerstand“ behandelt das Verschwinden von Ladengeschäften in der Oststadt, die zunehmend leer stehen, privatisiert oder zu Wohnungen und Büros umgenutzt werden. In einer Vor-Ort-Aktion zeichnete die Grafikdesignerin und gelernte Theatermalerin Katja Saar eigene und von Bürgerinnen und Bürgern der Karlsruher Oststadt durch Zuruf eingebrachte Ideen für die Gestaltung leerstehender Räume. Ihre Zeichnungen beschienen im  nächtlichen Dunkel Hausfassaden der Rintheimer Straße und Gerwigstraße.

    Um 21 Uhr gingen die Lichter an. Ein Beamer projiziert Zeichnungen von leer stehenden Ladengeschäften und Visionen wiederbelebter Schaufenster. Ein anderer zeig Fotos von engagierten Bürgern, die kreative Initiativen (wie zum Beispiel das ReparaturCafé) wahr werden lassen. An einem ausgeleuchteten Tisch, auf dem ein Karte der Oststadt, Stifte und viel Zeichenpapier lagen, saß die Künstlerin. Eine Kamera war auf das Zeichenpapier und ihre Hand gerichtet. Schreibend und zeichnend wurde nun die sich versammelnde Bürgerschaft begrüßt. Was gefällt dir an der Oststadt? Wo hältst du dich gerne auf? Wo guselt es dich? Was wünscht du dir in deiner näheren Nachbarschaft? Komm her und zeig es mir! – kann man über Hecken und Gartenzäune hinweg bis weit in die Rintheimer Straße lesen.

    Die mit Stühlen, Tischen und Picknick ausgestattete AG Oststadt Nachbarschaft riefen der Grafikerin alsbald ihre Ideen und Wünsche einer gelebten Nachbarschaft zu. Von 21 Uhr bis Mitternacht wurden Ideen, wie die eines Streichelzoos auf dem Gottesauerplatz, eines Programmkinos, eines Abendmarktes, einem Projektraums für wenig Geld, eines öffentlichen Fernsehzimmers und eines gemütlichen Café gezeichnet. Nach anregenden Gesprächen und Diskussionen wurden Ideen für neue Möglichkeitsräume geboren und Samen gesät, die hoffentlich in den Köpfen der Bürger mit nach Hause genommen werden und bald in der Oststadt Früchte tragen werden.

    Über Stadtleuchten
    Stadtleuchten ist ein nachbarschaftliches Projekt innerhalb der Festivitäten des 300 jährigen Stadtjubiläums von Karlsruhe. Menschen haben sich zusammen geschlosen, gründeten Leuchtzellen an verschiedenen Orten der Stadt und ließen diese am 19.09.2015 erstrahlen.
     
    Weiterführende Links
    Website Stadtleuchten
  14. Vortragsabend: “Neue Wohnformen und nachbarschaftliche Netzwerke im Quartier”

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    Der gesellschaftliche und demographische Wandel wird zunehmend von dem Wunsch nach gemeinschaftlichem Wohnen und Leben in funktionierenden Quartiersnachbarschaften begleitet. Alexander Grünenwald, Leiter der BauWohnberatung Karlsruhe, berichtet am 01. Oktober 2015 von den Erfahrungen, die er bei der Begleitung von solchen Wohn- und Quartiersprojekten bei der Entwicklung und Umsetzung gemacht hat. Der Vortrag findet im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft statt.

    Wohngemeinschaften1

    Herausforderungen für bestehende Wohn- und Lebensformen
    Gesellschaftlicher und demographischer Wandel führen für bestehende Lebens- und Wohnformen für viele Bevölkerungsgruppen zu Herausforderungen. Etwa ziehen durch Migrationsdruck auf dem Arbeitsmarkt viele junge Menschen in Städte, die weit entfernt von ihrem Elternhaus sind. Dadurch werden konventionelle familiäre Fürsorgesysteme erschwert und der Kontakt zwischen den Generationen wird verringert. Gleichzeitig etablieren sich neue Kommunikationsmethoden und mediale Systeme durch rasanten technologischen Fortschritt und jüngere Generationen bewegen sich in anderen soziotechnischen Umgebungen als ältere, die erschwerten Zugang zu diesen haben. Weiterhin besteht ein erhöhter Bedarf, Menschen mit Migrationshintergrund besser zu integrieren und zwischenmenschliche Barrieren und Vorurteile abzubauen. Diese und andere Herausforderungen erfordern die Erprobung neuer Formen des Zusammenlebens und neuer Wohnformen.
     
    Neue Wohnformen und nachbarschaftliche Netzwerke – ein Vortrag
    Nachbarschaftlich orientierte und bürgerschaftlich organisierte Wohn- und Lebensformen sind dabei, sich als Wege aus der sozialen Isolation hin zu mehr Sinnorientierung in neuen Solidargemeinschaften mit zudem handfesten ökonomischen Vorteilen zu etablieren. Auch Kommunen profitieren von diesen Initiativen. Alexander Grünenwald ist Leiter der BauWohnberatung Karlsruhe und hat bereits mehrere solcher Wohn- und Quartiersprojekte bei der Entwicklung und Umsetzung begleitet. Er berichtet anhand von Beispielen über seine Erfahrungen.
     
    Wann und wo
    Der Vortrag findet am 1. Oktober 2015 um 19:00 Uhr im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46 statt. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Begleitend zum Vortrag wird von der Wohnbus-Initiative am 23. Oktober 2015 eine Wohnbus-Tour angeboten, bei der mehrere Wohnprojekte in Ludwigshafen, Speyer und Karlsruhe angefahren und besichtigt werden. Tourdaten und Anmeldeinformationen entnehmen Sie den untenstehenden Links.

    Weiterführende Links
    BauWohnberatung Karlsruhe
    Wohnbus-Initiative
    Infoflyer zur Wohnbustour
    Anmeldung zur Wohnbus-Tour
  15. Ökodorf trifft Quartier Zukunft

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    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt und das Global Ecovillage Network (GEN) – ein internationales Netzwerk der Ökodörfer – starten eine Kooperation im Rahmen des Projekts „Urbane Resilienz und neue Gemeinschaftlichkeit“.  Gemeinsam wird erörtert, was in Ökodörfern in den letzten Jahrzehnten in gelebter Praxis bereits an innovativen nachhaltigen Lösungen entwickelt wurde, und was die Oststadt als Quartier Zukunft Projektgebiet aus diesem Wissen und diesen Erfahrungen lernen kann. Drei gemeinsame Workshops finden im Zeitraum September 2015 bis Mai 2016 statt. Sie sind herzlich eingeladen, daran mitzuwirken. Die Workshops können auch einzeln besucht werden.

    Impression aus dem Ökodorf Sieben Linden (c)DW

    Impression aus dem Ökodorf Sieben Linden (c)DW

    Was ist ein Ökodorf?
    In den letzten rund 30 Jahren hat sich in Deutschland eine immer größer werdende Bewegung von intentionalen Gemeinschaften entwickelt. Das 1995 gegründete Global Ecovillage Network verbindet heute bereits über 10.000 Gemeinschaften und Gemeinden in über 100 Ländern und ist mittlerweile der weltweit größte Dachverband von Gemeinschaften mit kontinentalen Netzwerken in Europa, Afrika, Lateinamerika, Nordamerika  und Asien/Ozeanien. Ökodörfer verstehen sich als intentionale oder „gewachsene Dorf-, Stadtteil- oder Lebensgemeinschaften, die bewusst durch partizipative Prozesse gestaltet und durch lokale Besitzstrukturen geprägt sind. Die  vier Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie, das Soziale und das Kulturelle) sind in einem ganzheitlichen Ansatz integriert, der es ermöglicht, den ökologischen Fußabdruck drastisch zu senken. Die verschiedenen Gemeinschaften zeichnen sich durch eine große kulturelle, individuelle und soziale Vielfalt aus. Ihr Reichtum an Verschiedenheit ist eine der größten Schätze dieses Netzwerks.
    GEN Nachhaltigkeitsverständnis

    Bild: GEN Nachhaltigkeitsverständnis

     
    Was ist geplant?
    Im Rahmen des vom Umweltbundesamt geförderten Projektes „Urbane Resilienz und neue Gemeinschaftlichkeit“ haben das Quartier Zukunft – Labor Stadt und GEN Europe beschlossen ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz miteinander zu verbinden und eine dreiteilige Veranstaltungsreihe vom Herbst 2015 bis zum Frühjahr 2016 geplant. In dieser Reihe soll gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Karlsruhe einen Erfahrungs- und Austauschraum schaffen und das Wissen und die Erfahrungen für eine enkeltaugliche Zukunft zusammentragen werden. Alle Interessierten sind zur Teilnahme herzlich eingeladen.

    Entlang der im GEN-Nachhaltigkeitskonzept entwickelten vier Dimensionen der Nachhaltigkeit wird gemeinsam erforscht, welche bereits existierenden nachhaltigen und innovativen Lösungen aus Ökodörfern geeignet sind, um diese in den eigenen Alltag und das eigene Quartier zu übertragen. Den Startpunkt markiert ein Ganztagsworkshop unter der Überschrift „Leben in der Stadt – nachhaltig, sinnerfüllt, vernetzt: Was die Oststadt vom Ökodorf lernen kann“, der ausreichend Gelegenheit geben wird, von dem Wissen und dem gelebtem Erfahrungsschatz der Ökodörfer inspiriert zu werden. Auf dieser Basis werden erste Ideen entwickelt, wie die Oststadt bzw. der eigene Stadtteil aussehen könnte, wenn diese Chance auch für das eigene Umfeld ergriffen würde: für mich, für meine Familie und Freunde und für mein ganzes Quartier.

    Wann findet der erste Workshop statt?
    Samstag, 26. September 2015, 11 – 18 Uhr
     
    Wo findet der Workshop statt?
    Zukunftsraum, Rintheimer Straße 46
     
    Anmeldung
    Zur Teilnahme am Workshop ist eine vorherige Anmeldung bis zum 25. September 2015 per E-Mail an Karin Ottmar erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Für die Teilnahme ist kein Vorwissen erforderlich, ein aktives Einbringen aber ausdrücklich erwünscht.
     
    Wie geht es weiter?
    Die folgenden Workshops finden voraussichtlich im November 2015 und März 2016 statt. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.
     
    Weiterführende Links
    www.gen-europe.org
    www.gen-deutschland.org
     
    Diese Projekt wird gefördert von:
     
    Logo BUNBLogo_UBA
  16. 6. ReparaturCafé in der Oststadt

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    Es ist wieder soweit! Das sechste vom  Quartier Zukunft initiierte ReparaturCafé steht an. Gemeinsam kaputte Gegenstände reparieren, Neues dazu lernen, nette Menschen treffen, Kaffee und Kuchen genießen. All das zeichnet das ReparaturCafé in Karlsruhe aus, am 25. Juli bereits zum sechsten Mal.

    Der Hintergrund

    Wer kennt das nicht – die Lieblingstasse fällt auf den Küchenboden, das Fahrrad macht plötzlich komische Geräusche und der Fadeneinzug der Nähmaschine funktioniert nicht mehr.  In diesem Moment steht man vor der Frage, ob man zum nächstbesten Geschäft fährt, um schnell ein neues Produkt zu kauft, oder ob man sich die Mühe machen sollte, das alte Produkt zu reparieren – hierzu sind Sie herzlich ins ReparaturCafé eingeladen!

    In unserem sechsten ReparaturCafé in Karlsruhe möchten wir mit Ihnen wieder ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte setzen. Dabei ist unser ReparaturCafé mehr als nur das einfache Reparieren von Gegenständen: Es ist Hilfe zur Selbsthilfe. Reparateure und die Besitzer der kaputten Gegenstände reparieren diese gemeinsam. So entsteht gleichzeitig ein Bewusstsein dafür, was es bedeutet Dinge wieder (selbst) zu reparieren und Wissen kann an passender Stelle weiter gegeben werden.

    Beim sechsten ReparaturCafé wird es wie gewohnt vier verschiedene Werkstätten zum Reparieren kaputter Gegenstände geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee, Limonade, Kuchen und Brezeln sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo?

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Kuchenspenden sind willkommen! Das nächste ReparaturCafé findet am 25. Juli 2015 in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe) statt.

    Hinweise

    • Bitte bringen Sie aus Rücksicht auf die Reparateure nur saubere Gegenstände (geputzt/gewaschen) zur Reparatur mit.
    • Bitte bleiben Sie während der Reparatur Ihres Gegenstandes vor Ort und helfen Sie mit wo Sie können. Das ReparaturCafé möchte Wissen weiter UND reparierte Gegenstände zurück geben.
    • Bitte bringen Sie entsprechende Ersatzteile mit, wenn Sie bereits wissen wo der Fehler liegt. Im ReparaturCafé sind diese nur sehr begrenzt vorhanden.
    • Es kann nicht immer alles repariert werden, manche Dinge würden den Zeitrahmen sprengen, anderes ist schlicht nicht möglich. Die Einzelentscheidung liegt bei den Reparateuren.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie und ein weiteres schönes Sommer ReparaturCafé!

  17. Es ist vollbracht! Zukunftsraum eröffnet

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    Der Zukunftsraum öffnete am 13.6. zum ersten Mal seine Türen für alle Interessierten. Nachdem in den vergangenen Wochen emsig gestrichen und eingerichtet wurde, startete der Tag früh vor Ort für das Quartier Zukunft-Team mit den letzten Vorbereitungen für die Zukunftsraum Eröffnung.

    Viele weitere Impressionen finden Sie in der Galerie.
     
    Die Eröffnung

    Ab 10.00 Uhr ging es dann auch schon los mit den ersten BesucherInnen, die gleich selbst Hand anlegten beim angekündigten Möbelbau Workshop. Rasch entstanden mehrere Holzhocker, die gleich den ganzen Tag über vielseitige Verwendung fanden. SamenBomben wurden in einem weiteren Workshop geknetet.

    Ab 13.00 Uhr füllte sich der Zukunftsraum immer mehr, das Coffee-Bike gab den ersten Kaffee aus und die Brote mit buntem vegetarischem Aufstrich fanden regen Anklang. Die Besucher hatten Gelegenheit sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, entlang der Fotoausstellung im Schaufenster die Entwicklung des Quartier Zukunft über die vergangenen Jahre nach zu verfolgen und sich mit Infomaterial aus dem Zukunftsraum zu versorgen.

    Dann startete der offizielle Teil der Zukunftsraum Eröffnung mit den Grußworten der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Oberbürgermeister Frank Mentrup und KIT-Bereichsleiter Karl-Friedrich Ziegahn. Nach einer kurzen musikalischen Auflockerung ging es weiter mit einer Präsentation von Projektleiter Oliver Parodi. Er thematisierte Nachhaltigkeit als das übergeordnete Thema des Zukunftsraumes, die Entstehungsgeschichte des Projektes „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ und die vielfältigen Herausforderungen einer engen Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Bürgerschaft.

    Da das Wetter immer schöner und die Temperaturen im Zukunftsraum immer höher wurden, strömten danach alle nach draußen, um nach einem Glas Sekt der „Mach-mit-Diskussion: Nachhaltige Stadtentwicklung: Vom Wissen zum Handeln“ zu folgen. Zahlreiche Besucher setzten sich auf die freien Stühle in der Diskussionsrunde, die von Prof. Dr. André Reichel von der Karlshochschule moderiert wurde. Einig war man sich, dass es den Menschen leichter gemacht werden müsse nachhaltig zu handeln damit eine nachhaltigere Lebensweise auch im Alltag vieler Menschen umsetzbar wird.
    Nach einer regen Diskussion und vielen Gespräche auch im Nachgang des offiziellen Teils wurden dann noch viele getrocknete SamenBomben und hoffentlich Lust zum Mitmachen für die Zukunft, mit nach Hause genommen.

    Gut zu Wissen
    Die Öffnungszeiten für den Zukunftsraum sind ab sofort bis Ende Juli immer dienstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags von 9.00 bis 18.00 Uhr. Einfach vorbeikommen und hereinspazieren. Nach der Sommerpause im August werden die Öffnungszeiten für den Zukunftsraum ausgeweitete und rechtzeitig bekannt gegeben.

     Der nächste Quartier Zukunft Stammtisch für alle Interessierten findet am Dienstag den 14. Juli ab 19.00 Uhr im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46 statt.

    Weiterführende Links
    Audio Mitschnitt: Interview des KIT-Radios mit Theresa Bauer:
    Blogbeitrag: Zukunftsraum wird eröffnet
    Blogbeitrag: Eröffnung! Zukunftsraum!
  18. „BaWü Labs GO!“ Auftakt der Reallabore

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    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) fördert seit Januar 2015 sieben Reallabore, bei denen Wissenschaft und Partner wie Kommunen, Verbände und wirtschaftliche Akteure gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen im Land wissenschaftlich bearbeiten. Zu den geförderten Reallaboren zählt auch das R131, das eingebettet in das Quartier Zukunft – Labor Stadt durchgeführt wird.

    Zum Start der Reallabore lud das MWK zur öffentlichen Auftaktveranstaltung „BaWü-Labs GO! Start der Reallabore für den Wandel zur Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg ein. Auch das Quartier-Zukunft Team ergänzt um weitere Mitglieder des R131 war mit dem Lastenrad „Quartier Zukunft Mobil“ dabei und präsentierte Inhalte und Aufbau des R131. Im Mittelpunkt stand hierbei eine farbenfrohe Karte des Projektgebiets Oststadt Karlsruhe, auf der die einzelnen Realexperimente auf Fähnchen dargestellt und verortet waren. Besucher waren eingeladen ihre eigenen Ideen und Vorstellungen für ein nachhaltiges Quartier einzubringen und taten dies bspw. mit dem Vorschlag „jute Sache“ für Karlsruhe, wobei Plastiktüten durch ein Pfand-Stofftaschen-System ersetzt werden sollen. Anhand mehrerer Poster und in vielen Gesprächen mit dem Projektteam konnten sich die Besucher der Veranstaltung einen Eindruck von den bisherigen und geplanten Projekten und Themen verschaffen, sowie die partizipativen Elemente des R131 und des Rahmenprojekts Quartier Zukunft – Labor Stadt kennenlernen.

    Als Blickfang diente das „Quartier Zukunft Mobil“ mit seinem orangenen Sonnenschirm. Auch hier konnten sich interessierte Besucher über das R131 informieren sowie Flyer und Postkarten mitnehmen.

    Die Auftaktveranstaltung „BaWü-Labs GO! inspirierte durch eine kreative, spannende und offene Atmosphäre. Hierzu trugen auch das Freiburg Scientific Theater mit einem Stück über Nachhaltigkeit in drei Akten sowie die motivierende Rede von Ministerin Theresia Bauer und der Impulsvortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind bei.

    Das Team nahm viele interessante Gespräche, Fragen und Anregungen von der Auftaktveranstaltung „BaWü-Labs GO!  mit nach Karlsruhe. Im Austausch mit den Projektteams der anderen Reallabore und des Begleitforschungsteams konnten gemeinsame Berührungspunkte, Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert werden.

     

    Download
    Poster R131 Aufbau [PDF | 400 KB]
    Poster R131 Inhalte [PDF | 500 KB]
    Poster R131 Partizipation [PDF | 500 KB]
     
     Weiterführende Informationen
    Reallabore MWK Baden-Württemberg
    Neuigkeiten: Land fördert Reallabor 131 – KIT findet Stadt
  19. ReparaturCafé: Beständige und neue Wege

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    Beim fünften ReparaturCafé  im Kinder-und Jugendhaus der Karlsruher Oststadt wurde wieder gehämmert, gelötet, genäht und repariert. Dabei arbeiten die ExpertInnen nicht alleine hinter verschlossenen Türen, sondern gemeinsam mit den BesucherInnen. So konnten nicht nur viele Gegenstände repariert, sondern auch Wissen weitergegeben werden. Der Termin für das nächste ReparaturCafé im Sommer 2015 steht bereits fest. Ein Rück- und Ausblick.

    „Nächstes Mal kann ich das selber machen!“ berichtete ein älterer Herr stolz, dessen Laptop einfach nicht mehr anging. Dass Gegenstände nicht nur Produkte, sondern auch Erinnerungswerte besitzen, merkte man, wenn man sich im Raum umsah. An der einen Ecke wurde ein alter Kassettenrekorder repariert, damit die selbstaufgenommenen Kassetten der Großmutter noch gehört werden können. Und in der anderen Ecke die Lieblingshose genäht.

    Aber auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz. Die Wartezeit wurde durch Kaffee, leckeren Kuchen und geselliges Zusammenkommen verkürzt.

    Das ReparaturCafé setzt erneut ein deutliches Zeichen gegen die Wegwerf-und Konsumgesellschaft. Hilfe zur Selbsthilfe heißt das Prinzip und wird im ReparaturCafé umgesetzt. Denn Wachstum auf allen Ebenen und als höchstes Ziel kann nicht endlos weitergehen. Ein bewussterer und achtsamer Umgang mit den Produkten führt zur Entschleunigung des eigenen Lebens und wirkt unnötigem Produkterwerb entgegen.

    Wissenschaft und das ReparaturCafé

    Inwiefern diese Impulse zu einem achtsameren Leben auch zu mehr Bewusstsein für  Nachhaltigkeit führen, untersucht das Quartier Zukunft in einer Begleitforschung. Dank der Mithilfe von allen BesucherInnen wurden zahlreiche Fragebögen dazu ausgefüllt, die einen wichtigen Bestandteil der Forschung bilden. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen BesucherInnen bedanken, die an der Umfrage teilgenommen haben.

    In den kommenden Monaten wird es zudem einen Workshop mit den ReparaturCafé Reparateuren und OrganisatorInnen geben. Gemeinsam soll an Fragen zum Hintergrund, der Motivation und der Zukunft des ReparaturCafés gearbeitet werden.

    Wie es weiter geht – Save the Date!

    Am 25. Juli 2015 wird das nächste ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt stattfinden. Dann wird es wieder folgende Werkstätten geben:

    – Näh-Reparaturwerkstatt
    – Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    – Elektronik-Reparaturwerkstatt
    – Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Wir freuen uns schon, wieder mit Ihnen zu werkeln, zusammenzukommen, gegenseitig Wissen auszutauschen und einen schönen gemeinsamen Tag zu verbringen.

    Neue Kooperation

    Das ReparaturCafé hat es in die Weststadt geschafft! In Kooperation mit dem Quartier Zukunft  findet am 18.04.2015 von 12.00 bis 18.00 Uhr ein ReparaturCafé im (Internationales Begegnungszentrum e.V. (IBZ) statt (Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe). Bei Interesse und für weitere Informationen schreiben Sie gerne eine E-Mail an reparaturcafe.west@gmail.com.

  20. Ist das kaputt oder kann das weg?

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    Wer kennt das nicht – die Lieblingstasse fällt auf den Küchenboden, das Fahrrad macht plötzlich komische Geräusche und der Fadeneinzug der Nähmaschine funktioniert nicht mehr.  In diesem Moment steht man vor der Frage, ob man zum nächstbesten Geschäft fährt, um schnell ein neues Produkt zu kauft, oder ob man sich die Mühe machen sollte, das alte Produkt zu reparieren.

    Das ReparaturCafé

    „Viele haben weniger Geld und müssen sorgfältiger mit ihren Dingen umgehen. Sie erleben zum ersten Mal, dass Wachstum nicht endlos weitergeht.“ Marine Postma, Gründerin des RepairCafés in den Niederlanden, verbindet mit dem Reparieren auch ein klares politisches Statement: „Wenn du weniger kaufst, wird weniger produziert – und damit werden weniger Rohstoffe und Energie verbraucht. Beides ist natürlich begrenzt, im Gegensatz zur Arbeit. Reparateure wird es immer geben.“ (Quelle: TAZ, 11.02.2012)

    In unserem fünften ReparaturCafé möchten wir mit Ihnen ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte setzen. Dabei ist unser ReparaturCafé mehr als nur das einfache Reparieren von Gegenständen: Es ist Hilfe zur Selbsthilfe. Experten und die Besitzer der kaputten Gegenstände reparieren diese gemeinsam. So entsteht gleichzeitig ein Bewusstsein dafür, was es bedeutet Dinge wieder (selbst) zu reparieren und Wissen kann an passender Stelle weiter gegeben werden.

    In Deutschland gibt es dieses Konzept schon in mehr als 30 Städten seit Marine Postma 2009 das erste RepairCafé ins Leben gerufen hat. Dabei spielen nicht nur Fragen des alltäglichen Gebrauchs und Wiederverwendens eine große Rolle, sondern auch die soziale Komponente, die das ReparaturCafé als Raum für Begegnungen begreift.

    Beim fünften ReparaturCafé wird es wieder vier verschiedene Werkstätten zum Reparieren kaputter Gegenstände geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee, Limonade, Kuchen und Brezeln sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo?

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Kuchenspenden sind willkommen! Das nächste ReparaturCafé findet am 21. Februar 2015 in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe) statt.

    Hinweise

    • Bitte bringen Sie aus Rücksicht auf die Reparateure nur saubere Gegenstände (geputzt/gewaschen) zur Reparatur mit.
    • Bitte bleiben Sie während der Reparatur Ihres Gegenstandes vor Ort und helfen Sie mit wo Sie können. Das ReparaturCafé möchte Wissen weiter UND reparierte Gegenstände zurück geben.
    • Bitte bringen Sie entsprechende Ersatzteile mit, wenn Sie bereits wissen wo der Fehler liegt. Im ReparaturCafé sind diese nur sehr begrenzt vorhanden.
    • Es kann nicht immer alles repariert werden, manche Dinge würden den Zeitrahmen sprengen, anderes ist schlicht nicht möglich. Die Einzelentscheidung liegt bei den Reparateuren.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie und ein weiteres schönes ReparaturCafé!

    Weiterführende Links

    Facebook event

  21. Endspurt BürgerForum: Auf in die Ergebniswerkstatt!

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    Es war ein intensives Sammeln von Ideen mit vielen Diskussionen und einer weitreichenden Auseinandersetzung mit der Situation vor Ort in der Karlsruher Oststadt. Im Rahmen der Ergebniswerkstatt wird nun das Bürgerprogramm als vorläufiges Ergebnis des mehrwöchigen Beteilgungsprozesses BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Zusätzlich wird auf Basis des Bürgerprogramms das weitere Vorgehen im Hinblick auf die gemeinsame Umsetzung mit dem Projektteam des Quartier Zukunft und der Stadt Karlsruhe vereinbart. Mit der Ergbniswerkstatt endet das BürgerForum Nachhaltige Oststadt offiziell. Sie findet am 21. November 2014 im Gemeindesaal St. Bernhard statt. Sie sind zur Ergebniswerkstatt herzlich eingeladen!

    Websitebild ErgebniswerkstattIm Rahmen der Ergebniswerkstatt wird das in der Onlinephase ausgearbeitete Bürgerprogramm – bestehend aus drei ausgearbeitete Bürgervorschlägen pro Themenausschuss – dem Projektteam des Quartier Zukunft und Vertretern der Karlsruher Stadtverwaltung und -politik übergeben und diskutiert. Umsetzungsschritte werden vereinbart. Begleitend werden die Bürgervorschläge am Abend der Ergebniswerkstatt ausgestellt.

    Das Programm der Ergebniswerkstatt

    • Vorab: Rundgang durch die Ausstellung der Bürgervorschläge
    • Begrüßung und Eröffnung der Ergebniswerkstatt
    • Interviews mit Bürgerredakteuren
    • Diskussion des Bürgerprogramms mit Vertretern aus Stadtpolitik & -verwaltung, der Wissenschaft sowie den Teilnehmenden der Veranstaltung
    • Vereinbarung konkreter Umsetzungsschritte
    Die Ausschüsse und dazu gehörigen Bürgervorschläge im Überblick
    In insgesamt 4 Themenausschüssen wurden während der Auftakt- und Onlinewerkstatt Bürgervorschläge erdacht, diskutiert und verfeinert. Diese bilden den Inhalt des Bürgerprogramms.
     
    * Themenausschuss „Stadtgesellschaft im Wandel – Lebensqualität steigern“
    Weniger – älter – bunter, lauten knapp die Kennzeichen der gegenwärtigen Bevölkerungsentwicklung. Dass der demographische Wandel viele Herausforderungen birgt, denen sich unsere Gesellschaft stellen muss, ist inzwischen mehr als deutlich.
     
    Bürgervorschläge:
    * Themenausschuss „Leben und Wohnen in der Oststadt“
    Welche Wohnformen wünschen wir uns für die Zukunft? Wie bringen wir die Generationen wieder näher zusammen? Welche anderen Dinge gibt es, die für uns ein lebenswertes Wohnumfeld ausmachen, in dem wir bleiben oder das wir neu beziehen möchten?
     
    Bürgervorschläge:
     
    Themenausschuss „Alltagsmobilität im Blick, Klima und Energie neu denken“
    „Wir sind mobil – auf Gedeih und Verderb. Wie lässt sich unsere Mobilität sozial gerecht und menschlich gestalten?
    Energie ist eine der wichtigsten Ressourcen unserer Zeit, ihre Gewinnung, Verteilung und ihr Einsatz haben aber auch vielfältige Nebenwirkungen – nicht nur für das Klima.“
     
    Bürgervorschläge
     
    * Themenausschuss „Verträglich wirtschaften und arbeiten“
    Wirtschaften bedeutet mehr als der Umgang mit Geld, Einkaufen oder Sparen. Gibt es Platz für ein Wirtschaften, das sich am Gemeinwohl orientiert, und für Arbeit, die uns erfüllt?
     
    Bürgervorschläge:
    Wann & wo
    Die Ergebniswerkstatt findet am 21. November 2014 im Gemeindesaal St. Bernhard, Georg-Friedrich-Straße 19, 76131 Karlsruhe, in der Zeit von 18.00 bis 21.00 Uhr statt. Um vorherige Anmeldung per E-Mail wird gebeten.
     
    Weiterführende Links
    Online-Plattform des BürgerForums Nachhaltige Oststadt
  22. BürgerForum: von der Auftakt- in die Onlinewerkstatt

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    Der Anfang ist gemacht. Am 11. Oktober hat das Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe und der Bertelsmann Stiftung mit der Auftaktwerkstatt den Startschuss zum BürgerForum „Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand“ gegeben. Quartier Zukunft-Projektleiter Oliver Parodi und Stadtrat Dr. Alfred Käuflein eröffnete am vergangenen Samstag die Veranstaltung im Casino der Verkehrsbetriebe in Karlsruhe. Rund 100 Karlsruher diskutierten dort intensiv über die nachhaltige Entwicklung der Oststadt und formulierten erste Lösungsansätze.

    Zu Beginn der Auftaktwerkstatt machte sich Andreas Kleinsteuber, Moderator der Veranstaltung, zunächst ein Bild über die Bürger vor Ort. Seine gezielten Fragen zeigten: Die Mehrheit der Anwesenden lebte in der Oststadt und ging dort verstärkt einkaufen. Nur wenige der Teilnehmer der Auftaktwerkstatt gaben hingegen an, in der Oststadt zu arbeiten. Auch in Sachen Nachhaltigkeit gab es ein klares Bild: Die Mehrheit der Bürger war zuvor zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Veranstaltung gekommen. Das Thema Nachhaltigkeit war somit bei den Anwesenden bereits angekommen.

    Von der Idee zum Bürgervorschlag

    Nach dem ersten Kennenlernen und der Zusammenlegung der Themenausschüsse „Klima und Energie neu denken“ sowie „Alltagsmobilität im Blick, begann die Arbeit in insgesamt vier Ausschüssen. In einer ersten Diskussion sammelten die Bürger an ihren Tischen zunächst grobe Ideen und Anregung zum jeweiligen Themenschwerpunkt. Zuvor gewählte Tischvertreter ordneten die Diskussionen und fassten die Anregungen zusammen. Nach einer kurzen Pause, in der sich die Ausschussmitglieder ihre Ideen gegenseitig vorstellten und Fragen dazu beantworteten, ging die Arbeit an den Tischen in die entscheidende Phase. Die ersten Ideen wurden nun zu konkreten Bürgervorschläge ausgearbeitet. In einem letzten Schritt verdichteten die Teilnehmenden die vorliegenden Bürgervorschläge, sodass am Ende jeweils drei Vorschläge pro Ausschuss übrig blieben. Diese Bürgervorschläge werden jetzt in der Onlinewerkstatt weiterentwickelt. Und das sind sie, die Top-3 Bürgervorschläge pro Ausschuss des Bürgerforums Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand:

    Stadtgesellschaft im Wandel – Lebensqualität steigern

    Leben und Wohnen in der Oststadt

    Alltagsmobilität im Blick, Klima und Energie neu denken

    Verträglich wirtschaften und arbeiten

    Wichtig für die anschließende Onlinewerkstatt war auch die Wahl der Bürgerredakteure. Sie arbeiten die Bürgervorschläge anhand der Anregung aus dem Onlinedialog konkret aus. Dazu stellen Sie Impulsfragen und stehen im ständigen Austausch mit den Teilnehmern auf der Plattform. 24 Bürgerredakteure wurden insgesamt gewählt. Zwei pro Bürgervorschlag. Sie sind es, die dafür sorgen, dass die Diskussion der Auftaktwerkstatt nun im Internet nahtlos weitergeht.

    Die Onlinewerkstatt läuft bis zum 07.11.2014 ! – Diskutieren Sie mit!

    Die Onlinewerkstatt ist bis zum 07. November aktiv. Bei einigen Bürgervorschlägen sind erste Anregungen bereits eingegangen. Schauen Sie auf der Plattform vorbei, diskutieren sie mit und unterstützen sie die Bürgerredakteure bei der Erarbeitung der Bürgervorschläge. Sie möchten mehr darüber erfahren, wie die Onlinewerkstatt abläuft? Alles Wichtige dazu erfahren Sie auf www.karlsruhe.buergerforum2014.de.

  23. Die Auftaktwerkstatt zum BürgerForum | Programm und Organisation

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    Das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand naht. Es startet kommenden Samstag, den 11. Oktober 2014 mit der Auftaktwerstatt im Casino der Verkehrsbetriebe. Während der Auftaktwerkstatt lernen sich die Teilnehmer des BürgerForums zum ersten Mal persönlich kennen. Bei dieser Veranstaltung in Arbeitsatmosphäre werden die Weichen für das Gelingen des gesamten Forums gestellt.

    © Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    © Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    Die Auftaktwerkstatt ist als Gruppenveranstaltung konzipiert. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden sich in einem großen Raum ein, arbeiten jedoch, nach thematischen Schwerpunkten differenziert, in verschiedenen Kleingruppen zusammen. Pro Ausschuss gibt es dabei sechs bis acht solcher Kleingruppen mit jeweils vier bis sechs Teilnehmern.

    Der Moderator Herr Andreas Kleinsteuber übernimmt die Gesamtmoderation der Auftaktwerkstatt. Er erklärt den Teilnehmenden zunächst detailliert den Ablauf der Veranstaltung und informiert über die einzelnen Arbeitsschritte während des Tages. Anschließend beginnen die Teilnehmer mit der Ausarbeitung der ersten konkreten Vorschläge. Dabei obliegt es den Bürgerinnen und Bürgern, selbst die inhaltliche Agenda des BürgerForums aufzustellen und eigene Schwerpunkte innerhalb der Ausschussthemen zu setzen. In aufeinanderfolgenden Runden diskutieren die Teilnehmenden in immer neuer Zusammensetzung an den Tischen, Zwischenergebnisse werden mit Hilfe von beschrifteten Flip-Chart-Blättern sichtbar gemacht und zur Abstimmung gestellt. Diese Moderationsmethode, die „World Café“ genannt wird, stellt das Kennenlernen neuer Personen und Positionen sicher – am Ende stehen Vorschläge, die eine möglichst breite Zustimmung unter allen Teilnehmenden finden.

    Ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum fertigen Bürgerprogramm bildet die Wahl von BürgerRedakteuren. Diese übernehmen auch in der anschließenden Onlinephase eine zentrale Rolle bei der Formulierung der Vorschläge und gewährleisten, dass die Meinungen und Anregungen aller in das Bürgerprogramm einfließen können.

    Im nächsten Schritt beurteilen die Teilnehmer alle Vorschläge nach ihrer Wichtigkeit. So treffen die Bürgerinnen und Bürger bereits während der Auftaktwerkstatt eine Auswahl der für sie wichtigsten Punkte, die in der anschließenden Onlinewerkstatt diskutiert und vertieft werden sollen. Am Ende des Veranstaltungstages liegen alle Bürgervorschläge (drei pro Ausschuss) als fertig formulierte Kurztexte vor – damit ist der Grundstein für die Onlinewerkstatt gelegt. Der Moderator bittet zum Ende des Tages alle Teilnehmenden noch einmal zusammen zu kommen und erläutert den Ablauf der vierwöchigen Onlinephase, die direkt an die Auftaktwerkstatt anschließt. Eine Feedback-Runde, die allen Bürgerinnen und Bürger noch einmal die Möglichkeit gibt, Anregungen und Kritik zu äußern sowie Unklarheiten auszuräumen, bildet schließlich den Abschluss des Veranstaltungstages.

    Ablauf BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand

    Zeit  Ablauf
    9:30  Ankunft/Anmeldung
    10:00  Begrüßung, Einführung in den Tagesablauf, Kennenlernen, Einstimmung
    10:40  Vorstellung des Arbeitsablaufs
    11:00  Arbeitsphase 1: Ideensammlung und Erarbeitung von Bürgervorschlägen
    13:00  MITTAGSPAUSE
    14:00  Arbeitsphase 2: Debatte zur finalen Auswahl der Top3-Bürgervorschläge und Wahl der Bürgerredakteure
    15:25  Kaffeepause
    15:40  Einführung Onlinewerkstatt
    16:10  Ausblick BürgerForum
    16:30  Ende

     

    Veranstaltungsort Casino der Verkehrsbetriebe Karlsruhe

    Die Auftaktwerkstatt des BürgerForums Nachhaltige Oststadt findet am 11. Oktober im Casino der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. Die Ankunft und Anmeldung erfolgt ab 09:30 Uhr; um 10:00 Uhr beginnt die Veranstaltung. Für die (kostenfreie) Verpflegung während der Veranstaltung ist gesorgt.

    Der Veranstaltungsort liegt im Erdgeschoss und ist barrierefrei erreichbar. Der Eingang ist sowohl über die Tullastraße also auch über die Gerwigstraße möglich (beide Eingänge sind am Veranstaltungstag ausgeschildert). Fahrräder können vor dem Eingang des Hauptgebäudes (Tullastraße 71) odr auch im Innenhof abgestellt werden. Parkplätze sind auf dem Mitarbeiterparkplatz des Geländes kostenlos verfügbar (Einfahrt über „Am Badenwerk“, kleine Straße zwischen VBK und EnBW). Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden.

    Die nächste Straßenbahnhaltestelle ist die S-Bahn Haltestelle Tullastraße.

  24. BürgerForum „Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand“ startet

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    Am 11. Oktober findet der Auftakt zum BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen, am BürgerForum teilzunehmen.

    Beim BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand geht es darum, gemeinsam mit den BürgerInnen die zukünftige Entwicklung der Oststadt aktiv zu gestalten. Angestrebt wird eine hohe Lebensqualität im Quartier für alle – BewohnerInnen, dort Arbeitende, BesucherInnen. Sie sind aufgerufen, gemeinsam mit uns und ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis Ideen zu entwickeln. Stets dabei im Blick: unsere Umwelt, unsere Mitwelt und unsere Nachwelt.

    Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln, gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft“ treiben die Vereinten Nationen seit den 1990er Jahren weltweit die Bemühungen um eine Nachhaltige Entwicklung voran. Das Quartier Zukunft schließt sich dieser Herausforderung an und arbeitet auf lokaler Ebene in der Oststadt von Karlsruhe. Für das Quartier Zukunft ist eine Entwicklung dann nachhaltig, wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden.

    Was können wir tun, damit die Oststadt ein zukunftsfähiger Lebensraum für alle Generationen und Mensch mit unterschiedlichen Lebensstilen, Einkommensverhältnissen und kulturellen Hintergründen wird? Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung. Was stellen Sie sich vor? Was sind Ihre Bedürfnisse? Was sind Ihre Ideen?

    Bringen Sie sich beim BürgerForum ein! Diskutieren Sie gemeinsam mit anderen BürgerInnen zu diesen Themen:

    • Leben und wohnen im Quartier
    • Alltagsmobilität im Blick
    • Verträglich wirtschaften und arbeiten
    • Energie neu denken – Klima schützen
    • Stadtgesellschaft im Wandel – Lebensqualität steigern

    Ziel des BürgerForums ist es, dass KarlsruherInnen gemeinsam Handlungsempfehlungen zu gesellschaftlich relevanten Themen nachhaltiger Quartiersentwicklung erarbeiten, die sie anschließend eigenständig umsetzen können.

    Umfangreiche Informationen über die Ausschüsse, deren Ziele und das BürgerForum allgemein gibt es bereits im Vorfeld hier.

    Das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand wird vom Projekt Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe und der Bertelsmann Stiftung durchgeführt. Die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung haben das Beteiligungsformat gemeinsam entwickelt. Wie es funktioniert erläutert das folgende Kurzvideo.

    Das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand verläuft entsprechend in 3 Stufen. Beginn ist am Samstag, 11. Oktober 2014 in der Zeit von 10:00 -16:30 Uhr mit einer Auftaktwerkstatt. An ihr nehmen bis zu 200 Bürgerinnen und Bürgern teil. Eine(r) davon können Sie sein.

    Hieran schließt sich eine Onlinewerkstatt mit unbegrenzter Teilnehmerzahl vom 11. Oktober bis 7. November 2014 an. In dieser Phase werden die Ideen der Auftaktwerkstatt weiter entwickelt.

    Am 21.November gibt es von 18:00 – 21:00 Uhr eine abschließende Ergebniswerkstatt im Gemeindesaal St.Bernhard, in der die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

    Wenn Sie am BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand teilnehmen möchten, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmelden können Sie sich ab sofort. Besuchen Sie dazu die Website des BürgerForums: www.karlsruhe.buergerforum2014.de. Da die Zahl der Teilnehmenden an der Auftaktwerkstatt am 11. Oktober auf 200 Personen begrenzt ist, ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert.

    Sie können an der Online- und Ergebniswerkstatt auch dann teilnehmen, wenn Sie an der Auftaktwerkstatt nicht teilnehmen konnten. Hierzu melden Sie sich bitte ebenfalls auf der Website www.karlsruhe.buergerforum2014.de an.

    Für weitere Informationen und Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail und Telefon zur Verfügung:

    • buergerforum@quartierzukunft.de
    • 0721 – 608 24241, dienstags 13:00–15:00 Uhr, donnerstags 10:00–12:00 Uhr.

    Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Oststadt. Wir freuen uns auf Sie!

  25. Nachhaltigkeitstage 2014 im Quartier Zukunft

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    Zusammen Stadtleben gestalten – gemeinsam Nachhaltigkeit leben. In diesem Licht verbrachte das Quartier Zukunft die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014 in der Karlsruher Oststadt.

    Weitere Impressionen finden Sie in der Galerie. Gleich drei Veranstaltungen trugen dazu bei, den Stadtraum am 12. Juli 2014 ein Stück nachhaltiger zu gestalten und das Thema ins Bewusstsein zu rufen: Kurzerhand wurden Bürgersteige, Höfe und Parkplätze der Oststadt zu einem Freiluftwohnzimmer umfunktioniert. Gleichzeitig fand zum dritten Mal das ReparaturCafé in Karlsruhe statt, in dem Altes bei Tüfteln, Kaffee und Kuchen wieder zu Neuem gemacht werden konnte. Zu guter Letzt bildete der Quartier Zukunft OpenAir Stammtisch den geselligen Abschluss der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014.

    Freiluftwohnzimmer: Stadtraum vor der Haustüre erobern

    Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner der Oststadt begaben sich am 12. Juli nach draußen. Vor ihrer Haustür stellten sie Tische, Stühle, Bänke auf und eroberten an diesem Nachmittag den Stadtraum. Der Gehweg vor dem Mehrfamilienhaus wurde so zum Freiluftwohnzimmer, wo bei Kaffee und Kuchen zwischen unterschiedlichen Generationen vielfältige Kontakte geknüpft worden sind. Der Parkplatz vor der Studenten-WG verwandelte sich zum Tischtennistreffpunkt, wo flinke Ballwechsel klapperten. Eine Freiluftwohnzimmer-Bibliothek brachte eine besondere Atmosphäre für die Nachbarschaft. Ganz nebenbei konnten alle Besucher und Gestalter der Freiluftwohnzimmer ein wenig Ruhe im oftmals stressigen Alltag finden. Als Initiator der Aktion war auch das Quartier Zukunft Team in der Oststadt unterwegs: Mit dem zum mobilen Freiluftwohnzimmer umfunktionierten Quartier Zukunft Mobil wurden die Freiluftwohnzimmer im Quartier besucht und bunte Schleifen als Erkennungszeichen für die Aktion verteilt. Stadtleben kann spürbar und fruchtbar werden durch Zusammenhalt der dort lebenden und arbeitenden Menschen. Dies setzt ein gegenseitiges Kennen, Kennenlernen und Verständigen untereinander voraus. Mit der Aktion Freiluftwohnzimmer, die von vielen Engagierten getragen wurde, konnte in der Oststadt ein Beitrag dazu geleistet werden.

    ReparaturCafé in Karlsruhe: Nachhaltigkeit auf Reisen in Karlsruhe

    Das mittlerweile in der Oststadt etablierte ReparaturCafé war am 12. Juli auf Reisen. So wurde diesmal mit vielen Engagierten im Jubez am Kronenplatz getüftelt. Kostenlos wurden dort Wissen, Technik und Handwerksfähigkeiten freiwilliger Experten zur Verfügung gestellt, um beschädigte Gebrauchsgegenstände der Besucher zu reparieren. Bei Kaffee und Kuchen konnten Reparaturen bestaunt und selbst zur Werkzeugkiste gegriffen werden. Wir freuen uns, dass viele Engagierte und Besucher das Angebot des ReparaturCafés mittlerweile regelmäßig nutzen und wiederkommen, was auf den großen Bedarf und die Freude am gemeinsamen Reparieren und Lernen hinweist. Darüber hinaus haben wir zufrieden festgestellt, dass mehr als die Hälfte der mitgebrachten Gegenstände durch die ehrenamtlichen Helfer zusammen mit den Besuchern repariert werden konnten. Mit dem ReparaturCafé auf Reisen konnte sich der Gedanke der Wiederverwertung und Erhaltung weiterverbreiten, bevor das vierte ReparaturCafé am 18. Oktober 2014 vorerst wieder ins Kinder- und Jugendhaus in der Oststadt zurückkehrt.

    Quartier Zukunft Stammtisch: Vernetzen und Austauschen unter freiem Himmel

    Ihren Ausklang fanden die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014 im Quartier Zukunft mit dem Quartier Zukunft OpenAir Stammtisch in der Humboldtstraße. Mitglieder des Projektteams sowie Interessierte und Aktive kamen zusammen, um sich kennen zu lernen und sich über das Projekt Quartier Zukunft und nachhaltiges Stadtleben auszutauschen. Wir freuten uns über bekannte und viele neue Gesichter und das Engagement aller Teilnehmenden. Wie immer ist der nächste Stammtisch für jeden offen und findet am 24. September 2014 statt. Wir nutzen noch einmal die warmen Sommerwochen und veranstalten den Quartier Zukunft Stammtisch auch im September OpenAir. Wir laden alle Interessierten hierzu herzlich ein. Das Team des Quartier Zukunft dankt allen Engagierten für einen gelungenen Samstag während der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014. Sie haben mit Ihrer Geselligkeit und Offenheit die öffentlichen Räume der Oststadt zu lebendigeren und kommunikativen Orten gemacht.

  26. Das Quartier Zukunft Mobil unterwegs in der Oststadt

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    Entdecken Sie am Montag, den 7. Juli 2014 das Quartier Zukunft Mobil in den Straßen und auf den Plätzen der Karlsruher Oststadt. Das Quartier Zukunft Team informiert Sie über anstehende Veranstaltungen, die am 12. Juli 2014 anlässlich der Nachhaltigkeitstagen Baden-Württemberg 2014 stattfinden. Darüber hinaus besteht natürlich auch die Möglichkeit, sich über das Quartier Zukunft im Allgemeinen zu informieren, zu fragen, Anregungen zu geben und über nachhaltige Stadtentwicklung zu diskutieren. Halten Sie Ausschau nach dem Quartier Zukunft Mobil mit seinem roten Sonnenschirm!

    Karte

    Die Stationen im Überblick

    Wann und Wo?

    Das Quartier Zukunft Mobil ist am 7. Juli 2014 in der Zeit von 12.00 bis 17.00 Uhr an verschiedenen Standorten in der Oststadt in Karlsruhe anzutreffen und macht für jeweils ca. 1 Stunde Halt. Die Standorte entnehmen Sie bitte der oben stehenden Darstellung. Sie werden in folgender Reihenfolge angefahren:

    • AKK (Universität)
    • Karl-Wilhelm-Platz
    • Kreisel Gerwigstraße
    • Gottesauer Platz
    • Haupteinfahrt zum Alten Schlachthof

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Quartier Zukunft Mobil und angeregte Gespräche mit Ihnen. Worum geht es? Das Quartier Zukunft Mobil ist wieder in den Straßen und auf den Plätzen der Karlsruher Oststadt unterwegs. Wir laden zum Dialog über die nachhaltige Entwicklung der Oststadt ein. Schwerpunktmäßig können Sie sich am Nachmittag des 07. Juli über 3 Veranstaltungen und Aktionen des Quartier Zukunft informieren, die das Team des Quartier Zukunft anlässlich der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014 durchführt:

    Wir laden Sie herzlich dazu ein, an den Aktionen teilzunehmen und diese mitzugestalten. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
    Weiterführende Informationen

    Nachhaltig handeln – die offizielle Website der N!Tage Baden-Württemberg.

  27. Einladung zum Freiluftwohnzimmer

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    Mal vom Alltag ausruhen, mit den Nachbarn ins Gespräch kommen und das Leben vor der Haustüre entdecken: Beleben Sie den öffentlichen Raum vor Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus mit einem Freiluftwohnzimmer, also einem Stuhl, einem Tisch oder einer Sitzgruppe, das Sie ganz individuell gestalten können. Es ist Zeit für eine Pause! Die Aktion Freiluftwohnzimmer findet am 12.7.2014 in den Straßen und auf den Plätzen der Karlsruher Oststadt statt.

    Ihr Freiluftwohnzimmer

    Das Quartier Zukunft lädt alle BürgerInnen der Oststadt ebenso wie weitere Engagierte und Interessierte ein, am Nachmittag des 12. Juli 2014 ein Freiluftwohnzimmer im Stadtraum einzurichten. Stellen Sie Stühle und Tische vor Ihre Haustüre, gestalten Sie eine kleine Sitzgruppe, trinken Sie Kaffee mit Freunden, reden Sie mit Ihren Nachbarn und lernen diese (besser) kennen oder laden Sie Passanten ein, ein paar Minuten bei Ihnen zu verweilen. Lassen Sie die Seele baumeln.

    Entschleunigung, Neue gelebte Nachbarschaften, Belebung des öffentlichen Raums

    Kennen Sie Ihre Nachbarn? Wissen Sie wer in der Wohnung über Ihnen oder im Nebenhaus wohnt? Vieles ist heutzutage in der Stadt sehr anonym geworden. Darüber hinaus: Viel zu oft hastet man im Alltag von Termin zu Termin. Oder man ist in der Stadt unterwegs und kann weit und breit keine Sitzgelegenheit zum Ausruhen entdecken. Es ist Zeit für eine Pause – von der Hektik und Schnelllebigkeit unseres Alltags. Gönnen Sie sich und Ihren Mitmenschen etwas Zeit zum Durchatmen, Innehalten und Kraft schöpfen.

    Mit der Aktion Freiluftwohnzimmer möchte das Quartier Zukunft auf die Themen Entschleunigung, Neue gelebte Nachbarschaften und Lebenswerte öffentliche Räume aufmerksam und in der Oststadt sichtbar und erlebbar machen. Wir möchten dazu anregen, Nachbarschaften wieder aufleben zu lassen und die persönliche Kommunikation zu fördern. Denn wenn sich Nachbarn kennen und gegenseitig unterstützen, kann das eine große Bereicherung sein: im Alltag, wenn man grade keine Zwiebeln im Haus hat, wenn die Kinder mal eine halbe Stunde gehütet sein müssen oder weil das Kaffeetrinken alleine einfach weniger Spaß macht. Neben einer Stärkung des Gemeinsinns und Gemeinwohls werden so letztlich auch Ressourcen geschont.

    Öffentliche Räume in unseren Städten erleben seit einigen Jahren eine neue Aufmerksamkeit, werden dennoch nur bedingt als Aufenthaltsort und Lebensraum wahrgenommen und genutzt. Vielfach dienen sie nur als zu überwindende Wegstrecke. Dabei bieten sie großes Potential für gemeinschaftliches Zusammenkommen und ein aktives Leben. Nutzen Sie den Stadtraum vor Ihrer Haustüre, beleben Sie ihn und machen ihn so ein Stück lebenswerter.

    Wann und Wo?

    Die Aktion Freiluftwohnzimmer findet am Samstag, den 12.07.2014 ab 14.00 Uhr vor Ihrer Haustüre in den Straßen und auf den Plätzen der Karlsruher Oststadt statt. Das Quartier Zukunft Team wird am Freiluftwohnzimmer-Nachmittag in der Oststadt unterwegs sein, Sie in Ihren Freiluftwohnzimmern besuchen und zur Kennzeichnung der Sitzgruppen kostenfrei farbige Schleifen verteilt. Diese können Sie an Ihren Stühlen befestigen und damit für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Alternativ können die Schleifen auch ab dem 03.07.2014 im Café GOLD in der Oststadt abgeholt werden (Ludwig-Wilhelm-Straße 12, 76131 Karlsruhe).

    Freiluftwohnzimmer verorten

    Wenn Sie Ihr Freiluftwohnzimmer bereits fest eingeplant haben, können Sie dieses gerne in die unten stehende Übersichtskarte eintragen. So können Sie sicher gehen, dass interessierte Besucher Ihr Freiluftwohnzimmer in der Oststadt finden.

    So funktionert es:  Klicken Sie auf die obrige Karte. Wenn Sie einen Google-Account haben, melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an. Wenn Sie noch keinen Google-Account haben, dauert das Anmelden nur einige wenige Minuten. Sie können dazu auch Ihre E-Mail-Adresse nutzen, die nicht von Google ist. Klicken Sie auf „bearbeiten“ und nutzen Sie das Pin-Tool und platzieren Sie die Markierung dort, wo Sie planen, Ihr Freiluftwohnzimmer aufzubauen. Sie können Ihrer Markierung einen Titel geben. Dieser kann z.B. „Freiluftwohnzimmer“ lauten oder sich nach dem Motto Ihres individuellen Freiluftwohnzimmers richten. Speichern!

    Wenn Sie den Eintrag nicht selber machen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an Alexandra Quint, die den Eintrag gerne für Sie übernimmt.

    Bitte beachten Sie

    In Absprache mit dem Ordnungsamt gilt: Bitte achten Sie darauf, Verkehrsteilnehmer (z.B. Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Kinderwägen, Autofahrer) nicht zu beeinträchtigen und achten Sie auf Ihre Sicherheit. Wir bitten Sie darum, den Ort Ihres Freiluftwohnzimmers am Ende des Tages wieder so zu verlassen, wie Sie ihn vorgefunden haben – oder schöner.

    Weiterführende Informationen

    Flyer zur Aktion

    Facebook Event

    Nachhaltig handeln – die offizielle Website der N!Tage Baden-Württembergs 

    Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg beim KIT Zukunftscampus

  28. Einladung zum OpenAir Stammtisch

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    Erneut findet am 12. Juli 2014 der Quartier Zukunft Stammtisch in der Oststadt von Karlsruhe statt. Der Quartier Zukunft Stammtisch ist ein offener Treffpunkt zur Information, zum Austausch und zur Vernetzung für Interessierte und Aktive rund um das Quartier Zukunft. Der Juli-Stammtisch ist ein besonderer: Anlässlich der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014 wird er als OpenAir Stammtisch draußen veranstaltet – und zwar im Spielplatzbereich der Humboldtstraße, Karlsruhe-Oststadt. Seien Sie herzlich eingeladen!

    Der Quartier Zukunft Stammtisch

    Der Quartier Zukunft Stammtisch

    Der Stammtisch dieses Mal OpenAir

    Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg findet der Quartier Zukunft Stammtisch am 12. Juli um 19 Uhr im Spielplatzbereich der Humboldtstraße statt, dieses Mal OpenAir.

    Alle sind herzlich eingeladen einen Stuhl, etwas zu Essen und zu Trinken sowie ein Gedeck für sich mitzubringen, wir möchten gemeinsam picknicken und uns mit Ihnen austauschen.

    Was beim Quartier Zukunft Stammtisch passiert

    Interessierte und Aktive kommen beim Quartier Zukunft Stammtisch mit Mitgliedern des Projektteams zusammen, können Fragen stellen, Erfahrungen und Neuigkeiten austauschen und sich vernetzen. Sie erfahren, welche aktiven Projekte oder Projektideen es bereits gibt und wie die aktuellen Ständ der Projektentwicklung sind. Sie lernen die Gesichter dahinter kennen und können neue Ideen für die Stadt der Zukunft im eigenen Stadtquartier schmieden. Fragen rund um das Quartier Zukunft werden gerne beantwortet, Probleme oder Hindernisse und eventuelle Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Das Quartier Zukunft lebt von Ihrem Mitgestalten.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich immer über neue Mitstreiter, die Interesse daran haben, sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung einzusetzen und das Leben in der Oststadt zukunftsweisend mitzugestalten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Quartier Zukunft Stammtisch findet regelmäßig im Rhythmus von 2 Monaten statt.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Ihr Kommen!

  29. Das ReparaturCafé auf Reisen

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Nach zwei sehr erfolgreichen Karlsruher ReparaturCafés im Kinder- und Jugendhaus in der Oststadt, geht das dritte ReparaturCafé auf Reisen und findet am 12. Juli 2014 im Jubez in der Karlsruher Innenstadt statt.

    Auf Reisen

    Das ReparaturCafé geht auf Reisen! Auch BewohnerInnen außerhalb der Karlsruher Oststadt nahmen beim ersten und zweiten ReparaturCafé teil und ließen sich inspirieren. Dem Wunsch, den Reparier-Gedanken in andere Stadtteile weiter zu tragen und noch mehr Menschen davon zu begeistern, beschädigte Dinge in gemeinschaftlicher und entspannter Atmosphäre zu reparieren, geht das Quartier Zukunft gerne nach. Denn die Streuung nachhaltiger Lebensweisen über das Projektgebiet Karlsruhe Oststadt hinaus, stellt eines der Ziele des Projektes dar. Das vierte ReparaturCafé in Karlsruhe wird dann wieder in der Kalsruher Oststadt stattfinden.

    Das ReparaturCafé

    Gemeinsam mit Ihnen setzen wir erneut ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, das ReparaturCafé zum Werkeln und austauschen zu nutzen.

    Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Es wird wieder vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee und Kuchen sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Sachspenden sind willkommen! Das ReparaturCafé findet am 12. Juli 2014 in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Jubez, Kronenstraße 1, 76133 Karlsruhe, in der Innenstadt-Ost, statt.

  30. Quartier Zukunft Stammtisch: Mitmachen & Vernetzen

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    Sie haben bereits vom Quartier Zukunft gehört, sind neugierig was dort passiert? Sie möchten gerne mitmachen und suchen Anschluss an eine Projektgruppe oder möchten selbst eine gründen? Ihre Projektarbeitsgruppe besteht bereits und möchte sich mit anderen austauschen oder sucht neue Mitstreiter? Der Quartier Zukunft Stammtisch bietet hierzu die Gelegenheit. Ihr Mitgestalten hat beim Quartier Zukunft stets einen besonderen Stellenwert.

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    Interessierte und Aktive kommen beim Quartier Zukunft Stammtisch mit Mitgliedern des Projektteams zusammen, können Fragen stellen, Erfahrungen und Neuigkeiten austauschen sowie sich vernetzen. Man erfährt welche aktiven Projekte oder Projektideen es bereits gibt und wie weit diese fortgeschritten sind, lernt die Gesichter dahinter kennen und kann neue Ideen für die Stadt der Zukunft im eigenen Stadtteil schmieden. Fragen rund um das Quartier Zukunft werden gerne beantwortet sowie Probleme oder Hindernisse und eventuelle Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Das Quartier Zukunft Team freut sich immer über neue Mitstreiter, die Lust haben sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung einzusetzen und das Leben in der Oststadt zukunftsweisend mitzugestalten. Jeder ist herzlich willkommen! Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Wann und Wo?

    Wir treffen uns in zweimonatlichem Rhythmus, bisher an wechselnden Orten im Projektgebiet Oststadt. Die aktuellen Daten können im Online-Kalender eingesehen werden. Zusätzlich können Sie sich in den Quartier Zukunft Stammtisch Verteiler eintragen lassen und bekommen die Information dann per E-Mail zugesendet. Nehmen Sie hierzu bitte E-Mail Kontakt mit Colette Waitz auf. Die nächsten zwei Termine für den Stammtisch stehen bereits fest. Am Montag, den 26.05. findet er um 18.30 Uhr im Pizzahaus in der Oststadt statt. Das Besondere an diesem Stammtisch Abend: Es findet vorab die Preisverleihung des Ideenpreises Im|Puls Oststadt statt. Als weiterer Termin ist der 12. Juli festgelegt. An diesem Abend findet der Quartier Zukunft Stammtisch als open air in der Humboldtstraße statt. Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie!

  31. Einladung: Diskurs interaktiv | Zukunft Urbane Mobilität

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    Wie bewegen wir uns in Zukunft? Wie kann menschenfreundliche und zukunftsfähige Mobilität vor dem Hintergrund individualisierter Lebensstile in unseren Städten im Allgemeinen und in Karlsruhe im Speziellen aussehen? Welche Rolle spielen Auto, Fahrrad, öffentlicher Personennahverkehr und Zufußgehen dabei? Welche Chancen und Risiken sind mit eMobilität verbunden? Ist eine Versöhnung zwischen Verkehr, Stadtraum und urbanem Leben möglich? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigen wir uns beim Diskurs interaktiv | Zukunft Urbane Mobilität mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Initiativen und Politik am Donnerstag, den 05. Juni 2014 um 18.00 Uhr im alina café (Alter Schlachthof 39, 76131 Karlsruhe).

    Am Veranstaltungsabend wird es darum gehen, in einer diskursiven Expertenrunde das Thema Zukunft Urbane Mobilität aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und zu diskutieren. Perspektiven und Visionen zur zukünftigen urbanen Mobilität am Beispiel von Karlsruhe und dem Projektgebiet des Quartier Zukunft, der Karlsruher Oststadt, werden aufgezeigt. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich einzubringen und sich an der Diskussion zu beteiligen. Für den Diskurs interaktiv | Zukunft Urbane Mobilität bedienen wir uns des interaktiven Formats eines Staffelgespräches. Das Staffelgespräch wird moderiert von Dipl.-Geoökol. Sarah Meyer-Soylu, Mobilitätsforscherin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie.

    Zu Wort kommen werden:

    • Franziska Stork | Stadt Karlsruhe | Peditram
    • Dr. Thomas Meyer | Geschäftsführer KIT Zentrum für Mobilitätssysteme
    • Christian Büttner | Vorstand ADFC Karlsruhe e.V.
    • Gunnar Petersohn | Geschäftsführer Stadtmobil CarSharing GmbH
    • Thomas Friderich | PTV AG Karlsruhe
    • Dr.-Ing. Jan Riel | Stadt Karlsruhe | Stadtplanungsamt
    • Andreas Leo | Car2go Deutschland GmbH/ Daimler

    Was ist ein Staffelgespräch?

    Das Staffelgespräch ist ein moderiertes Diskursformat, bei dem Experten mit unterschiedlichen, z.T. konträren Positionen und Blickwinkeln in den Dialog miteinander treten und sich im Rhythmus von 10 bis 15 Minuten das Mikrofon in die Hand geben. Zwei Experten sprechen miteinander, einer geht, ein neuer kommt hinzu. Es geht darum, mit einer Art freifließendem, interdisziplinären und vielschichtigen Diskurs eine bestimmte Fragestellung zu durchleuchten und zu bearbeiten.

    Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für inhaltliche und organisatorische Rückfragen steht Ihnen Alexandra Quint per E-Mail und telefonisch unter 0721-608 26644 gerne zur Verfügung.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

    Weiterführende Links: Facebook Event

    Hinweis: Bei der Veranstaltung handelt es sich um den Nachholtermin zum Staffelgespräch zukunftsfähige urbane Mobilität aus März 2014.

  32. Internationale Konferenz Sustainability 2014

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    In Kooperation mit der transatlantischen Forschungsinitiative „Forum on Sustainable Technological Development in a Globalizing World“, dem Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse und dem KIT Zentrum Mensch und Technik veranstaltet das Quartier Zukunft – Labor Stadt vom 06. bis 09. Mai 2014 die internationale Fachkonferenz Sustainability 2014: Future Urban Development at Different Scales in Karlsruhe. Bis zum 28. April 2014 können Sie sich zur Konferenz anmelden.

    sustainability2014_banner

    Zukünftige Stadtentwicklung auf unterschiedlichen Maßstabsebenen

    Klimawandel, Ressourcenknappheit, demographischer Wandel, Schuldenlast der öffentlichen Haushalte, Beeinträchtigungen der Ökosphäre, soziale Ungleichheit und Fragmentierung: diese und weitere Herausforderungen erfordern eine umfassende, nachhaltige Entwicklung in globaler wie lokaler Perspektive. Städte spielen in einem solchen gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Lebensweise eine zentrale Rolle. Das Proklamieren des Urban Age, wachsende Stadt-Umland-Verflechtungen und die Verantwortlichkeit urbaner Räume als Schauplatz, Treiber und Potentialraum der genannten Herausforderungen machen dies deutlich.

    „Sustainability 2014: Future Urban Development at Different Scales“ bringt nationale und internationale Experten aus Wissenschaft und Praxis mit unterschiedlichen disziplinären Hintergründen wie Stadtgeographie, Ökonomie, Architektur, Soziologie, Geoökologie und Stadtplanung zusammen, um Herausforderungen und Perspektiven der nachhaltigen Entwicklung urbaner Räume zu beleuchten und zu diskutieren. Dabei werden Fragen zur künftigen Entwicklung und Analyse urbaner Systeme auf unterschiedlichen Maßstabsebenen – von der Stadtregion bis zum Quartier – thematisiert und reflektiert werden. Ein besonderer Fokus der Tagung wird dabei auf dem Quartier als in Wissenschaft und Politik zunehmend in den Blickpunkt rückende Analyse-, Bewertungs- und Handlungsebene liegen.

    Ziel der Konferenz

    Neben dem wissenschaftlichen Austausch ist es ein wesentliches Ziel der Veranstaltung, einen Rahmen für die internationale Vernetzung im Themenfeld zu schaffen sowie Möglichkeiten und Wege für die Initiierung von Folgeaktivitäten wie etwa gemeinsame Projekte und Forschungskooperationen zu eruieren.

    Programm

    Das sich über 3 Tage erstreckende Konferenzprogramm ist in die folgenden inhaltlichen Blöcke unterteilt:

    • Stadt und Quartier – Wege zu einer Nachhaltigen Entwicklung
    • Stadt und Quartier – Nachhaltigkeitsbewertung
    • Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung – Akteure, Instrumente, Handlungslogiken
    • Nachhaltige Stadt- und Quartiersentwicklung – Gestalten im Bestand
    • Nachhaltige Entwicklung von Universitäten
    • Nachhaltigkeit in Stadt und Quartier – Herausforderungen für ausgewählte Bereiche:                Mobile Stadt | Sozial gerechte Stadt | Ressourcen der Stadt

    Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte der Website des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse.

    Organisatorisches & Anmeldung

    Ihre Anmeldung zur Sustainability 2014 nimmt Marius Albiez bis zum 21. April 2014 gerne entgegen. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Konferenzsprache ist Englisch.

  33. Quartier Zukunft beim KIT Jahresempfang

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    Ein Lastenfahrrad unter Robotern? Ideen zur Entschleunigung in unmittelbarer Nähe eines Rennwagens? Was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, gestaltete sich als gelungene Präsentation des Quartier Zukunfts beim diesjährigen KIT Jahresempfang.

    Der diesjährige KIT Jahresempfang stand unter dem Motto „Technik reflektieren – Gesellschaft gestalten“. Neben ausgewählten Institutionen in und um das KIT, hatte das Quartier Zukunft die Gelegenheit, sich als Forschungsprojekt am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT zu präsentieren. Das Thema nachhaltige Mobilität wurde bei der Präsentation in den Fokus gerückt. So lag es mehr als nahe, das Quartier Zukunft Mobil, ein aufgearbeitetes 50 Jahre altes Schwerlastfahrrad, beim KIT Jahresempfang zu zeigen. Es wurde eine interaktive Befragung der Gäste zu Quartier Zukunft Ideen zu nachhaltiger Mobilität durchgeführt. Dies sind etwa Entschleunigung, Intelligente Straße, Fahrradschnellstraßen oder Mitfahrteminals. Ziel war es, Mobilitätskonzepte und technische Innovationen nicht nur als Möglichkeit der Fortbewegung zu sehen, sondern auch deren Auswirkungen zu reflektieren, Nutzerverhalten zu identifizieren und Ideen im Sinne einer nachhaltigen Quartiersentwicklung weiter zu entwickeln.Die vorgestellten Ideen boten eine willkommene Ergänzung zu den Angeboten aus den Bereichen Hightech, E-Mobilität und Informatik. Sie wurden von den Gästen nicht nur prämiert. Auch regte das Quartier Zukunft Mobil spannende Diskussionen an. Zu Gast waren interessierter Partner des KIT aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Forschung. Insbesondere Entschleunigung und Verlangsamung im Alltagsleben fanden großen Anklang, wobei auch kritische Fragen wie etwa die Gewährleistung der Sicherheit an Mitfahrterminals erörtert wurden. Zudem stand die Frage im Raum, ob ein gut funktionierendes Mitfahrterminal ein Weiterreisen rund um die Uhr ermöglichen sollte oder Übernachtungsmöglichkeiten eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

  34. Dokumentation Bürgerversammlung 2014

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    Zum Auftakt des Quartier Zukunft – Labor Stadt im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt lud das Projektteam Bürgerinnen und Bürger Anfang Februar 2014 zu der Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ ein. Gerahmt von einem kulturell-kulinarischen Programm und der Präsentation von KIT Einrichtungen und Initiativen bürgerschaftlichen Engagements in Karlsruhe, stellte sich das Quartier Zukunft vor und erläuterte sein Projektvorhaben. Der „Raum der Ideen“ und der „Biete-Suche-Markt“ boten der Bürgerschaft die Gelegenheit, eigene Projektideen einzubringen, um ein nachhaltiges Leben in der Oststadt voranzubringen.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Gemeinsames Erarbeiten von Ideen in thematischen Workshops

    Rund 180 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur Bürgerversammlung und entwickelten und tauschten vielfältige Gedanken und Ideen aus. Die Felder „Wirtschaften in der Stadt“, „Meine Oststadt“, „Wohnen in der Stadt“, „Mobile Stadt“ und „Utopien!“ gaben dabei den thematischen Rahmen der Workshops vor. Fassaden- und Dachbegrünung, das Einrichten einer Leihbar, die Förderung von Haus- und Quartiersgemeinschaften, die Installation und das Betreiben einer Fahrradselbsthilfewerkstatt, neue Zentren für die Oststadt, das Organisieren eines autofreien Stadtfestes – diese und weitere Ideen wurden dabei in konzentrierter Arbeitsatmosphäre erarbeitet und gedacht.

    Damit die entwickelten kreativen Ideen und ihr Potential nicht verpuffen, wurde die Übernahme einer Patenschaft angestrebt. Diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Idee eine  Patenschaft übernahmen, haben die Möglichkeit, maßgeblich an der Umsetzung ihrer Idee mitzuwirken. Welche der entwickelten Projektideen in Zukunft bei ihrer Realisierung verstärkt vom Quartier Zukunft unterstützt werden, wird derzeit vom Team geprüft und ausgewertet.

    Das Quartier Zukunft in der Oststadt

    Wie sieht die Zukunft der Oststadt aus? Was macht das Quartier Zukunft – Labor Stadt in der Oststadt? Neben weiteren Kernfragen standen auch diese im Zentrum der Veranstaltung. Das Quartier Zukunft präsentierte auf der Bürgerversammlung sein Projektvorhaben und seine Ziele, und gab darüber hinaus dem Projekt ein Gesicht. Die Teammitglieder stellten sich vor und standen bereit für Fragen und Anmerkungen.

    Im Verlauf der Bürgerversammlung wurden weitere wichtige Fragen gestellt, die ihre Antwort fanden: „Wie ist die Laufzeit des Projektes?“ oder „Wie kann ich mitmachen, auch wenn ich keine eigenen Projektideen habe?“. Kern des Quartier Zukunft Nachhaltigkeits-Verständnisses ist die Transparenz, Offenheit und Beteiligung der Bürgerschaft. Ausdrücklich erwünscht ist das Einbringen und das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger, die zum einen als Projektidee-Paten Einfluß nehmen , aber auch jederzeit in bereits gestartete Projekte einsteigen können.

    Die Bürgerversammlung stellte die Eröffnung des Dialoges mit der Stadtgesellschaft dar, der nun weiter vorangetriebenwerden soll.

    Aus Bestehendem schöpfen

    Die Lebendigkeit und Buntheit, die die Bürgerversammlung maßgeblich prägten, ist neben der regen Beteiligung durch die Bürgerinnen und Bürger auch dem Mitwirken bereits bestehender Karlsruher Initiativen bürgerschaftlichen Engagements und innovativer KIT-Projekte zu verdanken. Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK), KIT Celitement und das Lichttechnische Institut des KIT stellten ihre Produkte, Forschung und Lehranliegen vor. Carlo Regional e.V., Slowfood Karlsruhe, Konsum Global Karlsruhe, die Bürgerinitiative Zivilcourage e.V., das Menschenrechtszentrum Karlsruhe e.V., Schwarm Farm Karlsruhe und das ReparaturCafé gewährten Einblicke in ihre Arbeit. Die AStA Kinderkiste betreute die kreative Bastelecke für junge Besucherinnen und Besucher. Darüber hinaus präsentierte der Fotograf Stefan Dinter Bilder der Karlsruher Oststadt aus seiner Arbeit Stadtportrait Karlsruhe.

    Wie es weiter geht

    Die Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ stellte den Auftakt des Quartier Zukunft – Labor Stadt im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt und damit einen wichtigen Meilenstein der Zusammenarbeit und Offenheit dar. Mit vielen interessanten Anregungen, neuen Projektideen und gewonnener Kontakte gilt es nun, Projekte umzusetzen, um ein nachhaltiges Stadtleben in der Oststadt voranzubringen. Derzeit werden die gesammelten Ideen gesichtet und geprüft. Der Projektwettbewerb Im|Puls Oststadt bietet bis zum 31. März 2014 die Möglichkeit, weitere Ideen einzureichen und damit die Entwicklung der Karlsruher Oststadt ein Stück weit mit zu gestalten.

    Eine ausführliche Dokumentation der Bürgerversammlung ist im Entstehen begriffen. Informationen hierzu finden Sie in Kürze auf dieser Website.

  35. Einladung: Zweites & drittes ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Den großen Erfolg des ersten ReparaturCafés in Karlsruhe im November 2013 zum Anlass nehmend, findet am 26. April 2014 das zweite ReparaturCafé in Karlsruhe statt. Gemeinsam mit Ihnen setzen wir ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich zum ReparaturCafé eingeladen.

    Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Wie beim ersten Mal auch wird es vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee und Kuchen sorgen für Energie, Kreativität und Geselligkeit. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns jedoch über Geld- und Sachspenden! Das ReparaturCafé findet in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe) statt. Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass bereits der Termin für das dritte ReparaturCafé in Karlsruhe feststeht. Dieses findet am 12. Juli 2014 statt.

  36. Einladung: Staffelgespräch zukunftsfähige urbane Mobilität

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    Der Termin für das Staffelgespräch wurde verlegt. Bitte beachten Sie den Hinweis unter Neuigkeiten auf dieser Website. ________________________________________________________________________________ Bitte beachten SieWie kann menschenfreundliche und zukunftsfähige Mobilität vor dem Hintergrund individualisierter Lebensstile in unseren Städten im Allgemeinen und in der Karlsruher Oststadt im Speziellen aussehen? Welche Rolle spielen Auto, Fahrrad und der öffentlicher Personennahverkehr dabei? Ist eine Versöhnung zwischen Verkehr, Stadt, Raum und urbanem Leben möglich? Was können wir aus der Vergangenheit lernen? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigt sich das Staffelgespräch „Welche Mobilität wollen wir für die Oststadt der Zukunft?“ am Donnerstag, den 20. März 2014 um 18.00 Uhr im alina café (Alter Schlachthof 39, 76131 Karlsruhe).

    Mobile Stadt (c) Alexandra Quint

    Mobile Stadt (c) Alexandra Quint

    Am Veranstaltungsabend wird es darum gehen, in einer diskursiven Expertenrunde mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Initiativen und Politik Gegenwärtiges zu diskutieren und Perspektiven
    und Visionen zur zukünftigen urbanen Mobilität mit besonderem Fokus auf die Karlsruher Oststadt zu durchleuchten. Was ist ein Staffelgespräch? Das Staffelgespräch ist ein moderiertes Diskursformat, bei dem Experten mit unterschiedlichen, z.T. konträren Positionen und Blickwinkeln in den Dialog miteinander treten und sich im Rhythmus von 10 bis 15 Minuten das Mikrofon in die Hand geben. Zwei Experten sprechen miteinander, einer geht, ein neuer kommt hinzu. Es geht darum, mit einer Art freifließendem, interdisziplinären Crossover-Diskurs eine bestimmte Fragestellung zu durchleuchten und zu bearbeiten. Zu Wort kommen werden:

    • Dr. Thomas Meyer, Geschäftsführer KIT Zentrum für Mobilitätssysteme
    • Thomas Friderich, PTV AG Karlsruhe
    • Franziska Stork, Peditram (angefragt)
    • Gunnar Petersohn, Geschäftsführer Stadtmobil CarSharing GmbH (angefragt)
    • Dr.-Ing. Jan Riel, Stadtplanungsamt der Stadt Karlsruhe, Bereich Verkehr
    • Ernst Krapf, Zentrumsmanager, eMobilitätszentrum Karlsruhe am Ostring (angefragt)

    Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen. Der Diskursabend wird von Dipl.-Geoökol. Sarah Meyer-Soylu, Mobilitätsforscherin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Karlsruher Institut für Technologie, moderiert. Die Veranstaltung ist kostenlos. Zur Teilnahme am Staffelgespräch ist Ihre vorherige Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Ihre Anmeldung nimmt Ariane Dony fortwährend per E-Mail und dienstags und mittwochs auch telefonisch unter 0721-608 26414 gerne entgegen. Für inhaltliche und organisatorische Rückfragen steht Ihnen Alexandra Quint per E-Mail und telefonisch unter 0721-608 26644 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

  37. Einladung zur Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“

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    Zum Auftakt des Quartier Zukunft – Labor Stadt  im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt veranstaltet das Projektteam die Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“, um den Dialog mit der Stadtgesellschaft im großen Format zu eröffnen. Die Bürgerversammlung findet statt am

    Sonntag, den 09. Februar 2014 in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr im Lichthof der BGV-Versicherung, Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe.

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    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt lädt hierzu alle Oststädterinnen und Oststädter sowie Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus herzlich zur Veranstaltung ein.

    Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie sieht die Zukunft der Oststadt aus? Was macht das Quartier Zukunft – Labor Stadt in der Oststadt? Welchen Beitrag kann ich zur nachhaltigen Entwicklung meiner Nachbarschaft leisten? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Bürgerversammlung. Das Projektteam möchte Sie über Inhalte und Ziele in der Oststadt informieren und aufzeigen, wie Sie das Quartier Zukunft aktiv mitgestalten können. Viel Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung ist gegeben. Im „Raum der Ideen“ tauchen Sie in spezifische Themenfelder ein, diskutieren diese mit Experten, bringen eigene Ideen ein und können Paten für Projektideen werden. Es wird ein „Biete-Suche-Markt“ angeboten, der als Treffpunkt für Ideengeber und Kompetenzanbieter dient, so dass aus Ideen Quartier Zukunft-Projekte werden können. Darüber hinaus wird ein Ideen-Wettbewerb ausgelobt, der mit einem Preisgeld versehen ist.

    Die Bürgerversammlung wird musikalisch und kulinarisch begleitet. Junge Besucherinnen und Besucher erwartet ein von der „Kinderkiste“ betreuter kreativer Bereich. Die Veranstaltung ist kostenlos. Das Veranstaltungsformat ist offen gestaltet, so dass Sie jederzeit dazukommen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Programm im Überblick

    13:00 Uhr       Auftakt

    Zum Auftakt der Veranstaltung laden wir Sie bei Kaffee und Kuchen ein, sich über Karlsruher Projekte im Themenfeld „nachhaltige Entwicklung“ zu informieren und erste Ideen für den Nachmittag zu sammeln. Es werden diverse Einrichtungen des KIT sowie zahlreiche Initiativen bürgerschaftlichen Engagements vertreten sein.

    14:00 Uhr       Begrüßung

    Bürgermeister Klaus Stapf und das Quartier Zukunft Team heißen Sie herzlich zur Bürgerversammlung willkommen.

    14.30 Uhr       Vortrag und Einführung

    Die Projektinitiative „Quartier Zukunft“ wird vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihre Rückfragen und Anregungen. Es folgt eine Einführung in den „Raum der Ideen“ (s. u.).

    15:50 Uhr       Kaffeepause

    16:15 Uhr       Raum der Ideen (Workshops)

    Wir laden Sie herzlich ein, an Themenstationen eigene Ideen (weiter) zu entwickeln, um ein nachhaltiges Leben in der Oststadt voranzubringen.

    Die Themenstationen sind:

    –        Wirtschaften in der Stadt

    –        Wohnen in der Stadt

    –        Mobile Stadt

    –        Utopien!

    –        Meine Oststadt

    17:45 Uhr       Ausblick

    18:00 Uhr       Ausklang
    Der Abend klingt gemütlich aus. Ein Biete/-Suche-Markt gibt Anlass, sich weiter auszutauschen, zu vernetzen oder gemeinsam den Tag Revue passieren zu lassen.

    Veranstaltungsende gegen 19:00 Uhr
    Die Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ ist Herzstück der Veranstaltungsreihe im Winter und Frühjahr 2014, die den Auftakt des Projekts in der Oststadt markiert.

  38. Das Quartier Zukunft Mobil unterwegs – Gespräche rund um die Oststadt

    Kommentare deaktiviert für Das Quartier Zukunft Mobil unterwegs – Gespräche rund um die Oststadt

    Das Quartier Zukunft Mobil mit seinem großen roten Sonnenschirm, bunten Schildern und Postkarten war kaum zu übersehen, als es am 18. Dezember 2013 durch die Oststadt in Karlsruhe fuhr und an unterschiedlichen Orten verweilte. Haben auch Sie das Quartier Zukunft Mobil bei seiner Fahrt durch die Oststadt entdeckt? Quartier Zukunft Mobil

    Um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, über das Projekt zu informieren und Fragen Rede und Antwort zu stehen, war das Quartier Zukunft Team mit dem Quartier Zukunft Mobil in der Karlsruher Oststadt unterwegs. Halt wurde an verschiedenen Orten gemacht, unter anderem am Karl-Wilhelm-Platz und dem Kreisel zwischen Gerwigstraße und Georg-Friedrich-Straße. Mit im Gepäck waren Informationsmaterial über das Projekt, viel Zeit und offene Ohren zum Diskutieren. Tee, Punsch, Kaffee und Glühwein sorgten für eine winterlich-gemütliche Gesprächssituation. Viele Menschen folgten der Einladung, das Quartier Zukunft Mobil bei seiner ersten Fahrt durch die Oststadt in Karlsruhe zu besuchen oder machten bei Entdeckung des bunten Gefährts spontan aus Neugierde Halt. „Was ist das Quartier Zukunft überhaupt?“, „Wie kann ich mitwirken?“ und „Was ist schon passiert?“ – unter anderem auf diese allgemeinen Fragen zum Projekt wurden Antworten gegeben. Dabei entstanden zahlreiche Gespräche mit dem Quartier Zukunft Team über die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner für die Entwicklung der Oststadt. Es wurden konkrete Problemlagen identifiziert und kreative Ideen zur nachhaltigen Gestaltung des Lebensraumes entwickelt.

    Herauskristallisiert hat sich beispielweise dabei der große Wunsch nach einem Bücherschrank, wie er in vielen Stadtteilen in Karlsruhe bereits erfolgreich aufgestellt wurde und rege genutzt wird. Weitere zentrale Themen für eine nachhaltige Stadtentwicklung waren die Nutzung öffentlicher Räume, Möglichkeiten zu Belebung der Nachbarschaft und des Miteinanders, die gegenwärtige Situation des Einzelhandels in der Oststadt sowie die Parkraumsituation. Bereits auf vorherigen Veranstaltungen bewährt und erneut im Einsatz waren die beiden Quartier Zukunft Feedback Tafeln „Für das Quartier Zukunft wünsche ich mir …“ und „Das Quartier Zukunft sollte jedoch nicht …“, die rege genutzt wurden. Das abgegebene Feedback der Interessierten wird gesammelt und fließt in die Projektarbeit ein.

    Sie hatten nicht die Gelegenheit, Ihr Feedback zum Projekt und seinen Zielen abzugeben? Sie können dies jederzeit online über das Feedback-Formular nachholen. Auch wenn Sie das Quartier Zukunft Mobil dieses Mal nicht entdeckt haben, so werden Sie auch in Zukunft weiterhin die Chance dazu haben: Das Mobil wird in Zukunft in regelmäßigen Abständen im Projektgebiet anzutreffen und das Projektteam somit ansprechbar sein. Wir halten Sie auf dieser Website über aktuelle Termine auf dem Laufenden.
    Nach dem ersten ReparaturCafé in Karlsruhe im November 2013 war „Quartier Zukunft Mobil unterwegs in der Oststadt“ die zweite von insgesamt vier Veranstaltungen der Auftaktreihe des Quartier Zukunft im Projektgebiet. Am 09. Februar 2014 gibt es bei der Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ erneut und vertieft die Möglichkeit zur Information und zum Austausch für alle Interessierten, hierbei vor allem für die Bürgerinnen und Bürger der Oststadt in Karlsruhe. Detaillierte Informationen zur Veranstaltung folgen in Kürze.

  39. Das Quartier Zukunft-Mobil unterwegs in der Oststadt!

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    Sie wollen ganz genau wissen, was das Quartier Zukunft ist und was genau im Rahmen des Quartier Zukunft in der Oststadt geschehen soll? Sie wollen wissen, wie Sie mitwirken können? Entdecken Sie das Quartier-Zukunft-Mobil am 18. Dezember 2013 in den Straßen und auf den Plätzen der Karlsruher Oststadt: Das Quartier Zukunft-Team lädt bei Kaffee, Tee und Punsch zum Dialog über die nachhaltige Entwicklung der Oststadt in all ihrer Vielfalt ein. Einen Überblick über die einzelnen Standorte erhalten Sie in der Karte:

    Karte Lastenfahhrad

    Das Quartier Zukunft-Mobil ist in der Zeit von 12.00 bis 18.00 Uhr in der Oststadt in Karlsruhe anzutreffen und macht für jeweils ca. 1 Stunde Halt. Die Standorte werden in folgender Reihenfolge angefahren:

    • Tulla-Schule
    • Karl-Wilhelm-Platz
    • Kreisel Gerwigstraße
    • Gottesauer Platz
    • die Haupteinfahrt zum Alten Schlachthof

    Wir freuen uns auf angeregte Gespräche mit Ihnen!

  40. Dokumentation erstes ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Ob Toaster, Mixer, Bügeleisen, Portemonnaie, Fahrrad, Flöte, Kinderspielzeug, Notebook oder CD-Player – was nicht mehr funktionierte, wurde eingepackt und mitgebracht. Das erste ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt fand hohen Anklang. Sowohl bei denjenigen, die mithalfen und ihre handwerkliche und technische Expertise einbrachten, als auch bei den Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern, die einen defekten Haushaltsgegenstand nicht einfach der Mülltonne übergeben, sondern diesen gemeinschaftlich reparieren wollten.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Das ReparaturCafé im Rückblick

    „Ich bin doppelt zufrieden“, so der Besitzer eines CD-Players, der nicht mehr funktionierte. „Die Linse wurde gereinigt, so dass das Gerät die CDs nun wieder erkennen kann. Und auch das Laufwerk geht wieder ordentlich auf und zu“. Die Linse konnte nach der Demontage des Gerätes schnell mit einem Wattestäbchen gesäubert werden. Warum gleichzeitig die Mechanik des CD-Players abschließend wieder funktionierte, das konnte sich selbst der Experte im ReparaturCafé nicht erklären, da an der Mechanik eigentlich nichts repariert wurde. „Manchmal wollen die Geräte auch einfach nur, dass mal jemand reinschaut“, erklärte der Profi mit einem Augenzwinkern. Bei der Reparatur technischer Geräte ist auch die Quote des potentiell Reparierbaren interessant: Beispielsweise könnten ungefähr 90 % der defekten Notebooks repariert werden, da die meisten der Bauteile austauschbar sind, so die Experten im ReparaturCafé. Das Problem dabei liegt oftmals nicht in der Technik, sondern vielmehr in der Zeit, die für das Auseinandernehmen und Reparieren des Gerätes benötigt wird, und die natürlich in Fachgeschäften entsprechend Geld kostet. Umso glücklicher waren die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger darüber, dass sie am vergangenen Samstagnachmittag im ReparaturCafé die Möglichkeit besaßen, gegen eine freiwillige Spende ihre defekten Geräte reparieren zu lassen. Mitglieder der Gruppen KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe, Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel, Attac Karlsruhe, der Fahrradshop Cunow, aber auch einige Privatleute, stellten im ReparaturCafé ihre Expertise zur Verfügung. So kamen insgesamt rund 30 helfende Hände zusammen, die im Cafébereich und in den Näh-, Fahrrad-, Elektronik-, Holz-, Keramik- und Metallwerkstätten wirkten. In entspannter und ausgelassener Atmosphäre wurde geschraubt, gehämmert, gesägt, genäht und sich zwischenzeitlich mittels Limo und Kaffee gestärkt. Diejenigen, die beim Reparieren ihrer Geräte etwas dazulernen wollten, konnten den Profis über die Schulter schauen oder selbst mit Hilfe vorhandener Werkzeuge Hand anlegen. Den anderen stand es frei, sich im Café oder der Leseecke bei Kaffee und Kuchen mit Gesprächen die Wartezeit zu verdingen. Insgesamt konnten im ersten Karlsruher ReparaturCafé im Austausch von rund 200€ freiwilliger Spenden über 50 Reparaturen getätigt werden, wobei nicht alle Reparaturbemühungen direkt von Erfolg gekrönt waren. In manchen Fällen konnte die Ursache für den Defekt nicht gefunden werden oder es fehlten die Ersatzteile vor Ort, wie beispielsweise bei einem Staubsauger. Die Besitzerin bekam jedoch die nötigen Informationen zum Bestellen des Ersatzteiles und den Einbau erklärt, womit auch in diesem Fall, zumindest indirekt, Abhilfe geleistet wurde.

    Das ReparaturCafé im Quartier Zukunft

    Für das Quartier Zukunft als Hauptorganisator des ersten Karlsruher ReparaturCafés, stellte die Veranstaltung den Projektauftakt in der Karlsruher Oststadt dar und bot eine schöne Gelegenheit, den Bürgerinnen und Bürgern zu veranschaulichen, wohin die Reise des Projektes gehen soll. Nämlich in Richtung nachhaltiger Stadt-Entwicklung – und zwar in ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Im ReparaturCafé konnten nicht nur defekte Haushaltsgegenstände repariert und damit vor dem Wegwerfen bewahrt werden, was schließlich der Ressourcenschonung zu Gute kam. Ein anderer Haupteffekt des ReparaturCafés war die Stärkung der Gemeinschaft, die Begegnung und das gegenseitige Unterstützen. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung über 100 Leute Teil, von jung bis alt und kulturübergreifend. Die Begeisterung über das Zusammenkommen spiegelte sich in der immerfort wachsenden Kontakteliste und den Eintragungen im Gästebuch wieder, indem beispielsweise kommentiert wurde: „Viel erfahren, die Menschen getroffen, die an denselben Fragen knobeln und mit Mut und Ideen nach Hause. Hoffentlich gibt es eine E-Mail mit dem nächsten Termin, ich bin dabei!“ Die Brücke zwischen der Wissenschaft und dem „normalen“ Leben zu bauen, das ist eines der Ziele des Quartier Zukunft. In diesem Sinne war das ReparaturCafé auf der einen Seite auch gedacht, um nämlich direkt mit den Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen und etwas zu bewegen. Auf der anderen Seite möchte Quartier Zukunft künftig nicht nur modellhaft Projekte in der Karlsruher Oststadt mit anderen Akteuren partnerschaftlich initiieren und organisieren. Als wissenschaftliches Projekt gilt es auch, die selbigen Projekte hinsichtlich ihres Beitrages zur nachhaltigen Entwicklung zu beurteilen und einzustufen. Für die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten die zum Gelingen des ersten Quartier Zukunft– Projektes in der Karlsruher Oststadt beitrugen, gilt ein großer Dank. Ebenso bedanken möchte sich das Quartier Zukunft-Team beim Kinder- und Jugendhaus Oststadt, das durch seine Offenheit begeisterte.

    Weiterführende Informationen

    Auf Grund der vielen Anfragen werden Überlegungen darüber angestellt, in welcher Form das ReparaturCafé weiterbestehen kann. Weiterführende Informationen darüber wird es bald auf dieser Website geben.

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  41. Quartier Zukunft startet in der Karlsruher Oststadt

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    Es ist nun offiziell: das Quartier Zukunft – Labor Stadt startet in der Karlsruher Oststadt. In den kommenden Jahren wird nun das bestehende Stadtquartier sozial, ökologisch, ökonomisch und kulturell in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Bevölkerung, Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft, Kulturschaffenden und weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft werden in verschiedenen Projekten alte und neue Ideen sowie gesellschaftliche und technische Innovationen ausprobiert. Die Arbeit im Projektgebiet beginnt mit einer Auftaktveranstaltungsreihe im Winter 2013 und 2014. Bereits am kommenden Samstag, 30. November 2013, findet das ReparaturCafé  in der Zeit von 16 bis 20 Uhr statt. Im Frühjahr 2014 folgt eine Bürgerversammlung.

    Oststadtbrief

    „Entscheidend für das Quartier Zukunft ist das aktive Einbeziehen der Oststädterinnen und Oststädter“, sagt Projektleiter Oliver Parodi . „Nachhaltigkeit geht alle etwas an und kann letztlich nur gemeinsam gelingen. Ob als Bürger, Gruppe, Verein, Firma oder Verband: Wir freuen uns über alle, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Oststadt beitragen möchten und auf uns zukommen.“ Ziel ist es, Impulse zu setzen, um die Oststadt in einem langfristig angelegten, behutsamen Prozess weiter Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln. Dabei sollen Strukturen aufgebaut werden, die diese Entwicklung auch nach der offiziellen Projektlaufzeit weitertragen.

    „Die Karlsruher Oststadt bietet ideale Voraussetzungen dafür: Die Vielfalt des Stadtgebietes in sozio-kultureller, funktionaler und städtebaulicher Hinsicht, die enge und seit vielen Jahren bestehende Vernetzung zwischen den Akteuren vor Ort, die Offenheit der Bewohnerinnen und Bewohner und die Nähe zum KIT bieten einen sehr guten Nährboden für eine neue, nachhaltige Stadtentwicklung“, so Oliver Parodi. Dies ist Voraussetzung dafür, dass das Quartier Zukunft nicht nur als Vorbild für andere Karlsruher Stadtgebiete, sondern auch für andere, insbesondere europäische Städte entwickelt werden kann. Das Projektgebiet wurde auf Basis einer intensiven wissenschaftlichen Analyse ausgewählt.

    Mit dem Quartier Zukunft verbunden ist auch das Anliegen, Wissenschaft näher an die Bürgerinnen und Bürger zu bringen – und umgekehrt. Anfang 2014 wird das Projektteam in einer Bürgerversammlung über das Quartier Zukunft informieren. Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen und ihre Ideen und Aktivitäten einbringen. 2014 sollen dann auch die ersten Projekte in der Oststadt beginnen: Möglich sind Aktivitäten zu Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Energieversorgung und Vorhaben wie selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Nachbarschaftsküchen, ein Bio- und Regio-Abendmarkt für Berufstätige, ein Wissenschaftsladen, Fahrradschnellstraßen, Mehrgenerationenwohnen, sensorische Gehwege und Fahrbahnbeläge, eine Nachnutzungszentrale für Leerstand und Straßenbibliotheken. Einzelne Projekte können auch in an die Oststadt angrenzenden Gebieten verortet sein.

    Informationen für Bürgerinnen und Bürger

    In den vergangenen Monaten fanden bereits erste Gespräche mit lokalen Akteuren der Oststadt aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport statt. Weitere werden folgen. Am gestrigen Dienstag, 26. November 2013, erhielten die Haushalte der Oststadt einen Informationsbrief, der das Vorhaben erläutert und die Auftaktveranstaltungsreihe im Winter 2013 und Frühjahr 2014 vorstellt: Der Austausch zwischen dem Projektteam und den Bürgerinnen und Bürgern der Karlsruher Oststadt steht dabei bei allen Veranstaltungen im Vordergrund.

    Die Auftaktveranstaltungsreihe „Quartier Zukunft in der Oststadt“ im Einzelnen:

    • ReparaturCafé

    Datum & Uhrzeit: Samstag, 30. November 2013, 16 bis 20 Uhr

    Ort: Kinder- und Jugendhaus (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe)

    Einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung und gegen das Wegwerfen gebrauchsfähiger Gegenstände leisten: Im ReparaturCafé können Bürgerinnen und Bürger beschädigte Haushaltsgegenstände wie Kleinmöbel, Fahrräder und Radios selbst reparieren oder sich dabei beraten lassen. Das Quartier-Zukunft-Team unterstützt dabei mit  FabLab Karlsruhe, Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel, KonsumGlobal Karlsruhe, Gemeinwohl Ökonomie Karlsruhe und vielen anderen Engagierten. Ausführliche Informationen hält der Artikel Erstes ReparaturCafé in Karlsruhe bereit.

    • Quartier Zukunft unterwegs!

    Datum & Uhrzeit: Mittwoch, 18. Dezember 2013, 12 bis 18 Uhr

    Ort: Straßen und Plätze der Oststadt, u. a. Tulla-Schule, Karl-Wilhelm-Platz, Gelände des Alten Schlachthofs

    Das Quartier-Zukunft-Mobil in den Straßen und auf den Plätzen der Oststadt entdecken: Das Quartier Zukunft Team lädt bei Kaffee und Tee zum Austausch über die nachhaltige Entwicklung der Oststadt ein. Sie finden uns u. a. an der Tulla-Schule, dem Karl-Wilhelm-Platz und auf dem Gelände des Alten Schlachthofs.

    • Bürgerversammlung: Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten

    Datum & Uhrzeit: Sonntag, 09. Februar 2014 | 12 bis 19 Uhr

    Ort: Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Hier geht es um den Dialog: Das Quartier-Zukunft-Team stellt das Vorhaben vor und steht für Fragen, Kritik und Anregungen bereit. In Workshops können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für ein nachhaltiges Stadtleben einbringen. In einem Biete-Suche-Markt werden mögliche Kooperationen ausgelotet. Ein kulturelles Programm begleitet die Auftaktwerkstatt.

    • Staffelgespräch: Welche Mobilität wollen wir für die Oststadt der Zukunft?

    Datum & Uhrzeit: Donnerstag, 20. März 2014, 18 bis 20 Uhr

    Ort: alina café, Alter Schlachthof 39, 76131 Karlsruhe

    Unterhaltsame Runde zum Austausch von Perspektiven und Visionen: von wissenschaftlich bis persönlich über zukünftige urbane Mobilität mit Eingeladenen und Engagierten aus der Region.

    Weitere Veranstaltungen folgen.

    Weiterführende Informationen

    Die Dokumentation des ersten ReparaturCafés in Karlsruhe kann hier eingesehen werden. Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Zur Einladung und dem Programm der Bürgerversammlung “Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten” geht es hier lang.

  42. Erstes ReparaturCafé in Karlsruhe – Reparieren statt kaufen!

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Im ersten ReparaturCafé in Karlsruhe können Sie beschädigte Haushaltsgegenstände wie Kleinmöbel, Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel und Radios reparieren und reparieren lassen. Anlässlich des internationalen Buy Nothing Day 2013 setzen wir gemeinsam mit Ihnen am 30. November 2013 ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich zum ersten ReparaturCafé in Karlsruhe eingeladen.

    Was beim ReparaturCafé geschieht
    Ein ReparaturCafé dient dem gemeinsamen Reparieren von Gegenständen aller Art. Reparieren braucht Fachwissen und auch ein bisschen Mut, wenn dem beschädigten Gegenstand mit dem Schraubenzieher zu Leibe gerückt werden soll. Im ersten ReparaturCafé in Karlsruhe können auch technisch unbedarfte Interessierte mit fachkundiger Hilfe lernen zu reparieren und selbst zur Tat schreiten. Bringen Sie beschädigte Dinge mit und probieren Sie es aus!

    Die folgenden Reparaturwerkstätten werden angeboten:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    In den jeweiligen Reparaturwerkstätten stehen alle notwenigen Werkzeuge zur Nutzung zur Verfügung. Zu einem ReparaturCafé gehören auch Kaffee, Tee, Limo und Kuchen für die nötige Reparierenergie, Kreativität und Geselligkeit, die im Cafébereich bereit stehen.

    Dem ReparaturCafé liegt das Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe und der gegenseitigen Unterstützung bei Beratung und Reparatur zugrunde. Wer über handwerkliche und technische Fertigkeiten verfügt, gibt diese weiter. Wer über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten nicht verfügt, kann diese im ReparaturCafé durch Versierte erlernen und anwenden. Das Konzept steht für Eigeninitiative und Selbstermächtigung. Jede(r) kann beim ReparaturCafé mitmachen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Es geht neben alle dem bislang genannten aber auch um Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Verständnissen und Sichtweisen. ReparaturCafé ist Austausch. ReparaturCafé ist Wertschätzung. ReparaturCafé ist Spaß am Basteln, Tüfteln, Reparieren.

    Der Hintergrund
    Viele vor allem handwerkliche Fähigkeiten, die von Generation zu Generation weitergereicht werden, sind in der modernen Wegwerfgesellschaft beinahe verloren gegangen. Die westliche Gesellschaft ist stark auf Konsum ausgerichtet. Wir tendieren heute dazu mehr zu kaufen und schneller Dinge weg zu werfen, die oftmals durch kleine Reparaturen wieder nutzbar gemacht werden können. Die Nutzungsdauer von Gütern wird immer kürzer. Das Stuhlbein wackelt, das Display des MP3-Players hat einen Sprung, die Jeans ein Loch und schon greifen wir zum Abfalleimer, kaufen das Produkt einfach neu. Diese Vorgehensweise belastet nicht nur das Budget. Schrottberge wachsen. Große Mengen an Energie und Rohstoffen müssen aufgebracht werden, um Altes zu entsorgen, Neues herzustellen und beides zu transportieren. Der Abbau von Rohstoffen belastet zudem erheblich die Umwelt. Unnötiges CO2 wird ausgestoßen. In den Produktionsländern herrschen oft äußerst schlechte Arbeitsbedingungen.

    ReparaturCafés setzen ein Zeichen gegen geplante Obsoleszenz, d.h. industriell geplante geringe Produkthaltbarkeit, und für die Verringerung des Verbrauchs von Ressourcen. Die Verlängerung der Haltbarkeit von Haushaltsgegenständen aller Art bedeutet schließlich einen geringeren Konsum. Was also liegt näher als ein ReparaturCafé am weltweiten Buy Nothing Day 2013 zu veranstalten.

    Was, wann und wo
    Das erste ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Sachspenden sind willkommen! Das ReparaturCafé findet am 30. November 2013 in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt, Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe, statt. Das ReparaturCafé beruht auf dem freiwilligem Engagement der Beiteilgten. Bitte beachten Sie, dass wir aus diesem Grunde keine Garantie dafür geben können, dass mitgebrachte Gegenstände im ReparaturCafé reparariert werden können.

    Das erste ReparaturCafé in Karlsruhe ist eine Veranstaltung des Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe und Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel.

    Aktuell stehen Überlegungen im Raum, das ReparaturCafé in regelmäßigen Abständen stattfinden zu lassen. Dazu bedarf es der Unterstützung und dem Zusammenwirken vieler Köpfe & Hände. Wenn Sie Interesse daran haben, ein zukünftiges ReparaturCafé mitzugestalten, wenden Sie sich bitte an Sarah Meyer-Soylu.

    Weiterführende Informationen
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    Was ist das ReparaturCafé in Karlsruhe? 
    Buy Nothing Day 2013 (English)
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  43. World Cleanup Day 2013: Reden statt mitmachen?

    Kommentare deaktiviert für World Cleanup Day 2013: Reden statt mitmachen?

    Es war eine Überraschung: der Quartier Zukunft Informationsstand wurde beim Wolrd Cleanup Day 2013 in Karlsruhe von den Bürgerinnen und Bürgern weitaus stärker frequentiert als der der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe. Die Diskussionen um Müllvermeidung am sonnigen Septembersamstag im Zentrum Karlsruhes zeigte, dass in der Bürgerschaft viele gute Ideen im Hinblick auf eine nachhaltiger Stadtentwicklung existieren. Jedoch offenbarte sich eine geringe Bereitschaft zum aktiven Mitmachen beim Aufsammeln vom Abfall im Stadtraum.

    Am Morgen des 21. Septembers trafen sich die Teams der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe und des Quartier Zukunft – Labor Stadt am Ludwigsplatz, im Zentrum Karlsruhes, und bauten den Stand für den World Cleanup Day 2013 auf. Der Stand fügte sich aus zwei Teilen zusammen: der eine Teil bot Freiwilligen, die bei der Aufräumaktion aktiv werden wollten, praktisches Zubehör wie Stadtpläne, Greifzangen, Müllsäcke und Handschuhe. Am anderen Teil des Standes konnten Interessierte Informationen zu nachhaltiger Stadtentwicklung im Allgemeinen und zum Quartier Zukunft und mögliche Beiträge der Bürgerinnen und Bürger für eine gesunde Umwelt erhalten. Es freute uns, dass einige Leute aus Karlsruhe, aber auch aus anderen Städten speziell zum Ludwigsplatz kamen, um mehr über das Quartier Zukunft zu erfahren. Insgesamt fanden an diesem Tag viele spannende Diskussionen statt. Als Ergebnis dieser Diskussionen, konnten wir über 40 Wünsche für das Quartier Zukunft und 20 negative Aspekte über unsere Feedback-Tafeln „Für das Quartier Zukunft wünsche ich mir …“ und „Das Quartier Zukunft sollte jedoch nicht …“ mitnehmen. Die geäußerten Wünsche bezogen sich vor allem auf mehr Respekt und Offenheit zwischen Menschen, mehr Raum für Gemeinschaft und Aktivitäten sowie eine sauberere Umwelt. Als Problemfelder wurden egoistische und konsumorientierte Verhaltensweisen ebenso genannt wie der nachlässige Umgang mit Müll sowie Umweltverschmutzung. Die Hauptbotschaft des Tages war, dass jeder Einzelne etwas bewirken und durch seine Handlungsweise seine unmittelbare Umwelt im positiven Sinne beeinflussen kann. Eine saubere Umwelt wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus, und der World Cleanup Day 2013 stellte eine Möglichkeit dar, sich hierfür auf eine konkrete Art und Weise einzusetzen. Doch an diesem Samstag konnten die Menschen, die bereit waren, sich zu beteiligen an einer Hand abgezählt werden.

    Rund 8 Millionen Freiwillige haben sich seit dem Jahr 2008 als Teil des globalen Let’s do it! Netzwerks in 139 Cleanups in 107 Ländern enagiert. 2012 haben etwa 100 Personen aus München, Bochum, Leipzig, Hamburg, Berlin und Karlsruhe Abfall als Beitrag von Let’s do it! Germany zur Kamapgne World Cleanup 2012 gesammelt. 2013 wurden jedoch nur in Karlsruhe und Leipzig Cleanup Aktionstage organisiert. Die Anzahl der aktiv Sammelnden lag bei nur 15 Personen. In Anbetracht des Rufs Deutschlands als umweltbewusste Nation überrascht die schwache Beteiligung, insbesondere,wenn man auf Nachbarländer wie Frankreich mit rund 10.000 Engagierten in 2012 und die Niederlande mit Cleanup Aktionstagen in 70 Städten und Gemeinden in 2013 blickt. Die geringe Beteiligung aufgrund mangelnder Information ist unwahrscheinlich, da diese zugänglich war. Ebenso unwahrscheinlich ist sie aufgrund der geringen Verschmutzung Deutschlands, so dass es keinen Abfall zu beseitigen gäbe – die Vielzahl an unzufriedenen Personen, die die Mengen an Abfall auf Straßen und in Parks während Cleanup Aktionstagen in 2012 und 2013 beklagen sind ein Beleg dessen. Möglicherweise liegt der Kern der Sache unmittelbar hier: Menschen, die die Situation beklagen ohne jedoch direkt aktiv zu werden bzw. werden zu wollen. Es scheint eine verbreitete passive Haltung dazu zu existieren, dass man als Steuerzahler bereits seinen Teil zur Abfallbeseitigung beiträgt und jemand anderes etwas tun sollte, um die Situation zu verändern. Abgesehen von der mangelenden aktiven Beteilung hat sich der Tag am Ludwigsplatz als hoch interessante Erfahrung im frühen Projektstadium erwiesen. Das Team des Quartier Zukunft – an diesem Tage vertreten durch Oliver Parodi, Sarah Meyer-Soylu und mich, Kaidi Tamm – war kontinuierlich in lebhafte Diskussionen mit interessierten BürgerInnen vertieft, so dass für uns selbst ebenfalls keine aktive Beteiligung am Cleanup möglich war. Doch gerade deshalb konnten wir viele gute Ideen und Anknüpfungspunkte sammeln, so dass unser erster Informationsstand im öffentlichen Stadtraum eine wertvolle Erfahrung für die weitere Entwicklung des Quartier Zukunft mit sich bringt. Teilen Sie Ihre Gedanken und Meinungen über die Kommentarfunktion! Viele weitere Impressionen zum World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe finden Sie in der Galerie.

  44. World Clean up Day 2013 in Karlsruhe

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    World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe: Das Quartier Zukunft – Labor Stadt räumt auf!

    Am 21. September findet World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe statt. In Kooperation mit der Initiative Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe sowie dem Karlsruher Amt für Abfallwirtschaft und der Karlsruher Stadtverwaltung beteiligt sich das Quartier Zukunft – Labor Stadt an der großen Müllsammelaktion. Wir laden Sie herzlich dazu ein, aktiv zu werden und den Cleanup Day 2013 in Karlsruhe mit uns gemeinsam zu gestalten.

    Im Zentrum der Stadt erwartet Sie am Ludwigsplatz in der Waldstraße in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr ein Aktions- und Informationsstand des Quartier Zukunft und der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe. Greifzangen, Handschuhe und Mülltüten können dort entliehen werden. Das Quartier Zukunft Team wird Abfall mitsammeln, zum Projekt informieren und nachhaltige Lösungsansätze diskutieren. Gemeinsam sollen Verpackungsmüll und anderer Unrat hauptsächlich in den Bereichen um die Baustellen im Stadtbereich entfernt werden.

    Der World Cleanup Day 2013 ist Teil des stetig wachsenden internationalen Aktionsbündnisses Let’s do it! World Cleanup, bei dem sich Freiwillige aus über 100 Ländern seit dem Jahre 2008 aktiv für eine abfallfreie Umwelt einsetzen.

    Daten kompakt

    World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe, initiiert von der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe in Kooperation mit dem Quartier Zukunft – Labor Stadt

    Datum & Uhrzeit: Samstag, 21.09.2013, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

    Ort: Karlsruhe Innenstadt, Ludwigsplatz-Waldstraße (gegenüber Reisebüro Hirsch)

    Weiterführende Links

    Facebook Event

    Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe

    Let’s do it! World Cleanup Germany

    Let’s do it! World Cleanup

  45. Entwicklungsszenarien für Karlsruhe

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    Was bedeutet der Ansatz der Nachhaltigen Entwicklung für unser Handeln? Was hat dieser mit der Entwicklung unserer Städte zu tun? Und wie können wir wissen, welche Auswirkungen bestimmte Maßnahmen, die wir heute ergreifen, in Zukunft haben werden? Studierende unterschiedlicher Disziplinen stellten diese und weitere Fragen im Quartier Zukunft Seminar „Entwicklungsszenarien für Karlsruhe“.

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    Das Seminar fand in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt statt.  Unter der Anleitung von Richard Beecroft von der Hochschule Darmstadt und dem Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt erarbeiteten Karlsruher und Darmstädter Studierende gemeinschaftlich Entwicklungsszenarien im Kontext des Stadtlebens von morgen. Zur Anwendung kam hierei die Szenario-Methode, um systematisch in die Zukunft zu blicken und gegenwärtige Handlungsstrategien zu überprüfen. Da die Methode eine systematische und ganzheitliche Vorgehensweise ermöglicht, können durch sie verschiedene Aspekte eines Problemfeldes zusammengedacht und somit Entwicklungsstränge für komplexe Problemfelder erarbeitet werden, wie zum Beispiel Wasserverbrauch, Treibhauseffekt, Luftverschmutzung oder Stadtentwicklung. Ausgangspunkt der Szenarien ist die gegenwärtige Lage. Als Rahmen für die kreative Gestaltung von Städten im nachhaltigen Sinne wurde für das Seminar ein fiktives, ein mal ein Kilometer messendes quadratisches Projektgebiet in der Karlsruher Oststadt ausgewählt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Orte, vielleicht auch Unorte sich darin finden lassen, die ausbaufähig und entwicklungsfähig erscheinen. Nachdem die Studierenden ihren Untersuchungsraum festgelegt hatten, folgten die Analyse und schließlich die Erarbeitung der Entwicklungsszenarien. Hierbei war das Konzept Nachhaltige Entwicklung ebenso Anhaltspunkt wie die Leitfrage nach der Entwicklung städtischen Lebens, das sich an den Grenzen des Wachstums orientiert, also an der Erkenntnis, dass grenzenloses Wachstum in einer Welt begrenzter Ressourcen schwer vorstellbar ist. Dabei formulierten die Studierenden in interdisziplinärer Gruppenarbeit Schlüsselfragen zu folgenden Themen: alternative Verkehrskonzepte, Innenhofgestaltung, Förderung der Gemeinschaft innerhalb der Nachbarschaft sowie Anreize für nachhaltige Lebensentwürfe schaffen.
    Schnell stellten die Studierenden fest, dass bei der Beantwortung dieser Fragen in Form konkreter Projektideen neben architektonischen, städtebaulichen und technischen Aspekten auch soziale und psychologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden müssen. So erschien die Akzeptanz durch die Bürgerschaft oftmals als Dreh- und Angelpunkt für das Gelingen oder Misslingen eines Projektes. Gemeinsam wurden Probleme gelöst, Ideen und Zukunftsszenarien entwickelt und dabei weiterführende Fragen aufgeworfen. Mit diesen im Gepäck und dem Fazit, dass der Schritt von der Theorie in die Praxis kein leichter, aber dafür ein umso spannenderer ist, endete das Seminar. Das Quartier Zukunft Team bedankt sich für die fruchtbaren Diskussionen und für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Hochschule Darmstadt. Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Weiterführende Informationen:

    Szenario-Methode Begriffserklärung Grenzen des Wachstums

  46. Dokumentation Werkbericht und Ideen Workshop 2013

    1 Comment

    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt lud am 22. Juni 2013 zum ersten Werkbericht und Ideen Workshop in Karlsruhe ein. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Projektstand der Öffentlichkeit zu präsentieren, mit den Teilnehmenden in Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern nachhaltiger Stadtentwicklung Ideen für die weitere Entwicklung des Quartier Zukunft zu generieren sowie das Netzwerk der Akteure der Karlsruher nachhaltigen Stadtentwicklung zu stärken. Rund 40 Teilnehmende aus der Bürgerschaft, lokalen Initiativen, der Wissenschaft und Stadtverwaltung waren der Einladung gefolgt. Der erste Teil der Veranstaltung stand mit dem Werkbericht im Zeichen der Berichterstattung über den aktuellen Stand des Quartier Zukunft. Der Leiter des Projekts, Dr. Oliver Parodi, präsentierte den Status Quo der Projektentwicklung und ging in einer regen Diskussionsphase auf Rückfragen ein. Besprochen wurde insbesondere die Zielstellung, zentrale Charakteristika des Konzepts, Themenfelder, das theoretische Fundament und das methodische Vorgehen, die Finanzierung sowie Fragen nach dem Projektgebiet, der Projektlaufzeit und Formen der Partizipation. Einen zentralen Punkt der Präsentation stellte darüber hinaus die Skizzierung möglicher Anknüpfungspunkte für Partner aus der Karlsruher Akteurslandschaft in Form von Einzelprojekte im Rahmen der Quartier Zukunft Projektentwicklung dar. Im Anschluss an den Werkbericht wurden moderierte Ideen Workshops zu ausgewählten Themen des Quartier Zukunft Konzepts durchgeführt. Diese Themen waren: Kreislaufstadt, Gesunde Stadt, Wertewandel Nachhaltigkeit und Mobile Stadt. Leitfragengestützt wurden in diesen in Kleingruppen Projekt Ideen entwickelt, die zukünftig im Quartier Zukunft umgesetzt werden können.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Wissenschaftsfestivals Effekte 2013 statt. Die Workshops und ihre Ergebnisse im Einzelnen:

    1. Gesunde Stadt

    Was macht eine Stadt lebenswert, lebendig und gesund? Welche Aspekte des städtischen Lebens können krank machen? Und wie können wir eine Stadt so gestalten, dass sie Gesundheit und Bewegung fördert? Mit diesen Leitfragen wurde der Workshop eröffnet und eine intensive, zielgerichtete Diskussion entstand. Sehr schnell arbeiteten die Teilnehmenden heraus, dass Gesundheit in der Stadt kein isoliertes Thema darstellt, sondern im Gesamtkontext städtischen Lebens betrachtet werden muss. Dabei spielen Aspekte des Miteinanders eine große Rolle. Um Anonymität und der erhöhten Belastung durch Stress im urbanen Leben entgegenzuwirken, thematisierten die Teilnehmenden im Zuge der Ideenentwicklung die Notwendigkeit des regelmäßigen Austausches und der gegenseitigen Unterstützung zwischen den Quartiersbewohnern in puncto Gesundheit. Durch gegenseitige Hilfestellungen, zum Beispiel durch Kinderbetreuung, soll die psychische Gesundheit der Stadtbevölkerung durch Verringerung von Stress verbessert werden. Darüber hinaus wurde im Workshop der Gedanke einer Essenskooperative herausgearbeitet, innerhalb derer man sich über gesunde Ernährung informieren und gleichzeitig auch gesunde Nahrungsmittel beziehen kann. Auch die bauliche Substanz der Wohnhäuser wurde als wichtiger Gesundheitsaspekt angesehen. Hierbei wurden entsprechend Ideen zur baulichen und technischen Sanierung entwickelt.

    2. Kreislaufstadt

    Städte können sich in der Regel nicht selbst versorgen, sondern sind auf die Lieferung von Ressourcen wie Lebensmittel, Energie oder Baumaterial von außen angewiesen. Sie sind bislang zumeist Konsumenten, weniger jedoch Produzenten von Ressourcen. In den Städten entstehen Produkte und Dienstleistungen, aber auch Reststoffe und Abfälle. Für eine nachhaltige Stadt gilt es, diese Stoffflüsse in ein Kreislaufsystem zurückzuführen. Vor der Wiederverwertung stehen gemeinsame Überlegungen von Wissenschaft, Handel und Verbrauchern, wie Reststoffe im Alltag weitestgehend reduziert werden können. Den Teilnehmenden des Workshops Kreislaufstadt war zumeist gemeinsam, dass sie auf privater und/ oder beruflicher Basis in bestehende Nachhaltigkeitsprojekte verortet sind. So wurde neben dem Tauschring Karlsruhe die Regionalwährung Carlo vorgestellt, dessen Einsatz den lokalen Waren- und Dienstleistungsaustausch fördert, energieintensive Transportvorgänge vermindert und darauf abzielt, ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Um die Stadtbevölkerung direkt mit Nahrungsmitteln versorgen zu können, wurde von den Teilnehmenden der Wunsch der Intensivierung des Gemeinschaftsgärtnerns, zum Beispiel in Hinterhöfen von Karlsruhe laut. Im Workshop wurde insgesamt herausgearbeitet, dass bereits einige Nachhaltigkeits-Projekte innerhalb von Karlsruhe existieren. „Warum passiert nichts, obwohl es schon so viele lokale Initiativen gibt?“, diese übergeordnete Frage ließ die Teilnehmenden die Idee einer Vernetzungsplattform formulieren. Über ein Webportal und eventuell auch physisch verortet im Quartier Zukunft soll die Bekanntheit und die Akzeptanz von nachhaltigkeits-fördernden Initiativen weiterhin erhöht werden.

    3. Mobile Stadt

    Vom Elektroauto über den Lastenfahrradverleih bis zur Fahrradschnellstraße gibt es eine Fülle an Ideen wie Mobilität in der Stadt nachhaltig gestaltet werden kann. Doch welche Konzepte können nicht nur technisch realisiert werden, sondern sind tatsächlich erwünscht? Wie lässt sich eine nachhaltige Mobilität sozial gerecht gestalten? Im Mittelpunkt der Diskussion im Workshop Mobile Stadt stand der Grundsatz, dass oben genannte Leitfragen zu einer Verknüpfung der Gestaltung des Verkehrs und der Mobilität mit der Steigerung der Lebensqualität führen sollte. Die Teilnehmenden stellten fest, dass innerhalb der Stadt- und Verkehrsplanung oft zu funktionell und zu wenig bedarfsorientiert vorgegangen wird. Um von den Erfahrungen anderer Mobilitäts-Projekte lernen zu können, wurde die Idee entwickelt, einen Best Practice Informationspool zu erstellen. Darin sollen auf internationaler Ebene Mobilitätsanwendungen und -konzepte dargestellt und für jeden Interessenten zugänglich gemacht werden. Neben der Darstellung von diversen Projekten, sollten jedoch auch die Vorstellungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt und in die Planungen einbezogen werden.

    4. Wertewandel Nachhaltigkeit

    Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung erfordert zielgerichtete Handlungsaktivitäten auf sehr unterschiedlichen Ebenen – auf der transnationalen Ebene ebenso wie auf der regionalen und lokalen bis hin zur individuellen Ebene. In einer engagierten Diskussion entwarfen die Teilnehmenden des Workshops Wertewandel Nachhaltigkeit Ideen, wie der Wertewandel bei jedem Einzelnen ankommen kann. Zu diesen zählt die Umnutzung von Werbeflächen im Quartier ebenso wie die Initiierung eines abendlich stattfindenden Wochenmarktes, der es auch Berufstätigen ermöglicht, direkt beim regionalen Produzenten einzukaufen. Neben den Lebensmittelständen soll es dabei zusätzlich Tauschstände mit Second-Hand-Waren geben, ebenso wie Informationsstände, an denen sich die Quartiersbewohner über Nachhaltigkeitsthemen informieren können.

  47. Werkbericht und Ideen Workshop 2013

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    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt lädt Sie – die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger sowie die interessierte Fachöffentlichkeit – zum ersten Werkbericht mit daran anschließendem Ideen Workshop zur nachhaltigen Stadt der article-image Seit gut einem Jahr konzipiert und entwickelt unser multidisziplinär besetztes Team das Quartier Zukunft – Labor Stadt. Mit einem Werkbericht und anschließendem Ideen Workshop für die nachhaltige Stadt der Zukunft treten wir nun an die Öffentlichkeit. Wir stellen unseren aktuellen Stand der Projektentwicklung zur Diskussion und gewähren Einblicke in die Projektarbeit. Daran anschließend sind gute Ideen gefragt. Bringen Sie sich ein! Auf Präsentation und Diskussion folgt der Quartier Zukunft Ideen Workshop, in dem wir gemeinsam mit Ihnen Ideen für die nachhaltige Stadt der Zukunft thematisch fokussiert diskutieren, konzipieren und zusammentragen möchten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Ariane Dony nimmt diese gerne entgegen.

    Daten kompakt

    Quartier Zukunft – Labor Stadt: Werkstattbericht und Ideen Workshop Datum Uhrzeit: Samstag, 22.06.2013, 16.30 bis 19.00 Uhr Ort: Karlsruher Institut für Technologie, Campus Süd, Gebäude 20.13, Raum 001

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