Veranstaltungen

  1. Post Corona in der Karlsruher Oststadt – Rückblick vom Frühjahr 2021?

    Leave a Comment

    Aktuell sehen wir uns mit vielen Veränderungen unseres Alltags konfrontiert. Home Office, Mindestabstand, Maskenpflicht und limitierte Kundenzahlen in Geschäften sind Beschränkungen, die uns wohl in den nächsten Wochen weiterhin begleiten werden. Doch was kommt danach? Welche Veränderungen könnten nach Corona Dauerhaft bleiben und wie sieht unser Alltag dann aus?

    Wir haben uns einmal Gedanken gemacht, welche Veränderungen wir uns für unser Oststadt Quartier nach Corona wünschen!

    Corona und Krisenzeichen im Chinesischen

    Krise wird im Chinesischen mit weiji 危机 übersetzt, Chance mit jihui 机会. Beiden gemeinsam ist also das Zeichen ji 机, das unter anderem Gelegenheit bedeutet. Dass die Corona-Zeit eine Krise ist, da sie die Gesundheit und das Leben von Menschen auf der ganzen Welt bedroht, steht außer Frage. Auch wir sind sehr betroffen über das Leid, das Menschen erfahren und auch wir wünschen uns, dass diese unruhige und unsichere Zeit so schnell wie möglich ein Ende findet. Ob wir aus dieser Krise aber auch etwas lernen und handlungsfähiger daraus hervorgehen werden, hängt davon ab, was wir aus dieser Zeit machen und wie wir uns verhalten, wenn sie vorbei ist. Sie bietet uns jedenfalls Gelegenheiten, vieles auszuprobieren, wofür bis jetzt die Zeit oder Muße fehlte, um uns daran zu wagen.

    Die RE-Gnose: Die Oststadt im Frühjahr 2021

    Wir wollen eine RE-Gnose wagen. Eine RE-Gnose ist quasi das Gegenstück zur bekannteren PRO-Gnose, bei der wir uns Gedanken über die Zukunft machen. Im Gegensatz dazu, schauen wir in der RE-Gnose von der Zukunft aus zurück ins Jetzt. Wir stellen uns vor, es ist Frühjahr 2021 – Nun schauen wir zurück auf das Frühjahr 2020 und überlegen uns: was hat sich durch die Corona-Zeit verändert?

    Wir sitzen an einem sonnigen Nachmittag auf einer der Parkbänke im Otto-Dullenkopf-Park und lassen uns die Sonne ins Gesicht scheinen. Nach der Arbeit haben wir es meistens nicht sehr eilig, nach Hause zu kommen. Wir sind wir nun öfter noch ein wenig an der frischen Luft und genießen die Sonne und die Freiheit, inne zu halten wo wir gerade möchten. Meistens treffen wir im Park auch bekannte Gesichter und tauschen uns noch ein wenig über die Neuigkeiten im Stadtteil aus. Bekannt waren die Gesichter schon lange – aber jetzt, nach der Zeit des Kontaktverbots, sind die Menschen im Stadtteil mehr zusammengerückt.

    Potentiale ausschöpfen

    Potential für einen Stadtteil mit Identität hatte die Karlsruher Oststadt immer. Durch die krisenhafte Zeit hat sich hier nun vieles verändert: die Nachbarschaftshilfe hat sich fest etabliert, urbane Gartenprojekte, wie der Marstallgarten der Fächergärtner oder der Garten am Gerwigbrunnen von Beete und Bienen wurden ausgebaut und auf dem Gottesauerplatz wurde der Wochenmarkt um einige Stände erweitert. Viele Konzepte, für die bis dato die Zeit und die Muße gefehlt hatte, wurden während der Zeit der Krise angegangen und ausgearbeitet.

    Die urbanen Gartenprojekte werden heute gerne als praxisnaher Lernort für Schüler(innen) der umliegenden Schulen genutzt. Lehrer können dort mit ihren Schülern lernen, wann welches Obst und welches Gemüse wächst, welche Pflanzen sich als Heilkräuter eignen und warum Regenwürmer für einen guten Boden so wichtig sind.

    Bei den vielen Spaziergängen zu zweit lernten wir viele schöne Ecken direkt vor der eigenen Haustüre kennen, die wir sonst wegen der allgemeinen Eile nie wirklich wahrgenommen hatten und die wir heute als Plätze zum inne halten nutzen.

    Wir als immer eilende und eher anonyme Stadtbewohner hatten plötzlich Zeit, eine Bienenweide im Vorgarten zu sähen, an der sich unser Nachbar aus dem Erdgeschoss im Sommer genauso erfreute, wie die Bienen, die den neuen Oststadthonig produzieren. Der Honig wird gemeinsam mit vielen anderen in der Umgebung produzierten Lebensmitteln auf dem Gottesauerplatz verkauft.

    Der Wert eines gestärkten Gemeinschaftssinns

    Die Corona-Zwangspause hat unsere eigentlichen Pläne bezüglich der Arbeit oder dem Urlaub über den Haufen geworfen. Was unseren Alltag vor Corona betraf, waren wir für einige Monate eingeschränkt und mussten versuchen ihn – mal mehr, mal weniger erfolgreich – in einen Corona tauglichen Alltag übersetzen. Doch schaute man unter die oberste Schicht – die Stilllegung der Öffentlichkeit – hinein in den privaten Bereich eines jeden Einzelnen von uns, konnte man plötzlich doch sehr viel Bewegung entdecken:

    Über Facebook, Instagram und nebenan.de schlossen sich binnen weniger Tage engagierte Menschen in ganz Karlsruhe zusammen und gründeten Nachbarschaftshilfen mit Angeboten wie Einkaufen gehen, den Hund ausführen oder der Übernahme anderer Botengänge, um den Risikogruppen unter die Arme zu greifen.

    Durch die Nachbarschaftshilfe kamen junge und ältere Nachbarn zusammen und bildeten Netzwerke, die sich auch jetzt noch, nach der Krisenzeit, aushelfen. Sei es mit einem Rezept für Klöße, dem Versenden einer E-Mail oder dem Gießen der Pflanzen in der Urlaubszeit. Wenn man Tür an Tür lebt, macht es doch nur Sinn näher zusammen zu rücken uns sich gegenseitig zu unterstützen.

    Weil wir während der Krise unsere ortsansässigen Kleinunternehmen damit unterstützt haben, Gutscheine zu kaufen und Termine, anstatt sie zu stornieren, verlegt haben, können wir jetzt im Herbst immer noch vor unserem Lieblings-Café sitzen und gemeinsam Kaffee schlürfen oder hier im Quartier den Friseur besuchen. Wir kennen den lokalen Einzelhandel viel besser als davor und haben auch die Menschen hinter den Tresen der vielen Lädchen und Restaurants kennen gelernt.

    Gute Ideen werden zum allgemeinen Trend

    Weil wir in der Krise die Erfahrung gemacht haben, dass lange Lieferketten für Lebensmittel, die sich auch regional produzieren lassen, Abhängigkeiten schaffen, die zum Problem werden können, haben sich viele von uns der solidarischen Landwirtschaft angeschlossen und unterstützen die Bauern in der Region nun dauerhaft. Wir legen großen Wert auf fair produzierte und regionale Produkte. Die Zahl der Landwirte im Umland hat sich dadurch fast verdoppelt. Und SoLaWis wie z.B. Karotte sind heute fast genauso frequentiert, wie der Wochenmarkt und die Supermärkte.

    „Gabenzäune“ haben sich fest etabliert. Heute sind sie nicht nur Anlaufstelle für Bedürftige sondern dienen allen Bewohnern der Karlsruher Oststadt als Tauschplattformen, auf denen Dinge, die im eigenen Haushalt keine Verwendung mehr fanden, dankbare Abnehmer finden. Durch weniger Neuanschaffungen und das mehrfache Benutzen von Handys, Kleidung und Kleinmöbeln schonen wir nicht nur unsere Geldbeutel, sondern schmälern gleichzeitig noch unseren ökologischen Fußabdruck.

    Die Krise hat uns kreativ werden lassen. Situationen, in denen wir uns im ersten Moment eingeschränkt und bevormundet fühlten, erwiesen sich im Nachhinein als Gelegenheiten, Neues auszuprobieren. Viele der neuen Strukturen, die sich während der weitgehenden Stilllegung des öffentlichen Lebens veränderten, haben wir hier in der Karlsruher Oststadt beibehalten und freuen uns heute über einen gewachsenen Gemeinschaftssinn und ein durch Nachhaltigkeit und Lokalität geprägtes Leben in unserem Quartier. 

    Wenn ihr mal wieder viel Zeit zum Nachdenken habt und euch für euren Stadtteil tolle Dinge einfallen, die sich aktuell verändern und von denen ihr euch wünscht, dass sie auch nach der Zeit von Corona beibehalten werden, dann schreibt eure Ideen doch einfach mal in Form so einer RE-Gnose auf und schickt sie uns an info@quartierzukunft.de. Denn um Ideen umzusetzen, teilt man sie am besten mit möglichst vielen Menschen! Wir würden uns freuen, einige eurer Ideen hier auf unserer Webseite veröffentlichen zu dürfen!

  2. Gemeinwohl-Ökonomie für nachhaltige Stadtentwicklung?

    Leave a Comment

    Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. Für das Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele 2030 spielen sie daher eine entscheidende Rolle. Doch wie genau diese Ziele in die Praxis umgesetzt werden können, ist immer noch eine Herausforderung. Die Gemeinwohl-Ökonomie bietet einen Ansatz, der vielseitige Aspekte berücksichtigt und gleichzeitig praktisch umsetzbar ist.

    Marielle Rüppel hat in ihrer Bachelorarbeit die Handlungsmöglichkeiten verschiedener Akteure einer Stadt im Rahmen der Gemeinwohlökonomie untersucht. Ihre Ergebnisse wird sie am Dienstag, 17. Dezember ab 18:30 Uhr im Zukunftsraum (Rintheimerstraße 46) vorstellen.

    Das Thema Nachhaltigkeit ist in den letzten Jahren stark ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Viele Menschen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft sind sich einig, dass wir dringend unsere Wirtschafts- und Lebensweise verändern müssen, um das 2°C-Ziel zu erreichen, Ressourcen zu schonen und eine enkeltaugliche Zukunft zu ermöglichen. Ein zentrales Problem ist, dass zurzeit Unternehmen, die sich umweltschädigend verhalten oder auf niedrige Löhne in der Lieferkette setzen, einen finanziellen Vorteil haben, da sie ihre Produkte billiger verkaufen können. Aber muss das so sein?

    Eine Bilanzierung für mehr Gemeinwohl

    Die Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) Bewegung hat ein Instrument entwickelt, das durch Nachhaltigkeitsberichterstattung zu einem ethischeren und nachhaltigeren Wirtschaftssystem führen kann: die sogenannte Gemeinwohl-Matrix. Zur Umsetzung müssten sich auch die politischen Rahmenbedingungen ändern. So könnten Kommunen bei öffentlichen Ausschreibungen Kriterien festlegen, nach denen umweltbewusste Unternehmen einen Vorteil haben. Das Konzept passt auch sehr gut mit den Zielen der nachhaltigen Entwicklung (SDGs) zusammen, was die untenstehende Übersicht verdeutlicht. Dabei kann und muss sich nicht alles von heute auf morgen verändern, stattdessen werden mutige, aber realistische Schritte zu einer langfristig orientierten Vision vorgeschlagen. So kann die GWÖ den Prozess der Entwicklung von Organisationen in Richtung Nachhaltigkeit unterstützen.

    Vom Klimanotstand zur klimaneutralen Kommune

    Der Ausruf des Klimanotstands in vielen deutschen Städten zeigt, wie wichtig und dringend das Thema ist. Darauf folgen müssen Maßnahmen, die langfristig zum Klima- und Artenschutz beitragen. Ein gemeinwohlzentrierter Ansatz hilft Stadtverwaltungen dabei, erst einmal eine Bestandsaufnahme zu machen und festzustellen, was bereits gut läuft und wo etwas verbessert werden kann.

    Ein Ansatz der Gemeinwohlökonomie ist es, künftige Investitionen oder Bauprojekte vor ihrer Durchführung auf ihren „Gemeinwohl-Index“ zu prüfen. Statt eines Unternehmens wird ein Projekt bilanziert und dessen Auswirkungen auf verschiedene Beteiligte und deren Werte bzw. Anliegen berücksichtigt. Wenn es darum geht, ein Gebäude aus Holz oder aus Beton zu bauen, ist Beton in den meisten Fällen zunächst billiger. Wenn aber die Eigenschaft der CO2 Speicherung im Holz miteingerechnet wird, während bei der Herstellung von Beton CO2 frei wird, ist es langfristig günstiger in umweltfreundliche Alternativen zu investieren, denn die Folgekosten der Umweltschäden übersteigen häufig die Kosten der höheren Investition.

    GWÖ für soziale Gerechtigkeit und Zusammenhalt

    Eine Aufgabe der Kommunen ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu verhindern, dass Wohnraum immer teurer wird. Auf lokaler Ebene könnten Kommunen demnach mehr Flächen für Wohngenossenschaften zur Verfügung stellen oder Programme wie „Wohnen für Hilfe“ fördern, die Leerstand entgegenwirken sollen. Diese Entscheidungen wirken sich in der Gemeinwohl-Bilanz positiv aus.

    Für den sozialen Zusammenhalt ist es wichtig, Räume und Verfahren zu schaffen, in denen sich Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund begegnen und grundlegende Fragen diskutieren können: was bedeutet eigentlich Gemeinwohl? Was ist der Zweck der Wirtschaft? Verbessert wirtschaftliches Wachstum wirklich die Lebensqualität?

    GWÖ für ökonomische Nachhaltigkeit & globale Verantwortung

    Für eine ökonomische Nachhaltigkeit sind neben technologischen Innovationen auch soziale Innovationen wichtig. Eine Wirtschaftsförderung, die schon bei der Unternehmensgründung zu Werteorientierung berät, leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Stärkung unternehmerischer Verantwortung.

    Leider ist es für Kommunen häufig nicht so einfach, sofort so viel zu investieren, wie für eine nachhaltige Entwicklung idealerweise notwendig wäre. Im Weg steht dem, dass Kommunen nur begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Zudem sind sie auf Gewerbesteuereinnahmen durch Unternehmen angewiesen, um wiederum öffentliche Infrastruktur bereitstellen zu können. Trotzdem gibt es gewisse Handlungsspielräume, die Kommunen nutzen können, um verstärkt gemeinwohlfördernde Rahmenbedingungen zu schaffen sowie staatliche Förderprogramme zu nutzen oder Modellprojekte zu entwickeln.

    Beispielsweise muss aktuell bei der Ausschreibung öffentlicher Aufträge das billigste Angebot genommen werden. Das scheint auf den ersten Blick sinnvoll, doch problematisch ist, dass dabei zum Beispiel Folgekosten durch Umweltschädigung nicht einberechnet, sondern ausgelagert sind. Dadurch sind Produkte billiger, bei denen in der Herstellung Aspekte wie faire Arbeitsbedingungen in der Lieferkette oder umweltfreundliche Alternativen vernachlässigt werden. Daher ist es wichtig, klare Anforderungen an nachhaltiges und faires Beschaffungsmanagement zu stellen und damit auch ein Vorbild für Unternehmen sein.

    Kooperation statt Wettbewerb

    Eine berechtigte Sorge ist, dass bei zu strengen Forderungen oder Auflagen für Unternehmen diese lieber an einen anderen Standort wechseln. Wenn sich allerdings viele Kommunen zusammentun und gleichzeitig höhere Umweltstandards fordern, müssen Unternehmen sich daran anpassen. Außerdem braucht es ein regionales Entwicklungskonzept, um ländlichen (Wohn-)Raum zu erhalten, sodass weniger Druck auf den Städten liegt, gleichzeitig Arbeit und Wohnraum zu schaffen.

    Auch im persönlichen Umfeld hängt viel von Zusammenarbeit ab. Uns ist wichtig, was Leute von uns denken, die eine zentrale Rolle in unserem Leben einnehmen. Wenn wir uns also als Gruppe oder als Organisation aufmachen, unser Verhalten hin zu mehr Nachhaltigkeit zu verändern, fühlen wir uns damit besser, als wenn wir es alleine tun und damit gegen andere stellen müssten. Gemeinsam können wir ein Wirtschaftssystem aufbauen, das sich nach den Bedürfnissen aller Menschen ausrichtet und die Erde als unsere Lebensgrundlage achtet.

    Zum Weiterlesen

    Video: Was ist die GWÖ?

    Gemeinwohl-Ökonomie für Gemeinden

    Nachhaltiges Beschaffungsmanagement für Kommunen

    Kommunale Wirtschaftsförderung und Nachhaltigkeit

    Warum wir mehr mit Holz bauen sollten

  3. Auf Tournee durch die Energiegeschichte

    Leave a Comment

    Ein Format, das sich in unserem Projekt „Energietransformation im Dialog“ bereits fest etabliert hat, sind unseren Touren „Nachhaltige Energie“.  Mit diesem Format möchten wir KIT-Forschung und städtische Energiesysteme sichtbarer machen und uns mit Interessierten austauschen. Dies nehmen wir zum Anlass, einen Blick auf ausgewählte Veranstaltungen zurückzuwerfen.

    Im Rahmen des Karlsruher Klima-Frühlings starteten wir im Mai 2019 unsere Tourenreihe mit dem Kooperationspartner stattreisen Karlsruhe e.V. mit einem Klimaspaziergang. Auf dem Weg durch die Oststadt behandelten wir Themen wie die ökologische Funktion von Grünflächen, die Mobilitäts- und Wärmewende oder Wechselwirkungen zwischen Ernährung und Energiesystem.

    Im Juli folgte eine weitere Tour, diesmal mit einem etwas jüngeren Publikum: Teilnehmende waren diesmal Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte am Eichendorff-Gymnasiums Ettlingen, die uns anlässlich ihrer „Energie und Klima“-Projekttage einen Besuch abstatteten. Dabei war es uns wichtig, für die Jugendlichen Anknüpfungspunkte an ihre eigenen Erfahrungen anzubieten. Um komplexe Sachverhalte, wie die Funktionsweise des Karlsruher Fernwärmesystems zu erläutern, griffen wir auf anschauliche Hilfsmittel zurück, beispielsweise Paketschnur und Moderationskarten.

    Bei der Führung Anfang September mit dem Titel „Energiewende in der Oststadt – alles nachhaltig oder was?“ stand die historische Entwicklung der Energieversorgung im Mittelpunkt. Diese wurde anhand ausgewählter Gebäude und Flächen sichtbar gemacht und die historische Entwicklung der Oststadt mit Fragen des Energiesystems verknüpft.

    Die Besonderheit lag außerdem in der Einbindung aktueller Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Nachhaltigkeitsbewertung: Beispielsweise nahmen wir am ehemaligen Gaskraftwerk Ost die Anfänge der Karlsruher Energieversorgung mit Stadtgas unter die Lupe und verknüpften dies mit der derzeitigen Importabhängigkeit fossiler Energieträger. Oder wir machten Station beim „Perfekt Futur“, um dort über die Rolle universitärer Bildung und Start Ups im Energiesektor zu sprechen.

    Die letzten Sonnenstrahlen des Sommers nutzten wir für unsere Tour: „Karlsruhe: Auf ins Solarzeitalter!“. Diese startete mit einem Wohngebäude in der Oststadt, auf dessen Dach eine Photovoltaik-Anlage installiert ist.

    Ein lokaler Anlagenbauer führte in die Thematik ein und erläuterte die Rolle privater Photovoltaikmodule für die zuverlässige Energieversorgung. Dabei erfuhren die Teilnehmenden, welche Auswirkungen diese Form der Stromerzeugung auf das Energiesystem und den Strommarkt haben und wie sich die Module auf das Gebäudeklima auswirken können.

    Im Anschluss begaben wir uns klimafreundlich mit Straßenbahn und Fahrrad zur Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK), die als Bindeglied zwischen Verantwortlichen der Stadt, Gewerbetreibenden und Bürgern fungiert und zu Energiewende und Klimaschutz arbeitet.

    Zunächst besichtigten wir die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes. Diese ist gleich aus zweierlei Gesichtspunkten bemerkenswert: Die Büroräume werden vermietet und das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Den Besuchenden wurde vermittelt, dass auch in solchen – oft schwierig wirkenden – Situationen die Installation einer PV-Anlage möglich ist.

    Für den letzten Teil der Tour begaben wir uns in die Räumlichkeiten der KEK. Dort wurde zunächst das Solarkataster für die Stadt Karlsruhe vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine öffentlich zugängliche Datenbank, anhand derer sich Interessierte über die Eignung ihres Gebäudes für Photovoltaik informieren und direkt auf Wirtschaftlichkeit prüfen können.

    Abschließend präsentierte die Gruppe Fossil Free Karlsruhe ihre kürzlich ins Leben gerufene Initiative Faktor 2. Deren Ziel ist es, die in Karlsruhe für Photovoltaik genutzte Dachfläche jährlich zu verdoppeln. Auf diese Weise soll der Anteil an fossilen Energieträgern und die Importabhängigkeit verringert werden.

    Und wie geht es nun weiter?

    Aufgrund der positiven Rückmeldungen starten wir eine zweite Auflage unserer Tour „Energiewende in der Oststadt, alles nachhaltig oder was?“.
    Die Tour ist kostenfrei und findet am Donnerstag, den 21. November 2019, von 16-18 Uhr statt. Wenn du dabei sein möchtest, schreibe bitte eine kurze Mail an Marius Albiez (m.albiez@kit.edu) oder Volker Stelzer (volker.stelzer@kit.edu).

    Kommendes Jahr geht es dann in die nächste Runde: Touren mit Einblicken in die KIT-Forschung im Energiebereich sind bereits in Planung. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden in diesem Jahr für den anregenden Austausch!

     

  4. Lasst uns Klimaschutz gemeinsam wagen!

    Leave a Comment

    Wir kennen es alle. Da ist eine Idee, wir möchten etwas verändern – mehr Fahrrad fahren, weniger Fleisch essen, Second Hand kaufen – doch im Alltag geht es unter, alleine ist es mühsam und es fehlt an Erfahrungen. Lasst uns deshalb Klimaschutz gemeinsam wagen! Lasst uns gemeinsam experimentieren, uns austauschen, bestärken und klimaschonender leben. Nimm deine Ideen, deine Motivation und deine Kreativität und komm zur Ideenwerkstatt für den Klimaschutz am 12. Mai 14:00 – 17:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt (Rintheimer Str. 47).  

    Dass wir mit unserem Lebensstil schon lange zu viel CO2 ausstoßen und damit zur Ungerechtigkeit zwischen heutigen und kommenden Generationen beitragen ist vielen Menschen bewusst. Dennoch ist es nicht leicht, eigene Routinen zu durchbrechen und Handlungsmuster zu verändern. Bei der Ideenwerkstatt für den Klimaschutz wollen wir gemeinsam mit Bürger*innen überlegen, welche Handlungsalternativen wir haben und welche wir selbst erschaffen können, um dem Klimawandel im Alltag etwas entgegen zu setzen. Wir möchten gemeinsam mit euch Ideen für Selbstexperimente entwickeln, die erlebbar machen, wie Klimaschutz im Alltag funktionieren kann. Aber auch, auf welche inneren oder äußeren Hürden man dabei stößt und wie man mit ihnen umgehen kann. Dazu sind alle herzlich eingeladen!

    Wie kann Klimaschutz im Alltag gelingen und was kann ich selbst dafür tun?

    Wie können unsere alltäglichen Handlungen dazu beitragen CO2-Emissionen zu vermeiden?

    Und wie schaffen wir es, solche alternativen Handlungen zu unserer Routine werden zu lassen?

    Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns in den Handlungsfeldern Ernährung, Mobilität und Konsum beschäftigen.

    Eingebettet ist die Ideenwerkstatt in das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“, das einen kreativen Raum für Experimente öffnet, um einen ersten Schritt zur Überwindung der Lücke zwischen dem Wissen, das wir über den Klimaschutz haben, und unseren tatsächlichen Handlungen zu machen. Die Werkstatt ist der Startpunkt für einen längeren Prozess in dem die entworfenen Selbstexperimente umgesetzt werden (ab September 2019). Die Umsetzung der Selbstexperimente startet dann mit der Gründung eines Netzwerkes, in dem sich die Experimentierenden gegenseitig unterstützen und austauschen können. Begleitet werden sie durch spannende Themenabende mit Vorträgen, Filmen und motivierenden Gesprächen.

    Die Ideenwerkstatt ist Teil des neuen Projekts „Klimaschutz gemeinsam wagen!“

    Mit Bürger*innen und Stakeholdern in der Karlsruher Oststadt soll eine Kultur der Nachhaltigkeit vorangetrieben werden, in der Klimaschutz im Alltag ganz selbstverständlich gelebt wird. Wir möchten das Bewusstsein für Klimaschutz vertiefen und den Kreis der Menschen, die sich für das Thema interessieren und sich auskennen, vergrößern. Dafür wollen wir spezifische Akteursnetzwerke ins Leben rufen.

    • Die erste Zielgruppe sind interessierte Bürger*nnen, Haushalte, Hausgemeinschaften und Nachbarschaften (Verbraucherseite).
    • Die zweite Zielgruppe besteht aus der lokalen Gastronomie, Kantinen und Mensen (Anbieterseite).

    Die Teilnehmenden werden neben ihrem Netzwerk von Klimacoachs unterstützt, die während des Projekts (im Herbst 2019) ausgebildet werden, um anschließend Ansprechperson und Multiplikator*in zu sein. Sie begleiten die beiden Netzwerke dann inhaltlich und organisatorisch und können auch eigene Projekte ins Leben rufen.

    Damit sichergestellt ist, dass durch die angepassten Handlungsweisen handfeste Verringerungen klimaschädlicher Treibhausgase erreicht werden, werden die CO2äq Einsparungen erfasst. Es wird eine Analyse des Einsparpotenzials geben, wenn die entwickelten Ziele und Maßnahmen der Netzwerke in einem gemeinsamen Aktionsplan festgehalten wurden. Am Ende der Projektlaufzeit werden dann die tatsächlich eingesparten CO2 – Äquivalente abgeschätzt.

    Lass dich inspirieren! Selbstexperimente Ausstellung im Zukunftsraum noch bis zum 30. Mai

    Während der Frühlingstage der Nachhaltigkeit am KIT haben sich bereits fast 40 Studierende gefunden, die für zwei Wochen selbst gewählte Selbstexperimente durchgeführt haben. Bei der Abschlussveranstaltung haben sie sich die Experimente gegenseitig vorgestellt, ihre – manchmal ähnlichen, manchmal sehr unterschiedlichen – Erfahrungen ausgetauscht und dann abgestimmt, welche Experimente ihnen am besten gefallen haben. Die Auswahl der liebsten 7 Experimente könnt ihr bis Ende Mai als Ausstellung im Zukunftsraum besichtigen und euch vielleicht davon inspirieren lassen.

    Kontakt: sarah.meyer@kit.edu & colette.waitz@kit.edu

     

     

     

     

     

  5. Da braut sich was zusammen – 100% Oststadt-Bier

    Leave a Comment

    Der Frühling ist da und vor dem Zukunftsraum sprießt der Hopfen. Doch wie kam er überhaupt da hin? Zugegeben, da haben wir uns ein bisschen inspirieren lassen. Und zwar von der Projektgruppe „grüne Fassaden“. Deren Mitglieder wollten im Jahr 2015 durch Fassadenbegrünung mit Hopfen zu einer lebenswerteren Oststadt beitragen. Auch wenn die Gruppe nicht mehr aktiv ist, wird das Projekt im Privaten weitergeführt.
    Etwa von Professor Hans-Peter Bähr. Der ehemalige Leiter des Instituts für Photogrammetrie und Fernerkundung am KIT zieht seit Jahren Hopfenpflanzen, um seinen Hinterhof in der Oststadt zu begrünen. Doch nicht nur als Dekoration, auch als Nutzpflanze begeistert ihn der Hopfen. Quartier Zukunft interviewt ihn zu seinem ersten Brauversuch eines lokalen Oststadt-Biers, dem „Bärbräu“.

    QZ: Woher kam die Idee, ein Bier in der Oststadt brauen zu wollen?

    Der Pfiff dabei ist, dass ich vom Hopfen-Anbau zum Bierbrauen gekommen bin und nicht umgekehrt. Ich bin im Rahmen des Projekts Quartier Zukunft aktiv in der Oststadt, als Geodät auch etwas vom Fach. Sie kennen das, man fängt irgendwas an und eines kommt zum anderen. Unter anderem war das, die Oststadt zu verschönern. Meine Idee war es, Hinterhöfe zu begrünen, weil sie viel zur Lebensqualität beitragen können. Wir hatten in unserem Hinterhof ein Parkdeck, das sehr hässlich war, umgeben von grauen Mauern. Dann fand dort eine Aktivität mit Hopfenpflanzen zur Fassadenbegrünung statt.

    Da hängt allerdings eine Menge dran. Sie können nicht einfach auf so ein Parkdeck einen Kübel hinstellen und dann Hopfen anbauen. Sie müssen die ganze Umgebung miteinbeziehen. Die Anwohnerschaft vor allem, es gibt immer welche, die dagegen sein könnten. Die Kübel stehen ja zum Teil auf den Parkplätzen des Parkdecks. Es ist immer ganz gut, wenn man schon ganz früh mit den Leuten redet, sozusagen mit den „Opinion Leaders“ in der Gegend. Die waren zum Glück alle dafür Wir haben insgesamt vier Kübel, in jedem eine Hopfenpflanze. Da hatte ich die Idee, ebenso meine Dachterrasse mit Hopfen zu begrünen. Die grünen Kunststoffkübel fassen 220 Liter und sind preisgünstig im Baumarkt als Wassertonnen erhältlich.

    Letztes Jahr hat es Dolden gegeben, viel zu viele. Man weiß ja, dass das irgendwas mit Bier zu tun hat. Da dachte ich: „Jetzt musst du mal ran an das Brauen!“ Ich habe mich ein bisschen im Internet umgetan und mir ein Brau-Kit zusenden lassen. So bin also zum Bierbrauen gekommen – als Quereinsteiger über Hopfenkulturen.

    QZ: Von der Pflanze bis in die Flasche- welche Schritte gibt es?

    Hopfen sind zweihäusige Pflanzen, es gibt also männliche und weibliche. Wenn die blühen und es gibt Dolden, sind es weibliche, bei unscheinbaren Fruchtständen sind es männliche. Wenn die weiblichen von den männlichen Pflanzen befruchtet werden, kann man die Dolden nicht mehr zum Bierbrauen verwenden. Wenn Sie einen jungen Hopfen im Gartencenter kaufen, kann Ihnen anfangs kein Mensch sagen, ob der männlich oder weiblich ist. Was macht man also? Man bestellt weibliche Hopfenpflanzen im Internet, zum Beispiel ganz tolle aus der bayrischen Holledau. Sie können aus zwanzig verschiedenen Sorten wählen, in erster Linie Industriehopfen für die Brauerei. Meine Sorte heißt „Tradition“.
    Wenn man die Dolden einfriert, kann man ganzjährig Bier brauen. Wenn ich nur mit frischen Dolden arbeiten würde, könnte ich das nur im September und Oktober.
    Bevor Sie mit dem Brauen anfangen, brauchen Sie natürlich die passende Flasche. Eine Bügelflasche aus dem Supermarkt kostet nur 25 Cent Pfand. Wenn das Endprodukt ansprechend aussehen soll, können Sie zusätzlich ein Etikett entwerfen. Ich habe extra ein Etikett für mein Bier entworfen und bestellt, „Bärbräu“ habe ich es genannt.

    Der Brauvorgang umfasst verschiedene Schritte (s. Infokasten unten): Maischen, Läutern, Hopfenkochen, die Gärung und zuletzt die Flaschenreifung. Ich habe alles minutiös und pingelig nach Anleitung gemacht. Überaus wichtig ist es, Protokoll zu führen. Da geht es wirklich um 5 Minuten mehr oder weniger, um 67 oder 70 Grad. Auch habe ich das Bier ganze vier Wochen gelagert und nicht vorher aufgemacht, wegen der Reifung.

    Für eine Privatperson ohne fachmännisches Brau-Equipment werden es nur ganz kleine, wenn nicht winzige Mengen Bier. Bei mir viereinhalb Liter. Als Gärbottich habe ich einfach einen großen Kochtopf genommen. Wenn man das richtig professionell machen wollte, müsste man einen großen Gärbottich kaufen.

    QZ: Wie haben Sie sich das Knowhow angeeignet?

    Ich habe mich als erstes im Internet schlau gemacht. Zudem gibt es schmale Bücher, die den Vorgang recht gut beschreiben. Mit meinem Brau-Set kam auch ein kleines Booklet. Dort stand als Erstes drin: „Bier brauen ist ganz einfach!“ Das stimmt so nicht. Nicht, weil ich chemisch unbewandert wäre, sondern weil man die Randbedingungen sehr genau einhalten muss.

    QZ: Auf welche Herausforderungen sind Sie bei der Umsetzung gestoßen?

    Nachdem meine weiblichen Pflanzen schöne Dolden geliefert hatten, musste ich passende Gerätschaften zum Brauen zu finden, die nicht so teuer waren. Ich wollte ja nicht der Hoepfner-Brauerei, die ich übrigens von meiner Wohnung aus in Sichtweite habe, Konkurrenz machen…man muss sich überlegen: was nehme ich für ganz kleine Mengen? Hat jemand aus der Nachbarschaft noch irgendwo einen Einkochtopf auf dem Dachboden stehen?
    Heute verwendet man zum Bierbrauen meist Hopfen in gepressten Pellets. Die wollte ich durch meine Dolden substituieren. Aber wie viele Dolden nimmt man stattdessen? Da war ich ein bisschen unsicher.
    Die letzten Hürden sind beim Brauprozess zu nehmen. Das Einhalten aller Randbedingungen, wie Temperatur und der richtigen Mengen. Natürlich auch die Hygiene, es darf sich zum Beispiel kein Pilz einschmuggeln. Ich habe ganz minutiös immer die Flaschen vorher gesäubert. Alles andere war weniger problematisch.

    QZ: Könnten Sie sich für die Zukunft ein „Oststadt-Bier“-Netzwerk in der Oststadt vorstellen?

    Natürlich! Meine 4 Hopfenpflanzen produzieren wohl hundert Mal mehr, als ich brauche. Aber wenn hier noch zehn weitere Leute aktiv wären, die mit Oststadt-Hopfen Bier brauen möchten, könnte das der Beginn eines Netzwerks sein. Ich könnte mir vorstellen, der lokale „Dealer“ für Hopfendolden zu werden. Zusätzlich sollte man die Verbindung zu Brauereien, in der Oststadt vor allem Hoepfner, suchen. Das soll ja keine Konkurrenz sein, sondern, im Gegenteil, eine Promotion fürs Biertrinken.

    QZ: Welches Potenzial hätte dieses Ihrer Meinung nach in Bezug auf Gemeinschaftsbildung und Entschleunigung, eines unserer Schwerpunktthemen bei Quartier Zukunft?

    Man braucht einen ganz langen Atem. Ich mache das bisher drei Jahre, bis ich voriges Jahr die erste Ernte hatte. Wenn Sie so wollen, ist das auch Art „Entschleunigung“. Man muss eben dranbleiben. „Entschleunigung“ ist so ein Modewort: Tatsächlich geht es um ein Lebensgefühl hier in der Oststadt.

    QZ: Wo sehen Sie Verknüpfungen zwischen Ihrem Quartiersbier und Nachhaltigkeit?

    So direkt „öko“ ist das nicht, bis auf die Tatsache, dass man mit dem Hopfen die Innenhöfe begrünt. Berufsbezogen beschäftige ich mich mit Nachhaltigkeit seit 30 Jahren und bin sehr vorsichtig mit diesem Begriff. Er ist ungenau und daher häufig ungeeignet, wenn man den Blick etwas schärfen möchte, und das wollen wir Wissenschaftler ja meist. Versuchen Sie doch mal, einen anderen Begriff oder eine andere Formulierung zu nehmen um auszudrücken, was Sie eigentlichmit „Nachhaltigkeit“ sagen wollen.

    QZ: Und zuletzt: Wie hat das Bier geschmeckt?

    Die Verkostung haben wir im November gemacht. Schlussendlich, man wundert sich als Amateur, hat es wirklich gut geschmeckt. Das liegt in diesem Fall nicht nur am Hopfen, sondern auch den anderen Ingredienzien und der Sorgfalt, die man bei der Herstellung walten lässt. Es war auch genug Kohlensäure drin, beim Einschenken gab es eine richtige Schaumkrone. Ich habe gestern mal wieder eine Flasche gekauftes Bier getrunken und muss sagen, mein eigenes Bier kommt da schon ran. Das bayrische Hacker-Bier schmeckt in etwa wie mein „Bärbräu“.
    Etwas zu wenig herb war es vielleicht. Ich als Norddeutscher trinke auch gerne mal ein Jever. „Bärbräu“ war vom Typ her klar ein bayrisches Bier, für meinen Geschmack waren also nicht ausreichend Hopfendolden drin. Ich habe vierzig Dolden genommen, das war viel zu wenig, ich werde beim nächsten Mal achtzig nehmen. Dann wird es ein bisschen intensiver.

    QZ: Vielen Dank, Professor Bähr! Wir sind gespannt auf Ihren nächsten Versuch.

    Ihr habt Lust, selbst zum Braumeister/zur Braumesiterin zu werden? Tipps und Tricks dazu findest du im Infokasten.

    Infokasten: Wie geht Bierbrauen?

    Der erste Schritt ist das sogenannte „Maischen“. Hierbei wird Zucker aus dem Malz gewonnen, der später in Alkohol umgewandelt wird. In einem Kochtopfwerden Malzschrot und heißes Wasser vermischt und zwischen 65 und 69° C für eine Stunde erhitzt. Danach wird das Gemisch kurz auf 78 °C erhitzt („abmaischen“), bevor es vom Herd genommen wird. Man kann bei der Zusammensetzung der Maische manipulieren, ob man eher ein bayrisches oder fränkisches Bier haben will, oder etwa ein Kölsch oder Alt. Ich habe mich dann für bayrisches Bier entschieden.
    Beim „Läutern“ wird das Feste vom Flüssigen getrennt. Dazu braucht man einen zweiten Topf und ein passendes Sieb. Das Malzschrot schwimmt oben auf der Flüssigkeit. Man muss es abschöpfen und in das Sieb geben, das über dem zweiten Topf hängt. Das ausgekochte Malz, auch „Treber“ genannt“, dient als weiterer Filter für die Flüssigkeit aus Topf eins, die nun hinterhergeschüttet wird. Ist diese Flüssigkeit in Topf zwei, wird noch eine bestimmte Menge 78 Grad heißes Wasser hinterhergeschüttet, um allen verbleibenden Zucker aus dem Treber zu waschen. Den Treber muss man übrigens nicht wegwerfen, sondern kann ihn auch als Zutat zum Brotbacken verwenden.
    Das, was nun in Topf zwei schwimmt, heißt „Würze“ und ist der Grundstoff für das zukünftige Bier. Beim „Hopfenkochen“ wird die Würze mit dem Hopfen vereint, ohne Hopfen bliebe das Bier ziemlich fad. Man bringt die Flüssigkeit für eine Stunde zum Sieden, teilt die Hopfenmenge in 5 Teile und gibt sie zu verschiedenen Zeitpunkten in den Topf.
    Das Spülbecken füllt man kurz vor Ende der Kochzeit mit kaltem Wasser, um den Topf nach Ende der Kochzeit schnell herunterkühlen zu können. Den letzten Teil des Hopfens gibt man erst in die Flüssigkeit, wenn sie auf 80 Grad heruntergekühlt ist. Danach lässt man alles auf 25 Grad abkühlen, bevor man zum nächsten Schritt übergeht. Das ist die Gärung. Alle Utensilien müssen dafür komplett steril sein. Durch einen Trichter füllt man die Würze in die Gärflasche. Dann gibt man eine bestimmte Menge Hefe hinzu. Um sie optimal zu verteilen, muss die Flasche geschüttelt werden. Dann verschließt man sie mit einem sogenannten Gärspund und lässt die Hefe für eine Woche lang ihre Arbeit verrichten. Am besten bei Zimmertemperatur und im Dunkeln. Der letzte Schritt ist die Flaschenreifung. Man füllt die Flüssigkeit mit einer speziellen Pumpe von der großen Gärflasche in sterilisierte Bierflaschen. In aufrechter Position müssen sie mindestens drei Wochen lagern, wieder bei Zimmertemperatur und ohne Licht. Nachdem der Gärungsprozess durch zwei Tage Lagerung im Kühlschrank gestoppt wurde, darf man endlich probieren.
    Auf Youtube findet ihr den Vorgang auch gut als Video erklärt.

     

  6. (K)ein Korb für die Nachhaltigkeit – ein Selbstversuch im Quartier

    Leave a Comment

    Kann mein Smartphone mir helfen, nachhaltiger zu konsumieren? Das fragte sich unsere wissenschaftliche Hilfskraft Amanda Bruchmann und machte den Selbsttest.

    Jeder Tag ist Wahltag

    Immer, wenn ich einen Supermarkt betrete, fällt mir dieses eine Zitat ein. „Dein Kassenzettel ist ein Wahlzettel. Jedes einzelne Mal.“ Welche Kaufentscheidung nun die richtige „Wahl“ bedeutet, ist leider nicht immer offensichtlich. Sich dabei nur auf das Bauchgefühl zu verlassen, ist komplizierter geworden. Denn seitdem mehr Verbraucher auf Bio und Nachhaltigkeit setzen, wollen viele Labels durch gezielte Wortwahl für gutes Gewissen beim Käufer sorgen. Aber sind „glückliche Hühner aus Bodenhaltung“ (gesehen bei Nahkauf) genauso zufrieden wie ihre Artgenossen mit Freigang? Oder ist dieses Wort nur ein schlauer Trick aus der Marketing-Kiste?

    Mehr Nachhaltigkeit im Einkaufskorb

    Eine Hilfestellung zu bewussteren Kaufentscheidungen möchte der Rat für Nachhaltige Entwicklung bieten. Mit der Website „Nachhaltiger Warenkorb“ und der dazugehörigen App hat er einen Ratgeber zu umweltverträglichem Konsum entwickelt. Dieser deckt alle Felder ab, mit denen wir im Alltag umgeben sind. Von Kleider- bis Kühlschrank, über Mobilität, Haushalt und vieles mehr. Das möchte ich gleich ausprobieren.

    Egal ob Nachhaltigkeits-Newbie oder routinierter Weltretter, hier kann jeder etwas dazulernen. Sei es bei Faustregeln und Tipps zum nachhaltigen Konsum oder bei gezielten Informationen zu Produktkennzeichnungen und Siegeln. Je nach Monat gibt es zudem passende Themen-Specials, im kalten Februar zum Beispiel einen Artikel übers Strom sparen.

    Mit der App hat man diese Informationen immer greifbar in der Tasche. Besonders interessante Themen kann man im Bereich „mein Warenkorb“ abspeichern . Beim nächsten Mal warten auf die Bahn kann man so schnell zum Smartphone greifen und sich Wissen über nachhaltige Geldanlagen, umweltverträgliches Waschmittel oder klimafreundliches Bauen anlesen. Wer statt gezielter Suche lieber beiläufig schmökert, wird auf der Facebook-Seite oder durch den Newsletter des Projekts regelmäßig mit interessanten Artikeln versorgt.

    Superheld mit Smartphone?

    Nachdem ich mich soweit orientiert habe, wage ich mich an den Selbsttest. Als ich am Wochenende wieder mal unsicher vor dem Supermarkt-Regal stehe, muss ich leider feststellen: die App des Nachhaltigen Warenkorbs hilft mir nur bedingt weiter. Dazu sind die gelieferten Informationen zu umfangreich. Ergänzende Hilfe bieten mir aber andere Anwendungen, wie etwa die App „NABU Siegel-Check“. Diese kann beispielsweise abfotografierte Siegel erkennen und bewerten. Mit der App „Codecheck“ reicht ein Scannen des Barcodes, um mehr über die Umweltverträglichkeit einzelner Inhaltsstoffe, wie Palmöl, zu erfahren. Um die Empfehlungen umzusetzen, braucht es allerdings Disziplin und Routine. Ich merke, die Welt zu retten, ist auch mit Smartphone nicht einfacher.

    Mein Fazit

    Wer sich vorgenommen hat, 2017 zu einem grüneren Jahr zu machen, wird durch den Nachhaltigen Warenkorb gut darauf vorbereitet. Die Kompatibilität mit dem Alltag ist allerdings noch ausbaufähig. Da die App noch nicht fehlerfrei läuft, empfiehlt sich beim Handy eher die mobile Ansicht im Browser. Alles im allem hat mir der „Nachhaltige Warenkorb“ geholfen, mein Wissen über umweltfreundlichen Konsum so auszubauen, dass ich mich beim Einkaufen wieder mehr auf mein Bauchgefühl verlassen kann. Falls dieses einmal ausfällt, muss das Produkt nicht nur meinem prüfenden Blick, sondern auch dem von „Codecheck“ standhalten.
    Abseits vom Supermarkt brauche ich diese Unterstützung zum Glück nicht so oft. Für Möbel, Haushaltsgegenstände und Klamotten wühle ich mich lieber durch das Secondhand-Sortiment der Karlsruher Diakonie-Läden. Dabei fühle ich mich auch noch regelmäßig wie eine Schatzsucherin. Das Geld, das ich dabei spare, kann ich zudem für Lebensmittel in Bio-Qualität ausgeben. Die richtige Wahl zu treffen, muss also nicht immer die Welt kosten.

     

    Mehr Infos findet Ihr unter der Website des Nachhaltigen Warenkorbs, Facebook oder Twitter.

    Du hast was zum Thema zu twittern? Dein Schlagwort ist #nachhaltigjetzt

    FAQs zum Nachhaltigen Warenkorb.

     

    Hier könnt ihr euch zum Newsletter des Rat für Nachhaltige Entwicklung anmelden.

     

    Die NABU-Siegel APP

    Weitere Nachhaltigkeits-Apps

  7. Wir und unsere Dinge. Von VerbraucherInnen zu GebraucherInnen unserer Produkte?

    Leave a Comment

    Jeder in Europa lebende Mensch besitzt durchschnittlich 10 000 Gegenstände – Tendenz steigend. Antje Di Foglio aus dem Quartier Zukunft-Team ist Produktdesignerin und beschäftigt sich seit Jahren mit dem Altern von Dingen. Sie hat eine nachhaltige Vision: Lasst uns wieder zu GebraucherInnen unserer Produkte werden.

    Der kleine Jonas nimmt in der ersten Woche ohne Mama sein Kuscheltier mit in den Kindergarten. Opa Karl weigert sich mit Händen und Füßen dagegen, den alten, zerschlissenen Läufer im Flur wegzuwerfen. Die Dinge und wir – da ist doch etwas zwischen uns, eine Beziehung, eine Verbindung, ein Knistern.

    kuscheltier

    Wenn wir und unsere Dinge eine gemeinsame Geschichten haben: Die Besitzerin dieses Eisbären ist 25 Jahre alt. Foto: Antje Di Foglio.

    Tatsächlich sind die Sachen, mit denen wir uns umgeben, mehr als bloße Gebrauchsgegenstände. Der Schrank im Schlafzimmer, meine Jeans, die Wände meines Elternhauses, die kleine Mauer im Garten: Unsere Dinge sind Identitäts- und Ankerpunkte in der Welt und helfen uns dabei, uns selbst zu verorten. Wer bin ich und wo befinde ich mich gerade? Wir können uns durch sie ausdrücken, finden an ihnen Halt. Aber was, wenn die Dinge in unserem Leben immer mehr werden? Und wir sie immer schneller ersetzen, austauschen, wegwerfen, neu kaufen? Was tut das mit uns und unserer Welt?

    Dinge werden hergestellt, um verbraucht zu werden

    „Heutzutage werden Dinge hergestellt, um verbraucht zu werden“, stellt Antje, die an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe studiert hat, fest. Während klassische Materialien wie Holz, Metall, Porzellan, Leder, Leinen in Würde altern und Generationen überleben können, würden heute hauptsächlich Stoffe verwendet, die mit der Zeit unansehnlich und schadhaft werden. Shirts aus Polyacryl, Sideboards aus Pressspan, das Sofa aus Kunstleder: „Diese Materialien altern nicht. Sie gehen kaputt.“

    Dahinter stehe einerseits ein Wirtschaftssystem, das auf „geplante Obsoleszenz“, also den eingebauten Defekt in Produkten, setze, so Antje. Und andererseits ein längst verinnerlichtes, westliches Konzept von Ästhetik. „Das ist das hellenistische Weltbild, in dessen Tradition wir stehen und uns bewegen“, erzählt sie. „Es geht immer um Perfektion und um Jugend! Produkte heute sollen schön, glänzend, makellos sein. Es geht um die persönliche Optimierung durch‘s Mehr-machen und Mehr-kaufen.“ Schön, das bedeutet neu. Und was nicht mehr neu ist, das kann weg.

    Wabisabi statt alles neu

    kitsugi2

    Vergänglichkeit in Gold: Die japanische Technik Kintsugi. Foto: Wikipedia.

    Eine alternative Sehgewohnheit, Ästhetiklehre, Philosophie hat Antje in Japan entdeckt: „Wabisabi“ heißt sie und integriert das Altern, das Unperfekte, Unvollständige und Vergängliche, findet Schönheit darin. Ein Holzboden mit tiefen Kerben von der jahrzehntelangen Benutzung durch eine Familie. Eine kunstvoll, aber sichtbar ausgebesserte Jacke. Ein kaputter Porzellanteller, den man unter Zuhilfenahme von flüssigem Gold wieder zusammengefügt hat. „ Bei Wabisabi geht es um Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit“, sagt Antje. Den Dingen ist es erlaubt, eine Geschichte zu erzählen. Man darf ihnen ansehen, dass sie in Gebrauch sind, gebraucht werden und mit ihren Menschen zusammenleben.

    „Die armen Wichtel von Yiwu“

    Tatsache ist: In den letzten hundert Jahren ist unsere Bindung an die Dinge verloren gegangen durch die Trennung zwischen Herstellung und dem Konsum von Produkten, zwischen den HandwerkerInnen, ArbeiterInnen und Kaufenden. Ein weltweites Phänomen, das Billiglohnländer zur Textilfabrik und Werkbank des Westens gemacht hat: Bizarre Berühmtheit erlangt haben etwa die Weinachtsdörfer in der chinesischen Provinz Yiwu. Zwei Drittel allen Weihnachtsschmucks stammt von dort. Ohne zu wissen, was sie da eigentlich herstellen, arbeiten Wanderarbeiter dort im Akkord für Hungerlöhne; „ die armen Wichtel von Yiwu“, nannte die FAZ die hier beschäftigten Menschen. Und veröffentlichte Fotos des chinesischen Fotografen Chen Ronghui, der einen Vater und seinen Sohn während der Arbeit abgelichetet hat – in roter Farbe und Chemikalien stehend, die Köpfe notdürftig geschützt durch Weihnachtsmannmützen.

    yiwu

    Weihnachtsmützen wie diese kommen fast immer aus der chinesischen Provinz Yiwu.

    Ist Yiwu überall? Vielleicht kann man es als Sinnbild sehen für die Beziehungslosigkeit, in die wir zu unseren Dingen geraten sind. Und die vergiftete, fernöstliche Weihnachtsidylle führt uns die Auswirkungen dieser Abkoppelung deutlich vor Augen: Mensch und Umwelt werden ausgebeutet für Produkte, die nicht gekommen sind, um zu bleiben. Alle Jahre wieder enden sie auf der Müllkippe. Alle Jahre wieder kaufen wir sie neu.

    Von VerbraucherInnen zu GebraucherInnen?

    Aber: Was kann man als VerbraucherIn tun? Und welches Potenzial für Veränderung liegt im Selbstverständnis der Produzierenden? Antje jedenfalls sieht hier beide Seite in der Verantwortung – und glaubt daran, dass ein Wandel möglich ist. „Wir als GestalterInnen agieren in einem komplexen und weitverzweigten Spannungsfeld und besitzen eine große soziale und moralische Verantwortung, der wir uns nicht entziehen sollten, nicht entziehen dürfen. Wir GestalterInnen arbeiten ja eigentlich  für Menschen und an Beziehungen, geben Halt in einer chaotischen Welt durch unsere ästhetische Ordnung der Dinge. Produkte müssen nachhaltiger, ökologischer, menschenfreundlicher werden. Es darf keine Gestaltung um der Gestaltung Willen geben.“ Was würde passieren, wenn wir Dinge wieder mit Respekt betrachten, die Arbeit und Sorgfalt der HerstellerInnen anerkennen und achten? Wenn wir uns mit Dingen umgeben, die mit uns altern und leben dürfen – würden wir dann nicht erkennen, dass man gar nicht so viel Neues braucht?

    „Mit welchen Dingen lebe ich gerne zusammen? Mit welchen Dingen verbindet mich etwas? Das könnte man sich selbst einmal fragen“, sagt Antje. „Wer so einkaufen geht, wird auch Dinge zu sich nehmen, die er mehr wertschätzt und liebt und mit denen er langfristig zusammenleben will.“ KonsumentInnen, so glaubt sie, suchten zunehmend nach dem Echten, Wahrhaftigen, nach Authentizität und Sinn. „Die Ressourcen gehen zur Neige, in wenigen Jahrzehnten werden die Erdölvorkommen erschöpft sein. Es wird sich ein neues Verständnis des Konsumenten herausbilden. Vielleicht könnte man es so sagen: Wir müssen von VerbraucherInnen zu GebraucherInnen unserer Dinge werden.“

     

    antje_laechelndbw

     

    Antje Di Foglio hat an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe Produktdesign studiert. In ihrer Diplomarbeit „Spuren der Zeit“ hat sie sich mit den Beziehungen und Emotionen beschäftigt, die Menschen mit Produkten eingehen – und ihrer Bedeutung für Kultur und Gesellschaft. Die Arbeit liegt in gebundener Form im Zukunftsraum aus – Ihr dürft gerne reinlesen!

    Bei Quartier Zukunft möchte Antje den Menschen und BürgerInnen Wege zeigen, wie man schon im Kleinen aktiv eine Veränderung für sich und andere bewirken und Konsum anders gestalten kann. Wir finden nämlich: Kaufen hat eine Wirkung – auf Mitwelt, Umwelt, Nachwelt und uns selbst. Im neuen Jahr wollen wir dazu beitragen, Konsum bewusst, nachhaltig und lokaler zu gestalten und an Kulturtechniken wie Reparatur und Tausch erinnern. Gemeinsam mit Euch wollen wir uns Gedanken darüber machen, wie nachhaltiger Konsum in der Karlsruher Oststadt aussehen könnte. Hier auf unserer Website, Facebook & Twitter halten wir Euch auf dem Laufenden!

     

    Merken

    Merken

    Merken

    Merken

  8. Stadtleuchten 2015: Leuchtender Leerstand in der Rintheimer Straße

    Leave a Comment
    Mit „Stadtleuchten“ gaben die Initiatoren des nachbarschaftlichen Projekts am Abend des 19. September 2015 kleinen räumlichen Einheiten städtischer Gemeinschaft in Karlsruhe eine Bühne. Mit dem Thema „Leuchtender Leerstand“ griff das Quartier Zukunft als Projektpartner von Stadtleuchten das Verschwinden von Ladengeschäften in der Oststadt von Karlsruhe auf. An den Fassaden leerstehender Geschäfte in der Rintheimer Strasse und der Gerwigstraße war am Veranstaltungsabend zu sehen, was denn in diesen Möglichkeitsräumen geschehen könnte.

    „Leuchtender Leerstand“ behandelt das Verschwinden von Ladengeschäften in der Oststadt, die zunehmend leer stehen, privatisiert oder zu Wohnungen und Büros umgenutzt werden. In einer Vor-Ort-Aktion zeichnete die Grafikdesignerin und gelernte Theatermalerin Katja Saar eigene und von Bürgerinnen und Bürgern der Karlsruher Oststadt durch Zuruf eingebrachte Ideen für die Gestaltung leerstehender Räume. Ihre Zeichnungen beschienen im  nächtlichen Dunkel Hausfassaden der Rintheimer Straße und Gerwigstraße.

    Um 21 Uhr gingen die Lichter an. Ein Beamer projiziert Zeichnungen von leer stehenden Ladengeschäften und Visionen wiederbelebter Schaufenster. Ein anderer zeig Fotos von engagierten Bürgern, die kreative Initiativen (wie zum Beispiel das ReparaturCafé) wahr werden lassen. An einem ausgeleuchteten Tisch, auf dem ein Karte der Oststadt, Stifte und viel Zeichenpapier lagen, saß die Künstlerin. Eine Kamera war auf das Zeichenpapier und ihre Hand gerichtet. Schreibend und zeichnend wurde nun die sich versammelnde Bürgerschaft begrüßt. Was gefällt dir an der Oststadt? Wo hältst du dich gerne auf? Wo guselt es dich? Was wünscht du dir in deiner näheren Nachbarschaft? Komm her und zeig es mir! – kann man über Hecken und Gartenzäune hinweg bis weit in die Rintheimer Straße lesen.

    Die mit Stühlen, Tischen und Picknick ausgestattete AG Oststadt Nachbarschaft riefen der Grafikerin alsbald ihre Ideen und Wünsche einer gelebten Nachbarschaft zu. Von 21 Uhr bis Mitternacht wurden Ideen, wie die eines Streichelzoos auf dem Gottesauerplatz, eines Programmkinos, eines Abendmarktes, einem Projektraums für wenig Geld, eines öffentlichen Fernsehzimmers und eines gemütlichen Café gezeichnet. Nach anregenden Gesprächen und Diskussionen wurden Ideen für neue Möglichkeitsräume geboren und Samen gesät, die hoffentlich in den Köpfen der Bürger mit nach Hause genommen werden und bald in der Oststadt Früchte tragen werden.

    Über Stadtleuchten
    Stadtleuchten ist ein nachbarschaftliches Projekt innerhalb der Festivitäten des 300 jährigen Stadtjubiläums von Karlsruhe. Menschen haben sich zusammen geschlosen, gründeten Leuchtzellen an verschiedenen Orten der Stadt und ließen diese am 19.09.2015 erstrahlen.
     
    Weiterführende Links
    Website Stadtleuchten
  9. Grüne Fassaden – Ausschreibung Abschlussarbeit

    Leave a Comment

    Das European Institute for Energy Research (EIFER) sucht aktuell eine studentische Hilfskraft zur Unterstützung bei der Bearbeitung des Themas „Grüne Fassaden“ in der Karlsruher Oststadt in Kooperation mit dem Quartier Zukunft. Im Rahmen der Tätigkeit soll eine Bachelor- oder Masterarbeit anfertigt werden, die gemeinsam von Quartier Zukunft und EIFER betreut wird. In der Arbeit soll es um sozialwissenschaftliche Aspekte von Fassadenbegrünung und deren Potential in der Karlsruher Oststadt gehen.

    Häuserfassaden bietet eine Möglichkeit, knappen städtischen Raum und Grünflächen in Einklang zu bringen. Das Potential von Fassadenbegrünung wird im Hinblick auf eine Nachhaltige Stadtentwicklung untersucht. Die ausgeschriebene Arbeit soll eine sozialwissenschaftliche Perspektive einbringen. Dabei geht es um Fragen der Wahrnehmung und Akzeptanz von Fassadenbegrünung im Quartier, der Einbindung der BewohnerInnen des Quartiers, von Gebäudeeigentümern und anderen relevanten Akteuren, sowie um potentielle Auswirkungen auf die Entwicklung von Stadt und Quartier. Der Beitrag Grüne Fassaden in der Karlsruhe Oststadt auf dieser Website gibt eine Einführung in das Thema und die dazu im Quartier Zukunft stattfindenden Aktivitäten.

    Anforderungen
    • StudentIn der Sozialwissenschaften, Soziologie, Humangeographie oder einer verwandten Disziplin
    • Gute Kenntnisse der qualitativen und quantitativen Sozialforschung
    • Nachgewiesenes Interesse an Umwelt- und/oder techniksoziologischen Fragestellungen
    • Selbständige Arbeitsweise
    • gute Englischkenntnisse von Vorteil
    Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf, Angabe zu Schwerpunkten etc.) an jobs@eifer.org. Details zur Stellenausschreibung entnehmen Sie bitte dem unten stehenden pdf.
     

    Download

    Stellenausschreibung [pdf | 110 KB]


  10. Grüne Fassaden – Mit Nutzpflanzen zu natürlichem Klimaschutz

    2 Comments

    Eine neue Projektgruppe mit grünem Daumen ist im Quartier Zukunft gestartet. „Grüne Fassaden“ ist ein Zusammenschluss aus der Initiative SchwarmFarm und engagierten Bürgern, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Häuserwände der Karlsruher Oststadt in den nächsten Jahren mit Hopfenpflanzen zu begrünen. Dies dient nicht nur dem Klimaschutz. Der Hopfen kann zudem in der örtlichen Brauerei verarbeitet werden. Grüne Fassaden sind somit auch ein Beitrag zu lokalem Wirtschaften.

    Quai Branly Museum © Patrick Blanc

    Quai Branly Museum ©Patrick Blanc

    Hitzeinsel Stadt

    Wenn sich im Hochsommer Stein, Asphalt und Beton der baulich dichten Stadt erhitzen, wird dies zur Belastung für junge und alte Menschen. Besonders in den Monaten Juni bis August können sich in Städten Hitzeinseln bilden. Und: Wegen des Klimawandels ist damit zu rechnen, dass Städte sich in Zukunft immer stärker erhitzen. Ursache hierfür sind die städtebauliche Gestaltung von Straßenzügen, verwendete Baumaterialien wie Beton, die sich rasch aufheizen und die Wärme über einen längeren Zeitraum speichern, sowie wenige Grünflächen. Denn Parks und Stadtbäume kühlen durch Verdunstung die Umgebungsluft ab und spenden Schatten. Im Umland ist es deshalb in der Regel immer etwas kühler als im Stadtzentrum.

    Brauchen wir also mehr Grünflächen in der Stadt, die zum Beispiel durch Entsiegelung von Flächen und die Wiedernutzbarmachung von Brachflächen entstehen? Im Prinzip ja, nur birgt diese Forderung auch Konfliktpotenzial. In vielen Ländern Europas zieht es Menschen zurück in die Städte. Das bedeutet, dass ein großer Bedarf an neuem, städtischen Wohnraum  besteht. Dies hat zur Folge, dass bisher brach liegende Flächen versiegelt sowie neu bebaut und damit zunehmend grüne Freiflächen verschwinden oder nicht neu geschaffen werden.

    Wenn Fläche in wieder wachsenden Städten knapp wird, empfiehlt es sich nach oben zu schauen, um neue Potenziale zu entdecken. Grüne Teppiche, die vertikal in die Höhe ragen, verbessern nicht nur die unmittelbare Umgebungstemperatur, sondern sind außerdem in der Lage, Feinstaub aus dem Straßenverkehr zu binden und damit die Luftqualität zu steigern. Des Weiteren halten sie einen Teil des Regenwassers zurück und tragen zu einem ästhetischen Stadtbild bei. Vorteile ergeben sich auch für die begrünten Häuser selbst. Beispielsweise schützen die geeignet ausgewählten Pflanzen das Mauerwerk und die dahinter liegenden Bereiche, indem sie Sonnenstrahlen aufnehmen und Schatten spenden. Im Winter entfalten immergrüne Pflanzen außerdem ihre dämmende Wirkung und senken so Heizkosten, was wiederum den Ausstoß von Treibhausgasen reduziert.

    Hopfengrün im Quartier Zukunft

    Im Themenfeld „Stadt im Klimawandel“ greift das Quartier Zukunft das Schaffen von vertikalen Grünflächen auf. Geeignete Hauswände sollen in grüne Fassaden verwandelt werden. Die Projektgruppe „Grüne Fassaden“ hat bereits mehrere Standorte im Stadtquartier gefunden, an denen erste Versuche zur Begrünung von Fassaden stattfinden. Die Idee: Hopfenpflanzen zur Begrünung von Fassaden nutzen, Hopfen gemeinsam ernten und Bier lokal  brauen.

    Begleitet wird das Projekt von Wissenschaftlern des Quartier Zukunft und des European Institute for Energy Research (EIFER). Ziel ist es, Interessen von Eigentümern und Vermietern auszuloten, die lokale Klimawirkung sowie mögliche Konfliktfelder zu erforschten. Bewohner und Eigentümer sollen aktiv in die Forschung miteingebunden werden, um letztendlich „auf Augenhöhe“ gesellschaftliche Anliegen zu berücksichtigen und umsetzen zu können.

    Weiterführende Link
    Website EIFER
    Website SchwarmFarm
  11. ReparaturCafé mit extra ReparierZeit für Kinder & Jugendliche

    2 Comments

    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Nach zwei sehr erfolgreichen Karlsruher ReparaturCafés im Kinder- und Jugendhaus in der Oststadt, und einem dritten ReparaturCafé auf Reisen im Jubez findet am 18.10. das nächste ReparaturCafé wieder im Kinder- und Jugendhaus statt, diesmal mit einer extra ReparierZeit für Kinder und Jugendliche.

    ReparierZeit für Kinder & Jugendliche

    Von 11.00 bis 13.00 Uhr öffnet das ReparaturCafé seine Tore speziell für Kinder und Jugendliche. In diesem Zeitraum werden ausschließlich Kinderfahrräder, elektronisches Spielzeug oder solches aus Holz sowie Puppenkleider und ähnliches gemeinsam mit ihren Besitzern repariert. Kinder und Jugendliche haben die Möglichkeit den Reparateuren bei der Reparatur ihres kaputten Gegenstandes über die Schulter zu schauen, selbst Hand anzulegen und so zu lernen wie ein Fahrradreifen geflickt, Holz geleimt oder ein Kopfhörerstecker gelötet wird. Zudem kann in kreativen Upcycle Workshops den Ideen freier Lauf gelassen werden. Ob Vasen aus Tetrapacks oder oder selbstentworfene Monsterpuppen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. WICHTIG: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die etwas reparieren möchten, bringen bitte die von einem Erziehungsberechtigen unterschriebenen AGBs des ReparaturCafés mit.

    Das ReparaturCafé

    Gemeinsam mit Ihnen setzen wir erneut ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, das ReparaturCafé zum Werkeln und austauschen zu nutzen. Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Es wird wieder vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee, Limonade, Kuchen und Brezeln sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo?

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Kuchenspenden sind willkommen! Das nächste ReparaturCafé findet am 18. Oktober 2014 in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt, Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe, statt. Von 11:00 bis 13:00 Uhr ist die ReparierZeit für Kinder und Jugendliche reserviert.   Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie und ein weiteres schönes ReparaturCafé!

  12. BürgerForum: Themenausschuss „Verträglich wirtschaften und arbeiten“

    Leave a Comment

    Am 11. Oktober 2014 startet das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand mit einer Auftaktwerkstatt. Auf dieser Website erfahren Sie in den Tagen bis zur Veranstaltung, welche Themen im Rahmen des BürgerForums besprochen werden. Vier Themenauschüssen wurden bereits vorgestellt. Es folgt mit diesem Artikel die Darstellung des fünften und letzten Themenausschusses „Verträglich wirtschaften und arbeiten“. Wirtschaften bedeutet mehr als der Umgang mit Geld, Einkaufen oder Sparen. Gibt es Platz für ein Wirtschaften, das sich am Gemeinwohl orientiert, und für Arbeit, die uns erfüllt?

    Wirtschaften bedeutet mehr als der Umgang mit Geld, Einkaufen oder Sparen. In einer Stadt verlaufen viele Waren-, Energie- und Geldkreisläufe, die oft in enger Beziehung zueinander stehen. Riesige Warenmengen werden aus dem Umland und zunehmend auch aus Übersee in die Stadt geholt, verarbeitet und verbraucht. Neu hergestellte Produkte ebenso wie große Abfallmengen verlassen die Stadt wiederum und werden in die ganze Welt geführt. Viele Kreisläufe können von uns beeinflusst werden: In der Stadt können eigenständig Waren, Lebensmittel oder Strom produziert werden. Dies kann nicht große Kraftwerke oder Landwirtschaft ersetzen, aber doch einen Beitrag zur Versorgung leisten. Oder Dinge werden repariert, wiederverwendet, weiterverwendet. Welchen Beitrag können wir sonst noch leisten, um regional zu wirtschaften? Wie können Gegenstände besser wiederverwertet werden und wie können wir vom Konsumenten zum Produzenten werden?

    Die uns zur Verfügung stehenden Mittel sind endlich, das gilt für Raum, Rohstoffe, Energie und Zeit. Doch wie reagieren wir auf diese Erkenntnis in unserem privaten und beruflichen Leben? Wie teile ich meine Arbeits- und Lebenszeit ein? Schafft mehr Arbeit noch ein Mehr an Lebensqualität?

    Regionale Produkte werden viel gepriesen während andererseits in der Oststadt die kleinen Geschäfte schließen, wie beispielsweise gerade mit der letzten Oststadtmetzgerei geschehen. Woher kommen die Lebensmittel in unseren Supermärkten, unter welchen Bedingungen wurden sie produziert und gehandelt? Nachhaltige Lebensmittel kosten vielleicht mehr Geld, sind aber gesünder und schützen Leib und Leben von Menschen, Tieren und erhalten Landschaften. Können wir im Gegenzug Lebensmittelabfälle vermeiden und hier wieder Geld sparen?  Gibt es Platz für ein Wirtschaften, das sich am lokalen und globalen Gemeinwohl orientiert? Können wir lokal handeln, ohne globale Probleme zu verstärken? Sie sind herzlich dazu eingeladen, hierüber Ihre eigenen Erfahrungen und Fragen in den Ausschuss mitzubringen, zu diskutieren und Lösungsvorschläge zu entwickeln.

    Sprechblasen-03

    Die weiteren Ausschussthemen werden wie folgt auf der Website des Quartier Zukunft besprochen:

    Sie möchten am BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand teilnehmen? Alle Informationen zur Anmeldung finden Sie unter www.karlsruhe.buergerforum2014.de.

    Weiterführende Informationen

    Website der Stadt Karlsruhe

Kontakt

OK

Vielen Dank für Ihre Idee

Sagen Sie uns Ihre Meinung

Was geschieht mit meinen Wünschen zum Quartier Zukunft?

Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen zur Entwicklung des Quartier Zukunft. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Was ist Ihnen besonders wichtig? Was nicht?
Wir sammeln Ihre Äußerungen und werden sie zeitnah auf dieser Website präsentieren, um sie weiter zu diskutieren und in den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft einfließen zu lassen.

Impressum und Datenschutz

Impressum und Datenschutz

Das Projekt "Quartier Zukunft" ist ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Dienstanbieterkennzeichnung im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG)

Karlsruher Institut für Technologie Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe Deutschland Tel.: +49 721 608-0 Fax: +49 721 608-44290 E-Mail: info@kit.edu Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts Vertretungsberechtigt: Prof. Dr. Holger Hanselka (Präsident des KIT) USt-IdNr: DE266749428 Redaktionelle Gesamtverantwortlichkeit im Sinne des § 55 des Rundfunkstaatsvertrages (RStV): Dr. Oliver Parodi Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: oliver.parodi@kit.edu Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung der Website The seed eG www.theseed.de Redaktionelle Betreuung Colette Waitz und Helena Trenks Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: colette.waitz@kit.edu oder helena.trenks@kit.edu Copyright Für die Internet-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie liegen Copyright und alle weiteren Rechte beim Karlsruher Institut für Technologie, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, Deutschland. Dies gilt auch für die Internet-Seite des Projektes Quartier Zukunft. Weiterverbreitung, auch in Auszügen, für pädagogische, wissenschaftliche oder private Zwecke ist unter Angabe der Quelle gestattet (sofern nicht anders an der entsprechenden Stelle ausdrücklich angegeben). Eine Verwendung im gewerblichen Bereich bedarf der Genehmigung durch das Karlsruher Institut für Technologie. Ansprechpartner ist die Dienstleistungseinheit Presse, Kommunikation und Marketing. Haftung für Inhalte Diese Internetseiten dienen lediglich der Information. Ihr Inhalt wurde mit gebührender Sorgfalt zusammengestellt. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt aber keine Garantie, weder ausdrücklich noch implizit, für die Art, Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des dargebotenen Materials und übernimmt keine Haftung (einschließlich Haftung für indirekten Verlust oder Gewinn- oder Umsatzverluste) bezüglich des Materials bzw. der Nutzung dieses Materials. Sollten Inhalte von Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie gegen geltende Rechtsvorschriften verstoßen, bitten wir um umgehende Benachrichtigung. Wir werden die Seite oder den betreffenden Inhalt dann umgehend entfernen. Bildrechte Der Dienstanbieter hat alle Nutzungsrechte zu den auf dieser Seite abgebildeten Fotografien, Grafiken, Tondokumente und Videosequenzen nach bestem Wissen und Gewissen angemeldet. Falls sich eine Person in ihren Rechten verletzt fühlt, bitten wir um die Kontaktaufnahme mit dem Karlsruher Institut für Technologie, um die Angelegenheit aufzuklären. Haftung für externe Web-Seiten Die Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie enthalten Links zu Informationsangeboten auf Servern, die nicht der Kontrolle und Verantwortlichkeit des Karlsruher Instituts für Technologie unterliegen. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt keine Verantwortung und keine Garantie für diese Informationen und billigt oder unterstützt diese auch nicht inhaltlich. Datenschutzerklärung Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z. B. Name, Adresse, E-Mail-Adressen und Nutzerverhalten (Informationen, die sich auf eine identifizierbare natürliche Person beziehen (Art. 4 Nr. 1 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)). Verantwortlicher gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO ist der Präsident des KIT, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, info@kit.edu (siehe Impressum). Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragter@kit.edu oder der Postadresse mit dem Zusatz „Die Datenschutzbeauftragte“. Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über ein Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten (Ihre E-Mail-Adresse, ggf. Ihr Name und Ihre Telefonnummer) von uns gespeichert, um Ihre Fragen zu beantworten. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Erhebung personenbezogener Daten Bei der bloß informatorischen Nutzung der Website erheben wir nur die personenbezogenen Daten, die Ihr Browser nach den von Ihnen vorgenommenen Einstellungen an unseren Server übermittelt (Server Log Files). Zur Ansicht unserer Website erheben wir die Daten, die hierfür und zur Gewährleistung der Stabilität und Sicherheit technisch erforderlich sind gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DS-GVO:
  1. Anonymisierte IP-Adresse
  2. Datum und Uhrzeit der Anfrage
  3. Zeitzonendifferenz zur Greenwich Mean Time (GMT)
  4. Inhalt der Anforderung (konkrete Seite)
  5. Zugriffsstatus/HTTP-Statuscode
  6. jeweils übertragene Datenmenge
  7. Webseite, von der die Anforderung kommt
  8. Browser
Diese Daten sind nicht bestimmten Personen zuordenbar. Eine Zusammenführung dieser Daten mit anderen Datenquellen wird nicht vorgenommen. Wir behalten uns vor, diese Daten nachträglich zu prüfen, wenn uns konkrete Anhaltspunkte für eine rechtswidrige Nutzung bekannt werden. SSL-Verschlüsselung Diese Seite nutzt aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz der Übertragung vertraulicher Inhalte, wie zum Beispiel der Anfragen, die Sie an uns als Seitenbetreiber senden, eine SSL-Verschlüsselung. Eine verschlüsselte Verbindung erkennen Sie daran, dass die Adresszeile des Browsers von "http://" auf "https://" wechselt und an dem Schloss-Symbol in Ihrer Browserzeile. Wenn die SSL Verschlüsselung aktiviert ist, können die Daten, die Sie an uns übermitteln, in aller Regel nicht von Dritten mitgelesen werden. Ihre Rechte Sie haben gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Sie betreffenden personenbezogenen Daten:
  1. Recht auf Auskunft,
  2. Recht auf Berichtigung oder Löschung,
  3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung,
  4. Recht auf Widerspruch gegen die Verarbeitung,
  5. Recht auf Datenübertragbarkeit.
Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu beschweren. Im Fall offensichtlich unbegründeter oder exzessiver Anträge können wir ein angemessenes Entgelt verlangen. Ansonsten werden die Informationen unentgeltlich zur Verfügung gestellt (Art. 12 Abs. 5 DS-GVO). Im Fall begründeter Zweifel an der Identität der Person, die vorstehende Rechte geltend macht, können wir zusätzliche Informationen anfordern, die zur Bestätigung der Identität erforderlich sind (Art. 12 Abs. 6 DS-GVO). Cookies Zusätzlich zu den zuvor genannten Daten werden bei der Nutzung unserer Website Cookies auf Ihrem Rechner gespeichert. Cookies sind kleine Textdateien, die von dem von Ihnen verwendeten Browser bei Ihnen gespeichert werden und durch welche uns (dem Server unserer Website) bestimmte Informationen zufließen. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie dienen dazu, das Internetangebot insgesamt nutzerfreundlicher und effektiver, vor allem schneller zu machen. Dabei werden Session-Cookies (transiente Cookies) und dauerhafte (persistente) Cookies unterschieden. Transiente Cookies werden automatisiert gelöscht, wenn Sie den Browser schließen. Dazu zählen insbesondere die Session-Cookies. Diese speichern eine sogenannte Session-ID, mit welcher sich verschiedene Anfragen Ihres Browsers der gemeinsamen Sitzung zuordnen lassen. Dadurch kann Ihr Rechner wiedererkannt werden, wenn Sie auf unsere Website zurückkehren. Die Session-Cookies werden gelöscht, wenn Sie sich ausloggen oder den Browser schließen. Wir nutzen ausschließlich Session-Cookies. Persistente Cookies oder Flash-Cookies werden von uns nicht eingesetzt. Sie können Ihren Browser so einstellen, dass Sie über das Setzen von Cookies informiert werden und Cookies nur im Einzelfall erlauben, die Annahme von Cookies für bestimmte Fälle oder generell ausschließen sowie das automatische Löschen der Cookies beim Schließen des Browser aktivieren. Bei der Deaktivierung von Cookies kann die Funktionalität dieser Website eingeschränkt sein. Newsletter und MailChimp Wenn Sie den auf der Website angebotenen Newsletter beziehen möchten, benötigen wir von Ihnen eine E-Mail-Adresse sowie Informationen, welche uns die Überprüfung gestatten, dass Sie der Inhaber der angegebenen E-Mail-Adresse sind und mit dem Empfang des Newsletters einverstanden sind. Die Verarbeitung der in das Newsletteranmeldeformular eingegebenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Die erteilte Einwilligung zur Speicherung der Daten, der E-Mail-Adresse sowie deren Nutzung zum Versand des Newsletters können Sie jederzeit widerrufen, etwa über den "Austragen"-Link im Newsletter. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Für die Anmeldeabwicklung und den Versand der Newsletter verwenden wir den Onlinedienst Mailchimp, der von der Firma Rocket Science Group, 675 Ponce de Leon Ave NE, Suite 5000, Atlanta, GA 30308 angeboten wird. The Rocket Science Group LLC d/b/a MailChimp ist unter dem Privacy-Shield-Abkommen zertifiziert und bietet hierdurch eine Garantie, das europäisches Datenschutzniveau einzuhalten (https://www.privacyshield.gov/participant?id=a2zt0000000TO6hAAG&status=Active). Wenn Sie sich für einen Newsletter anmelden, wird Ihre E-Mail-Adresse von Mailchimp gespeichert und für den Versand der abonnierten Newsletter an die angegebene E-Mail-Adresse genutzt. Darüber hinaus sammelt Mailchimp Informationen darüber, ob und wann Sie einen zugesandten Newsletter geöffnet haben, ob Sie die Links in einem Newsletter angeklickt haben, ihre IP-Adresse, den Typ des verwendeten Browsers oder des verwendeten E-Mail-Programms und ähnliche Details. Mailchimp nutzt dazu Ein-Pixel-Gifs, die auch Web Beacons genannt werden und die in der E-Mail des Newsletters enthalten sind. Diese Daten können wir über das Webinterface des Onlinedienstes einsehen. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer Daten ist die Einwilligung in den Versand des jeweiligen Newsletters. Sie können den Newsletter jederzeit wieder abbestellen und so die Nutzung ihrer Daten widerrufen. Die Datenschutzbestimmungen von Mailchimp können Sie hier nachlesen: http://mailchimp.com/legal/privacy/ Kommentarfunktion Für die Kommentarfunktion auf dieser Seite werden neben Ihrem Kommentar auch Angaben zum Zeitpunkt der Erstellung des Kommentars, Ihre E-Mail-Adresse und der von Ihnen gewählte Nutzername gespeichert. Auf der Website sichtbar sind Nutzername, Datum und der Kommentar. Die Kommentare und die damit verbundenen Daten (z.B. IP-Adresse) werden gespeichert und verbleiben auf unserer Website, bis der kommentierte Inhalt vollständig gelöscht wurde oder die Kommentare aus rechtlichen Gründen gelöscht werden müssen (z.B. beleidigende Kommentare). Die Speicherung der Kommentare erfolgt auf Grundlage Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Sie können eine von Ihnen erteilte Einwilligung jederzeit widerrufen. Dazu reicht eine formlose Mitteilung per E-Mail an uns. Die Rechtmäßigkeit der bereits erfolgten Datenverarbeitungsvorgänge bleibt vom Widerruf unberührt. Social Media Plugins unter Verwendung der „2-Klick-Lösung“ Auf unserer Website werden sogenannte Social Plugins („Plugins“) der sozialen Netzwerke Facebook und Google+ und des Mikroblogging-Dienstes Twitter verwendet. Diese Dienste werden von den Unternehmen Facebook Inc., Google Inc. und Twitter Inc. angeboten („Anbieter“). Facebook wird betrieben von der Facebook Inc., 1601 S. California Ave, Palo Alto, CA 94304, USA (“Facebook”). Eine Übersicht über die Plugins von Facebook und deren Aussehen finden Sie hier: https://developers.facebook.com/docs/plugins Google + wird betrieben von der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA („Google“). Eine Übersicht über die Plugins von Google und deren Aussehen finden Sie hier: https://developers.google.com/+/web/ Twitter wird betrieben von der Twitter Inc., 1355 Market St, Suite 900, San Francisco, CA 94103, USA („Twitter“). Eine Übersicht über die Twitter-Buttons und deren Aussehen finden Sie hier: https://about.twitter.com/en_us/company/brand-resources.html Um den Schutz Ihrer Daten beim Besuch unserer Website zu erhöhen, sind die Plugins mittels sogenannter „2-Klick-Lösung“ in die Seite eingebunden. Diese Einbindung gewährleistet, dass beim Aufruf einer Seite unseres Webauftritts, die solche Plugins enthält, noch keine Verbindung mit den Servern von Facebook, Google und Twitter hergestellt wird. Erst wenn Sie die Plugins aktivieren und damit Ihre Zustimmung zur Datenübermittlung erteilen, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Google, Facebook oder Twitter her. Der Inhalt des jeweiligen Plugins wird dann vom zugehörigen Anbieter direkt an Ihren Browser übermittelt und in die Seite eingebunden. Durch die Einbindung der Plugins erhalten die Anbieter die Information, dass Ihr Browser die entsprechende Seite unseres Webauftritts aufgerufen hat, auch wenn Sie kein Profil bei dem entsprechenden Anbieter besitzen oder gerade nicht eingeloggt sind. Diese Information (einschließlich Ihrer IP-Adresse) wird von Ihrem Browser direkt an einen Server des jeweiligen Anbieters in die USA übermittelt und dort gespeichert. Sind Sie bei einem der sozialen Netzwerke eingeloggt, können die Anbieter den Besuch unserer Website Ihrem Profil auf Facebook bzw. Google+ unmittelbar zuordnen. Wenn Sie mit den Plugins interagieren, zum Beispiel den „Gefällt mir“-, den „+1“- oder den „Twittern“-Button betätigen, wird die entsprechende Information ebenfalls direkt an einen Server der Anbieter übermittelt und dort gespeichert. Die Informationen werden außerdem in dem sozialen Netzwerk bzw. auf Ihrem Twitter-Account veröffentlicht und dort Ihren Kontakten angezeigt. Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch die Anbieter sowie Ihre diesbezüglichen Rechte und Einstellungsmöglichkeiten zum Schutz Ihrer Privatsphäre entnehmen Sie bitte den Datenschutzhinweisen der Anbieter. Datenschutzhinweise von Facebook: https://www.facebook.com/policy.php Datenschutzhinweise von Google: http://www.google.com/intl/de/+/policy/+1button.html Datenschutzhinweise von Twitter: https://twitter.com/de/privacy Vimeo Unsere Website nutzt Plugins des Videoportals Vimeo. Anbieter ist die Vimeo Inc., 555 West 18th Street, New York, New York 10011, USA. Wenn Sie eine unserer mit einem Vimeo-Plugin ausgestatteten Seiten besuchen, wird eine Verbindung zu den Servern von Vimeo hergestellt. Dabei wird dem Vimeo-Server mitgeteilt, welche unserer Seiten Sie besucht haben. Zudem erlangt Vimeo Ihre IP-Adresse. Dies gilt auch dann, wenn Sie nicht bei Vimeo eingeloggt sind oder keinen Account bei Vimeo besitzen. Wenn Sie in Ihrem Vimeo-Account eingeloggt sind, ermöglichen Sie Vimeo, Ihr Surfverhalten direkt Ihrem persönlichen Profil zuzuordnen. Dies können Sie verhindern, indem Sie sich aus Ihrem Vimeo-Account ausloggen. Die Nutzung von Vimeo erfolgt im Interesse einer ansprechenden Darstellung unserer Online-Angebote. Dies stellt ein berechtigtes Interesse im Sinne des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO dar. Weitere Informationen zum Umgang mit Nutzerdaten finden Sie in der Datenschutzerklärung von Vimeo unter: https://vimeo.com/privacy. OpenStreetMap Wir binden die Landkarten des Dienstes "OpenStreetMap" ein (https://www.openstreetmap.org), die auf Grundlage der Open Data Commons Open Database Lizenz (ODbL) durch die OpenStreetMap Foundation (OSMF) angeboten werden. Datenschutzerklärung: https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Privacy_Policy. Piwik Wir nutzen auf Grundlage unserer berechtigten Interessen (d.h. Interesse an der Analyse und Optimierung unseres Onlineangebotes im Sinne des Art. 6 Abs. 1 f DS-GVO) Piwik, eine Open-Source-Software zur statistischen Auswertung der Nutzerzugriffe. Ihre IP-Adresse wird gekürzt, bevor sie gespeichert wird. Piwik verwendet jedoch Cookies, die auf dem Computer der Nutzer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung dieses Onlineangebotes durch die Nutzer ermöglichen. Dabei können aus den verarbeiteten Daten pseudonyme Nutzungsprofile der Nutzer erstellt werden. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieses Onlineangebotes werden auf unserem Server gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Dieser Datenverarbeitung kann nachfolgend widersprochen werden: Sie können sich hier entscheiden, ob in Ihrem Browser ein eindeutiger Webanalyse-Cookie abgelegt werden darf, um dem Betreiber der Website die Erfassung und Analyse verschiedener statistischer Daten zu ermöglichen. Wenn Sie sich dagegen entscheiden möchten, klicken Sie den folgenden Link, um den Piwik-Deaktivierungs-Cookie in Ihrem Browser abzulegen.