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  1. „Wir wollen der Stadt Raum bieten“

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    3 Fragen an Rudolf Fünf. Ein Interview mit Patrick Häussermann.

    Ob Urban Gardening, autofreiere Mobilität oder Architektur. In nahezu jedem Lebensbereich finden sich heutzutage Start-ups, Initiativen und Projekte, bei denen Nachhaltigkeit, nachhaltige Entwicklung und Zukunftsfähigkeit eine große Rolle spielen. In unserem Interview-Format sprechen wir mit Menschen, die sich in unserem Quartier in der Karlsruher Oststadt – und auch darüber hinaus – im Bereich der Nachhaltigkeit engagieren. 

    Patrick Häussermann kommt ursprünglich aus Backnang bei Stuttgart und studierte Architektur in Karlsruhe. Er ist einer der Köpfe hinter dem Experimentierfeld „Rudolf Fünf“ in der Oststadt. Das Projekt des „Future Action Collective“ will zeigen, dass es durchaus möglich ist, nachhaltige und soziale Konzepte zu implementieren. Gleichzeitig entsteht damit ein öffentlicher Ort mit Gemeinschaftsräumen, Co-Working Plätzen und Eventmöglichkeiten. 

    Quelle: Rudolf Fünf

    „Hallo Patrick. Rudolf Fünf versteht sich als Ort des kreativen Prozesses, der kulturellen Produktion und Reflexion sowie des sozialen Miteinanders. Kannst du uns mehr zum Projekt und zur Entstehungsgeschichte erzählen?“

    Der offizielle Startschuss erfolgte 2018. Doch schon seit meines Architektur-Studiums bin für das Thema „nachhaltiges Bauen“ sensibilisiert. Aus vielen Diskussionen, Gesprächen und Experimenten entstand damals das Bedürfnis, etwas zu tun. Die ersten nachhaltigen Ideen von meinen Freunden und mir flossen in die Gebäudeentwürfe unserer Studienzeit ein.

    Nach der Uni arbeitete ich dann zunächst im Büro und lernte dort einiges über die Entwicklung, Planung und Genehmigung von Projekten. Schnell wurde mir klar, dass man sich hier sehr stark in der Rolle eines Dienstleisters wiederfand. Auf die Wünsche der Investor:innen musste geachtet werden, auch wenn man selbst anders vorgehen wollte. Anstatt primär wirtschaftlich zu denken und zu bauen, wollte ich andere Maßstäbe setzen, gerade in Bezug auf Nachhaltigkeit und soziale Interessen. So startete ich das Projekt „Rudolf Fünf“ mit einigen Freunden.

    Quelle: Rudolf Fünf

    Wir machten uns auf die Suche nach Räumlichkeiten. Ein Hinterhof in der Karlsruher Oststadt schien uns der passende Ort für Austausch, Kreativität und Veranstaltungen zu sein. Anschließend haben wir gemeinsam ein Konzept entwickelt.

    „Ressourcenschonende Lösungen sowie nachhaltige Sharing-Konzepte sind euch wichtig. Was bewegt dich und das Projekt?“

    Ökologische Nachhaltigkeit ist für mich besonders wichtig. Allerdings denke ich, dass diese nicht ohne eine Art von sozialer Nachhaltigkeit erfolgreich bestehen kann. Deswegen versucht das Projekt beides zu vereinen. Viele unterschiedliche Menschen, Kenntnisse und Talente treffen im Rudolf Fünf mit eigenen Ideen aufeinander. Meiner Meinung nach ist diese Mischung einfach und schön.

    Unser Baukonzept soll diesen Austausch festigen. Nachhaltigkeit ist hierbei überall ein Leitgedanke.

    Quelle: © malo architektur

    Alle Räume sollen so ressourcenschonend wie möglich gestaltet werden – und das auch in Zukunft. Ausführlichere Informationen zu den Ansätzen und Konzepten des Umbaus findest du hier.

    „Was willst du mit dem Rudolf Fünf noch erreichen?“

    Mit dem jetzigen Projektstand bin ich sehr zufrieden. Ich finde es toll, dass sich bereits neue Ideen und Gemeinschaften durch Rudolf Fünf gebildet haben. Damit hat sich ein essenzieller Wunsch bereits erfüllt. Für mich besteht die nächste Herausforderung darin, das Konzept und das Gebäude auf das nächste Niveau zu bringen.

    Einer der Ergänzungsbausteine dafür ist das Projekt „Polymorphe Räume“, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und vom ITAS wissenschaftlich begleitet wird. Wir wollen hier Räume und deren Ausstattung modular gestalten. Nur das Minimalste ist fest installiert. Trennwände sind leicht demontierbar und das Mobiliar kann schnell umgestellt werden. So können wir einen einzigen Raum platzsparend und für mehrere Zwecke verwenden. Wenn sich die Gesellschaft zukünftig verändert und wir andere Bedürfnisse haben, dann sollten sich auch die räumlichen Infrastrukturen daran anpassen.

    Für die Zukunft wünsche ich mir, dass wir mit dem Rudolf Fünf noch mehr Austausch ankurbeln können. Alle experimentierfreudigen Menschen sollen von dem Projekt erfahren.

    Quelle: Rudolf Fünf

    Genauso wollen wir auch Entwickler:innen und Investor:innen erreichen. Viele nachhaltige Konzepte des Bauens existieren bereits – allerdings ist in der Umsetzung noch Luft nach oben. Hier wollen wir mit Rudolf Fünf ein positives Vorbild sein.

    Vielen Dank für das Gespräch, Patrick. Und weiterhin viel Erfolg!

    Am 25. September 2022 hat Rudolf Fünf gemeinsam mit dem Quartier Zukunft einen Workshop mit Bürger:innen durchgeführt, bei dem eine Menge Ideen und Wünsche für das Projekt Rudolf Fünf gesammelt wurden. Mehr Infos zum Projekt findet ihr auf der Website von Rudolf. 

     

  2. Wie kann eine nachhaltige Transformation unserer Städte aussehen?

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    Infos, Mitmach-Aktionen und Bürger:innen-Befragung zur Nachhaltigkeit: Das MobiLab auf dem Karlsruher Kronenplatz (14.-17. September 2022)

     

    Anlässlich der diesjährigen „Tage der Demokratie“ und der „Fairen Wochen“ findet auf dem Karlsruher Kronenplatz vom 14.-17. September 2022 ein vielfältiges Programm für die Öffentlichkeit statt. Vier Tage lang dreht sich dort alles rund um Nachhaltigkeit, Klimaschutz und gesellschaftliches Engagement. Das Besondere: Die Aktivitäten spielen sich im Umfeld des rollenden Tiny House „MobiLab“ ab.

    Das mobile Partizipationslabor (MobiLab) ist ein einzigartiges Tiny House. Es unterstützt die transdisziplinäre und transformative Forschung, indem es eine Plattform für den Austausch von Wissenschaft und Gesellschaft darstellt. Vom 14.-17. September 2022 macht es Halt auf dem Kronenplatz und kann besichtigt werden. Ihr könnt gerne zu einem offenen Austausch kommen, spontan vorbeischauen, an einem öffentlichen Vortrag oder Workshop teilnehmen oder das bunte Rahmenprogramm erkunden.

    Was ist das „MobiLab“?

    Das MobiLab entstand 2021 als ein mobiles Partizipationslabor in Form eines „Tiny House on Wheels“ durch eine Kooperation des Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel am ITAS und dem KIT-Zentrum Mensch und Technik. Das MobiLab ist eine rollende Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, das zu den Menschen kommt und unterschiedliche Personengruppen zusammenbringt. Sowohl das Konzept als auch die Realisierung als möglichst nachhaltig produziertes, multifunktionales Tiny House ist bislang einzigartig.

    MobiLab bei den Frühlingstagen 2022

    Das MobiLab arbeitet in drei Bereichen, sagt Richard Beecroft, der in der Geschäftsführung beim KIT-Zentrum Mensch und Technik tätig ist:

    „Ein erster Bereich ist die Reallaborforschung, mit der wir Transformationsprozesse vor Ort begleiten und erforschen können, und zwar genau dort, wo sie passieren. Ein zweites Feld ist die Lehre. Bei der transformativen Lehre bereiten wir Studierende darauf vor, in Transformationsprozessen Change Agents zu sein. Und ein weiteres Feld ist die Wissenschaftskommunikation. So können wir mit dem MobiLab zum einen die Arbeiten des KIT in die Öffentlichkeit tragen, zum anderen können wir auch direkt mit der Gesellschaft in den Dialog treten und so erfahren, was für Interessen, Ideen und Bedürfnisse sie haben, die wir in der Wissenschaft aufgreifen sollten.“

    Das MobiLab bringt die Nachhaltigkeitsforschung auf den Kronenplatz

    Direkt im Karlsruher Stadtzentrum können die Bürger:innen zahlreiche Infostände, Führungen, Mappings und Workshops erleben. Die Aktivitäten rund um das MobiLab beschäftigen sich insbesondere mit der Fragestellung „Wie kann eine nachhaltige Transformation unserer Städte und unserer Gesellschaft aussehen? Und wie kann sie gelingen?“

    Menschen sitzen vor dem MobiLab

    Was wird angeboten?

    Zum 4-Tages-Programm „Das MobiLab bei den Tagen der Demokratie 2022“ auf dem Kronenplatz

    • Spaziergang „Was macht Stadt mit uns – was machen wir mit der Stadt?“

    Termin: Mittwoch, 14.09.2022 von 17:00-18:30 Uhr / Treffpunkt ist vor dem MobiLab / Anmeldung an eva.wendeberg@kit.edu 

    Begleite uns auf einen Innenstadtrundgang der besonderen Art. Wir werden bei dem gut einstündigen Spaziergang gemeinsam erfahren und erkunden, wie unsere Verbindung zur Stadt ist, wo wir uns wohlfühlen und wo weniger – was ließe sich daran ändern?

    • Workshop „#ClimateChallenge: Transformatives Engagement für den Klimaschutz“

    Termin: Donnerstag, 15.09.2022, 15:00 bis 17:00 Uhr im MobiLab auf dem Kronenplatz / Anmeldung an markus.szaguhn@kit.edu

    Die fortschreitende Klimakrise erfordert eine tiefgreifende Transformation unserer Gesellschaft. Ein wichtiger Treiber auf dem Weg zur Klimaneutralität ist eine engagierte Zivilgesellschaft. Der Workshop möchte einen Reflexionsraum eröffnen, in dem die Teilnehmenden ihre eigenen Handlungsoptionen in der Transformation entdecken und entfalten können. Ziel des Workshops ist der praxisnahe und theoriegeleitete Einstieg in das sogenannte Handprint-Konzept, sowie die Entwicklung erster Ansätze für eigene Handprint-Aktionen.

    • Selbstexperimente-Generator

    Du möchtest mehr Nachhaltigkeit in deinen Alltag bringen? Dann könnte der Selbstexperimente-Generator genau das richtige für dich sein. Ob im Bereich „Wohnen“, „Mobilität“ oder „Konsum“, der Generator hilft dir dabei, eine nachhaltigere Lebensweise zu entwickeln, die genau zu dir und deinem Lebensstil passt.  

    • Stationenlauf „Wandelweg“ 

    Von Kopf über Fuß bis hin zum Herzen: um eine wirklich nachhaltige Transformation zu bewirken und zu erleben, sind all unsere Sinne gefragt. Der Wandelweg ist ein Stationenlauf, der diese Ganzheitlichkeit ins Zentrum rückt. Denn neben der rationalen Begründung (Kopf) spielen auch die Fähigkeiten zur Veränderung (Hand), zur Reduktion des eigenen Fußabdrucks (Fuß) sowie Gefühle (Herz) eine wichtige Rolle.

    • Xtopien – ein Gedankenexperiment

    Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Welche Zukunftsvorstellungen gibt es? Welche Techniken, Materialien und Herausforderungen werden uns umgeben? Wir laden zum Gedankenexperiment ein: Überlege mit uns, wie die Arbeit von morgen aussehen könnte! Wenn du Lust auf einen kreativen und experimentellen Prozess hast, dann entwickle mit uns eine Xtopie der Arbeit. Sogenannte Xtopien vereinen positive Zukünfte (Utopien) und negative Zukunftsvorstellungen (Dystopien) miteinander. Mehr zu Xtopien erfahren 

    • „Hitze in der Stadt“ – Befragung zur Klimafolgen-Anpassung 

    Dieser Sommer war heiß. Sehr heiß. Um mit den kommenden Sommern umzugehen, müssen wir eine Resilienz gegen den Klimawandel entwickeln. Dazu brauchen wir das Wissen der Bürger:innen und das heißt – wir brauchen Dich! Wie können wir Karlsruhe anpassungsfähiger an Hitzewellen machen? Welche Orte sind kühle Stellen und an welchen hitzeanfälligen Orten ist eine Transformation erforderlich?

  3. Mach mit, park dein Sofa!

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    Der Park(ing) Day 2022 bringt wieder mehr Leben in die Stadt

     

    Am Freitag, 16. September 2022 ist es wieder soweit. Zum internationalen Park(ing) Day verwandeln sich öffentliche Parkplätze zu Freiluftwohnzimmern, Musikbühnen und Spielflächen. Ziel dieses internationalen Aktionstages ist es, die Städte wieder lebenswerter zu machen. Denn ein Großteil der öffentlichen Flächen wird im Alltag von parkenden Autos belegt. Dort, wo sonst die Autos parken, entstehen am Park(ing) Day viele neue Orte der Begegnung, Freizeit und Erholung.

    Mehr Platz für die Menschen in der Stadt

    In diesem Jahr lautet das Motto „Mach mit, park dein Sofa!“ Natürlich sind auch wir vom Quartier Zukunft wieder mit dabei – in der Karlsruher Oststadt.

    Wo genau? Ihr findet uns in der Georg-Friedrich-Straße 19-21, in der Nähe der Eisdiele Cassata und der Lutherkirche. Von Solarmodulen, über Parkletts, bis hin zu Lastenrädern – hier geben wir euch spannende Einblicke in unsere Reallaborforschung. Wir freuen uns, wenn ihr uns besuchen kommt oder wenn ihr mit einer eigenen Aktion vertreten seid!

    Hier kannst du alle Aktivitäten in Karlsruhe einsehen (Stand 24.08.2022):

    Flyer-ParkingDay2022

     

    Jährlich am dritten Freitag im September ist Park(ing) Day

    Letztes Jahr war das Engagement der Karlsruher:innen besonders groß. Beispielsweise sind in der Karlsruher Südstadt entlang der Marienstraße zahlreiche Außenwohnzimmer, Flohmärkte und Musikbühnen entstanden. Hier kannst du dir einige Impressionen ansehen.

    Du hast Lust bekommen selbst eine Aktion zu planen? Viel Aufwand gehört nicht dazu. Ein paar Decken, Pflanzen und Sitzgelegenheiten machen schon einen riesigen Unterschied. Darüber hinaus ist natürlich alles möglich. Die Gestaltung der Fläche bleibt euch überlassen. Hier könnt ihre eure Aktion anmelden.

    Fragen zu den Aktivitäten in der Oststadt kann Sarah Meyer unter sarah.meyer@kit.edu beantworten.

  4. Praktikant:in für unser Reallaborprojekt KARLA gesucht (w/m/d)

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    Für das Projekt Karlsruher Reallabor Nachhaltiger Klimaschutz (kurz KARLA) suchen wir eine Praktikantin/einen Praktikanten zur Unterstützung des Teams im Projektalltag am KIT.


    Mit unserem Projekt KARLA wollen wir Klimaschutz in Karlsruhe voranbringen. 
    Ziel des „Karlsruher Reallabor nachhaltiger Klimaschutz“ ist es, nachhaltigen Klimaschutz zu erforschen und gemeinsam mit dem KIT, der Stadt Karlsruhe und weiteren Partnern zu erproben. Als Reallaborprojekt möchten wir Wandel gestalten, ins Handeln kommen und einzelne Klimaschutzmaßnahmen mit Transformationsexperimenten in Karlsruhe testen. Die Transformationsexperimente gehen vom Klimaschonenden beruflichen Reisen, über Nachhaltigen Klimaschutz im Bauwesen, Fachkräfte für den Klimaschutz über Klimafreundliche Kantinen bis hin zu Automobilfreiere Mobilität. Mehr Informationen sind auf der ProjektWebsite zu finden: https://www.reallaborkarla.de/


    Gesucht wird eine Person, die uns sowohl in übergreifenden Projekttätigkeiten als auch in den einzelnen Transformationsexperimenten unterstützen kann.

    Der Praktikumsplatz ist ab Oktober für drei Monate zu vergeben.

    Aufgabenschwerpunkte

    • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit (Website, Newsletter, Instagram usw.)
    • Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen (bspw. Vernetzungstreffen, Future Bowl, Workshops etc.)
    • Recherche und kleinere Datenerhebungen
    • Allgemeine organisatorische Unterstützung (z.B. Protokolle verfassen, Terminumfragen usw.)


    Allgemeine
    Anforderungen

    • persönliches Interesse an Nachhaltiger Entwicklung, insbesondere Klimawandel und Klimaschutz
    • eigenständige, zuverlässige, anpackende und strukturierte Arbeitsweise
    • sicherer Umgang mit Microsoft Office, PowerPoint, Excel
    • gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

    Wünschenswert sind

    • Einschlägiger Bachelor oder einschlägiges Vordiplom
    • Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (digital/analog)
    • Erfahrungen im Umgang mit Bildbearbeitungs und Gestaltungsprogrammen (InDesign, Illustrator, Photoshop)
    • Erfahrungen im Umgang mit Umfragetools (z.B. SoSciSurvey, Mentimeter…)

    Wir bieten eine offene Arbeitsatmosphäre in einem jungen Team mit flachen Hierarchien, einen kreativen und selbstständigen Gestaltungsraum und die aktive Mitarbeit in der inter und transdisziplinären Projektarbeit.
    Arbeitsort
    e sind das ITAS in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.
    Die Tätigkeit wird nach dem üblichen
    Praktikumssatz des KIT vergütet. ACHTUNG: Studierende des KIT erhalten leider keine Vergütung.

     
    Wir freuen uns auf Ihre Kurzbewerbung mit Motivationsschreiben und Lebenslauf. Sende diese per Mail bis zum 07.09.2022 an: marius.albiez1@kit.edu & eva.wendeberg@kit.edu

    Rückfragen zum Praktikum bitte ebenfalls an die beiden richten. Wir freuen uns auf die Bewerbung!

  5. „Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Stichwort sein, es muss verinnerlicht werden.“

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    Nicht alle Tage erlebt unser Zukunftsraum einen so besonderen, lebendigen und prominenten Besuch. Im Mai war der Wissenschaftsjournalist und langjährige Fernsehmoderator Jean Pütz, insbesondere bekannt aus der TV-Sendung „Hobbythek“, bei uns zu Gast im Quartier Zukunft. Mit Wissenschaftlerinnen und Studierenden vom KIT sprach er über die Energieversorgung der Zukunft, über die Macht der Experimente und über die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation.

    Damit unsere Kinder und Kindeskinder dieselben Chancen haben wie wir, ist Nachhaltigkeit heute so wichtig wie nie, sagte der Journalist, Physiker und Aktivist Jean Pütz und trifft damit auch den Kern der Quartier Zukunft Philosophie. Bei einem spannenden und humorvollen Fachgespräch in unserem Zukunftsraum mit Wissenschaftlerinnen und Studierenden wollte er Anregungen geben, diskutieren und auch vermitteln. Denn selbst mit seinen 85 Jahren und nach unzähligen TV-Auftritten und Büchern ist er längst noch nicht müde über Naturgesetze, Klimakrise und ihre Hoffnungsträger zu sprechen.

    Sich über aktuelle Geschehnisse, neue Entwicklungen und visionäre Gedanken auszutauschen, ist enorm wichtig, inspirierend und manchmal sogar wegbereitend. Dies gilt auch für unsere Arbeit in der Reallaborforschung. Aus diesem Grund waren wir über den Austausch mit dem erfahrenen Wissenschaftsjournalisten sehr dankbar.

    Seit der Gründung des Reallabors Quartier Zukunft in 2012 wird bei unserer Arbeit Wissenschaft und Gesellschaft stark miteinander vereint, um gemeinsam mit verschiedenen Akteuren zu erproben und zu erforschen, wie in einem Stadtquartier eine Kultur der Nachhaltigkeit entstehen und gelebt werden kann. Hierbei spielen besonders bürgernahe Projekte, Experimente und ein regelmäßiger Dialog eine entscheidende Rolle und sie tragen zum Erfolg bei. In unserem Reallabor sind das beispielsweise Aktionen wie ein Kleidertausch, eine Pflanzentauschbörse, ein Lastenrad-Verleih, ein Bürgerdialog und die Begleitung bei Selbstexperimenten.   

    Natürlich darf hierbei auch die Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen an die Bevölkerung nicht zu kurz kommen. Sei es über den persönlichen Austausch mit Bürgerinnen, Politikern oder Ministerien, oder über öffentliche Kanäle, wie beispielsweise unsere Website, Social Media oder einen Podcast. Denn wir freuen uns, wenn unsere Arbeit im Reallabor von der Öffentlichkeit wahrgenommen und wertgeschätzt wird.

    Anbindung an die Realität schafft Zukunft

    Das „Konzept Reallabor“ wird von Pütz genauso gelobt und unterstützt, wie unsere praktische Arbeit im Quartier Zukunft. Seiner Meinung nach können wir die Klimakrise nur dann in den Griff bekommen, wenn es in unserem Tun eine klare Anbindung an die Realität gibt und genau diesen transdisziplinären Ansatz verfolgen wir auch im Quartier Zukunft. Zivilgesellschaft und Bürgerschaft bilden eine wichtige Säule unserer Arbeit. Wir alle übernehmen Verantwortung für die kommenden Generationen, gestalten Zukunft und bilden Kristallisationspunkte eines „neuen Gesellschaftsvertrags“ (WBGU 2011). Partizipativ und kooperativ Transformationsprozesse anzustoßen und wissenschaftliche wie gesellschaftliche Lernprozesse zu verstetigen sind wesentliche Ziele unserer Reallaborarbeit.

    So gehören auch verschiedene Experimente zur Anbindung an die Realität.

    – Wie können wir nachhaltiger Leben?

    – Wie bewegen wir uns zukünftig durch unsere Städte?

    – Wie können wir uns klimafreundlich ernähren?

    Um das herauszufinden, experimentieren wir zusammen mit der Bevölkerung. Denn wir wollen herausfinden, was realistisch umsetzbar ist. Pütz will die Experimentierfreudigkeit, besonders in Schulen, noch stärken. Er sagt: „Nachhaltigkeit darf nicht nur ein Stichwort sein, es muss verinnerlicht werden.“ Diese Verinnerlichung könne gut durch praktische Experimente geschehen. Denn Experimente führten dazu, Dinge persönlich erlebbar zu machen und sie somit noch besser zu begreifen.

    Wenn wir eine Nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft erreichen wollen, dann sind Reallabore ein guter Weg. Wir bedanken uns bei Jean Pütz für den spannenden und inspirierenden Austausch. Und auch dafür, dass bei all der Ernsthaftigkeit des Themas auch der Spaß nicht zu kurz kam 😉

    Du willst noch mehr darüber erfahren, was in einem Reallabor passiert? Dann schau mal hier https://www.quartierzukunft.de/quartier-zukunft/reallabor/

  6. Wie gestalten wir eine lebenswerte Zukunft?

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    Unser Reallabor-Exponat auf Tour an Bord der „MS Wissenschaft“ – Noch bis zum 16.09.2022 zu besichtigen

    Was ist ein Reallabor? Welche Aktivitäten werden dort durchgeführt und welche Themen werden behandelt? Wer macht dabei mit? Diese und weitere Fragen wollen wir mit unserem Exponat „Wie gestalten wir eine lebenswerte Zukunft?“ beantworten. Auf neun quadratischen Holztafeln stellen wir einzelne Projekte und Formate vor, die seit 2012 in Karlsruhe durchgeführt wurden und auch noch werden. 

    Herzstück des Exponats ist der sogenannte „Selbstexperimente-Generator“. Er hilft Besucher*innen dabei, ein individuelles Selbstexperiment für eine nachhaltigere Lebensweise zu erstellen. Die Besucher*innen können aus insgesamt fünf verschiedenen Handlungsfeldern wählen, wie beispielsweise „Wohnen“, „Mobilität“ oder „Konsum“.  Zudem kann noch ausgewählt werden, wie das Experiment ablaufen soll, welche Ziele verfolgt werden und wer an dem Selbstexperiment noch teilnehmen soll. All dies können die Besucher*innen dann auf einer Postkarte verewigen und zuhause für einen selbst festgelegten Zeitraum ausprobieren.

    Experimentieren im Reallabor für eine nachhaltige Entwicklung

    Lösungen für viele komplexe Krisen unserer Zeit können wir nur gemeinsam finden. Dafür benötigen wir neben der Wissenschaft auch die Erfahrung und das Wissen von Bürgerinnen und Bürgern, sowie ihre aktive Mitgestaltung. In Reallaboren forschen und gestalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit den Menschen vor Ort. Dies kann ganz unterschiedliche Themen betreffen: Konsumverhalten oder Klimaschutz, soziales Miteinander oder wie ein zukunftsfähiges Leben im eigenen Dorf oder Stadtquartier aussehen und gestaltet werden kann. Egal, ob Studierende, Bürgermeisterin, Rentner oder Unternehmerin – jeder und jede kann sich beteiligen. So können tragfähige Lösungen für gesellschaftlichen Wandel gefunden werden. Reallabore, wie zum Beispiel unser Quartier Zukunft, bieten dabei den Rahmen, um von- und miteinander zu lernen und gemeinsam aktiv zu werden.

    Das Wissenschaftsschiff „MS Wissenschaft“ ist ein Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und eine zentrale Maßnahme des Wissenschaftsjahres, das 2022 unter dem Thema „Nachgefragt! #MeineFragefürdieWissenschaft“ steht.

    Noch bis Mitte September 2022 wird die Ausstellung auf dem ehemaligen Binnenfrachtschiff zu sehen sein. Unser Exponat könnt ihr beispielsweise besuchen in: 

    • Mannheim vom 19.08. – 22.08.2022 oder in
    • Heidelberg vom 01.09. – 04.09.2022

    Alle Stationen der MS Wissenschaft hier: https://ms-wissenschaft.de/de/ausstellung/tour-2022  

    Auf spielerische Art und Weise mehr Klimaschutz in den Alltag bringen und Selbstexperiment starten

    Du bist neugierig geworden und möchtest noch mehr über Selbstexperimente herausfinden? Hier auf der Seite von Klimaschutz gemeinsam wagen! erfährst du, wie sich die Selbstexperimente ganz einfach in den Alltag integrieren lassen. 

    Wir freuen uns, wenn viele Interessierte bei einem Selbstexperiment mitmachen wollen. Ihr habt bereits ein Selbstexperiment gemacht? Dann dürft ihr uns gerne von euren Erfahrungen berichten. Schreibt uns einfach eine Nachricht unter info@quartierzukunft.de.

    Alle Bilder: Ilja C. Hendel, Wissenschaft im Dialog

  7. Wir feiern zwei Jahre Podcast „Labor Zukunft“

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    In unserem Podcast Labor Zukunft – Forschung ohne Kittel geben wir jetzt schon in mehr als 20 Folgen Einblicke in unsere Forschung und Praxis zu einem guten und nachhaltigen Leben in Karlsruhe. Wir entdecken mit euch zusammen Transformationsprozesse vor Ort, geben einen Überblick über unsere Arbeit und stellen euch weitere Projekte und Initiativen vor, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen. Dabei zeigen wir: Angewandt forschen ohne Kittel oder Schutzbrille, mitten im wirklichen Leben, das geht!

    Unser monatlicher Podcast ist eine Kooperation von Quartier Zukunft und dem Campusradio Karlsruhe und bietet Einblicke in die transdisziplinäre Arbeit rund um unser Reallabor Quartier Zukunft sowie die Nachhaltigkeitsforschung. Auch Gastbeiträge über andere spannende Initiativen und Projekte sind dabei. In den Folgen werden neue Projekte vorgestellt, Transformationsprozesse vor Ort entdeckt oder wissenschaftliche Expertinnen und Experten sowie Praxisakteure zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen befragt, manchmal auch alles zusammen. Unser Podcast will Denkanstöße liefern und praxisnah zeigen, wie alle mithelfen können, die eigene Stadt zukunftsfähig(er) zu machen.

    Nach knapp zwei Jahren Podcast ist es Zeit, das gehörte Revue passieren zu lassen. Was haben wir bereits kennengelernt, wohin hat uns der Podcast schon mitgenommen?

    Die ersten Schritte von Labor Zukunft

    In der ersten Folge „Quartier Zukunft und Nachhaltigkeit“ ging es los mit einer kleinen Vorstellungsrunde. Was ist das Quartier Zukunft überhaupt? Wir nehmen euch mit ins Quartier, zeigen euch den Zukunftsraum und sprechen über Nachhaltigkeit. Das Thema Nachhaltigkeit nehmen wir dann auch in der zweiten Folge, „Nachhaltigkeit – Konzept für ein besseres Morgen“ genauer unter die Lupe, treffen uns mit Expertinnen und Experten und feiern eine Kleidertauschparty, bei der Nachhaltigkeit gelebt und umgesetzt wird.

    In unserer „Energiewende für alle!“ dreht sich dann alles um die Energiewende und vor allem darum, die Energiewende nachhaltig zu gestalten. Im Fokus steht dabei unser Projekt Energietransformation im Dialog.

    Wenn ihr euch schonmal gefragt habt, was eigentlich ein Reallabor ist, seid ihr in Folge vier „Reallabore für eine nachhaltigere Zukunft“ genau richtig. Wir stellen hier das Konzept vor und holen Forscher*Innen vors Mikro, die von Anfang an dabei waren.

    Einblicke in unsere Projekte

    Im Sommersemester 2020 wurden wir von Studierenden des Studiengangs Wissenschaft – Medien – Kommunikation des KIT unterstützt, die mit uns gemeinsam im Zuge ihres ein Audiowerkstatt-Seminars hatten mehrere Folgen produziert haben. Wie sich das anhört? Etwa so: Raus aus der Stadt, rein in den Garten – habt ihr schonmal etwas von naturnahem Gärtnern gehört? Im Rahmen unserer Kampagne „Naturnah gärtnern – Für Mensch, Tier und Klima“ des Projektes GrüneLunge nehmen Studierende etwa das Thema naturnahes Grün in der Stadt genauer in den Fokus („Naturnahes Gärtnern – Was Mensch, Tier und Klima gut tut!“). Vielleicht bekommst ja auch du Lust, mal wieder ein bisschen zu gärtnern?

    Mit einer Freizeitbeschäftigung geht es dann auch direkt weiter: am Spieleabend nicht nur Spaß haben, sondern auch noch etwas lernen – das ist der Gedanke von „Serious Gaming-Nachhaltigkeit Spielend leicht lernen„. Wir zeigen, wie diese Art des Gesellschaftsspiels auch in der Forschung eingesetzt werden kann, etwa als Werkzeug der Szenariomethode.

    In der nächsten Doppelfolge dreht sich dann alles um den Klimaschutz. Im ersten Teil schauen wir hinter die Kulissen unseres Projektes Klimaschutz gemeinsam wagen! und bekommen Tipps von Klimacoaches, wie man Klimaschutz auch im Alltag ganz einfach umsetzen kann. In Teil zwei werfen die Studierenden einen genaueren Blick auf die Nachhaltigkeits-Selbstexperimente, die im Zuge des Projekts angeboten und durchgeführt werden.

    Schonmal etwas vom Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) gehört? In der Weihnachstfolge 2020 werfen wir in „Das Karlsruher Transformationszentrum: Mehr Raum für Nachhaltigkeit“ einen Blick auf unsere Visionen des KAT und betrachten, wie es mit dem Quartier Zukunft verknüpft ist. Den Bildungsaspekt nehmen wir dabei genauer unter die Lupe. genauer unter die Lupe. Die Folge spiegelt den aktuellen Planungsstand wieder, wie das KAT nun wirklich aussieht, könnt ihr hier sehen.

    Wir feiern die 10. Folge und ein Jahr Podcast

    In unserer Jubiläumsfolge nehmen wir euch Anfang 2021 mit zu den Frühlingstagen der Nachhaltigkeit, die jedes Jahr vom KIT ausgerichtet werden. Hier werden viele Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit beantwortet und viele spannende Workshops angeboten.

    Im Fokus der nächsten Folge „Wasser, Klima und Gerechtigkeit“ steht dann eine Ressource, der wir um Alltag meistens kaum Beachtung schenken: Wasser. Wir erkennen, wie viel die Nutzung von Leitungswasser als Trinkwasser zum Klimaschutz beitragen kann, sprechen mit a tip:tap, die das Wasserquartier in Karlsruhe voranbringen und mit Vertreter*Innen von Viva con Agua.

    Weiter geht es dann mit dem Thema Solarenergie. Wir stellen Projekte vor und gehen der Frage nach, welche Möglichkeiten Photovoltaik für die Energiewende bietet. Auch in Folge 13, „Sonnenstrom das kannst du auch!, bleiben wir beim Thema Energie: in einer englischen Sonderfolge sprechen mit der US Wissenschaftlerin Jenny Stephens über das Thema Energiegerechtigkeit für alle und klären die Frage, wie Sozialwissenschaften und Politik mit Wissenschaft und Technik verknüpft werden müssen. Neugierig geworden? Dann hört rein in „Diversifing power – wie ist das möglich?„!

    Du willst wissen, was man unter personaler Nachhaltigkeit versteht? Auch dieses Thema haben wir unter die Lupe genommen! In „Personale Nachhaltigkeit – eine achtsame Perspektive“ wird auf aus einer ganz persönlichen Perspektive auf Prozesse eingegangen, die in zwischenmenschlichen Beziehungen oder im Menschen selbst ablaufen und es kommen einige Teammitglieder zu Wort.

    In Folge 15 wird’s (R)evoltunionär! Wie sieht die Zukunft der Mobilität aus? Wie kann Straßenraum anders genutzt werden? was ist eigentlich ein Parking Day? In „(R)evolution Mobilität“ sprechen wir mit einem Experten des Instituts für Verkehrswesen, stellen euch die Ergebnisse einer Befragung in der Oststadt vor und besuchen den Park(ing)Day vor Ort. Vom Parking Day in der Oststadt geht es dann in der nächsten Folge „Komm ins Stadtviertel KAmpus“ direkt weiter auf den KIT-Campus Süd, der das Herzstück des Unilebens am KIT bildet. Wie gut sind die Stadt und der Campus verknüpft? Welche Synergieeffekte ergeben sich daraus? Welche Verbindungen bestehen zwischen Wissens- und Stadtgesellschaft? Die Antworten darauf liefert uns unsere Interviewpartnerin Hanna Jäger, die dazu ihre Doktorarbeit schreibt, sowie engagierte Studierende ihres Seminars Campus in der Stadt: #Elfenbeinturm oder #Stadtviertel?!

    Blick in die Zukunft und Nachhaltigkeit im Alltag

    Im Herbst 2021 nehmen wir euch in zwei Folgen mit in die Zukunft. In dem von uns organisierten Kreativwettbewerb FutureFiction gingen haben wir junge Menschen gefragt, wie eine positive, nachhaltige Zukunft in zehn bis zwanzig  Jahren aussehen könnte. Die Antworten der Gewinnerinnen und ihre Zukunftsutopien sind in den beiden Folgen „Geschichten für die Zukunft I + II“ zu hören.

    Zurück in der Realität, statten wir dem ReparaturCafé Karlsruhe in der Folge „reparieren statt neu produzieren“ einen Besuch ab. Das ReparaturCafé hat sich der Aufgabe verschrieben, kaputte Gegenstände gemeinsam mit Besuchenden wieder instand zu setzen und somit unnötige Entsorgungen zu vermeiden. Wir finden: Ein Besuch lohnt sich definitiv. 

    Ein ähnliches Konzept verfolgt auch das leih.lokal in Karlsruhe, das wir in Folge 20 vorstellen. Sharing is caring – und bietet eine tolle Möglichkeit, etwas für den eigenen Geldbeutel und nebenher auch noch für die Umwelt zu tun. Wir sprechen mit den Betreibern über die Ziele und Ideale des Projektes und probieren das Ausleihen auch selbst mal aus.

    Nach diesen eher alltagsnahen Umsetzungen von Nachhaltigkeit wird es in der nächsten Folge nochmal theoretischer: In „Nachhaltig studieren“ stellen wir das Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung vor, das vom ZAK / Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am KIT angeboten wird.

    Und dann geht es auch schon wieder zurück in den Alltag. Wir finden in „Einkaufen – einmal nachhaltig bitte!“ für euch heraus, wie man seinen Lebensmitteleinkauf besonders nachhaltig gestaltet.

    Und weil das ziemlich hungrig macht, dreht sich in der nächsten Folge, die am 31. Mai erscheinen wird, alles um die nachhaltige Mittagspause. Du hast mittags nur wenig Zeit und schaffst es nicht zu kochen? Dann hör doch mal rein, was für Möglichkeiten wir entdeckt haben!

    Und das war noch nicht alles: Wir freuen uns, auch in Zukunft viele spannende Folgen produzieren und mit euch teilen zu dürfen!

    Im Juli stellen wir euch etwa unser Projekt „Karlsruher Reallabor nachhaltiger Klimaschutz“ (KARLA) und dessen Transformationsexperimente vor. Hört rein!

    Neugierig geworden? Jeden letzten Dienstag im Monat erscheint eine neue Folge, live on air um 20 Uhr auf 104,8 UkW oder im Stream des Campusradio Karlsruhe. Danach sind alle Folgen auf Spotify und in der Campusradio Mediathek abrufbar.

    Wenn du Anregungen oder Fragen zum Podcast hast, wende dich gerne an: helena.trenks@kit.edu

    Labor Zukunft ist eine Kooperation von Quartier Zukunft und dem Campusradio Karlsruhe.


  8. einBLICKE 04/22 | Frühlingstage, Pflanzentausch, KAT und mehr

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    Willkommen zu einer neuen Ausgabe von einBLICKE!

    Ein bunter Frühling steht vor der Tür und mit ihm viele Neuigkeiten aus dem Quartier Zukunft. Bei uns hat sich mal wieder einiges getan und wie immer freuen wir uns, euch auf dem Laufendem zu halten.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    Pflanzentauschbörse im Zukunftsraum

    Am Sonntag, den 8. Mai findet von 14-17 Uhr im Zukunftsraum nach zweijähriger Coronapause endlich wieder eine Pflanzentauschbörse statt!

    Die Vielfalt der Natur in den eigenen Garten bringen und das auch anderen ermöglichen, sich austauschen und vernetzten – das ist das Ziel der Pflanzentauschbörse. Ableger, Setzlinge und Samen können hier verschenkt oder getauscht werden. Zusätzlich wird es einen kleinen Gartenflohmarktbereich geben, in dem alles Rund um den Garten, etwa Fachliteratur Töpfe oder Werkzeug neue Besitzer finden kann.

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    Tagung: Reallabore in der Transformation

    Am 02. und 03. Juni 2022 findet die Tagung „Nachhaltig wirken – Reallabore in der Transformation“ in Karlsruhe statt. Nach knapp zehn Jahren Reallabor-Forschung, beleuchtet sie Fragen, wie zum Beispiel, wo stehen wir heute? Welche konzeptionellen oder methodischen Fragen gibt es? Erfahrungen aus der Wissenschaft und der Praxis stehen dabei im Fokus.
    Neben Vorträgen werden auch Workshops und ein Transformationsatelier als ständige Ausstellung angeboten. Weitere Informationen kannst du auf der Seite vom ITAS finden.

     

     
    Quartier Zukunft nun auch auf Instagram!
     
     Quartier Zukunft und Klimaschutz gemeinsam wagen haben sich am Valentinstag zusammengetan. Quartier Zukunft hat den Instagram Account des KiA-Projekts übernommen und ist ab sofort auf Instagram aktiv.

    Du findest uns unter quartier_zukunft.
    Dort findest du jede Woche Neuigkeiten aus der Nachhaltigkeitssphäre, praktische Alltagstipps und du wirst über anstehende Veranstaltungen in Karlsruhe, Deutschland oder international informiert.
    Weiterhin sind wir wie gehabt auf Twitter und Facebook aktiv. Wenn du nichts verpassen willst, dann schau auf unseren Kanälen oder der Webseite vorbei und ab sofort auch auf Instagram.

     

     FutureFiction – ein Online-Buch ist geplant

     

    Abschließend zum FutureFiction Kreativwettbewerb wird voraussichtlich im Frühjahr  ein Online-Buch mit allen Beiträgen erscheinen. Alle Texte und Videos über eine positive, nachhaltige Zukunft können dann digital gelesen und angeschaut werden.
    Wer eine kleine Auszeit braucht und in utopische Zukunftsvorstellungen über Magnetschwebebahnen, Zeitkapseln und Zeppeline abtauchen möchte, sollte unbedingt mal reinschauen.

     

     
     Die Frühlingstage der Nachhaltigkeit am KIT

     

    Vom 28. – 31. März 2022 fanden im Rahmen der Frühlingstage der Nachhaltigkeit am KIT wieder Vorträge, Workshops und Exkursionen zu Nachhaltigkeit und Wissenschaft statt.
    Was verbirgt sich hinter den Begriffen Nachhaltige Entwicklung und Nachhaltigkeitsforschung? Was kann Wissenschaft zur ökologischen, sozialen und technischen Transformation beitragen?

    Diese Fragen und mehr wurden beantwortet.

     

    MobiLab: Projektideen von Studierenden

    Das Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung des ZAK bot im Wintersemester 2021/22 das transdisziplinäre Projektseminar „Klimaschutz partizipativ – Konzeptentwicklung für die Nutzung des Mobilen Partizipationslabors“ an. Studierende wurden mit dem MobiLab vertraut gemacht und entwickelten daraufhin Ideen, wie man Klimaschutz in die Gesellschaft bringen kann.
    Vier Gruppen erarbeiteten Konzepte in den Bereichen Solarfachkräfte, nachhaltige Baustoffe, Energieeffizienzoptimierung von Gebäuden und nachhaltige Ernährung. Die Konzepte werden unter anderem bei den Frühlingstagen der Nachhaltigkeit vorgestellt.

     

    Karlsruher Transformationszentrum gegründet!

    Am 02.02.2022 wurde das Karlsruher Transformationszentrum für Nachhaltigkeit und Kulturwandel (KAT) ins Leben gerufen. Wir gratulieren ganz herzlich! Nach langer Planungszeit ist das ein großer Schritt für uns, denn das KAT wird unserem Reallabor Quartier Zukunft ein neues Dach geben.
    Mehr Infos findest du in unserem neuen Blogartikel.
    Was das Karlsruher Transformationszentrum alles vorhat, kannst du hier in voller Länge nachlesen.

     

    Labor Zukunft – Neue Podcastfolgen

    Hört doch mal in die neuen Folgen des Labor Zukunft-Podcast rein:

    Wie umsetzbar ist nachhaltiges Einkaufen? Ist ein Studium zur nachhaltigen Entwicklung das richtige für mich? Müssen wir jeden Gegenstand neu kaufen und besitzen, um ihn nutzen zu können?

    Ob „Einkaufen – einmal nachhaltig bitte!„, „Nachhaltigkeit studieren“ oder „Leihläden – Nutzen statt Besitzen„: beim Labor Zukunft Podcats ist für jeden etwas dabei.

         

    Kurzfilm über das Quartier Zukunft

    Letztes Jahr verlieh uns die Gips-Schüle Stiftung den Joachim-Reutter Preis für soziale Innovation! Wir freuen uns riesig! Im Zuge dessen ist auch ein toller Kurzfilm über unser Projekt entstanden. Schaut gerne mal rein!
       
       
         
  9. Podcast Labor Zukunft – Forschung ohne Kittel

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    Angewandt forschen ohne Kittel oder Schutzbrille, mitten drin im wirklichen Leben, geht das? Und ob! Seit 2012 erforscht das  Quartier Zukunft-Team gemeinsam mit Bürger*innen wie die nachhaltige Stadt der Zukunft gestaltet sein könnte. Wie können wir heute gut leben und dabei Mitwelt, Umwelt und Nachwelt achten?

    In unserem Podcast „Labor Zukunft – Forschung ohne Kittel“ geben wir Einblicke in unsere Forschung und Praxis zu einem guten und nachhaltigen Leben in Karlsruhe. Wir entdecken mit euch zusammen Transformationsprozesse vor Ort, geben Einblicke in unsere Arbeit und stellen euch weitere Projekte und Initiativen vor, die sich für eine nachhaltige Zukunft einsetzen.

    Im Quartier Zukunft geht es darum Wissenschaft und Gesellschaft zusammenzubringen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Hier passiert Forschung außerhalb des Elfenbeinturms, mitten drin im wirklichen Leben. Der Podcast bietet in diesem Sinne Einblick in die transdisziplinäre Arbeit rund um das Reallabor. Monatlich werden den Hörer*innen neue Projekte vorgestellt, Transformationsprozesse vor Ort entdeckt und wissenschaftliche Expert*innen sowie Praxisakteure zu aktuellen Nachhaltigkeitsthemen befragt. Der Podcast will Denkanstöße liefern und praxisnah zeigen, wie alle mithelfen können, die eigene Stadt zukunftsfähig(er) zu machen.

    Jeden letzten Dienstag/Monat erscheint eine neue Folge, live um 20 Uhr auf 104,8 UkW oder im Stream des Campusradio Karlsruhe.

    Danach auf Spotify und in der Campusradio Mediathek abrufbar.

    Wenn du Anregungen oder Fragen zum podcast hast, wende dich an: helena.trenks@kit.edu

    Labor Zukunft ist eine Kooperation von Quartier Zukunft und dem Campusradio Karlsruhe.

  10. Wir freuen uns über den Joachim-Reutter Preis!

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    Es gibt tolle Nachrichten! Für unsere Arbeit im Quartier Zukunft hat uns die Gips-Schüle Stiftung den Joachim-Reutter Preis für soziale Innovation ausgezeichnet. Wir freuen uns riesig! 

    Wie können wir heute und morgen gut leben – und dabei Mitwelt, Umwelt und Nachwelt achten? Diese Frage steht im Mittelpunkt unserer Arbeit im Quartier Zukunft. Seit fast einem Jahrzehnt suchen und erforschen wir gemeinsam gemeinsam mit euch, den Bürgerinnen und Bürgern aus Karlsruhe, darauf Antworten.

    Durch die vielfältigen Partizipationsmöglichkeiten in unserem Reallabor wollen wir als Schnittstelle zwischen Gesellschaft und Wissenschaft fungieren und Raum schaffen für Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeits-Experimente im Alltag. Unser Ansatz ist nicht alltäglich in der deutschen Forschungslandschaft. Umso mehr freuen wir uns über die Anerkennung die uns mit diesem Preis für unsere Vorreiterrolle im Bereich der Reallabore zuteil wurde.

    Im Vorfeld der Preisverleihung ist auch dieser tolle Kurzfilm über das Quartier Zukunft entstanden:

    Preisgeld unterstützt unsere Forschungs-, Praxis- und Bildungsziele 

    Der Sonderpreis für soziale Innovationen der Stuttgarter Gips-Schüle-Stiftung wird alle zwei Jahre verliehen und ist dieses Jahr zu Ehren Joachim-Reutters benannt.

    An 19. Oktober 2021 war es dann soweit, im Friedrichsbau Varieté in Stuttgart wurde uns im Rahmen einer Gala die Auszeichnung verliehen. Sie ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert. Dieses möchte wir nutzen, um gleichermaßen die Forschungs-, Praxis- und Bildungsziele unserer Projekte zu fördern.

    Konkret sollen etwa Gastaufenthalte von an Nachhaltigkeitsthemen interessierten Forschenden aus dem Ausland unterstützt werden. Auch die Entwicklung transdisziplinärer Methodensets ist geplant, mit denen wir die Erfahrungen aus unserem Reallabor auch in die Arbeit von Unternehmen und Kommunen einfließen lassen können. 

    Wir möchten uns ganz herzlich bei euch, allen Gruppen und unseren Projektpartnerinnen und -Partnern bedanken, die den „Transformations-Weg“ in den letzten Jahren mit uns gegangen sind. Wir hoffen auf ein weiteres erfolgreiches Jahrzehnt zusammen, in dem wir Nachhaltigkeit in Karlsruhe und darüber hinaus voranbringen werden!

    Weiterführende Links:

    Website der Gips-Schüle-Stiftung

    Pressemitteilung (PDF) zur Preisvergabe

    Team-Bild: Deutsches Stiftungszentrum

     

  11. Stellenangebote

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    Der Bewerbungszeitraum wurde bis 28. Mai verlängert!

    Zur Unterstützung unserer Projekte „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ und „Energietransformation im Dialog“ sowie für das gerade anlaufende Projekt „Karlsruher Reallabor nachhaltiger Klimaschutz“ suchen wir Unterstützung für unser Team am KIT!

    Projektassistent*in

    Zur Unterstützung der beiden Projekte Klimaschutz gemeinsam wagen! und Energietransformation im Dialog suchen wir eine Projektassistenz in Teilzeit (70%-Stelle)

    Entgeltgruppe 06 / befristet bis September 2022 /   Bewerbung bis 28. Mai.

    Alle Infos zu der Stellenausschreibung findet ihr hier!

     

    Nachhaltigkeitswissenschaftler*in

    Zur Verstärkung unseres Reallaborteams, vorranging im Projekt Karlsruher Reallabor Nachhaltiger Klimaschutz sowie „Dual mode participation – window of opportunity for inclusive Real-world labs“ suchen wir eine promovierte Nachhaltigkeitswissenschaftler*in mit sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt.

    Entgeltgruppe 13  /  befristet auf 2 Jahre  /  Bewerbung bis 28. Mai.

    Alle Infos zu der Stellenausschreibung findet ihr hier!

    Die Stellenausschreibung als pdf. gibt es hier.

    Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!

     

  12. Karlsruher Reallabor für nachhaltigen Klimaschutz gestartet!

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    Im März 2021 startet unser neues Projekt Karlsruher Reallabor Nachhaltiger Klimaschutz (KARLA)! KARLA will die globale Herausforderung Klimaschutz hier vor Ort in Karlsruhe anpacken. Mit dabei sind über 30 Praxispartner. Was alles geplant ist und wie ihr euch einbringen könnt, erfahrt ihr in diesem Blogartikel.

    KARLA will Klimaschutz und Nachhaltigkeit vereinen

    Nach langem Zögern in Sachen Klimaschutz geht es langsam voran, wie etwa Gesetzvorhaben der Bundesregierung, der angestrebte Umschwung weg von Verbrennungsmotoren in der Automobilindustrie oder das Ausrufen des „Klimanotstandes“ in vielen Kommunen zeigen.

    Blicken wir auf die aktuelle Klimaschutzpolitik, wie etwa den Klimaschutzplan der Bundesregierung (BMU 2016), stellen wir fest, dass das Augenmerk stark auf der Reduktion von Treibhausgasen und den wirtschaftlichen Folgen liegt. Das ist natürlich ein wichtiger Aspekt! Aber, nachhaltiger Klimaschutz, wie wir ihn fordern – und in KARLA fördern wollen -, geht noch einige Schritte weiter und bringt auch soziale Aspekte und Verteilungsgerechtigkeit mit ein.

    Drei Handlungsfelder um nachhaltigen Klimaschutz in Karlsruhe zu fördern

    KARLA will nachhaltigen Klimaschutz in Karlsruhe fördern. Um das zu erreichen nimmt es drei Handlungsfelder in den Blick.

    Klimaschutz nimmt Fahrt auf – was bleibt auf der Strecke?

    In Karlsruhe wurde im April 2020 wurde das „Karlsruher Klimaschutzkonzept 2030“ vom Gemeinderat verabschiedet.

    Ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen des Karlsruher Klimaschutzkonzeptes wollen wir im Handlungsfeld 1 Nachhaltigkeitsbewertung genauer anschauen. Gemeinsam mit Expert*innen in Sachen Nachhaltigkeit werden in KARLA die aktuell geplanten Klimaschutzmaßnahmen beforscht, bewertet, begleitet – und versucht, gegebenenfalls noch ein Stück nachhaltiger zu machen.

    Kein Labor ohne Experimente!

    Herzstück von KARLA ist die Initiierung, Erprobung und Erforschung von konkreten Klimaschutzmaßnahmen mit beteiligten Akteur*innen – echte Experimente also, sogenannte Transformationsexperimente (Handlungsfeld 2). Ziele dabei sind, sowohl Wissensgewinn – auf allen Seiten – als auch konkrete Beiträge zum Klimaschutz zu liefern. Im Sommer letzten Jahres haben wir hierzu eine Umfrage bei Karlsruher BürgerInnen und KIT-WissenschaftlerInnen durchgeführt, welche Klimaschutzaktivitäten für Karlsruhe denn am sinnvollsten gehalten werden. Ihr erinnert Euch vielleicht? Nach diesen Ergebnissen werden nun gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe und Partnern aus Zivilgesellschaft, Kultur und Verbänden Maßnahmen erarbeitet, initiiert und getestet. Ihr seid jetzt schon herzlich eingeladen mitzuwirken!

    Konkret geht es um die Themengebiete:

    • Klimaschonendes berufliches Reisen
    • Nachhaltiger Klimaschutz im Bauwesen
    • Fachkräfte für den Klimaschutz
    • Klimafreundliche Kantinen
    • Automobilfreiere Mobilität (optional)

    Von klimafreundlichen Dienstreisen über den Ausbau der Ausbildung in der Installation von Solartechnik und der Betrachtung von Nachhaltigkeitsaspekten in den Mensen und Kantinen Karlsruhes werden also ganz vielfältige Ziele verfolgt, bei denen KARLA auf einen starken Dialog baut.

    Der „Klimapakt“ soll Wissenschaft und Politik in Karlsruhe vernetzen

    Karlsruhe mit seinen Hochschulen strotzt nur so vor Wissen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit – muss aber auch erst lernen, dieses Wissen auf die einzelnen Organisationen anzuwenden. Höchste Zeit hier für eine Vernetzung zu sorgen, von den Hochschulen untereinander sowie mit der Stadt Karlsruhe. Einen solchen Klimapakt zu bilden ist ebenfalls ein Ziel von KARLA und Handlungsfeld 3.

    Wie geht es nun weiter?

    Am Do 25.März findet von 18 bis 19 Uhr eine öffentliche Infoveranstaltung (online) statt, in der wir das Projekt genauer vorstellen werden, Eure Fragen dazu beantworten und auch gerne hören möchten, welche Aktivitäten es vielleicht bei Euch gibt, die man sinnvoll mit KARLA kombinieren könnte. Anmeldungen für die Veranstaltung bitte an: lea.herfs@kit.edu, dann bekommst Ihr die Zugangsdaten.

    Auch Du bist eingeladen, wir halten Dich natürlich auch hier auf unserer Website auf dem Laufenden!

    Projektbeschreibung KARLA auf ITAS Website

    KIT-Pressemeldung

    ITAS-Pressemeldung

     

  13. Energietransformation im Dialog wird ein Jahr alt!

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    Von Clara Pineau, Marius Albiez, Volker Stelzer

    Im Sommer 2018 startete mit „Energietransformation im Dialog – Vom Reallabor zum Karlsruher Transformationszentrum“  ein neues Projekt im Quartier Zukunft. Nun ist „EDia“ still und heimlich ein Jahr älter geworden. Zwischen den beiden zurückliegenden Sommern ist von Workshops und Energie-Touren bis hin zu transdisziplinären Seminaren viel passiert. Wir möchten mit euch auf viele schöne Veranstaltungen zurückschauen, Erinnerungen auffrischen und laden euch ein zu entdecken, was wir alles unternehmen.

    Dieser Artikel wurde erstmals hier auf der Website von „Energietransformation im Dialog“ am 2.10.2019 veröffentlicht.

    Grundgedanke des Projekts ist, dass die Energiewende eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstellt. Notwendige, manchmal tiefgreifende Veränderungen können dabei nicht „von oben herab“ verordnet werden, sie werden gemeinsam verhandelt und angegangen. Deshalb wurde vor etwas über einem Jahr „Energietransformation im Dialog“ auf die Beine gestellt, das den Austausch zwischen Wissenschaft, Bürgerschaft, Gewerbe, Verwaltung und weiteren engagierten Akteuren im Energiebereich ermöglicht.

    Um möglichst viele Beteiligungsebenen zu bedienen, angefangen bei der Bereitstellung von Informationen bis hin zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen, haben wir unterschiedliche Formate mit Leben gefüllt

    1. Erklär- und Informationsvideos

    Im Mai 2019 erschien unser Video mit dem Titel „Was ist ein Reallabor?“

    Der Begriff hat in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt und erhält zunehmend Aufmerksamkeit. Gleichwohl ist er erläuterungsbedürftig. Mit dem Video erklären wir das im Quartier Zukunft zu Grunde liegende Verständnis von Reallaboren und stellen unsere Arbeitsweise vor.

    2. Touren zur nachhaltigen Energie

    Die erste Tour fand im Mai 2019 anlässlich des Karlsruher Klima-Frühlings statt. Kooperationspartner war stattreisen Karlsruhe e.V. In der Oststadt informierten wir die Teilnehmenden über laufende Aktivitäten in den Bereichen Energiewende und Klimaschutz. Die Bandbreite der angesprochenen Themen reichte von der ökologischen Funktion von Grünflächen über den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Energiesystem bis hin zur Wärme- und Mobilitätswende.

    Unsere zweite Tour Mitte Juli richtete sich an die Schülerinnen und Schüler des Eichendorff-Gymnasiums Ettlingen im Rahmen der dort stattfindenden „Energie und Klima“-Projekttage. Die Tour war erneut quartiersbezogen, wobei uns diesmal die didaktische Umsetzung und die Verknüpfung zur eigenen Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler wichtig war. Das Funktionsprinzip und die Herausforderungen der Fernwärme wurden beispielsweise mithilfe von Moderationskarten und Paketschnüren einfach erklärt. Die gesammelten Erfahrungen waren äußerst lehrreich für uns und fließen nun in die Konzeption der Folgetouren ein.

    „Energiewende in der Oststadt – alles nachhaltig oder was?“ lautete der Titel unserer dritten Tour im September. Im Mittelpunkt stand diesmal die historische Entwicklung der städtischen Energieversorgung. Die einzelnen Stationen wurden mit aktuellen Forschungsergebnissen zum deutschen Energiesystem kombiniert. Hierzu stellten wir unterschiedliche Möglichkeiten zur Nachhaltigkeitsbewertung vor, beispielsweise die Anzahl an Studienabschlüssen im Energiebereich oder die Importabhängigkeit des deutschen Stromnetzes.

    3. Energie-Szenario-Workshops

    Bei der Energiewende greifen unterschiedliche technische und gesellschaftliche Aspekte ineinander, deren Auswirkungen nicht ohne Weiteres abzuschätzen sind. Wir diskutieren deshalb mit ganz unterschiedlichen Akteuren die Gestaltung unseres Energiesystems.

    Beim ersten Workshop „Klimaschutz in Karlsruhe“ Ende November 2018 entwickelten wir mit Mitarbeitenden der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur Ideen für städtische Klimaschutzmaßnahmen. Dabei wendeten wir Methoden aus dem Bereich „Serious Gaming“ an, die im Rahmen einer internationalen Forschungskooperation entwickelt wurden. Das Ziel war zum einen, den Umgang mit unerwarteten Herausforderungen bereits im Vorfeld mitzudenken, also die sogenannte Resilienz zu verbessern. Des Weiteren sollte die Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten gestärkt werden. Nicht zuletzt ging es darum, konkrete Projektideen zu entwickeln und diese mit für Karlsruhe relevanten SDGs (Sustainable Development Goals, UN-Ziele für Nachhaltige Entwicklung) zu verknüpfen.

    Der zweite Workshop Ende April 2019 richtete sich explizit an die türkischsprachigen BewohnerInnen. Mit dabei waren Vertretende der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur, des Instituts für Verkehrswesen am KIT und eines lokalen Anlagenbauers für Solarmodule. Die Veranstaltung fand im türkischen Generalkonsulat Karlsruhe statt. Der Workshop knüpfte thematisch an den türkischen „Tag des Kindes“ an, und wurde auf Türkisch und Deutsch durchgeführt. Teilnehmende hatten unter anderem die Möglichkeit, sich zu Elektromobilität, Photovoltaik und klimafreundlicher Energieversorgung zu informieren und auszutauschen.

    Im Mai dieses Jahres wirkten wir an der Gestaltung des Verwaltungsworkshops „Grüne Stadt“ mit. Beteiligt waren das Amt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die Stabsstelle Verwaltungs- und Managemententwicklung Karlsruhe.

    Hierfür entwickelten wir unsere methodischen Ansätze weiter, um nachzuspüren, wie die übergreifende Zusammenarbeit städtischer Einrichtungen gestärkt werden kann. Mitarbeitende aus über 20 städtischen Einrichtungen erarbeiteten gemeinsam Ideen, tauschten sich über Ressourcen und Wissensbestände in der Stadt aus und verknüpften das Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung mit dem eigenen Arbeitsalltag.

    4. Transdisziplinäre Projektseminare

    Interessierte Studierende, Wissenschaft und Partner aus der Praxis verfolgen bei diesen Seminaren gesellschaftlich relevante Fragestellungen rund um die Energiewende und schaffen so einen direkten Austausch zwischen Forschung und der Region.

    Im März 2019 fanden im Kontext der Frühlingstage der Nachhaltigkeit gleich drei Sessions zur „Energiewende in der Glaskugel“ statt. Beteiligt waren das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften (ZAK) am KIT sowie die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit.

    Im Zentrum stand dabei die Zukunft der Wärmewende, genauer die Transformation des Karlsruher Fernwärmenetzes. Diese ist eng verknüpft mit dem geplanten Kohleausstieg sowie mit der Elektrifizierung des Verkehrs. Die Teilnehmenden eigneten sich Methoden an, um mit der Komplexität sozio-technischer Systeme umzugehen, indem sie gemeinsame Zukunftsszenarien entwickelten. Dabei ergaben sich Querbezüge zu den oben genannten Workshops sowie Inputs zur Vorbereitung unserer Touren.

    Des Weiteren fand im Sommersemester 2019 ein Seminar in Kooperation mit der Kompetenzstelle Energieeffizienz Mittlerer Oberrhein (KEFF), dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften sowie der Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit statt. Im Fokus standen kleine sowie mittelständische Betriebe und die Frage: „Energieeffizienz in Unternehmen – geht da noch mehr?“ Gemeinsam mit der KEFF wurden Herausforderungen identifiziert und von den Studierenden bearbeitet. Die Teilnehmenden beschäftigten sich mit der Frage, wie Mieter und Vermieter im Gewerbebereich gleichermaßen von Effizienzmaßnahmen profitieren können und welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei beachtet werden müssen. Außerdem diskutierten die Teilnehmenden die Übertragbarkeit von Energieeffizienznetzwerken auf den Gewerbebereich, womit zum Beispiel Einsparungen bei der Beleuchtung möglich sind.

    Falls ihr diese und weitere Aktivitäten gerne weiterverfolgen oder euch beteiligen möchtet, findet ihr alle nötigen Informationen auf der eigenen EDia- Webseite.

    Des Weiteren wirken wir an vielfältigen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb Karlsruhes mit: sei es im Zuge der Energiewendetage Baden-Württemberg, bei „ITAS for Future“ oder bei der Klimakonferenz Karlsruhe (K3). Ein Blick auf „Aktuelles“ lohnt sich!

    Auf dem Laufenden bleibt ihr auch, indem ihr dem EDia Instagram-Account abonniert: Dort werden seit diesem Juli regelmäßig Veranstaltungen angekündigt und kurze Rückblicke gegeben, und selbstverständlich darf auch hier der Austausch nicht fehlen.

    Wir blicken auf ein spannendes Jahr zurück, voll mit tollen Begegnungen, inspirierenden Gesprächen sowie gemeinsamen Aktionen und freuen uns auf die kommenden Monate mit euch.

     

  14. einBLICKE 06/19 | Ausstellung – Erklärfilm – Selbstexperimente

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    Inzwischen zeigt es das Thermometer ohne Zweifel: der Sommer ist da! Da kommt der Vortrag zu „Hitze in der Stadt“ am 9. Juli wie gerufen. Außerdem wurde die Ausstellung „Earth Overshoot“ von Renate Schweizer feierlich eröffnet, die bis zum 1. August, dem letztjährigen Welterschöpfungstag, bei uns im Zukunftsraum zu sehen ist. Auch bei unseren Projekten passiert so Einiges: „Klimaschutz gemeinsam wagen“ lädt zu Folgeworkshops der erfolgreichen Ideenwerkstatt ein und „Grüne Lunge im Dialog“ zu Vortrag und Exkursion zu naturnahen Gärten. Außerdem ist ein Teil unseres Teams unter die Filmemacher gegangen. Das und mehr Spannendes aus dem Quartier könnt ihr in dieser Ausgabe von einBLICKE finden.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    Ausstellung „Earth Overshoot“ eröffnet

    Am 4. Juni wurde die Ausstellung „Earth Overshoot“ von Renate Schweizer bei einer Vernissage im Zukunftsraum eröffnet. Ihre beeindruckenden Werke aus genutzten Teebeuteln sollen aufmerksam machen auf den übermäßigen Ressourcenverbrauch unseres aktuellen globalen Lebensstils. Bis zum 1. August, dem letztjährigen Earth Overshoot Day, der Tag an dem wir die nachhaltig zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht haben, ist die Ausstellung innerhalb der Öffnungszeiten des Zukunftsraums zu sehen. Weiterlesen

     

    Klimaschutz gemeinsam wagen – Workshops

    Mit unserem Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ gehen wir in die nächste Runde! Nach dem Start mit der Ideenwerkstatt für den Klimaschutz (siehe Rückblick) bei der bereits zahlreiche Ideen für alternative Handlungsweisen und Selbstexperimente entstanden sind, wollen wir diese nun weiter ausarbeiten. Hierzu laden wir euch am 28. Juni (Konsum), am 05. Juli (Mobilität) und am 26. Juli (Ernährung) je von 17 bis 19:30 Uhr in den Zukunftsraum ein. Anmeldungen bitte an: sarah.meyer@kit.edu. Weiterlesen

     

    Vortrag „Hitze in der Stadt“

    Die Oststadt-Nachbarschaft und das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ laden am Dienstag, 9. Juli um 19 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Hitze in der Stadt“ in den Zukunftsraum ein. Es wird um Extremwetterereignisse und Hitzewellen und den Umgang damit gehen. Der Eintritt ist frei. Weiterlesen

     

    Was ist ein Reallabor?

    Reallabore erhalten zunehmend Aufmerksamkeit und werden immer zahlreicher. Du hast bestimmt schon gehört, dass auch das Quartier Zukunft ein Reallabor ist. Doch was genau ist und macht ein Reallabor eigentlich? Dies wird in unserem neuen Erklärfilm anschaulich dargestellt. Sieh selbst!

     

    Grüne Lunge im Dialog: Vortrag und Exkursion

    Bei unserem Projekt „Grüne Lunge im Dialog“ stehen gleich zwei spannende Veranstaltungen an: Am 3. Juli wird es von 18-19:30 Uhr im Bürgersaal des Technischen Rathauses in Rheinstetten einen Vortrag zu „Naturnahe Gestaltung von Gärten“ geben und am 16. Juli von 17-19 Uhr laden wir zu einer Exkursion zu naturnah gestalteten Gärten in Karlsruhe ein. Du willst keine Veranstaltung verpassen? Dann melde dich unter gruenelunge-im-dialog@itas.kit.edu für die Mailingliste an. Weiterlesen

     

    Vom 6. bis 29. August machen wir Sommerpause!

    Was heißt das? Der Zukunftsraum bleibt vom 6. bis zum 29. August geschlossen und in den sozialen Netzwerken sowie auf unserer Website werden wir nicht aktiv sein. Über unseren Kalender könnt ihr euch natürlich trotzdem über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

     

    Das ReparaturCafé sucht helfende Hände!

    In der Oststadt findet seit 2019 jeden Monat ein ReparaturCafé statt. Hier werden immer noch helfende Hände gesucht. Hast du Lust mitzumachen und dich so für einen nachhaltigeren Konsum einzusetzen? Dann melde dich unter info@reparaturcafe-karlsruhe.de. Übrigens: das nächste RC ist am 22. Juni im Leihlokal! Weiterlesen

     

    ITAS for Future – Institut öffnet seine Türen

    Am 23. und 24. Mai tauschten sich bei „ITAS for Future“ Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Forschenden aus. Die Themen reichten von nachhaltiger Mobilität und Ernährung über Fragen der Mitgestaltung bei der Energiewende bis hin zu Alternativen für die Erdöl-basierte Wirtschaft. Außerdem wurden fleißig Plakate für die nächsten Demos gebastelt. Weiterlesen

     

    Tag der offenen Gärten in Rheinstetten

    Unser Projekt „GrüneLunge im Dialog“ möchte mit verschiedenen Aktionen in Karlsruhe und Rheinstetten zu den Folgen des Klimawandels, über Artenschutz und zu Begrünungsmaßnahmen aufklären. Am 19. Mai präsentierte sich das Projekt erstmals öffentlich beim „Tag der offenen Gärten“ in Neuburgweier. Weiterlesen

     

    Agenda 2030 – Sustainable Development Goals Tag

    Am 1. Juni stellten sich verschiedenste Karlsruher Nachhaltigkeitsinitiativen beim Agenda 2030 – Sustainable Development Goals (SDG) Tag auf dem Schlossplatz vor. Auch wir waren mit unserem Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ vor Ort, um das Thema in der Stadtbevölkerung bekannter zu machen und uns mit anderen Akteuren weiter zu vernetzen. Weiterlesen

  15. „Was ist eigentlich ein Reallabor?“ – unser Erklärvideo ist da!

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    Der Begriff und das Konzept „Reallabor“ haben in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Erhält das Forschungsformat zunehmend Aufmerksamkeit, so ist es doch oftmals erläuterungsbedürftig. Dies haben wir im Quartier Zukunft, dem Karlsruher Transformationszentrum und Energietransformation im Dialog zum Anlass genommen, Konzeption und wichtige Elemente eines Reallabors in Form eines allgemeinverständlichen Erklärvideos darzustellen.

    Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit, Artensterben: Wir müssen etwas tun und dabei mangelt es uns nicht an Wissen. Wie aber kommen wir vom Wissen zum Handeln? Genau hier setzen Reallabore als kooperative Experimentierräume an.

    Mit unserem Reallabor „Quartier Zukunft“ sind wir von Anfang an bei der Reallaborforschung dabei und seit 2015 in der Oststadt aktiv. Vor kurzem haben wir zudem gemeinsam mit dem Wuppertal Institut, der Leuphana Universität Lüneburg und Ecornet das Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit gegründet. Unser Ziel ist es, Reallaborforschung sichtbarer und verständlicher zu machen.

    Das haben wir auch zum Anlass genommen, unser Reallaborverständnis in einem Erklärvideo kurz und verständlich aufzuarbeiten. Falls der Begriff für dich neu ist, du dich schon immer gefragt hast, was es damit auf sich hat oder du dein Wissen nochmal auffrischen willst, bist du hier genau richtig.

    Viel Spaß beim Anschauen!

  16. Herzlich Willkommen „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“

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    Durch den steigenden Druck globaler Herausforderungen sind Reallabore in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Und immer mehr! Sie experimentieren und testen Elemente des zukünftigen Lebens schon heute. Sie sind Treiber einer nachhaltigeren Gesellschaft. Um die Sichtbarkeit der Reallabore zu erhöhen, haben wir nun gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der Leuphana Universität Lüneburg und dem Ecological Research Network (Ecornet) das „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“ gegründet.

    Seit der Gründung am 9. April sind bereits über 20 Reallabore mit dabei und es sollen noch mehr werden! Das Netzwerk versteht sich als Plattform über und für Reallabore, die für eine nachhaltige Entwicklung forschen und handeln. Es soll die Kommunikation und Kooperation zwischen den Reallaboren vereinfachen und stärken und eine Informationsquelle für Interessierte und Aktive sein.

    „Interessierten wie Aktiven möchten wir eine Heimat bieten und darüber hinaus das, was an Reallabor-Aktivitäten in den letzten fünf Jahren entstanden ist, sichtbar machen“

    Dr. Oliver Parodi, Quartier Zukunft – Initiator des Netzwerks


    Foto: MWK, Jan Potente

    Die Reallabore unterscheiden sich durch ihre Themen und Schwerpunkte. Das Spektrum reicht von E-Lastenfahrrädern und Energiespeichern über Grünflächen und Stadtentwicklung bis hin zu Schulküchen und nachhaltiger Gastronomie. Alle Mitglieder haben jedoch gemeinsam, dass sie sich als Pioniere einer nachhaltigeren Gesellschaft verstehen und sich bei ihrer Forschung und ihren Aktivitäten an Nachhaltigkeitskonzepten orientieren. Dieses können zum Beispiel die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen oder das Konzept des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sein. Außerdem probieren sie die Veränderungen vor Ort aus und sind damit eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

    „‘Forschung und Praxis Hand in Hand für eine nachhaltigere Zukunft‘ – das ist unser Ansatz“ 

    Professor Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut

    Damit aus den Projekten und Aktivitäten der Reallabore Wissen entsteht, werden sie forscherisch begleitet. Was hat wo gut funktioniert und warum? Wie laufen gesellschaftliche Veränderungen ab? Erfolgreiche Lösungsansätze der Projekte können so auch auf andere Städte oder Regionen übertragen werden.

    „Reallabor-Forschung ist auch eine gute Quelle für neue Politikansätze auf der Ebene der Bundesländer, der Bundesregierung oder der Europäischen Union“

    Dr. Camilla Bausch und Thomas Korbun, Ecornet

    Das frisch gegründete Netzwerk soll nun wachsen und bekannter werden. Interessierte, die sich einbringen möchten, sind herzlich willkommen. Beitreten können Personen, Organisationen und Reallabore, aber auch vergleichbare transdisziplinäre und transformative Initiativen. Insbesondere Kommunen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Akteure sind zur Mitwirkung aufgefordert, des Weiteren Unternehmen und staatliche Einrichtungen.

    „Vom Austausch und der Zusammenarbeit im Netzwerk können alle profitieren“

    Professor Daniel Lang, Leuphana Universität Lüneburg

    Wir möchten mit der Gründung des Netzwerks Reallabore der Nachhaltigkeit zur Verbreitung und Stärkung der Reallabor-Idee und -Praxis beitragen. Das Netzwerk wird in Zukunft gemeinsame Veranstaltungen ausrichten (z.B. Jahrestagung Reallabore) und es soll eine Schriftenreihe („Discussion Papers“) zu Reallabortheorie- und -praxis herausgeben werden. Die erste Tagung soll 2020 stattfinden. Es ist so Einiges geplant – wir freuen uns auf die Zukunft im und mit dem neuen Reallabor-Netzwerk!

    Lies weiter:

    Website des „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“

    Pressemitteilung des KIT

  17. Quartier Zukunft gewinnt den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“!

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    Es gibt tolle Neuigkeiten: Unsere Arbeit im Reallabor Quartier Zukunft wurde mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ ausgezeichnet! Dieser renommierte Preis wird vom Wuppertal Institut und der Zempelin-Stiftung nun zum zweiten Mal vergeben. Wir freuen uns sehr!

    Der Preis zeichnet Forschungsprojekte aus, die einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen. Die wissenschaftliche Arbeit soll transformativ wirken, also Impulse setzen, die Veränderungen in der Gesellschaft auslösen und gleichzeitig die Bevölkerung selbst miteinbeziehen. Deshalb sind besonders transdisziplinäre Forschungsdesigns, die mit Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort zusammenarbeiten, relevant.

    Insbesondere das innovative Konzept des Quartier Zukunft und die lokale Verankerung in der Karlsruher Oststadt überzeugten die Jury.

    Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, sagte über unsere Arbeit im Quartier:

    „Das Reallabor in der Oststadt ist eines der am weitesten entwickelten Quartier-Reallabore in Deutschland. In Karlsruhe wird mit vielen innovativen Formaten vorgelebt, wie fruchtbar gemeinsame Wissensentwicklung von Wissenschaft und Akteuren vor Ort für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung sein kann.“

    Zusätzlich zu der Anerkennung erhalten ausgezeichnete Projekte ein Preisgeld von 25.000€ und eine Skulptur aus den Stahlschienen der im Jahr 1898 erbauten Wuppertaler Schwebebahn. Offiziell verliehen wird der Preis am 16. Januar 2019 in Darmstadt während der „Darmstädter Tage der Transformation“.

    Mit dem Preisgeld wollen wir nachhaltige Entwicklung weiter voran bringen!

    Wir standen also vor der Frage: Wie setzen wir es am besten ein? Wie wir letztes Jahr angekündigt haben, ist unser großes Ziel das Reallabor zu verstetigen und ein dauerhafter Ansprechpartner für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu sein. Dafür arbeiten wir mit Hochdruck daran das Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel (kurz: KAT) zum Leben zu erwecken. Ein großer Teil des Preisgeldes wird zum Startkapital für einen Förderverein des KAT. Damit können wir dann Nachhaltigkeitsinitiativen aus der Zivilgesellschaft unterstützen.

    Eine große Bereicherung ist es, Besuch von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern aus dem Ausland zu haben, die Inspirationen für die Arbeit hier im Gepäck haben und Ideen aus Karlsruhe wieder mitnehmen können. Genauso möchten wir Geflüchtete unterstützen, die einen Bezug zur Transformationsforschung haben und sich eine Zukunftsperspektive in diesem Bereich aufbauen wollen. Hierfür ist ebenfalls Geld eingeplant.

    Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Vielen Dank an die Jury, das Wuppertal Institut, die Zempelinstiftung aber vor allem an alle, die durch ihr Engagement im Quartier zum Erfolg beigetragen haben!

    Übrigens: Im letzten Jahr wurde unser Reallabor Quartier Zukunft bereits vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ und als eines von bundesweit vier „Transformationsprojekten“ ausgezeichnet.

    Weitere Informationen

    … zum Transformationspreis des Wuppertal Instituts

    … zur Presseinformation des KIT

    …zur Presseinformation des Wuppertal Instituts

     

  18. Das Reallabor Symposium in Karlsruhe – Rückblick & Ausblick der Reallabor-Forschung in BaWü

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    Am 27. April 2018 ist es soweit: Die Baden-Württembergischen Reallabore (BaWü-Labs), gefördert vom Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sind in Karlsruhe zu Gast um ihre Ergebnisse zu präsentieren, Erfahrungen zu diskutieren und das Format Reallabor für die Zukunft weiterzuentwickeln. Organisiert wird das Symposium vom Wissenschaftsministerium, wir unterstützten dabei als Kooperationspartner vor Ort. Alle sind herzlich dazu eingeladen am Symposium im Bürgerzentrum der Karlsruher Südstadt (Südwerk) kostenlos teilzunehmen, sich über das Erreichte der letzten 3 Jahre zu informieren und mit den Forschenden aus Wissenschaft und Praxis ins Gespräch zu kommen.

    Die Reallaborforschung hat die Besonderheit, dass sie die Kooperationen der Wissenschaft mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und der Politik überdurchschnittlich stark in den Mittelpunkt rückt. Diese Akteure treiben dann gemeinsam mit dem Reallabor eine nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Themenfeldern voran. Auf dem Symposium könnt ihr euch unter anderem zu den Themen nachhaltige Mobilität, Stadtforschung und Urbanität, Energieeffizienz und Mehrfachnutzung von Gebäuden, Energiewende, Naturschutz, Bildung und Soziales, Migration und demographische Entwicklung informieren.

    Die Bandbreite der Formate reicht von informativen Vorträgen bis hin zu interaktiven und experimentelleren Angeboten. Bevor das Hauptprogramm im Südwerk beginnt, gibt es um halb elf einen Nachhaltigkeitsspaziergang in Karlsruhe (bitte bei der Anmeldung angeben, ob du teilnehmen willst).  In der Keynote des Tages geht Prof. Dr. Lucia Reisch (Zeppelin Universität) der Frage nach, inwiefern Reallabore einen „Motor der Weiterentwicklung einer nachhaltigkeitsbezogenen Transformationsforschung und –Praxis“ darstellen. Später kannst du dich auf der BaWü-Lab Messe mit den Forschenden direkt austauschen und deine Fragen loswerden. Natürlich werden auch wir dort vertreten sein.

    Nach weiteren fachlichen Inputs, kann sich jeder in der Fishbowl-Podiumsdiskussion selbst einbringen, wenn die Frage „Reallaborforschung: Wohin gehst Du?“ zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der Reallabore, Praxisakteuren, Ministerin Theresia Bauer, Dr. Eugen Huthmacher (BMBF) und Prof. Armin Grunwald (ITAS) diskutiert wird. Ein festliches Buffet und ein kulturelles  Abendprogramm, unter anderem mit künstlerischem Bühnenprogramm und der Möglichkeit zu Tanzen, runden den Tag ab.

    Hier noch ein kurzer Überblick über den Zeitplan, das detaillierte Programm als PDF gibt’s hier.

     

    Dein Interesse ist geweckt? Melde dich gleich unter www.reallabore-bw.de an und wir sehen uns am 27. April!

     

  19. Tolle Neuigkeiten: Das Reallabor wird ausgebaut!

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    Vom Wissen zum Handeln: Unter diesem Motto ist in den letzten Jahren in der Oststadt mit Unterstützung des Reallabors Quartier Zukunft und R131 viel passiert.

    Auch der Zukunftsraum hat sich inzwischen zu einem Fixpunkt in der Oststadt entwickelt. Leider sah es zunächst so aus, als ob unsere Förderung zum Jahresende hin ausliefe. Wie einige von euch wissen, haben wir daher Folgeanträge geschrieben und Ideen gesammelt bis uns die Köpfe rauchten. Ende 2017 hieß es dann fürs erste: aufatmen! Mit der Anschlussforderung des KIT-Präsidiums war das Fortbestehen des Projekts für 2018 seit September letzten Jahres zumindest in abgespeckter Form gesichert (wir berichteten in unserem Herbstnewsletter). Umso mehr freuen wir uns nun, weitere gute Nachrichten ankündigen zu können: das Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) des Landes Baden-Württemberg hat dem Reallabor für die nächsten zwei Jahre ebenfalls eine Anschlussfinanzierung zugesagt.

    Nun geht es darum, die Zukunft des Reallabors zu planen. Unser großer Wunsch ist es, das Projekt zu verstetigen, um auch in Zukunft ein verlässlicher, kontinuierlicher Ansprechpartner für die nachhaltige Entwicklung der Oststadt und auch ganz Karlsruhes zu sein. Daher wollen wir die nächsten zwei Jahre nutzen, um aufbauend auf das aktuelle Projekt das „Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel“ (kurz: KAT) entstehen zu lassen. Damit soll langfristig der Kulturwandel zu mehr Nachhaltigkeit und der damit verbundene technische, soziale und institutionelle Umbau unserer Gesellschaft unterstützt werden. Für uns ist das ein großer Meilenstein. Zudem ist es auch ein wichtiges Signal dafür, dass die Arbeit im Reallabor, gemeinsam mit und direkt in der Gesellschaft vor allem eines braucht: Zeit. „Sollen Reallabore ihr wissenschaftliches und transformatorisches Potenzial entfalten, kommt es essenziell darauf an, sie langfristig auszurichten und zu institutionalisieren. Diese Herausforderung möchten wir mit dem KAT nun angehen“, meint dazu auch Projektleiter Oliver Parodi.

    Im kommenden Jahr werden nun also die Arbeiten in der Oststadt weitergeführt während zeitgleich mit dem Aufbau des KAT begonnen wird. Mit der Entstehung des Transformationszentrums wollen wir unser Aufgabenspektrum ausbauen: Bildung, Beratung sowie transdisziplinäre Grundlagenforschung sollen das Portfolio des bestehenden Reallabors ergänzen. Erkenntnisse zum Thema „Reallabor“, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben, können wir dabei nutzen und weiterentwickeln, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft noch enger zu verschränken. In diesem ergebnisoffenen Prozess entsteht Wissen, das in der Praxis etwas bewirkt. Unsere Vision ist es, mit dem KAT einen lokal, national und international wirksamen und sichtbaren Motor für Nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten.

    Ihr als BewohnerInnen des Quartiers bildet dabei nach wie vor den wichtigsten Teil unserer gemeinsamen Arbeit. Wir freuen uns, dass mit dieser Förderung nun eine Zukunft gesichert ist, in der wir weiterhin Hand in Hand einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten können. Natürlich halten wir euch auch weiterhin über die Entwicklungen im Reallabor auf dem Laufenden.

    Pressemittelung des KIT

  20. Auf den Spuren des Reallabors 131 – Teil I Konsum

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    Fast drei Jahre ist es schon her: Anfang 2015 wurde das Reallabor R131: KIT findet Stadt unter dem Dach des Rahmenprojektes Quartier Zukunft – Labor Stadt ins Leben gerufen. Im Rahmen der Förderlinie BaWü-Labs vom Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstützt und mit dem Ziel neue Modelle für die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Gesellschaft zu erproben, machte sich das R131 auf den Weg in Richtung nachhaltige(re) Stadtentwicklung. Nach der nun fast dreijährigen Laufzeit wagen wir einen Rückblick.

    Ein Beitrag von Vanessa Kügler

    In den nächsten drei Monaten widmen wir uns daher in unserem Blog schwerpunktmäßig den Erfahrungen aus den R131-Themen:

    Nachhaltiger Konsum – MobilitätSoziales und RaumEnergie

    Die Themen basieren auf den Wünschen der BürgerInnen, die Ende 2014 am BürgerForum „Nachhaltige Oststadt – Zukunft aus Bürgerhand“ des Quartier Zukunft teilgenommen haben und bilden den Kern der Forschung im R131. Damit ist das Reallabor untrennbar verwoben mit genau denjenigen, die es betrifft: den BürgerInnen.

      

    Teil I: Nachhaltig konsumieren – auch in der Stadt. Die Oststadt macht’s vor!

    Den Auftakt unserer Blogreihe bildet das Thema „Nachhaltiger Konsum“. Was hat sich diesbezüglich in der Oststadt getan? Was sind nachhaltige(re) Konsumweisen und wie lassen sie sich ins Stadtquartier und den Alltag der BewohnerInnen integrieren?

    „Kaufen hat eine Wirkung – auf Mitwelt, Umwelt, Nachwelt und uns selbst. Wir wollen dazu beitragen, Konsum bewusst, nachhaltig und lokaler zu gestalten und an Kulturtechniken wie Tausch und Reparatur erinnern.“

    (Zielsetzung des Themenschwerpunkts Nachhaltiger Konsum)

    Das Thema Konsum hat uns im Quartier Zukunft schon lange begleitet – noch bevor das R131 in den Startlöchern stand. Mit der Initiierung des ReparaturCafés gab es bereits 2013 erste Aktivitäten, die die Wegwerf-Kultur infrage stellen und ein Gegenmodell aufzeigen. Aus dem ReparaturCafé Karlsruhe ist inzwischen ein eigenständiger Verein hervorgegangen. Über diese Entwicklung freuen wir uns natürlich sehr – und genauso darüber, hierbei Impulsgeber und Starthelfer gewesen zu sein!

    Zudem wurde an Themenabenden beispielsweise über die Möglichkeiten regionaler Ernährung in der Stadt diskutiert.

    Diese konsumkritischen Veranstaltungen wurden eingebunden in das R131-Projekt „Nachhaltiger Konsum“ und ab 2016 durch weitere Praxisbausteine ergänzt – mit dem Ziel gemeinsam alternative Konsumweisen in der Oststadt zu erproben.

       

    Im KonsumCafé macht Andershandeln Spaß – und auch die NachhaltigkeitsExperimente sind dabei

    Um den auf nachhaltigen Konsum ausgerichteten Aktivitäten des Reallabors einen verbindenden Rahmen zu geben, haben wir dieses Jahr das Format „KonsumCafé“ eingeführt. Regelmäßige Angebote dieses Formats sind die „Kleidertausch-Party“ und die „Pflanzentauschbörse“, die bereits zum festen Bestandteil des Quartierslebens geworden sind. Aber auch punktuelle Aktivitäten wie Vorträge und Workshops (z.B. Ökodorf trifft Quartier Zukunft oder der Quartier Zukunft-Stammtisch zum Thema Konsum an Weihnachten) haben sich etabliert. Wir wollen damit zeigen, das nachhaltig handeln und konsumieren Spaß machen und motivieren kann.

    Nebenbei gibt es bei den Veranstaltungen Hintergrundinfos zu Textilindustrie, zu Produktionsbedingungen im Bekleidungssektor oder zur Saatgutsouveränität. Außerdem werden Ideen ausgetauscht, wie jedeR Einzelne etwas ändern kann.

    Auch zwei der „NachhaltigkeitsExperimente“ setzen sich direkt oder indirekt mit dem Thema Konsum auseinander: Das Secondhand-Label „Second Future“ und das Urban Gardening-Experiment „Beete und Bienen“. Ein schöner Effekt: Veranstaltungen des KonsumCafés haben sich mit den NachhaltigkeitsExperimenten zusammengetan, um Ihre Ziele gemeinsam zu verwirklichen. Das bestes Beispiel hierfür ist die Kooperation der Kleidertausch-Party mit „Second Future“ – eine tolle Ergänzung, wie wir finden!

    Die verschiedenen Veranstaltungs- und Beteiligungsformate sind damit wesentliche Bausteine und Plattformen für Wissensaustausch und neue Arten der Zusammenarbeit.

    Wissen ist Macht – und hilft weiter!

    Die Mitmach-Angebote sind jedoch nur ein Teil der R131-Aktivitäten: Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Kommunikation und Information über die Schwerpunktthemen. Dies geschieht durch unseren Blog, auf dem wir regelmäßig über Konsum(alternativ)-Themen berichten. Unsere Website ist ein wichtiges Werkzeug um Wissen über nachhaltige Konsumweisen im Quartier und darüber hinaus zur Verfügung zu stellen. Es sind bereits mehrere Beiträge zu dieser Thematik erschienen.

    Diese drehen sich unter anderem um:

    Leselust geweckt? Hier geht’s zur Übersicht bereits erschienener Beiträge.

    Ein Reallabor – Warum eigentlich?

    Im Rahmen des Reallabors 131 sind vielfältige Ansätze und Ideen für eine nachhaltige(re) Lebensweise in der Stadt entstanden. Einige wurden umgesetzt und laufen nun zum Teil in Eigenregie von BürgerInnen weiter.

    Das Thema nachhaltiger Konsum ist für die Experimente besonders greifbar, da es im Alltag täglich auftaucht. Es eignet sich also besonders gut dafür einmal genauer hinzusehen, Strukturen und Gewohnheiten zu hinterfragen und neues auszuprobieren.

    Beispielsweise liegt der Ansatz „Teilen und Tauschen statt Besitzen und Wegwerfen“ im Trend.  Eine Rückbesinnung auf nachbarschaftliche Selbsthilfe und das Voneinander lernen sind ein attraktives Gegenmodell zu der steigenden Anonymität in der Stadt. Ein gestiegenes Bewusstsein für nachhaltige Konsumweisen zeichnet sich ab. Das zeigt sich zum Beispiel auch an der wachsenden Zahl alternativer Wohn- und Versorgungskonzepte, die auf Sharing-Ansätzen basieren.

    Das Reallabor hat sich als ein Erfahrungs- und Austauschraum etabliert. Besonders der „Zukunftsraum“ dient als Ort, an dem gemeinschaftlich über diese Themen diskutiert wird und entsprechende Handlungsalternativen ausgelotet werden. Ein solcher Austausch hilft, ein stärkeres Bewusstsein für das eigene Konsumverhalten – und vor allem damit zusammenhängende gesellschaftlich „erlernte“ Konsummuster – zu entwickeln. Ein Ansporn, über den Tellerrand hinauszuschauen! Und zwar explorativ, planungsarm und mit dem Blick auf das Quartier und auf die Menschen darin.

    Die Projektlaufzeit des R131 ist fast zu Ende, aber wir wissen nun: Der Zukunftsraum und das Quartier Zukunft bestehen weiter!

    Wir sind also offen für neue Ideen zum Thema Konsum und suchen auch 2018 wieder Menschen, die aktiv werden wollen. Das KonsumCafé wird weiterhin ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein und verstärkt mit dem Thema Klimaschutz einhergehen.

    Wenn du Fragen und Ideen für eigene Projekte zum Thema nachhaltiger Konsum hast komm doch mal bei uns im Zukunftsraum vorbei oder schreib uns an: info@quartierzukunft.de.

    Wer jetzt selbst aktiv werden und ein Zeichen gegen das vorschnelle Wegwerfen von Klamotten setzen möchte, komme uns am 26.11. bei unserer nächsten Kleidertausch-Party im Zukunftsraum besuchen! Getauscht wird von 11 – 15 Uhr in der Rintheimer Straße 46. Wir freuen uns auf Dich und deine Kleider!

  21. TATuP Schwerpunkt Reallabore beleuchtet neues Forschungsformat

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    Ein Beitrag von Richard Beecroft & Alexandra Quint

    Das Quartier Zukunft ist – wissenschaftlich gesprochen – ein Reallabor. Doch was bedeutet das eigentlich? Eine Antwort auf diese Frage gibt die aktuelle Ausgabe der TATuP – Zeitschrift des ITAS zur Technikfolgenabschätzung mit Schwerpunkt Reallabore. Sie ist ab sofort online und gibt Orientierung zur aktuellen Reallaborforschung in Deutschland. Auch über das Quartier Zukunft wird berichtet. Klick’! Und loslesen!

    Was ist ein Reallabor? Wie funktionieren Reallabore? Wer kann mitmachen und wie sieht gutes Mitgestalten aus? Gibt es noch andere Reallabore wie das Quartier Zukunft? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der kürzlich erschienene TATuP Schwerpunkt Reallabore. Die TATuP ist eine wissenschaftliche Zeitschrift zur Technikfolgenabschätzung des ITAS. Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort online und frei verfügbar.

    Reallabore sind ein junges Forschungsformat. Mit ihnen soll die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung durch gemeinsames Analysieren, Experimentieren und Erkennen intensiviert werden. Keine leichte Aufgabe, auf beiden Seiten. Dementsprechend lohnt es sich, die unterschiedlichen Erfahrungen der ersten Reallabore in Baden- Württemberg und anderswo genau anzusehen. Einige werden im Schwerpunkt „Reallabore als Orte der Nachhaltigkeitsforschung und Transformation“ dargestellt.

    Worum geht’s?

    Zum Einstieg in dieses sperrige Thema skizzieren die Herausgeber, aus welchen Erfahrungen heraus Reallabore entwickelt wurden und was sie ausmacht. Es gab zuvor schon Forschung, die sich realen, „lebensweltlichen“ Problemen angenommen hat und Bürger in verschiedenen Formen an der Forschung beteiligt hat. Es gab auch schon länger Forschung, die sich dabei an großen ethischen Konzepten wie der Nachhaltigen Entwicklung orientiert hat. Allerdings waren viele dieser Ansätze thematisch eng und von kurzer Dauer: einzelne Fallstudien, die nicht den Übergang zu größeren Transformationen leisten. Hier sollen Reallabore Abhilfe schaffen. Ob und wie das gelingt, sollen die ersten Reallabore ausloten.
    Da das Konzept der Reallabore so neu ist, müssen auch viele der Grundbegriffe geklärt werden. Die Reallaborforschung schließt an viele unterschiedliche Wissenschaften an, entsprechend groß kann das Begriffsdurcheinander sein. Um hier zu einer Verbesserung beizutragen, erklärt der zweite Beitrag zentrale Begriffe in einem Glossar Von Aktionsforschung bis Zielkonflikte.

    Die ersten Reallabore in Baden-Württemberg

    Weiterhin werden im Schwerpunkt Reallabore beispielhaft besprochen. Die folgenden Beispiele sind nicht zufällig alle aus Baden- Württemberg – sie wurden alle im Rahmen einer Förderinitiative des Landes ins Leben gerufen. Während die sieben Reallabore dieser ersten Runde methodisch ähnlich arbeiten, sind die Themenstellungen sehr unterschiedlich.

    Das Freiburger Reallabor Wissensdialog Nordschwarzwald begleitet die Einrichtung des Nationalparks Nordschwarzwald. Dessen Einrichtung war in der Region von Konflikten begleitet, die teils noch immer andauern. Das Reallabor sucht dementsprechend nach Potenzialen für die nachhaltige Entwicklung der Region. Parallel untersucht es auch ökologische Prozesse im neuen Nationalpark. Im Artikel erfährt man, welche Anforderungen der ländliche Raum an Reallaborforschung stellt, die ansonsten eher in Städten stattfindet.

    Das Urban Office Heidelberg hat einen theoretischen Ausgangspunkt: das Konzept Wissensgesellschaft. Es wird an mehreren Fallbeispielen in Heidelberg untersucht, welche Bedeutung dieses für die Stadtentwicklung haben kann. Interessant ist, das das Reallabor Urban Office sich selbst mit untersuchen muss als „Wissensort“ im untersuchten Gebiet – es ist sein eigenes Experiment.

    Das Energielabor Tübingen ist auf die Energiewende in Tübingen bezogen. Beispielhaft werden im Text seine Erfahrungen mit Bildungsangeboten im Reallabor vorgestellt, über die ansonsten in der Reallaborforschung wenig diskutiert wird. Am Beispiel der Kinder-Uni Aktivitäten in Tübingen werden nicht nur die verschiedenen Aspekte von Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Darüber hinaus wird methodisch an die Reallaborarbeit angeschlossen. So wird deutlich, dass Reallabore selbst Bildungsorte sind. Die AutorInnen werfen zudem die Frage, wie auch Kinder in die Reallaborforschung einbezogen werden können und sollen.

    Das Karlsruher Reallabor besteht aus zwei eng verbundenen Projekten: dem Quartier Zukunft und dem Reallabor 131. Im Beitrag Das Reallabor als Partizipationskontinuum wird beschrieben, wie langfristige, thematisch breite Beteiligung aussehen kann. Dabei geht es nicht nur um Entscheidungen im Forschungsprozess, sondern besonders um das konkrete Mitgestalten des Quartiers, der Karlsruher Oststadt. Da das Quartier Zukunft bereits vor der Reallabor-Förderrunde begonnen hat, kann hier von langsameren Veränderungsprozessen berichtet werden. Partizipation muss nach diesen Erfahrungen immer wieder in verschiedenen Intensitäten, durch verschiedene Kanäle und mit unterschiedlichen Gruppen erfolgen.

    Herausforderungen für Reallabore

    Bei aller Unterschiedlichkeit der Reallabore, wie sie heute existieren, lassen sich auch wesentliche Gemeinsamkeiten ausmachen: ein hoher Aufwand beim Aufbau der Reallabor-Infrastruktur, hohe Flexibilitätsanforderungen an das Labor bei sich verändernder „Realität“, aber auch um die Ergebnisse durchlaufener Lernprozesse aufgreifen zu können. Darüber hinaus treten nicht selten Problem im Hinblick auf den Zeittakt von Forschung, Lehre, der Stadt- und Raumplanung und der Dynamik zivilgesellschaftlicher Initiativen auf. Schließlich kann die disziplinäre Wissenschaft irritiert auf das neue und transdiziplinär ausgerichtete Forschungformat Reallabor reagieren. Es ist jedoch wichtig, disziplinär arbeitende WissenschaftlerInnen zu erreichen und für Reallaborprozesse zu gewinnen. Nur so kann das Bekanntmachen und Verbreiten des Forschungsformats gelingen. Demgegenüber gibt es auch inspirierende und ermutigende Erfahrungen, wie die Einsichten, dass in dem Aspekt Bildung in Reallaboren noch ein erhebliches Potenzial liegt, dass sich tatsächlich Transformationsprozesse anstoßen lassen, und dass sich auch im kleinen Rahmen eines Reallabors Ergebnisse erarbeiten lassen, die gesellschaftlich große Bedeutung haben können.

    Wohin geht’s mit der Reallabor-Forschung?

    Die ersten Reallabore sind ein Experiment, das selbst intensiv erforscht wird. Einige der Begleitforscher formulieren zum Abschluss vorläufige Thesen, wie die Reallaborforschung zukünftig gestaltet werden soll. Sie sehen ein großes Potenzial für dieses neue Format, um Wissenschaft, Zivilgesellschaft und anderen Partnern die Zusammenarbeit zu ermöglichen. Um den Elfenbeinturm der Wissenschaft zu öffnen, braucht es Anstrengungen auf beiden Seiten: Wissenschaftler müssen lernen, ihre Arbeit wieder aus praktischer Perspektive zu durchdenken. Und Bürger müssen sich einlassen auf die Eigenarten der Wissenschaft, die nach wie vor viel zur Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann. Warum also nicht einen Anfang machen bei dieser Zeitschrift? Alle Artikel im Heft im TATuP Schwerpunkt Reallabore sind alle frei einsehbar.

  22. Energieberatung: Im Zukunftsraum gibt’s einen ersten Überblick

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    Kühlschrank. Herd. Heizung. Wasserverbrauch. Die Sache mit dem Licht. Geht das alles auch irgendwie schlauer? Anstatt auf die großen Entscheidungen anderer zu warten, kann man sich kurzerhand selbst fit machen für die Zukunft. Die Fachleute für Energieberatung der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) helfen dabei.

    Im Zukunftsraum in der Karlsruher Oststadt bekommt man ab jetzt kostenfrei einen ersten Überblick über alle Beratungsangebote, die von der KEK in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale angeboten werden. Wir von Quartier Zukunft nehmen uns gerne Zeit und stellen auf Wunsch die richtigen Kontakte zu den ExpertInnen der KEK her. Ein individueller Beratungstermin, zu dem die EnergieberaterInnen persönlich nach Hause kommen, kann direkt vor Ort vereinbart werden.

     

    Energiechecks für private Haushalte

    Für Mieter und private Haus- und Wohnungseigentümer gibt es verschiedene Angebote, die Energiesparen leicht machen.

    Basis-Check:  Er befasst sich mit dem Strom- und Wärmeverbrauch, bietet eine Durchsicht der Elektrogeräteausstattung und klärt auf über einfache Energiesparmöglichkeiten. Zum Schon-mal-merken: Den Basis-Check für Privathaushalte gibt’s für 10 Euro!

    Gebäude-Check: Eigentümer und private Vermieter erhalten einen Überblick über den Strom- und Wärmeverbrauch. Auch hier gehört die Durchsicht der Elektrogeräteausstattung zum Angebot. Zusätzlich werden die Gebäudehülle und die Heizungsanlage in den Blick genommen.

    Heiz-Check: Hier werden die BesitzerInnen von Gas- und Ölheizkesseln, Fernwärmestationen und Wärmepumpen beraten. Effizienz und eine optimale Einstellung der Heizanlage stehen dabei im Fokus.

    Detail-Check: Einzelne, individuelle Fragestellungen zum Thema Energiesparen bekommen Raum und Antwort.

     

    Beratungsangebote für Unternehmen, öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen, Vereine und Verbände

    Auch für öffentliche und gemeinnützige Einrichtungen sowie private Unternehmen gibt es Angebote, die Einsparpotenziale aufzeigen und dabei helfen, die Energiebilanz zu verbessern.

    Individuelle Vor-Ort Beratung: Hier kommen die EnergieexperInnen zur einer Initialberatung kostenfrei vorbei.

    Detail-Energieberatung: Für alle, die ihr Einsparpotenzial noch besser kennenlernen wollen. Es wird ein Maßnahmenprogramm erarbeitet, bei dessen Umsetzung die EnergiespezialistInnen der KEK begleitend zur Seite stehen.

    Bildung: Die KEK sensibilisiert zum Thema Klimaschutz und Energieeffizienz in verschiedenen Bildungsformaten. Seminare, Workshops, Mitarbeiterschulungen sowie altersgerechte Schulprojekte sind möglich. In Unternehmen kann die Verankerung einer klimafairen, energieeffizienten Unternehmenskultur begleitet werden.

     

    Tolle Sache

    Für Haushalte, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Wohngeld beziehen, ist die Energieberatung kostenfrei. Damit auch einkommensschwache Familien Energie einsparen können und nicht an den Anfangsinvestitionen scheitern, bringen die BeraterInnen der KEK Energiesparlampen, Steckerleisten und Zeitschaltuhren gleich gratis mit.

     

    Wo und wann gibt’s den Überblick?

    Im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe

    Dienstag 14.00 bis 18.00 Uhr

    Donnerstag  9.00 bis 18.00 Uhr

    Wer möchte, kann auch direkt von Zuhause aus einen Termin zur Energieberatung mit den ExpertInnen der KEK und der Verbraucherzentrale vereinbaren: 0721 – 480 88 0

    Die Energieberatungsvermittlung im Zukunftsraum erfolgt in Zusammenarbeit mit der KEK. Den Rahmen für das Angebot bildet das Reallabor 131 – KIT findet Stadt, das durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird.

     

    Lokale Infoangebote zum Thema Energie und Klimaschutz

    www.kek-karlsruhe.de

    www.sonne-trifft-dach.de

    Ist mein Dach für Photovoltaik geeignet? Gebäudescharfe Suche möglich!

    www.fachpartner-bauen-energie.de

    Hier findet man qualifizierte Handwerker, die im Zusammenhang mit energetischer Sanierung Beratung, Planung und die Durchführung solcher Projekte anbieten.

    www.klimafair-karlsruhe.org

    Der Karlsruher Klimaschutzfonds macht es möglich, mit Hilfe des CO2-Rechners die eigenen Emissionen zu berechnen und auszugleichen. Ein entsprechender Geldbetrag kann an Klimaschutzprojekte weitergegeben werden, die dann eine entsprechende Menge an CO2-Emissionen einsparen können. Für Unternehmen macht es Sinn, sich hier über das Klimafair-Siegel zu informieren!

  23. Eröffnung! Zukunftsraum!

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    Eröffnung! Zukunftsraum! In den vergangenen Wochen hat sich der Zukunftsraum nach und nach mit Leben gefüllt. Es wurde gestrichen und eingerichtet. Nun wird er eröffnet – anlässlich der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg am Samstag, den 13. Juni. Die Eröffnung wird mit einem aktiven Programm mit Workshops und Diskussionen gestaltet. Sie sind herzlich eingeladen.

    Eröffnung Zukunftsraum

    Das Programm

    10.00 Uhr | Workshops: Möbel selber bauen & Samenbomben

    13.30 Uhr | Offizieller Beginn Türen auf mit musikalische Einstimmung

    14.00 Uhr | Grußworte

    Ministerin Theresia Bauer (MWK)

    KIT-Bereichsleiter Karl-Friedrich Ziegahn

    Oberbürgermeister Frank Mentrup

    14.15 Uhr | Eröffnungsvortrag zum „Zukunftsraum“

    Musikalische Einlage

    14.45 Uhr | Mach-mit-Diskussion „Nachhaltige Stadtentwicklung: Vom Wissen zum Handeln“

    15.30 Uhr | Ausklang und Fortsetzung des Möbelworkshops

    18.00 Uhr | Ende

     Ständig vor Ort
    Im Zukunftsraum erwartet Sie eine Posterausstellung zum Reallabor 131 und zu Projektaktivitäten innerhalb des Quartier Zukunft – Labor Stadt. Darüber hinaus zeigt eine Fotosausstellung den Entwicklungsprozess des Quartier Zukunft und die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit wird mit der „Interaktiven Fotobox Nachhaltigkeit“ bei der Eröffnung vertreten sein.
     
    Der Ort der Eröffnungsfeier
    Sie finden den Zukunftsraum in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.
     
    Über den Zukunftsraum
    Der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft ist ein gemeinsames Projekt von Quartier Zukunft – Labor Stadt und dem Reallabor 131 – KIT findet Stadt, die gemeinsam transdisziplinär Beiträge für eine nachhaltige Quartiersentwicklung in der Karlsruher Oststadt erarbeiten. Der Zukunftsraum dient als Treffpunkt, Ort des Austausches und gemeinsamer Arbeitsort für WissenschaftlerInnen und aktive Akteure in der Oststadt für die gemeinsam Entwicklung in Erforschung von Lösungen für eine zukunftsgerichtete Quartiersentwicklung. Hier wird Raum für Diskussionen geschaffen, die die Zukunft der Karlsruher Oststadt und anderer europäischer Städte betreffen.
     
    Weiterführende Links
    Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2015
    Reallabor 131 – KIT findet Stadt
  24. „BaWü Labs GO!“ Auftakt der Reallabore

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    Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) fördert seit Januar 2015 sieben Reallabore, bei denen Wissenschaft und Partner wie Kommunen, Verbände und wirtschaftliche Akteure gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen im Land wissenschaftlich bearbeiten. Zu den geförderten Reallaboren zählt auch das R131, das eingebettet in das Quartier Zukunft – Labor Stadt durchgeführt wird.

    Zum Start der Reallabore lud das MWK zur öffentlichen Auftaktveranstaltung „BaWü-Labs GO! Start der Reallabore für den Wandel zur Nachhaltigkeit in Baden-Württemberg ein. Auch das Quartier-Zukunft Team ergänzt um weitere Mitglieder des R131 war mit dem Lastenrad „Quartier Zukunft Mobil“ dabei und präsentierte Inhalte und Aufbau des R131. Im Mittelpunkt stand hierbei eine farbenfrohe Karte des Projektgebiets Oststadt Karlsruhe, auf der die einzelnen Realexperimente auf Fähnchen dargestellt und verortet waren. Besucher waren eingeladen ihre eigenen Ideen und Vorstellungen für ein nachhaltiges Quartier einzubringen und taten dies bspw. mit dem Vorschlag „jute Sache“ für Karlsruhe, wobei Plastiktüten durch ein Pfand-Stofftaschen-System ersetzt werden sollen. Anhand mehrerer Poster und in vielen Gesprächen mit dem Projektteam konnten sich die Besucher der Veranstaltung einen Eindruck von den bisherigen und geplanten Projekten und Themen verschaffen, sowie die partizipativen Elemente des R131 und des Rahmenprojekts Quartier Zukunft – Labor Stadt kennenlernen.

    Als Blickfang diente das „Quartier Zukunft Mobil“ mit seinem orangenen Sonnenschirm. Auch hier konnten sich interessierte Besucher über das R131 informieren sowie Flyer und Postkarten mitnehmen.

    Die Auftaktveranstaltung „BaWü-Labs GO! inspirierte durch eine kreative, spannende und offene Atmosphäre. Hierzu trugen auch das Freiburg Scientific Theater mit einem Stück über Nachhaltigkeit in drei Akten sowie die motivierende Rede von Ministerin Theresia Bauer und der Impulsvortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind bei.

    Das Team nahm viele interessante Gespräche, Fragen und Anregungen von der Auftaktveranstaltung „BaWü-Labs GO!  mit nach Karlsruhe. Im Austausch mit den Projektteams der anderen Reallabore und des Begleitforschungsteams konnten gemeinsame Berührungspunkte, Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert werden.

     

    Download
    Poster R131 Aufbau [PDF | 400 KB]
    Poster R131 Inhalte [PDF | 500 KB]
    Poster R131 Partizipation [PDF | 500 KB]
     
     Weiterführende Informationen
    Reallabore MWK Baden-Württemberg
    Neuigkeiten: Land fördert Reallabor 131 – KIT findet Stadt
  25. Einblicke | Dezember 2014

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    Herzlich Willkommen zu unserer Dezember Ausgabe von Einblicke. Mit diesem Kurznachrichtenformat informiert das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt Sie in Bezug auf Arbeitsschritte und -abläufe innerhalb der Projektarbeit mit lokalen Akteuren und der Bevölkerung vor Ort im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt.  Es erscheint regelmäßig und im Rhythmus von 2 Monaten auf dieser Website.

    In der Dezemberausgabe finden Sie einen Jahresrückblick auf das ReparaturCafé und das Bürgerforum. Bei unserem Vortrag im Rahmen des Winterthur Urban Forums konnten wir wichtige Kontakte knüpfen und unser Konzept zu einer transdisziplinären Projektkonzeption vorstellen. Weitere Themen sind: Ökodörfer, das Reallabor 131, Kooperationspartnerschaften, Forschung und das Projektseminar „Besser altern in Karlsruhe“. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team des Quartier Zukunft – Labor Stadt.

     

    • Aktuelle Vorträge | Winterthur Urban Forum & Modelle gelebter Nachhaltigkeit

    Quartier Zukunft auf dem Winterthur Urban Forum

    Marius Albiez und Colette Waitz sprachen am 28.11.2014 beim Winterthur Urban Forum zum Thema „Kooperative und partizipative Gestaltung urbaner Zukunft. Das Beispiel Quartier Zukunft – Labor Stadt“. Der Beitrag stellte die Konzeption und Umsetzung des transdisziplinär ausgerichteten Projekts dar. Anhand von Einblicken in die aktive Projektarbeit wurde der Forschungs- und Entwicklungsansatz des Quartier Zukunft diskutiert und reflektiert. Beispiele kooperativer Stadtgestaltung im Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt verdeutlichten die holistische Perspektive des Projekts.

    Modelle gelebter Nachhaltigkeit

    Im Rahmen des Global Ecovillage Network of Europe e.V. hat Ende Oktober die Konferenz „Modelle gelebter Nachhaltigkeit“ in Berlin stattgefunden. Ziel der Abschlusskonferenz des Projekts ist es, „Modelle gelebter Nachhaltigkeit“ in der Bevölkerung – insbesondere im urbanen Raum – bekannt(er) zu machen. „Ecovillages“ („Ökodörfer“) sind gelebte, gemeinschaftlich entwickelte Orte und dezentrale Modelle für eine nachhaltige Lebensweise. Das Karlsruher „Quartier Zukunft“ wurde auf der Konferenz vorgestellt und schlug als städtischer Ansatz nachhaltiger Entwicklung die Brücke zu den innovativen und weitreichenden Ansätzen in sogenannten „Ökodörfern“. Für uns wiederum war der Konferenzbesuch reichhaltig und inspirierend.

    • BürgerForum – Reflexion und weiteres Vorgehen

    Im Nachgang der Ergebniswerkstatt, arbeitet das Quartier Zukunft Team an der Verknüpfung der Bürgervorschläge mit wissenschaftlichen Aktivitäten am KIT. Im Rahmen des Projektes „Reallabor R131 – KIT findet Stadt“ werden ab 2015 Vorschläge aus dem Bürgerprogramm mit wissenschaftlichem Rückenwind angegangen. Weitere Treffen hierzu wird es Anfang des Jahres in kleineren Gruppen geben. Interessierte für diese Treffen, die Ihre E-Mail Adressen noch nicht bei der Ergebniswerkstatt hinterlassen haben, können sich gerne bei uns melden. Wir freuen uns auf die Arbeit an den Projektideen und hoffen möglichst bald vor Ort in der Oststadt präsent zu sein.

    • Reallabor | Was kommt

    Wir freuen uns, dass das KIT-Forschungsprojekt „Reallabor 131 – KIT findet Stadt“  vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) gefördert wird! Los geht´s bereits im Januar mit einer Laufzeit von drei Jahren, wobei über 20 Institute des KIT an dem Vorhaben beteiligt sind.

    Ziel des Projektes ist es, die Verbindung zwischen transdisziplinärer Wissenschaft und Nachhaltiger Entwicklung in der Karlsruher Oststadt zu beforschen.  Kernelemente bilden hierbei ein Wissenschaftsladen, welcher in den nächsten Monaten seine Tore öffnen soll, eine umfangreiche Grundlagen- und Begleitforschung sowie die Umsetzung transdisziplinäre Einzelprojekte, die unter anderem mit den Ergebnissen des Bürgerforums gespeist werden.

    • ReparaturCafé – Ein Jahresrückblick

    Im Dezember blicken wir zurück auf ein Jahr mit vier erfolgreichen ReparaturCafés im Quartier Zukunft. Dreimal wurde im Kinder- und Jugendhaus repariert, einmal ging das ReparaturCafé auf Reisen ins Jubez. Von Staubsaugern, Kaffeemaschinen und Gameboys über Fahrräder und Spatenstiele bis hin zu Winterjacken, Jeans und Strümpfen wurde schon vieles aufgeschraubt, auseinandergenommen und in den meisten Fällen wieder bis zur Funktionstüchtigkeit repariert. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle fleißigen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Veranstaltungen stattfinden konnten und ein solcher Erfolg wurden. Im nächsten Jahr geht es am 21. Februar im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt weiter. Wir freuen uns!

    • Kooperation des Quartier Zukunft mit der Stadt Freiburg

    Das Quartier Zukunft-Team begleitet die Stadt Freiburg als wissenschaftlicher Partner und unterstützt dabei die Arbeiten der Freiburger Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement.  Orientiert am Freiburger Nachhaltigkeitskompass sollen konzeptionelle Beiträge zur Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in einem „Quartier der Zukunft“ in Freiburg erarbeitet werden. Ziel ist die partizipative Entwicklung von Anforderungen und Umsetzungsvarianten eines nachhaltigen Stadtquartiers für ein bestehendes sowie für ein neues Quartier.

    •  Besser altern in Karlsruhe

    In diesem Wintersemester findet erstmals das Projektseminar „Besser altern in Karlsruhe“ statt. Hauptinitiator ist die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit, die in Kooperation mit dem Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) das Lehrmodul Nachhaltigkeit und Transformation (NATAN) ins Leben gerufen hat.

    Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen gehen im Seminar gemeinsam mit Praxispartnern des Quartier Zukunft der Frage nach, wie Themen wie Demographie, Pflege und Pflegetechnologie, bedarfsgerechte Mobilität sowie soziale Teilhabe und Lebensqualität im Alter in Einklang mit einer Nachhaltigen Entwicklung der Oststadt gebracht werden können. Dabei werden Problemstellungen, Herausforderungen und Chancen einer insgesamt alternden Gesellschaft nicht nur theoretisch bearbeitet, sondern praktisch vor Ort angegangen.

    Für nähere Informationen wenden Sie sich gerne an Richard Beecroft (richard.beecroft@kit.edu) und Marius Albiez (marius.albiez@kit.edu)

    • Forschungskonzept des „Quartier Zukunft – Labor Stadt“

    Das „Quartier Zukunft“ ist grundlegend als transdisziplinäres Forschungsprojekt an der Schnittstelle Wissenschaft (KIT) und Stadtgesellschaft (Karlsruher Oststadt) angelegt. Es geht um nachhaltige Stadtentwicklung  und Forschung. Im Hinblick auf die Verankerung des Projekts in der Wissenschaftscommunity hat Projektleiter Oliver Parodi im November das Forschungskonzept für das Quartier Zukunft ausgearbeitet, das die theoretischen, konzeptionellen und methodischen Kernpunkte des Projekts ausführlich darstellt. Das rund zwanzig Seiten starke Dokument befindet sich nun in der internen Abstimmung und wird alsdann auch auf der Quartier-Zukunft-Website veröffentlicht.

     

  26. Land fördert Reallabor zur nachhaltigen Entwicklung der Karlsruher Oststadt

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    Seit Herbst 2013 ist das Team des Quartier Zukunft in der Karlsruher Oststadt aktiv, um die nachhaltige Entwicklung des Stadtquartiers voranzubringen und zu beforschen. Nun fördert das baden-württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst (MWK) das „Reallabor 131 – KIT findet Stadt“, das in das Quartier Zukunft eingebettet ist und die forschenden Aktivitäten in Kooperation mit den beteiligten KIT-Institutionen innerhalb des Quartier Zukunft ausweiten wird. Wissen, Innovation und Stadtentwicklung in einem transdisziplinären Prozess nachhaltiger Entwicklung verknüpft miteinander zu denken und zu bearbeiten ist Ziel und Aufgabe des Reallabors. Das Reallabor 131 wurde unter Federführung des Quartier Zukunft Partners „KIT Zentrum Mensch und Technik“ vom Karlsruher Institut für Technologie beantragt. Förderbeginn ist voraussichtlich Januar 2015.

     

    Das Reallabor 131 im Quartier Zukunft

    Das thematische Spektrum des Reallabor 131: KIT findet Stadt reicht von lebenswerter Mobilität

    und Kreislaufwirtschaft über Sozialraum und Nachbarschaft bis hin zu Klima und Energie, Gesundheit und demographische Entwicklungen. Zentral dabei ist die Initiierung, Umsetzung und Beforschung mehrerer Projekte zur nachhaltigen Quartiersentwicklung, die in Kooperation und partizipativ mit der Stadtgesellschaft identifiziert, umgesetzt und forscherisch begleitet werden sollen. Diese Projekte können aus dem derzeit stattfindenden BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand generiert werden. Kristallisationspunkt des Reallabors wird ein Sustainability Science Shop sein, der nicht nur als Beratungsstelle für nachhaltigkeitsbezogene Fragestellungen, sondern darüber hinaus auch als Kommunikationszentrum, Veranstaltungs- und Arbeitsort für Projektbeteiligte und Forschende dienen soll.

     
    Was ist ein Reallabor?
    Mit einem Reallabor begeben sich Forschende in gesellschaftlich bedeutsame, reale Veränderungsprozesse, beispielsweise bei der Nachhaltigen Entwicklung eines Stadtquartiers wie der Karlsruher Oststadt oder der Einführung neuer Energiesysteme in einer Region.
     
    “Reallabore helfen gesellschaftliche Veränderungsprozesse besser zu verstehen, mitgestalten und in ihren Wirkungen messen zu können. Sie bieten Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und freien Forschungsinstituten sowie zwischen Wirtschaft, Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Akteuren”, so das MWK.
     

    Weiter heißt es in der Pressemitteilung des Wisserschaftsministeriums:

    „Lösungen für wichtige Zukunftsfragen kann die Wissenschaft heute nur noch zusammen mit der Gesellschaft erarbeiten. Mit den Reallaboren ermöglichen wir hierfür eine neue, innovative Form des Wissenstransfers“, erklärte Ministerin Bauer. „Nachhaltige Mobilitätskultur oder nachhaltige Stadtentwicklung sind Themen, die für die gesellschaftliche Veränderung insgesamt von zentraler Bedeutung sind. Das greifen die Reallabore auf und helfen, Veränderungsprozesse im Land besser zu verstehen, mitzugestalten und in ihren Wirkungen messen zu können. Damit können sie kreative Treiber einer Entwicklungsstrategie für das ganze Land werden.“

    In der aktuellen Ausschreibungsrunde des Programms „Stärkung des Beitrags der Wissenschaft für eine nachhaltige Entwicklung“ unterstützt das Land ab 2015 sieben Reallabore an baden-württembergischen Hochschulen mit insgesamt bis zu sieben Millionen Euro.

    Weiterführende Links
    Pressemitteilung des MWK

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Impressum und Datenschutz

Impressum und Datenschutz

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