Zwei Helferinnen bringen frischen Wind ins Quartier Zukunft

Seit diesem Herbst bekommt das Quartier Zukunft Unterstützung von zwei engagierten Personen im Bundesfreiwilligendienst (kurz: Bufdis): Theresa Pötschke (19 Jahre) und Sarah Berghöfer (20 Jahre). Mit viel Motivation, Neugier und einer großen Portion Idealismus bereichern sie unser Team, den Zukunftsraum und bringen frische Impulse in unseren Alltag.

Ein Portraitfoto von Theresa Ein Portraitfoto von Sarah

Theresa Pötschke und Sarah Berghöfer (von links).

Theresa und Sarah haben sich nach dem Abitur aktiv dafür entschieden, mit einem Engagement der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Über das Onlineportal des Bundesfreiwilligendienstes sind sie auf das Stellenangebot des Quartier Zukunft gestoßen und waren direkt von unserem Konzept überzeugt.

„Das Vorstellungsgespräch war erstmal eine stressige und ziemlich ungewohnte Situation“, da sind sich die beiden einig. Doch die Freude zur Zusage über die Stelle hat sie dann sehr gefreut. „Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreich, manchmal auch hektisch, aber er bringt Struktur und erfüllt bisher all meine Erwartungen“, sagt Theresa.

Vielseitige Vorerfahrungen im Bereich der Nachhaltigkeit

Theresa hat zuvor in Teilzeit in einem Eine-Welt-Laden gearbeitet, wo sie viel Selbstverantwortung übernehmen durfte und ihr Interesse für Nachhaltigkeit entdeckte. In der Schule begeisterten sie besonders Wirtschaft und Englisch ­– Fächer, die ihr den Blick für globale Zusammenhänge der Nachhaltigkeit öffneten. Sarah wiederum war vor ihrem Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Center for Environment in Heidelberg als Praktikantin tätig und fand eine nachhaltige Lebensweise ebenfalls schon während der Schulzeit spannend. Besonders faszinieren sie die Beziehungen zwischen Mensch, Tier und Umwelt – kein Wunder, dass Biologie und Geographie ihre Lieblingsfächer waren.

Beim Thema Nachhaltigkeit setzen die beiden unterschiedliche Schwerpunkte: Theresa interessiert sich besonders dafür, wie man Inhalte rund um ethische Ernährung und Veganismus so vermittelt, dass Menschen neugierig und offen dafür werden. Sarah hingegen liegt es am Herzen, Umweltschutz zu fördern, Tierwohl zu stärken und den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen, um selbst ein Teil des Wandels zu sein.

Ein neuer Lebensabschnitt

Sarah möchte ihr eigenes transformatives Potenzial nutzen und etwas bewirken, während Theresa lernen möchte, wie Nachhaltigkeit im lokalen Kontext gelebt wird, um dieses Wissen später vielleicht auf globale Fragestellungen übertragen zu können. Für beide ist der BFD auch ein wichtiger Schritt der Selbstfindung und eine Orientierungshilfe für die Zeit danach. Und ganz nebenbei – geben sie zu – ist das Taschengeld auch nicht zu verachten.

Natürlich bringt der Alltag auch Herausforderungen mit sich. Der lange Anfahrtsweg bedeutet frühes Aufstehen, sogar früher als zu Schulzeiten, und die acht Stunden Arbeitszeit sind eine Umstellung für die jungen Menschen.

Was ihre Zukunft nach dem BFD angeht, sind die Bufdis noch offen. Theresa möchte gerne Einblicke in Forschung gewinnen und könnte sich anschließend ein Studium oder eine Ausbildung vorstellen – wichtig sei ihr vor allem, dass die Nachhaltigkeit dabei ein zentrales Thema bleibt. Sarah hingegen träumt von einem Kunst- oder Designstudium und möchte ihre kreative Seite gerne mit nachhaltigen Fragestellungen verbinden.

Fest steht: Beide sind eine große Bereicherung für das Quartier Zukunft. Mit ihren Ideen, Interessen und ihrer Begeisterung tragen sie dazu bei, Nachhaltigkeit erlebbar zu machen und zeigen, wie vielfältig Engagement aussehen kann.