Veranstaltungen

  1. ITAS for Future – offene Türen zum globalen Klimastreik am 19. und 20. September

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    Seit Herbst 2018 streiken Schülerinnen und Schüler freitags weltweit und unermüdlich für das Klima. Die Fridays for Future Bewegung hat damit schon einiges an Aufsehen erregt und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Eltern, Kunstschaffende und viele weitere Gruppen haben sich hinter sie gestellt. Nun ist es an der Zeit, dass wir alle gemeinsam auf die Straße gehen. Am 20. September findet der globale Klimastreik statt, zu dem explizit alle aufgefordert sind, sich der Jugend anzuschließen. Wie bereits im Mai öffnet das ITAS daher am 19. und 20. September wieder seine Türen und lädt Schülerinnen und Schüler, Studierende und alle Interessierten ein, sich direkt mit Forschenden auszutauschen.

    Begonnen hat alles mit einer einzigen Schülerin, die begann für ihre Zukunft zu streiken. Greta Thunberg hat damit eine Bewegung ins Leben gerufen, die sie sich so wohl kaum erträumt hat. Inzwischen waren weltweit Millionen von Schülerinnen und Schülern auf der Straße. Und damit nicht genug – Fridays for Future hat Unterstützende in unterschiedlichsten Gruppen gefunden. So gibt es inzwischen neben den Parents und den Scientists for Future auch die Artists und die Entrepreneurs for Future.

    Die Fridays for Future Bewegung fordert konkrete Veränderungen

    Konkret streiken Fridays for Future für die Umsetzung ihrer Forderungen. Diese wurden mit wissenschaftlicher Unterstützung entwickelt und sind auf ihrer Homepage zu finden. Die wichtigsten Forderungen für Deutschland sind, dass Deutschland bis 2035 Nettonull erreicht, bis 2030 aus der Kohlekraft aussteigt und bis 2035 die Energieversorgung komplett auf erneuerbare Energie umgestellt wurde.

    Neben der Unterstützung der Entwicklung der Forderungen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch ihre eigene  Initiative „Scientists for Future“ gegründet. Über 26.000 Forschende unterzeichneten die Stellungnahme, die darauf hinweist, dass die bisherigen Maßnahmen zum Schutz von Klima und Biodiversität völlig unzureichend sind. In der Karlsruher Regionalgruppe sind auch Forschende von Quartier Zukunft und unseres Heimatinstituts, des ITAS, aktiv.

    Am 20. September streiken alle gemeinsam – weltweit!

    Am 20. September findet der globale Klimastreik statt, an dem alle gemeinsam auf die Straße gehen. In Karlsruhe beginnt der Streik um 11 Uhr am Friedrichsplatz. Auch das ITAS öffnet anlässlich dieses Ereignisses erneut seine Türen. Am Donnerstag, 19. September, und am Freitag, 20. September 2019, jeweils von 14 bis 17 Uhr, können sich Schülerinnen und Schüler, Studierende und alle Interessierten direkt mit Forschenden austauschen.

    ITAS for Future – Das Institut öffnet erneut seine Türen

    Kommt vorbei, alle sind eingeladen zum „Open ITAS“ bei dem Expertinnen und Experten für Technikfolgenabschätzung über ihre Arbeit informieren und sich der Diskussion stellen. Die Themen reichen von nachhaltiger Mobilität und Ernährung über Fragen der Energiewende bis hin zur Gestaltung lebenswerter Städte und Alternativen zur erdölbasierten Wirtschaft. Außerdem könnt ihr euren eigenen CO2 Fußabdruck ermitteln, euch Selbstexperimente überlegen und auch unsere Werkstatt für Demoplakate ist wieder dabei. Eine Anmeldung ist nicht nötig, lediglich bei Schulklassen und größeren Gruppen bitten wir um eine Ankündigung an jonas.moosmueller@kit.edu.

    Nach dem Streik geht’s weiter beim Park(ing) Day

    Im Anschluss an den Streik findet von 13 bis 18 Uhr der Park(ing) Day in der oberen Karlstraße statt. Der Aktionstag, der jedes Jahr am dritten Freitag im September stattfindet, weist darauf hin, dass die immer größer werdenden Autos dem öffentlichen Raum viel Fläche wegnehmen, die auch anders genutzt werden könnte. Auch ein Teil der „Open ITAS“ Angebote werden deshalb ab 14 Uhr auf der Parkfläche vor dem Institutsgebäude (Karlstraße 11) stattfinden.

    Warum unterstützt das Institut die Forderungen nach schnellen und umfassenden Maßnahmen zum Klimaschutz?

    „Das Anliegen der jungen Menschen ist absolut gerechtfertigt, es wird mit großem Engagement vorgetragen und steht auf einer soliden wissenschaftlichen Basis. Wir als Forschende wollen unser Wissen zur Verfügung stellen und so unserem Auftrag zur ‚Gesellschaftsberatung‘ nachkommen.“

    Armin Grunwald, Leiter des ITAS

    Es sind noch Fragen offen?

    Rückfragen beantwortet für das „ITAS for Future“-Team Jonas Moosmüller (jonas.moosmueller∂kit.edu; 0721 608 26796).

    Weiterlesen

    ITAS for Future

    Fridays for Future

    Scientists for Future

    Facebookveranstaltung  Park(ing) Day 2019

    Blogartikel Park(ing) Day 2017

  2. einBLICKE 06/19 | Ausstellung – Erklärfilm – Selbstexperimente

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    Inzwischen zeigt es das Thermometer ohne Zweifel: der Sommer ist da! Da kommt der Vortrag zu „Hitze in der Stadt“ am 9. Juli wie gerufen. Außerdem wurde die Ausstellung „Earth Overshoot“ von Renate Schweizer feierlich eröffnet, die bis zum 1. August, dem letztjährigen Welterschöpfungstag, bei uns im Zukunftsraum zu sehen ist. Auch bei unseren Projekten passiert so Einiges: „Klimaschutz gemeinsam wagen“ lädt zu Folgeworkshops der erfolgreichen Ideenwerkstatt ein und „Grüne Lunge im Dialog“ zu Vortrag und Exkursion zu naturnahen Gärten. Außerdem ist ein Teil unseres Teams unter die Filmemacher gegangen. Das und mehr Spannendes aus dem Quartier könnt ihr in dieser Ausgabe von einBLICKE finden.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    Ausstellung „Earth Overshoot“ eröffnet

    Am 4. Juni wurde die Ausstellung „Earth Overshoot“ von Renate Schweizer bei einer Vernissage im Zukunftsraum eröffnet. Ihre beeindruckenden Werke aus genutzten Teebeuteln sollen aufmerksam machen auf den übermäßigen Ressourcenverbrauch unseres aktuellen globalen Lebensstils. Bis zum 1. August, dem letztjährigen Earth Overshoot Day, der Tag an dem wir die nachhaltig zur Verfügung stehenden Ressourcen verbraucht haben, ist die Ausstellung innerhalb der Öffnungszeiten des Zukunftsraums zu sehen. Weiterlesen

     

    Klimaschutz gemeinsam wagen – Workshops

    Mit unserem Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ gehen wir in die nächste Runde! Nach dem Start mit der Ideenwerkstatt für den Klimaschutz (siehe Rückblick) bei der bereits zahlreiche Ideen für alternative Handlungsweisen und Selbstexperimente entstanden sind, wollen wir diese nun weiter ausarbeiten. Hierzu laden wir euch am 28. Juni (Konsum), am 05. Juli (Mobilität) und am 26. Juli (Ernährung) je von 17 bis 19:30 Uhr in den Zukunftsraum ein. Anmeldungen bitte an: sarah.meyer@kit.edu. Weiterlesen

     

    Vortrag „Hitze in der Stadt“

    Die Oststadt-Nachbarschaft und das Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ laden am Dienstag, 9. Juli um 19 Uhr zu einem Vortrag zum Thema „Hitze in der Stadt“ in den Zukunftsraum ein. Es wird um Extremwetterereignisse und Hitzewellen und den Umgang damit gehen. Der Eintritt ist frei. Weiterlesen

     

    Was ist ein Reallabor?

    Reallabore erhalten zunehmend Aufmerksamkeit und werden immer zahlreicher. Du hast bestimmt schon gehört, dass auch das Quartier Zukunft ein Reallabor ist. Doch was genau ist und macht ein Reallabor eigentlich? Dies wird in unserem neuen Erklärfilm anschaulich dargestellt. Sieh selbst!

     

    Grüne Lunge im Dialog: Vortrag und Exkursion

    Bei unserem Projekt „Grüne Lunge im Dialog“ stehen gleich zwei spannende Veranstaltungen an: Am 3. Juli wird es von 18-19:30 Uhr im Bürgersaal des Technischen Rathauses in Rheinstetten einen Vortrag zu „Naturnahe Gestaltung von Gärten“ geben und am 16. Juli von 17-19 Uhr laden wir zu einer Exkursion zu naturnah gestalteten Gärten in Karlsruhe ein. Du willst keine Veranstaltung verpassen? Dann melde dich unter gruenelunge-im-dialog@itas.kit.edu für die Mailingliste an. Weiterlesen

     

    Vom 6. bis 29. August machen wir Sommerpause!

    Was heißt das? Der Zukunftsraum bleibt vom 6. bis zum 29. August geschlossen und in den sozialen Netzwerken sowie auf unserer Website werden wir nicht aktiv sein. Über unseren Kalender könnt ihr euch natürlich trotzdem über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

     

    Das ReparaturCafé sucht helfende Hände!

    In der Oststadt findet seit 2019 jeden Monat ein ReparaturCafé statt. Hier werden immer noch helfende Hände gesucht. Hast du Lust mitzumachen und dich so für einen nachhaltigeren Konsum einzusetzen? Dann melde dich unter info@reparaturcafe-karlsruhe.de. Übrigens: das nächste RC ist am 22. Juni im Leihlokal! Weiterlesen

     

    ITAS for Future – Institut öffnet seine Türen

    Am 23. und 24. Mai tauschten sich bei „ITAS for Future“ Schülerinnen, Schüler und Studierende mit Forschenden aus. Die Themen reichten von nachhaltiger Mobilität und Ernährung über Fragen der Mitgestaltung bei der Energiewende bis hin zu Alternativen für die Erdöl-basierte Wirtschaft. Außerdem wurden fleißig Plakate für die nächsten Demos gebastelt. Weiterlesen

     

    Tag der offenen Gärten in Rheinstetten

    Unser Projekt „GrüneLunge im Dialog“ möchte mit verschiedenen Aktionen in Karlsruhe und Rheinstetten zu den Folgen des Klimawandels, über Artenschutz und zu Begrünungsmaßnahmen aufklären. Am 19. Mai präsentierte sich das Projekt erstmals öffentlich beim „Tag der offenen Gärten“ in Neuburgweier. Weiterlesen

     

    Agenda 2030 – Sustainable Development Goals Tag

    Am 1. Juni stellten sich verschiedenste Karlsruher Nachhaltigkeitsinitiativen beim Agenda 2030 – Sustainable Development Goals (SDG) Tag auf dem Schlossplatz vor. Auch wir waren mit unserem Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ vor Ort, um das Thema in der Stadtbevölkerung bekannter zu machen und uns mit anderen Akteuren weiter zu vernetzen. Weiterlesen

  3. „Was ist eigentlich ein Reallabor?“ – unser Erklärvideo ist da!

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    Der Begriff und das Konzept „Reallabor“ haben in den letzten Jahren eine beachtliche Karriere hingelegt. Erhält das Forschungsformat zunehmend Aufmerksamkeit, so ist es doch oftmals erläuterungsbedürftig. Dies haben wir im Quartier Zukunft, dem Karlsruher Transformationszentrum und Energietransformation im Dialog zum Anlass genommen, Konzeption und wichtige Elemente eines Reallabors in Form eines allgemeinverständlichen Erklärvideos darzustellen.

    Klimawandel, soziale Ungerechtigkeit, Artensterben: Wir müssen etwas tun und dabei mangelt es uns nicht an Wissen. Wie aber kommen wir vom Wissen zum Handeln? Genau hier setzen Reallabore als kooperative Experimentierräume an.

    Mit unserem Reallabor „Quartier Zukunft“ sind wir von Anfang an bei der Reallaborforschung dabei und seit 2015 in der Oststadt aktiv. Vor kurzem haben wir zudem gemeinsam mit dem Wuppertal Institut, der Leuphana Universität Lüneburg und Ecornet das Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit gegründet. Unser Ziel ist es, Reallaborforschung sichtbarer und verständlicher zu machen.

    Das haben wir auch zum Anlass genommen, unser Reallaborverständnis in einem Erklärvideo kurz und verständlich aufzuarbeiten. Falls der Begriff für dich neu ist, du dich schon immer gefragt hast, was es damit auf sich hat oder du dein Wissen nochmal auffrischen willst, bist du hier genau richtig.

    Viel Spaß beim Anschauen!

  4. Herzlich Willkommen „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“

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    Durch den steigenden Druck globaler Herausforderungen sind Reallabore in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Und immer mehr! Sie experimentieren und testen Elemente des zukünftigen Lebens schon heute. Sie sind Treiber einer nachhaltigeren Gesellschaft. Um die Sichtbarkeit der Reallabore zu erhöhen, haben wir nun gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, der Leuphana Universität Lüneburg und dem Ecological Research Network (Ecornet) das „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“ gegründet.

    Seit der Gründung am 9. April sind bereits über 20 Reallabore mit dabei und es sollen noch mehr werden! Das Netzwerk versteht sich als Plattform über und für Reallabore, die für eine nachhaltige Entwicklung forschen und handeln. Es soll die Kommunikation und Kooperation zwischen den Reallaboren vereinfachen und stärken und eine Informationsquelle für Interessierte und Aktive sein.

    „Interessierten wie Aktiven möchten wir eine Heimat bieten und darüber hinaus das, was an Reallabor-Aktivitäten in den letzten fünf Jahren entstanden ist, sichtbar machen“

    Dr. Oliver Parodi, Quartier Zukunft – Initiator des Netzwerks


    Foto: MWK, Jan Potente

    Die Reallabore unterscheiden sich durch ihre Themen und Schwerpunkte. Das Spektrum reicht von E-Lastenfahrrädern und Energiespeichern über Grünflächen und Stadtentwicklung bis hin zu Schulküchen und nachhaltiger Gastronomie. Alle Mitglieder haben jedoch gemeinsam, dass sie sich als Pioniere einer nachhaltigeren Gesellschaft verstehen und sich bei ihrer Forschung und ihren Aktivitäten an Nachhaltigkeitskonzepten orientieren. Dieses können zum Beispiel die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen oder das Konzept des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) sein. Außerdem probieren sie die Veränderungen vor Ort aus und sind damit eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.

    „‘Forschung und Praxis Hand in Hand für eine nachhaltigere Zukunft‘ – das ist unser Ansatz“ 

    Professor Uwe Schneidewind, Wuppertal Institut

    Damit aus den Projekten und Aktivitäten der Reallabore Wissen entsteht, werden sie forscherisch begleitet. Was hat wo gut funktioniert und warum? Wie laufen gesellschaftliche Veränderungen ab? Erfolgreiche Lösungsansätze der Projekte können so auch auf andere Städte oder Regionen übertragen werden.

    „Reallabor-Forschung ist auch eine gute Quelle für neue Politikansätze auf der Ebene der Bundesländer, der Bundesregierung oder der Europäischen Union“

    Dr. Camilla Bausch und Thomas Korbun, Ecornet

    Das frisch gegründete Netzwerk soll nun wachsen und bekannter werden. Interessierte, die sich einbringen möchten, sind herzlich willkommen. Beitreten können Personen, Organisationen und Reallabore, aber auch vergleichbare transdisziplinäre und transformative Initiativen. Insbesondere Kommunen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftliche Akteure sind zur Mitwirkung aufgefordert, des Weiteren Unternehmen und staatliche Einrichtungen.

    „Vom Austausch und der Zusammenarbeit im Netzwerk können alle profitieren“

    Professor Daniel Lang, Leuphana Universität Lüneburg

    Wir möchten mit der Gründung des Netzwerks Reallabore der Nachhaltigkeit zur Verbreitung und Stärkung der Reallabor-Idee und -Praxis beitragen. Das Netzwerk wird in Zukunft gemeinsame Veranstaltungen ausrichten (z.B. Jahrestagung Reallabore) und es soll eine Schriftenreihe („Discussion Papers“) zu Reallabortheorie- und -praxis herausgeben werden. Die erste Tagung soll 2020 stattfinden. Es ist so Einiges geplant – wir freuen uns auf die Zukunft im und mit dem neuen Reallabor-Netzwerk!

    Lies weiter:

    Website des „Netzwerk Reallabore der Nachhaltigkeit“

    Pressemitteilung des KIT

  5. Praktikantin/Praktikant für das Projekts „GrüneLunge“ gesucht

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    Im Projekt „Inter- und transdisziplinäre Entwicklung von Strategien zur Erhöhung der Resilienz von Bäumen in wachsenden Städten und urbanen Regionen“ (GrüneLunge) ist ab Juni / Juli 2019 ein Praktikumsplatz mit Arbeitsschwerpunkt „Entwicklung und Durchführung von transdisziplinären Formaten für einen gesamtgesellschaftlichen Dialog über den Beitrag von Baum- und Grünflächen für den Klimaschutz zu besetzen.

    Aufgabenschwerpunkte

    • Mitwirken an der Konzeption und Umsetzung des Konzepts „Gärten für den Klimaschutz“ (Der Beitrag von privaten Gärten und Grünflächen für den Klimaschutz soll in der Öffentlichkeit von Rheinstetten thematisiert und dabei naturnahes Gärtnern gefördert werden. Menschen sollen motiviert werden, den eigenen Garten naturnah sowie mit essbaren Pflanzen für Mensch und Tier zu begrünen.)
    • Mitwirkung an der Ausarbeitung einer Informations- und Kommunikationskampagne
    • Unterstützung und Mitwirkung bei der Durchführung von Dialogformaten mit BürgerInnen in Rheinstetten und Karlsruhe
    • Recherchen und kleinere Datenerhebungen
    • Allgemeine organisatorische Unterstützung des Projekts

    Allgemeine Anforderungen

    • Interesse an Nachhaltigkeit, besonders nachhaltiger Stadt- und Quartiersentwicklung
    • Interesse an Stadtbegrünungsmaßnahmen, insbesondere an naturnahen Bepflanzungsmöglichkeiten
    • Sicherer Umgang mit gängigen Office Anwendungen (Word, Excel, Power Point, Outlook)
    • Zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise

    Wünschenswert sind

    • Einschlägiger Bachelor oder einschlägiges Vordiplom
    • Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (digital/analog)
    • Erfahrungen im Umgang mit Bildbearbeitungs-und Gestaltungsprogrammen (InDesign, Illustrator, Photoshop)
    • Erfahrungen im Umgang mit WordPress

    Wir bieten eine frische Arbeitsatmosphäre im Team, einen kreativen, selbstständigen Gestaltungsraum und die Mitarbeit in der inter- und transdisziplinären Projektarbeit.

    Arbeitsort ist vornehmlich das ITAS in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.

    Die Tätigkeit wird nach dem üblichen Praktikumssatz des KIT vergütet.

    Eine Praktikumsdauer von 3-6 Monaten ist erwünscht.

    Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Kurzbewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, gerne auch Arbeitsproben). Bitte senden Sie diese elektronisch bis zum 14.04.2019 an annika.fricke@kit.edu.

    Infos zum Projekt gibt es hier: https://www.itas.kit.edu/projekte_saha18_grulu.php

     

  6. einBLICKE 04/19 | Pflanzentausch – Ideenwerkstatt – Praktikum

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    Es wird wärmer, grüner und die Blumen beginnen zu Blühen – der Frühling ist da! Damit wird es höchste Zeit für unseren alljährlichen Pflanzentausch. Außerdem haben wir eine ganz besondere Ankündigung: Bei unserem neuen Projekt „Klimaschutz gemeinsam wagen“ steht die Ideenwerkstatt an, bei der Ideen für Selbstexperimente für mehr Klimaschutz im Alltag gesammelt werden. Ihr seid alle herzlich dazu eingeladen! Das und mehr Spannendes aus dem Quartier könnt ihr in dieser zweiten Ausgabe von einBLICKE finden.

    Viel Spaß beim Lesen!


     

    KIT Frühlingstage der Nachhaltigkeit

    Vom 25. bis 28. März waren die Frühlingstage der Nachhaltigkeit 2019. Vier Tage lang beschäftigen sich Studierende und Gasthörende in unterschiedlichen Workshops mit nachhaltiger Entwicklung und Nachhaltigkeitsforschung. Eröffnet wurden die Frühlingstage im fast voll besetzten Audimax mit einer Keynote von Professor Dr. Uwe Schneidewind zum Thema „Auf dem Weg zur Zukunftskunst. Akzeptanz nachhaltiger Entwicklung in der Gesellschaft“. Weiterlesen

     

    4. Pflanzentauschbörse im Zukunftsraum

    Auch in diesem Jahr findet wieder unsere Pflanzentauschbörse im Zukunftsraum statt. Am 6. April könnt ihr von 14 bis 17 Uhr eure überzähligen Ableger, Setzlinge und Pflanzen tauschen oder verschenken und euch mit Gleichgesinnten austauschen. Zusätzlich wird es einen kleinen Gartenflohmarktbereich geben, in dem alles Rund um den Garten, etwa Fachliteratur Töpfe oder Werkzeug neue Besitzerinnen und Besitzer finden kann. Wir freuen uns über Spenden für das Kuchenbuffet! Weiterlesen

     

    Ideenwerkstatt für den Klimaschutz

    Eine Einladung: Mit Kreativität und Experimentierlust klimaschonender Leben. Am 12. Mai von 14 bis 17 Uhr überlegen wir gemeinsam, welche Handlungsalternativen wir haben und welche wir selbst erschaffen können, um dem Klimawandel im Alltag etwas entgegen zu setzen. In der „Ideenwerkstatt für den Klimaschutz“ erarbeiten wir Ideen für Selbstexperimente, die im Herbst in der Oststadt starten und bei denen alle eingeladen sind mitzumachen.

     

    Spielen für Veränderung – Workshops in Karlsruhe

    Kennst du den Serious Gaming Ansatz? „Gemeinsam Nachhaltig in Karlsruhe“ ist ein Planspiel für Verwaltungen und Kommunen, das diesen Ansatz verfolgt. Es kommt ursprünglich aus den USA, wurde von uns weiterentwickelt, auf Karlsruhe angepasst und bereits erfolgreich mit der Karlsruher Energie. und Klimaschutzagentur (KEK) eingesetzt. Mehr über das Spiel erfahrt ihr in unserem Blogartikel!

     

    Smartphone-Fasten für mehr Menschenwürde

    Unsere Praktikantin Marielle Rüppel verzichtet in der Fastenzeit freiwillig auf ihr Smartphone. Der große ökologische Fußabdruck und die sozialen Probleme bei Ressourcenabbau und Herstellung, sowie der Wunsch nach mehr Achtsamkeit im Alltag haben sie motiviert. Auf unserem Blog berichtet sie von ihren Beweggründen, den Herausforderungen und ersten Erfahrungen.Zum Blogartikel.

     

      PraktikantIn für „Grüne Lunge“ gesucht

    Hast du Lust bei der Konzeption und Umsetzung des Konzepts „Gärten für den Klimaschutz“ mitzuwirken? Du interessierst dich für Nachhaltigkeit und Stadtbegrünungsmaßnahmen? In unserem neuen Projekt GrüneLunge ist ab Juni / Juli 2019 ein Praktikumsplatz zu besetzen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! Weiterlesen

     

    Unverpackt-Foodcoop Treffen im Zukunftsraum

    Die Unverpackt-Foodcoop ist gut angelaufen und hat bereits ihre zweite Bestellung getätigt. Seit 2019 trifft sich die Gruppe regelmäßig am ersten Samstag im Monat von 10 Uhr bis 12 Uhr im Zukunftsraum. Hast du Lust Teil der Initiative zu werden und auch selbst organisatorische Aufgaben zu übernehmen? Dann melde dich bei ihnen unter unverpackt-foodcoop@posteo.de.

     

    Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg

    Vom 01. bis 04. Juni 2019 finden in Baden-Württemberg wieder die landesweiten Nachhaltigkeitstage statt. An verschiedenen Orten finden in diesem Zeitraum zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Nachhaltigkeit statt. Außerdem gibt es einen Mitmachwettbewerb zum Thema Insekten und Wildblumen. Merkt euch den Termin schon mal vor und schaut euch um!

     

    Sommer- Kleidertauschparty – Helfer gesucht

    Pünktlich zum Start der T-Shirt Saison ist für den 26. Mai der nächste Kleidertausch geplant! Damit er stattfinden kann, sind wir noch auf der Suche nach HelferInnen zum Beispiel für Auf- und Abbau. Du findest die Veranstaltung toll und möchtest uns unterstützen? Dann melde dich bei helena.trenks@kit.edu.

     

    Vernetzungstreffen der Sport- und Bewegungsakteure

    Am 12. März kamen zahlreiche Sport- und Bewegungsakteure der Oststadt im Zukunftsraum zu einem Vernetzungstreffen zusammen. Dabei wurden auch die Ergebnisse einer Untersuchung des Bewegungsnetzwerks der Karlsruher Oststadt von Dr. Hagen Wäsche (Institut für Sport und Sportwissenschaft) vorgestellt. Den Ergebnisbericht zu den Untersuchungen, die im Rahmen des Projekts Reallabor 131 durchgeführt wurden, könnt ihr euch hier ansehen.

  7. Spielen für Veränderung: Szenario-Workshops für Klimaschutz und Nachhaltigkeit in Karlsruhe

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    Der Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung und einem gelebten Klimaschutz stellt eine komplexe Herausforderung dar, die leicht einschüchtern kann. Hier setzt „Serious Gaming“ an. Die Entwicklung von innovativen Lösungen im Spielformat kann Kreativität freisetzen und macht zudem einfach Spaß. Nachdem wir letztes Jahr mit „Lebe global“ ein Spiel für Jugendliche und HobbyspielerInnen entwickelt haben ist „Gemeinsam Nachhaltig in Karlsruhe“ ein Planspiel für Verwaltungen und Kommunen, das diesen Ansatz verfolgt. In diesem Blogartikel möchten wir es euch vorstellen. Kommt und spielt mit uns am 26. oder 28. März auf den KIT Frühlingstagen der Nachhaltigkeit!

    Was macht Spielen so interessant? Wir wissen nicht, was als Nächstes passiert! Die Aufgabe, eine nachhaltigere und klimafreundlichere Zukunft zu gestalten, beinhaltet viele Unsicherheiten. Ein Gefühl von Unsicherheit kann jedoch unsere Kreativität blockieren. Das Spielformat bietet die Möglichkeit diese Blockaden auflösen und wir können unserer Kreativität und Inspiration freien Lauf lassen.

    „Serious Gaming“ – ernste Herausforderungen spielerisch lösen

    Der „Serious Gaming“-Ansatz nutzt dieses Potential des Spielens, um ernsthafte Themen anzugehen und gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. Spielen hilft uns zu lernen ohne es zu bemerken. Deshalb ist spielen so wichtig für eine lebendige, nachhaltige Gesellschaft.

    Schon der Kulturhistoriker Johan Huizinga betonte in seinem zukunftsweisenden Buch „Homo Ludens“, dass die menschliche Zivilisation sich aus und als Spiel entwickelt hat und es nie verlassen wird. Spielen ist die zentrale Aktivität in blühenden Gesellschaften.

    Ursprünglich in den USA entwickelt – jetzt auch als Version für Karlsruhe!

    Der „Serious Gaming“-Workshop wurde in Kooperation von mehreren Stadt-Universität-Partnerschaften in Deutschland, den USA und Mexiko entwickelt. Nun haben wir das Planspiel für eine Anwendung in Karlsruhe zugeschnitten und entwickeln es weiter. Erst kürzlich haben wir es im Rahmen des Projektes „Energietransformation im Dialog – EDia“ mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) gespielt. Das Team der KEK hatte viel Spaß und findet die im Spiel entwickelte Idee so gut, dass sie plant, diese tatsächlich umzusetzen. Der nächste Workshop wird im Mai gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe stattfinden, wenn sich das Umweltamt mit den Beteiligten der „Meine Grüne Stadt“-Initiative trifft.

    Und so läuft das Ganze ab:

    Sechs bis zwölf Teilnehmende sitzen an einem Tisch. Zu Beginn werden die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in den lokalen Kontext gebracht. Welche der SDGs sind für Karlsruhe besonders relevant? Bei welchen Zielen sehen die Teilnehmenden Handlungsbedarf und bei welchen haben sie eine persönliche Motivation etwas zu ändern? Als nächstes werden von bereits  in anderen deutschen und internationalen Städten umgesetzten Best Practice Projekten diejenigen ausgewählt, die auch in Karlsruhe umgesetzt werden könnten. Gemeinsam wird dann auf der Grundlage der Inspirationen eine Idee für Karlsruhe entwickelt und skizziert. Dabei überlegen sich die Spielenden welche Ressourcen und Aktionen für die Realisierung dieser Idee benötigt werden und welche Ressourcen sie selbst einbringen können. Wenn die Idee Form angenommen hat, wird sie mit Schockkarten darauf getestet, wie widerstandsfähig sie ist gegenüber sich verändernden Bedingungen. Was passiert mit dem Projekt bei einem Jahrhunderthochwasser? Welchen Einfluss haben großflächige Arbeitnehmerstreiks in unterschiedlichen Branchen? Am Ende des Workshops wird die Idee noch einmal reflektiert und ggf. den anderen Tischen vorgestellt. Ein Workshop dauert in etwa drei bis vier Stunden, abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden.

    Hast du Lust bekommen das Planspiel selbst auszuprobieren? Dann komm zu den KIT Frühlingstagen der Nachhaltigkeit! Der Szenario-Workshop wird am 26. März auf Englisch und am 28. März auf Deutsch angeboten. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Studierende, aber auch Gasthörende sind willkommen. Du studierst nicht und möchtest nur zu einem Workshop kommen? Dann schicke eine Mail an ines.bott@kit.edu.

    Alle Infos zu den Frühlingstagen findet ihr hier und zur Anmeldung hier.


    Das Planspiel wurde und wird im Rahmen des internationalen Kooperationsprojekts „Building Sustainability Implementation Capacity in City Staff and Leadership (CapaCities) weiterentwickelt. Das Projekt gehört zum „Global Consortium for Sustainability Outcomes“ (GCSO), einem internationalen Netzwerk, das Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme durch Forschung, Entwicklung und Weiterbildung fördert, die entwickelt, getestet, implementiert und schließlich hochskaliert werden. Mehr dazu hier.

     

     

  8. einBLICKE 01/19 | „Lebe global“ – Frühlingstage – neues Projekt

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    Neues Jahr – neues Format!

    Mit einBLICKE wollen wir euch wieder verstärkt zeigen, was bei uns so alles passiert. Hier finden auch kleinere Veranstaltungen und Aktionen Platz, die in keinem eigenen Blogartikel vertreten sind, aber das Leben im Quartier ausmachen.

    Moment mal… warum „wieder“? Diejenigen unter euch, die uns schon von Anfang an verfolgen, erinnern sich vielleicht: 2014 gab es das Format Einblicke bereits – nun haben wir es neu aufgelegt!

    Falls du die kurzen Nachrichten aus dem Quartier lieber bei dir im E-Mail Postfach haben möchtest, melde dich einfach für unseren Newsletter an. Dazu einfach auf dieser Seite ganz nach unten scrollen und eintragen – Fertig!


     

    Wir freuen uns über den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“!

    Es gibt tolle Neuigkeiten: Unsere Arbeit im Reallabor Quartier Zukunft wurde mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ ausgezeichnet! Dieser renommierte Preis zeichnet Forschungsprojekte aus, die einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen und wird vom Wuppertal Institut und der Zeppelin-Stiftung nun zum zweiten Mal vergeben. Die Preisverleihung fand am 16. Januar in Darmstadt statt. Wir freuen uns sehr! Weiterlesen

     

    Buch „Dein Quartier und Du“- Erscheinung im Frühling geplant

    Lange haben wir an der Fertigstellung des Buches über die vier „NachhaltigkeitsExperimente“ gebastelt. Nun naht die Fertigstellung und wir sind zuversichtlich, dass es im Frühling klappen wird. Das Buch soll dann in gedruckter Form zum Kauf und gratis zum Download verfügbar sein. Wir halten euch auf dem Laufenden.

     

    Frühlingstage der Nachhaltigkeit 2019 – Anmeldung offen

    „Nachhaltige Entwicklung“ ist in aller Munde, aber was ist das überhaupt? Und was untersuchen Wissenschaftler bei der „Nachhaltigkeitsforschung“? Studierende, die mehr darüber erfahren wollen, können sich jetzt für die Frühlingstage der Nachhaltigkeit anmelden. Diese finden von 25. bis 28. März am KIT statt. In spannenden Workshops und Exkursionen zu Karlsruher Nachhaltigkeitsakteuren werden sowohl technische als auch soziale und ökologische Aspekte nachhaltiger Entwicklung beleuchtet.

     

    Forschungskolloquium im Zukunftsraum gestartet

    Das Forschungskolloquium „Perspektiven auf den Wandel“ soll einen möglichst guten Einblick in den aktuellen Stand der Transformationsforschung und verwandte Konzepte geben. Die ersten spannenden Vorträge haben wir bereits gehört.Bis 29. Januar dürfen wir uns noch auf Vorträge im Zukunftsraum freuen. Das Kolloquium findet immer von 10-12 Uhr  statt. Weiterlesen

     

    „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ – neues Projekt startet im Quartier

    Im November fand das Kick-off-Treffen unseres neuen Projekts „Klimaschutz gemeinsam wagen!“ statt. Das bunt gemischte Projektkonsortium aus WissenschaftlerInnen, lokalen Initiativen, der Stadt Karlsruhe und der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) legte damit den Grundstein für Projekte der nächsten Jahre zum Thema Klimaschutz. Gemeinsam mit euch wollen wir Alternativen für klimafreundliches Handeln in den Themenfeldern Ernährung, Mobilität und Konsum entwickeln. Weiterlesen

     

    Herbstkleidertauschparty im Zukunftsraum – Wir suchen Unterstützung für 2019

    Auch im Herbst wurde im Zukunftsraum wieder fleißig getauscht. Die Kleidertauschpartys erfreuen sich seit nunmehr fast zwei Jahren reger Beleibtheit. Der nächste Kleidertausch ist für den Frühling angedacht. Damit wir diese Veranstaltung auch 2019 weiterführen können, sind wir auf der Suche nach Freiwilligen, die uns bei der Durchführung unterstützen wollen. Wenn du Interesse hast, melde dich bei: Helena.Trenks@kit.edu.

     

    Karikaturenausstellung „Der Planet ruft SOS!“ im Zukunftsraum

    Die Karikatur-Wanderausstellung „Der Planet ruft SOS“ des Vereins integra war vom 30.Oktober bis 11.Dezember bei uns im Zukunftsraum zu sehen. Künstler aus aller Welt ließen uns ihren Blick auf die Welt sehen. Ohne Worte und ohne Sprachbarriere konnten sich so alle ein Bild von der Situation auf unserer Erde machen. Auch wenn die Karikaturen ohne Worte auskamen, haben sie und definitiv zum Diskutieren angeregt. Weiterlesen

     

    Schülerinnen und Schüler spielen „Lebe global“ – und sind begeistert!

    Das von uns entwickelte Brettspiel „Lebe global“ wurde in den letzten Wochen von Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse des Lessing-Gymnasiums getestet. Es entstanden angeregte Diskussionen – erst über die Spielweise und später über die Entscheidungen im Spiel, die sich positiv oder negativ auf den Stand des CO2– Zählers auswirken. Am Ende stand vor allem eine Frage im Raum: „Wann können wir wieder spielen?“.

     

    GCSO Spiel hat ersten großen Einsatz

    Das ursprünglich vom amerikanischen Netzwerk Global Consortium for Sustainability Outcomes (GCSO) entwickelte Spiel, das von uns nun für die Stadt Karlsruhe angepasst wurde, wurde im November gemeinsam mit der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) getestet. Das Planspiel wurde besonders für Organisationen und kommunale Verwaltungen entwickelt. Im Spielverlauf entwickelten alle Spielenden gemeinsam eine Maßnahme für den Klimaschutz in Karlsruhe.

     

    Bastelwerkstatt und Geschenketausch im Zukunftsraum

    Am Montag, 17. Dezember, fand unsere Bastelwerkstatt mit Geschenketausch im Zukunftsraum statt. Aus alt wurde neu, aus Kalenderblättern und Zeitungspapier entstanden Geschenkverpackungen, aus losen Notenblättern wurden Sterne gefaltet, Stoff und Papierrest zu originellen Karten verarbeitet. Bei Punsch und Lebkuchen konnte außerdem am Geschenketauschtisch gestöbert werden. So stressfrei kann Weihnachten sein!

  9. Vom 24.12. bis 06.01. machen wir Winterpause!

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    Liebe FreundInnen des Quartier Zukunft.

    Wir sammeln neue Kräfte, nehmen uns Zeit für unsere Familien und halten Winterschlaf. In der Zeit vom 24. Dezember bis 06. Januar ist der Zukunftsraum geschlossen und unsere Kommunikationskanäle ruhen.

    Wir blicken zurück auf ein sehr schönes Jahr 2018. Das Quartier Zukunft Team ist gewachsen, zwei neue Projekte sind gestartet, wir haben ein Brettspiel entwickelt, ein Forschungskolloquium ins Leben gerufen und sind mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ ausgezeichnet worden, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Doch der Motor von Quartier Zukunft seid ihr, die Menschen, die mitmachen, uns besuchen und inspirieren! Dafür möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei Euch für bedanken!

    Ab dem 07. Januar starten wir ins neue Jahr und freuen uns schon darauf, euch wiederzusehen!

    Bis dahin frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    Das Quartier Zukunft-Team

  10. Quartier Zukunft gewinnt den Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“!

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    Es gibt tolle Neuigkeiten: Unsere Arbeit im Reallabor Quartier Zukunft wurde mit dem Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ ausgezeichnet! Dieser renommierte Preis wird vom Wuppertal Institut und der Zempelin-Stiftung nun zum zweiten Mal vergeben. Wir freuen uns sehr!

    Der Preis zeichnet Forschungsprojekte aus, die einen gesellschaftlichen Wandel anstoßen. Die wissenschaftliche Arbeit soll transformativ wirken, also Impulse setzen, die Veränderungen in der Gesellschaft auslösen und gleichzeitig die Bevölkerung selbst miteinbeziehen. Deshalb sind besonders transdisziplinäre Forschungsdesigns, die mit Bewohnerinnen und Bewohnern vor Ort zusammenarbeiten, relevant.

    Insbesondere das innovative Konzept des Quartier Zukunft und die lokale Verankerung in der Karlsruher Oststadt überzeugten die Jury.

    Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts, sagte über unsere Arbeit im Quartier:

    „Das Reallabor in der Oststadt ist eines der am weitesten entwickelten Quartier-Reallabore in Deutschland. In Karlsruhe wird mit vielen innovativen Formaten vorgelebt, wie fruchtbar gemeinsame Wissensentwicklung von Wissenschaft und Akteuren vor Ort für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung sein kann.“

    Zusätzlich zu der Anerkennung erhalten ausgezeichnete Projekte ein Preisgeld von 25.000€ und eine Skulptur aus den Stahlschienen der im Jahr 1898 erbauten Wuppertaler Schwebebahn. Offiziell verliehen wird der Preis am 16. Januar 2019 in Darmstadt während der „Darmstädter Tage der Transformation“.

    Mit dem Preisgeld wollen wir nachhaltige Entwicklung weiter voran bringen!

    Wir standen also vor der Frage: Wie setzen wir es am besten ein? Wie wir letztes Jahr angekündigt haben, ist unser großes Ziel das Reallabor zu verstetigen und ein dauerhafter Ansprechpartner für nachhaltige Entwicklung vor Ort zu sein. Dafür arbeiten wir mit Hochdruck daran das Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel (kurz: KAT) zum Leben zu erwecken. Ein großer Teil des Preisgeldes wird zum Startkapital für einen Förderverein des KAT. Damit können wir dann Nachhaltigkeitsinitiativen aus der Zivilgesellschaft unterstützen.

    Eine große Bereicherung ist es, Besuch von Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern aus dem Ausland zu haben, die Inspirationen für die Arbeit hier im Gepäck haben und Ideen aus Karlsruhe wieder mitnehmen können. Genauso möchten wir Geflüchtete unterstützen, die einen Bezug zur Transformationsforschung haben und sich eine Zukunftsperspektive in diesem Bereich aufbauen wollen. Hierfür ist ebenfalls Geld eingeplant.

    Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Vielen Dank an die Jury, das Wuppertal Institut, die Zempelinstiftung aber vor allem an alle, die durch ihr Engagement im Quartier zum Erfolg beigetragen haben!

    Übrigens: Im letzten Jahr wurde unser Reallabor Quartier Zukunft bereits vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) mit dem Qualitätssiegel „Projekt Nachhaltigkeit 2017“ und als eines von bundesweit vier „Transformationsprojekten“ ausgezeichnet.

    Weitere Informationen

    … zum Transformationspreis des Wuppertal Instituts

    … zur Presseinformation des KIT

    …zur Presseinformation des Wuppertal Instituts

     

  11. Forschungskolloquium Transformation – Perspektiven auf den Wandel

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    Wissenschaft lebt vom Austausch untereinander. Gerade für ein solch großes Projekt wie das von uns geplante Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte (KAT) ist es wichtig, dass wir einen möglichst guten Einblick in den aktuellen Stand der Transformationsforschung und verwandte Konzepte haben. Deswegen haben wir ein Forschungskolloquium ins Leben gerufen, von dem nun nicht nur wir profitieren sollen.

    Die meisten Menschen sind sich einig: Nachhaltigkeit ist wichtig, wir brauchen die Erde und die Ressourcen, die sie uns zur Verfügung stellt. Alle Menschen sollen gut leben können und das noch lange Zeit. Auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN legen klar fest in welche Richtung es gehen soll, doch es bleibt die Frage nach dem WIE?.

    Transformative Forschung will aktiv dabei helfen

    Wenn Forscher sich mit der Transformation beschäftigen, aber ihre Forschung nicht aktiv Teil des Wandels ist, spricht man von Transformationsforschung. Wenn die Forschung auch im Transformationsprozess involviert ist, also aktiv Veränderungen anstößt und in das Geschehen eingreift, ist sie transformativ. Dieses aktive Eingreifen kann zum Beispiel das Veranstalten und Beforschen von Reparaturcafés sein, wie ihr es auch aus dem Quartier Zukunft kennt. Diese Spielart der Nachhaltigkeitsforschung ist vor dem Hintergrund entstanden, dass große Trends wie Digitalisierung, demographischer Wandel und Artensterben die Bedingungen, unter denen wir leben, derzeit stark verändern.

    In dem Forschungskolloquium, das wir gemeinsam mit dem ZAK (Zentrum für angewandte Kulturforschung und Studium Generale) organisieren, geht es nicht nur um Transformationsforschung, sondern auch um verwandte Konzepte wie zum Beispiel die sozial-ökologische Forschung oder transformative Bildung. Jede Disziplin hat eine andere Sichtweise auf die Herausforderungen und neue Ideen. Daher ist es sehr wichtig, ein möglichst umfassendes Bild verschiedener Denkweisen, die zu einer nachhaltigen Transformation beitragen können, zu bekommen.

    Wie kam es zum Kolloquium?

    Das Kolloquium entstand aus dem Gedanken heraus das Quartier Zukunft-Team für den Aufbau des Karlsruher Transformationszentrums (KAT) zu rüsten und zuvor nochmal tief in den aktuellen Wissensstand der Forschung einzutauchen, um ihn in unser Vorhaben einzubringen. Dazu wurden Gäste aus verschiedenen Bereichen und Ländern eingeladen, die uns ihre Expertise näher bringen werden. Da diese Vorträge auch für andere interessant und nützlich sein können steht das Kolloquium WissenschaftlerInnen, die den Einstieg in das Forschungsfeld suchen oder erweitern wollen und Studierenden, die bereits Grundkenntnisse im Bereich nachhaltige Entwicklung haben, offen.

    Wann und wer?

    20.11. 10-12 Uhr
    Katharina Hölscher
    „Ansätze der Transformationsforschung & Sozialinnovation“ WEGEN KRANKHEIT VERSCHOBEN!

    Katharina Hölscher ist Wissenschaftlerin am drift Institut in Rotterdam (Niederlande). Ihre Leidenschaft ist es herauszufinden, wie gesellschaftlicher Wandel in Richtung einer nachhaltigen Gesellschaft von der Regierung unterstützt werden kann. Sie hat Erfahrung mit deutschen und europäischen Forschungsprojekten in der Transformationsforschung.

    STATTDESSEN: Dipl. Ing. Richard Beecroft „Reallabore als Orte transdisziplinärer Forschung und Bildung“

    26.11. 17:30-19 Uhr
    Prof. Dr. Marcel Hunecke
    „Psychologie der Transformation“

    Prof. Dr. Marcel Hunecke ist seit 2009 Professor für Allgemeine Psychologie, Organisations- und Umweltpsychologie am Fachbereich für Angewandte Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Dortmund. Zudem lehrt er an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum und dort Mitglied der Arbeitsgruppe für Umwelt- und Kognitionspsychologie. Er hat große Erfahrung mit inter- und transdisziplinären Forschungsprojekten im Bereich der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung.

    04.12. 10-12 Uhr
    N.N.

    11.12. 10-12 Uhr
    Dr. Bettina Brohmann
    „Governance und Transformation“

    Dr. Bettina Brohmann ist die Forschungskoordinatorin für Transdisziplinäre Nachhaltigkeitswissenschaften, Nukleartechnik & Anlagensicherheit am Öko-Institut e.V. in Darmstadt .

    08.01. 9-13 Uhr
    Blockseminar mit Studierenden

    15.01. 10-12 Uhr
    Dr. Klara Helene Stumpf
    „Transformation und sozialer Wandel“

    Dr. Klara Helene Stumpf ist Leiterin des Forschungsbereichs Klima, Kultur & Nachhaltigkeit (Synchrone Transformationsforschung) am Norbert Elias Center for Transformationsdesign & Research (NEC) der Europa-Universität Flensburg (in Vertretung ).

    22.01. 10-12 Uhr
    Dr. Johanna Kramm & Dr. Oskar Marg
    „Transformation in der sozial-ökologischen Forschung“.

    Dr. Johanna Kramm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISOE im Forschungsschwerpunkt Wasserressourcen und Landnutzung und leitet seit April 2016 zusammen mit Carolin Völker die SÖF-Nachwuchsgruppe PlastX.

    Dr. Oskar Marg ist seit 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsschwerpunkt Transdisziplinäre Methoden und Konzepte am ISOE tätig.

    29.01. 10-12
    Dr. Mandy Singer-Brodowski
    „Transformative Bildung“

    Dr. Mandy Singer-Brodowski arbeitet an der Freien Universität Berlin am Institut Futur im Arbeitsbereich Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung als Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihre Forschungsfelder sind Bildung für nachhaltige Entwicklung, transformative Forschung und transformatives Lernen, an diesem breiten Erfahrungsschatz lässt sie uns in ihrem Vortrag teilhaben

    Wo und wie?

    Das Forschungskolloquium ist offen für interessierte Wissenschaftler und Studenten und findet im Zukunftsraum statt. Für Studierende besteht die Möglichkeit, durch einen Seminarvortrag (inkl. Ausarbeitung) einen Schein zu erwerben und zugleich selbst einen Beitrag zur theoretischen Untermauerung des geplanten „Karlsruher Transformationszentrums“ (KAT) zu leisten. Anmeldungen dann bitte über das Vorlesungsverzeichnis des ZAK.

    Du kannst dich da nicht einordnen, interessierst dich aber sehr für das Thema und bringst schon etwas Hintergrundwissen mit? Dann schreib uns an annika.fricke@kit.edu.

     

  12. Der Planet ruft SOS! Planet calling SOS! Gezegenimizden acil yardım çağrısı!

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    Wie können das Ausmaß von Umweltproblemen und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung vermittelt werden? Auf eine Art und Weise, die alle verstehen – völlig egal aus welchem Land ein Mensch kommt und welche Sprache er spricht. Aus diesem Gedanken heraus ist die Karikaturausstellung „Der Planet ruft SOS“ entstanden, die im von 30.Oktober bis 11.Dezember bei uns im Zukunftsraum zu sehen ist.

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Ob ein Bild im Museum, ein Graffiti an einer Hauswand oder eine Fotografie in einem Magazin, die Botschaft ist oft ohne Worte verständlich. Bilder haben eine starke Wirkung  – und genau um eine solche soll es bei der „Ausstellung der Planet ruft SOS!“ gehen:

    Unsere Erde braucht Hilfe! Wir müssen alle zusammenarbeiten, um die Umwelt, unsere Lebensgrundlage zu schützen!

    Deshalb haben INTEGRA Filder e.V. und das türkisch – englisch – deutsche Humormagazin Don Quichotte e.V. zum 1. internationalen Karikaturenwettbewerb mit dem Thema „Agenda 2030 der UN“ aufgerufen. Die Resonanz war groß: über 1000 Karikaturen wurden aus mehr als 60 Ländern eingereicht! Die 50 aussagekräftigsten wurden von einer internationalen Jury ausgewählt und werden nun an verschiedenen Orten in Baden-Württemberg ausgestellt.

    Die gesamte Gesellschaft – Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – sollen durch die ausdrucksstarken Bilder der Künstlerinnen und Künstler sensibilisiert werden und ins Gespräch über nachhaltige Entwicklung kommen. Alle sollen Bescheid wissen: Nachhaltigkeit ist wichtig und zwar jetzt!

    Die etwas andere Migrantenorganisation

    INTEGRA selbst nennt sich „die etwas andere Migrantenorganisation“. Vielfalt und eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen sind die Ziele des Vereins. Dafür setzen sie sich durch Bildungsprojekte und mit Jugendarbeit ein. Grundlagen ihrer Arbeit sind interkulturelle und globale Pädagogik, Theorien zu Mehrsprachigkeit und Rassismuskritik. Migrationserfahrung oder der Migrationshintergrund der Bewohnerinnen und Bewohner werden als Ressource und Stärke angesehen. Sie werden dazu ermutigt, sich einzubringen, zum Beispiel als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

    Zusammenarbeit verschiedener Nationalitäten – so wird aus ein paar Bildern eine Ausstellung!

    Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund haben die Ausstellung gemeinsam aufbereitet und entwickeln didaktische Materialien für die Wanderausstellung durch Baden-Württemberg. Dabei unterstützen Jugendliche mit guten Deutschkenntnissen geflüchtete Jugendliche und stärken so ihre Teilhabe am Projekt. Erdoğan Karayel, Karikaturist und Herausgeber der Zeitschrift Don Quichotte ist künstlerischer Leiter des Projektes. Er führt nach der Methodik des informellen Lernens Zeichen-Workshops mit den beteiligten Jugendlichen durch.

    Globale Herausforderungen erfordern globale Ziele!

    Und die Ausstellung zeigt auch – das Thema beschäftigt Menschen rund um die Welt. Es wurden Bilder zu den 17 Zielen der Nachhaltigen Entwicklung der Vereinten Nationen ausgewählt, so unter anderem „Maßnahmen zum Klimaschutz“, „Nachhaltiger Konsum und Produktion“ und „Frieden und Gerechtigkeit“. Die Ziele traten 2016 unter dem Namen „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ in Kraft.

    Der Karikaturenwettbewerb und die Wanderausstellung finden im Rahmen des Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ statt. Zukunftsfähiges Handeln und Denken sollen hier gefördert werden. Die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg betreut dabei das Förderprogramm „Beispielhafte Projekte für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

    27 Karikaturen werden vom 30. Oktober bis 11. Dezember im Zukunftsraum (Rintheimer Straße 46) zu sehen sein. Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten (Dienstag 14-18 Uhr & Donnerstag 9-18 Uhr) sowie zusätzlich an den Sonntagen 11. und 25. November 15 -18 Uhr kostenfrei zugänglich. Am 30. Oktober um 15 Uhr wir die Ausstellung im Rahmen einer Vernissage eröffnet. Ihr seid herzlich eingeladen!

    Kommt vorbei und macht euch ein Bild von der Situation auf unserer Erde!

    Mehr Informationen zum Jugendprojekt „Der Planet ruft SOS“ findet ihr hier.

  13. Entdeckungstour in der Oststadt – Nachhaltigkeit inklusive!

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    Stadtführungen findest du meistens zäh und trocken? Jahreszahlen kannst du dir nicht gut merken? Musst du bei uns auch nicht! Bei dieser Tour rund um Nachhaltigkeit in Karlsruhe zeigt sich das Format Stadtführung mal von einer erfrischend anderen Seite– klingt gut und gibt’s noch dazu in der Oststadt.

    Das Programm haben einige Studierende des Begleitstudiums Nachhaltige Entwicklung am KIT letztes Jahr entwickelt. Unter dem Titel „Nachhaltigkeitsspaziergang“ erklären sie die Highlights der Oststadt mit Fokus auf Grünanlagen, Transformationsprozesse und das Quartier als Teil der nachhaltigen Großstadt Karlsruhe.

    Was erwartet mich dabei?

    Besondere Orte und verschiedenste Nachhaltigkeitskategorien werden vorgestellt. Einige davon kennst du vielleicht, einige noch nicht. Sehen und lernen kann man beim Spaziergang viel! Warst du schon mal in der Containerlandschaft des Perfekt Futur? Weißt du, wie die Grüne Lunge Karlsruhes funktioniert? Wie viele Bienen leben in einem Baumstamm? Was ist das Karlsruher Modell? Unterschiedlichste und teilweise brandaktuelle Themen wie Mobilität, Entrepreneurship, Naturschutz, Gesundheit und friedliches Zusammenleben in unserer Stadt werden an den Stationen besprochen.

    Welche Orte spielen eine Rolle?

    Tatsächlich haben die Studierenden über 100 Spots in Karlsruhe gefunden, die im positiven oder negativen Sinne mit Nachhaltigkeit in Berührung stehen. Manche sprechen gleich mehrere Nachhaltigkeitsziele an. Der Fokus liegt auf der Oststadt, mittendrin in unserem Reallabor. Denn hier treffen alle möglichen Aspekte für ein nachhaltigeres Leben aufeinander. Die interessantesten dieser Orte wurden zu dieser etwas anderen Stadtführung zusammengefügt. Zwischen Zukunftsraum und Otto-Dullenkopf-Park stoppt man dabei etwa auf dem Schlafhofareal, bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe und am Gerwigplatz. Dabei ergeben sich auch immer mal wieder spontane Stops, an denen jeder seine eigenen Erfahrungen einbringen kann. Übrigens ist eine der Stationen auf dem Rundgang auch unser Zukunftsraum – die perfekte Gelegenheit also, mal bei uns reinzuschauen!

    Die Oststadt mal aus einer anderen Perspektive kennenlernen

    Der Spaziergang hat seit seiner Konzeption schon ein paar Mal stattgefunden und ist längst aus den Kinderschuhen rausgewachsen. Man kann ihn entweder beim Veranstalter stattreisen e.V. im Sonderprogramm (nächster Termin: Frühjahr 2019) als Gruppe oder Einzelperson buchen oder (wenn es schneller gehen soll) direkt bei Quartier Zukunft anfragen. Diese besondere Oststadt-Führung ist auch toll für Schulklassen der Mittel- oder Oberstufe geeignet. Annie und Nicolas waren schon bei der Planung des Spaziergangs dabei und führen ihn noch heute. Die beiden Nachhaltigkeitsexperten wohnen selbst in der Oststadt und können bei jedem Rundgang aktuell berichten, was in Bezug auf Nachhaltigkeit im Viertel so läuft.

     Was hat das Quartier Zukunft damit zu tun?

    Der Rundgang entstand in einem Seminar des Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am Zentrum für angewandte Kulturwissenschaften (ZAK), welches vergangenen Sommer wöchentlich bei uns im Zukunftsraum tagte und hat es kurz darauf in das Programm von stattreisen e.V. geschafft. Hast du Lust, teilzunehmen? Dann melde dich gerne hier an. Wenn du Fragen zum Spaziergang hast, melde dich bei uns – wir leiten diese direkt an unsere Experten weiter.

    Neugierig geworden? Wir freuen uns auf dich!

     

  14. Wir machen Sommerpause!

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    Vom 06. August bis 09. September gönnen wir uns eine Pause zum Entschleunigen und Kräfte sammeln. In dieser Zeit ruht unsere Kommunikation nach außen und das Team ist nur begrenzt erreichbar.

    Was heißt das? Der Zukunftsraum bleibt im August Zeit geschlossen und in den sozialen Netzwerken werden wir nicht aktiv sein. Über unseren Kalender könnt ihr euch natürlich trotzdem über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

    Ab dem 10. September starten wir dann wieder richtig durch und freuen uns auf viele tolle Veranstaltungen mit euch.

    Wir wünschen euch ebenfalls einen erholsamen Sommer!

    Bis bald,

    Euer Quartier Zukunft.

     

  15. Lasst uns über Energie sprechen!

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    Wir haben Nachwuchs! Im Sommer 2018 startet ein neues Projekt, das uns die nächsten Jahre begleiten wird. In diesem Blogartikel erfahrt ihr worum es geht, was euch erwartet und wie ihr eure Ideen einbringen könnt!

    Speichertechnologien, regenerative Energien und gekoppelte Energienetze – in Zukunft wird die Welt der Energiesysteme sehr viel komplexer werden. Der Strom in der Steckdose kommt nicht mehr zwingend aus einem Kraftwerk. Werden wir in Zukunft alle zu sogenannten Prosumern, die Strom selbst produzieren und in Smart Homes leben?

    Die Energiewende wird kommen, aber die geplanten Veränderungen werfen so einige Fragen auf. Ein so ambitioniertes und großes Projekt kann nicht ohne Verständnis und Einbeziehung der Bevölkerung klappen. Alle müssen Bescheid wissen, damit wir gemeinsam an einem Strang ziehen können. Genau deswegen soll mit Beteiligung des Quartier Zukunft ein Wissensdialog über die Energiewende starten.

    Dank der Erfahrungen, die wir im Laufe der Jahre in den Reallaboren Quartier Zukunft und Reallabor 131 gesammelt haben, konnten wir dieses neue Projekt gewinnen!

    Herzlich Willkommen „Energietransformation im Dialog“.

    Dieses neue Projekt (kurz „Energiedialog“ genannt) wird zunächst zu einem Teil von Quartier Zukunft und später eine Säule des in den nächsten Jahren entstehenden „Karlsruher Transformationszentrums für nachhaltige Zukünfte“ (kurz KAT) werden, über das wir hier bereits berichtet haben. 30 Monate „Energiedialog“ sind uns sicher. Nach 2 Jahren wird der Erfolg des Projekts untersucht und der Zeitraum – hoffentlich – auf 4 Jahre verlängert.

    Die Ziele, die das Projekt verfolgt sind klar: Wir möchten den Umbau des deutschen Energiesystems der Öffentlichkeit auf neue Weise zugänglich machen und gleichzeitig neue Wege des Mitmachens erschließen. Dafür werden wir den Dialog organisieren, Informationen aufbereiten und bereitstellen und unterschiedliche Akteure zusammenbringen.

    Soweit so gut, aber wie sieht das dann konkret aus?

    Es ist zwar noch nicht alles in Stein gemeißelt, aber ihr dürft euch schon mal auf zahlreiche Info- und Erklärvideos, eine Tour zu nachhaltiger Energie, eine Hand voll Szenario-Workshops, einige transdisziplinäre und transformative Projektseminare, Realexperimente und ein BürgerForum zum Thema nachhaltige Energien freuen. Wichtig ist, dass die Kommunikation keine Einbahnstraße wird. Wir wollen Wissen vermitteln, aber genauso Impulse von euch, von der Gesellschaft, zurück in die Forschung holen und dort fruchtbar machen. So könnte ein Workshop für Haushalte mit geringem Einkommen durchgeführt werden, in dem wir eure Erwartungen und Befürchtungen – bezogen auf die Energiewende – erfahren und Anregungen für Verbesserungen mit euch zusammen herausarbeiten.

    Verschiedene Formate – verschiedene Zielgruppen!

    Mit diesem Projekt weiten wir unsere Zielgruppe über die Grenzen der Oststadt auf ganz Karlsruhe und auch darüber hinaus aus. Es wird Formate geben, die im gesamten deutschsprachigen Raum genutzt werden können. Dennoch wird es auch weiterhin Aktivitäten und Veranstaltungen in Karlsruhe und in der Oststadt geben.

    So divers wie die Formate sind, so divers ist auch die Zielgruppe. Verschiedene Unterprojekte können sowohl die breite Öffentlichkeit als auch spezifische Akteursgruppen wie zum Beispiel Vertreterinnen und Vertreter der Energiewirtschaft oder Industrie adressieren oder Akteure aus der Zivilgesellschaft, Verbraucherverbänden, aber auch Lehrerinnen und Lehrer, Energieberaterinnen und Berater, Studierende, so genannten Early Adopters und, und, und.

    Bleibt das Quartier Zukunft und der Zukunftsraum?

    Heißt das, wir haben uns umorientiert und sind jetzt nicht mehr im Quartier zu finden? Nein, keine Sorge. Wie oben beschrieben – das Projekt Energiedialog wird seinen Platz im Rahmen des Quartier Zukunft finden und soll ab 2020 eine Säule des neu entstehenden KAT bilden. So wird es uns noch mehr Gelegenheit bieten, mit euch, den Bürgerinnen und Bürgern der Oststadt gemeinsam eine nachhaltige Entwicklung und die Energiewende voranzutreiben. Auch der Zukunftsraum wird bleiben und wie gewohnt für Gruppentreffen, Veranstaltungen und Austausch zur Verfügung stehen.

    Wann geht’s los?

    Die Planungen und Vorbereitungen für die vielen Formate beginnen gerade. Im kommenden Jahr 2019 wird einiges davon durchgeführt werden. Bis dahin braucht ihr noch ein bisschen Geduld, aber wir halten euch auf dem Laufenden!

    Bring dich ein!

    Hast du selbst noch eine Idee für ein Projekt oder ein Format, das nicht fehlen darf? Egal ob Einzelperson oder Gruppe, bring dich ein und gestalte mit uns den Energiedialog! Bei Interesse schreib an volker.stelzer@kit.edu.

    Wir freuen uns schon, wenn der Funke überspringt :).

     

  16. Einladung zu unserem Sommerfest – Sommer, Sonne & Karlsruher Hitze!

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    Der Sommer ist in Karlsruhe angekommen und wir wollen diese schöne warme Zeit gemeinsam mit euch hochleben lassen. Im Juni wollen wir auf die vielen tollen Momente im Quartier zurückblicken, uns auf alles, was in diesem Jahr noch passieren wird freuen und den Sommer begrüßen. Was passt da besser als ein entspanntes Sommerfest mit Grill und allem, was dazu gehört? Kommt dazu und wir haben allen Grund zum Feiern! 

    Deswegen laden wir euch alle am 21. Juni ab 18:30 Uhr zum Sommerfest vor den Zukunftsraum ein. Es wird geschlemmt, beisammen gesessen,geplaudert und gespielt. Es bietet eine schöne Gelengenheit wieder einmal zusammen zu kommen, die Gemeinschaft zu stärken und gemeinsam dem Alltagstress ein Schnippchen zu schlagen.

    Ganz im Sinne eines entspannten Grillfestes, soll es auch hier ganz einfach & unkompliziert zugehen: Jede/r bringt was er/sie essen und trinken möchte und noch etwas für alle. Denn wir teilen so gerne! Salate, Brot, Nachtisch, oder was auch immer dir Tolles einfällt.

    Bei Schlechtwetter wird im Zukunftsraum gefeiert.

    Grill, Teller und Besteck, Sitzgelegenheiten, Musik und die Tischtennisplatte stehen für euch bereit! Auch für Wasser und selbstgemachte Limonade ist gesorgt.

    Feiert mit uns, wir freuen uns auf euch und eure Lieben!

     

    Poster Sommerfest als pdf

     

     

     

  17. Spielend Nachhaltigkeit verstehen

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    Nachhaltigkeit – kaum ein Begriff unserer Zeit klingt so simpel und ist doch so komplex. Definitionen werden gehört und in Sekundenschnelle wieder vergessen. Zudem können sie oft kaum ein Gefühl für das Thema geben. Wie kann dieses komplexe Zusammenspiel der unterschiedlichen Bereiche und die teilweise nur langfristig spürbaren Auswirkungen der (eigenen) Entscheidungen erfahrbar gemacht werden? Etwas anderes muss her und Nachhaltigkeit mit Spaß aktiv vermitteln – klingt ganz nach einem Spiel, oder? Jeder von uns hat es bereits am eigenen Leib (oder Gedächtnis) erfahren – was spannend ist, Neugierde weckt und selbst erlebt wurde, kann man sich einfach besser merken.

    Wer unsere Aktivitäten schon länger verfolgt, hat bemerkt, dass diese Idee nicht neu ist. Im Frühling 2017 fand der erste Nachhaltigkeitsspieleabend im Zukunftsraum statt. Das Format ist inzwischen etabliert – aktuell findet etwa alle 3 Monate ein Spielabend zu unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen statt. Zeit sich dem nächsten Schritt zu widmen: ein selbst entwickeltes Spiel!

    Seit einiger Zeit tüfteln wir nun fleißig an einem Brettspiel für Spielfans ab etwa 12 Jahren. Wenn die Entwicklung abgeschlossen ist, wollen wir das Spiel an Schulen anbieten, aber auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Zukunftsraum einladen und mit ihnen das Spiel spielen. So wollen wir das Zusammenspiel einzelner Entscheidungen für oder gegen nachhaltiges Handeln spielerisch erfahrbar machen.

    Foto: Nils Gensert

    Worum gehts? Nun aber direkt ins Spiel!

    Stell dir dieses Szenario vor: Die Zeit in der CO2 nur ein Gas war, das half das Klima zu regulieren, liegt lange zurück. Seit der Industrialisierung und mit wachsender Weltbevölkerung wird es zunehmend zum Problem. Jede individuelle Entscheidung hat einen Einfluss auf das Klima – und jeder entscheidet nach seinen ganz eigenen Interessen, Bedürfnissen und Wünschen.

    Die Spielerinnen und Spieler leben in einer globalen Welt in der jeder gleich ist, unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Alter, usw. Auch ist kein bestimmtes Klima oder eine bestimmte Umgebung mit entsprechenden Ressourcen vorgegeben. Unterschiede zwischen den Menschen hinsichtlich ihrer Persönlichkeit gibt es aber, wie auch im echten Leben.Die Spielerinnen und Spieler schlüpfen daher in Persönlichkeitsrollen und bekommen eine Mission, die sie im Spielverlauf verfolgen müssen. Die Rollen reichen vom Konservativen über den Geldgierigen und den trendigen Poser bis zum umweltbewussten Hipster. Diese unterschiedlichen Charaktere machen sich dann gemeinsam auf den Weg gegen die steigenden CO2 Emissionen anzukämpfen. Sie erleben dabei verschiedene Herausforderungen, Alltagssituationen und unerwarteten Ereignisse, sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene.

    Runde um Runde auf dem Weg zum stabilen Klima

    Jede Runde kommen neue Entscheidungen auf die Spielerinnen und Spieler zu, manche haben starke, direkte Folgen, mache Folgen sind erst nach einiger Zeit spürbar. Die Entscheidungen beeinflussen sowohl die Handlungsfähigkeit einzelner als auch das Klima des Planeten, den sich alle Mitspielenden teilen. Mit zunehmender Dringlichkeit und Spürbarkeit des Problems, kann sich auch die Einstellung der Persönlichkeiten im Spielverlauf wandeln.

    Das gemeinsame Ziel der Spielerinnen und Spieler ist es den CO2 Gehalt in der Atmosphäre über eine bestimmte Dauer konstant zu halten. Alle haben zusätzlich noch ein eigenes Ziel – passend zu der Persönlichkeitsrolle – mit dem das Spiel gewonnen werden kann.

    Der erste Testlauf –  mit provisorischen Spielkarten und Fahrradschloss als CO2 Zähler

    Lust das Spiel zu testen?

    In den nächsten Wochen werden wir die ersten Testläufe starten und das Spiel dabei kontinierlich weiter verbessern. Hast du auch Lust den Prototyp unseres Spiels zu testen? Dann melde dich unter jasmina.pislevikj@kit.edu, wir teilen dir dann die nächsten möglichen Spieltermine mit! Zudem findet am 10. Juni von 15-17 Uhr unser Spielenachmittag für Groß und Klein  im Zukunftsraum statt, bei dem erstmals auch unser neu entwickeltes Spiel vertreten sein wird. Natürlich dürfen wie immer gerne noch eigene Spiele mitgebracht werden. Wir freuen uns auf euch!

     

  18. Praktikum im Projekt Quartier Zukunft zu vergeben!

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    Du hast Lust auf ein kreatives Praktikum, das nachhaltige Entwicklung voranbringt? Du interessierst dich für Spiele aller Art und kennst dich mit Grafikprogrammen aus? Dann bewirb dich bei uns!

    Quartier Zukunft, ein Projekt für nachhaltige Stadtentwicklung in der Karlsruher Oststadt, sucht ab Juni 2018 Unterstützung bei der grafischen Umsetzung eines Brettspiels zu den Themen Klimawandel, CO2-Emission und Konsum.

    Aufgabenschwerpunkte

    • Grafische Aufarbeitung eines Brettspiels zu Nachhaltigkeitsthemen
    • Mitwirkung an der Erstellung einer zugehörigen Spielanleitung
    • Recherchearbeit im Bereich Spieledidaktik
    • Mitwirkung an der Testphase des Spiels und daraus resultierender Anpassung des Designs
    • Allgemeine organisatorische Unterstützung des Projekts

    Allgemeine Anforderungen

    • Interesse an Nachhaltigkeitsthemen
    • Sicherer Umgang mit Bildbearbeitungs- und Gestaltungsprogrammen (InDesign, Illustrator, Photoshop)
    • Zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise

    Wünschenswert sind

    • Erfahrungen im Bereich Grafikdesign
    • Interesse an Brettspielen
    • Erfahrungen im Bereich Spielentwicklung

    Wir bieten eine frische Arbeitsatmosphäre im Team, einen kreativen, selbstständigen Gestaltungsraum und die Mitarbeit in der inter- und transdisziplinären Projektarbeit.

    Arbeitsorte sind das ITAS in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.

    Die Tätigkeit wird nach dem üblichen Praktikumssatz des KIT vergütet. Ein Praktikum für 2-3 Monate ist erwünscht.

     

    Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf deine aussagekräftige Kurzbewerbung! (Anschreiben, Lebenslauf, gerne auch Arbeitsproben). Bitte senden Sie diese elektronisch bis zum 13.05.2018 an helena.trenks@kit.edu.

    Die Ausschreibung als pdf gibt es hier.

     

     

  19. Tolle Neuigkeiten: Das Reallabor wird ausgebaut!

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    Vom Wissen zum Handeln: Unter diesem Motto ist in den letzten Jahren in der Oststadt mit Unterstützung des Reallabors Quartier Zukunft und R131 viel passiert.

    Auch der Zukunftsraum hat sich inzwischen zu einem Fixpunkt in der Oststadt entwickelt. Leider sah es zunächst so aus, als ob unsere Förderung zum Jahresende hin ausliefe. Wie einige von euch wissen, haben wir daher Folgeanträge geschrieben und Ideen gesammelt bis uns die Köpfe rauchten. Ende 2017 hieß es dann fürs erste: aufatmen! Mit der Anschlussforderung des KIT-Präsidiums war das Fortbestehen des Projekts für 2018 seit September letzten Jahres zumindest in abgespeckter Form gesichert (wir berichteten in unserem Herbstnewsletter). Umso mehr freuen wir uns nun, weitere gute Nachrichten ankündigen zu können: das Ministerium für Wissenschaft und Kunst (MWK) des Landes Baden-Württemberg hat dem Reallabor für die nächsten zwei Jahre ebenfalls eine Anschlussfinanzierung zugesagt.

    Nun geht es darum, die Zukunft des Reallabors zu planen. Unser großer Wunsch ist es, das Projekt zu verstetigen, um auch in Zukunft ein verlässlicher, kontinuierlicher Ansprechpartner für die nachhaltige Entwicklung der Oststadt und auch ganz Karlsruhes zu sein. Daher wollen wir die nächsten zwei Jahre nutzen, um aufbauend auf das aktuelle Projekt das „Karlsruher Transformationszentrum für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel“ (kurz: KAT) entstehen zu lassen. Damit soll langfristig der Kulturwandel zu mehr Nachhaltigkeit und der damit verbundene technische, soziale und institutionelle Umbau unserer Gesellschaft unterstützt werden. Für uns ist das ein großer Meilenstein. Zudem ist es auch ein wichtiges Signal dafür, dass die Arbeit im Reallabor, gemeinsam mit und direkt in der Gesellschaft vor allem eines braucht: Zeit. „Sollen Reallabore ihr wissenschaftliches und transformatorisches Potenzial entfalten, kommt es essenziell darauf an, sie langfristig auszurichten und zu institutionalisieren. Diese Herausforderung möchten wir mit dem KAT nun angehen“, meint dazu auch Projektleiter Oliver Parodi.

    Im kommenden Jahr werden nun also die Arbeiten in der Oststadt weitergeführt während zeitgleich mit dem Aufbau des KAT begonnen wird. Mit der Entstehung des Transformationszentrums wollen wir unser Aufgabenspektrum ausbauen: Bildung, Beratung sowie transdisziplinäre Grundlagenforschung sollen das Portfolio des bestehenden Reallabors ergänzen. Erkenntnisse zum Thema „Reallabor“, die wir in den letzten Jahren gesammelt haben, können wir dabei nutzen und weiterentwickeln, um die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft noch enger zu verschränken. In diesem ergebnisoffenen Prozess entsteht Wissen, das in der Praxis etwas bewirkt. Unsere Vision ist es, mit dem KAT einen lokal, national und international wirksamen und sichtbaren Motor für Nachhaltige Entwicklung zu erarbeiten.

    Ihr als BewohnerInnen des Quartiers bildet dabei nach wie vor den wichtigsten Teil unserer gemeinsamen Arbeit. Wir freuen uns, dass mit dieser Förderung nun eine Zukunft gesichert ist, in der wir weiterhin Hand in Hand einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten können. Natürlich halten wir euch auch weiterhin über die Entwicklungen im Reallabor auf dem Laufenden.

    Pressemittelung des KIT

  20. Wanted! Wir suchen studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte für 2018

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    Ab Februar 2018 suchen wir wieder zwei engagierte Hilfskräfte als Verstärkung für unserem Team!

    STUDENTISCHE HILFSKRAFT IM BEREICH KOMMUNIKATION

    Ab Februar 2018 wollen wir unser Team um eine studentische Hilfskraft mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich „Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit“ erweitern. Die Stundenanzahl soll zwischen 40 und 60 Stunden/Monat betragen.

    Aufgabenschwerpunkte

    • Content Management der Website (WordPress):  Webtexte (insbes. Blogartikel) verfassen, vor- und aufbereiten, redaktionell überarbeiten  sowie Pflege des Veranstaltungskalenders der Website
    • Betreuung der Social Media Kanäle (Facebook & Twitter)
    • Redaktion und Management des Newsletters (Versand per MailChimp)
    • Mitwirkung bei der Erstellung von Medien (Broschüren, Flyer, Präsentationen, Poster, etc.)
    • Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation sowie bei deren Umsetzung

    Allgemeine Anforderungen

    • (Erste) Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (online/offline)
    • Stilsicheres Verfassen von Texten
    • Erfahrungen im Umgang mit WordPress und/oder MailChimp
    • Sicherer Umgang mit den Social Media Kanälen (Facebook und Twitter)
    • Sehr gute, gezielte Recherchefähigkeiten
    • Zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweis
    • Organisatorisches Geschick und Teamfähigkeit

    Wünschenswert sind

    • einschlägiger Bachelor-Abschluss oder Vordiplom
    • Kenntnisse im weboptimierten Schreiben
    • html-Kenntnisse für einfache Programmierarbeiten
    • Erfahrung mit Citavi

    STUDENTISCHE/WISSENSCHAFTLICHE HILFSKRAFT IM BEREICH GRAFIK

    Ab Februar 2018 ist eine Stelle als studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft mit Arbeitsschwerpunkt  „Gestaltung und Grafik“ zu besetzen. Die Stundenanzahl soll zwischen 40 und 60 Stunden/Monat betragen.

    Aufgabenschwerpunkte

    • Gestaltung und Mitwirkung bei der Erstellung von Medien (Broschüren, Flyer, Präsentationen, Poster grafisch und/oder textlich)
    • Mitwirken an der Erstellung einer Kommunikationsstrategie und eines individuellen Corporate Designs
    • Allgemeine organisatorische Unterstützung des Projekts

    Allgemeine Anforderungen

    • Interesse an Nachhaltigkeit, besonders nachhaltiger Stadt- und Quartiersentwicklung
    • Sicherer Umgang mit gängigen Office Anwendungen (Word, Excel, Power Point, Outlook)
    • Sicherer Umgang mit Bildbearbeitungs-und Gestaltungsprogrammen (InDesign, Illustrator, Photoshop)
    • Zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise

    Wünschenswert sind

    • Einschlägiger Bachelor oder Vordiplom
    • Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (digital/analog)
    • Erfahrungen im Umgang mit WordPress
    • Erfahrung mit Social Media-Kanälen (Facebook, Twitter)

     

    Wir bieten eine frische Arbeitsatmosphäre im Team, einen kreativen, selbstständigen Gestaltungsraum und die Mitarbeit in der inter- und transdisziplinären Projektarbeit.

    Arbeitsorte sind das ITAS in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.

    Die Tätigkeit wird nach dem üblichen Stundensatz für studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräftevergütet. Eine längerfristige Tätigkeit ist erwünscht.

    Haben wir dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf deine aussagekräftige Kurzbewerbung! (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, gerne auch Arbeitsproben).

    Bitte sende diese elektronisch bis zum 29.11.2017 an helena.trenks@kit.edu sowie sarah.meyer@kit.edu

    Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich zwischen dem 4. – 8.12. stattfinden.

    Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

  21. Schluss mit Plastikflaschen – Zukunftsraum wird Refill-Standort

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    Ab sofort ist der Zukunftsraum Refill-Standort und damit Teil der deutschlandweiten Refill-Bewegung. Unter dem Motto „Plastikmüll vermeiden | Leitungswasser trinken | Wasserflasche auffüllen“ macht die Refill-Initiative auf den immensen Plastikkonsum unserer Gesellschaft und die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik aufmerksam – und darauf, dass es auch anders geht. Das Prinzip ist ganz einfach und lautet: Müllvermeidung.

    Geschäfte, Apotheken, Cafes, Büros und nun auch der Zukunftsraum in Karlsruhe weisen mit einem Refill-Aufkleber an Türen und Fenstern darauf hin, dass mitgebrachte Flaschen kostenlos mit Wasser aufgefüllt werden. Auffüllen statt Wasser in Plastikflaschen kaufen ist das simple und wirkungsvolle Prinzip von Refill zur Müllvermeidung. Warum eigentlich?

    Die Plastikmüll-Problematik

    Viel zu oft wird Plastik nicht richtig entsorgt und recycelt, landet in der Natur. Erst fällt es auf die Straße, der Wind weht es weiter in Flüsse und über diese gelangt es in Meere und Ozeane. Die Vermüllung unserer Umwelt mit Plastik hat inzwischen extreme Ausmaße angenommen. 2015 lag der Verbrauch von Kunststoff in westeuropäischen Ländern pro Kopf bei 136 kg, 1980 noch bei 40 kg (siehe statista). Die Deutsche Umwelthilfe beziffert die Zahl der Plastikflaschen, die täglich (!) in Deutschland verkauft werden, mit 46 Mio. In vielen z.B. asiatischen Ländern fehlen Recycling-Infrastrukturen gänzlich, so dass Plastik in großem Ausmaß direkt in die Meere gelangt. Die Folgen für die Umwelt sind teilweise verheerend. Wir alle kennen die Bilder von Müllstrudeln im Meer, vermüllten Stränden und verendeten Seevögeln, die Plastikpartikel mit Nahrung verwechselt haben. Mikroorganismen sind nicht in der Lage, Kunststoffe vollständig zu zersetzen. So werden Plastikpartikel immer kleiner, aber nie abgebaut. Es entsteht Mikroplastik. Laut Umweltbundesamt benötigt eine Plastikflasche 450 Jahre bis sie zersetzt ist. Zum Vergleich: Bananenschalen und Papiertüten brauchen für den Zersetzungsprozess etwa sechs Wochen.

    Plastikmüll ist überall – und gesundheitsschädlich für Mensch und Umwelt

    Unmittelbar sichtbare Müllmengen sind damit nur ein sehr geringer Teil des Vermüllungsproblems. Die zerfallenden Plastikteile setzen sich in den Ökosystemen ab, z.B. in Sedimenten – selbst in der Tiefsee, wo der Mensch selber gar nicht hingelangt. Meerestiere wie Muscheln und selbst Plankton nehmen Mikroplastik über die Nahrung auf und reichern es in ihren Organen und Muskeln an. Über die Nahrungskette gelangt es so in den menschlichen Körper. Welche Auswirkungen dies wiederum auf die Gesundheit von Mensch und Tier hat, ist bislang nicht vollständig geklärt.
    Zudem ist Plastik oftmals sehr leicht und wird deshalb durch Strömungen in den Meeren verteilt. Melanie Bergmann, Biologin und Tiefseeforscherin am Alfred-Wegener-Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, bezeichnete kürzlich die Tiefsee als Endlager für Plastik. Ihr zufolge gibt es keine Meere oder Ozeane mehr, die nicht betroffen sind. Plastik in großen Mengen findet sich in der Tiefsee, in der Antarktis, Arktis und auf entlegenen Inseln. Dies bestätigte kürzlich ein Forscherteam um den britischen Polarforscher Pen Hadow nach einer Expedition in die Arktis. Bergmann beziffert die Mengen an Plastik, die sich in der Tiefsee befinden, als hundert- bis tausendfach höher als die Mengen an Plastik an der Wasseroberfläche. Der BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. hat ferner darauf hingewiesen, dass zum Teil gesundheitsschädliche Additive von Kunststoffen wie Weichmacher, Stabilisatoren und Flammschutzmittel nicht an die Kunststoffe gebunden sind und mit der Zeit in die Umwelt und an den menschlichen Körper abgegeben werden können.

    Plastikfasten – mit der Wasserflasche beginnen

    Was also tun? Refill Deutschland setzt sich für ein plastikfrei(eres) Leben ein und setzt an einem essentiellen Punkt an: dem Trinkwasser, das unser wichtigstes tägliches Lebensmittel ist. Leitungswasser ist in Deutschland Trinkwasser und kann nahezu überall getrunken werden. Alle Zeichen stehen auf Plastikfasten. Wer auf Wasser in Plastikflaschen verzichtet, leistet bei der immensen Menge, die in Deutschland täglich verbraucht wird, einen wichtigen Beitrag zur Müllvermeidung. Precycling ist Trend. Für alle Durstigen steht die Tür des Zukunftsraums weit offen.

    Refill im Radio!

    Im Juli 2019 hat der Radiosender „die neue welle“ das Thema aufgegriffen und ein Telefoninterview mit Sarah Meyer-Soylu geführt, die das Projekt ehrenamtlich betreut.

     

    Weiterführende Links

    Refill Deutschland

    BUND – Tipps zu plastikfreiem Alltag

    nachhaltig-sein.de – Plastik vermeiden: 30 Tipps für den Alltag

    BUND – Einkaufsratgeber Mikroplastik

  22. Wir gehen in die Sommerpause!

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    Vom 01. bis 31. August gönnen wir uns eine Pause zum Entschleunigen und Kräfte sammeln. In dieser Zeit ruht unsere Kommunikation nach außen und das Team ist nur begrenzt erreichbar.

    Das heißt, dass der Zukunftsraum in dieser Zeit geschlossen bleibt und wir in den sozialen Netzwerken nicht aktiv sein werden. Über unseren Kalender könnt ihr euch natürlich trotzdem über aktuelle Veranstaltungen auf dem Laufenden halten.

    Ab September starten wir dann wieder richtig durch und freuen uns auf viele tolle Veranstaltungen mit euch.

    Wir wünschen euch ebenfalls einen erholsamen Sommer!

    Bis bald,

    Euer Quartier Zukunft.

     

  23. N!Tage – Nachhaltigkeit gemeinsam feiern

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    Wir verabschieden die NachhaltigkeitsExperimente nach neun Monaten Projektlaufzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Aus den eingesendeten Ideen sind tolle Projekte entstanden, die wir begleitet, unterstützt und beforscht haben. Die gute Nachricht: Trotz Ende der offiziellen Laufzeit wollen die vier Experimentgruppen weiterhin daran arbeiten die Oststadt ein Stück nachhaltiger zu machen.

    Deshalb heißt es am 21. Mai: lasst uns feiern!
    Das Quartier Zukunft lädt gemeinsam mit den NachhaltigkeitsExperimenten von 14 bis 18 Uhr zu einem bunten Programm in den Zukunftsraum ein.

    Von Theater, über Nähstände und Samenbomben bauen ist alles dabei. Die Gruppen Kreativ-Salon, Second Future, Oststadttreff und Beete & Bienen werden den ganzen Tag vor Ort sein und euch neben tollen Aktionen die Gelegenheit bieten sie mit Fragen zu löchern.


    Ein Erfolg der gefeiert werden muss

    Entstanden sind die vier Projekte im Rahmen des Wettbewerbs „dein NachhaltigkeitsExperiment“ den wir gemeinsam mit der Bürgerstiftung Karlsruhe ins Leben gerufen haben. Worum es uns dabei ging? Um euch! Eure Ideen und Initiativen waren gefragt. Aus den Einsendungen wurden im Mai 2016 schließlich vier Bürgergruppen mit unterschiedlichsten Ideen ausgewählt, die in den letzten neun Monaten ihre Experimente in die Tat umsetzten. Dank der fleißigen Projektinitiatoren entstanden so verschiedenste Räume zum Ausprobieren, Beisammensein und Entschleunigen. Dass die vier Gruppen trotz Ende der offiziellen Laufzeit weitermachen wollen freut uns natürlich umso mehr!

    Nachhaltigkeitstage? Da machen wir mit!

    Welcher Zeitraum wäre passender für unsere Feier als die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2017? Zum fünften Mal finden sie dieses Jahr nun schon statt und wir wollen natürlich mit dabei sein, wenn es darum geht nachhaltiges Handeln verständlich, sichtbar und erlebbar zu machen.

    Darum laden wir euch ein vorbeizukommen, egal ob zum Mitmachen, Informieren oder Quatschen. Neben den Aktionen der Experimentgruppen werden auch weitere Aktivitäten des Reallabors in der Oststadt vorgestellt, wie etwa Forschungsergebnisse des Energieprojekts, sowie des Mobilitätsprojekts oder das Thema „Walkability in der Oststadt“.

    Wir freuen uns auf euch!

    Das Fest ist eine Veranstaltung im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2017.

    Mehr Infos zu den N!Tagen.

     

     

    Kurzbeschreibung der NachhaltigkeitsExperimente:

    NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen

    Bei Beete & Bienen geht es um Naschbeete im öffentlichen Raum – und zwar für Menschen UND Bienen. Die Gruppe hat bereits ihr erstes Beet am Gerwigplatz aufgestellt und Bienen am Marstallgelände in einer Klotzbeute angesiedelt. Inzwischen arbeitet die Gruppe in zwei AGs: der eine Teil verfolgt das Voranbringen von Naschbeeten in der Stadt. Der andere Teil konzertiert sich darauf Bienen wieder zurück in die Stadt zu bringen.

    NachhaltigkeitsExperiment „Kreativ-Salon

    Raum und Zeit für Kreativität – darum drehte sich das Experiment „Kreativsalon“, das zu Workshops u.a. mit Musik, Gesang und Theaterspiel einlud. Bis Ende März wurden 15 Workshops im Zukunftsraum durchgeführt, mit sehr positiver Resonanz. Im Anschluss an das Projekt hat sich eine neue Initiative gebildet, in der Teile des Kreativ Salon Teams mitwirken. Der Verein „interKArt“ hat es sich zum Ziel gemacht, Zwischenräume zu schaffen. Er organisiert dazu u.a. ein Festival, das vom 29. September bis 01. Oktober in der Fettschmelze auf dem Schlachthofgelände stattfinden wird. Auf dem Festival soll auch ein Theaterstück aufgeführt werden, für das noch TeilnehmerInnen gesucht werden.

    NachhaltigkeitsExperiment „Oststadt-Treff

    Ein fester Treffpunkt in der Oststadt für Jung und Alt, Zugezogene und Alteingesessene, MigrantInnen und Ur-KarlsruherInnen: Das Experiment „Oststadt-Treff“ lud die Menschen der Oststadt jeden Montag in den Zukunftsraum ein. Daneben fanden monatliche Diskussionsabende und weitere Veranstaltungen wie etwa Lesungen statt. Auch nach Ende der neun Monate wird der Oststadt Treff im Zukunftsraum weiterlaufen. Inzwischen ist er schon fast zu einer Institution geworden.

    NachhaltigkeitsExperiment „Second Future

    Einem Pullover oder Laptop sieht man nicht an, ob er neu oder gebraucht gekauft wurde. Das Experiment „Second Future“ macht die nachhaltige Kaufentscheidung für gebrauchte Produkte mittels eines eigens entworfenen Labels sichtbar. Die Labels wurden bei verschiedenen Anlässen, wie etwa der Lametta oder dem Flohmarkt am Messplatz verteilt und können seit einiger Zeit auch über die Second Future-Website nur zu Portokosten bestellt werden. Auch hier ist eine Weiterführung geplant.

     

  24. TATuP Schwerpunkt Reallabore beleuchtet neues Forschungsformat

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    Ein Beitrag von Richard Beecroft & Alexandra Quint

    Das Quartier Zukunft ist – wissenschaftlich gesprochen – ein Reallabor. Doch was bedeutet das eigentlich? Eine Antwort auf diese Frage gibt die aktuelle Ausgabe der TATuP – Zeitschrift des ITAS zur Technikfolgenabschätzung mit Schwerpunkt Reallabore. Sie ist ab sofort online und gibt Orientierung zur aktuellen Reallaborforschung in Deutschland. Auch über das Quartier Zukunft wird berichtet. Klick’! Und loslesen!

    Was ist ein Reallabor? Wie funktionieren Reallabore? Wer kann mitmachen und wie sieht gutes Mitgestalten aus? Gibt es noch andere Reallabore wie das Quartier Zukunft? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der kürzlich erschienene TATuP Schwerpunkt Reallabore. Die TATuP ist eine wissenschaftliche Zeitschrift zur Technikfolgenabschätzung des ITAS. Die aktuelle Ausgabe ist ab sofort online und frei verfügbar.

    Reallabore sind ein junges Forschungsformat. Mit ihnen soll die Zusammenarbeit der Wissenschaft mit der Zivilgesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung durch gemeinsames Analysieren, Experimentieren und Erkennen intensiviert werden. Keine leichte Aufgabe, auf beiden Seiten. Dementsprechend lohnt es sich, die unterschiedlichen Erfahrungen der ersten Reallabore in Baden- Württemberg und anderswo genau anzusehen. Einige werden im Schwerpunkt „Reallabore als Orte der Nachhaltigkeitsforschung und Transformation“ dargestellt.

    Worum geht’s?

    Zum Einstieg in dieses sperrige Thema skizzieren die Herausgeber, aus welchen Erfahrungen heraus Reallabore entwickelt wurden und was sie ausmacht. Es gab zuvor schon Forschung, die sich realen, „lebensweltlichen“ Problemen angenommen hat und Bürger in verschiedenen Formen an der Forschung beteiligt hat. Es gab auch schon länger Forschung, die sich dabei an großen ethischen Konzepten wie der Nachhaltigen Entwicklung orientiert hat. Allerdings waren viele dieser Ansätze thematisch eng und von kurzer Dauer: einzelne Fallstudien, die nicht den Übergang zu größeren Transformationen leisten. Hier sollen Reallabore Abhilfe schaffen. Ob und wie das gelingt, sollen die ersten Reallabore ausloten.
    Da das Konzept der Reallabore so neu ist, müssen auch viele der Grundbegriffe geklärt werden. Die Reallaborforschung schließt an viele unterschiedliche Wissenschaften an, entsprechend groß kann das Begriffsdurcheinander sein. Um hier zu einer Verbesserung beizutragen, erklärt der zweite Beitrag zentrale Begriffe in einem Glossar Von Aktionsforschung bis Zielkonflikte.

    Die ersten Reallabore in Baden-Württemberg

    Weiterhin werden im Schwerpunkt Reallabore beispielhaft besprochen. Die folgenden Beispiele sind nicht zufällig alle aus Baden- Württemberg – sie wurden alle im Rahmen einer Förderinitiative des Landes ins Leben gerufen. Während die sieben Reallabore dieser ersten Runde methodisch ähnlich arbeiten, sind die Themenstellungen sehr unterschiedlich.

    Das Freiburger Reallabor Wissensdialog Nordschwarzwald begleitet die Einrichtung des Nationalparks Nordschwarzwald. Dessen Einrichtung war in der Region von Konflikten begleitet, die teils noch immer andauern. Das Reallabor sucht dementsprechend nach Potenzialen für die nachhaltige Entwicklung der Region. Parallel untersucht es auch ökologische Prozesse im neuen Nationalpark. Im Artikel erfährt man, welche Anforderungen der ländliche Raum an Reallaborforschung stellt, die ansonsten eher in Städten stattfindet.

    Das Urban Office Heidelberg hat einen theoretischen Ausgangspunkt: das Konzept Wissensgesellschaft. Es wird an mehreren Fallbeispielen in Heidelberg untersucht, welche Bedeutung dieses für die Stadtentwicklung haben kann. Interessant ist, das das Reallabor Urban Office sich selbst mit untersuchen muss als „Wissensort“ im untersuchten Gebiet – es ist sein eigenes Experiment.

    Das Energielabor Tübingen ist auf die Energiewende in Tübingen bezogen. Beispielhaft werden im Text seine Erfahrungen mit Bildungsangeboten im Reallabor vorgestellt, über die ansonsten in der Reallaborforschung wenig diskutiert wird. Am Beispiel der Kinder-Uni Aktivitäten in Tübingen werden nicht nur die verschiedenen Aspekte von Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Darüber hinaus wird methodisch an die Reallaborarbeit angeschlossen. So wird deutlich, dass Reallabore selbst Bildungsorte sind. Die AutorInnen werfen zudem die Frage, wie auch Kinder in die Reallaborforschung einbezogen werden können und sollen.

    Das Karlsruher Reallabor besteht aus zwei eng verbundenen Projekten: dem Quartier Zukunft und dem Reallabor 131. Im Beitrag Das Reallabor als Partizipationskontinuum wird beschrieben, wie langfristige, thematisch breite Beteiligung aussehen kann. Dabei geht es nicht nur um Entscheidungen im Forschungsprozess, sondern besonders um das konkrete Mitgestalten des Quartiers, der Karlsruher Oststadt. Da das Quartier Zukunft bereits vor der Reallabor-Förderrunde begonnen hat, kann hier von langsameren Veränderungsprozessen berichtet werden. Partizipation muss nach diesen Erfahrungen immer wieder in verschiedenen Intensitäten, durch verschiedene Kanäle und mit unterschiedlichen Gruppen erfolgen.

    Herausforderungen für Reallabore

    Bei aller Unterschiedlichkeit der Reallabore, wie sie heute existieren, lassen sich auch wesentliche Gemeinsamkeiten ausmachen: ein hoher Aufwand beim Aufbau der Reallabor-Infrastruktur, hohe Flexibilitätsanforderungen an das Labor bei sich verändernder „Realität“, aber auch um die Ergebnisse durchlaufener Lernprozesse aufgreifen zu können. Darüber hinaus treten nicht selten Problem im Hinblick auf den Zeittakt von Forschung, Lehre, der Stadt- und Raumplanung und der Dynamik zivilgesellschaftlicher Initiativen auf. Schließlich kann die disziplinäre Wissenschaft irritiert auf das neue und transdiziplinär ausgerichtete Forschungformat Reallabor reagieren. Es ist jedoch wichtig, disziplinär arbeitende WissenschaftlerInnen zu erreichen und für Reallaborprozesse zu gewinnen. Nur so kann das Bekanntmachen und Verbreiten des Forschungsformats gelingen. Demgegenüber gibt es auch inspirierende und ermutigende Erfahrungen, wie die Einsichten, dass in dem Aspekt Bildung in Reallaboren noch ein erhebliches Potenzial liegt, dass sich tatsächlich Transformationsprozesse anstoßen lassen, und dass sich auch im kleinen Rahmen eines Reallabors Ergebnisse erarbeiten lassen, die gesellschaftlich große Bedeutung haben können.

    Wohin geht’s mit der Reallabor-Forschung?

    Die ersten Reallabore sind ein Experiment, das selbst intensiv erforscht wird. Einige der Begleitforscher formulieren zum Abschluss vorläufige Thesen, wie die Reallaborforschung zukünftig gestaltet werden soll. Sie sehen ein großes Potenzial für dieses neue Format, um Wissenschaft, Zivilgesellschaft und anderen Partnern die Zusammenarbeit zu ermöglichen. Um den Elfenbeinturm der Wissenschaft zu öffnen, braucht es Anstrengungen auf beiden Seiten: Wissenschaftler müssen lernen, ihre Arbeit wieder aus praktischer Perspektive zu durchdenken. Und Bürger müssen sich einlassen auf die Eigenarten der Wissenschaft, die nach wie vor viel zur Bearbeitung gesellschaftlicher Probleme beitragen kann. Warum also nicht einen Anfang machen bei dieser Zeitschrift? Alle Artikel im Heft im TATuP Schwerpunkt Reallabore sind alle frei einsehbar.

  25. I’m dreaming of a green christmas! Tipps für’s nachhaltige Feiern zum Ausprobieren.

    2 Comments

    Weihnachten 2015: Opa hat die Weihnachtsgeschichte gelesen, „Stille Nacht“ haben wir gesungen, alle Geschenke wurden ausgepackt und bejubelt, die Kinder sind glücklich, pappsatt und müde. Eigentlich war’s ein schönes Fest. Und trotzdem: Da stört mich was, da stimmt was nicht. Es ist der Müll auf dem Sofa, unter’m Baum, auf dem Boden, der Müll überall. Eine gigantisch große Landschaft aus Geschenkpapier. Schleifchen. Kärtchen. Goldbändern. Styropor. Verpackung. In diesem Moment nehme ich mir vor: Nächstes Jahr wird alles anders. Ich will nicht mehr. I’m dreaming of a green christmas! Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie das geht: Weihnachten in nachhaltig.

    Winter 2016: Weil dieses Jahr zu Weihnachten ja alles anders, nachhaltiger werden soll, brauche ich diesmal einen Plan. Denn eines habe ich ja schon längst begriffen: Den größten Quatsch kauft man im Stress. Mal eben schnell ein Buch von der Spiegel-Bestsellerliste über die Rolle von Insekten bei der Aufklärung von Gewaltdelikten (wird schon gut sein). Eine CD von der Band, über deren Sänger die Freundin irgendwann mal gesagt hat, irgendwie sei der ja ganz süß. Das Glanzpapier mit den glücklichen Elch-Ehepaaren drauf, das praktischerweise im 1-Euro-Shop an Deiner Ziel-Straßenbahnhaltestelle feilgeboten wird.

    Im Netz finde ich Leute, denen es ähnlich geht wie mir: Sie sind nicht nur partiell angenervt von dem Verpackungswust, sondern von der weihnachtlichen Konsumlawine insgesamt. Kein Bock mehr auf immer mehr! Und sie überlegen sich Lösungen. Ich lese Blogs von MinimalistInnen, die Weihnachten gleich ganz absagen. Artikel von Leuten, die einfach gar nichts mehr schenken. Tipps von KonsumverweigererInnen, die an Weihnachten stundenlange Waldwanderungen machen, bloß, um der Geschenkeorgie zu entkommen. Puh. Nee. Weihnachten will ich ja schon. Aber halt anders!

    Wichteln statt Geschenke-Wust

    Dann stoße ich auf einem Umweltportal auf die gute alte „Wichtel“-Idee. Das funktioniert so: Im Bekannten- oder Verwandtenkreis wird im Vorfeld abgemacht (oder per Los bestimmt), wer wen beschenkt. Sprich: Ich ziehe Tante Lotte, meine Schwester Opa Werner. So gibt’s zu Weihnachten keine Materialschlacht, sondern Tante Lotte, Opa Werner und alle anderen bekommen jeweils EIN Geschenk. Das dann aber mit Zeit, Muse und Bedacht ausgewählt worden ist. Die Wichtel-Idee gefällt mir! Ich schreib sie auf meinen „Green Christmas“-Zettel.

    Zeit statt Zeug

    Dann lande ich auf der Seite von „Zeit statt Zeug“.  Das ist ein Projekt, dass dazu ermutigen will, statt dem „fünften Schal, dem zehnten Parfum“ lieber Zeit zu verschenken.  „Nackenmassage statt Schal“, „Basteln statt bestellen“, „Stricken beibringen statt Pullover“ – es gibt Gutschein-Vorlagen mit professionellen Fotos, die man sich direkt selbst ausdrucken kann. Und auch die Möglichkeit, ganz eigene Ideen in ein schönes Layout zu fassen (denn JA, Küsse und Nackenmassagen sind nicht das Geschenk der Wahl für ALLE  Verwandten). Mein Fazit: Egal, ob man nun tatsächlich die Gutscheinfunktion von „Zeit statt Zeug“ nutzen möchte oder nicht: Die Idee, einem lieben Menschen etwas von der eigenen Zeit zu schenken, ist vielleicht nicht neu, aber nötiger denn je. Check. Kommt auf die Liste!

    Gebrauchtes zum Fest: Ein No-Go wird salonfähig

    Will man aber doch lieber etwas „Handfestes“ schenken, so zeichnet sich im Netz ein neuer Nachhaltigkeitstrend ab: Gebrauchtes schenken! Lange Zeit ein No-Go und der Albtraum jedes Knigge-Connaisseurs, wird Secondhand, getragen von der Vintage- und Shabby-Chick-Welle, endlich auch an Weihnachten salonfähig. Eine schöne, handgestrickte Couchdecke vom Flohmarkt, Holzstühle mit Patina, aus dem Sperrmüll gerettet und frisch überzogen, eine alte Schreibtischlampe aus den 60ern – da ist so einiges denkbar. Aber auch das Zweithand-iPhone, bestellt bei Portalen wie „Backmarket“ oder bei Ebay ersteigert, landet bei einigen unter’m Baum.

    Für jeden, der’s ausprobieren möchte mit der Nicht-Neuware zu Weihnachten: Auf der Website des NachhaltigkeitsExperiments Second Future, dem Second-Hand-Label aus der Karlsruher Oststadt, könnt Ihr kostenlos Aufkleber und Aufnäher bestellen, die Eure gebrauchten Geschenke zum echten Statement machen.

    Geschenke einpacken: Natur schlägt Blingbling

    Hat man nun endlich alle Geschenke parat, kann’s ans Einpacken gehen. Und auch hier sind all jene im Vorteil, die einen gewissen Vorlauf in Sachen Nachhaltigkeit haben: Über’s Jahr gesammeltes Geschenkpapier („Nicht einfach aufreißen, Kind!“) lässt Dich mindestens einen Teil der Geschenke – Zack, zack! – aus dem Stand heraus ökologisch verpacken.

    Aber auch „normales“ Altpapier funktioniert an dieser Stelle gut: Zeitungspapier, verziert mit Tannenzapfen, getrockneten Orangenscheiben, einzelnen Zweigen, Zimtstangen, Origamisternen macht Deine vorweihnachtliche Verpackungsorgie gleichermaßen stylisch wie kompostierbar!

    Wer Altpapier aber partout nicht als weihnachtsfein durchgehen lassen will, kann natürlich auch auf Packpapier, die Königin des stilsicheren Understatements, zurückgreifen. Und bei neuem Geschenkpapier bleibt immerhin die Möglichkeit, auf den „blauen Engel“ zu achten, der Recyclingpapier ausweist. Ach, und wusstest Du schon: Faltest Du beim Geschenkeeinpacken sorgfältig, klappt’s auch ganz ohne Klebemittel wie Tesa. Bunte Wollfäden oder Bast machen dann Deine ökologischen Verpackungskünste perfekt! Auch ziemlich edel: Wer’s wie die JapanerInnen machen will, kann Geschenke in Stoff einwickeln. Geht einfach, sieht kunstvoll aus und heißt: Furoshiki. Ich find’s schick! Kommt auf die Liste!

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    Die japanische Einpackkunst „Furoshiki“. Schick, schick!

    Last but not least gibt es noch die Super-easy-super-fix-Variante für Mehrfacheltern, die es sofort auf meinen Zettel schaffte: Einen großen Sack für jeden. Alle Geschenke rein. Große Schleife drum. Reihum wird ausgepackt. Wir wünschen entspannte Weihnachten ;-)!

    Hohoho! Lass den Wald ins Haus!

    Weniger Blingbling und mehr Wald macht sich natürlich auch in Deinem Haus ziemlich gut: Orangenscheibenketten und Tannengrün am Regal oder ein Adventskranz ohne Plastikdeko sind zeitlos schön. Unterschiedliche, bereits im Haus vorhandene Kerzen machen das Ganze – eins, zwei, drei, vier – zum Unikat.

    Und der Baum? Da kannst Du richtig klotzen! Ich notiere: Mit der Zickzack-Schere Bänder aus altem Stoff schneiden und zu Schleifen binden, echte Plätzchen, Papier- und Strohsterne dran, Kerzen aus Bienenwachs oder Stearin statt billiger Erdölprodukte auf die Zweige setzen. Die Elektrovariante: LED-Lichterkette statt Billigblinker.

    Und dann bin ich bei meiner Recherche noch über eine coole Idee für alle Gold-und-Glitter-FreundInnen gestolpert: Trefft Euch doch einfach mal zum Plätzchenessen und Christbaumkugel- und Dekotausch! So kann man kreativ bleiben, ohne alle Jahre wieder alles neu zu kaufen. Unter welchen Bedingungen industriell gefertigter Weihnachtschmuck produziert wird, könnt Ihr übrigens hier lesen.

    adventskranz

    DIY-Adventskranz. Mehr Wald statt mehr Blingbling.

    Dein Tannenbaum? Ein Däne mit georgischem Migrationshintergrund!

    Naturmaterialien, Bänder, Plätzchen – den Baumschmuck habe ich also geklärt für dieses Jahr. Aber was ist eigentlich mit dem Christbaum selbst? In der Regel, so erfahre ich, sind die Tannenbäume in den deutschen Wohnzimmern in Dänemark gewachsen, unter dem Einfluss von Pestiziden und Düngemitteln als Garanten für einwandfreien Wuchs. Zuvor wurden die Samen in Georgien unter lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen in vielen Metern Höhe von Arbeitern ohne Kletterausrüstung geerntet – der deutsche Durchschnittsweihnachtbaum ist so gesehen also eher ein Däne mit durchaus problematischem georgischem Migrationshintergrund. Überhaupt: Bäume absägen – kann das mit Nachhaltigkeit vereinbart werden? Mhm.

    Im Netz lese ich von Leuten, die auf den Baum an Weihnachten denn auch ganz verzichten oder einzelne Zweige zu Gabenbäumen drapieren. Und dann gibt es noch verschiedene Anbieteter und Initiativen, die das Weihnachtsbaumgeschäft ökologischer und fairer machen wollen. Beim Bio-Weihnachtsbaumversand gibt‘s zum Beispiel gesägte Bio-Nordmanntanne aus deutscher Herkunft. Bei „Fairtrees“ kann man dänische Tannen kaufen, deren Zapfen in Georgien unter fairen, sicheren Bedingungen geerntet wurden. Und auf der Website von Robin Wood werden Biobaum-Verkaufsstellen von Tannen aus der Region gelistet. Fairtrees kannst Du übrigens im Hagebaumarkt Ettlingen, Hertzstr. 3 kaufen. Biobäume aus heimischen Wäldern werden in der Region leider nur in Landau angeboten. Immerhin „von hier“ sind die konventionell gezogenen Bäume, die man gemeinsam mit den FörsterInnen zu bestimmten Terminen in den Wäldern rund um Karlsruhe schlagen kann. Zum Beispiel im Waldklassenzimmer am  17. Dezember.

    Von einem grünen Weihnachtsfest kann man träumen. Oder es einfach ausprobieren.

    Am Ende meines Recherchetags zum Thema „Grüne Weihnachten“ habe ich jede Menge Ideen auf meinem Zettel und es summt in meinem Kopf. Da sind noch so viele Fragen! Nachhaltiges Weihnachtsessen, was passt da zu uns? Biofleisch? Fleisch vom Metzger? Lieber gleich vegetarisch? Oder gar vegan? Wie die Verwandten überzeugen, zurückhaltend und mit Bedacht zu schenken – ohne sie zu kränken? Baum ja – oder nein? Und wenn – woher? Wie untrennbar sind Weihnachten und das wohlige Gefühl dabei eigentlich mit Konsum verbunden?

    Ich bin ein bisschen erschöpft und sicher, dass es keine Patentlösung für mein grünes Weihnachten 2016 gibt. Nur Möglichkeiten. Ideen. Versuche. Aber zuversichtlich bin ich auch. I’m dreaming of a green christmas. Und außerdem werde ich’s einfach ausprobieren.

    Wenn Ihr Lust habt, mit uns über Weihnachten, Nachhaltigkeit und Konsum zu sprechen, Eure Ideen und Erlebnisse zu dem Thema zu teilen, kommt doch einfach am 10. Dezember 2016 ab 15:30 Uhr im Zukunftsraum vorbei! Wie hat sich Weihnachten über die Generationen verändert, die Atmosphäre, die Wünsche, die Gerüche, die Geschenke? Was ist uns wichtig? Wir essen Plätzchen, trinken Punsch, basteln Weihnachtskarten. Und haben’s gemütlich.

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  26. Du kannst schreiben und interessierst Dich für nachhaltige Entwicklung? Wir suchen Dich!

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    Das „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ sucht eine studentische/ wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Kommunikation und Forschung
    am KIT, Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS).

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    Das Quartier Zukunft-Team sucht TextarbeiterInnen mit eigenem Style und Lust darauf, die nachhaltige Entwicklung in der Karlsruher Oststadt voranzubringen.

    DU KANNST SCHREIBEN UND HAST LUST AUF EINEN KREATIVEN JOB, DER DIE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG VORANBRINGT?
    Quartier Zukunft, ein Projekt für nachhaltige Stadtentwicklung in der Karlsruher Oststadt (www.quartierzukunft.de), sucht Unterstützung bei Textarbeiten und der Kommunikation! Du bist nachhaltigkeitsbewegt und kannst schreiben? Hast Lust darauf, Brücken zu bauen zwischen Nachhaltigkeitsforschung und Stadtbevölkerung? Kannst Dir vorstellen, lebendig, nahbar und kreativ via Social-Media und auf der Quartier-Zukunft-Website über Projektideen, die wissenschaftliche Arbeit des Forschungsteams und Themen der nachhaltigen Entwicklung zu berichten? Dann melde Dich bei uns!
    Wir suchen mit frühestmöglichem Eintritt, spätestens jedoch ab Januar 2017, eine studentische oder wissenschaftliche Hilfskraft für bis zu 60 Stunden/Monat.

    Aufgabenschwerpunkte
    sind Arbeiten im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Forschung im Projekt „Quartier Zukunft“, insbesondere:
    – Content Management der Website (WordPress):
    – Pflege des Veranstaltungskalenders der Website
    – Webtexte (insbes. Blogartikel) verfassen, vor- und aufbereiten, redaktionell überarbeiten
    – Betreuung der Social Media Kanäle (Facebook & Twitter)
    – Redaktion und Management des Newsletters (Versand per MailChimp)
    – Mitwirkung bei der Erstellung von Medien (Broschüren, Flyer, Präsentationen, Poster, etc.)
    – Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation sowie bei deren Umsetzung
    – Pflege des Pressespiegels und der Pressekontakte

    Allgemeine Anforderungen
    – Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (online/offline)
    – stilsicheres Verfassen von Texten
    – einschlägiger Bachelor-Abschluss oder Vordiplom
    – Erfahrungen im Umgang mit WordPress und/oder RedDot; evtl. MailChimp
    – sicherer Umgang mit den Social Media Kanälen Facebook und Twitter
    – sehr gute, gezielte Recherchefähigkeiten
    – zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise
    – organisatorisches Geschick und Teamfähigkeit

    Wünschenswert sind
    – Kenntnisse im weboptimierten Schreiben
    – html-Kenntnisse für einfache Programmierarbeiten
    – Interesse an Nachhaltigkeitsthemen, besonders an nachhaltiger Stadt- und Quartiersentwicklung
    – Erfahrung mit Citavi

    Wir bieten eine frische Arbeitsatmosphäre, einen kreativen Gestaltungsraum und die Mitarbeit in der inter- und transdisziplinären Projektarbeit.
    Arbeitsorte sind das ITAS in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.

    Die Tätigkeit wird nach dem am KIT üblichen Stundensatz für studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräfte vergütet. Eine längerfristige Tätigkeit ist erwünscht (optimalerweise bis Ende 2017).

    Sollten wir Dein Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Deine aussagekräftige Kurzbewerbung! (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Arbeitsproben). Bitte sende diese elektronisch bis zum 30.11. an helena.trenks@kit.edu.

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  27. Sommer, Sonne, Pause!

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    Wir machen Pause, entschleunigen, sammeln Kräfte. Vom 09. August bis zum 12. September 2016 ruht deshalb unsere Kommunikation nach außen und das Team ist nur begrenzt erreichbar.

    Übrigens: Auch wenn wir in den sozialen Netzwerken während unserer Sommerpause nicht aktiv sind, könnt Ihr Euch über unsere Veranstaltungen mithilfe des Kalenders auf dem Laufenden halten.

    In den Spätsommer starten wir dann nach der Pause mit jeder Menge Mitmach-Veranstaltungen der vier NachhaltigkeitsExperimente!

    Wir wünschen Euch ebenfalls Sommer, Sonne, Pause.

    Bis bald!

    Euer Quartier Zukunft-Team

    Sommerpause_neues Datum

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  28. Das NachhaltigkeitsExperiment BEETE & BIENEN macht die Oststadt essbar – und bringt sie zum Summen!

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    Mit tollen Ideen, wie Gemeinschaft und Entschleunigung in der Karlsruher Oststadt vorangebracht werden können, überzeugten die Teams von BEETE & BIENEN, KREATIV-SALON, OSTSTADT TREFF und SECOND FUTURE die Jury von „Dein NachhaltigkeitsExperiment“: Ab sofort werden die vier Gewinnergruppen ihre Konzepte mitten drin im realen Leben der Oststadt erproben. Vorab gibt‘s für Euch aber jetzt schon mal mehr Infos zu den einzelnen Projekten. Diesmal stellen wir vor: Das „summende“ NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen“! 

    Beete& Bienen 6

    Beete & Bienen präsentieren ihr NachhaltigkeitsExperiment auf dem Straßenfest in der Oststadt.

    Sowieso klar: Ohne Bienen gibt’s keinen Honig. Dass wir aber in existenzielle Not gerieten, gäbe es die fleißigen Tierchen nicht, ist vielen gar nicht bewusst. Denn Tatsache ist: Gut 80 Prozent unserer Nutz- und Wildpflanzen werden von Bienen bestäubt. Alles hängt zusammen: Pflanzen, Bienen, Menschen.

    Das NachhaltigeitsExperiment BEETE & BIENEN stellt sich in Zeiten des weltweiten Bienensterbens auf die Seite der gestreiften HonigspezialistInnen und will im öffentlichen Raum der Karlsruher Oststadt Naschbeete anlegen, die Menschen und Bienen gleichermaßen Nahrung anbieten. Außerdem sollen in einem weiteren Schritt Bienenbehausungen, auch Beuten genannt, aufgestellt und Honigbienen im Stadtraum angesiedelt werden. Die HobbyimkerInnen und StadtgärtnerInnen von BEETE & BIENEN wollen auf diese Weise zeigen, dass Menschen, Pflanzen und Bienen miteinander zu tun haben, zusammengehören und diese Symbiose für die BewohnerInnen erlebbar machen. Beeren, Kräuter, Obst und Gemüse sollen mitten in der Oststadt wachsen und gedeihen, zum Probieren einladen, den Oststadt-Bienen einen Lebensraum bieten und sie mit Nektar und Pollen versorgen.

    Verantwortung übernehmen

    Starten wird das Beete & Bienen-Team zunächst mit zwei bis drei Standorten für Naschbeete und Bienenbeuten. Dabei soll sich in den Beeten alles finden, was das Herz begehrt: „Da lässt sich schon eine ganze Reihe von naschbaren Früchtchen erdenken, so beispielsweise Johannisbeeren, Stachelbeeren, Erdbeeren, Jochelbeeren, Himbeeren aber auch kleine Obstgehölze wie Pfirsiche, Aprikosen, kleine Äpfel und Birnensorten, Pflaumen. Einfach alles, was in unserem Klima sowieso gedeiht, aber leider bislang viel zu wenig Berücksichtigung bei der Gestaltung von Grünflächen in Karlsruhe fand“, erzählt Urban Gardening-Spezialistin Nadine Neblung aus dem Projektteam. Hinweistafeln auf den bespielten Flächen sollen den PassantInnen Infos über die Naschbeete, deren Pflege, Bienen an sich und Stadtimkerei im Besonderen geben. Dabei ist es auch eines der Ziele des Experiments, genau jene verlässlichen, gemeinschaftliche Strukturen zu schaffen, die es braucht, um sich gut um die Pflanzen und Tiere zu kümmern.

    Sich gegenseitig klug machen

    Bei Beete & Bienen geht es auch um Wissensvermittlung und darum, sich gegenseitig klug zu machen: Jeder kann Wissen einbringen oder sich im Zusammenhang mit dem Experiment Wissen aneignen und dieses dann weitergeben. Auf diese Weise soll konkretes Know-How zu Stadtimkerei und Gartenarbeit zusammengetragen und vervielfältigt werden. Zum Imkern, beim Bienenbeuten- und Beetebauen kommen die Menschen aus der Oststadt mit den GärtnerInnen und ImkerInnen von Beete & Bienen zusammen, tauschen sich aus, besuchen Workshops und  lernen einander kennen.

    Beobachten, entschleunigen, in Kontakt kommen

    Wenn sich die OststädterInnen dann demnächst gemeinsam um Beete kümmern und entspannt das Treiben der Bienen am Flugloch beobachten, sind sie dann auf einmal ganz nah dran an den natürlichen Zusammenhängen. „Die Bienen als Volk agieren nicht wie einzelne Insekten, sondern wie ein Superorganismus. Das läßt sich ständig neu beobachten. Die Bienen agieren als einzelne ‚Gehirn‘-Zellen eines großen Ganzen“, erklärt Rainer Romer aus dem Beete & Bienen-Team. Um den direkten Ertrag von Obst, Kräutern, Honig geht es Beete & Bienen übrigens nicht vorrangig. Sicher: Die Naschbeete sollen alle dazu einladen, ein paar Beeren zu stibitzen oder ein Zweiglein Rosmarin mitzunehmen. Beim Naschen miteinander ins Gespräch zu kommen, ist dem Projektteam jedoch viel wichtiger; Kinder und Menschen allen Alters sollen erleben können, wie Früchte wachsen und an ihrem Gedeihen mitwirken dürfen. „Wir möchten dazu beitragen, den öffentlichen Raum für Menschen und Insekten zu einem angenehmen Lebensraum zu machen, an dem man sich treffen, austauschen und entspannen kann“, sagt Beete & Bienen-Imkerin Katrin Sonnleitner. „Uns geht es auch um das Bewusstsein, dass die Stadt allen Bewohnern gehört und sie zusammen noch lebenswerter gestaltet werden kann.“

     

    Das NachhaltigkeitsExperiment BEETE & BIENEN interessiert Dich? Hier kommen Deine Infos:

    • Die AG Beete trifft sich JEDEN ERSTEN MITTWOCH, 18.00 Uhr, im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46.
    • Die Gesamtgruppe Beete & Bienen trifft sich JEDEN DRITTEN MITTWOCH im Monat um 18.00 Uhr ebenda. Ihr seid herzlich willkommen!

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  29. Ein Secondhand-Label „made in“ der Karlsruher Oststadt: Das NachhaltigkeitsExperiment SECOND FUTURE will Wandel sichtbar machen

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    Mit tollen Ideen, wie Gemeinschaft und Entschleunigung in der Karlsruher Oststadt vorangebracht werden können, überzeugten die Teams von BEETE & BIENEN, KREATIV-SALON, OSTSTADT TREFF und SECOND FUTURE die Jury von „Dein NachhaltigkeitsExperiment“: Ab August werden die vier Gewinnergruppen ihre Konzepte mitten drin im realen Leben der Oststadt erproben. Vorab gibt‘s für Euch aber jetzt schon mal mehr Infos zu den einzelnen Projekten. Diesmal präsentieren wir stolz: Das NachhaltigkeitsExperiment „Second Future“! 

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    Veronica Falius, Laura Jungmann und Jonas Baumhauer sind das Team von „Second Future“.

    Es gibt eine einfache Möglichkeit, nachhaltiger zu leben und Ressourcen zu schonen: Secondhand kaufen! Egal ob Kleidung, Bücher, Möbel oder Elektrogeräte, für alles gibt es heute ein riesiges Angebot aus zweiter Hand. Allerdings kann ich dem Shirt der Studentin, die mir in der Straßenbahn gegenüber sitzt, nicht ansehen, ob es neu beim schwedischen Textilriesen oder aber gebraucht auf dem Flohmarkt gekauft wurde. Die Idee hinter dem NachhaltigkeitsExperiment Second Future: Die Kaufentscheidung für gebrauchte Produkte visualisieren!

    „Ich habe  mich während meines Produktdesignstudiums an der HfG in Karlsruhe schon länger mit dem Gedanken auseinandergesetzt, wie man mit Gestaltung andere Effekte erzielen kann als vorrangig den Konsum anzukurbeln“, erinnert sich Jonas Baumhauer, der zusammen mit Veronica Falius und Laura Jungmann das Secondhand-Label aus der Oststadt ins Leben rufen will. „Als ich dann während der Proteste gegen Stuttgart 21 auf Zugfahrten immer wieder beobachten konnte, wie wildfremde Menschen ins Gespräch kamen, weil sie Aufnäher, Buttons oder Schlüsselbänder mit dem Logo der Projektbefürworter oder -gegner trugen, kam mir der Gedanke, über ein Symbol für Secondhandwaren die Leute zu Gesprächen und Diskussionen anzuregen.“

    Secondhand zu kaufen ist nicht nur günstig, sondern auch verantwortungsvoll

    Dabei geht es dem Second Future-Team darum, einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Lebensweise eine Plattform zu geben, den Kauf von Gebrauchtem zu bewerben und voranzutreiben. Mit Aufnähern, Aufbüglern und Siebdruckvorlagen soll jede und jeder die Möglichkeit bekommen, seine Secondhandschätze selbst mit einem „Label“ zu versehen, wie das die großen Konzerne und Firmen mit ihren Logos tun. Veronica Falius: „Secondhand zu kaufen ist nicht nur günstig, sondern auch verantwortungsvoll, da es Ressourcen schont und man die Produkte so lange benutzt, wie es noch geht. Secondhand-Objekte müssen sich neben ihren „Firsthand-Kollegen“ nicht verstecken!“

    Verschiedene Aktivitäten rund um das Label werden in Zukunft Gemeinschaft im Quartier anzetteln: Geplant sind gemeinsame Siebdruckaktionen auf Flohmärkten und bei Reparaturcafés, Gesprächs- und Diskussionsrunden über die Herstellung unserer Kleidung und der damit verbundenen Ressourcenverschwendung und eine Modenschau. Umgesetzt werden soll das NachhaltigkeitsExperiment in Kooperation mit lokalen Geschäften und kleinen Betrieben vor Ort: „Wir wollen die Oststadt unterstützen“, so Jonas Baumhauer, „die realen Menschen, die sich nur einen Steinwurf von unserer Wohnung entfernt befinden.“

    Secondhand entschleunigt und macht Spaß

    Die MacherInnen von Second Future wollen mit ihrem Projekt auch zur Entschleunigung des Lebens im Stadtteil beitragen. Sie sehen das Gebrauchtkaufen als Alternative zur atemlosen Jagd nach dem neusten Trend und als einen Weg, Einfluss zu nehmen auf die beschleunigten Strukturen von Handel und Wirtschaft.

    Und dann macht Secondhandkaufen natürlich auch einfach Spaß! Auf ihren Schatzsuchen und Beutezügen werden GebrauchtkäuferInnen immer immer wieder mit Dingen belohnt, die auch deshalb ganz besonders sind, weil sie eine Geschichte haben: „Mein Mischpult habe ich mir auch gebraucht gekauft und wieder in Schuss gebracht“, erzählt Jonas Baumhauer. „Neu hätte ich mir das nicht geleistet und die paar Kratzer und Macken stören mich überhaupt nicht. Im Gegenteil, ich finde es schön, dass vor mir schon andere Spaß damit hatten.“

    Ihr findet, die geplanten Aktionen von Second Future klingen spannend? MitmacherInnen können sich ab jetzt bei uns melden oder sich via Facebook, Twitter und Blog auf dem Laufenden halten!


     

  30. Vorhang auf für Euch! Das NachhaltigkeitsExperiment „KREATIV-SALON“ lädt zum Musizieren, Tanzen & Theaterspielen in den Zukunftsraum ein

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    Mit tollen Ideen, wie Gemeinschaft und Entschleunigung in der Karlsruher Oststadt vorangebracht werden können, überzeugten die Teams von BEETE & BIENEN, KREATIV-SALON, OSTSTADT TREFF und SECOND FUTURE die Jury von „Dein NachhaltigkeitsExperiment“: Ab August werden die vier Gewinnergruppen ihre Konzepte mitten drin im realen Leben der Oststadt erproben. Vorab gibt‘s für Euch aber jetzt schon mal mehr Infos zu den einzelnen Projekten. Los geht’s mit dem NachhaltigkeitsExperiment „Kreativ-Salon“! 

    Theaterspielen, Tanzen, Musizieren, Singen, in Gemeinschaft etwas Neues schaffen – darum dreht sich das NachhaltigkeitsExperiment „Kreativ-Salon“ von Daniela Kastner, Kristjan Tamm und Roman Hernitschek. Der Plan: Alle zwei bis vier Wochen werden die drei Kreativ-ExpertInnen eine Einladung aussprechen und den Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46 in eine musische Werkstatt verwandeln.

    Jeder kann mitmachen

    Jeder kann mitmachen – das ist der angehenden Theaterpädagogin und den beiden Musikern dabei besonders wichtig, erzählen sie uns. „Keiner muss Angst haben, Kasperletheater vormachen zu müssen oder bloßgestellt  zu werden“, versichert Daniela Kastner. „Wir werden mit viel Spaß an die Sache herangehen. Was wir wollen, ist eine Bereicherung für die Menschen in der Oststadt sein.“

    Der Kreativ-Salon im Quartier wird sowohl offene Treffen als auch konkrete Workshops anbieten. Eventuell sollen die Schwerpunkte Theater, Tanz und Musik noch erweitert werden: Um eine Schreibwerkstatt oder die Bereiche bildende Kunst und Fotografie. Im Fokus steht bei allen Angeboten auch immer die Entwicklung von Wissen und Fähigkeiten. „Da kann man viele positive Effekte in den eigenen Alltag mitnehmen“, erklärt Daniela Kastner, die hauptberuflich an der Lidellschule in der Oststadt als Lehrerin arbeitet. „Zum Beispiel können Theaterübungen ganz viele Prozesse anstoßen und handfeste Fertigkeiten entstehen lassen.“ Was im Kreativ-Salon passiert, soll außerdem in Form von Sammlungen, Ausstellungen, Videos und Fotocollagen für die TeilnehmerInnen festgehalten werden.

    Nachhaltigkeit funktioniert nicht ohne Kreativität

    Und was hat der Kreativ-Salon in der Oststadt mit Nachhaltigkeit zu tun, mit Gemeinschaft und Entschleunigung? „Kreativität setzt eine Offenheit für Neues voraus“, ist sich Gitarrist, Dirigent und Musikpädagoge Kristjan Tamm sicher. „Und wenn man Nachhaltigkeit schaffen will, braucht man genau diesen offenen Raum.“ Auch auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit gehe es schließlich darum, innovativ zu sein und neue Wege zu finden. Sänger und Musikpädagoge Roman Hernitschek findet außerdem: „Wenn man sich in einer Gruppe kreativ beschäftigt, dann stärkt das die Gemeinschaft. Und letztlich entschleunigt die Konzentration auf etwas ganz anderes dann auch den Alltag.“

    Und was bedeutet Kreativität für das „gute Leben“ des Einzelnen? „Obwohl am Anfang des kreativen Prozesses Nichtwissen und Unsicherheit stehen, weil man ja noch gar nicht weiß, was am Ende dabei herauskommen wird, setzt beim Arbeiten ab einem bestimmten Punkt eine gewisse Ruhe und Freude ein“, sagt Kristjan Tamm. „Und das sind beides Qualitäten, die für mich eigentlich das gute Leben ausmachen.“

    Habt ihr auch Lust auf mehr kreative Momente in Eurem Leben und Eurem Quartier? MitmacherInnen können sich ab jetzt bei uns melden oder sich via Facebook, Twitter und Blog auf dem Laufenden halten!

  31. Da will was aus dem Ei: Die Gewinner-Ideen von „Dein NachhaltigkeitsExperiment“ stehen fest!

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    Trommelwirbel – es ist soweit! Bis zum 12. Juni 2016 haben wir von Quartier Zukunft in Kooperation mit der Bürgerstiftung Karlsruhe Menschen gesucht, die Gemeinschaft und Entschleunigung in der Karlsruher Oststadt anstiften wollen. Wir haben uns über jede Menge Post von Euch gefreut  – und sind nach unseren Jury-Tagen stolz und glücklich, heute die NachhaltigkeitsExperimente bekannt zu geben, die in der Oststadt in den nächsten neun Monaten Zukunft anzetteln werden…

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    NachhaltigkeitsExperiment „Beete & Bienen“

    Yummy: Die Oststadt wird essbar! Bei Beete & Bienen geht’s um Naschbeete im öffentlichen Raum – und zwar für Menschen und Bienen! Beeren, Kräuter, Obst und Gemüse sollen mitten in der Oststadt wachsen und gedeihen, zum Probieren einladen, unseren Oststadt-Bienen einen Lebensraum bieten und die summenden Bestäubungsexpertinnen mit Nektar und Pollen versorgen.

    Der Gemeinschaftsaspekt: Zum Imkern, beim Bienenbeuten- und Beetebauen kommen die Menschen aus der Oststadt mit den GärtnerInnen und ImkerInnen von Beete & Bienen zusammen, tauschen Wissen und Erfahrung aus, lernen sich kennen und erleben die Oststadt als unseren gemeinsamen Lebensraum. Alles hängt zusammen: Pflanzen, Bienen, Menschen…

    Das Entschleunigungsplus: Das Arbeiten mit Pflanzen und Bienen geschieht im Einklang mit dem Rhythmus der Natur: Alles braucht seine Zeit, alles hat seine Zeit. Beschleunigung funktioniert hier nicht! Erwachsene und Kinder machen eine Pause auf ihren alltäglichen Wegen durch die Oststadt, um Obst zu pflücken oder Bienen zu beobachten…

     

    NachhaltigkeitsExperiment  „Kreativ-Salon“

    Raum und Zeit für Kreativität – darum dreht sich das Experiment „Kreativsalon“, das zu Musik, Gesang und Theaterspiel im Zukunftsraum und darüber hinaus einladen wird.

    Der Gemeinschaftsaspekt: Zusammen Musik machen, Theaterspielen, musische Projekte verwirklichen: Der Kreativ-Salon möchte den Menschen in der Oststadt das Angebot machen, gemeinsam schöpferisch zu sein, sich selbst und die anderen neu zu entdecken und die gemeinsame Verbundenheit als Quelle für Energie und Innovation kennenzulernen.

    Das Entschleunigungsplus: Kreativität braucht Zeit. Der Kreativ-Salon will ein Raum sein, der Entschleunigung, Konzentration, Zu- und Hinhören möglich macht.

     

    Nachhaltigkeitsexperiment „Oststadt-Treff“

    Ein fester Treffpunkt in der Oststadt für Jung und Alt, Zugezogene und Alteingesessene, MigrantInnen und Ur-KarlsruherInnen: Das Experiment „Oststadt-Treff“ will die Menschen der Oststadt jeden Montag im Zukunftsraum einander näher bringen. Daneben sind auch Diskussionsabende und weitere Veranstaltungen geplant.

    Der Gemeinschaftsaspekt: Der „Oststadt-Treff“ möchte als feste Institution Begegnungen möglich machen – auch solche zwischen Menschen, die Unterstützung benötigen und solchen, die Unterstützung gewähren können. Zugezogene finden schneller Anschluss, Alleinerziehende oder Eltern mit Kindern können auf ältere Menschen treffen, die Zeit haben, geflüchtete Menschen lernen OststädterInnen kennen, die sich auskennen und bei der Integration behilflich sein können. Das Programm des Treffs soll Spiel- und Handarbeitsangebote, Hobby-Präsentationen, gemeinsames Lesen, Tauschmärkte für Pflanzen und Kleidung und vieles mehr umfassen.

    Das Entschleunigungsplus: Der Oststadt-Treff will ein Ruhepunkt sein und eine Gelegenheit, sich füreinander Zeit zu nehmen.

     

    Nachhaltigkeitsexperiment „Second Future“

    Einem Pullover oder Laptop sieht man nicht an, ob er neu oder gebraucht gekauft wurde. Das Experiment „Second Future“ will die nachhaltige Kaufentscheidung für gebrauchte Produkte visualisieren und helfen, Gleichgesinnte zu finden: Via Secondhand-Label, das Wandel sichtbar macht!

    Der Gemeinschaftsaspekt: Siebdruckaktionen, das Aufnähen und Aufbügeln von Logos, Gespräche und Diskussionsrunden, die die Herstellungsbedingungen unserer Kleiderberge zum Thema haben: Mit verschiedenen Aktionen rund um das Thema Mode soll Gemeinschaft angezettelt werden und auch ein Bewusstsein für die Belange jener Menschen geschaffen werden, die in Billiglohnländern unsere Kleidung nähen.

    Das Entschleunigungsplus: Second Future versus Fast Fashion: Wenn wir nicht ständig dem neusten Trend hinterhecheln und dauernd auf der Suche nach neuen Produkten sind, entschleunigt das unser Leben. So können auch die Menschen in der Oststadt ganz praktisch Einfluss auf die Beschleunigungsmechanismen in Wirtschaft und Handel nehmen.

     

    Liebe Bewerberinnen und Bewerber, wir bedanken uns aufs Herzlichste für alle Einsendungen! Und sind gespannt auf die nächsten neun Monate mit Euch und Euren NachhaltigkeitsExperimenten. Wir freuen uns auf Eure Flausen!

    Für alle, die gerne mehr erfahren wollen: Die eingereichten NachhaltigkeitsExperimente werden am Montag, den 4. Juli, um 18.30 Uhr im Zukunftsraum bei unserer öffentlichen KICK OFF-Veranstaltung zu sehen sein! Mehr Details dazu finden sich in unserem Kalender.

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  32. Sonne für Dein Sofa! Einladung zum Freiluftwohnzimmer in der Karlsruher Oststadt

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    Am 3. und 4. Juni finden die Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg statt. Und die Oststadt ist dabei! Am Samstag, den 04.06., heißt es ab 14 Uhr einmal mehr: Stühle, Tische, Sofas vor die Haustür – und fertig ist Dein ‪‎Freiluftwohnzimmer! Zusammen erobern wir den öffentlichen Raum zurück. Mit Kuchen, Kaffee & ein bisschen Zeit für einander.

    Wie können in unserem durchgetakteten Alltag Räume geschaffen werden für Gemeinschaft und Entschleunigung? Probier’s mal mit Gemütlichkeit – und einem „Freiluftwohnzimmer“! Wir laden Euch herzlich dazu ein, vor den Häusern in den Straßen der Oststadt kleine Sitzgruppen einzurichten. Stühle, vielleicht ein Sofa, vielleicht ein kleiner Tisch, gerne bestückt mit Keksdose, Blumenvase oder Malsachen für Kinder – ihr habt bestimmt gute Ideen!

    Die Aktion Freiluftwohnzimmer will, genau wie Dein Nachhaltigkeitsexperiment, Zukunft anzetteln: Indem wir neue Modelle städtischen Zusammenhalts ausprobieren und Entschleunigung im urbanen Raum einüben. Sich Zeit nehmen, innehalten, in Beziehung treten mit anderen – genau das ist nämlich dringend nötig, nimmt man es ernst mit der nachhaltigen Entwicklung.

    Zusammen statt zu wenig Zeit

    Das Freiluftwohnzimmer füllt den öffentlichen Raum mit buntem Leben: Menschen kommen zufällig zusammen, unbekannte und bekannte Nachbarn begegnen sich. So werden Straßen und Plätze vorübergehend zum Lebens- und Ruheraum. Wo sonst bloß aneinander vorbei gehastet, eingekauft, geparkt, Wegstrecke überwunden wird, entschleunigen wir für alle sichtbar und machen Pause. Sonne für Dein Sofa! Zusammen statt zu wenig Zeit…

    Wann? Wo?

    Die Aktion „Freiluftwohnzimmer“ findet am Samstag, den 04.06.2016 ab 14.00 Uhr vor Euren Haustüren in den Straßen und auf den Plätzen der Karlsruher Oststadt statt. Wir vom Quartier Zukunft-Team bauen unser eigenes Freiluftwohnzimmer vor dem Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46 auf und freuen uns natürlich über Besuch! Die Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit ist übrigens auch dabei und bringt ihre Fotobox mit; werdet kreativ und fotografiert Euch und Eure Sicht auf das Thema Nachhaltigkeit! Außerdem werden wir mit dem Lastenmobil in der Oststadt unterwegs sein, Euch in Euren Freiluftwohnzimmern besuchen und zur Kennzeichnung der Sitzgruppen – wie schon beim letzten Freiluftwohnzimmer – kostenfrei farbige Schleifen verteilen.

    Minigolf & Grillfest

    Plus des Oststadt-Freiluftwohnzimmers 2016: Die Minigolf-Anlage im Alten Schlachthof (zwischen Tollhaus und Futur Zwei);  sie kann zwischen 14.00 – 18.00 Uhr von Euch bespielt werden! Und ab 18 Uhr lädt das Quartier Zukunft-Team zum gemeinschaftlichen Grillen vor dem Zukunftsraum ein. Wir sorgen für Grill, Besteck, Geschirr – Essen und Trinken bitte selbst mitbringen. Bei schlechtem Wetter findet ein Picknick im Zukunftsraum statt.

    Kleiner Hinweis zum Schluss

    In Absprache mit dem Ordnungsamt gilt: Bitte achtet darauf, VerkehrsteilnehmerInnen (z.B. FußgängerInnen, RollstuhlfahrerInnen, Kinderwagen, AutofahrerInnen) nicht zu beeinträchtigen. Auch die eigene Sicherheit solltet ihr im Auge behalten. Wir bitten Euch außerdem darum, den Ort Eures Freiluftwohnzimmers am Ende des Tages wieder so zu verlassen, wie Ihr ihn vorgefunden habt – oder schöner ;-).

    Wir freuen uns!

  33. Warum Nachhaltigkeit Entschleunigung braucht – Gedankenskizze Part II

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    Mit effizienter Technik und Arbeit wollen wir der Zeit beikommen, indem wir sie einsparen. Seltsam nur, dass es sich dabei so anfühlt, als hätten wir immer weniger davon. Aber um über diese Merkwürdigkeit nachzudenken, fehlt uns, so scheint es, die Zeit. Genau wie für einen achtsamen und bewussten Umgang mit der uns umgebenden Welt. Warum nachhaltige Entwicklung und Entschleunigung zusammengehören.

    Die Zeit scheint wirklich tückisch zu sein. Ständig muss man auf sie aufpassen und zusehen, dass sie nicht zwischen den Fingern zerrinnt, sinnlos vertan wird oder auf die eine oder andere Art abläuft. Achtung: Termin, Frist, Limit, Deadline! Wir müssen uns beeilen, denn am Ende soll schließlich alles gelingen und endlich gut werden. Das nächste Projekt, das nächste Jahr, das Leben und natürlich – die Zukunft.

     „Die Zeit läuft “ – eine kulturelle Sehgewohnheit?

    Aber wo befindet sich eigentlich diese Zielgerade mit dem Preis, auf den wir alle zuhecheln? Muss man sich sputen, um das gute Leben zu erwischen? Rennt uns die Zeit davon? Auch wenn es sich für den westlichen Menschen nach Gehirnverrenkung anfühlt: Die Vorstellung, dass Zeit linear abläuft – das heißt wie ein Pfeil von der Vergangenheit über die Gegenwart in eine große Zukunft weist – ist genau das: eine Vorstellung. Eine Art kulturelle Sehgewohnheit des Abendlandes, die unter anderem zu tun hat mit dem Christentum und seiner Jenseits-Ausrichtung, aber auch mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Neu-Taktung von Arbeit.

    Zyklisches Zeitempfinden

    Vor der Industrialisierung waren die Menschen im Rahmen des Rhythmus tätig, den die Natur vorgab – und der war vor allem geprägt von Wiederholung und Zyklus. Klar war: Man kann noch so oft an einer Olive zupfen, reifer wird sie davon doch nicht! Man orientierte sich an den Jahreszeiten, dem Tag-Nacht-Rhythmus, der „rechten Zeit“ dafür, Dinge zu tun. Säen, ernten, Heu einholen, die Tiere füttern; die Widerkehr des Gleichen stand im Mittelpunkt des Zeitempfindens, nicht die Unwiederbringlichkeit einmaliger Chancen.

    Spannung und Entspannung – das ist Lebendigsein

    Dann die Wende. Neue Techniken und Maschinen ermöglichten die Emanzipation vom Rhythmus der Natur – die Erhöhung der Taktzahl in der Produktion von Gütern und damit auch im Leben der Menschen war die Folge. Aber bei all den Erleichterungen, die die scheinbare Loslösung von den Bedingungen der Natur mit sich gebracht hat, bleiben Rhythmus und Takt doch immer Phänomene, die aus Spannung und Entspannung erwachsen. Das bedeutet: Wo nur noch Spannung ist, gibt es irgendwann gar keinen Takt mehr. Was bleibt ist Verdichtung bis hin zum Kammerflimmern; ein Zustand, der kaum noch „lebendig“ genannt werden kann.

    Nachhaltigkeit braucht Zeit

    Die Art, wie wir gegenwärtig mit unserer Umwelt und Mitwelt umgehen, hat viel mit Beschleunigung zu tun. Während wir Myriaden von „Sachen machen“, unserer Umgebung fortwährend Dinge antun, sind wir zu schnell geworden, um überhaupt gründlich darüber nachdenken zu können! Eine Kultur der Nachhaltigkeit fordert das Gegenteil: Sich Zeit nehmen. Weil Verstehen und Verständigung Zeit benötigen. Weil Nachhaltigkeit als Handlungsorientierung und Praxis etwas Neues ist und geübt werden muss. Weil es Zeit braucht, sich des eigenen Tuns bewusst zu werden und es gegebenenfalls zu ändern. Und weil ich Zeit aufwenden muss, um mit meiner Welt und meinem Gegenüber achtsam umzugehen.

    Entschleunigung kann man üben

    Entschleunigung braucht gesellschaftliche Relevanz abseits von Symptombehandlungen wie Burn-Out-Präventionskursen. Tatsache ist, dass unsere Ökonomie eine Ökonomie der Beschleunigung ist. Unsere Gesellschaft ist eine Gesellschaft der Beschleunigung. Und diese Strukturen wirken bis tief  in unser Zusammenleben, Denken und die Wahrnehmung von Zeit hinein. Aber auch wenn der Versuch, aus der eigenen Kultur und Sozialisation „hinauszuschauen“, ein Kraftakt ist: Alternative Zeitvorstellungen und -empfindungen kann man ausprobieren und kultivieren. Das Gegenwärtigsein kann man üben. Einen Rhythmus kann man finden. Und man kann lernen, in all dem Betrieb Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Ganz langsam.

    Du willst in diesem Sinne etwas verändern und #ZukunftAnzetteln? Im Sommer 2016 findet das Projekt  Dein Nachhaltigkeitsexperiment” statt, das Gemeinschaft und Entschleunigung in der Karlsruher Oststadt anstiften will. Genaueres erfahrt ihr ab dem 02. Mai hier bei uns auf der Homepage sowie über Facebook und Twitter. Wir freuen uns auf MitmacherInnen und eure Ideen!

     

  34. Studentische/ wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Kommunikation und Forschung gesucht

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    Stellenausschreibung

    Das „Quartier Zukunft Labor Stadt“ sucht

    Studentische/wissenschaftliche  Hilfskräfte (m/w) für Projektmitarbeit

    am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), KIT

    In unserem Team sind mit frühestmöglichem Eintritt, spätestens jedoch ab Mai 2016, zwei Stellen als studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte mit 30 bis 50 Stunden/Monat zu besetzen.

     

    1.)  Kommunikation und Forschung

    Aufgabenschwerpunkte

    –     Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (innerwissenschaftlich und Außenkommunikation)

    –     Textarbeit und Recherche

    –     Mitbetreuung unserer Social-Media Kanäle Facebook und Twitter

    –     Websitepflege im CMS

    –     Erstellung und Pflege eines Pressespiegels

    –     Recherche und Datenerhebung (qualitativ und quantitativ)

    –     Mitwirkung bei der Erstellung von Medien (Broschüren, Flyer, Präsentationen, Poster, etc.)

    –     Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation sowie bei deren Umsetzung

    –     Allgemeine organisatorische Unterstützung des Projekts

     

    Ihre Qualitäten

    –     (Erste) Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (digital/ analog)

    –     Stilsicheres Verfassen von Texten in deutscher Sprache

    –     Erfahrungen im Umgang mit WordPress und/oder RedDot; evtl. MailChimp

    –     Sicherer Umgang mit den Social Media Kanälen Facebook und Twitter

    –     Erfahrung mit Citavi

     

    2.)  IT-Projektmanagement und Forschung

    Aufgabenschwerpunkte

    –     Mithilfe bei der Erstellung einer digitalen Nachhaltigkeitskarte sowie Pflege dieser Karte

    –     Websitepflege im CMS

    –     Unterstützung bei Umstrukturierung und Umbau der Website

    –     Recherche und Datenerhebung (qualitativ und quantitativ)

    –     Unterstützung bei der Veranstaltungsorganisation sowie bei deren Umsetzung

    –     Allgemeine organisatorische Unterstützung des Projekts

     

    Ihre Qualitäten

    –     Gute IT-Kenntnisse, insbesondere im Bereich Geoinformationssysteme (Kenntnis in GIS von Vorteil) sowie des webbasierten Kartenmanagements

    –     Grundlegende Programmierkenntnisse

    –     Erfahrungen im Umgang mit WordPress und/oder RedDot; evtl. MailChimp

    Allgemeine Anforderungen

    –     Einschlägiger Bachelor-Abschluss oder Vordiplom

    –     Sicherer Umgang mit gängigen Office Anwendungen (Word, Excel, Power Point, Outlook)

    –     Gutes Deutsch in Wort und Schrift

    –     Organisationsfähigkeit und -talent

    –     Interesse an Nachhaltigkeitsthemen, besonders nachhaltiger Stadt- und Quartiersentwicklung

    –     Gute Recherchefähigkeiten

    –     Zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise

     

     

    Wir bieten eine frische Arbeitsatmosphäre, einen kreativen Gestaltungsraum und die Mitarbeit in der inter- und transdisziplinären Projektarbeit im Team.

    Arbeitsorte sind hauptsächlich das ITAS in der Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft in der Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe.

    Die Tätigkeit wird nach dem üblichen Stundensatz für studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskräfte vergütet. Eine längerfristige Tätigkeit ist erwünscht (optimalerweise bis Ende 2017).

     

    Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Kurzbewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse).

    Bitte senden Sie diese per Mail bis 04. April 2016 an andreas.seebacher@kit.edu und helena.trenks@kit.edu

  35. „Werkstatt N“. Deutscher Nachhaltigkeitsrat zeichnet Quartier Zukunft aus

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    Quartier Zukunft ist vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung im Januar mit dem Qualitätssiegel „Werkstatt N“ ausgezeichnet worden. Prämiert wurden Initiativen und Projektideen, die aus Sicht der Jury Vorbild für die zukünftige Entwicklung Deutschlands sein können. Wir freuen uns!

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    Werkstatt N

    Jedes Jahr wählt der Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung 100 Ideen und Initiativen aus, denen er das Potenzial zutraut, in Sachen Nachhaltigkeit Bewegung in unsere Gesellschaft zu bringen. Dabei handelt für die ExpertInnen nachhaltig, wer Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten berücksichtigt. „Zukunftsfähig wirtschaften bedeutet also: Wir müssen unseren Kindern und Enkelkindern ein intaktes ökologisches, soziales und ökonomisches Gefüge hinterlassen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.“ Die Nachhaltigkeitsbeauftragten denken an, dass wir im Umgang mit neuartigen Problemen eben auch neue Denkweisen brauchen. Und erklären: „Der Ansatz des nachhaltigen Handelns ist eine wertvolle Orientierung für die Suche nach einer neuen Art des Umgangs mit der Umwelt, der Gestaltung des sozialen Zusammenlebens und des Wirtschaftens.“

    Rat für nachhaltige Entwicklung

    Der Rat für nachhaltige Entwicklung wurde zum ersten Mal im April 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Zu den Aufgaben der Fachleute zählen Beiträge für die Umsetzung der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie „Perspektiven für Deutschland“, die am 17. April 2002 von der Bundesregierung beschlossen wurde und nachhaltige Entwicklung erstmalig zum zentralen Ziel des Regierungshandelns machte. Außerdem soll die Arbeit des Gremiums dazu beitragen, Nachhaltigkeit zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen zu machen.

    Was bedeutet die Auszeichnung Werkstatt N für Quartier Zukunft?

    Das Qualitätssiegel Werkstatt N macht uns und unsere Ideen sichtbarer. Zum Beispiel auch im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Und: Im Werkstatt N-Netzwerk können wir unsere Innovationen aus dem Quartier „weitersagen“ und unsererseits neue Impulse aufnehmen. Wir sind gespannt!

     

    Mehr Infos gibt’s hier:

    www.nachhaltigkeitsrat.de

    www.werkstatt-n.de

     

  36. Weihnachten & Winterschlaf

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    Liebe FreundInnen des Quartier Zukunft.

    Vom 21. Dezember bis zum 15. Januar hält das Quartier Zukunft-Team Winterschlaf. In dieser Zeit sammeln wir neue Kräfte, nehmen uns Zeit für unsere Familien und sind nur eingeschränkt erreichbar.

    Auch 2015 ging es uns darum, herauszufinden, wie man unter dem Vorzeichen der Nachhaltigkeit gut leben kann in der Karlsruher Oststadt. Danke an alle, die uns besucht, geholfen, inspiriert, konstruktiv kritisiert haben: Der Motor von Quartier Zukunft sind und bleiben die Menschen, die mitmachen!

    Ein Weihnachtswunsch vieler Menschen ist dieser Tage nach wie vor eine Zukunft, die genug für alle bereithält. Alle MitmacherInnen hier im Viertel haben 2015 gemeinsam daran gearbeitet, eine solche Zukunft im Kleinen ein bisschen besser vorstellbar zu machen. Machen wir weiter. Wir freuen uns darauf, alle wiederzusehen: 2016 im Quartier.

    Frohe Weihnachten!

    Das Quartier Zukunft-Team

  37. Unterwegs in Richtung Zukunft? Unsere Mobilitätsberatung hat ein paar gute Ideen parat

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    Klar: Um ein Auto zu nutzen, muss man keines besitzen. Aber ist das nicht furchtbar umständlich mit den alternativen Mobilitätsangeboten? Wo stehen denn die Leihfahrräder? Wie finde ich mit dem Computer oder dem Smartphone Fahrpläne und was sind überhaupt elektronische Tickets? Tja, wenn das alles nicht so kompliziert wäre! Muss es nicht sein. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswesen (IfV) gibt’s im Zukunftsraum ab Januar 2016 unsere kostenlose Mobilitätsberatung für alle.

    Manchmal braucht man einfach nur jemanden, der Zeit hat und sich auskennt. Das gilt auch beim Thema Mobilität! Dann wird schnell klar: Durch die geschickte Nutzung von Computer und Smartphone kann man das eigene Unterwegssein tatsächlich einfacher, kostengünstiger und individueller planen als bisher. Mit dem eigenen Fahrrad zum Zug  – und ab dem Zielbahnhof weiter per Bikesharing? Wie lange brauche ich zur Arbeit mit dem Auto,  dem Fahrrad oder Park & Ride? Wie kann ich meine urbane Mobilität per App organisieren? Im Zukunftsraum in der Oststadt sammeln wir Ideen.

    Verantwortung übernehmen

    Mobilitätsgestaltung ist heute immer auch untrennbar verbunden mit Fragen, die sich im Zusammenhang mit Klimawandel und Klimagerechtigkeit an jeden Einzelnen von uns stellen. Denn: Auch in der alltäglichen Mobilität steckt ein großes CO2-Einsparpotenzial. Alte und neue alternative Mobilitätsangebote wie öffentliche Verkehrsmittel, Car-, Bike- und E-Bikesharing können eine Möglichkeit sein, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Zukunft aktiv mitzugestalten. Die Mobilitätsberatung im Zukunftsraum ist vielleicht das Sprungbrett dazu.

    Neue Möglichkeitsräume kennenlernen

    Jeder Lebensentwurf ist anders. Darum muss auch das jeweilige Mobilitätskonzept für den Einzelnen gemacht sein. Vieles ist möglich! Wir helfen gerne dabei, völlig neue Herausforderungen, die sich etwa bei der Organisation von Mobilität mit dem Computer oder dem Smartphone ergeben, zu meistern und dabei neue Möglichkeitsräume kennenzulernen.

    Wo und wann gibt’s die Infos?

    Im Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft, Rintheimer Straße 46, 76131 Karlsruhe,

    Dienstag 14.00 bis 18.00 Uhr.

    Wer möchte, kann auch direkt von Zuhause aus einen persönlichen Termin zur Mobilitätsberatung vereinbaren.

    Mail: mobilitaetsberatung@ifv.kit.edu

    Telefon: 0721 608 28953

    Die Mobilitätsberatung im Zukunftsraum erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Verkehrswesen (IfV). Mit ihrem interdisziplinär angelegten Konzept wollen die MobilitätsexpertInnen des KIT dazu beitragen, den Verkehr effizient und nachhaltig zu organisieren. Den Rahmen für das Angebot bildet das Reallabor 131 – KIT findet Stadt, das durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gefördert wird.

  38. Forschungskolloquium Reallabore: Experimentierraum Stadt

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    „Was ist ein Reallabor und vor welchem wissenschaftlichen Hintergrund steht dieses Konzept? Zu dieser spannenden Fragestellung beginnt am Mittwoch, den 28.10.2015 das mehrteilige “Forschungskolloquium Reallabore: Experimentierraum Stadt”. Veranstaltet von der „Karlsruher Schule der Nachhaltigkeit“  und verankert  im Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am ZAK, richtet sich das “Forschungskolloquium im Wintersemester 2015/2016 sowohl an Studierende sowie an WissenschaftlerInnen und interessierte Gäste.“

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    „Reallabore“ sind ein relativ junges Format für praxisnahe Forschung, die sich der Nachhaltigen Entwicklung verschrieben hat. Besonderheit dieser Art der Forschungsorganisation weitab des ‚Elfenbeinturms‘ der Wissenschaft ist Partizipation, also die systematische und offene Beteiligung von BürgerInnen und anderen Akteuren als Betroffene, Wissensträger und Adressaten, in einem längeren Prozess des Co-Design. Ein Reallabor wird vom KIT in der Karlsruher Oststadt betrieben – wir nehmen dies zum Anlass, mit den Organisator/innen, den beteiligten Wissenschaftler/innen und Stakeholdern von Reallaboren, Studierenden  und Interessierten gemeinsam das „Forschungskolloquium Reallabore:  Experimentierraum Stadt“ über diese Forschungsform durchzuführen.

    Dabei wird es schwerpunktmäßig um einen Austausch zu den offenen Fragen der Reallaborforschung gehen, zu dem auch Gäste anderer Reallabore eingeladen werden. An einem Exkursionstag (vor. 25.11.) werden wir die Reallabore in Stuttgart besuchen, um andere Interpretationen des Konzeptes „Reallabor“ kennenzulernen.

    Als Studierende haben Sie Gelegenheit, Einblick in die Mechanismen der Forschungsförderung, Planung und Durchführung transdisziplinärer Forschung zu erhalten. Studienleistungen können durch Protokollieren (2 CP), Lern-Portfolios (3 CP), Hausarbeiten (4 CP) oder kleine Projekte (4 CP) erbracht werden. Das Kolloquium ist verankert  im Begleitstudium Nachhaltige Entwicklung am ZAK.

    Interessierte WissenschaftlerInnen sind ebenfalls herzlich eingeladen teilzunehmen und erhalten eine entsprechende Teilnahmebestätigung.

    Zeit:    Wintersemester 2015/16, Mittwochs, 11.3o Uhr-13.oo Uhr,
    Ort:    „Zukunftsraum“, Rintheimer Str. 46, Karlsruhe 

    Alle Termine des Forschungskolloquium Reallabore: Experimentierraum Stadt im Überblick finden Sie im Word-Dokument unter folgendem Link:

    Forschungskolloquium Reallabore

  39. Studentische/ wissenschaftliche Hilfskraft im Bereich Kommunikation und Forschung gesucht

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    Für die Mitarbeit im Projekt „Quartier Zukunft“ und im „KIT-Zentrum Mensch und Technik“ ist ab sofort die Stelle der studentischen/wissenschaftlichen Hilfskraft mit bis zu 70 Stunden/Monat zu besetzen. Bewerbungsschluss ist der 07. Oktober 2015.

    Grüner Schreibtisch

    Aufgabenschwerpunkte

    sind Arbeiten im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit sowie Forschung im Projekt „Quartier Zukunft – Labor Stadt“ und beim KIT-Schwerpunkt „Mensch und Technik“, insbesondere:

    –     Content Management der beiden Websites

    –     Webtexte (insbes. Blogartikel) verfassen, vor- und aufbereiten, redaktionell überarbeiten

    –      Social Media Kanäle bedienen (Facebook, Twitter)

    –      Redaktion und Management des Newsletters (Versand per MailChimp)

    –      Mitwirkung bei der Erstellung von Medien (Broschüren, Flyer, Präsentationen, Poster, etc.)

    –      Unterstützung im Ausstellungswesen

    –      Recherchen zu Themen der nachhaltigen Stadt- und Quartiersentwicklung

    –      organisatorische Unterstützung der Projekte

    –      Veranstaltungsorganisation, (Co-)Moderation, Fotografieren bei Veranstaltungen

    –      Pflege von Pressekontakten und des Pressespiegels

    Anforderungen sind

    –     einschlägiger Bachelor- Abschluss oder Vordiplom (Kommunikationswissenschaften, Medienwissenschaften, Marketing, Kulturwissenschaften oder vergleichbar)

    –    (erste) Erfahrungen im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (online/ offline)

    –    stilsicheres Verfassen von Texten in deutscher Sprache

    –    Erfahrungen im Umgang mit WordPress und/oder RedDot; evtl. MailChimp

    –    sicherer Umgang mit den Social Media Kanälen (u.a. Facebook, Twitter)

    –    sehr gute, gezielte Recherchefähigkeiten

    –    zuverlässige, strukturierte und eigenständige Arbeitsweise

    –    organisatorisches Geschick und Teamfähigkeit

    Wünschenswert sind

    –    Student_in eines höheren Fachsemesters Bachelor / Master

    –    Kenntnisse im weboptimierten Schreiben

    –    html-Kenntnisse für einfache Programmierarbeiten

    –    Verständnis für die Themenvielfalt bei „Mensch und Technik“ und „Quartier Zukunft“ und für  interdisziplinäres Arbeiten

    –    bestenfalls fachlicher Bezug zur nachhaltigen Stadtentwicklung

    Wir bieten Ihnen eine frische Arbeitsatmosphäre, einen kreativen Gestaltungsraum und die Mitarbeit in der interdisziplinären Projektarbeit.

    Arbeitsorte sind das ITAS in Karlstraße 11, 76133 Karlsruhe sowie der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft (Rintheimer Str. 46, 76131 Karlsruhe)

    Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Kurzbewerbung (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Arbeitsproben). Bitte senden Sie diese ausschließlich elektronisch bis zum 07. Oktober 2015 an Dr. Oliver Parodi und Dr. Andreas Seebacher .

    Die Stellenausschreibung als Download
    HiWi Kommunikation Ausschreibung 2015
  40. Sommerpause 2015

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    Im August macht das Team des Quartier Zukunft eine Sommerpause – vom 03. bis 28. August 2015 ruht unsere Kommunikation nach außen. Das Team ist nur begrenzt erreichbar. Ab dem 31. August widmen wir uns wieder mit frischer Energie der Weiterentwicklung und Beforschung des Quartier Zukunft – Labor Stadt.

    Sommerpause

    Ruhende Kommunikation bedeutet, dass der Neuigkeiten-Bereich dieser Website nicht aktualisiert wird, ebenso nicht unsere Präsenzen bei Facebook und Twitter. Es finden in dieser Zeit keine Veranstaltungen statt. Wir sind begrenzt erreichbar. Der Zukunftsraum für Nachhaltigkeit und Wissenschaft ist nicht geöffnet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Ab dem 31. August widmen wir uns dann wieder mit viel Energie anstehenden Aufgaben. Dazu gehören u.a. Gespräche zu den laufenden Projekten des Reallabors 131 und mit Akteuren im Projektgebiet, die Vorbereitung unserer Ausstellung „Karlsruhe trifft die Welt“ im Zukunftsraum und Publikationen über die Arbeit des Quartier Zukunft.

    Wir freuen uns auf einen ereignisreichen Herbst 2015 mit Ihnen und wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit.

  41. Es ist vollbracht! Zukunftsraum eröffnet

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    Der Zukunftsraum öffnete am 13.6. zum ersten Mal seine Türen für alle Interessierten. Nachdem in den vergangenen Wochen emsig gestrichen und eingerichtet wurde, startete der Tag früh vor Ort für das Quartier Zukunft-Team mit den letzten Vorbereitungen für die Zukunftsraum Eröffnung.

    Viele weitere Impressionen finden Sie in der Galerie.
     
    Die Eröffnung

    Ab 10.00 Uhr ging es dann auch schon los mit den ersten BesucherInnen, die gleich selbst Hand anlegten beim angekündigten Möbelbau Workshop. Rasch entstanden mehrere Holzhocker, die gleich den ganzen Tag über vielseitige Verwendung fanden. SamenBomben wurden in einem weiteren Workshop geknetet.

    Ab 13.00 Uhr füllte sich der Zukunftsraum immer mehr, das Coffee-Bike gab den ersten Kaffee aus und die Brote mit buntem vegetarischem Aufstrich fanden regen Anklang. Die Besucher hatten Gelegenheit sich die neuen Räumlichkeiten anzuschauen, entlang der Fotoausstellung im Schaufenster die Entwicklung des Quartier Zukunft über die vergangenen Jahre nach zu verfolgen und sich mit Infomaterial aus dem Zukunftsraum zu versorgen.

    Dann startete der offizielle Teil der Zukunftsraum Eröffnung mit den Grußworten der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Oberbürgermeister Frank Mentrup und KIT-Bereichsleiter Karl-Friedrich Ziegahn. Nach einer kurzen musikalischen Auflockerung ging es weiter mit einer Präsentation von Projektleiter Oliver Parodi. Er thematisierte Nachhaltigkeit als das übergeordnete Thema des Zukunftsraumes, die Entstehungsgeschichte des Projektes „Reallabor 131: KIT findet Stadt“ und die vielfältigen Herausforderungen einer engen Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren aus Wissenschaft, Praxis und Bürgerschaft.

    Da das Wetter immer schöner und die Temperaturen im Zukunftsraum immer höher wurden, strömten danach alle nach draußen, um nach einem Glas Sekt der „Mach-mit-Diskussion: Nachhaltige Stadtentwicklung: Vom Wissen zum Handeln“ zu folgen. Zahlreiche Besucher setzten sich auf die freien Stühle in der Diskussionsrunde, die von Prof. Dr. André Reichel von der Karlshochschule moderiert wurde. Einig war man sich, dass es den Menschen leichter gemacht werden müsse nachhaltig zu handeln damit eine nachhaltigere Lebensweise auch im Alltag vieler Menschen umsetzbar wird.
    Nach einer regen Diskussion und vielen Gespräche auch im Nachgang des offiziellen Teils wurden dann noch viele getrocknete SamenBomben und hoffentlich Lust zum Mitmachen für die Zukunft, mit nach Hause genommen.

    Gut zu Wissen
    Die Öffnungszeiten für den Zukunftsraum sind ab sofort bis Ende Juli immer dienstags von 14.00 bis 18.00 Uhr und donnerstags von 9.00 bis 18.00 Uhr. Einfach vorbeikommen und hereinspazieren. Nach der Sommerpause im August werden die Öffnungszeiten für den Zukunftsraum ausgeweitete und rechtzeitig bekannt gegeben.

     Der nächste Quartier Zukunft Stammtisch für alle Interessierten findet am Dienstag den 14. Juli ab 19.00 Uhr im Zukunftsraum in der Rintheimer Straße 46 statt.

    Weiterführende Links
    Audio Mitschnitt: Interview des KIT-Radios mit Theresa Bauer:
    Blogbeitrag: Zukunftsraum wird eröffnet
    Blogbeitrag: Eröffnung! Zukunftsraum!
  42. Karlsruhe trifft die Welt – Inspiration für nachhaltiges Stadtleben

    2 Comments

    Wie kann ein nachhaltiges und gutes Leben in unseren Städten gelingen? Dieser Frage geht die Mitmach-Ausstellung Karlsruhe trifft die Welt am 1. und 2. Juli 2015 als Beitrag zum 300. Stadtgeburtstag von Karlsruhe nach und präsentiert regionale wie auch internationale Projekte zum nachhaltigen Stadtleben. Im Bürgerpavillon im Karlsruher Schlosspark bietet die Ausstellung Raum für gute Ideen und Inspiration für Neues.

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    Knapper werdende Ressourcen, der Klimawandel, soziale Ungleichheit, Wohnungsknappheit und der demographische Wandel – diese sind nur einige Herausforderungen, mit denen Städte im 21. Jahrhundert konfrontiert sind. Viele Pioniere, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen, Wissenschaftler und andere haben sich bereits auf den Weg gemacht, um städtische Lebensräume fit für die Zukunft zu machen. Oftmals mit kleinen Schritten gelingt es ihnen, Städte ein gutes Stück nachhaltiger zu gestalten. Sie sehen dabei den Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung weniger als „Verzicht und Krise“, denn als Chance für mehr Lebensqualität der Menschen, die heute und morgen – nicht nur in unseren Städten – leben. Lassen wir uns von den Vorreitern für nachhaltige Stadtentwicklung inspirieren!

    Die Mitmach-Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben Karlsruhe trifft die Welt stellt gute Beispiele für nachhaltiges Leben aus Karlsruhe und Städten weltweit in 4 thematischen Ausstellungsräumen vor:

    • Mobil werden
    • Gemeinschaften gestalten
    • Ressourcen und Klima schützen
    • Nachhaltige Stadt entwickeln

    Plakate, Fotografien, plastischen Exponate, Videobeiträgen uvm. greifen Themen wie Lebensmittelrettung, ganzheitliche Radwegekonzepte, urbanes Imkern, unterkulturelles Zusammenleben in der Stadt, Energieoptimierung von Gebäuden, Elektromobilität, eine über Crowdfunding finanzierte Fußgängerbrücke und weitere auf und inspirieren zum eigenen Handeln.

    Ihr Beitrag in Karlsruhe trifft die Welt

    Das Team des Quartier Zukunft hat im Frühjahr 2015 die Öffentlichkeit gefragt „Welche nachhaltigen Stadtprojekte begeistern dich? und dazu aufgerufen, Beiträge für Karlsruhe trifft die Welt einzureichen. Diese werden nun anlässlich des 300. Stadtgeburtstages von Karlsruhe in der Ausstellung gezeigt.

    Die Ausstellung wird erstmals im Bürgerpavillon des Karlsruher Stadtgeburtstages gezeigt.

    Die Ausstellung wird erstmals im Bürgerpavillon des Karlsruher Stadtgeburtstages gezeigt.

    Die Zeit für Einreichungen ist aber noch nicht abgelaufen. Wenn Sie weitere gute Beispiele in die Ausstellung bringen möchten, sind Sie herzlich dazu einladen. Die 3 thematischen Ausstellungsräume – Mobil machen, Gemeinschaft gestalten und Ressourcen und Klima schützen – sowie ein thematisch offener Ausstellungsraum bietet viel Platz für kurzfristige und spontane Ergänzungen. Setzen Sie sich mit uns über info@quartierzukunft.de in Verbindung oder bringen Sie Ihren Beitrag an einem der Veranstaltungstage direkt in die Ausstellung. Wichtig: füllen Sie je nach Thema ihres Ausstellungsbeitrages eines der Formulare aus, die Sie am Ende des Textes unter „Downloads“ finden, drucken Sie es aus und bringen Sie es am Veranstaltungstag mit. Das Formular fragt die Basis-Inhalte Ihres guten Beispiels für nachhaltiges Stadtleben ab. An beiden Veranstaltungstagen werden die Formulare auch zum Ausfüllen vor Ort zur Verfügung stehen. Sehr gerne können Sie das ausgedruckte Formular durch Fotos, Fotoserien, Texte (z.B. Gedichte, Essays etc.), Gegenstände, die Sie mit dem Projekt verbinden, Videos, uvm. ergänzen. Karlsruhe trifft die Welt ist eine Ausstellung zum Mitmachen – Ihr Beitrag ist herzlich willkommen.

    Die Ausstellung findet am 1. und 2. Juli 2015 im Bürgerpavillon im Karlsruher Schlosspark von jeweils 15 bis 18 Uhr statt. Wir freuen uns über Ihren Besuch, Ihre Ideen und die nachhaltigen Stadtprojekte, die Sie begeistern!

    Vom Bürgerpavillon in den Zukunftsraum – Save the Date!
    Vom 16. September bis 15. Oktober 2015 wird die Ausstellung ein zweites Mal in der Karlsruher Oststadt im Zukunftsraum gezeigt. Am Dienstag, den 15. September 2015 ab 17 Uhr findet die Ausstellungseröffnung statt.
     
    Bürgerpavillon und Nachhaltigkeit
    Karlsruhe feiert seinen 300. Stadtgeburtstag klimaneutral. Als Kooperationspartner der Stadt Karlsruhe hat sich das Quartier Zukunft sehr gerne dazu verpflichtet, das Ziel eines klimaneutralen Festivals zu unterstützen. Der Bürgerpavillon wurde auf dem Recycling-Prinzip aufbauend konzipiert und gebaut. Alle Bauteile sind wiederverwendbar.
     
    Downloads
    Formular Mobil_werden [PDF | 500 KB]
    Formular_Gemeinschaft gestalten [PDF | 500 KB]
    Formular Klima und Ressourcen schützen [PDF | 500 KB]
    Formular Nachhaltige Stadt entwickeln [PDF | 500 KB]
     
    Weiterführende Links
    Aufruf zu Beiträgen Karlsruhe trifft die Welt
    Informationen zum Bürgerpavillon
  43. Karlsruhe trifft die Welt

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    Am 01. und 02. Juli 2015 füllt sich der Bürgerpavillon des Karlsruher Stadtgeburtstages mit innovativen, ungewöhnlichen und vielfältigen Ideen, wie Nachhaltigkeit in Städten mit gelebt werden kann. In Karlsruhe trifft die Welt | Eine interagierende Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben zeigt das Quartier Zukunft gute Beispiele aus seinem Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt und lädt Sie dazu ein, diese um weitere gute Beispielen aus Städten weltweit zu ergänzen. Bis zum 15. Mai 2015 können Sie Vorschläge für Ausstellungsbeiträge einreichen. Wer auch nach dieser Einreichfrist Karlruhe trifft die Welt mitgestalten möchte, erhält hier alle Informationen für Last minute-Beiträge und viele weitere aktuelle Hinweise zur Ausstellung.

    Wie können wir in unseren Städten vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen, des Klimawandels, sozialer Ungleichheit, dem Verlust an Biodiversität und wirtschaftlicher Unsicherheit heute und morgen gut leben – in Karlsruhe und in den Städten weltweit? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich „Karlsruhe trifft die Welt | Eine interagierende Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben“. Die Ausstellung zeigt Good Practice für mehr Nachhaltigkeit in Karlsruhe und lädt Sie dazu ein, inspirierende Beispiele aus anderen Städten weltweit in die Ausstellung einzubringen.

    Ihr Beitrag zur Ausstellung
    Sie wissen von einem nationalen oder internationalen Projekt, das nachhaltiges Stadtleben zu einem der nachfolgenden Themen fördert.
    • Ausstellungsraum „mobil werden“
    • Ausstellungsraum „Gemeinschaften gestalten“
    • Ausstellungsraum „Ressourcen und Klima schützen“

    Sie haben das Projekt auf einer Reise kennengelernt oder haben darüber gelesen, eine Dokumentation gesehen? Sie arbeiten an dem Projekt mit, haben es vielleicht sogar selbst initiiert? Wir laden Sie herzlich dazu ein, das Projekt als Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit in Städten gelebt werden kann, in der Ausstellung „Karlsruhe trifft die Welt“ zu präsentieren. Für Projekte, die thematisch in keines der oben genannten Ausstellungsräume passen, steht der offene Ausstellungsraum zur Verfügung.

    Wie funktioniert das Mitgestalten der Ausstellung?
    Schlagen Sie uns bis Freitag, den 15. Mai 2015 das inspirierende Beispiel vor, das Sie gerne in der Ausstellung „Karlsruhe trifft die Welt“ präsentieren möchten. Bitte senden Sie den Titel des Projektes, eine Kurzbeschreibung (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen), eine Begründung, weshalb Sie es als besonders präsentationswürdig erachten (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen), sowie Angaben dazu, wie Sie sich die Präsentation Ihres Vorschlags vorstellen, an info@quartierzukunft.de. Die Initiatoren der Ausstellung behalten sich vor, unter den eingereichten Vorschlägen eine Auswahl zu treffen.
     
    Ende Mai melden wir uns bei Ihnen auf Ihren Vorschlag. Ist die Wahl auf Ihren Vorschlag gefallen, bitten wir Sie, Ihre innovative, kreative und/ oder außergewöhnliche Idee für nachhaltiges Stadtleben für die Ausstellung bis Freitag, den 19. Juni aufzubreiten und uns Ihren Beitrag zur Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Sie können Fotos, Fotokollektionen und -serien, Videos, Zeichnungen, Poster, Skulpturen, Texte (auch Gedichte, Kurzgeschichten etc.), Gegenstände uvm. in die Ausstellung bringen. Wir stellen Ihnen zudem ein Blankoposter zur Verfügung, das Sie mit Informationen zu Ihrem Projektvorschlag füllen können. Das Blankposter können Sie ab Montag, den 01. Juni 2015 im Zukunftsraum abholen.
     
    Vom Bürgerpavillon in den Zukunftsraum – Save the Date!
    Vom 16. September bis 15. Oktober 2015 wird die Ausstellung ein zweites Mal in der Karlsruher Oststadt im Zukunftsraum gezeigt. Am Dienstag, den 15. September 2015 ab 18 Uhr findet die Ausstellungseröffnung statt.
     
    Wir sind sehr gespannt auf Ihre Einreichungen und freuen uns auf eine sinnstiftende und gute Zusammenarbeit mit Ihnen. „Karlsruhe trifft die Welt | Eine interagierende Ausstellung zu nachhaltigem Stadtleben“ findet in Kooperation mit KA300 – Stadtgeburtstag Karlsruhe 2015 statt.
     
    Download
    Aufruf Karlsruhe trifft die Welt_Poster [3 MB]
     
    Weiterführende Links
    Einladung Karlsruhe trifft die Welt
    KA300 – Stadtgeburtstag Karlsruhe 2015
  44. Zukunftsraum wird eröffnet

    2 Comments
    Noch stehen die Räume in der Rintheimer Straße 46 leer. Bald aber werden sie sich mit Leben füllen, wenn sie vom Quartier Zukunft und Reallabor 131 Team als Büro-, Forschungs-, Beratungs- und Veranstaltungsort, als Quartierstreffpunkt für die Oststadt geöffnet werden. Der Zukunftsraum soll gemeinschaftlich gestaltet werden. Die feierliche Eröffnung findet am 13. Juni 2015 statt.

    Für die Arbeit des Quartier Zukunft und des Reallabor 131 ist die Eröffnung des Zukunftsraumes für Nachhaltigkeit und Wissenschaft ein bedeutender Schritt, der die Arbeit des wissenschaftlichen Teams mit den Akteuren vor Ort für eine nachhaltige Quartiersentwicklung und transdisziplinäre Forschung deutlich und positiv verändern wird. Der Treffpunkt im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt erlaubt dem wissenschaftlichen Team mit den Akteuren vor Ort noch enger zusammenzuarbeiten. In vielen Gesprächen und bei Veranstaltungen wurde seitens der Bürgerschaft zudem immer wieder der Wunsch geäußert, einen Quartierstreffpunkt für Themen der nachhaltigen Entwicklung in der Oststadt zu schaffen. Der Zukunftsraum wird als ein solcher Treffpunkt in die Oststadt hinein geöffnet und wird ab dem Sommer 2015 zur intensiven und kreativen Nutzung aller Aktiven und Interessierten rund um das Quartier Zukunft und Reallabor 131 zur Verfügung stehen. Angestrebt wird, mit dem Zukunftsraum einen Quartierstreffpunkt und einen Ort für Forschung, Veranstaltungen, Begegnungen, Besprechungen und als kreative Ideenschmiede für nachhaltige Quartiersentwicklung zu etablieren.

    Räume gestalten. Mach mit! 
    In den kommenden Wochen werden die Räume in der Rintheimer Straße 46 gemeinsam vom Projektteam und Aktiven und Interessierten in den Zukunftsraum verwandelt, hergerichtet und ausgestattet.

    Sie haben kreative Ideen, handwerkliches Geschick oder sind einfach neugierig, wie der Zukunftsraum aussehen wird? Sie möchten an der Gestaltung des Ortes mitwirken? Alle, die sich bei der Gestaltung des Zukunftsraums engagieren möchten, sind herzlich dazu eingeladen. Für weitere Informationen steht die Koordinatorin Alexandra Quint zur Verfügung (alexandra.quint@kit.edu). Am 27. und 28. April 2015 findet eine Streich-Aktion statt. Am 12. Juni 2015 lädt das Projektteam zu einem Holzmöbelbauworkshop ein, bei dem Sitzmöbel für den Zukunftsraum gemeinsam gebaut werden.

    Save the Date
    Am Samstag, den 13. Juni 2015 wird der Zukunftsraum mit einem vielfältigen Programm im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg und unter Beteiligung der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer feierlich eröffnet werden. Bitte merken Sie sich diesen Termin schon einmal vor. Nähere Informationen dazu werden auf dieser Website zeitnah veröffentlicht.
     
    Weiterführende Links
    Hintergrund zum Reallabor 131
    Website Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg
  45. Studie: Partizipation und Verwurzelung in der Karlsruher Oststadt

    1 Comment

    Was bedeutet Heimat für mich persönlich und inwiefern hat dieses Gefühl etwas mit der regionalen Verankerung eines Menschen zu tun? Im Rahmen einer Studie wurde der Zusammenhang zwischen der Verwurzelung eines Menschen an einem Ort und seiner tatsächlichen oder potentiellen Partizipation untersucht.

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    Die Studie wurde in der Karlsruher Oststadt durchgeführt. Teilnehmende waren junge Akademiker verschiedener Herkunft. Sie wurden dazu befragt, inwiefern sich der Grad ihrer Verwurzelung auf ihre soziale und politische Partizipation auswirkt. Dazu wurden teilstandardisierte Leifadeninterviews mit Personen aus der Oststadt durchgeführt und anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.

    Je stärker sich eine Person an einem Ort bindet, desto stärker die Übernahme von Verantwortung
    Der Prozess der Verantwortungsübernahme läuft phasenweise ab. Zunächst beschränkt er sich auf die eigene Person und das engste Umfeld, etwa die eigene Wohnung und den Arbeitsplatz. Durch die Entstehung eines sozialen Netzwerkes, einer zunehmende Vertrautheit und erste mit den vor Ort lebenden Menschen verknüpfte Erfahrungen und Erinnerungen wandelt sich ein Wohnort schließlich zu einem Zuhause. Mit diesem Gefühl entsteht das zunehmende Bedürfnis nach Mitgestaltung. Die Form der Verantwortungsübernahme erreicht damit eine neue Ebene.
     
    Verwurzelung und Partizipation
    Es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem Grad der Verwurzelung eines Menschen und seiner Bereitschaft bzw. seinem Bedürfnis nach Partizipation. Der Wunsch nach Mitgestaltung steht in keinem zwingenden Zusammenhang mit der Verwurzelung, diese  dient jedoch als förderliche Grundlage. Es haben sich allerdings im Rahmen der Befragung deutliche Hinweise darauf ergeben, dass Partizipation andersherum als Strategie zur beschleunigten Verwurzelung an einem neuen Wohnort genutzt werden kann.
     
    Demokratie in der Migrationsgesellschaft
    Diese Erkenntnis ist nicht nur im Speziellen für das Forschungs- und Entwicklungsprojekt Quartier Zukunft sehr spannend, sondern darüber hinaus generell für moderne Migrationsgesellschaften. Die Notwendigkeit, Bürgerbeteiligung stärker als bislang voranzutreiben, hat in den vergangenen Jahren unterschiedliche politischen Ebenen durchdrungen.  Hinlänglich ist bekannt, dass insbesondere die Einbindung von Bürgern mit Migrationshintergrund eine besondere Herausforderung darstellt. Ihre aktive Einbindung würde nicht nur zu einer größeren Legitimation der demokratischen Institutionen führen, sondern auch zu einer stärkeren Verwurzelung bzw. der viel geforderten ‚Integration‘. Dies sollte im Interesse aller Beteiligten sein, zumal ein weiteres Ergebnis der Studie die Erkenntnis ist, dass die Zufriedenheit eines Menschen proportional zu der Tiefe seiner Verwurzelung am Wohnort anzusteigen scheint.
     
    Über die Autorin
    Sarah Bloesy ist B.A. Kulturwissenschaftlerin und wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am KIT. Derzeit verfasst sie im Rahmen des Masters „Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit“ ihre Thesis zum Thema Partizipation in der Postdemokratie. Fachliche Schwerpunkte:  Migration, gesellschaftliche Hierarchien und Nachhaltigkeitsbildung.
     
  46. ReparaturCafé: Beständige und neue Wege

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    Beim fünften ReparaturCafé  im Kinder-und Jugendhaus der Karlsruher Oststadt wurde wieder gehämmert, gelötet, genäht und repariert. Dabei arbeiten die ExpertInnen nicht alleine hinter verschlossenen Türen, sondern gemeinsam mit den BesucherInnen. So konnten nicht nur viele Gegenstände repariert, sondern auch Wissen weitergegeben werden. Der Termin für das nächste ReparaturCafé im Sommer 2015 steht bereits fest. Ein Rück- und Ausblick.

    „Nächstes Mal kann ich das selber machen!“ berichtete ein älterer Herr stolz, dessen Laptop einfach nicht mehr anging. Dass Gegenstände nicht nur Produkte, sondern auch Erinnerungswerte besitzen, merkte man, wenn man sich im Raum umsah. An der einen Ecke wurde ein alter Kassettenrekorder repariert, damit die selbstaufgenommenen Kassetten der Großmutter noch gehört werden können. Und in der anderen Ecke die Lieblingshose genäht.

    Aber auch der Austausch untereinander kam nicht zu kurz. Die Wartezeit wurde durch Kaffee, leckeren Kuchen und geselliges Zusammenkommen verkürzt.

    Das ReparaturCafé setzt erneut ein deutliches Zeichen gegen die Wegwerf-und Konsumgesellschaft. Hilfe zur Selbsthilfe heißt das Prinzip und wird im ReparaturCafé umgesetzt. Denn Wachstum auf allen Ebenen und als höchstes Ziel kann nicht endlos weitergehen. Ein bewussterer und achtsamer Umgang mit den Produkten führt zur Entschleunigung des eigenen Lebens und wirkt unnötigem Produkterwerb entgegen.

    Wissenschaft und das ReparaturCafé

    Inwiefern diese Impulse zu einem achtsameren Leben auch zu mehr Bewusstsein für  Nachhaltigkeit führen, untersucht das Quartier Zukunft in einer Begleitforschung. Dank der Mithilfe von allen BesucherInnen wurden zahlreiche Fragebögen dazu ausgefüllt, die einen wichtigen Bestandteil der Forschung bilden. Wir möchten uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen BesucherInnen bedanken, die an der Umfrage teilgenommen haben.

    In den kommenden Monaten wird es zudem einen Workshop mit den ReparaturCafé Reparateuren und OrganisatorInnen geben. Gemeinsam soll an Fragen zum Hintergrund, der Motivation und der Zukunft des ReparaturCafés gearbeitet werden.

    Wie es weiter geht – Save the Date!

    Am 25. Juli 2015 wird das nächste ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt stattfinden. Dann wird es wieder folgende Werkstätten geben:

    – Näh-Reparaturwerkstatt
    – Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    – Elektronik-Reparaturwerkstatt
    – Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Wir freuen uns schon, wieder mit Ihnen zu werkeln, zusammenzukommen, gegenseitig Wissen auszutauschen und einen schönen gemeinsamen Tag zu verbringen.

    Neue Kooperation

    Das ReparaturCafé hat es in die Weststadt geschafft! In Kooperation mit dem Quartier Zukunft  findet am 18.04.2015 von 12.00 bis 18.00 Uhr ein ReparaturCafé im (Internationales Begegnungszentrum e.V. (IBZ) statt (Kaiserallee 12d, 76133 Karlsruhe). Bei Interesse und für weitere Informationen schreiben Sie gerne eine E-Mail an reparaturcafe.west@gmail.com.

  47. Ist das kaputt oder kann das weg?

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    Wer kennt das nicht – die Lieblingstasse fällt auf den Küchenboden, das Fahrrad macht plötzlich komische Geräusche und der Fadeneinzug der Nähmaschine funktioniert nicht mehr.  In diesem Moment steht man vor der Frage, ob man zum nächstbesten Geschäft fährt, um schnell ein neues Produkt zu kauft, oder ob man sich die Mühe machen sollte, das alte Produkt zu reparieren.

    Das ReparaturCafé

    „Viele haben weniger Geld und müssen sorgfältiger mit ihren Dingen umgehen. Sie erleben zum ersten Mal, dass Wachstum nicht endlos weitergeht.“ Marine Postma, Gründerin des RepairCafés in den Niederlanden, verbindet mit dem Reparieren auch ein klares politisches Statement: „Wenn du weniger kaufst, wird weniger produziert – und damit werden weniger Rohstoffe und Energie verbraucht. Beides ist natürlich begrenzt, im Gegensatz zur Arbeit. Reparateure wird es immer geben.“ (Quelle: TAZ, 11.02.2012)

    In unserem fünften ReparaturCafé möchten wir mit Ihnen ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte setzen. Dabei ist unser ReparaturCafé mehr als nur das einfache Reparieren von Gegenständen: Es ist Hilfe zur Selbsthilfe. Experten und die Besitzer der kaputten Gegenstände reparieren diese gemeinsam. So entsteht gleichzeitig ein Bewusstsein dafür, was es bedeutet Dinge wieder (selbst) zu reparieren und Wissen kann an passender Stelle weiter gegeben werden.

    In Deutschland gibt es dieses Konzept schon in mehr als 30 Städten seit Marine Postma 2009 das erste RepairCafé ins Leben gerufen hat. Dabei spielen nicht nur Fragen des alltäglichen Gebrauchs und Wiederverwendens eine große Rolle, sondern auch die soziale Komponente, die das ReparaturCafé als Raum für Begegnungen begreift.

    Beim fünften ReparaturCafé wird es wieder vier verschiedene Werkstätten zum Reparieren kaputter Gegenstände geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee, Limonade, Kuchen und Brezeln sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo?

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Kuchenspenden sind willkommen! Das nächste ReparaturCafé findet am 21. Februar 2015 in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus der Oststadt (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe) statt.

    Hinweise

    • Bitte bringen Sie aus Rücksicht auf die Reparateure nur saubere Gegenstände (geputzt/gewaschen) zur Reparatur mit.
    • Bitte bleiben Sie während der Reparatur Ihres Gegenstandes vor Ort und helfen Sie mit wo Sie können. Das ReparaturCafé möchte Wissen weiter UND reparierte Gegenstände zurück geben.
    • Bitte bringen Sie entsprechende Ersatzteile mit, wenn Sie bereits wissen wo der Fehler liegt. Im ReparaturCafé sind diese nur sehr begrenzt vorhanden.
    • Es kann nicht immer alles repariert werden, manche Dinge würden den Zeitrahmen sprengen, anderes ist schlicht nicht möglich. Die Einzelentscheidung liegt bei den Reparateuren.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie und ein weiteres schönes ReparaturCafé!

    Weiterführende Links

    Facebook event

  48. Quartier Zukunft begleitet Projekt der Stadt Freiburg

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    Vielfältige Akteure suchen in den Freiburger „Future Labs“ gemeinsam Lösungen für die nachhaltige Entwicklung von Stadtteilen. Das Quartier Zukunft Team berät und begleitet sie wissenschaftlich.

     

    NH Kompass

     

    Basierend auf dem „Freiburger Nachhaltigkeitskompass“ hat sich die Stadt Freiburg das Ziel gesteckt, in den kommenden Jahren Ideen für einen neuen oder bereits bestehenden Stadtteil als „Quartier der Zukunft“ zu entwickeln. Fünf Themenfelder stehen dabei im Mittelpunkt:

    • Soziale Gerechtigkeit
    • Stadtplanung und Stadtentwicklung
    • Verbesserte Mobilität, weniger Verkehr
    • Bildung
    • Klima und Energie

    Akteure aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft des Freiburger Nachhaltigkeitsrates werden von Beginn an am Prozess beteiligt und arbeiten in Future Labs gemeinsam an zukunftsweisenden Herausforderungen für ein Freiburger „Quartier der Zukunft“. Zielkonflikte sollen identifiziert und unterschiedliche Lösungsansätze für ein auf vielen Ebenen nachhaltiges Freiburger Quartier erarbeitet werden. Der Freiburger Nachhaltigkeitskompass – inhaltliche Grundlage und Steuerungsinstrument für das Freiburger Quartier der Zukunft – stützt sich auf die 60 Freiburger Nachhaltigkeitsziele, die der Gemeinderat bereits im Jahr 2009 als bindende Grundlage für eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik beschlossen hat.

    Wissenschaftliche Beratung aus Karlsruhe

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    Um das Projekt zu unterstützen, kooperiert das Quartier Zukunft mit dem Freiburger Projekt „Quartier der Zukunft – der Freiburger Nachhaltigkeitskompass im Labor Stadt“. Das Quartier Zukunft Team begleitet die Stadt Freiburg als wissenschaftlicher Partner und unterstützt dabei die Arbeiten der für das Projekt verantwortlichen Freiburger Stabstelle Nachhaltigkeitsmanagement. Das Quartier Zukunft bringt unter anderem seine theoretischen und praktischen Erfahrungen in den Bereichen Partizipation und Nachhaltigkeitsforschung ein. Konkret werden die „Future Labs“ bei der Konzeption und Umsetzung unterstützt und im Umgang mit auftretenden Zielkonflikten beraten. Weiterhin wird der Freiburger Nachhaltigkeitskompass nach dem am ITAS entwickelten „Integrativen Konzept Nachhaltiger Entwicklung“ evaluiert.

    Download
    Integratives Konzept Nachhaltiger Entwicklung als Leporello [pdf | 3 MB]
     
    Weiterführende Informationen
    Projektbeschreibung auf der Website des ITAS
    Nachhaltigkeitsmanagement der Stadt Freiburg
  49. Winterpause

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    Vom 22. Dezember bis 18. Januar 2015 macht das Team des Quartier Zukunft Winterpause. In dieser Zeit ruht unsere Kommunikation nach außen. Wir sind nur begrenzt erreichbar, machen Urlaub oder arbeiten im Stillen an Neuem oder bereits Bestehendem. Ruhende Kommunikation bedeutet, dass der Neuigkeiten-Bereich dieser Website nicht aktualisiert wird, ebenso nicht unsere Präsenzen bei Facebook und Twitter. Es finden in dieser Zeit keine Veranstaltungen statt. Schon an dieser Stelle bedanken wir uns für Ihr Verständnis! Weihnachtspause2014_banner Im neuen Jahr starten wir dann mit frischer Energie zurück ins Quartier Zukunft – Labor Stadt. Ab dem 18. Januar widmen wir uns wieder mit viel Motivation anstehenden Aufgaben. Dazu gehören u.a. die Weiterentwicklung der Bürgervorschläge des BürgerForums und deren Verknüpfung mit der Wissenschaftsseite

    des KIT (im Rahmen des Reallabors 131), die Vorbereitung unseres Beitrages zum Karlsruher Stadtgeburtstag sowie die Organisation des fünften ReparaturCafés und der Ausstellung des Quartier Zukunft auf der MS Wissenschaft. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Liebsten und einen guten Start in das neue Jahr 2015! Wir freuen uns auf tolles neues Jahr 2015 mit Ihnen und wünschen Ihnen eine wunderbare Zeit!   Ihr Quartier Zukunft Team

  50. Rückblick auf das BürgerForum – Und wie es weiter geht

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    Was bedeutet Nachhaltigkeit in meiner unmittelbaren Umgebung? Wie kann ich zusammen mit anderen Bürgerinnen und Bürgern das Leben in der Oststadt so gestalten, dass ein Lebensraum entsteht, der nicht nur den Bedürfnissen der jetzigen Generation gerecht wird, sondern auch die Bedürfnisse zukünftiger Generationen berücksichtigt?

    Diesen Kernfragen haben sich Bürgerinnen und Bürger bei dem BürgerForum 2014 „Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand“ gestellt. Initiiert wurde das BürgerForum vom Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe und der Bertelsmann Stiftung.

    In insgesamt drei Projektphasen wurden Projektideen entwickelt, die den Wünschen und Anregungen der Bewohnerinnen und Bewohnern der Oststadt entsprechen.

    Bei der Auftaktwerkstatt am  11. Oktober entstanden in vier Ausschüssen zuerst grobe Ideen, danach wurden Inhalte gesammelt. Nach mehrstündiger Diskussion und Mitwirkung aller Engagierter standen am Ende des Tages 12 Bürgervorschläge aus insgesamt vier Ausschüssen fest.

    Bis zum 07. November konnten dann alle Interessierten die gesammelten Vorschläge in einer Onlinewerkstatt weiterentwickeln, darüber beraten und abstimmen. Bürgerredakteure haben die Diskussionen für das Bürgerprogramm letztlich aufgearbeitet und zusammengefasst.

    Die in der Onlinephase des BürgerForums erarbeiteten Vorschläge dienten als Diskussionsgrundlage für die Ergebniswerkstatt am 21. November. Im Raum stand die Frage: Wie können aus den erarbeiteten Ideen und Visionen konkrete Projekte und Maßnahmen entstehen? Was kann ich als Einzelne(r) morgen schon tun, um das Projekt weiterzubringen oder sogar zu realisieren und mein Leben damit nachhaltiger zu gestalten? Diese sehr praktische Annäherung fand in der letzten Veranstaltung des BürgerForums statt. Die Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit sich untereinander, mit dem Quartier Zukunft Team und mit Experten der Stadt, von Instituten, Unternehmen und Initiativen auszutauschen und realisierbare nächste Schritte zu vereinbaren.

    Um die Bürgervorschläge nun auch mit der Wissenschaft zu kombinieren, arbeitet das Quartier Zukunft aktuell daran, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des Forschungsprojektes  “Reallabor 131: KIT findet Stadt” mit den Inhalten der Bürgervorschläge zu verknüpfen. Entstehen sollen transdisziplinäre Forschungsprojekte, in denen Bürgerinnen und Bürger oder andere Akteure der Oststadt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des KIT auf Augenhöhe zusammenarbeiten, um die Bürgervorschläge in der Weiterentwicklung und Umsetzung voranzutreiben.

    Weitere Treffen hierzu wird es Anfang des Jahres in kleineren Gruppen geben. Interessierte für diese Treffen, die Ihre E-Mail Adressen noch nicht bei der Ergebniswerkstatt hinterlassen haben, können sich gerne bei per E-Mail bei Sarah Meyer-Soylu melden.

    Download
    Bürgerprogramm [pdf, 2 MB]
  51. Quartier Zukunft auf der MS Wissenschaft 2015

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    Von April bis September 2015 sticht die MS Wissenschaft in See. Ein Exponat zum Quartier Zukunft – Labor Stadt ist Teil der schwimmenden Ausstellung zum Thema „Zukunftsstadt“ im Inneren des Schiffes. Im Juli 2015 legt das Ausstellungsschiff auch in Karlsruhe an.

    Das vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung initiierte Themenjahr „Zukunftsstadt“ wird auf dem Ausstellungsschiff inhaltlich aufgegriffen: Was ist eine Stadt und wie entwickeln sich Städte? Welche Perspektiven gibt es für die Stadt der Zukunft? Wie gestaltet man eine Stadt? Wie kann man Lösungen für einzelne Funktionen einer Stadt zu einem Ganzen zusammenführen?

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    Das Ausstellungsstück des Quartier Zukunft bietet einen Einblick in die laufenden Aktivitäten im Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt und damit verbundene Forschungen. Thematisch reicht die Spannbreite der Projektaktivitäten von einer integrativ wirkenden Fahrradreparaturwerkstatt für Flüchtlinge und Anwohner (Bikes without borders), über Fassadenbegrünung zur Klimaanpassung und aktiver Bürgerbeteiligung in Forschung und Entwicklung bis hin zu vernetzten Nachbarschaften. Die dargestellten Projektaktivitäten vermitteln mögliche Pfade für eine umfassende, nachhaltige Quartiersentwicklung im Bestand.

    Viele weitere deutsche Forschungseinrichtungen werden bei der Ausstellung präsent sein und Forschungsinhalte ausstellen. Die MS Wissenschaft hält in verschiedenen Städten und bietet Impulse und Anregungen für Besucherinnen und Besucher über die eigenen Vorstellungen in Bezug auf die Stadt der Zukunft nachzudenken. Durch die partizipative und interaktive ausgerichtete Ausstellung, können Besucherinnen und Besucher selbst kreativ tätig werden und ihre Ideen, Entwürfe, Konzepte hinterlassen, um diese in die Diskussion über die urbane Zukunft einzubringen.

    Die MS Wissenschaft startet am 15. April 2015 in Dresden und wird voraussichtlich vom 15.-18.7. auch in Karlsruhe am Rheinhafen Halt machen.

    Weiterführende Links
    Website der MS Wissenschaft
    Facebook und Twitter Präsenz der MS Wissenschaft
  52. BürgerForum „Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand“ startet

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    Am 11. Oktober findet der Auftakt zum BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen, am BürgerForum teilzunehmen.

    Beim BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand geht es darum, gemeinsam mit den BürgerInnen die zukünftige Entwicklung der Oststadt aktiv zu gestalten. Angestrebt wird eine hohe Lebensqualität im Quartier für alle – BewohnerInnen, dort Arbeitende, BesucherInnen. Sie sind aufgerufen, gemeinsam mit uns und ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis Ideen zu entwickeln. Stets dabei im Blick: unsere Umwelt, unsere Mitwelt und unsere Nachwelt.

    Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln, gemeinsam für eine lebenswerte Zukunft“ treiben die Vereinten Nationen seit den 1990er Jahren weltweit die Bemühungen um eine Nachhaltige Entwicklung voran. Das Quartier Zukunft schließt sich dieser Herausforderung an und arbeitet auf lokaler Ebene in der Oststadt von Karlsruhe. Für das Quartier Zukunft ist eine Entwicklung dann nachhaltig, wenn sie den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden.

    Was können wir tun, damit die Oststadt ein zukunftsfähiger Lebensraum für alle Generationen und Mensch mit unterschiedlichen Lebensstilen, Einkommensverhältnissen und kulturellen Hintergründen wird? Hierfür benötigen wir Ihre Unterstützung. Was stellen Sie sich vor? Was sind Ihre Bedürfnisse? Was sind Ihre Ideen?

    Bringen Sie sich beim BürgerForum ein! Diskutieren Sie gemeinsam mit anderen BürgerInnen zu diesen Themen:

    • Leben und wohnen im Quartier
    • Alltagsmobilität im Blick
    • Verträglich wirtschaften und arbeiten
    • Energie neu denken – Klima schützen
    • Stadtgesellschaft im Wandel – Lebensqualität steigern

    Ziel des BürgerForums ist es, dass KarlsruherInnen gemeinsam Handlungsempfehlungen zu gesellschaftlich relevanten Themen nachhaltiger Quartiersentwicklung erarbeiten, die sie anschließend eigenständig umsetzen können.

    Umfangreiche Informationen über die Ausschüsse, deren Ziele und das BürgerForum allgemein gibt es bereits im Vorfeld hier.

    Das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand wird vom Projekt Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit der Stadt Karlsruhe und der Bertelsmann Stiftung durchgeführt. Die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung haben das Beteiligungsformat gemeinsam entwickelt. Wie es funktioniert erläutert das folgende Kurzvideo.

    Das BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand verläuft entsprechend in 3 Stufen. Beginn ist am Samstag, 11. Oktober 2014 in der Zeit von 10:00 -16:30 Uhr mit einer Auftaktwerkstatt. An ihr nehmen bis zu 200 Bürgerinnen und Bürgern teil. Eine(r) davon können Sie sein.

    Hieran schließt sich eine Onlinewerkstatt mit unbegrenzter Teilnehmerzahl vom 11. Oktober bis 7. November 2014 an. In dieser Phase werden die Ideen der Auftaktwerkstatt weiter entwickelt.

    Am 21.November gibt es von 18:00 – 21:00 Uhr eine abschließende Ergebniswerkstatt im Gemeindesaal St.Bernhard, in der die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

    Wenn Sie am BürgerForum Nachhaltige Oststadt | Zukunft aus Bürgerhand teilnehmen möchten, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Anmelden können Sie sich ab sofort. Besuchen Sie dazu die Website des BürgerForums: www.karlsruhe.buergerforum2014.de. Da die Zahl der Teilnehmenden an der Auftaktwerkstatt am 11. Oktober auf 200 Personen begrenzt ist, ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert.

    Sie können an der Online- und Ergebniswerkstatt auch dann teilnehmen, wenn Sie an der Auftaktwerkstatt nicht teilnehmen konnten. Hierzu melden Sie sich bitte ebenfalls auf der Website www.karlsruhe.buergerforum2014.de an.

    Für weitere Informationen und Rückfragen stehen wir Ihnen gerne per E-Mail und Telefon zur Verfügung:

    • buergerforum@quartierzukunft.de
    • 0721 – 608 24241, dienstags 13:00–15:00 Uhr, donnerstags 10:00–12:00 Uhr.

    Gestalten Sie mit uns die Zukunft der Oststadt. Wir freuen uns auf Sie!

  53. Sommerpause

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    Vom 11. bis 31. August 2014 macht das Team des Quartier Zukunft eine Sommerpause. In dieser Zeit ruht unsere Kommunikation nach außen und wir sind begrenzt erreichbar. Anfang September sind wir wieder zurück und widmen uns dann mit viel Energie der Weiterentwicklung und Beforschung des Quartier Zukunft – Labor Stadt.

    Sommerpause_Cut

    Ruhende Kommunikation bedeutet, dass der Neuigkeiten-Bereich dieser Website nicht aktualisiert wird, ebenso nicht unsere Präsenzen bei Facebook und Twitter. Es finden in dieser Zeit keine Veranstaltungen statt. Wir sind begrenzt erreichbar. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Ab dem 01. September widmen wir uns dann wieder mit viel Energie anstehenden Aufgaben. Dazu gehören u.a. Gespräche zu Kooperationen beispielsweise mit Unternehmen, Vereinen, Schulen und Kindergärten im Projektgebiet, die Vorbereitung unseres Beitrages zum Karlsruher Stadtgeburtstag und dem Wissenschaftsjahr 2015 sowie eine Phase intensiver Bürgerbeteiligung mit einem geplanten BürgerForum.

    Wir freuen uns auf einen ereignisreichen Herbst 2014 mit Ihnen und wünschen Ihnen eine erholsame Sommerzeit.

  54. Einladung zum OpenAir Stammtisch

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    Erneut findet am 12. Juli 2014 der Quartier Zukunft Stammtisch in der Oststadt von Karlsruhe statt. Der Quartier Zukunft Stammtisch ist ein offener Treffpunkt zur Information, zum Austausch und zur Vernetzung für Interessierte und Aktive rund um das Quartier Zukunft. Der Juli-Stammtisch ist ein besonderer: Anlässlich der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg 2014 wird er als OpenAir Stammtisch draußen veranstaltet – und zwar im Spielplatzbereich der Humboldtstraße, Karlsruhe-Oststadt. Seien Sie herzlich eingeladen!

    Der Quartier Zukunft Stammtisch

    Der Quartier Zukunft Stammtisch

    Der Stammtisch dieses Mal OpenAir

    Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg findet der Quartier Zukunft Stammtisch am 12. Juli um 19 Uhr im Spielplatzbereich der Humboldtstraße statt, dieses Mal OpenAir.

    Alle sind herzlich eingeladen einen Stuhl, etwas zu Essen und zu Trinken sowie ein Gedeck für sich mitzubringen, wir möchten gemeinsam picknicken und uns mit Ihnen austauschen.

    Was beim Quartier Zukunft Stammtisch passiert

    Interessierte und Aktive kommen beim Quartier Zukunft Stammtisch mit Mitgliedern des Projektteams zusammen, können Fragen stellen, Erfahrungen und Neuigkeiten austauschen und sich vernetzen. Sie erfahren, welche aktiven Projekte oder Projektideen es bereits gibt und wie die aktuellen Ständ der Projektentwicklung sind. Sie lernen die Gesichter dahinter kennen und können neue Ideen für die Stadt der Zukunft im eigenen Stadtquartier schmieden. Fragen rund um das Quartier Zukunft werden gerne beantwortet, Probleme oder Hindernisse und eventuelle Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Das Quartier Zukunft lebt von Ihrem Mitgestalten.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich immer über neue Mitstreiter, die Interesse daran haben, sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung einzusetzen und das Leben in der Oststadt zukunftsweisend mitzugestalten. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Quartier Zukunft Stammtisch findet regelmäßig im Rhythmus von 2 Monaten statt.

    Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Ihr Kommen!

  55. Das ReparaturCafé auf Reisen

    21 Comments

    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Nach zwei sehr erfolgreichen Karlsruher ReparaturCafés im Kinder- und Jugendhaus in der Oststadt, geht das dritte ReparaturCafé auf Reisen und findet am 12. Juli 2014 im Jubez in der Karlsruher Innenstadt statt.

    Auf Reisen

    Das ReparaturCafé geht auf Reisen! Auch BewohnerInnen außerhalb der Karlsruher Oststadt nahmen beim ersten und zweiten ReparaturCafé teil und ließen sich inspirieren. Dem Wunsch, den Reparier-Gedanken in andere Stadtteile weiter zu tragen und noch mehr Menschen davon zu begeistern, beschädigte Dinge in gemeinschaftlicher und entspannter Atmosphäre zu reparieren, geht das Quartier Zukunft gerne nach. Denn die Streuung nachhaltiger Lebensweisen über das Projektgebiet Karlsruhe Oststadt hinaus, stellt eines der Ziele des Projektes dar. Das vierte ReparaturCafé in Karlsruhe wird dann wieder in der Kalsruher Oststadt stattfinden.

    Das ReparaturCafé

    Gemeinsam mit Ihnen setzen wir erneut ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, das ReparaturCafé zum Werkeln und austauschen zu nutzen.

    Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Es wird wieder vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee und Kuchen sorgen für die nötige Energie, Kreativität und Geselligkeit.

    Was, wann und wo

    Das ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Sachspenden sind willkommen! Das ReparaturCafé findet am 12. Juli 2014 in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Jubez, Kronenstraße 1, 76133 Karlsruhe, in der Innenstadt-Ost, statt.

  56. Das FächerRad ist da!

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    Auch in der Oststadt steht es nun: das neue Leihfahrrad für Karlsruhe. Es kann an vielen Ecken der Oststadt und an einer festen Station am Alten Schlachthof entliehen werden. Stadtweit kann man sich die Räder an festen Standorten oder eben einfach mal so am Straßenrand borgen. Es löst das bisherige „Call a Bike“ ab, funktioniert ebenso. Eine schöne Ergänzung für Einheimische, die mal auf das Auto verzichten oder Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr ergänzen möchten, oder für Touristen, die vom Hotel aus Karlsruhe an der frischen Luft genießen wollen.

    FächerRad in der Oststadt

    Freiherrn von Drais selig dürfte sich geehrt fühlen. Wir freuen uns auch!

    Die Kosten: Ein Jahresbeitrag von 36 Euro deckt die erste halbe Stunde einer jeden Fahrt mit ab (in ganz Deutschland!), ansonsten sind 1 Euro pro halbe Stunde oder 9 Euro pro Tag zu berappen. Der Leipziger Betreiber Nextbike bietet Vergünstigungen für Abokunden des KVV, stadtmobil-Kunden und Studierende. Auch die radbegeisterte Stadt Karlsruhe ist Partnerin in diesem Deal. Das eigene Smartphone oder der am Rad eingebaute Bordcomputer ermöglichen den schnellen Zugang.

    Nextbike macht auch Verträge mit einzelnen Firmen, um deren MitarbeiterInnen mit Leihfahrrädern auszustatten. Um das Angebot betrieblicher aber auch öffentlicher Mobilität demnächst erweitern zu können, sucht Nextbike übrigens nach weiteren Aufstellflächen zur Miete (mindestens für fünf Räder, also einer Fläche von circa 8 x 3,5 m aufwärts).

    Nachgedacht wird derzeit über Mittel und Wege, einen Mobilitätsverbund für Karlsruhe mit anderen Verkehrsmitteln über eine einzige Mobilitätskarte zu ermöglichen. Hoffentlich ziehen andere Mobilitätsanbieter mit.

    Weiterführende Informationen:

    Genaueres zum FächerRad gibt es auf der offiziellen Website nachzulesen.

  57. Quartier Zukunft Stammtisch: Mitmachen & Vernetzen

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    Sie haben bereits vom Quartier Zukunft gehört, sind neugierig was dort passiert? Sie möchten gerne mitmachen und suchen Anschluss an eine Projektgruppe oder möchten selbst eine gründen? Ihre Projektarbeitsgruppe besteht bereits und möchte sich mit anderen austauschen oder sucht neue Mitstreiter? Der Quartier Zukunft Stammtisch bietet hierzu die Gelegenheit. Ihr Mitgestalten hat beim Quartier Zukunft stets einen besonderen Stellenwert.

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    Interessierte und Aktive kommen beim Quartier Zukunft Stammtisch mit Mitgliedern des Projektteams zusammen, können Fragen stellen, Erfahrungen und Neuigkeiten austauschen sowie sich vernetzen. Man erfährt welche aktiven Projekte oder Projektideen es bereits gibt und wie weit diese fortgeschritten sind, lernt die Gesichter dahinter kennen und kann neue Ideen für die Stadt der Zukunft im eigenen Stadtteil schmieden. Fragen rund um das Quartier Zukunft werden gerne beantwortet sowie Probleme oder Hindernisse und eventuelle Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Das Quartier Zukunft Team freut sich immer über neue Mitstreiter, die Lust haben sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung einzusetzen und das Leben in der Oststadt zukunftsweisend mitzugestalten. Jeder ist herzlich willkommen! Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Wann und Wo?

    Wir treffen uns in zweimonatlichem Rhythmus, bisher an wechselnden Orten im Projektgebiet Oststadt. Die aktuellen Daten können im Online-Kalender eingesehen werden. Zusätzlich können Sie sich in den Quartier Zukunft Stammtisch Verteiler eintragen lassen und bekommen die Information dann per E-Mail zugesendet. Nehmen Sie hierzu bitte E-Mail Kontakt mit Colette Waitz auf. Die nächsten zwei Termine für den Stammtisch stehen bereits fest. Am Montag, den 26.05. findet er um 18.30 Uhr im Pizzahaus in der Oststadt statt. Das Besondere an diesem Stammtisch Abend: Es findet vorab die Preisverleihung des Ideenpreises Im|Puls Oststadt statt. Als weiterer Termin ist der 12. Juli festgelegt. An diesem Abend findet der Quartier Zukunft Stammtisch als open air in der Humboldtstraße statt. Das Quartier Zukunft Team freut sich auf Sie!

  58. Ideenpreis Im|Puls Oststadt: Preisträger steht fest

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    Ideen für ein nachhaltiges Stadtleben: mit dem Ideenpreis Im|Puls Oststadt war das Quartier Zukunft mehrere Wochen lang auf der Suche nach der besten Idee, um dem Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt Impulse für seine Entwicklung in Richtung Nachhaltigkeit zu geben. Wir freuen uns, den Preisträger nun bekanntgeben zu dürfen. Mit dem Ideenpreis Im|Puls Oststadt wird die „Selbsthilfewerkstatt und Radverleih für Flüchtlinge – Bikes Without Borders“ ausgezeichnet. Wir gratulieren den kreativen und engagierten Köpfen hinter der Projektidee, Tobias Boßmann und Tobias Fleiter, zur Auszeichnung.

    BWB-vision

    Die Visualisierung der Werkstatt mit Aussicht vor dem Menschenrechtszentrum ©Michael Wald, Lorenz del Chin, Max Mütsch

    Über die Projektidee

    Unter dem Titel „Bikes Without Borders“ werden seit 2012 erfolgreich Fahrräder repariert und an Flüchtlinge verliehen. Die nächste Etappe ist der Bau einer Werkstatt, um auch im Winter und bei schlechtem Wetter aktiv sein zu können. Dies ist der Kern der Projektidee, die nun mit dem Ideenpreis ausgezeichnet wird. Wir haben Tobias Boßmann und Tobias Fleiter zu Ihrem Konzept einige Fragen gestellt: Um welche Art von Projekt handelt es sich? Unter dem Titel „Bikes Without Borders“ reparieren und verleihen wir seit 2012 Räder an Flüchtlinge. Nach den ersten 2 Jahren hat sich gezeigt, die Idee funktioniert: Es gibt eine sehr große kontinuierliche Nachfrage nach Rädern seitens der Flüchtlinge, das Ausleihen funktioniert und die Flüchtlinge gehen behutsam mit den Rädern um. Nachschub an alten Rädern gibt es mehr als die notwendigen Räumlichkeiten um die Räder unterzustellen und zu reparieren. Die Reparaturen finden bisher im Freien statt. Mittelfristig soll eine Werkstatt errichtet werden, welche auch Arbeiten bei schlechtem Wetter und Dunkelheit gestattet. Gemeinsam mit Architektur-Studenten des KIT wurden bereits erste Entwürfe für eine Werkstatt erstellt. Um das Potenzial solch einer Werkstatt vollends zu nutzen, möchten wir sie gerne über die Arbeit mit den Flüchtlingen hinaus, den Bürgern Karlsruhes und insbesondere der Oststadt zur Verfügung stellen. So kann sie nicht nur Einzelpersonen ermöglichen, ihr Fahrrad zu reparieren, sondern ist gleichzeitig ein Treffpunkt für Karlsruher wie auch Flüchtlinge. Es hat sich bereits vielfach gezeigt, wie das gemeinsame Reparieren von Fahrrädern kulturelle Hürden überwinden kann. Was möchten Sie mit dem Projekt erreichen? Mit dem Projekt verfolgen wir die folgenden Ziele:

    • Dem Projekt Bikes Without Borders eine bessere Grundlage zu geben, um mehr Flüchtlinge zu erreichen und dieses effektiver zu tun.
    • Eine Plattform zu bieten, die Karlsruhern ermöglicht gemeinsam Fahrräder zu reparieren und in Kontakt mit Flüchtlingen zu kommen.
    • Damit zu mehr Nachhaltigkeit in den Bereichen Soziales und Verkehr beizutragen.

    Ist es eine einmalige Aktion oder eine dauerhafte Einrichtung?

    Bikes Without Borders wurde im Juli 2012 ins Leben gerufen. Seitdem wurden etliche Räder repariert und an Flüchtlinge verliehen und verschenkt. Die Zahl der Ehrenamtlichen ist von 2 auf ungefähr 10 angestiegen, sodass das Projekt jetzt auf soliden Beinen steht. Das Projekt und die Werkstatt sind als dauerhafte Einrichtung konzipiert. Sieht Ihr Projekt die Zusammenarbeit mit anderen Personen oder Gruppen vor? Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Asyl e.V. umgesetzt. Der Freundeskreis Asyl ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der sich seit 1987 für die Rechte und die menschenwürdige Behandlung von Asylsuchenden und Flüchtlingen im Raum Karlsruhe einsetzt. Auch das Mennonitische Hilfswerk unterstützt das Projekt. Beide Vereine unterstützen den Bau der Werkstatt.

    Quartier Zukunft ist überzeugt

    Die Idee eines Fahrradverleihs mit offener Werkstatt für Flüchtlinge und Oststädterinnen und Oststädter, Karlsruherinnen und Karlsruher hat uns überzeugt, da es sehr viele verschiedene Themen und Aspekte von Nachhaltigkeit zusammenbringt und geschickt miteinander kombiniert. Sie unterstützt zum einen die Integration der Flüchtlinge in den Quartiersalltag, fördert die gegenseitige, interkulturelle Begegnung und das gegenseitige Lernen, baut eine metaphorische Brücke zwischen Flüchtlingen und Quartiersbewohninnen und -bewohnern. Zum anderen betont sie Fahrradfahren als gesundheitsfördernde sowie umweltfreundliche Mobilitätsform und führt zu Ressourcenschonung durch Reparieren. In der Bewertung wirkt sich auch die Problemorientierung der Projektidee im Hinblick auf die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge im Quartier Oststadt, kurz LEA, und der lokale Bezug aus. „Die Projektidee ‚Selbsthilfewerkstatt und Radverleih für Flüchtlinge‘ bringt verschiedene Akteure aus dem Projektgebiet zusammen und hat das Potential, sich zu einem Treffpunkt für Karlsruher und Flüchtlinge zu entwickeln“, sagt Quartier Zukunft Projektleiter Dr. Oliver Parodi.

    Vielfältigkeit der eingereichten Ideen

    Neben Bikes Without Borders haben uns elf weitere sehr ansprechende Projektideen erreicht. Sie greifen allesamt wichtige Aspekte der nachhaltigen Stadtentwicklung auf und möchten Impulse für eine nachhaltige Karlsruher Oststadt geben. Hier möchten wir Ihnen die Projektideen in Kürze vorstellen. Wenn Sie auf den jeweiligen Titel klicken, gelangen Sie zu einer ausführlicheren Beschreibung der Projektidee.

    • Abendmarkt: Mit der Idee der Initiierung eines Abendmarktes soll vor allem „Normalberufstätigen“ die Möglichkeit gegeben werden, sich mit frischen Lebensmitteln aus der Region zu versorgen. Da dabei vorzugsweise regionale Erzeuger ihre selbst produzierten Waren anbieten können, soll mit dem Abendmarkt die lokale/regionale Wirtschaft gestärkt werden.
    • Um den hausübergreifenden Austausch innerhalb der Karlsruher Oststadt zu fördern, setzt sich die Projektidee Oststadt-Nachbar.de das Ziel, eine Austauschplattform für generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe zu schaffen. Die Vernetzung der Nachbarn soll digital sowie durch persönliche Kontakte erfolgen.
    • Die Idee Transportfahrrad für die Oststadt greift die Ziele der umweltfreundlichen und schnellen Fortbewegung und des Transportierens von Lasten auf. Die Herstellung der Transport-Fahrrädern soll aus alten Fahrrädern erfolgen.
    • Die Idee Fächergärtner Oststadt – urban, offen, gemeinschaftlich will das gemeinschaftliche Gärtnern in der Karlsruher Oststadt aktivieren. Durch die Gestaltung des eigenen Stadtteiles entsteht gelebte Bürgerbeteiligung. Bürgerinnen und Bürger werden mit lokalem Obst, Gemüse und Kräutern versorgt.
    • Freiraum statt Werbung: Diese Projektidee sieht die Eindämmung von Werbung im öffentlichen Raum vor. Werbeflächen sollen genutzt werden, um Themen darstellen zu können, die für die Bürgerinnen und Bürger wichtig sind.
    • KAOS – Die Verwirklichung einer Karlsruher Oststadt Broschüre: Aus projektorganisatorischen Gründen wurden wir von den Bewerbern darum gebeten, keine Einzelheiten über diese Projetidee bekannt zu geben.
    • Mehrwegtaschen statt Plastik: Diese Idee sieht die Fertigung von textilen Taschen aus Stoffresten vor. Durch Kooperationen mit dem örtlichen Einzelhandel soll vereinbart werden, den Verkauf der textilen Taschen statt Plastiktüten zu unterstützen.
    • Von Hinterhöfen zu Lebenswelten: Diese Idee greift die Gestaltung von Innenhöfen in der Karlsruher Oststadt auf. Hierbei sollen engagierte Bürger zusammenfinden und die Entwicklung und Umsetzung von Ideen zur nachhaltigen Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensraumes in eigener Verantwortung vorantreiben. Als erster Impuls soll speziell ein Hinterhof in der Karlsruher Oststadt saniert werden.

    Die Auswahl des Preisträgers fiel uns bei den 12 eingereichten, sehr guten Projektideen alles andere als leicht. Alle Ideen zusammen spiegeln die Vision des Quartier Zukunft in seiner Vielfältigkeit sehr gut wieder. Wir haben uns über jede einzelne eingereichte Idee gefreut, auch deshalb, weil es schön ist zu sehen, wie viel Kreativität, Energie und Zukunftsgeist in der Oststadt herrschen. Wir würden uns wünschen, dass die Ideen als Impulse weiterverfolgt und im besten Fall umgesetzt werden. Vielen Dank für Ihr tolles Engagement! Wir freuen uns auf die Entwicklung des Quartier Zukunft, gemeinsam mit Ihnen.

    Preisverleihung

    Die Preisverleihung wird am 26.05. um 18:30 Uhr im Pizzahaus in der Oststadt stattfinden. Dort wird nicht nur der Preisträger geehrt. Alle wertvollen Projektideen sollen zudem kurz vorgestellt werden. Direkt im Anschluss findet turnusgemäß der Quartier Zukunft Stammtisch statt. Wir laden alle Interessierten herzlich ein!

    Über die Auslobung des Ideenpreises Im|Puls Ostststadt

    Anfang Februar hat das Quartier Zukunft seinen ersten Ideenpreis unter dem Titel Im|Puls Oststadt ausgelobt. Gesucht wurden Projektkonzepte, die einen Impuls hin zu einem lebenswerten, zukunftsgerechten und nachhaltigen Leben in der Oststadt leisten. Die Auslobung des Ideenpreises richtete sich an all diejenigen, deren Ziel es ist, Nachhaltigkeit in der Oststadt spürbar und erlebbar zu machen. Der Ideenpreis ist mit 2.000 Euro dotiert. Detailierte Informationen hält der Artikel Ideenpreis Im|Puls Oststadt ausgelobt bereit.

    Weiterführende Links

    Webpräsenz Bikes Without Borders

  59. Quartier Zukunft beim KIT Jahresempfang

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    Ein Lastenfahrrad unter Robotern? Ideen zur Entschleunigung in unmittelbarer Nähe eines Rennwagens? Was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheint, gestaltete sich als gelungene Präsentation des Quartier Zukunfts beim diesjährigen KIT Jahresempfang.

    Der diesjährige KIT Jahresempfang stand unter dem Motto „Technik reflektieren – Gesellschaft gestalten“. Neben ausgewählten Institutionen in und um das KIT, hatte das Quartier Zukunft die Gelegenheit, sich als Forschungsprojekt am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT zu präsentieren. Das Thema nachhaltige Mobilität wurde bei der Präsentation in den Fokus gerückt. So lag es mehr als nahe, das Quartier Zukunft Mobil, ein aufgearbeitetes 50 Jahre altes Schwerlastfahrrad, beim KIT Jahresempfang zu zeigen. Es wurde eine interaktive Befragung der Gäste zu Quartier Zukunft Ideen zu nachhaltiger Mobilität durchgeführt. Dies sind etwa Entschleunigung, Intelligente Straße, Fahrradschnellstraßen oder Mitfahrteminals. Ziel war es, Mobilitätskonzepte und technische Innovationen nicht nur als Möglichkeit der Fortbewegung zu sehen, sondern auch deren Auswirkungen zu reflektieren, Nutzerverhalten zu identifizieren und Ideen im Sinne einer nachhaltigen Quartiersentwicklung weiter zu entwickeln.Die vorgestellten Ideen boten eine willkommene Ergänzung zu den Angeboten aus den Bereichen Hightech, E-Mobilität und Informatik. Sie wurden von den Gästen nicht nur prämiert. Auch regte das Quartier Zukunft Mobil spannende Diskussionen an. Zu Gast waren interessierter Partner des KIT aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Forschung. Insbesondere Entschleunigung und Verlangsamung im Alltagsleben fanden großen Anklang, wobei auch kritische Fragen wie etwa die Gewährleistung der Sicherheit an Mitfahrterminals erörtert wurden. Zudem stand die Frage im Raum, ob ein gut funktionierendes Mitfahrterminal ein Weiterreisen rund um die Uhr ermöglichen sollte oder Übernachtungsmöglichkeiten eine sinnvolle Ergänzung darstellen.

  60. Quartier Zukunft als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet

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    Die Freude ist groß. Das Quartier Zukunft – Labor Stadt ist von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen der weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

    „Quartier Zukunft – Labor Stadt zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland. Die Deutsche UNESCO-Kommission hat in Deutschland bereits über 1.800 Projekte ausgezeichnet: In Schülerfirmen etwa lernen Kinder, ökonomisch sinnvoll wie umweltverträglich und sozial gerecht zu handeln. Kindergärten und Schulen richten ihr Konzept an den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung aus, bauen Solaranlagen oder engagieren sich für fairen Handel. Außerschulische Träger organisieren Bildungsangebote rund um das Thema nachhaltige Entwicklung. Dies sind nur einige von vielen Beispielen.

    UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014)

    Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet.

    Anforderungen an Dekade-Projekte

    Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus den drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem ist wichtig: Die Projekte haben einen innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.

    Quartier Zukunft dankt

    Wir freuen uns außerordentlich über die Anerkennung unserer Arbeit, die uns von der Deutschen UNSECO-Kommission mit der Auszeichnung als UN-Dekade-Projekt entgegengebracht wird und bedanken uns herzlich bei der Jury. Die Auszeichnung bedeutet nicht nur Anerkennung des bisher Geleisteten. Sie ist gleichzeitig auch Ansporn für die weitere Arbeit in der Entwicklung des Quartier Zukunft – Labor Stadt. Ein besonderer Danke gilt allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die das Quartier Zukunft – Labor Stadt mit ihrem Engagement mittragen, lebendig und erfolgreich machen.

  61. Dokumentation Bürgerversammlung 2014

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    Zum Auftakt des Quartier Zukunft – Labor Stadt im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt lud das Projektteam Bürgerinnen und Bürger Anfang Februar 2014 zu der Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ ein. Gerahmt von einem kulturell-kulinarischen Programm und der Präsentation von KIT Einrichtungen und Initiativen bürgerschaftlichen Engagements in Karlsruhe, stellte sich das Quartier Zukunft vor und erläuterte sein Projektvorhaben. Der „Raum der Ideen“ und der „Biete-Suche-Markt“ boten der Bürgerschaft die Gelegenheit, eigene Projektideen einzubringen, um ein nachhaltiges Leben in der Oststadt voranzubringen.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Gemeinsames Erarbeiten von Ideen in thematischen Workshops

    Rund 180 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zur Bürgerversammlung und entwickelten und tauschten vielfältige Gedanken und Ideen aus. Die Felder „Wirtschaften in der Stadt“, „Meine Oststadt“, „Wohnen in der Stadt“, „Mobile Stadt“ und „Utopien!“ gaben dabei den thematischen Rahmen der Workshops vor. Fassaden- und Dachbegrünung, das Einrichten einer Leihbar, die Förderung von Haus- und Quartiersgemeinschaften, die Installation und das Betreiben einer Fahrradselbsthilfewerkstatt, neue Zentren für die Oststadt, das Organisieren eines autofreien Stadtfestes – diese und weitere Ideen wurden dabei in konzentrierter Arbeitsatmosphäre erarbeitet und gedacht.

    Damit die entwickelten kreativen Ideen und ihr Potential nicht verpuffen, wurde die Übernahme einer Patenschaft angestrebt. Diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Idee eine  Patenschaft übernahmen, haben die Möglichkeit, maßgeblich an der Umsetzung ihrer Idee mitzuwirken. Welche der entwickelten Projektideen in Zukunft bei ihrer Realisierung verstärkt vom Quartier Zukunft unterstützt werden, wird derzeit vom Team geprüft und ausgewertet.

    Das Quartier Zukunft in der Oststadt

    Wie sieht die Zukunft der Oststadt aus? Was macht das Quartier Zukunft – Labor Stadt in der Oststadt? Neben weiteren Kernfragen standen auch diese im Zentrum der Veranstaltung. Das Quartier Zukunft präsentierte auf der Bürgerversammlung sein Projektvorhaben und seine Ziele, und gab darüber hinaus dem Projekt ein Gesicht. Die Teammitglieder stellten sich vor und standen bereit für Fragen und Anmerkungen.

    Im Verlauf der Bürgerversammlung wurden weitere wichtige Fragen gestellt, die ihre Antwort fanden: „Wie ist die Laufzeit des Projektes?“ oder „Wie kann ich mitmachen, auch wenn ich keine eigenen Projektideen habe?“. Kern des Quartier Zukunft Nachhaltigkeits-Verständnisses ist die Transparenz, Offenheit und Beteiligung der Bürgerschaft. Ausdrücklich erwünscht ist das Einbringen und das Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger, die zum einen als Projektidee-Paten Einfluß nehmen , aber auch jederzeit in bereits gestartete Projekte einsteigen können.

    Die Bürgerversammlung stellte die Eröffnung des Dialoges mit der Stadtgesellschaft dar, der nun weiter vorangetriebenwerden soll.

    Aus Bestehendem schöpfen

    Die Lebendigkeit und Buntheit, die die Bürgerversammlung maßgeblich prägten, ist neben der regen Beteiligung durch die Bürgerinnen und Bürger auch dem Mitwirken bereits bestehender Karlsruher Initiativen bürgerschaftlichen Engagements und innovativer KIT-Projekte zu verdanken. Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK), KIT Celitement und das Lichttechnische Institut des KIT stellten ihre Produkte, Forschung und Lehranliegen vor. Carlo Regional e.V., Slowfood Karlsruhe, Konsum Global Karlsruhe, die Bürgerinitiative Zivilcourage e.V., das Menschenrechtszentrum Karlsruhe e.V., Schwarm Farm Karlsruhe und das ReparaturCafé gewährten Einblicke in ihre Arbeit. Die AStA Kinderkiste betreute die kreative Bastelecke für junge Besucherinnen und Besucher. Darüber hinaus präsentierte der Fotograf Stefan Dinter Bilder der Karlsruher Oststadt aus seiner Arbeit Stadtportrait Karlsruhe.

    Wie es weiter geht

    Die Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ stellte den Auftakt des Quartier Zukunft – Labor Stadt im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt und damit einen wichtigen Meilenstein der Zusammenarbeit und Offenheit dar. Mit vielen interessanten Anregungen, neuen Projektideen und gewonnener Kontakte gilt es nun, Projekte umzusetzen, um ein nachhaltiges Stadtleben in der Oststadt voranzubringen. Derzeit werden die gesammelten Ideen gesichtet und geprüft. Der Projektwettbewerb Im|Puls Oststadt bietet bis zum 31. März 2014 die Möglichkeit, weitere Ideen einzureichen und damit die Entwicklung der Karlsruher Oststadt ein Stück weit mit zu gestalten.

    Eine ausführliche Dokumentation der Bürgerversammlung ist im Entstehen begriffen. Informationen hierzu finden Sie in Kürze auf dieser Website.

  62. Einladung: Zweites & drittes ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Den großen Erfolg des ersten ReparaturCafés in Karlsruhe im November 2013 zum Anlass nehmend, findet am 26. April 2014 das zweite ReparaturCafé in Karlsruhe statt. Gemeinsam mit Ihnen setzen wir ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich zum ReparaturCafé eingeladen.

    Beschädigte Haushaltsgegenstände (z.B. Mixer oder Toaster), Kleinmöbel (z.B. Stühle, Regale und Kommoden), Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel, Gartenwerkzeuge, Radios und vieles mehr können Sie selbst reparieren und reparieren lassen. Wie beim ersten Mal auch wird es vier verschiedene Werkstätten geben:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    Kaffee, Tee und Kuchen sorgen für Energie, Kreativität und Geselligkeit. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Wir freuen uns jedoch über Geld- und Sachspenden! Das ReparaturCafé findet in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe) statt. Gerne weisen wir Sie darauf hin, dass bereits der Termin für das dritte ReparaturCafé in Karlsruhe feststeht. Dieses findet am 12. Juli 2014 statt.

  63. Die europäische Stadt – Wege zur Nachhaltigkeit

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    Die Städte Europas zeigen sich heute mehr denn je in einer Vielfalt der Erscheinungsformen und strukturellen Transformation: offene Stadt, schrumpfende Stadt, Teletopia, Stadt der kurzen Wege, neoliberale Stadt – die Auflistung ließe sich beliebig fortführen. Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Ressourcenknappheit, Schuldenlast der öffentlichen Haushalte, demographischem Wandel, sozialer Ungleichheit und vielen weiteren gegenwärtigen Herausforderungen ist aber allen Ausprägungen des Städtischen das Erfordernis gemein, ihre nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Im gesamtgesellschaftlichen Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Lebensweise spielen Städte eine bedeutende Rolle.

    Die Attraktivität des Urbanen

    Nach Jahrzehnten der Suburbanisierung, der ressourcenfressenden Zersiedlung des Raumes, beobachtet die Stadtforschung seit den 1990er Jahren einen immer deutlicher werdenden Trend in den Städten Europas. Wenngleich das Wachstums Suburbias abgeschwächt anhält, erfahren Kernstädte wieder Wachstum an Bevölkerung und Arbeitsplätzen sowie eine neue Lebendigkeit. Die städtische Bevölkerung schätzt die neue Attraktivität des Urbanen: kulturelle Angebote, kurze Wege, eine gute medizinische Versorgung, attraktive Arbeitsplätze und ein lebendiges öffentliches Leben. Urbanität wird zum Lebensstil. Die Stadt erfindet sich gegenwärtig neu. Sie wächst wieder, wird dichter. Diese Entwicklung gilt es, als großes Potential für eine nachhaltige Entwicklung der europäischen Städte zu nutzen und dabei zentrale Fragen in den Fokus zu nehmen: Wie kann bezahlbarer Wohnraum für alle geschaffen und gesichert werden? Mit welchen Strategien und Instrumenten kann die Verdrängung der ärmeren Bevölkerung an die Ränder der Städte begegnet werden? Wie kann die gerechte Verteilung der verbleibenden innerstädtischen Freiräume gewährleistet, wie den problematischen Aspekten der Nachverdichtung begegnet werden?

    Städte als Orte technischer und sozialer Innovationen

    Städte mit ihrer ausgeprägten Infrastruktur, ihrem reichhaltigen kulturellen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Angeboten und Netzwerken sind Schmelztiegel der Innovation. Sie sind kreative Experimentierräume für zukunftsweisende urbane Lebensweisen. Nicht zuletzt als Orte wirtschaftlich und politisch weitreichender Entscheidungen bieten Städte optimale Voraussetzungen, um sich den Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung zu widmen. Technologischen Innovationen, beispielsweise im Hinblick auf E-Mobilität, Ambient Assisted Living (Assistenssysteme für ein selbstbestimmtes Leben im Alter), Smart City oder energieeffiziente und ressourcenschonende Bauweisen, kommen in Verbindung mit nachhaltiger Stadtentwicklung vielfach große Bedeutung zu. Für eine nachhaltige Entwicklung aber bedarf es mehr als nur neuer Technologien. Vielmehr müssen diese eingebettet sein in einen gesellschaftlichen Wandel, einhergehen mit einer Bewusstseinsänderung und Abkehr vom technokratischen Imperativ des „höher, schneller, weiter, mehr“. Es gilt, neue Lebensqualitäten zu entdecken, zu erfinden und zu erproben.

    Die bürgerschaftliche Stadt

    Der Wunsch der Zivilgesellschaft Stadt mit zu gestalten ist heute unüberseh- und spürbar. Bürgerinnen und Bürger nehmen die Dinge zunehmend selbst in die Hand, wollen mitentscheiden, wenn es um ihre Stadt geht. Beispiele wie Stuttgart 21 und der jüngst aus der Bürgerschaft heraus errungene Volksentscheid zur Zukunft des Tempelhofer Feldes in Berlin belegen dies ebenso wie die Vielzahl an gut organisierten Bürgergruppen. Es handelt sich um ein Engagement, das auf Misstrauen gegenüber etablierten staatlichen Institutionen und Entscheidungswegen beruht, die mit reduzierten Steuerungsmöglichkeiten und eingeschränkten finanziellen Mitteln konfrontiert sind. Das aktive Mitgestalten der breiten Bevölkerung fördert nicht nur die Akzeptanz von Entwicklungsvorhaben, sondern ist auch Teil einer aufkeimenden Kultur der Nachhaltigkeit. Mitgestaltung darf dabei allerdings keine Frage des Bildungsniveaus und kultureller wie sozialer Kompetenzen sein.

    Lokaler Kontext

    Letztlich kann der Weg hin zur nachhaltigen Entwicklung europäischer Städte nur ein kontextueller sein, der die lokalen Gegebenheiten, Problemlagen und Entwicklungszusammenhänge berücksichtigt. Neben globalen und gesamtgesellschaftlichen Trends beeinflussen spezifische lokale Gegebenheiten, historisches Erbe, urbanistische Leitbilder und unterschiedliche Interessenslagen städtischer Akteure diese Entwicklungsprozesse. Urbane Räume sind immer Ausdruck lokaler und zeittypischer Umstände und Sichtweisen.

    AutorInnen: Alexandra Quint & Oliver Parodi

  64. Ideenpreis Im|Puls Oststadt ausgelobt

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    Impulse für ein nachhaltiges Stadtleben! Mit dem Ideenpreis Im|Puls Oststadt sucht das Quartier Zukunft – Labor Stadt Ihre Idee für gemeinsame Impulse in der Oststadt von Karlsruhe. Bis zum 31. März 2014 können Sie Ihr Projektkonzept einreichen.

    Quartier Zukunft - Bürgerversammlung

    In Karlsruhe entsteht ein Lebensraum der besonderen Art – das Quartier Zukunft – Labor Stadt, in dem das Stadtleben der Zukunft erprobt und entwickelt wird.

    Das kooperative Stadtentwicklungsprojekt zielt darauf ab, die Karlsruher Oststadt im Bestand behutsam und in einem langfristig angelegten Prozess in Richtung Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln. Von besonderer Bedeutung ist dabei das gemeinsame Vorgehen mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort, mit Kirchen, bestehenden Initiativen, Unternehmen und vielen weiteren Akteuren.

    Unter dem Titel Im|Puls Oststadt lobt das Quartier Zukunft – Labor Stadt deshalb seinen ersten Ideenpreis aus. Gesucht werden Projektkonzepte, die einen Impuls hin zu einem lebenswerteren, zukunftsgerechten, nachhaltigen Leben in der Oststadt leisten.

    Ziel

    Der Wettbewerb richtet sich an alle diejenigen, deren Ziel es ist, Nachhaltigkeit in der Oststadt spürbar und erlebbar zu machen. Das Projekt soll innerhalb eines Jahres umsetzbar sein.

    Teilnahmebedingungen

    1. Das Projekt kann innerhalb eines Jahres nach Erhalt des Preisgeldes im Projektgebiet Karlsruhe-Oststadt umgesetzt werden.
    2. Das Projekt fördert die nachhaltige Entwicklung des Stadtquartiers Karlsruhe-Oststadt.
    3. Das Projekt ist in der Karlsruher Oststadt sichtbar und/ oder spürbar.
    4. Das Projektteam besteht aus mindestens 3 Personen.
    5. Wünschenswert ist die Zusammenarbeit mit Akteuren und/ oder Bewohnerinnen und Bewohnern der Karlsruher Oststadt.
    6. Pro Person ist das Einreichen eines Projektkonzepts zulässig.
    7. Das Projekt fördert einen oder mehrere der Themenfelder des Quartier Zukunft.

    Wenn Sie mit Ihrem Konzept am Ideenwettbewerb teilnehmen möchten, füllen Sie das Formular zum Wettbewerb aus und senden dieses bitte bis Montag, den 31.März 2014 per Mail oder auf dem Postwege an Marius Albiez.

    E-Mail: marius.albiez@kit.edu

    Per Post:

    Karlsruher Institut für Technologie

    Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse

    Herr Marius Albiez

    Karlstr. 11

    76131 Karlsruhe

    Der Ideenpreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro dotiert. Die Auswahl des zu fördernden Projekts erfolgt bis Mittwoch, den 30. April 2014. Das Projektkonzept wird ggf. veröffentlicht.

  65. Einladung zur Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“

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    Zum Auftakt des Quartier Zukunft – Labor Stadt  im Projektgebiet Karlsruhe Oststadt veranstaltet das Projektteam die Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“, um den Dialog mit der Stadtgesellschaft im großen Format zu eröffnen. Die Bürgerversammlung findet statt am

    Sonntag, den 09. Februar 2014 in der Zeit von 13.00 bis 19.00 Uhr im Lichthof der BGV-Versicherung, Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe.

    Bild4

    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt lädt hierzu alle Oststädterinnen und Oststädter sowie Interessierte aus dem gesamten Stadtgebiet und darüber hinaus herzlich zur Veranstaltung ein.

    Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie sieht die Zukunft der Oststadt aus? Was macht das Quartier Zukunft – Labor Stadt in der Oststadt? Welchen Beitrag kann ich zur nachhaltigen Entwicklung meiner Nachbarschaft leisten? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Bürgerversammlung. Das Projektteam möchte Sie über Inhalte und Ziele in der Oststadt informieren und aufzeigen, wie Sie das Quartier Zukunft aktiv mitgestalten können. Viel Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung ist gegeben. Im „Raum der Ideen“ tauchen Sie in spezifische Themenfelder ein, diskutieren diese mit Experten, bringen eigene Ideen ein und können Paten für Projektideen werden. Es wird ein „Biete-Suche-Markt“ angeboten, der als Treffpunkt für Ideengeber und Kompetenzanbieter dient, so dass aus Ideen Quartier Zukunft-Projekte werden können. Darüber hinaus wird ein Ideen-Wettbewerb ausgelobt, der mit einem Preisgeld versehen ist.

    Die Bürgerversammlung wird musikalisch und kulinarisch begleitet. Junge Besucherinnen und Besucher erwartet ein von der „Kinderkiste“ betreuter kreativer Bereich. Die Veranstaltung ist kostenlos. Das Veranstaltungsformat ist offen gestaltet, so dass Sie jederzeit dazukommen können. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Das Programm im Überblick

    13:00 Uhr       Auftakt

    Zum Auftakt der Veranstaltung laden wir Sie bei Kaffee und Kuchen ein, sich über Karlsruher Projekte im Themenfeld „nachhaltige Entwicklung“ zu informieren und erste Ideen für den Nachmittag zu sammeln. Es werden diverse Einrichtungen des KIT sowie zahlreiche Initiativen bürgerschaftlichen Engagements vertreten sein.

    14:00 Uhr       Begrüßung

    Bürgermeister Klaus Stapf und das Quartier Zukunft Team heißen Sie herzlich zur Bürgerversammlung willkommen.

    14.30 Uhr       Vortrag und Einführung

    Die Projektinitiative „Quartier Zukunft“ wird vorgestellt. Wir freuen uns auf Ihre Rückfragen und Anregungen. Es folgt eine Einführung in den „Raum der Ideen“ (s. u.).

    15:50 Uhr       Kaffeepause

    16:15 Uhr       Raum der Ideen (Workshops)

    Wir laden Sie herzlich ein, an Themenstationen eigene Ideen (weiter) zu entwickeln, um ein nachhaltiges Leben in der Oststadt voranzubringen.

    Die Themenstationen sind:

    –        Wirtschaften in der Stadt

    –        Wohnen in der Stadt

    –        Mobile Stadt

    –        Utopien!

    –        Meine Oststadt

    17:45 Uhr       Ausblick

    18:00 Uhr       Ausklang
    Der Abend klingt gemütlich aus. Ein Biete/-Suche-Markt gibt Anlass, sich weiter auszutauschen, zu vernetzen oder gemeinsam den Tag Revue passieren zu lassen.

    Veranstaltungsende gegen 19:00 Uhr
    Die Bürgerversammlung „Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten“ ist Herzstück der Veranstaltungsreihe im Winter und Frühjahr 2014, die den Auftakt des Projekts in der Oststadt markiert.

  66. Dokumentation erstes ReparaturCafé in Karlsruhe

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    Ob Toaster, Mixer, Bügeleisen, Portemonnaie, Fahrrad, Flöte, Kinderspielzeug, Notebook oder CD-Player – was nicht mehr funktionierte, wurde eingepackt und mitgebracht. Das erste ReparaturCafé in der Karlsruher Oststadt fand hohen Anklang. Sowohl bei denjenigen, die mithalfen und ihre handwerkliche und technische Expertise einbrachten, als auch bei den Karlsruher Bürgerinnen und Bürgern, die einen defekten Haushaltsgegenstand nicht einfach der Mülltonne übergeben, sondern diesen gemeinschaftlich reparieren wollten.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Das ReparaturCafé im Rückblick

    „Ich bin doppelt zufrieden“, so der Besitzer eines CD-Players, der nicht mehr funktionierte. „Die Linse wurde gereinigt, so dass das Gerät die CDs nun wieder erkennen kann. Und auch das Laufwerk geht wieder ordentlich auf und zu“. Die Linse konnte nach der Demontage des Gerätes schnell mit einem Wattestäbchen gesäubert werden. Warum gleichzeitig die Mechanik des CD-Players abschließend wieder funktionierte, das konnte sich selbst der Experte im ReparaturCafé nicht erklären, da an der Mechanik eigentlich nichts repariert wurde. „Manchmal wollen die Geräte auch einfach nur, dass mal jemand reinschaut“, erklärte der Profi mit einem Augenzwinkern. Bei der Reparatur technischer Geräte ist auch die Quote des potentiell Reparierbaren interessant: Beispielsweise könnten ungefähr 90 % der defekten Notebooks repariert werden, da die meisten der Bauteile austauschbar sind, so die Experten im ReparaturCafé. Das Problem dabei liegt oftmals nicht in der Technik, sondern vielmehr in der Zeit, die für das Auseinandernehmen und Reparieren des Gerätes benötigt wird, und die natürlich in Fachgeschäften entsprechend Geld kostet. Umso glücklicher waren die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger darüber, dass sie am vergangenen Samstagnachmittag im ReparaturCafé die Möglichkeit besaßen, gegen eine freiwillige Spende ihre defekten Geräte reparieren zu lassen. Mitglieder der Gruppen KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe, Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel, Attac Karlsruhe, der Fahrradshop Cunow, aber auch einige Privatleute, stellten im ReparaturCafé ihre Expertise zur Verfügung. So kamen insgesamt rund 30 helfende Hände zusammen, die im Cafébereich und in den Näh-, Fahrrad-, Elektronik-, Holz-, Keramik- und Metallwerkstätten wirkten. In entspannter und ausgelassener Atmosphäre wurde geschraubt, gehämmert, gesägt, genäht und sich zwischenzeitlich mittels Limo und Kaffee gestärkt. Diejenigen, die beim Reparieren ihrer Geräte etwas dazulernen wollten, konnten den Profis über die Schulter schauen oder selbst mit Hilfe vorhandener Werkzeuge Hand anlegen. Den anderen stand es frei, sich im Café oder der Leseecke bei Kaffee und Kuchen mit Gesprächen die Wartezeit zu verdingen. Insgesamt konnten im ersten Karlsruher ReparaturCafé im Austausch von rund 200€ freiwilliger Spenden über 50 Reparaturen getätigt werden, wobei nicht alle Reparaturbemühungen direkt von Erfolg gekrönt waren. In manchen Fällen konnte die Ursache für den Defekt nicht gefunden werden oder es fehlten die Ersatzteile vor Ort, wie beispielsweise bei einem Staubsauger. Die Besitzerin bekam jedoch die nötigen Informationen zum Bestellen des Ersatzteiles und den Einbau erklärt, womit auch in diesem Fall, zumindest indirekt, Abhilfe geleistet wurde.

    Das ReparaturCafé im Quartier Zukunft

    Für das Quartier Zukunft als Hauptorganisator des ersten Karlsruher ReparaturCafés, stellte die Veranstaltung den Projektauftakt in der Karlsruher Oststadt dar und bot eine schöne Gelegenheit, den Bürgerinnen und Bürgern zu veranschaulichen, wohin die Reise des Projektes gehen soll. Nämlich in Richtung nachhaltiger Stadt-Entwicklung – und zwar in ökologischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Hinsicht. Im ReparaturCafé konnten nicht nur defekte Haushaltsgegenstände repariert und damit vor dem Wegwerfen bewahrt werden, was schließlich der Ressourcenschonung zu Gute kam. Ein anderer Haupteffekt des ReparaturCafés war die Stärkung der Gemeinschaft, die Begegnung und das gegenseitige Unterstützen. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung über 100 Leute Teil, von jung bis alt und kulturübergreifend. Die Begeisterung über das Zusammenkommen spiegelte sich in der immerfort wachsenden Kontakteliste und den Eintragungen im Gästebuch wieder, indem beispielsweise kommentiert wurde: „Viel erfahren, die Menschen getroffen, die an denselben Fragen knobeln und mit Mut und Ideen nach Hause. Hoffentlich gibt es eine E-Mail mit dem nächsten Termin, ich bin dabei!“ Die Brücke zwischen der Wissenschaft und dem „normalen“ Leben zu bauen, das ist eines der Ziele des Quartier Zukunft. In diesem Sinne war das ReparaturCafé auf der einen Seite auch gedacht, um nämlich direkt mit den Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen und etwas zu bewegen. Auf der anderen Seite möchte Quartier Zukunft künftig nicht nur modellhaft Projekte in der Karlsruher Oststadt mit anderen Akteuren partnerschaftlich initiieren und organisieren. Als wissenschaftliches Projekt gilt es auch, die selbigen Projekte hinsichtlich ihres Beitrages zur nachhaltigen Entwicklung zu beurteilen und einzustufen. Für die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten die zum Gelingen des ersten Quartier Zukunft– Projektes in der Karlsruher Oststadt beitrugen, gilt ein großer Dank. Ebenso bedanken möchte sich das Quartier Zukunft-Team beim Kinder- und Jugendhaus Oststadt, das durch seine Offenheit begeisterte.

    Weiterführende Informationen

    Auf Grund der vielen Anfragen werden Überlegungen darüber angestellt, in welcher Form das ReparaturCafé weiterbestehen kann. Weiterführende Informationen darüber wird es bald auf dieser Website geben.

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  67. Quartier Zukunft startet in der Karlsruher Oststadt

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    Es ist nun offiziell: das Quartier Zukunft – Labor Stadt startet in der Karlsruher Oststadt. In den kommenden Jahren wird nun das bestehende Stadtquartier sozial, ökologisch, ökonomisch und kulturell in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickelt. Gemeinsam mit der Bevölkerung, Stadtverwaltung, Politik, Wirtschaft, Kulturschaffenden und weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft werden in verschiedenen Projekten alte und neue Ideen sowie gesellschaftliche und technische Innovationen ausprobiert. Die Arbeit im Projektgebiet beginnt mit einer Auftaktveranstaltungsreihe im Winter 2013 und 2014. Bereits am kommenden Samstag, 30. November 2013, findet das ReparaturCafé  in der Zeit von 16 bis 20 Uhr statt. Im Frühjahr 2014 folgt eine Bürgerversammlung.

    Oststadtbrief

    „Entscheidend für das Quartier Zukunft ist das aktive Einbeziehen der Oststädterinnen und Oststädter“, sagt Projektleiter Oliver Parodi . „Nachhaltigkeit geht alle etwas an und kann letztlich nur gemeinsam gelingen. Ob als Bürger, Gruppe, Verein, Firma oder Verband: Wir freuen uns über alle, die zu einer nachhaltigen Entwicklung der Oststadt beitragen möchten und auf uns zukommen.“ Ziel ist es, Impulse zu setzen, um die Oststadt in einem langfristig angelegten, behutsamen Prozess weiter Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln. Dabei sollen Strukturen aufgebaut werden, die diese Entwicklung auch nach der offiziellen Projektlaufzeit weitertragen.

    „Die Karlsruher Oststadt bietet ideale Voraussetzungen dafür: Die Vielfalt des Stadtgebietes in sozio-kultureller, funktionaler und städtebaulicher Hinsicht, die enge und seit vielen Jahren bestehende Vernetzung zwischen den Akteuren vor Ort, die Offenheit der Bewohnerinnen und Bewohner und die Nähe zum KIT bieten einen sehr guten Nährboden für eine neue, nachhaltige Stadtentwicklung“, so Oliver Parodi. Dies ist Voraussetzung dafür, dass das Quartier Zukunft nicht nur als Vorbild für andere Karlsruher Stadtgebiete, sondern auch für andere, insbesondere europäische Städte entwickelt werden kann. Das Projektgebiet wurde auf Basis einer intensiven wissenschaftlichen Analyse ausgewählt.

    Mit dem Quartier Zukunft verbunden ist auch das Anliegen, Wissenschaft näher an die Bürgerinnen und Bürger zu bringen – und umgekehrt. Anfang 2014 wird das Projektteam in einer Bürgerversammlung über das Quartier Zukunft informieren. Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen und ihre Ideen und Aktivitäten einbringen. 2014 sollen dann auch die ersten Projekte in der Oststadt beginnen: Möglich sind Aktivitäten zu Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Energieversorgung und Vorhaben wie selbstbestimmtes Wohnen im Alter, Nachbarschaftsküchen, ein Bio- und Regio-Abendmarkt für Berufstätige, ein Wissenschaftsladen, Fahrradschnellstraßen, Mehrgenerationenwohnen, sensorische Gehwege und Fahrbahnbeläge, eine Nachnutzungszentrale für Leerstand und Straßenbibliotheken. Einzelne Projekte können auch in an die Oststadt angrenzenden Gebieten verortet sein.

    Informationen für Bürgerinnen und Bürger

    In den vergangenen Monaten fanden bereits erste Gespräche mit lokalen Akteuren der Oststadt aus Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Sport statt. Weitere werden folgen. Am gestrigen Dienstag, 26. November 2013, erhielten die Haushalte der Oststadt einen Informationsbrief, der das Vorhaben erläutert und die Auftaktveranstaltungsreihe im Winter 2013 und Frühjahr 2014 vorstellt: Der Austausch zwischen dem Projektteam und den Bürgerinnen und Bürgern der Karlsruher Oststadt steht dabei bei allen Veranstaltungen im Vordergrund.

    Die Auftaktveranstaltungsreihe „Quartier Zukunft in der Oststadt“ im Einzelnen:

    • ReparaturCafé

    Datum & Uhrzeit: Samstag, 30. November 2013, 16 bis 20 Uhr

    Ort: Kinder- und Jugendhaus (Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe)

    Einen aktiven Beitrag zur Ressourcenschonung und gegen das Wegwerfen gebrauchsfähiger Gegenstände leisten: Im ReparaturCafé können Bürgerinnen und Bürger beschädigte Haushaltsgegenstände wie Kleinmöbel, Fahrräder und Radios selbst reparieren oder sich dabei beraten lassen. Das Quartier-Zukunft-Team unterstützt dabei mit  FabLab Karlsruhe, Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel, KonsumGlobal Karlsruhe, Gemeinwohl Ökonomie Karlsruhe und vielen anderen Engagierten. Ausführliche Informationen hält der Artikel Erstes ReparaturCafé in Karlsruhe bereit.

    • Quartier Zukunft unterwegs!

    Datum & Uhrzeit: Mittwoch, 18. Dezember 2013, 12 bis 18 Uhr

    Ort: Straßen und Plätze der Oststadt, u. a. Tulla-Schule, Karl-Wilhelm-Platz, Gelände des Alten Schlachthofs

    Das Quartier-Zukunft-Mobil in den Straßen und auf den Plätzen der Oststadt entdecken: Das Quartier Zukunft Team lädt bei Kaffee und Tee zum Austausch über die nachhaltige Entwicklung der Oststadt ein. Sie finden uns u. a. an der Tulla-Schule, dem Karl-Wilhelm-Platz und auf dem Gelände des Alten Schlachthofs.

    • Bürgerversammlung: Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten

    Datum & Uhrzeit: Sonntag, 09. Februar 2014 | 12 bis 19 Uhr

    Ort: Der Veranstaltungsort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

    Hier geht es um den Dialog: Das Quartier-Zukunft-Team stellt das Vorhaben vor und steht für Fragen, Kritik und Anregungen bereit. In Workshops können Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen für ein nachhaltiges Stadtleben einbringen. In einem Biete-Suche-Markt werden mögliche Kooperationen ausgelotet. Ein kulturelles Programm begleitet die Auftaktwerkstatt.

    • Staffelgespräch: Welche Mobilität wollen wir für die Oststadt der Zukunft?

    Datum & Uhrzeit: Donnerstag, 20. März 2014, 18 bis 20 Uhr

    Ort: alina café, Alter Schlachthof 39, 76131 Karlsruhe

    Unterhaltsame Runde zum Austausch von Perspektiven und Visionen: von wissenschaftlich bis persönlich über zukünftige urbane Mobilität mit Eingeladenen und Engagierten aus der Region.

    Weitere Veranstaltungen folgen.

    Weiterführende Informationen

    Die Dokumentation des ersten ReparaturCafés in Karlsruhe kann hier eingesehen werden. Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Galerie.

    Zur Einladung und dem Programm der Bürgerversammlung “Perspektive Oststadt – Quartier Zukunft gestalten” geht es hier lang.

  68. Erstes ReparaturCafé in Karlsruhe – Reparieren statt kaufen!

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    Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder wenn die Gangschaltung des Fahrrads kaputt ist, der Computer spinnt oder der Lieblingspulli gerissen ist? Wegwerfen? Nein. Reparieren! Im ersten ReparaturCafé in Karlsruhe können Sie beschädigte Haushaltsgegenstände wie Kleinmöbel, Fahrräder, die Lieblingskaffeetasse mit abgebrochenem Henkel und Radios reparieren und reparieren lassen. Anlässlich des internationalen Buy Nothing Day 2013 setzen wir gemeinsam mit Ihnen am 30. November 2013 ein Zeichen gegen das Wegwerfen und den vorschnellen, oftmals unnötigen Erwerb neuer Produkte. Alle Interessierten sind herzlich zum ersten ReparaturCafé in Karlsruhe eingeladen.

    Was beim ReparaturCafé geschieht
    Ein ReparaturCafé dient dem gemeinsamen Reparieren von Gegenständen aller Art. Reparieren braucht Fachwissen und auch ein bisschen Mut, wenn dem beschädigten Gegenstand mit dem Schraubenzieher zu Leibe gerückt werden soll. Im ersten ReparaturCafé in Karlsruhe können auch technisch unbedarfte Interessierte mit fachkundiger Hilfe lernen zu reparieren und selbst zur Tat schreiten. Bringen Sie beschädigte Dinge mit und probieren Sie es aus!

    Die folgenden Reparaturwerkstätten werden angeboten:

    • Näh-Reparaturwerkstatt
    • Fahrrad-Reparaturwerkstatt
    • Elektronik-Reparaturwerkstatt
    • Holz-, Keramik- und Metall-Reparaturwerkstatt

    In den jeweiligen Reparaturwerkstätten stehen alle notwenigen Werkzeuge zur Nutzung zur Verfügung. Zu einem ReparaturCafé gehören auch Kaffee, Tee, Limo und Kuchen für die nötige Reparierenergie, Kreativität und Geselligkeit, die im Cafébereich bereit stehen.

    Dem ReparaturCafé liegt das Konzept der Hilfe zur Selbsthilfe und der gegenseitigen Unterstützung bei Beratung und Reparatur zugrunde. Wer über handwerkliche und technische Fertigkeiten verfügt, gibt diese weiter. Wer über entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten nicht verfügt, kann diese im ReparaturCafé durch Versierte erlernen und anwenden. Das Konzept steht für Eigeninitiative und Selbstermächtigung. Jede(r) kann beim ReparaturCafé mitmachen und damit einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft leisten. Es geht neben alle dem bislang genannten aber auch um Begegnung von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Verständnissen und Sichtweisen. ReparaturCafé ist Austausch. ReparaturCafé ist Wertschätzung. ReparaturCafé ist Spaß am Basteln, Tüfteln, Reparieren.

    Der Hintergrund
    Viele vor allem handwerkliche Fähigkeiten, die von Generation zu Generation weitergereicht werden, sind in der modernen Wegwerfgesellschaft beinahe verloren gegangen. Die westliche Gesellschaft ist stark auf Konsum ausgerichtet. Wir tendieren heute dazu mehr zu kaufen und schneller Dinge weg zu werfen, die oftmals durch kleine Reparaturen wieder nutzbar gemacht werden können. Die Nutzungsdauer von Gütern wird immer kürzer. Das Stuhlbein wackelt, das Display des MP3-Players hat einen Sprung, die Jeans ein Loch und schon greifen wir zum Abfalleimer, kaufen das Produkt einfach neu. Diese Vorgehensweise belastet nicht nur das Budget. Schrottberge wachsen. Große Mengen an Energie und Rohstoffen müssen aufgebracht werden, um Altes zu entsorgen, Neues herzustellen und beides zu transportieren. Der Abbau von Rohstoffen belastet zudem erheblich die Umwelt. Unnötiges CO2 wird ausgestoßen. In den Produktionsländern herrschen oft äußerst schlechte Arbeitsbedingungen.

    ReparaturCafés setzen ein Zeichen gegen geplante Obsoleszenz, d.h. industriell geplante geringe Produkthaltbarkeit, und für die Verringerung des Verbrauchs von Ressourcen. Die Verlängerung der Haltbarkeit von Haushaltsgegenständen aller Art bedeutet schließlich einen geringeren Konsum. Was also liegt näher als ein ReparaturCafé am weltweiten Buy Nothing Day 2013 zu veranstalten.

    Was, wann und wo
    Das erste ReparaturCafé in Karlsruhe ist kostenfrei. Geld- und Sachspenden sind willkommen! Das ReparaturCafé findet am 30. November 2013 in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr im Kinder- und Jugendhaus Oststadt, Rintheimer Str. 47, 76131 Karlsruhe, statt. Das ReparaturCafé beruht auf dem freiwilligem Engagement der Beiteilgten. Bitte beachten Sie, dass wir aus diesem Grunde keine Garantie dafür geben können, dass mitgebrachte Gegenstände im ReparaturCafé reparariert werden können.

    Das erste ReparaturCafé in Karlsruhe ist eine Veranstaltung des Quartier Zukunft – Labor Stadt in Kooperation mit KonsumGlobal Karlsruhe, FabLab Karlsruhe, Gemeinwohl-Ökonomie Karlsruhe und Transition Town Karlsruhe – Karlsruhe im Wandel.

    Aktuell stehen Überlegungen im Raum, das ReparaturCafé in regelmäßigen Abständen stattfinden zu lassen. Dazu bedarf es der Unterstützung und dem Zusammenwirken vieler Köpfe & Hände. Wenn Sie Interesse daran haben, ein zukünftiges ReparaturCafé mitzugestalten, wenden Sie sich bitte an Sarah Meyer-Soylu.

    Weiterführende Informationen
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    Was ist das ReparaturCafé in Karlsruhe? 
    Buy Nothing Day 2013 (English)
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  69. Ausstellung „Ideen 2020“: Quartier Zukunft auf Reisen!

    Kommentare deaktiviert für Ausstellung „Ideen 2020“: Quartier Zukunft auf Reisen!

    Das Quartier Zukunft reist ab sofort und bis Ende 2014 durch Deutschland – mit der Wanderausstellung Ideen 2020 – Ein Rundgang durch die Welt von morgen der Helmholtz Gemeinschaft. In der Ausstellungssektion „Mensch in der Stadt von morgen“ wird der partizipative Charakter des Quartier Zukunft thematisiert. Die Ausstellung Ideen 2020 zeigt insgesamt eine Auswahl an wissenschaftlichen Projekten, die sich facettenreich mit Fragen zur Gesellschaft der Zukunft auseinandersetzen. Ein Besuch lohnt sich!


    Viele Fragen sind zurzeit auf Deutschlandreise: Wie werden wir in Zukunft wohnen und uns fortbewegen? Woher kommt die Energie von morgen? Wie können wir nachhaltig und ressourcenschonend wirtschaften? Wie können wir bis ins hohe Alter fit bleiben und selbstbestimmt leben? Schließlich, wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Die Helmholtz Gemeinschaft versucht auf diese Fragen Antworten zu geben und präsentiert in ihrer Wanderausstellung Ideen 2020 – Ein Rundgang durch die Welt von morgen Lösungskonzepte für die Zukunft aus deutscher Forschung und Entwicklung.

    Quartier Zukunft: Stadt gemeinsam gestalten

    Seit heute ist das Quartier Zukunft eines der in der Ausstellung vorgestellten Konzepte. In der Ausstellungssektion „Leben in der Stadt von morgen“ wird das Verständnis einer Stadtgestaltung durch die umfassende Beteiligung der Bürgerschaft im Zusammenwirken mit weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft als Basis für die Entwicklung des Quartier Zukunft präsentiert. Das Quartier Zukunft – Labor Stadt zielt auf eine Stadtentwicklung zum Mitentscheiden und Mit-Anpacken ab. So ist im Konzept fest das Verständnis verankert, dass eine umfassende und integrierte nachhaltige Stadtentwicklung nur gelingt, wenn viele dazu beitragen. Im Zusammenwirken von Bürgerschaft, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und vielen weiteren Akteuren werden neue und alte Ideen, gesellschaftliche und technische Innovationen und Lebensentwürfe ausprobiert und unterstützt, die zukunftsweisend sind.

    Mit der Vorstellung des Konzepts „Quartier Zukunft“ gibt die Ausstellung somit Antwort auf die Frage, wie die Stadt von morgen gestaltet und entwickelt wird. Die Antwort über das Quartier Zukunft lautet: gemeinsam!

    Über die Ausstellung

    Die Helmholtz Ausstellung Ideen 2020 – Ein Rundgang durch die Welt von morgen zeigt wesentliche und wegweisende Projekte der deutschen Forschungslandschaft und orientiert sich dabei an der Hightech Strategie der Bundesregierung. Die Ausstellungsmacher verfolgen das Ziel, die Bedeutung von Wissenschaft für das gesellschaftliche Leben und das eines jeden einzelnen zu verdeutlichen. Dabei soll Wissenschaft in ihrer Vielfalt über die Ausstellung interaktiv erfahrbar gemacht werden. In der Ausstellung erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die Arbeit der Wissenschaft, können eigene Fragen stellen, Exponate berühren und verändern. Ein Dialog-Desk in der Mitte der Ausstellung bietet Spielfläche für Kommunikation, Kommentare, eigene Ideen und Kritik. Entlang von sieben Stelen, die für die zentralen, gesellschaftlichen Herausforderungen stehen, sind die Zukunftsvisionen zu entdecken.

    Die Ausstellungstour

    Bis Herbst 2014 gastiert die Ausstellung in wechselnden Orten Deutschlands. Hier die Daten und Stationen:

    2013

    13.11. bis 10.12.2013 | Jena

    13.12. bis 23.01.2014 | Oldenburg

    2014

    28.01. bis 27.02.2014 | Saarbrücken

    04.03. bis 18.03.2014 | Freiburg

    21.03. bis 16.04.2014 | Stuttgart

    23.04. bis 07.05.2014 | Koblenz

    12.05. bis 28.05.2014 | München

    02.06. bis 16.06.2014 | Berlin

    25.06. bis 11.07.2014 | Leipzig

    14.07. bis 03.08.2014 | Cottbus

    30.09. bis 23.10.2014 | Köln

    Weiterführende Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der Website Ideen 2020.
    Besuchen Sie die Ausstellung und stellen Sie Ihre ganz eignen Fragen zum Leben in der Welt von morgen – oder ganz speziell zum Quartier Zukunft!

  70. Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis 2013 für das Quartier Zukunft

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    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt hat den Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis 2013 in der Kategorie „ZeitzeicheN Ideen“ vom deutschlandweiten Netzwerk21 erhalten. Die festliche Preisverleihung fand gestern Abend im Neuen Schloss in Stuttgart im Rahmen des Netzwerk21Kongresses statt, wo das Team des Quartier Zukunft den Preis mit großer Freude entgegen nahm.

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    „Wir müssen lernen, die Gesamtzusammenhänge in den Blick zu nehmen und Stadtentwicklung ‚aus einem Guss‘ zu realisieren. Davon sind wir weit entfernt und es fehlen uns auch noch die Vorbilder und Konzepte für die nachhaltige Stadtentwicklung. Das Projekt Quartier Zukunft Labor Stadt setzet genau hier an“, sagte Franz Untersteller, Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg. Er hielt die Laudatio.

    Bereits zum siebten Mal wird der Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN verliehen. Mit dem Preis wird beispielhaftes Engagement für eine lebenswerte Zukunft ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Von Seiten der Auslober heißt es:

     „Vorbildliche Initiativen, die die Zeichen der Zeit erkannt haben, werden durch die Preisverleihung öffentlich anerkannt. Aktivitäten, die Brücken in unserer Gesellschaft bauen und zum nachhaltigen Handeln ermuntern, erfahren Wertschätzung, erhalten neue Anstöße und regen zum Mitmachen an.“

    Mit dem Preis in der Kategorie „ZeitZeicheN Ideen“ werden in die Zukunft gerichtete Konzepte und Ideen geehrt. Akteuren auf lokaler Ebene, die noch am Anfang ihrer Projektlaufzeit stehen, wird eine Starthilfe für die Umsetzung geben. Förderer des ZeitzeicheN Preises sind neben dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt unter anderem der Rat für Nachhaltige Entwicklung, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

    Wir freuen uns außerordentlich für die Anerkennung unserer Arbeit, die wir vom Netzwerk21 mit dem Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis 2013 erhalten und bedanken uns herzlich für die Auszeichnung. Sie bedeutet aber nicht nur Anerkennung des bisher Geleisteten. Sie ist gleichzeitig auch Ansporn für die weitere Arbeit in der Entwicklung des Quartier Zukunft – Labor Stadt.

    Weitere Informationen

    Pressemitteilung des KIT

    Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis

    Preisträger Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis 2013

  71. World Clean up Day 2013 in Karlsruhe

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    World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe: Das Quartier Zukunft – Labor Stadt räumt auf!

    Am 21. September findet World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe statt. In Kooperation mit der Initiative Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe sowie dem Karlsruher Amt für Abfallwirtschaft und der Karlsruher Stadtverwaltung beteiligt sich das Quartier Zukunft – Labor Stadt an der großen Müllsammelaktion. Wir laden Sie herzlich dazu ein, aktiv zu werden und den Cleanup Day 2013 in Karlsruhe mit uns gemeinsam zu gestalten.

    Im Zentrum der Stadt erwartet Sie am Ludwigsplatz in der Waldstraße in der Zeit von 09.00 bis 17.00 Uhr ein Aktions- und Informationsstand des Quartier Zukunft und der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe. Greifzangen, Handschuhe und Mülltüten können dort entliehen werden. Das Quartier Zukunft Team wird Abfall mitsammeln, zum Projekt informieren und nachhaltige Lösungsansätze diskutieren. Gemeinsam sollen Verpackungsmüll und anderer Unrat hauptsächlich in den Bereichen um die Baustellen im Stadtbereich entfernt werden.

    Der World Cleanup Day 2013 ist Teil des stetig wachsenden internationalen Aktionsbündnisses Let’s do it! World Cleanup, bei dem sich Freiwillige aus über 100 Ländern seit dem Jahre 2008 aktiv für eine abfallfreie Umwelt einsetzen.

    Daten kompakt

    World Cleanup Day 2013 in Karlsruhe, initiiert von der Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe in Kooperation mit dem Quartier Zukunft – Labor Stadt

    Datum & Uhrzeit: Samstag, 21.09.2013, 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

    Ort: Karlsruhe Innenstadt, Ludwigsplatz-Waldstraße (gegenüber Reisebüro Hirsch)

    Weiterführende Links

    Facebook Event

    Bürgeraktion Sauberes Karlsruhe

    Let’s do it! World Cleanup Germany

    Let’s do it! World Cleanup

  72. Das Quartier Zukunft in den Badischen Neuesten Nachrichten

    Kommentare deaktiviert für Das Quartier Zukunft in den Badischen Neuesten Nachrichten

    „Bürger können bei Projekt Ideen zur Entwicklung der Stadt einbringen“ lautete der Titel des Kurzartikels, der am 22. August 2013 in den Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) erschienen ist. Er nimmt den Launch der neuen Quartier Zukunft Website zum Anlass, um über das Projekt und dessen Konzept zu berichten.

    BNN_Sätt

     

    Da der Artikel ausschließlich im Print erschienen ist, stellen wir ihn an dieser Stelle zum Nachlesen zur Verfügung:

    „Bürger können bei Projekt Ideen zur Entwicklung der Stadt einbringen High-tech Wasserreinigung, andere Wohn- und Wirtschaftsformen, neue Verkehrskonzepte, Stadtgärtnern: Wie soll Karlsruhe in Zukunft aussehen? Ziel des Projekts Quartier Zukunft – Labor Stadt ist, dass Bevölkerung, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft gemeinsam Konzepte erarbeiten und mit anpacken, um einen Stadtteil nachhaltig zu gestalten. Unter www.quartierzukunft.de können sich ab jetzt alle Karlsruherinnen und Karlsruher sowie Unternehmen, Vereine oder Initiativen informieren und Ideen zur Entwicklung der Stadt und des Stadtlebens äußern und kommentieren. Die große Themenpalette reicht von Wohnen und Bauen über Mobilität und Kommunikation bis hin zu Bildung, Gesundheit, Freizeit und Kultur. Das Projekt ist am Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse des KIT angesiedelt und im Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 verankert.“ BNN vom 22. August 2013, Ausgabe Nr. 194

    Der Artikel ist in der Reihe „Neues aus dem KIT“ publiziert worden.

  73. Quartier Zukunft – Labor Stadt bei der 11. ICSA Konferenz

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    Im Rahmen der 11. Internationalen Konferenz der International Communal Studies Association zum Thema „Communal Pathways to Sustainable Living“ („Gemeinschaftliche Pfade zu einem nachhaltigen Leben“, freie Übersetzung der Autorin), die in der schottischen Findhorn Community stattgefunden hat, konnten wir im Zuge der Präsentation des Quartier Zukunft – Labor Stadt viele wertvolle Kontakte mit führenden Experten und potentiellen Kooperationspartnern auf der ganzen Welt knüpfen. Findhorn-one district Die Findhorn Community richtete vom 26. bis zum 28. Juni in Schottland die 11. Internationale Konferenz der International Communal Studies Association (ICSA) aus. In diesem Jahr lag der Fokus der Konferenz, bei der über 200 Forscher und Aktivisten aus der ganzen Welt zusammen kamen, auf der Verbindung zwischen gemeinschaftlichem Leben und Nachhaltigkeit. Dieser Schwerpunkt wurde von dem Hauptorganisator und Vorstandsmitglied des ICSA, Dr. Graham Meltzer aus Findhorn, ausgewählt, dessen Forschung zu Cohousing sich speziell auf die Verknüpfung von sozialem Zusammenhalt und Verhaltensänderungen hin zu einem für die Umwelt förderlichen Lebensstil konzentriert. Auf der Konferenz wurden nachhaltige Praktiken aus dem städtische und ländliche Umfeld vorgestellt und analysiert. Findhorn, das 1962 gegründet wurde, ist eine der ältesten gemeinschaftlichen Zusammenschlüsse dieser Art in Europa. Mit über 320 Bewohnern und 30 Organisationen, die zusammen leben und arbeiten, bündelt die Findhorn Community Einzelpersonen, Unternehmen und Organisationen, die sich in einem Radius von etwa 80 Kilometern um das Zentrum befinden. Ähnlich wie beim Quartier Zukunft wird Findhorn als ein Experimentierraum für bewusst nachhaltiges Leben und Lernen gesehen, bei dem soziale und kulturelle Aspekte der Nachhaltigkeit ebenso angesprochen werden wie ökonomische und ökologische Themen. Das Konferenzprogramm beinhaltete wissenschaftlicheVorträge und experimentelle Workshops, die eine gehaltvolle Quelle an Daten, Analysen, Ideen und Praktiken bereithielten. Präsentationen wissenschaftlicher Veröffentlichungen wurden in 4 parallel stattfindenden Sessions vorgestellt. Workshops fanden täglich zu 8 verschiedenen Themenfeldern statt. Inhaltlich reichte das Spektrum von Strategien nachhaltig lebenden Gemeinschaften auf einer generellen Ebene bis hin zu spezifischeren thematischen Aspekten wie die Gestaltung und Organisation von Lokalwährungen sowie die Initiierung und Umsetzung von Cohousing Projekten als eine Art, ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig zu leben und zu wohnen. Ich hatte das Vergnügen, eine wissenschaftliche Abhandlung zu meiner Doktorarbeit zu präsentieren und mit einem Poster das Projekt Quartier Zukunft – Labor Stadt vorzustellen. Das Interesse an unserem Stadtentwicklungsprojekt und zukünftigen Kooperationen von Vertretern unterschiedlicher Institutionen war enorm. Im Zuge der Quartier Zukunft Projektarbeit arbeiten wir zunehmend mit verschiedenen Interessensgruppen zusammen, so dass der Austausch mit Experten und Praktikern besonders wertvoll ist. Zu den vielen fruchtbaren Kontakten und Partnerschaften, die sich auf der Konferenz ergaben, zählen u.a. ein Zukunftslabor aus Wien sowie das Projekt Modelle gelebter Nachhaltigkeit, das Best Practice aus Deutschland zusammenträgt. Auch die Kontakte zu führenden Cohousing-Wissenschaftlern und -Praktikern sowie Transformations-Experten aus aller Welt werden den Transformationsprozess des Quartier Zukunft in den kommenden Jahren bereichern können. Die Konferenz wurde von einem umfangreichen kulturellen Programm mit Tanz, Gesang und Literatur begleitet. Die Konferenz endete mit einem traditionellen gälischen „céilidh“, eine zwanglose Form des Beisammenseins, das der Förderung des sozialen Zusammenhalts dient. Dadurch wurde den Teilnehmenden Einblicke dahingehend ermöglicht, welchen eigenen Mehrwert man aus dem Leben in einer Gemeinschaft schöpfen kann.

  74. Herzlich willkommen!

    Kommentare deaktiviert für Herzlich willkommen!

    Sie ist online: die frisch und neu gestaltete Website des Quartier Zukunft – Labor Stadt. Wir laden Sie herzlich zum Durchstöbern der vielen neuen Inhalte – (Hintergrund-) Informationen, Neuigkeiten und Impressionen aus unserer Projektarbeit sowie Anknüpfungspunkte zum Mitgestalten – ein.

    Neuigkeiten_Willkommen

    Unter www.quartierzukunft.de finden Sie ab sofort alle wichtigen Informationen rund um das Quartier Zukunft. Antworten auf Fragen wie „Was ist das Konzept?“, „In welchem Teilraum von Karlsruhe wird das Quartier Zukunft sein?“, „Welche Themen nachhaltigen Stadtlebens werden behandelt?“ und „Wann findet die nächste Veranstaltung des Quartier Zukunft statt?“ werden Sie hier finden. Darüber hinaus erhalten Sie in unserer Galerie Einblicke in unsere Projektarbeit.
    Die Website ist aber mehr als ein reiner Informationspool. Sie haben die Möglichkeit, Ihre Meinung zum Quartier Zukunft kund zu tun. Schreiben Sie uns Ihre Wünsche für das Quartier Zukunft und kommentieren Sie erste Projekt Ideen. Schreiben Sie der Redaktion, wenn Sie eine eigene Projekt Idee für die nachhaltige Stadt der Zukunft haben oder gerne möchten, dass  ein Thema aus dem Spektrum nachhaltige Stadtentwicklung im Neuigkeiten Bereich der Website besprochen wird. Darüber hinaus sind wir sehr an neuen Partnerschaften, unter anderem mit Akteuren aus Wissenschaft und Bildung, Wirtschaft, Bürgerschaft, Kunst und Kultur, interessiert.

    Wir laden Sie ein, Ihre eigenen Ideen und Gedanken zu kommunizieren und einzubringen – und bieten Ihnen dazu, neben unserem Engagement im Stadtraum, diese digitale Plattform zur Information, zum Austausch, zum Verknüpfen.

  75. Das Quartier Zukunft in der aktuellen Ausgabe des LookKIT

    Kommentare deaktiviert für Das Quartier Zukunft in der aktuellen Ausgabe des LookKIT

    „Wie sieht es denn hier aus?“ lautet der Titel des Artikels über das Quartier Zukunft, der aktuell im KIT Magazin LookKIT erschienen ist.

    In der aktuellen Ausgabe #02/2013 berichtet das LookKIT im Interview mit Projektleiter Oliver Parodi über das Konzept und den aktuellen Projektstand des Quartier Zukunft.

    Ein Ausschnitt:

    „Mit dem Quartier Zukunft eine mögliche nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen, von der wiederum andere Städte lernen können, sieht Oliver Parodi nicht nur als große Chance, sondern auch als schlichte Notwendigkeit: ‚Wenn wir so weiter machen wie bisher, wird uns das in wenigen Jahren vermehrt als massive Umweltveränderungen und soziale Verwerfungen auf die Füße fallen. Wir sollten die Probleme also jetzt anpacken und kreative Lösungen gestalten – gerade vor der eigenen Haustür.‘“

    Ausgabe #02/2013 des KIT Magazins LookKIT beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Nachhaltiges Bauen“. Das Magazin kann über die Abteilung Presse, Kommunikation und Marketing des KIT kostenlos bestellt werden und steht darüber hinaus auf der Website des KIT zum Download bereit.

  76. Dokumentation Werkbericht und Ideen Workshop 2013

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    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt lud am 22. Juni 2013 zum ersten Werkbericht und Ideen Workshop in Karlsruhe ein. Ziel der Veranstaltung war es, den aktuellen Projektstand der Öffentlichkeit zu präsentieren, mit den Teilnehmenden in Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern nachhaltiger Stadtentwicklung Ideen für die weitere Entwicklung des Quartier Zukunft zu generieren sowie das Netzwerk der Akteure der Karlsruher nachhaltigen Stadtentwicklung zu stärken. Rund 40 Teilnehmende aus der Bürgerschaft, lokalen Initiativen, der Wissenschaft und Stadtverwaltung waren der Einladung gefolgt. Der erste Teil der Veranstaltung stand mit dem Werkbericht im Zeichen der Berichterstattung über den aktuellen Stand des Quartier Zukunft. Der Leiter des Projekts, Dr. Oliver Parodi, präsentierte den Status Quo der Projektentwicklung und ging in einer regen Diskussionsphase auf Rückfragen ein. Besprochen wurde insbesondere die Zielstellung, zentrale Charakteristika des Konzepts, Themenfelder, das theoretische Fundament und das methodische Vorgehen, die Finanzierung sowie Fragen nach dem Projektgebiet, der Projektlaufzeit und Formen der Partizipation. Einen zentralen Punkt der Präsentation stellte darüber hinaus die Skizzierung möglicher Anknüpfungspunkte für Partner aus der Karlsruher Akteurslandschaft in Form von Einzelprojekte im Rahmen der Quartier Zukunft Projektentwicklung dar. Im Anschluss an den Werkbericht wurden moderierte Ideen Workshops zu ausgewählten Themen des Quartier Zukunft Konzepts durchgeführt. Diese Themen waren: Kreislaufstadt, Gesunde Stadt, Wertewandel Nachhaltigkeit und Mobile Stadt. Leitfragengestützt wurden in diesen in Kleingruppen Projekt Ideen entwickelt, die zukünftig im Quartier Zukunft umgesetzt werden können.

    Weitere Impressionen zur Veranstaltung finden Sie in der Galerie. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Wissenschaftsfestivals Effekte 2013 statt. Die Workshops und ihre Ergebnisse im Einzelnen:

    1. Gesunde Stadt

    Was macht eine Stadt lebenswert, lebendig und gesund? Welche Aspekte des städtischen Lebens können krank machen? Und wie können wir eine Stadt so gestalten, dass sie Gesundheit und Bewegung fördert? Mit diesen Leitfragen wurde der Workshop eröffnet und eine intensive, zielgerichtete Diskussion entstand. Sehr schnell arbeiteten die Teilnehmenden heraus, dass Gesundheit in der Stadt kein isoliertes Thema darstellt, sondern im Gesamtkontext städtischen Lebens betrachtet werden muss. Dabei spielen Aspekte des Miteinanders eine große Rolle. Um Anonymität und der erhöhten Belastung durch Stress im urbanen Leben entgegenzuwirken, thematisierten die Teilnehmenden im Zuge der Ideenentwicklung die Notwendigkeit des regelmäßigen Austausches und der gegenseitigen Unterstützung zwischen den Quartiersbewohnern in puncto Gesundheit. Durch gegenseitige Hilfestellungen, zum Beispiel durch Kinderbetreuung, soll die psychische Gesundheit der Stadtbevölkerung durch Verringerung von Stress verbessert werden. Darüber hinaus wurde im Workshop der Gedanke einer Essenskooperative herausgearbeitet, innerhalb derer man sich über gesunde Ernährung informieren und gleichzeitig auch gesunde Nahrungsmittel beziehen kann. Auch die bauliche Substanz der Wohnhäuser wurde als wichtiger Gesundheitsaspekt angesehen. Hierbei wurden entsprechend Ideen zur baulichen und technischen Sanierung entwickelt.

    2. Kreislaufstadt

    Städte können sich in der Regel nicht selbst versorgen, sondern sind auf die Lieferung von Ressourcen wie Lebensmittel, Energie oder Baumaterial von außen angewiesen. Sie sind bislang zumeist Konsumenten, weniger jedoch Produzenten von Ressourcen. In den Städten entstehen Produkte und Dienstleistungen, aber auch Reststoffe und Abfälle. Für eine nachhaltige Stadt gilt es, diese Stoffflüsse in ein Kreislaufsystem zurückzuführen. Vor der Wiederverwertung stehen gemeinsame Überlegungen von Wissenschaft, Handel und Verbrauchern, wie Reststoffe im Alltag weitestgehend reduziert werden können. Den Teilnehmenden des Workshops Kreislaufstadt war zumeist gemeinsam, dass sie auf privater und/ oder beruflicher Basis in bestehende Nachhaltigkeitsprojekte verortet sind. So wurde neben dem Tauschring Karlsruhe die Regionalwährung Carlo vorgestellt, dessen Einsatz den lokalen Waren- und Dienstleistungsaustausch fördert, energieintensive Transportvorgänge vermindert und darauf abzielt, ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen. Um die Stadtbevölkerung direkt mit Nahrungsmitteln versorgen zu können, wurde von den Teilnehmenden der Wunsch der Intensivierung des Gemeinschaftsgärtnerns, zum Beispiel in Hinterhöfen von Karlsruhe laut. Im Workshop wurde insgesamt herausgearbeitet, dass bereits einige Nachhaltigkeits-Projekte innerhalb von Karlsruhe existieren. „Warum passiert nichts, obwohl es schon so viele lokale Initiativen gibt?“, diese übergeordnete Frage ließ die Teilnehmenden die Idee einer Vernetzungsplattform formulieren. Über ein Webportal und eventuell auch physisch verortet im Quartier Zukunft soll die Bekanntheit und die Akzeptanz von nachhaltigkeits-fördernden Initiativen weiterhin erhöht werden.

    3. Mobile Stadt

    Vom Elektroauto über den Lastenfahrradverleih bis zur Fahrradschnellstraße gibt es eine Fülle an Ideen wie Mobilität in der Stadt nachhaltig gestaltet werden kann. Doch welche Konzepte können nicht nur technisch realisiert werden, sondern sind tatsächlich erwünscht? Wie lässt sich eine nachhaltige Mobilität sozial gerecht gestalten? Im Mittelpunkt der Diskussion im Workshop Mobile Stadt stand der Grundsatz, dass oben genannte Leitfragen zu einer Verknüpfung der Gestaltung des Verkehrs und der Mobilität mit der Steigerung der Lebensqualität führen sollte. Die Teilnehmenden stellten fest, dass innerhalb der Stadt- und Verkehrsplanung oft zu funktionell und zu wenig bedarfsorientiert vorgegangen wird. Um von den Erfahrungen anderer Mobilitäts-Projekte lernen zu können, wurde die Idee entwickelt, einen Best Practice Informationspool zu erstellen. Darin sollen auf internationaler Ebene Mobilitätsanwendungen und -konzepte dargestellt und für jeden Interessenten zugänglich gemacht werden. Neben der Darstellung von diversen Projekten, sollten jedoch auch die Vorstellungen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt und in die Planungen einbezogen werden.

    4. Wertewandel Nachhaltigkeit

    Der Wandel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung erfordert zielgerichtete Handlungsaktivitäten auf sehr unterschiedlichen Ebenen – auf der transnationalen Ebene ebenso wie auf der regionalen und lokalen bis hin zur individuellen Ebene. In einer engagierten Diskussion entwarfen die Teilnehmenden des Workshops Wertewandel Nachhaltigkeit Ideen, wie der Wertewandel bei jedem Einzelnen ankommen kann. Zu diesen zählt die Umnutzung von Werbeflächen im Quartier ebenso wie die Initiierung eines abendlich stattfindenden Wochenmarktes, der es auch Berufstätigen ermöglicht, direkt beim regionalen Produzenten einzukaufen. Neben den Lebensmittelständen soll es dabei zusätzlich Tauschstände mit Second-Hand-Waren geben, ebenso wie Informationsstände, an denen sich die Quartiersbewohner über Nachhaltigkeitsthemen informieren können.

  77. Das Quartier Zukunft im ISEK Karlsruhe 2020

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    Es ist ein schöner Erfolg für das Projekt: Das Quartier Zukunft – Labor Stadt ist im aktuellen ISEK Karlsruhe 2020 als Entwicklungsraum im Leitvorhaben „Aufwertung der Innenstadt“ verankert. Zu den weiteren Leitvorhaben zählen der Zusammenhalt der Gesellschaft, Kunst und Technologie, die Profilierung als Wissenschaftsstadt und High-Tech-Standort sowie Natur- und Stadtgrün als Lern- und Erholungsraum.

    Entwicklungsprozess

    Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 wurde seitens der Stadtverwaltung Karlsruhe ressortübergreifend, u.a. unter Mitwirkung des Stadtentwicklungs-, Stadtplanungs- und Kulturamtes, des Amtes für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie der Karlsruher Wirtschaftsförderung unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der interessierten Fachöffentlichkeit erarbeitet. Der Bürgerschaft wurde die Möglichkeit unterbreitet, „Ziele, Strategien und Projekte zu erörtern sowie Anregungen einzubringen“ (ISEK Karlsruhe 2020: 11). Diese Gelegenheit nutzte das Quartier Zukunft Team zusammen mit den Kooperationspartnern aus der Architektur am Karlsruher Institut für Technologie, um das Quartier Zukunft – Labor Stadt auf die Agenda des Konzeptentwicklungsprozesses zu rufen. Die Gelegenheit zur Information und Beteiligung war im Rahmen von fünf öffentlichen Foren sowie über eine Online-Plattform gegeben.Im Herbst 2012 schließlich wurde das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 in einem als Abschlussveranstaltung konzipierten sechsten Forum vorgestellt. Jährliche Zukunftsforen sollen folgen, in denen über aktuelle Entwicklungen informiert und Raum für Diskussionen gegeben sein soll.

    Aufbau

    Das ISEK Karlsruhe 2020 baut auf der Fortschreibung der 12 Handlungsfelder des Masterplans Karlsruhe 2015 auf, aus denen Handlungsstrategien abgeleitet und Einzelprojekte identifiziert werden. Diese Handlungsfelder sind:

    • Image der Stadt Karlsruhe
    • Wirtschaft und Arbeit
    • Hochschulen, Wissenschaft, Forschung und innovative Technologien
    • Regionale und überregionale Kooperationen
    • Sozialer Zusammenhalt und Bildung
    • Kultur
    • Sport, Freizeit und Gesundheit
    • Umweltschutz, Klimaschutz und Stadtgrün
    • Städtebau
    • Zukunft Innenstadt und öffentlicher Raum
    • Mobilität
    • Bürgergesellschaft

    Projekte und Handlungsstrategien werden im Konzept zu integrierten Leitvorhaben gebündelt und räumlichen Entwicklungsschwerpunkten herausgearbeitet. Das Quartier Zukunft – Labor Stadt ist im Integrierten Leitvorhaben „Aufwertung der Innenstadt und der Stadtteile“ als Entwicklungsraum verankert.

    Im Konzept heißt es zu den Leitvorhaben:

    Diese sind für die Zukunftsfähigkeit der Stadt von herausgehobener Bedeutung und sollen daher vorrangig ausgestaltet und sukzessive […] umgesetzt werden. Die Leitvorhaben bündeln mehrere dezernatsübergreifende Strategieansätze und zeigen Wege auf, wie die Stadt Karlsruhe zentralen Herausforderungen der Zukunft begegnen will bzw. wie vorhandene Stärken und Potentiale durch eine integrierte Bearbeitung gefördert werden können“ (ISEK Karlsruhe 2020: 126).

    Über das Instrument

    Integrierte Stadtentwicklungskonzepte sind ein klassisches Instrument der Stadtentwicklung. Sie bündeln wichtige Strategien und einzelne Projekte für einen festgelegten Zeithorizont. Sie unterliegen keinen Vorschriften und können so spezifisch auf die Belange einer Stadt zugeschnitten werden. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte sind jedoch rechtlich nicht verbindlich wie etwa Bebauungs- und Flächennutzungspläne. Vielmehr dient ein solches Konzept der Orientierung und ist als Handlungsrahmen für die Politik, Stadtverwaltung und Bürgerschaft zu verstehen. Sie dienen der grundsätzlichen Positionierung und zeigen eine langfristige strategische Perspektive der Stadtentwicklung mit thematischen und räumlichen Schwerpunkten auf. Integriert betrachtet werden städtische Handlungsfelder wie Ökonomie, Kultur, Städtebau, soziale Teilhabe, Bildung und Ökologie. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 betrachtet Ökonomie, Ökologie, Soziales und Kulturelles im Sinne des integrativen Ansatzes gleichgewichtig, wie dem Konzept zu entnehmen ist:

    Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 bündelt alle Strategien ressortübergreifend. Es ist somit Standortbestimmung und Wegweiser zugleich. Der integrierte Ansatz des Stadtentwicklungskonzepts nimmt die ökonomische, die ökologische, die soziale und die kulturelle Dimension in gleicher Weise in den Blick und stellt ein tragfähiges Gleichgewicht her. Wir setzen mit den integrierten Leitvorhaben Prioritäten und leiten räumliche Schwerpunkte daraus ab, um die vielfältigen Potenziale der Stadt im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung optimal zu nutzen“ (ISEK Karlsruhe 2020: 3).

    Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept Karlsruhe 2020 steht auf der Website der Stadt Karlsruhe zum Download bereit.

  78. Werkbericht und Ideen Workshop 2013

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    Das Quartier Zukunft – Labor Stadt lädt Sie – die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger sowie die interessierte Fachöffentlichkeit – zum ersten Werkbericht mit daran anschließendem Ideen Workshop zur nachhaltigen Stadt der article-image Seit gut einem Jahr konzipiert und entwickelt unser multidisziplinär besetztes Team das Quartier Zukunft – Labor Stadt. Mit einem Werkbericht und anschließendem Ideen Workshop für die nachhaltige Stadt der Zukunft treten wir nun an die Öffentlichkeit. Wir stellen unseren aktuellen Stand der Projektentwicklung zur Diskussion und gewähren Einblicke in die Projektarbeit. Daran anschließend sind gute Ideen gefragt. Bringen Sie sich ein! Auf Präsentation und Diskussion folgt der Quartier Zukunft Ideen Workshop, in dem wir gemeinsam mit Ihnen Ideen für die nachhaltige Stadt der Zukunft thematisch fokussiert diskutieren, konzipieren und zusammentragen möchten. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Ariane Dony nimmt diese gerne entgegen.

    Daten kompakt

    Quartier Zukunft – Labor Stadt: Werkstattbericht und Ideen Workshop Datum Uhrzeit: Samstag, 22.06.2013, 16.30 bis 19.00 Uhr Ort: Karlsruher Institut für Technologie, Campus Süd, Gebäude 20.13, Raum 001

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Nennen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen zur Entwicklung des Quartier Zukunft. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Was ist Ihnen besonders wichtig? Was nicht?
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Impressum und Datenschutz

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Das Projekt "Quartier Zukunft" ist ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie. Dienstanbieterkennzeichnung im Sinne von §5 Telemediengesetz (TMG)

Karlsruher Institut für Technologie Kaiserstraße 12 76131 Karlsruhe Deutschland Tel.: +49 721 608-0 Fax: +49 721 608-44290 E-Mail: info@kit.edu Rechtsform: Körperschaft des öffentlichen Rechts Vertretungsberechtigt: Prof. Dr. Holger Hanselka (Präsident des KIT) USt-IdNr: DE266749428 Redaktionelle Gesamtverantwortlichkeit im Sinne des § 55 des Rundfunkstaatsvertrages (RStV): Dr. Oliver Parodi Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: oliver.parodi@kit.edu Konzeption, Gestaltung und technische Umsetzung der Website The seed eG www.theseed.de Redaktionelle Betreuung Colette Waitz und Helena Trenks Karlsruher Institut für Technologie Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlstraße 11 76133 Karlsruhe E-Mail: colette.waitz@kit.edu oder helena.trenks@kit.edu Copyright Für die Internet-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie liegen Copyright und alle weiteren Rechte beim Karlsruher Institut für Technologie, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, Deutschland. Dies gilt auch für die Internet-Seite des Projektes Quartier Zukunft. Weiterverbreitung, auch in Auszügen, für pädagogische, wissenschaftliche oder private Zwecke ist unter Angabe der Quelle gestattet (sofern nicht anders an der entsprechenden Stelle ausdrücklich angegeben). Eine Verwendung im gewerblichen Bereich bedarf der Genehmigung durch das Karlsruher Institut für Technologie. Ansprechpartner ist die Dienstleistungseinheit Presse, Kommunikation und Marketing. Haftung für Inhalte Diese Internetseiten dienen lediglich der Information. Ihr Inhalt wurde mit gebührender Sorgfalt zusammengestellt. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt aber keine Garantie, weder ausdrücklich noch implizit, für die Art, Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität des dargebotenen Materials und übernimmt keine Haftung (einschließlich Haftung für indirekten Verlust oder Gewinn- oder Umsatzverluste) bezüglich des Materials bzw. der Nutzung dieses Materials. Sollten Inhalte von Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie gegen geltende Rechtsvorschriften verstoßen, bitten wir um umgehende Benachrichtigung. Wir werden die Seite oder den betreffenden Inhalt dann umgehend entfernen. Bildrechte Der Dienstanbieter hat alle Nutzungsrechte zu den auf dieser Seite abgebildeten Fotografien, Grafiken, Tondokumente und Videosequenzen nach bestem Wissen und Gewissen angemeldet. Falls sich eine Person in ihren Rechten verletzt fühlt, bitten wir um die Kontaktaufnahme mit dem Karlsruher Institut für Technologie, um die Angelegenheit aufzuklären. Haftung für externe Web-Seiten Die Web-Seiten des Karlsruher Instituts für Technologie enthalten Links zu Informationsangeboten auf Servern, die nicht der Kontrolle und Verantwortlichkeit des Karlsruher Instituts für Technologie unterliegen. Das Karlsruher Institut für Technologie übernimmt keine Verantwortung und keine Garantie für diese Informationen und billigt oder unterstützt diese auch nicht inhaltlich. Datenschutzerklärung Informationen über die Erhebung personenbezogener Daten Die Betreiber dieser Seiten nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, z. B. Name, Adresse, E-Mail-Adressen und Nutzerverhalten (Informationen, die sich auf eine identifizierbare natürliche Person beziehen (Art. 4 Nr. 1 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)). Verantwortlicher gem. Art. 4 Abs. 7 DS-GVO ist der Präsident des KIT, Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Kaiserstraße 12, 76131 Karlsruhe, info@kit.edu (siehe Impressum). Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter datenschutzbeauftragter@kit.edu oder der Postadresse mit dem Zusatz „Die Datenschutzbeauftragte“. Bei Ihrer Kontaktaufnahme mit uns per E-Mail oder über ein Kontaktformular werden die von Ihnen mitgeteilten Daten (Ihre E-Mail-Adresse, ggf. Ihr Name und Ihre Telefonnummer) von uns gespeichert, um Ihre Fragen zu beantworten. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Daten löschen wir, nachdem die Speicherung nicht mehr erforderlich ist, oder schränken die Verarbeitung ein, falls gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen. Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich. Erhebung personenbezogener Daten Bei der bloß informatorischen Nutzung der Website erheben wir nur die personenbezogenen Daten, die Ihr Browser nach den von Ihnen vorgenommenen Einstellungen an unseren Server übermittelt (Server Log Files). Zur Ansicht unserer Website erheben wir die Daten, die hierfür und zur Gewährleistung der Stabilität und Sicherheit technisch erforderlich sind gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DS-GVO:
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