Gemeinsam besser durch die Hitze kommen
Die Sommer werden heißer – auch in Karlsruhes Stadtteilen. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, die den Alltag im Quartier auch während Hitzeperioden lebenswert machen. Die Umfrage „Mein Quartier bei Hitze“ richtet sich insbesondere an Bürger:innen der Karlsruher Oststadt sowie naheliegender Stadtteile.
Im Rahmen des ICN-Projekts „WinK“ (Wege integrativer Klimagerechtigkeit) arbeiten wir gerade daran, unsere Nachbarschaft besser auf Hitze vorzubereiten, einfache Schutzmaßnahmen umzusetzen und Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung zu stärken. Zusammen mit dem Bürgerverein Oststadt e.V. haben wir eine kurze Umfrage erstellt.
Wir wollen von euch wissen: Leidet ihr an Problemen wegen Hitze? Wo findet ihr Abkühlung an warmen Sommertagen? Was können wir tun, um gut durch die Hitze zu kommen?
Wir sind an eurer ehrlichen Meinung und euren Erfahrungen interessiert. Die Ergebnisse fließen anonymisiert in das Forschungsprojekt ein.
Die Umfrage ist anonym und besteht aus drei kurzen Fragen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!
Mehr Informationen zu WinK
Die Klimakrise führt zu zunehmenden Hitzebelastungen in Städten, die sozial benachteiligte Menschen besonders betreffen. Daher gilt es, Hitzeanpassungsmaßnahmen so zu entwickeln, dass sie zu einem Well-being aller Menschen beitragen und soziale Ungleichheiten, die aus einer Verschränkung von Kategorien wie Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit oder wirtschaftlichem Status entstehen, nicht verstärken, sondern verringern und dem Ziel des Klimaschutzes nicht zuwiderlaufen.
Ziel des Projektes ist es, Hitzeanpassungsmaßnahmen auf Quartiersebene im „Innovationsökosystem Intersektionale Klimagerechtigkeit“ gemeinsam mit marginalisierten Gruppen so zu entwickeln, erproben, evaluieren und zu verbessern, dass soziale Ungleichheit verringert und ein Beitrag zu nachhaltigen Städten und Gemeinden geleistet wird.
Die beteiligten Stadtverwaltungen können die Ergebnisse der Realexperimente direkt in ihre Hitzeaktionspläne integrieren und damit verstetigen, wodurch die Städte ‚neue‘ Akteure in ihre Klimaanpassungsstrategien einbinden können. Zudem führt der Vergleich der beiden Quartiere zu einem Lernen aller Akteure des Innovationsökosystems.
Projektbeteiligte:
Praxispartner: Öko-Institut, Bürgerverein Oststadt e.V. Karlsruhe, Forum Weingarten, Stadt Karlsruhe (Fachbereich Klima im Umwelt- und Arbeitsschutz), Stadt Freiburg (Klimaanpassungsmanagement)

